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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Kaiserslautern - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019020809323923624 / 62582-2019
Veröffentlicht :
08.02.2019
Angebotsabgabe bis :
13.03.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DE-Kaiserslautern: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2019/S 28/2019 62582

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium des
Innern, für Bau und Heimat, vertreten durch das Amt für Bundesbau - ABB
-, vertreten durch den Landesbetrieb Leigenschafts- und Baubetreuung,
Niederlassung Kaiserslautern, vertreten durch die Niederlassungsleitung
Rauschenweg 32
Kaiserslautern
67663
Deutschland
Kontaktstelle(n): LBB NL Koblenz, Zentrale Vergabstelle FbT, Hofstraße
257a, 56077 Koblenz
Telefon: +49 261-9701-0
E-Mail: [1]VOFVergabe.Koblenz@LBBnet.de
Fax: +49 261-9701-444
NUTS-Code: DEB32

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.LBBnet.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://lbb.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPLYYDY479/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://lbb.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPLYYDY479
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Bundesminsterium des Innern, für Bau und Heimat

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

19 D 0011 Gutachterliche Leistung Grundwassersanierung Kaiserslautern
Eselsfürth
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Ziel des Vergabeverfahrens ist die Vergabe von Gutachterlichen
Leistungen in Anlehnung an Teilleistungen der Leistungsstufe 2
(2.1-2.3, 2.5, 2.7, 2.8 und weiteren besonderen Leistungen) des
AHO-Hefts Nr. 8 (Baufeldfreimachung/Altlasten) am Standort Eselsfürth,
Kaiserslautern.

Mit dem Projekt der Grundwassersanierung wird durch die Weiterführung
der bereits erbrachten Leistungen das Ziel verfolgt anhand der
detaillierten Darstellung der hydrologischen Verhältnisse ein
Gesamtkonzept für die künftige Sanierung/Bearbeitung des LHKW-Schadens
zu erarbeiten. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es notwendig, dass das
künftige Büro und sämtliche Beteiligte Behörden eng verzahnt
zusammenarbeiten.

Fläche der Liegenschaft: 82 179 qm

Anzahl der GWM: 85 Stück

Es wird von einem Bearbeitungszeitraum von mind. 3,5 Jahren
ausgegangen. Siehe ergänzend Punkt II.2.7) Laufzeit des Vertrags.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEB32
Hauptort der Ausführung:

Kaiserslautern
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

In Anlehnung an das Leistungsbild der AHO-Schriftenreihe Heft Nr. 8
sind Teilleistungen der Leistungsstufe 2 zu erbringen:

2.1 Grundlagenermittlung für die Technische Untersuchung

2.2 Aufstellen des Untersuchungsprogramms

2.3 Vorbereiten der Vergabe

2.5 Untersuchungsüberwachung

2.7 Auswertung und Beurteilung

2.8 Dokumentation und Präsentation

Des Weiteren sind folgende Leistungen zu erbringen:

Einarbeitung, Datenaufnahme,

Detaillierung des geologischen/hydrogeologischen Modells einschl.
Erfassung von fehlenden Parametern wie Mächtigkeiten, Ausbildung der
Dünnschichten, Durchlässigkeiten, hydraulische Konnektivität der
Klüfte, Gesteinsporosität, Ermittlung der hydraulisch wirksamen Poren,
Einlagerungs- und Freisetzungsverhalten von LHKW,

Einstellung des Pumpbetriebes und Beobachtung der Hydrodynamik (z. B.
Einbau von Datenloggern), Erfassung der Schadstoffentwicklung im
Ruhezustand (Kontrollanalytik),

Planung von weiteren Feldarbeiten, Feldtests wie Pumpversuche zur
Erfassung der hydraulischen Wirkung und der Entfrachtung, Erfassung von
Systemparametern (natürlicher Abbau),

Durchführung von Untersuchungen in der ungesättigten Bodenzone zur
Erfassung von Stoffpotenzialen und zur Ableitung des weiteren
Handlungsbedarfs im Zusammenhang im Umgang mit der
Grundwasserbelastung,

Klärung der aktuellen Belastungssituation Boden/Bodenluft/Grundwasser
anhand von gezielten Nachuntersuchungen,

