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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Apolda - Behandlung und Beseitigung ungefährlicher Siedlungs- und anderer Abfälle
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019021109262625967 / 64909-2019
Veröffentlicht :
11.02.2019
Angebotsabgabe bis :
18.03.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
90513000 - Behandlung und Beseitigung ungefährlicher Siedlungs- und anderer Abfälle
DE-Apolda: Behandlung und Beseitigung ungefährlicher Siedlungs- und anderer Abfälle

2019/S 29/2019 64909

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Landratsamt Weimarer Land
Bahnhofstraße 28
Apolda
99510
Deutschland
Kontaktstelle(n): Allgemeine Verwaltung, Frau Blumstengel
Telefon: +49 3644-540160
E-Mail: [1]post.avw@wl.thueringen.de
Fax: +49 3644-540163
NUTS-Code: DEG0G

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://www.weimarerland.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=238531
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=238531
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Entsorgung von Restabfällen des Kreises Weimarer Land ab dem 1.6.2020
Referenznummer der Bekanntmachung: Vergabe-Nr. 56/2019 AVW
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
90513000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Übernahme und KrWG-konforme Entsorgung (überwiegend energetische
Verwertung) der im Kreis Weimarer Land dem öffentlich-rechtlichen
Entsorgungsträger überlassenen Restabfälle (gemischte
Siedlungsabfälle,Sperrmüll und andere Restabfälle, die wie gemischte
Siedlungsabfälle entsorgt werden können). Die Vergabe der Leistung
erfolgt entweder über 5 Jahre (Alternative 1a, nachfolgend als Los 1a
bezeichnet) oder über 10 Jahre (Alternative 1b, nachfolgend als Los 1b
bezeichnet) nach Maßgabe der Vergabeunterlagen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Angebote sind möglich für alle Lose
Maximale Anzahl an Losen, die an einen Bieter vergeben werden können: 1
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Entsorgung von Restabfällen (Laufzeit 5 Jahre) Los-Nr.: 1a
Los-Nr.: 1
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
90513000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEG0G
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Übernahme und Entsorgung von Restabfällen, ca. 12 800 bis 24 000 Mg/a.
Die Abfälle sind an einer durch den Auftragnehmer zu stellenden
Entsorgungsanlage zu übernehmen. Die Durchführung der
Entsorgungsleistung ist örtlich nicht beschränkt.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/06/2020
Ende: 31/05/2025
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Entsorgung von Restabfällen (Laufzeit 10 Jahre) Los-Nr.: 1b
Los-Nr.: 2
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
90513000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEG0G
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Übernahme und Entsorgung von Restabfällen, ca. 12 800 bis 24 000 Mg/a.
Die Abfälle sind an einer durch den Auftragnehmer zu stellenden
Entsorgungsanlage zu übernehmen. Die Durchführung der
Entsorgungsleistung ist örtlich nicht beschränkt.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/06/2020
Ende: 31/05/2030
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Mit dem Angebot sind vorzulegen:

Eigenerklärung zu zwingenden Ausschlussgründen gemäß § 123 GWB sowie
nach Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) und Mindestlohngesetz (MiLoG)
sowie Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz(SchwArbG),

Eigenerklärung zu fakultativen Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB,

Eigenerklärung des Bieters, dass er die Verpflichtung zur Zahlung von
Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung
erfüllt hat,

Eigenerklärung, dass der Bieter in Bezug auf die Vergabe keine
unzulässigen wettbewerbsbeschränkenden Abreden mit Dritten getroffen
hat,

Eigenerklärung, dass der Bieter die gewerberechtlichen
Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistungen erfüllt,

Angaben zur Rechtsform des Bieters,

aktueller Auszug aus dem Handelsregister (nicht älter als 6 Monate).

Auf Verlangen der Vergabestelle sind folgende Nachweise zum
Nichtbestehen von Ausschlussgründen vorzulegen:

Nachweis über die Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern
und Abgaben (nicht älter als 6 Monate; die Pflicht zur Vorlage gilt
nicht, falls die für den Bieter zuständige Finanzbehörde solche
Nachweise nicht erteilt, was vom Bieter ebenfalls zu belegen ist),

Nachweis über die Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von
Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung (Krankenkasse, bei der
die meisten Arbeitnehmer versichert sind nicht älter als 6 Monate),

aktueller, d. h. bei Vorlage noch gültiger Nachweis der
Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft.

