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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Bad Tölz - Dienstleistungen von Architekturbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019031114574375102 / 112614-2019
Veröffentlicht :
11.03.2019
Angebotsabgabe bis :
08.04.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71200000 - Dienstleistungen von Architekturbüros
DE-Bad Tölz: Dienstleistungen von Architekturbüros

2019/S 49/2019 112614

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Landkreis Bad Tölz/Wolfratshausen
Professor-Max-Lange-Platz 1
Bad Tölz
83646
Deutschland
E-Mail: [1]Hauptamt@lra-toelz.de
NUTS-Code: DE216

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://www.lra-toelz.de/
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]www.evergabe.de/unterlagen
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]www.evergabe.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Generalsanierung des Sonderpädagogischen Förderzentrums FMS
Referenznummer der Bekanntmachung: 81409-2018
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71200000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Generalsanierung des Sonderpädagogischen Förderzentrums
Franz-Marc-Schule in Geretsried, Planungsleistungen der Objektplanung
für Gebäude, Leistungsphasen 3 bis einschl. 9 gem. § 34 Abs. 3 HOAI.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71200000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE216
Hauptort der Ausführung:

Franz-Marc-Schule Geretsried
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Auftraggeber ist Schulträger des Sonderpädagogischen Förderzentrums
Franz-Marc-Schule in Geretsried. Der Auftraggeber beabsichtigt die
Durchführung einer Generalsanierung auf Basis der bereits vorliegenden
Ergebnisse der Grundlagenermittlung (Leistungsphase 1) und der
Vorplanung (Leistungsphase 2).

Nach Kostenberechnung betragen die Baukosten einschl. Technische
Ausrüstung und Baunebenkosten insgesamt 8 859 779,35 EUR brutto. Der
Maßnahme liegt die Honorarzone III gem. § 35 Abs. 1 HOAI zugrunde.
Folgende Besondere Leistungen sollen erbracht werden:

Fortschreiben des Raumbuchs (Leistungsphase 5),

Erstellung und Fortschreiben des Raumprogramms, einschließlich
planerischer Darstellung und Erstellung des Förderantrags

Mitwirken bei der Prüfung von bauwirtschaftlich begründeten
Nachtragsangeboten (Leistungsphase 7),

Mitwirken bei der Erstellung des Verwendungsnachweises
(Leistungsphase 8),

Überwachen der Mangelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist
(Leistungsphase 9).

Das Gebäude der Franz-Marc-Schule in Geretsried wurde Mitte der 70er
Jahre als Stahlbeton-Skelettbau mit Fertigteil-Rippendecken erstellt.
Die Innenwände wurden teils massiv und teils als leichte
Trockenbauwände ausgeführt und spielen für die Aussteifung des Gebäudes
genau wie die vorgehängten Fertigteil-Fassaden keine Rolle. Das
Flachdach über dem Hauptbaukörper wurde 2016/17 komplett überarbeitet
und entsprechend der aktuellen EnEV + 25 % gedämmt und neu abgedichtet,
es entspricht also bereits dem künftigen Gebäudeniveau. Das mit der
Schulleitung abgestimmte, erweiterte Raumkonzept erfordert die
Erschließung zusätzlicher Flächen. Der bestehende Keller unter der
Verwaltung bleibt erhalten und wird weiterhin für Technik- und
Lagerräume genutzt. Alle bestehenden Hausanschlüsse im Keller sollen
erhalten und für den Umbau genutzt werden. Die Neuaufteilung des
Gebäudes macht einen Rückbau und die Neuanordnung der meisten
Innenwände notwendig. Um die aktuellen Anforderungen der EnEV zu
erfüllen muss die Bestandsfassade weitgehend rückgebaut und gedämmt,
sowie alle Fenster erneuert werden. Im Zuge der Neugestaltung können
alle Bereiche der Schule barrierefrei erschlossen werden. Folgende
Maßnahmen sind geplant:

Bauabschnitt 1

Vollständige Entkernung des Erdgeschoss bis auf das
Stahlbetonskeletts mit Rippendecke sowie eines Teils der vorgehängten
Betonfertigteil-Fassade im Bereich der Verwaltung,

