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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Bau von Grundschulen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019011109014367946 / 13335-2019
Veröffentlicht :
11.01.2019
Angebotsabgabe bis :
14.02.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Bauauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Niedrigster Preis
Produkt-Codes :
45214210 - Bau von Grundschulen
45000000 - Bauarbeiten
DE-Berlin: Bau von Grundschulen

2019/S 8/2019 13335

Auftragsbekanntmachung

Bauauftrag
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen (VM 1-16)
Fehrbelliner Platz 2
Berlin
10707
Deutschland
E-Mail: [1]vergabe-hochbau@sensw.berlin.de
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://my.vergabeplattform.berlin.de

Adresse des Beschafferprofils: [3]https://my.vergabeplattform.berlin.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[4]https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId
/platformId/2/tenderId/106694
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen
Fehrbelliner Platz 2
Berlin
10707
Deutschland
Kontaktstelle(n): V M 1
E-Mail: [5]vergabe-hochbau@sensw.berlin.de
NUTS-Code: DE3

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [6]http://www.vergabeplattform.berlin.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[7]https://my.vergabeplattform.berlin.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Wirtschaft und Finanzen

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

KKE 303 Erweiterter Rohbau
Referenznummer der Bekanntmachung: VM_190046_VOB_O_Yos
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45214210
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Bei dem geplanten Gebäude handelt es sich um den Neubau einer
Grundschule mit integrierter Sporthalle mit drei Hallenteilen auf dem
Eckgrundstück Chausseestraße 82/Boyenstraße 1-9 in Berlin-Mitte. Das
nicht unterkellerte Gebäude besitzt ein Erdgeschoss, fünf Obergeschosse
sowie in Teilbereichen ein sechstes Obergeschoss mit Ausstieg zur
Dachtechnik. Die maximalen oberirdischen Außenabmessungen betragen L x
B x H = 47,59 x 31,63 x 25,77 m.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
45000000
45214210
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE3
NUTS-Code: DE300
Hauptort der Ausführung:

Berlin
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Erdbauarbeiten: Für die Herstellung der Bodenplatte ist aufgrund der
sich im Boden befindenden Auffüllungen ein Bodenaustausch notwendig.
Sämtliche Böden bis 1,0 m unter Gründungssohle Gebäude, somit bis ca.
2,0 m unter Gelände sind auszuheben und die dann frei liegende
Aushubsohle mit einer Tiefenwirkung von 0,4 m so nachzuverdichten, dass
durchweg eine mindestens mitteldichte Lagerung der Polstersohle
gewährleistet ist.

Die planmäßige Aushubsohle wird durch den bauseitigen Bodengutachter
abgenommen. Steht im Bereich der Austauschsohle wenig tragfähiger Boden
bzw. Bauschutt an, sind die Aushubarbeiten entsprechend tiefer zu
führen. Nach dem Verdichten der Sohle wird ein Bodenpolster
eingebracht.

Verdichtungsnachweise sind durch den AN zu erstellen. Begleitend
erfolgen Prüfungungen durch den bauseitigen Bodengutachter.

Direkt unterhalb der Sohle sind Grundleitungen zu verlegen.

Der Aushubboden wurde vorab beprobt und verbindlich eingestuft. Die
Rasterfeldbeprobung erfolgte in 3 Streifen in 2 Höhenlagen, also mit 6
Ergebnissen.

Rohbauarbeiten: Das Tragwerk des Gebäudes ist als
Stahlbetonkonstruktion geplant und als solches für sich fugenfrei
ausgebildet. Aufgrund der unterschiedlichen Nutzungen in den einzelnen
Geschossen und der damit verbundenen Raumgrößen wird es erforderlich,
zahlreiche Innenwände als Wandartige Träger auszubilden, da nur in
Teilbereichen ein direkter Lastabtrag möglich wird. Sämtliche
Innenwände sowie Geschossdecken werden daher in Ortbeton errichtet.
Sämtliche Wandartige Träger sind im Bauzustand zu unterstützen, bis
sich die Tragfähigkeit des Endzustandes der jeweiligen statischen
Modelle eingestellt hat. Die Decken sind separat zu unterstützen.

Die Realisierung der Betonfassaden erfolgt durch Verwendung von
Sandwichelementen mit einer tragenden Innenschale und einer äußeren
Wetterschale. Die Fassadenelemente in Höhe der Deckenebenen dienen zur
Aufnahme der Deckenlasten. Der Anschluss der Ortbetondecken erfolgt
mittels Rückbiegeanschluss. Die Brüstungselemente müssen vor Betonage
der Decke montiert sein.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 17/04/2019
Ende: 01/05/2020
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

III.1.1.1) Der Nachweis umfasst:

die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder die
Handwerksrolle des Sitzes oder Wohnsitzes.