Allgemein gilt für die Vorlage der unter III.1.1, III.1.2 und III.1.3
geforderten Unterlagen:

Für die Nachforderung von Unterlagen gilt § 56 VgV. Da die
Nachforderung im Ermessen der Vergabestelleliegt und nicht
uneingeschränkt für alle Unterlagen zulässig ist, liegt es im
Eigeninteresse des Bieters, von vornherein vollständige Unterlagen
einzureichen,

Die Bieter haben anzugeben, für welche Leistungsteile der Einsatz von
Unterauftragnehmern beabsichtigtist. Die Vergabestelle behält sich vor,
von den Bietern, die in die engere Wahl kommen, die
verbindliche,schriftliche Erklärung von ggf. vorgesehenen
Unterauftragnehmern einzuholen, dass diese für den Fall des Zuschlags
die vorgesehene Leistung erbringen werden, sowie die Eigenerklärungen
der Unterauftragnehmer zu zwingenden und fakultativen Ausschlussgründen
nach § 123 GWB, AEntG, MiLoG, SchwArbG und § 124 GWBsowie für
Unterauftragnehmer für wesentliche Leistungen die gleichen Nachweise
und Erklärungen wie für den Hauptauftragnehmer zu fordern,

Für die in der Präqualifizierungsdatenbank für den Liefer- und
Dienstleistungsbereich (PQ-VOL) und/ oder im Amtlichen Verzeichnis
präqualifizierter Unternehmen (AVPQ) enthaltenen und geprüften
Unterlagen wird nachAngabe der Zertifikatsnummer/ des Unternehmenscodes
auch die Eintragung des Bieters in das AVPQ oderdas PQ-VOL akzeptiert.
Für Referenzen gelten jedoch die unter III.1.3) genannten
Mindeststandards,

Bieter aus anderen Mitgliedsstaaten der EU müssen jeweils
vergleichbare Nachweise und Erklärungennach den Rechtsvorschriften des
Landes, in dem sie ansässig sind, vorlegen und eine amtlich anerkannte
Übersetzung beifügen,

Der Auftraggeber behält sich vor, zur Prüfung der eingereichten
Nachweise die Nachreichung von Originalen zu fordern,

Bei Bietergemeinschaften sind der aktuelle Auszug aus dem
Handelsregister (nicht älter als 6 Monate) sowie die Unterlagen zu
zwingenden und fakultativen Ausschlussgründen nach § 123 GWB, AEntG,
MiLoG,SchwArbG und § 124 GWB (hier unter III.1.1)) für jedes Mitglied
der Bietergemeinschaft vorzulegen; im Übrigen müssen in Summe alle
geforderten Nachweise vorliegen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Erklärung über den Gesamtumsatz des Bieters sowie dessen Umsatz
bezüglich der ausgeschriebenenoder vergleichbarer Leistungen und über
die Bilanzsumme, jeweils in den letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahren,

Bereitschaftserklärung zur Stellung einer Bürgschaft nach Maßgabe von
§ 18 VOL/B,

Nachweis einer bestehenden Betriebs- und
Umwelthaftpflichtversicherung in beliebiger Höhe,

Erklärung des Bieters, zum Leistungsbeginn eine Betriebs- und
Umwelthaftpflichtversicherung mit den in den Besonderen
Vertragsbedingungen genannten Deckungssummen vorzuhalten,

Im Falle der Eignungsleihe für die wirtschaftliche und finanzielle
Leistungsfähigkeit muss das Drittunternehmen erklären, für die
Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe mit dem
Bieter gesamtschuldnerisch zu haften.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit dem Angebot sind vorzulegen:

Eigenerklärung, während der gesamten Vertragslaufzeit über
ausreichende Kapazitäten zur Erbringung der angebotenen Leistungen zu
verfügen,

Auflistung von repräsentativen Referenzaufträgen der letzten 3 Jahre
für die Entsorgung von gemischten Siedlungsabfällen (AVV 200301) oder
Sperrmüll (AVV 200307), mit Benennung der durchgeführten
Dienstleistung, Durchführungszeitraum der Dienstleistung, Bezeichnung
des Auftraggebers (auf Verlangen:Ansprechpartner inkl. dessen
Telefonnummer), Leistungsumfang (entsorgte Abfallmenge pro Jahr),
entsorgte Abfallart,

Nachweis der Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb oder Nachweis
der gleichwertigen Qualifikation für die Leistung der Behandlung,
Entsorgung oder Verwertung von gemischten Siedlungsabfällen (AVV 20 03
01) und Sperrmüll (AVV 20 03 07),