Ertüchtigung des Bestandes durch Unterfangung der
Fertigteil-Rippendecke mit Verstärkung einzelner Kellerfundamente,

Aufstockung der Verwaltung in Holzrahmenbauweise,

Dämmung der Bestandsfassaden, Erneuerung der Fenster,

Ausbau des zweigeschossigen Verwaltungsbaus für die Verwaltung,

Nutzungsaufnahme des ersten Bauabschnittes mit evtl. erforderlichen
Umbau der baulichen Abtrennung zwischen den Nutzungsabschnitten gemäß
Brandschutzkonzept,

Umzug der restlichen Klassen in das Interimsgebäude mit
entsprechender vorheriger Planung und Anpassung des Interimsgebäudes
für ein abweichendes Raumprogramm zur Nutzung während Bauabschnitt 1.

Bauabschnitt 2

Vollständige Entkernung des Erdgeschoss und Obergeschoss bis auf das
Stahlbetonskelett mit Rippendecken sowie eines Teils der vorgehängten
Betonfertigteil-Fassade,

Teilrückbau der Bodenplatte mit Einbau von Grundleitungen und z. T.
Ertüchtigung von Fundamenten.

Ergänzung der Bodenplatte, auch im Bereich des Lichthofes.

Einbau der tragenden Stahlkonstruktion mit Glasdach über dem
Lichthof,

Dämmung und Verkleidung der Fassade, Erneuerung der Fenster,

Komplette Neuinstallation Heizung, Lüftung, Sanitär, Elektrik,

Innenausbau mit Schul-, Schulneben- und Sanitärräumen sowie eines
neuen Haupttreppenhauses entsprechend Raumkonzept,

Herstellung Barrierefreiheit durch Erstellung eines Aufzugs,

Ergänzung der Außenanlagen,

Nutzungsaufnahme zweiter Bauabschnitt.

Der Auftraggeber hat die Objektplanung der Leistungsphasen 1 bis 2
bereits an ein Büro beauftragt. Die Leistungen der Phase sind
abgeschlossen. A
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/07/2019
Ende: 03/11/2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Aufgrund der Zeichenanzahlbegrenzung in diesem Formular steht nicht der
Volltext zur Verfügung. Dieser ist unter dem angegebenen Link mit dem
Dokument Verfahrensbedingungen unentgeltlich mit uneingeschränktem
und vollständigem direkten Zugang abrufbar. Unter den Bewerbern, die
die Mindestanforderungen erfüllen und nicht aus formalen Gründen
auszuschließen sind (siehe Ziff. III.1.) erfolgt die Auswahl der
Bewerber, die zur Angebotsabgabe und zur Teilnahme an
Verhandlungsgesprächen aufgefordert werden, ausgehend von der insgesamt
höchsten Punktzahl in absteigender Reihenfolge nach folgenden
Kriterien, wobei sich die Wertung und Gewichtung im Einzelnen auch aus
den Verfahrensbedingungen ergibt:

(1) Umsatz (netto) im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Objektplanung) in
den letzten 3 Jahren (2016, 2017, 2018) (10 %);

(2) Anzahl der durchschnittlich in den letzten 3 Jahren (2016, 2017,
2018) im Tätigkeitsbereich des Auftrages (Objektplanung) beschäftigten
Mitarbeiter inkl. Führungskräfte (10 %);

(3) Berufserfahrung des vorgesehenen Projektleiters (15 %) und des
vorgesehenen stellvertretenden Projektleiters (10 %), jeweils als
Architekt und in Jahren;

(4) jeweils 3 Referenzen des vorgesehenen Projektleiters (20 %), des
vorgesehenen stellvertretenden Projektleiters (15 %) und des Büros/der
Bietergemeinschaft (20 %) über in den letzten 5 Jahren (2014 bis 2018)
abgeschlossene Maßnahmen, die mit den zu vergebenden Dienstleistungen
vergleichbar sind. Als Referenzen des Büros/der Bietergemeinschaft
können auch die Maßnahmen angegeben werden, die als persönliche
Referenzen des Projektleiters und/oder stellvertretenden Projektleiters
benannt wurden, sofern diese im Büro des Bewerbers erbracht wurden.
Sofern vom Bewerber im Rahmen der Bewerbung mehr als 3 Referenzen an
der entsprechenden Stelle im Bewerbungsformular angegeben werden,
werden zugunsten des Bewerbers die Referenzen gewertet, die den
Anforderungen an die ausgeschriebenen Leistungen optimalerweise
entsprechen. Die Referenzen werden anhand folgender Kriterien bewertet:

Durchführung einer Umbau-, Sanierungs- oder Erweiterungsmaßnahme,
mind. Leistungsphase 4 bis einschl. 8,

im Bereich Schule,

im laufenden Betrieb,

für einen öffentlichen Auftraggeber,

unter Verwendung staatlicher Zuwendungen (Bund oder Land).
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Es ist folgende stufenweise Beauftragung vorgesehen:

1) Stufe: Entwurfs- und Genehmigungsplanung (Leistungsphasen 3 und 4
gem. § 34 Abs. 3 HOAI);

2) Stufe: Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe und Mitwirkung
bei der Vergabe (Leistungsphasen 5 bis einschl. 7 gem. § 34 Abs. 3
HOAI);

3) Stufe: Objektüberwachung und Objektbetreuung (Leistungsphasen 8 und
9 gem. § 34 Abs. 3 HOAI).

Der Auftraggeber beauftragt zunächst nur die Leistungen der ersten
Stufe. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

(1) Erklärung, dass die verfahrensgegenständlichen Dienstleistungen
gemäß § 73 Abs. 3 VgV unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen
erbracht werden;

(2) Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe nach §§
123, 124 GWB vorliegen;

(3) Vorlage eines Auszugs aus dem Berufs- oder Handelsregister (nicht
älter als 6 Monate, Kopie ausreichend) oder gleichwertig.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Unterlagen sind mit dem Angebot vorzulegen:

(1) Erklärung über den Umsatz (netto) in dem Tätigkeitsbereich des
Auftrags (Objektplanung) gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV in den
Geschäftsjahren 2015, 2016 und 2017;

(2) Nachweis über den Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung
gemäß § 45 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3, Abs. 4 Nr. 2 VgV bei einem in der
Europäischen Union zugelassenen Versicherer für Personenschäden und für
Sach- und Vermögensschäden (nicht älter als 6 Monate) mit den
Deckungssummen je Schadensfall:

Personenschäden: 3 000 000 EUR,

Sach- und Vermögensschäden: 3 000 000 EUR.

Falls die Höhe der vorhandenen Deckungssummen nicht ausreicht, ist eine
Bestätigung des Haftpflichtversicherers, dass im Falle einer
Beauftragung die Deckungssummen auf die vorgegebenen Beträge erhöht
werden können, sowie eine Verpflichtungserklärung des Bieters, dass im
Falle der Beauftragung von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht wird,
beizufügen.

Die Versicherung muss mindestens für die Dauer der Ausführungsfrist, z.
B. unbefristet, sich automatisch verlängernd o. ä. abgeschlossen sein.

Im Falle einer Bietergemeinschaft ist von jedem Mitglied der
Bietergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen
nachzuweisen. Im Fall einer Bietergemeinschaft ist gleichzeitig eine
Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den
Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der
Betätigung des Bieters als Partner einer ARGE, bei Schäden, die vom
Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den o. g. Bedingungen
eintritt.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Unterlagen sind mit dem Angebot vorzulegen:

(1) Angaben gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV, aus der die durchschnittliche
jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers und die Zahl seiner
Führungskräfte in den letzten 3 Jahren (2016, 2017 und 2018)
ersichtlich ist;

(2) Angabe über die beabsichtige Vergabe von Unteraufträgen gemäß § 46
Abs. 3 Nr. 10 VgV;

(3) Angaben gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV zu den für die technische
Leitung vorgesehenen Personen (Projektleiter sowie stellvertretender
Projektleiter) einschließlich Nachweis gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV über
deren fachlicher Qualifikation durch Vorlage der Berufszulassung; zudem
sind folgende Angaben erforderlich, nämlich