III.1.1.2) Nachweisführung zur Eignung:

Die Eignung kann durch Eintragung im Unternehmer- und
Lieferantenverzeichnis (ULV) oder in die Liste des Vereins für
Präqualifikation von Bauunternehmen e. V.
(Präqualifikationsverzeichnis) nachgewiesen oder durch Eigenerklärung
gem. Formblatt V 124.H F (Eigenerklärung zur Eignung) vorläufig
nachgewiesen werden. Das Formblatt V 124.H F (Eigenerklärung zur
Eignung) wird den Vergabeunterlagen beigefügt und ist unter
[8]https://senstadtfms.stadt-berlin.de/intelliform/forms/eabau/berlin/v
_124hf/index abrufbar.

Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) kann als vorläufiger
Nachweis zur Eignung eingereicht werden.

Gelangt das Angebot eines nicht präqualifizierten oder nicht im ULV
eingetragenen Unternehmens in die engere Wahl, sind die im Formblatt V
124.H F angegebenen Bescheinigungen innerhalb von 6 Kalendertagen nach
Aufforderung vorzulegen. Gelangt das Angebot eines präqualifizierten
oder im ULV eingetragenen Unternehmens in die engere Wahl, hat das
Unternehmen zusätzlich die auf Seite 1 des Formblattes V 124.HF
angegebenen konkret auftragsbezogenen Bescheinigungen zum Umsatz und zu
den Referenzen innerhalb von 6 Kalendertagen nach Aufforderung
vorzulegen, soweit die Prüfung der Vergabestelle ergibt, dass die im
Präqualifikationsverzeichnis oder im ULV hinterlegten Unterlagen die
beschriebenen Anforderungen qualitativ und/oder quantitativ nicht oder
nicht ausreichend belegen. Durch ausländische Unternehmen sind
gleichwertige Bescheinigungen vorzulegen.

Stützt sich ein Bewerber/Bieter zum Nachweis seiner Eignung auf andere
Unternehmen, ist die jeweilige Nummer im ULV oder im
Präqualifikationsverzeichnis oder sind die Erklärungen und
Bescheinigungen gemäß dem Formblatt V 124.H F oder der EEE auch für
diese anderen Unternehmen auf Verlangen vorzulegen. Werden die
Kapazitäten anderer Unternehmen gemäß § 6d EU Absatz 1 VOB/A in
Anspruch genommen, so muss gemäß § 6d EU Absatz 3 VOB/A die
Nachweisführung entsprechend der in den Punkten III.1.1.1), III.1.2.1),
III.1.3.1) und VI.3.1) geforderten Nachweise auch für diese Unternehmen
erfolgen.

Gemäß § 6d EU Absatz 1 Satz 5 VOB/A hat der Bieter die Möglichkeit,
andere Unternehmen, deren Kapazitäten der Bieter in Anspruch genommen
hat, einmal zu ersetzten, wenn dieses Unternehmen einschlägige
Eignungsanforderung nicht erfüllt oder bei dem Ausschlussgründe gemäß §
6e EU Absatz 1 bis 5 VOB/A vorliegen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

III.1.2.1) Der Nachweis umfasst:

eine Erklärung über den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf
die letzten drei abgeschlossenen

Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft,
die mit der zu vergebenden Leistungvergleichbar sind, unter Einschluss
des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten
Aufträgen. Gibt der Bieter in seinem eingereichten Angebot eine
Erklärung ab, dass er im Falle der Auftragserteilung eine
Bieter-/Arbeitsgemeinschaft bilden wird, ist sicherzustellen, dass alle
Mitglieder der Bieter-/Arbeitsgemeinschaft gesamtschuldnerisch haften
und ein bevollmächtigter Vertreter bestimmt wird.

III.1.2.2) Nachweisführung zur Eignung:

Siehe Pkt. III.1.1.2)
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

III.1.3.1) Der Nachweis umfasst:

Angaben über die Ausführung von Leistungen in den letzten bis zu 5
abgeschlossenen Kalenderjahren, die mit der zu vergebenden Leistung
vergleichbar sind, wobei für die wichtigsten Bauleistungen
Bescheinigungen über die ordnungsgemäße Ausführung und das Ergebnis
beizufügen sind,

Angaben über die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen
Kalenderjahren jahresdurchschnittlich Beschäftigten Arbeitskräfte,
gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen
Leitungspersonal;

Angabe, welche Teile des Auftrags unter Umständen an andere
Unternehmen vergeben werden sollen.