Beschreibung der technischen Ausrüstung des Unternehmens,
insbesondere Bezeichnung und Beschreibung der Betriebsstätten und
Betriebsstandorte, von denen aus die Leistungen erbracht werden sollen,
und Darstellung der Verfügbarkeit der Betriebsstätten
(Entsorgungsanlagen) zum Leistungsbeginn,

Beschreibung der Maßnahmen des Unternehmens zur Gewährleistung der
Qualität der Leistungserbringung,

Angaben über die Qualifikation der technischen Fachkräfte oder der
technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung
eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem Unternehmen
angehören oder nicht, und zwar insbesondere derjenigen, die mit der
Qualitätskontrollebeauftragt sind,

Sofern der Bieter oder die Bietergemeinschaft nicht Anlagenbetreiber
der im Entsorgungskonzept benannten Entsorgungsanlage(n) ist:

Nachweis des Zugriffs auf all diejenigen Anlage(n), die für die
Einhaltung der Mindestanforderungenan die Verwertung der Abfälle
(überwiegend energetische Verwertung) gem. Ziff. D.1.3.1
derLeistungsbeschreibung erforderlich sind, für den gesamten
angebotenen Leistungszeitraum, z.B. durch Vorlage des
Entsorgungsvertrages mit den im Entsorgungskonzept benannte(n)
Anlage(n) zur Entsorgung der Abfälle oder Vorlage einer verbindlichen
Bereitschaftserklärung des Anlagenbetreibers zur Verwertung der Abfälle
aus dieser Ausschreibung.

Erklärung über die Zahl der Beschäftigten (Jahresdurchschnitt der
letzten 3 Jahre).

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Anforderungen an die Referenzen:

Die Summe der Referenzen muss innerhalb eines Jahres eine behandelte
Abfallmenge von mindestens 10 000 Mg/a an gemischten Siedlungsabfällen
(AVV 200301) oder Sperrmüll (AVV 200307) enthalten.

Eine Referenz ist ausreichend, sofern sie die Anforderung hinsichtlich
der entsorgten Abfallmenge erfüllt.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Nachunternehmereinsatz, Kontrollen, Sanktionen, Tariftreue und Zahlung
gleichen Entgelts sowie Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen gemäß
Thüringer Vergabegesetz

Für die Lose 1a und 1b gilt eine Preisobergrenze
(Wirtschaftlichkeitsvorbehalt) für die prognostiziertenspezifischen
Bruttogesamtkosten nach Maßgabe der Vergabeunterlagen. Diese beträgt
für die Lose 1a und 1bjeweils 107,50 EUR/ Mg brutto.

Es bestehen Mindestanforderungen an die Verwertung der Abfälle gem.
Ziffer D.1.3.1 der Leistungsbeschreibung.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 18/03/2019
Ortszeit: 18:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/08/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 19/03/2019
Ortszeit: 09:00
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:

Bieter sind nicht zugelassen.

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Mit dem Angebot zusätzlich zu den Unterlagen unter III.1.1) bis
III.1.3) vorzulegen:

Ergänzende Vertragsbedingungen zu § 12 und § 15 ThürVgG
Nachunternehmereinsatz, § 17 ThürVgG Kontrollen, und § 18 ThürVgG
Sanktionen,

Ergänzende Vertragsbedingungen zur Tariftreue und Entgeltgleichheit
(§§ 10 und 12 Abs. 2 ThürVgG),

Ergänzende Vertragsbedingungen zur Beachtung der
ILO-Kernarbeitsnormen (§§ 11 und 12 Abs. 2ThürVgG),

Unterlagen zur Durchführung der Leistungen nach näherer Maßgabe der
Vergabeunterlagen:

Beschreibung des Gesamtkonzeptes der Leistungserbringung mit:

a) Beschreibung des vorgesehenen Entsorgungs- bzw. Logistikkonzeptes
für die zu übernehmenden Abfälle. Bei mehrstufigen Konzepten ist jede
vorgesehene Stufe des Entsorgungs- und Logistikkonzeptes zu
beschreiben;

b) Ausdruck eines Luftbildes (google-maps o. ä.) des Standortes der
vorgesehenen Entsorgungsanlage mit Kennzeichnung des Standortes der
Eingangswaage.