(a) die jeweils branchenspezifische Berufserfahrung in Jahren im
Zusammenhang mit den zu vergebenden oder vergleichbaren Leistungen
(Objektplanung);

(b) jeweils maximal 3 Referenzen gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV über in
den letzten 5 Jahren (2014 bis 2018) abgeschlossene Maßnahmen, die mit
den zu vergebenden Dienstleistungen vergleichbar sind. Eine Maßnahme
wird als Referenz gewertet, wenn in dem vorgenannten Zeitrahmen die
Leistungsphase 8 abgeschlossen wurde. Es können auch solche
Referenzprojekte angegeben werden, bei deren Bearbeitung sowohl der
Projektleiter als auch der stellvertretende Projektleiter gemeinsam
tätig waren. Sofern vom Bewerber im Rahmen der Bewerbung mehr als 3
Referenzen an der entsprechenden Stelle im Bewerbungsformular angegeben
werden, werden zugunsten des Bewerbers die Referenzen gewertet, die den
Anforderungen an die ausgeschriebenen Leistungen optimalerweise
entsprechen. Die Referenzen werden anhand folgender Kriterien bewertet:

Durchführung einer Umbau-, Sanierungs- oder Erweiterungsmaßnahme,
mind. Leistungsphase 4 bis einschl. 8,

im Bereich Schule,

im laufenden Betrieb,

für einen öffentlichen Auftraggeber,

unter Verwendung staatlicher Zuwendungen (Bund oder Land).

(4) Angabe von maximal 3 Referenzen des Büros/der Bietergemeinschaft
nach Maßgabe von § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV über in den letzten 5 Jahren
(2014 bis 2018) abgeschlossene Maßnahmen, die mit den zu vergebenden
Dienstleistungen vergleichbar sind. Eine Maßnahme wird als Referenz
gewertet, wenn in dem vorgenannten Zeitrahmen die Leistungsphase 8
abgeschlossen wurde. Es können auch solche Referenzprojekte angegeben
werden, die als persönliche Referenzen des Projektleiters und/oder
stellvertretenden Projektleiters benannt wurden, sofern diese im Büro
des Bewerbers erbracht wurden. Sofern vom Bewerber im Rahmen der
Bewerbung mehr als 3 Referenzen an der entsprechenden Stelle im
Bewerbungsformular angegeben werden, werden zugunsten des Bewerbers die
Referenzen gewertet, die den Anforderungen an die ausgeschriebenen
Leistungen optimalerweise entsprechen. Die Referenzen werden anhand
folgender Kriterien bewertet:

Durchführung einer Umbau-, Sanierungs- oder Erweiterungsmaßnahme,
mind. Leistungsphase 4 bis einschl. 8,

im Bereich Schule,

im laufenden Betrieb,

für einen öffentlichen Auftraggeber,

unter Verwendung staatlicher Zuwendungen (Bund oder Land).
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Natürlichen Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften Ihres
Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der
Berufsbezeichnung Architekt berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen
Heimatland die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt
die fachlichen Anforderungen als Architekt, wer über ein Diplom,
Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt,
dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist.
Juristischen Personen, wenn deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf
Planungsleistungen der hier gegebenen Art ausgerichtet ist. Bei
Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied benannt und
teilnahmeberechtigt sein.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 08/04/2019
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 18/04/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/07/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bei diesem Wettbewerb handelt es um ein zweistufiges Vergabeverfahren,
bestehend aus einem Teilnahmewettbewerb (1. Stufe) sowie der Abgabe
eines Angebotes mit Verhandlung (2. Stufe).