Feststellung/Prognose der noch vorhandenen Schadstoffmengen und deren
Verfügbarkeit einschl. Bilanzierung des Schadstoffpotenzials in der
gesättigten und in der ungesättigten Bodenzone,

Überprüfung der Rezeptoren bei ungehindertem Ablauf im Grundwasser,

Überprüfung der Abbaumechanismen der LHKW am Standort;
Plausibiltätsprüfung und Ausschluss weiterer Quellen; analytische
Untersuchung des Grundwasserchemismus,

Ggf. Aufbau eines Strömungs- und Schadstofftransportmodells zur
Simulation verschiedener Szenarien,

Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung und Herleitung der weiteren
Maßnahmen,

Entwickeln eines Gesamtsanierungskonzeptes für den Bereich
Grundwasser unter Berücksichtigung der Rezeptoren unter den Aspekten
der Erfordernis, Eignung und Angemessenheit. Darstellung des
Gesamtablaufes, der Vorteile und Risiken, Bewertung im Hinblick auf
Kosten, Zeit und Akzeptanz,

Darstellung der favorisierten Variante einschließlich zugehöriger
Zeit- und Kostenpläne, Überwachungsmöglichkeiten und Abbruchszenarien,

Vorstellen der Ergebnisse vor einem Gremium das Auftraggebers,

Aufstellen der Ausschreibungsunterlagen einschl.
Leistungsbeschreibung und Leistungsverzeichnissen (in 2.2 und 2.3),

Mitwirken bei Behördengesprächen,

Fachgutachterliche Baubegleitung und Überwachung,

Dokumentation. Berichterstellung und Darstellung des weiteren
Vorgehens einschließlich Darstellung von Kosten und Zeitplänen.

Bereits erbrachte Leistungen:

Klärung der komplexen geologischen/hydrogeologischen Verhältnisse,
Aufstellen eines hydrogeologischen Modells,

Validierung der vorliegenden Daten zum Sanierungsverlauf,

Erfassung sämtlicher GW-Messstellen, Anlegen eines Brunnenbuches,

Überprüfung Monitoringprogramm, Anpassung und Durchführung,

Überprüfung der bestehenden GW-Messstellen und Sanierungsbrunnen
(Ausbau, Zustand, Leistungsfähigkeit),

Aufstellen von Leistungsbeschreibungen/Leistungsverzeichnissen für
die Messstellenregenerierung, die Analytik und den Rückbau der
ehemaligen Reinigungshalle,

Zustandserfassung der GWRA, Klärung Betriebssteuerung, Konzeption
einer neuen Anlage sowie Vorbereitung der Ausschreibung (Lph. 1-5),

Erstellung eines Konzepts zur Untersuchung der ungesättigten
Bodenzone (Bodenluft),

Konzept zur Anlagenabschaltung (Altanlage) und Erfassung der
unbeeinflussten Hydrodynamik und Schadstoffentwicklung am Standort,

Beratung des AG im Zusammenhang mit der Grundstücksverwertung (z. B.
Verpachtung) und bei Behördengesprächen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 42
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der AG behält sich nach § 14 (4) Nr. 9 VgV vor den Wettbewerbssieger
nach erbrachter Leistung mit einem Folgeauftrag für die Leistungen
Fortführung der Sanierungsplanung, die Durchführung des
Sanierungskonzeptes sowie Einleitung der MNA (Monitored Natural
Attenuation) zu beauftragen. Die Dauer des Folgeauftrages kann in
Abhängigkeit zu dem gewählten Sanierungskonzept bis zu 10 Jahre
betragen.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach Prüfung der Vollständigkeit der
nach III.1.1) bis III.1.3) vorzulegenden Erklärungen und Nachweise auf
der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in den
Vergabeunterlagen (Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb) aufgeführt
und näher erläutert ist. Folgende Eignungskriterien werden gewertet:
Jahresumsatz, Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags,
Beschäftigtenzahl, Zahl der Fach- und Führungskräfte der Fachrichtung
Geologie, Anzahl und Qualität der Referenzen, Maßnahmen zur
Qualitätssicherung.

Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Angebotsabgabe
aufgefordert. Bei Punktgleichheit von mehr als 5 Bewerbern entscheidet
das Los über die Teilnahme am weiteren Verfahren.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Zunächst werden nur die Leistungen der Projektsstufe 2.1 entsprechend
der AHO-Schriftenreihe Nr. 8 beauftragt. Im Weiteren beabsichtigt der
AG den AN mit Leistungen der Leistungsstufe 2.2, 2.3, 2.5, 2.7 und 2.8
stufenweise zu beauftragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf
Übertragung der weiteren Leistungen, sowie der besonderen Leistungen,
besteht nicht.

Bei stufenweiser Beauftragung kann der Auftragnehmer den Vertrag
innerhalb einer Frist von einem Monat kündigen, wenn der Auftraggeber
die Leistungen für die jeweils folgende Stufe nicht innerhalb einer
angemessenen Frist abruft. Eine solche angemessene Frist endet im
Regelfall nicht vor Ablauf von 6 Monaten nach vollständiger Erfüllung
der Leistungen der vorangegangenen Stufe.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Vorlage eines aktuellen Auszugs aus dem einschlägigen Berufs-, Handels-
oder Partnerschaftsregister (nicht älter als 2 Monate vor dieser
Bekanntmachung) oder in Ermangelung eines solchen, eine aktuelle
Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs-
oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert.

Erklärung, ob die in den §§ 123 und 124 des Gesetzes gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) genannten Ausschlussgründe vorliegen
(einschließlich der Ausschlussgründe nach § 21 des
Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes, § 19 des
Mindestlohngesetzes).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Als Nachweis ist mit dem Bewerbungsbogen vorzulegen: eine aktuelle
Versicherungspolice einer Berufshaftpflichtversicherung aus dem Jahr
2019 oder eine schriftliche Erklärung der Versicherung ohne Vorbehalte
und nicht älter als 3 Monate, den geforderten Versicherungsschutz im
Auftragsfall zur Verfügung zu stellen.

Der Auftragnehmer/die Arbeitsgemeinschaft muss eine
Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragszeit
unterhalten und ist verpflichtet dem AG jährlich eine aktuelle
Versicherungsbescheinigung vorzulegen. Er/Sie hat zu gewährleisten,
dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in
Höhe der im Vertrag genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist
der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen
pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme
beträgt.

Bei einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) muss der Versicherungsschutz auf
die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende
Versicherung aller ARGE-Mitglieder vorgelegt werden, wenn gerade auch
die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE
mitversichert ist; aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen,
dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte
ARGE enthalten ist.

Erklärungen des Bewerbers (Einzelunternehmen bzw. Bewerbergemeinschaft)
gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 VgV über den allgemeinen Jahresumsatz
und den spezifischen Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags
der letzten 3 Geschäftsjahre. Die Jahresumsätze der Mitglieder einer
Bewerbergemeinschaft bzw. der benannten Nachunternehmer, welche die
Leistungen tatsächlich erbringen, werden aufaddiert. Angaben und
Nachweise zu Umsätzen bildet 15 % der im Rahmen der Eignungsprüfung
insgesamt erzielbaren Punkten.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers/der
Arbeitsgemeinschaft mit einer Deckungssumme von mind. 1 500 000 EUR für
Personenschäden und von mind. 1 500 000 EUR für sonstige Schäden bei
einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des
Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen
Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zum Nachweis der fachlichen Eignung hat der Bewerber Nachweise und
Erklärungen gem. § 46 Abs. 3 Nrn.1, 2, 3, 6, 8, 9, 10 VgV, wie
nachfolgend näher beschrieben, einzureichen. Entsprechende Formblätter
werden mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt. Die mögliche
Gesamtpunktzahl für die im nachstehenden Absatz genannten Angaben und
Nachweise bildet 85 % der im Rahmen der Eignungsprüfung insgesamt
erzielbaren Punkte.

Die nachfolgend im Einzelnen aufgeführten technischen Fach- und
Führungskräfte sind gem. § 46 Abs. 3 Nrn. 2 und 6 VgV namentlich zu
benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben:

der Projektleiter (PL),

der Fachbauleiter (BL).

Die in den Mindeststandards geforderten beruflichen Qualifikationen
sind nachzuweisen.

Der Bewerber hat des Weiteren eine Erklärung abzugeben, aus der die
durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den
letzten 3 Jahren sowie die Zahl seiner Fach- und Führungskräfte in der
Fachrichtung Geologie ersichtlich ist (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV).