III.1.3.2) Nachweisführung zur Eignung:

Siehe Pkt. III.1.1.2)
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 14/02/2019
Ortszeit: 13:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 15/04/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 14/02/2019
Ortszeit: 13:00
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:

Bei der Öffnung und Verlesung der Angebote sind nur Vertreter des
Auftraggebers zulässig (keine öffentliche Verlesung).

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

VI.3.1) Es werden folgende Erklärungen für das Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen gemäß § 6e EU VOB/Averlangt:

dass keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit
des Bieters in Frage stellt,

dass das Unternehmen nicht zahlungsunfähig ist, bzw. ob ein
Insolvenzverfahren über das Vermögen des Unternehmens oder ein
vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist, die
Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse abgelehnt worden ist,
sich das Unternehmen im Verfahren der Liquidationbefindet oder seine
Tätigkeit eingestellt hat. Es wird gemäß § 6e EU VOB/A der Nachweis
verlangt, dass das Unternehmen seinen Verpflichtungen zur Zahlung von
Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist.

VI.3.2) Nachweisführung zur Eignung:

Siehe Pkt. III.1.1.2)

VI.3.3) Sonstiges:

Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll,
einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz
anfordern. Ausländische Bieter haben gleichwertige Bescheinigungen
ihres Herkunftslandes vorzulegen. Der Auftraggeber wird für den Bieter,
der den Zuschlag erhalten soll, eine eventuelle Eintragung des Bieters
im Korruptionsregister des Landes Berlin abfragen. Der Auftraggeber
wird auf der Grundlage der EU-Sanktionsverordnungen zur Bekämpfung des
Terrorismus und zur Durchsetzung von Embargos (EG) Nr. 881/2002 vom
27.5.2002, 753/2011 vom 1.8.2011 sowie 2580/2001 vom 27.12.2001 eine
Abfrage in den Finanz-Sanktionslisten
([9]www.finanz-Sanktionsliste.de/fisalis/jsp/index.jsf) veranlassen.

VI.3.4) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden
Unterlagen:

Die Bewerbung und der Erhalt der Vergabeunterlagen sind über die
Vergabeplattform des Landes Berlin unter [10]www.vergabe.berlin.de
möglich. Die Vergabeunterlagen werden gemäß § 12a EU Absatz 1 VOB/A ab
dem Tag der Veröffentlichung einer Auftragsbekanntmachung oder dem Tag
der Aufforderung zur Interessensbestätigung unentgeltlich und
vollständig als PDF-Dokumente auf den Plattformen angeboten.

Achtung:

Die Angebotsabgabe zu dieser Ausschreibung ist nur elektronisch in
Textform zugelassen. Schriftlich eingereichte Angebote werden
ausgeschlossen.

Für den Erhalt der elektronischen bearbeitbaren Vergabeunterlagen ist
eine einmalige, kostenlose Registrierung auf der Internetseite
[11]http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/registrie
rung-firma/ notwendig, wenn der Bewerber nichtbereits registriert ist.
Nach der erfolgreichen Registrierung kann mit dem selbstvergebenen
Benutzer-Login die sofortige Nutzung der Funktionen wie der Download
der Unterlagen und die Einstellung elektronischerAngebote erfolgen.

Bitte beachten Sie, dass alle Bewerber/Bieter eigenverantwortlich die
weitere Entwicklung zum Verfahren wie z. B. die Ergänzung oder Änderung
der Vergabeunterlagen und die Einstellung von beantworteten
Bieterfragen durch selbstständige Einsicht verfolgen müssen.

Einzusehen unter:
[12]http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntma
chungen/

Die Frist für rechtzeitig beantragte Auskünfte über die
Vergabeunterlagen gemäß § 12a EU Absatz 3 VOB/A

Endet am 6.2.2019/9.00 Uhr.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Straße 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 3090138316
Fax: +49 3090137613
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum
Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen
Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach
Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang
der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,
bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)).

Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz
1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer
Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne
dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist.

Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen
Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht
missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer
Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne
dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur
festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren

Innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen
Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den
Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach
Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht,
endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der

Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union
(§ 135 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Straße 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 3090138316
Fax: +49 3090137613
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
08/01/2019

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References

1. mailto:vergabe-hochbau@sensw.berlin.de?subject=TED
2. https://my.vergabeplattform.berlin.de/
3. https://my.vergabeplattform.berlin.de/
4. https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/106694
5. mailto:vergabe-hochbau@sensw.berlin.de?subject=TED
6. http://www.vergabeplattform.berlin.de/
7. https://my.vergabeplattform.berlin.de/
8. https://senstadtfms.stadt-berlin.de/intelliform/forms/eabau/berlin/v_124hf/index
9. http://www.finanz-Sanktionsliste.de/fisalis/jsp/index.jsf
10. http://www.vergabe.berlin.de/
11. http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/registrierung-firma/
12. http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/

 
 
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