Für die erste Stufe dieses Vergabeverfahrens - den Teilnahmewettbewerb
(oder auch die Bewerbung) gilt Folgendes:

Für den Teilnahmeantrag soll der dafür vorgesehene Bewerbungsbogen
verwendet werden. Die Abgabe des Teilnahmeantrages ist ausschließlich
unter dem o. g. Internet-Link in elektronischer Form möglich. Hierfür
ist eine einmalige kostenfreie Registrierung auf der Plattform
erforderlich. Eine elektronische Signatur ist nicht erforderlich. Die
Integrität der Daten und die vertrauliche Behandlung des
Teilnahmeantrages sind durch technische Vorrichtungen und durch
Verschlüsselung sichergestellt. Die Abgabe des Teilnahmeantrages per
Fax, per E-Mail oder schriftlich auf dem Postweg ist nicht zugelassen.
Die gemäß Bekanntmachung und Bewerbungsformular geforderten Nachweise,
Erklärungen und Unterlagen sind formlos und in Ergänzung zum
Bewerbungsbogen beizufügen, im Vergabeassistent der Deutschen e-Vergabe
hochzuladen und an den Auftraggeber elektronisch zu übermitteln. Für
die Teilnahme wird keine Vergütung gewährt. Sollten sich aus Sicht der
Bewerber Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich über die
Plattform und den oben genannten Link zu richten. Eingegangene Fragen
und Antworten zum laufenden Verfahren stehen stets aktuell unter oben
genannten Link allen Bewerbern zur Einsicht zur Verfügung. Bewerber
sind verpflichtet, sich regelmäßig und eigenverantwortlich bis
unmittelbar vor Teilnahmeschluss über den jeweils aktuellen Stand auf
der oben genannten Website zu informieren und die dort zur Verfügung
gestellten Informationen bei der Abgabe des Teilnahmeantrages zu
berücksichtigen. Nachteile, die durch eine Nichtbeachtung der auf der
zuvor genannten Website eingestellten Informationen entstehen, gehen zu
Lasten der Bewerber.

Für die zweite Stufe dieses Vergabeverfahrens die Angebotsabgabe mit
Verhandlung gilt Folgendes:

Mit Veröffentlichung der Bekanntmachung sind ebenfalls unter o. g. Link
die für die Angebotsabgabe zu verwendenden Vergabeunterlagen abrufbar.
Eine elektronische Signatur ist nicht erforderlich. Es ist
sichergestellt, dass die Integrität der Daten und die vertrauliche
Behandlung des Angebots durch technische Vorrichtungen und durch
Verschlüsselung gewährleistet sind. Die Abgabe des Angebotes per Fax,
per E-Mail oder schriftlich auf dem Postweg ist nicht zugelassen. Für
die Angebotsabgabe sowie die Teilnahme an Verhandlungsgesprächen wird
keine Vergütung gewährt. Es wird darauf hingewiesen, dass über
Regelungen des Architektenvertrages samt seiner Anlagen im
Verhandlungsgespräch nur dann verhandelt werden kann, wenn der Bieter
konkrete Fragen oder Änderungsvorschläge zu einzelnen Regelungen im
Vorfeld unter o. g. Link spätestens bis zum 12.3.2019 einreicht. Nicht
fristgerecht übermittelte Fragen oder Änderungsvorschläge werden im
Verhandlungsgespräch nicht berücksichtigt. Sollten sich aus Sicht der
ausgewählten Teilnehmer am Verhandlungsverfahren (2.Stufe) Nachfragen
ergeben, gilt die gleiche Verfahrensweise wie zur 1) Stufe
(Teilnahmewettbewerb).

Bietergemeinschaften sind zugelassen und müssen mit dem Angebot eine
von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben,

(1) in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall
erklärt ist;

(2) in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung
des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist;

(3) dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem
Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt;

(4) dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
Maximilianstraße 39
München
80538
Deutschland
Telefon: +49 8921762411
E-Mail: [5]vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Fax: +49 8921762847
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Auf Antrag kann bei der unter Ziffer VI.4.1) genannten Stelle ein
Nachprüfungsverfahren eingeleitet werden. Der Antrag ist gem. § 160
Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB unzulässig, soweit

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
Maximilianstraße 39
München
80534
Deutschland
Telefon: +49 8921762411
E-Mail: [6]vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Fax: +49 8921762847
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
06/03/2019

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2. https://www.lra-toelz.de/
3. http://www.evergabe.de/unterlagen
4. http://www.evergabe.de/
5. mailto:vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de?subject=TED
6. mailto:vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de?subject=TED

 
 
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