Der Bewerber hat die Maßnahmen zur Qualitätssicherung zu beschreiben (§
46 Abs. 3 Nr. 3 VgV) und anzugeben, welche Teile des Auftrages er unter
Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt und soweit
bekannt die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu nennen (§§
46 Abs. 3 Nr. 10, 36 VgV).

Weiterhin hat der Bewerber bei beabsichtigter Beauftragung von
Unteraufträgen oder Entleihen die entsprechenden Angaben wie unter
Punkt VI.3) beschrieben anzugeben.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Der Projektleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung
(Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Master) der Fachrichtung Geologie oder
eine vergleichbare Berufszulassung und eine Berufserfahrung von mind 5
Jahren in der Fachrichtung nach Studienabschluss nachweisen.

Der Fachbauleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung
(Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Master) der Fachrichtung Geologie oder
eine vergleichbare Berufszulassung und eine Berufserfahrung von mind 5
Jahren in der Fachrichtung nach Studienabschluss nachweisen.

Für den Bewerber/das Unternehmen sind aussagekräftige, projektbezogene
Referenzunterlagen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge in
der Bearbeitung von LHKW-Schäden einzureichen. Es werden 3 Referenzen
über einschlägige Dienstleistungsaufträge (zu je 25 % der insgesamt
erzielbaren Punkte) berücksichtigt, die in den letzten 11 Jahren
(Projektabschluss nach dem 1.1.2008) erbracht wurden und die
geforderten Mindeststandards erfüllen.

Zu den Referenzprojekten sind folgende Mindestangaben über ein
Projektdatenblatt abzugeben:

a) Kurzbezeichnung und Kurzbeschreibung der Referenz;

b) Kluftaquifer/betroffene Fläche;

c) Kluftaquifer/Untersuchungsstrategie;

d) Überprüfung/Neukonzeption Sanierungsmaßnahme;

e) Projektkosten;

f) Projektzeit;

g) Leistungsumfang nach AH BoGwS;

h) Personal des Bewerberbüros;

i) Auftraggeber mit Name und Anschrift.

Die weiteren, in die Bewertung einfließenden Kriterien sind der
Aufforderung zum Teilnehmerwettbewerb zu entnehmen.

1) Bewerber/das Unternehmen

Wertungskriterium: Mindestens 1 Referenz über die Erfahrung und
Kenntnisse in der Bearbeitung von LHKW-Schäden. Die Referenzen sollen
eine Kurzbeschreibung bezogen auf die Sanierungsmaßnahmen in Anlehnung
an des AHO Heft Nr. 8 enthalten. Hierdurch soll nachgewiesen werden,
dass der Bewerber bereits vergleichbare Leistungen durchgeführt hat.

Die Referenz muss soweit abgeschlossen sein, dass die Kernleistungen
umgesetzt wurden. Die Referenz muss sich auf einen LHKW-Schadensfall im
einem Kluftaquifer beziehen, entsprechende Untersuchungsstrategien
aufzeigen und sich mit einer Überprüfung bzw. Neukonzeption einer
LHKW-Sanierungsmaßnahme beschäftigen. Der Leistungsumfang muss den
Phasen der AHBOGWS entsprechen. Der Projektabschluss darf nicht weiter
als 11 Jahre zurückliegen. (Projektabschluss nach dem 1.1.2008).
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Die Teilnahme von Bewerbergemeinschaften ist unter der Voraussetzung
zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft
annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich
vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten (siehe
Bewerbungsbogen zum Teilnahmewettbewerb).
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 13/03/2019
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Bewerbergemeinschaften (BGen)

BGen, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet
haben, werden nicht zugelassen. Mehrfachbewerbungen einzelner
Mitglieder einer BGen sind unzulässig u. führen zum Ausschluss aller
betroffenen BGen.

Für jedes Mitglied der BG ist ein eigener mit den erforderlichen
Angaben ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen. Liegt bei einem
Mitglied einer BG ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB od. ein
fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses
Mitglied ersetzt werden.

Bei BGen sind nur ein Projektleiter und ein Fachbauleiter zu benennen.
Die Leistungsabgrenzung innerhalb der BG ist darzustellen.