Geforderte Unterlagen je angebotenem Los:

Darstellung der Verwertungsverfahren in den vorgesehenen
Entsorgungsanlagen für den zu übernehmenden Abfall,

Angaben zum Endverbleib der zu übernehmenden Abfälle (prozentuale
Aufteilung der zu übernehmenden Gesamtmenge auf die
Entsorgungsanlagen),

Anlagenkennblatt der vorgesehenen Anlage(n) zur Entsorgung
(Behandlung/ Verwertung/ Beseitigung) der Abfälle (Betreiber, Standort,
Genehmigungsdatum, Anlagendurchsatz, Status als Verwertungsanlage, Art
derBehandlung, genehmigten Abfallarten),

Angaben zum vorgesehenen Ausfallverbund für die Verwertung der
Abfälle (Beschreibung, Benennung der Anlagen).

Auf Verlangen vorzulegen:

ggf. Nachunternehmererklärungen nach Thüringer Vergabegesetz zu
Tariftreue und Entgeltgleichheit sowie zur Beachtung der
ILO-Kernarbeitsnormen,

Genehmigungsunterlagen bezüglich der benannten Entsorgungsanlagen
sowie ggf. weitere anlagenbezogene Erklärungen und Nachweise zur
Aufklärung der Angebotsinhalte,

Genehmigungen sowie Bereitschaftserklärungen der als Ausfallverbund
benannten Anlagenbetreiber zur Übernahme der Abfälle oder Verträge über
den Ausfallverbund und im Rahmen der Aufklärung ggf. weitere
anlagenbezogene Erklärungen und Nachweise bzgl. der benannten Anlagen,

Fragen zu den Vergabe- und Vertragsunterlagen und dem
Vergabeverfahren sind mittels Kommunikation über die durch den
Auftraggeber genutzte E-Vergabeplattform evergabe-online.de zu stellen.
Die Antworten der Vergabestelle auf Bieterfragen werden allen Bietern
soweit zweckdienlich in Form von Bieterinformationen zur Verfügung
gestellt, die unter der unter I.3) genannten elektronischen Adresse
abgerufen werden können. Es obliegt dem Bieter, sich bis zum Ablauf der
Angebotsfrist darüber informiert zu halten, ob der Auftraggeber unter
dieser elektronischen Adresse eine (neue) Bieterinformation zum Abruf
bereitgestellt hat. Das Risiko, bei Unterlassendes Abrufs einer
Bieterinformation ein Angebot aufgrund veralteter Vergabeunterlagen
abzugeben und aus diesem Grund vom Vergabeverfahren ausgeschlossen zu
werden, liegt allein bei dem betreffenden Bieter.

Bieteranfragen müssen unter Beachtung der Maßgabe von § 20 Abs. 3 Satz
1 Nr. 1 VgV so rechtzeitig gestellt werden, dass der Vergabestelle eine
Beantwortung bzw. Bereitstellung der Informationen vor Ablauf der Frist
(=6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist) möglich ist.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Thüringer Landesverwaltungsamt-Vergabekammer
Jorge-Semprún-Platz 4
Weimar
99423
Deutschland
Fax: +49 361-573321059
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

15 Kalendertage nach Absendung der Vorabinformation nach § 134 GWB an
unterlegene Bewerber ist derVertragsschluss möglich (§ 134 Abs. 2 GWB).
Wird die Vorabinformation per Fax oder auf elektronischem Wege
versendet, verkürzt sich diese Frist auf 10 Kalendertage. Sie beginnt
am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber.

§ 160 GWB findet Anwendung. Die Vorschrift lautet auszugsweise:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein.

[]

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem AG nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagengerügt
hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüberdem AG gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem AG gerügt
werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des AG, einer
Rüge nicht abhelfen zu wollen,vergangen sind.

Der Auftraggeber weist darauf hin, dass der Bieter wegen des
Akteneinsichtsrechts aller Beteiligten eines Nachprüfungsverfahrens
nach § 165 Abs. 1 GWB damit rechnen muss, dass sein Angebot von den
Beteiligten bei der Vergabekammer eingesehen wird. Daher liegt es in
seinem Interesse, schon in seinen Angebotsunterlagen auf wichtige
Gründe nach § 165 Abs. 2 GWB für eine Versagung der Akteneinsicht
hinzuweisen und betroffene Angebotsteile kenntlich zu machen
(Geheimnisse, insbesondere Fabrikations-,Betriebs- oder
Geschäftsgeheimnisse). Zur Durchsetzung seiner Rechte muss sich der
Bieter an die Vergabekammer wenden.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Landratsamt Weimarer Land, Haupt- und Personalamt/Allgemeine Verwaltung
Bahnhofstraße 28
Apolda
99510
Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
06/02/2019

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References

1. mailto:post.avw@wl.thueringen.de?subject=TED
2. https://www.weimarerland.de/
3. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=238531
4. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=238531

 
 
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