2) Eignungsleihe (§ 47 VgV)

Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die erforderliche
wirtschaftliche u. finanzielle sowie die technische u. berufliche
Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in
Anspruch zu nehmen u. erfüllt dieses Unternehmen die entsprechenden
Eignungskriterien nicht od. liegt bei diesem Unternehmen ein zwingender
Ausschlussgrund nach § 123 GWB od. ein fakultativer Ausschlussgrund
nach § 124 GWB vor, so muss dieses Unternehmen ersetzt werden. Für
jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten in Anspruch genommen werden
sollen, ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter
Bewerbungsbogen einzureichen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die
erforderlichen Kapazitäten des anderen Unternehmens zur Verfügung
stehen, hat er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses
Unternehmens mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.

3) Unteraufträge (§ 36 VgV)

Beabsichtigt der Bewerber eine Unterauftragsvergabe, so hat der
Bewerber die Teile des Auftrags, die er an Dritte zu vergeben
beabsichtigt, u. soweit bekannt die Namen der vorgesehenen
Unterauftragnehmer zu benennen. Der Bewerber hat mit dem
Teilnahmeantrag im Bewerbungsbogen Angaben zu den vorgesehenen
Unterauftragnehmern u. dessen Vertretern sowie Erklärungen zum
Vorliegen von Ausschlussgründen zu machen. Zum Nachweis, dass dem
Bewerber die erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen zur
Verfügung stehen, hat er vor Zuschlagserteilung entsprechende
Verpflichtungserklärungen vorzulegen.

4) Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag

Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber zur Verfügung
gestellten Formulare bzw. die Einheitliche Europäische Eigenerklärung
(EEE) zu verwenden u. bei der unter Ziffer I.1) angegebenen
Kontaktstelle vollständig ausgefüllt, elektronisch in Textform (§ 126b
BGB) u. in deutscher Sprache über den Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz
(VMP RLP) [5]www.vergabe.rlp.de einzureichen. Die Unterlagen sind im
Projektraum im Bereich Teilnahmeanträge hochzuladen.

Eine Unterschrift od. Signatur auf dem Bewerbungsbogen ist nicht
erforderlich. Es ist jedoch zwingend an der dafür vorgesehenen Stelle
der Name der bevollmächtigten, natürlichen Person anzugeben, die für
den Bewerber die Eigenerklärung abgibt.

Der Teilnahmeantrag muss die im Bewerbungsbogen geforderten Erklärungen
u. Nachweise enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen.
Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei
sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.

Nicht form- u. fristgerecht od. in Papierform eingereichte
Teilnahmeanträge/Bewerbungsbögen u. Unterlagen bzw. formlose Anträge,
die nicht unter Verwendung der Formulare des Auftraggebers bzw. der EEE
gestellt werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

5) Erhalt der Vergabeunterlagen/Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb

Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich auf dem VMP RLP
[6]www.vergabe.rlp.de zur Verfügung gestellt. Diese können dort
kostenlos bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote od.
Teilnahmeanträge (vgl. Ziff. IV.2.2) heruntergeladen u. Nachrichten der
Vergabestelle eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des VMP RLP.

6) Kommunikation

Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über den VMP RLP
[7]www.vergabe.rlp.de.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Villemombler Str. 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 22894990
E-Mail: [8]vk@bundeskartellamt.bund.de
Fax: +49 2289499163

Internet-Adresse: [9]http://www.bundeskartellamt.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß § 160 Absatz 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)
ist ein Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen nach Erkenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Verstöße gegen Vergabevorschriften,

1) die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder
zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen,

2) die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens
bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

Bei Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung
eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Kalendertage nach
Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Amt für Bundesbau ABB
Wallstraße 1
Mainz
55122
Deutschland
Telefon: +49 6131140880
E-Mail: [10]postfach@abb-rlp.de
Fax: +49 61311408810

Internet-Adresse: [11]http://www.abb-rlp.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
05/02/2019

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References

1. mailto:VOFVergabe.Koblenz@LBBnet.de?subject=TED
2. http://www.LBBnet.de/
3. https://lbb.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPLYYDY479/documents
4. https://lbb.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPLYYDY479
5. http://www.vergabe.rlp.de/
6. http://www.vergabe.rlp.de/
7. http://www.vergabe.rlp.de/
8. mailto:vk@bundeskartellamt.bund.de?subject=TED
9. http://www.bundeskartellamt.de/
10. mailto:postfach@abb-rlp.de?subject=TED
11. http://www.abb-rlp.de/

 
 
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