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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Technische Computerunterstützung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019011009315066437 / 11903-2019
Veröffentlicht :
10.01.2019
Angebotsabgabe bis :
23.01.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
72611000 - Technische Computerunterstützung
DE-Berlin: Technische Computerunterstützung

2019/S 7/2019 11903

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung
Scharnhorststraße 34-37
Berlin
10115
Deutschland
E-Mail: [1]ITServices2019@cliffordchance.com
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.entsorgungsfonds.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.subreport.de/E71932911
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Clifford Chance Deutschland LLP
Mainzer Landstr. 46
Frankfurt am Main
60325
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Rechtsanwalt Steffen Amelung
Telefon: +49 69/7199-01
E-Mail: [4]ITServices2019@cliffordchance.com
Fax: +49 69 / 7199-4000
NUTS-Code: DE712

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]https://www.cliffordchance.com/home.html
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[6]https://www.subreport.de/E71932911
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Finanzierung kerntechnischer Entsorgung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Büro IT-Leistungen
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
72611000 - JA08 - JA10 - FG08 - JA11 - JA19
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Stiftung des öffentlichen Rechts Fonds zur Finanzierung der
kerntechnischen Entsorgung benötigt im Rahmen ihres Aufbaus für ihre
25 35 Mitarbeiter eine komplette Büro-IT-Infrastruktur von den
Endgeräten, über die Netzwerkinfrastruktur und Bürostandardsoftware bis
zum technischen Betrieb/Wartung und Support.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300
Hauptort der Ausführung:

Berlin
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Bereitstellung einer kompletten Büro-IT-Infrastruktur für den Fonds
zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung für 25 35
Mitarbeiter/innen.

Wesentliche Komponenten sind:

Zurverfügungstellung moderner Endgeräte (PCs, Laptops, Bildschirme,
Drucker, IP-Telefone, Smartphones, Videokonferenzraumausstattung etc.)
und Serverinfrastruktur einschließlich Netzwerkinfrastruktur am
Standort des Auftraggebers,

Zentrale Datenspeicherlösung am Standort des Auftraggebers oder
dezentrale in Deutschland,

Standard-Betriebssystem und Bürostandardsoftware (Programme für
E-Mail, Texterstellung, Tabellenkalkulation Präsentationserstellung),

Einrichtung und Betrieb eines IT-Service Desk,

Wartung und Instandhaltung aller bereitgestellten IT-Komponenten.

Wesentliche Anforderungen sind:

Sehr hoher Sicherheitsstandard vorzugsweise über ISO27001 oder BSI
IT-Grundschutz,

Erreichbarkeit aller Daten und Programme unabhängig vom Standort (für
z. B. Homeoffice),

Teil der Ausschreibung ist zudem die Unterstützung bei der
Datenmigration von den Systemen des Bundesministeriums für Wirtschaft
und Energie.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 60
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 1
Höchstzahl: 999
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Alle Bewerber, die ihre Eignung anhand der in Abschnitt III dieser
Bekanntmachung dargestellten Anforderungen/Eignungsnachweise mit dem
Teilnahmeantrag nachweisen, werden anschließend zur Abgabe eines
indikativen Angebots aufgefordert. Die Bieter der 3 im Rahmen einer
vorläufigen Wertung der indikativen Angebote anhand der in den
Vergabeunterlagen festgelegten Zuschlagskriterien bestplatzierten
indikativen Angebote werden sodann zu Verhandlungsgesprächen eingeladen
und anschließend zur Abgabe eines rechtsverbindlichen Angebots
aufgefordert. Die Einzelheiten ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Der Auftraggeber beabsichtigt eine weitere Aufstockung seines
Personals. Sofern die Mitarbeiterzahl im Zuge dessen 25-30 übersteigt,
kann der Auftraggeber im Wege des Einzelabrufs eine Erweiterung der
Büro-IT-Infrastruktur um weitere Arbeitsplätze beauftragen.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft
Drittunternehmen/Nachunternehmer einzusetzen, hat er diese unter
Verwendung von Formblatt II TNA im Teilnahmeantrag anzugeben.

Soweit der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der
Eignung (z. B. im Hinblick auf die geforderten Referenzen) die
Kapazitäten anderer Unternehmen (z. B. eines Nachunternehmers oder
eines konzernverbundenen Unternehmens, nachfolgend Drittunternehmen
genannt) in Anspruch nimmt (sog. Eignungsleihe i. S. des § 47 VgV),
muss mit Abgabe des Teilnahmeantrags nachgewiesen werden, dass die für
den Auftrag erforderlichen Kapazitäten dem Bewerber bzw. der
Bewerbergemeinschaft zur Verfügung stehen. Zu diesem Zweck kann der
Bewerber / die Bewerbergemeinschaft beispielsweise eine entsprechende
Verpflichtungserklärung des betreffenden Unternehmens vorlegen. Dieser
Nachweis bzw. diese Erklärung ist als Anlage dem Teilnahmeantrag
beizufügen. Die nachfolgenden Eignungsnachweise sind auch für
Unternehmen vorzulegen, auf die sich ein Bewerber / eine
Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner / ihrer Eignung beruft. Im
Falle einer Teilnahme als Bewerbergemeinschaft sind die
Eignungsnachweise, sofern nicht ausdrücklich anders geregelt, von jedem
Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Der Auftraggeber behält
sich vor, bei Abgabe des Teilnahmerantrags nicht beiliegende bzw. den
Anforderungen formal bzw. inhaltlich nicht genügende Dokumente,
Nachweise, Angaben und Erklärungen unter Fristsetzung nachzufordern.
Folgende Angaben / Unterlagen sind mit demTeilnahmeantrag einzureichen:

1) Allgemeine Angaben des Bewerbers (jeweils als Eigenerklärung
ausreichend): Angabe zur Teilnahme als Einzelbewerber oder
Bewerbergemeinschaft; im Falle einer Bewerbergemeinschaft:

Abgabe einer Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung nach dem vom
Auftraggeber bereitgestellten Formblatt I TNA, siehe URL unter Ziff.
I.3).

2) Aktueller Handelsregisterauszug, nicht älter als 4 Monate (auch für
etwa einzusetzende Drittunternehmen vorzulegen);

3) Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß
§§ 123, 124 GWB nach dem vom Auftraggeber bereitgestellten Formblatt
III TNA, siehe URL unter Ziff. I.3) (auch für etwa einzusetzende
Drittunternehmen vorzulegen);

4) Eigenerklärung, dass der Bewerber und sein mit dem vorliegenden
Vergabeverfahren befasstes Personal sämtliche Informationen aus und
über das vorliegende Vergabeverfahren vertraulich behandeln und nicht
an Dritte weiterleiten wird, nach dem vom Auftraggeber bereitgestellten
Formblatt IV TNA, siehe URL unter Ziff. I.3).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Angaben / Unterlagen sind mit dem Teilnahmeantrag
einzureichen:

1) Eigenerklärung über den Gesamtjahresumsatz des Bewerbers / der
Bewerbergemeinschaft und über den Jahresumsatz des Bewerbers / der
Bewerbergemeinschaft im Bereich IT-Leistungen, jeweils für die
vergangenen 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre in Deutschland, nach dem
vom Auftraggeber bereitgestellten Formblatt V TNA, siehe URL unter
Ziff. I.3) (auch für etwa einzusetzende Drittunternehmen vorzulegen).

2) Nachweis des Bestehens einer Berufs- oder
Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme i. H. v. 1 000
000,00 EUR, welche pro Versicherungsfall zur Verfügung stehen muss
(auch, ggf. anteilig bezogen auf den zugeordneten Leistungsbeitrag,
für etwa einzusetzende Drittunternehmen vorzulegen). Sofern eine solche
Versicherung derzeit nicht besteht, ist eine Eigenerklärung des
Bewerbers ausreichend, wonach er sich zum Abschluss der vorgenannten
Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung spätestens bis zum
Zeitpunkt des Vertragsbeginns verpflichtet. Im Falle einer
Bewerbergemeinschaft ist es ausreichend, wenn die Deckungssummen der
Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherungen der einzelnen
Bewerbergemeinschaftsmitglieder insgesamt 1 000 000,00 EUR betragen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Angaben / Unterlagen sind mit dem Teilnahmeantrag
einzureichen:

1) Aussagekräftige Unternehmensdarstellung inkl. Leistungsportfolio
(etwa Name, Anschrift, Rechtsform, Eigentümerstruktur,
organisatorischer Aufbau, Unternehmensgröße, Personal, Niederlassungen,
Standorte, Gründungsdatum und kurze Historie);

2) Eigenerklärung, aus der die aktuelle Beschäftigtenzahl des
Unternehmens mit Stand zum 1.1.2019 ersichtlich ist, nach dem vom
Auftraggeber bereitgestellten Formblatt VI TNA, siehe URL unter Ziff.
I.3) (auch für etwa einzusetzende Drittunternehmen vorzulegen);

3) Benennung und Darstellung von mindestens 2 Referenzprojekten über
vergleichbare Leistungen im IT-Service Sektor, welche durchgängig oder
teilweise in den Kalenderjahren 2016, 2017 und / oder 2018 durchgeführt
worden sind. Insbesondere sind dabei folgende Angaben zu machen:

Art des Auftraggebers (öffentlich oder privat), Dauer des Auftrags,
wesentliche Leistungsbestandteile (ggf. unter Angabe von solchen, die
durch Nachunternehmer erbracht wurden), Auftragsvolumen. Im Falle einer
Bewerbergemeinschaft ist die Benennung und Darstellung von mindestens
einem Referenzprojekt je Bewerbergemeinschaftsmitglied ausreichend.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Siehe dazu die Vergabeunterlagen, insbesondere den Vertragsentwurf und
die Leistungsbeschreibung.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: [7]2018/S 235-537363
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 23/01/2019
Ortszeit: 23:59
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 25/01/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/05/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die interessierten Marktteilnehmer sind aufgefordert, innerhalb der
Teilnahmefrist gem. Ziff. IV.2.2) einen Teilnahmeantrag einzureichen,

Der Teilnahmeantrag ist elektronisch in Textform auf der
Vergabeplattform ([8]https://www.subreport.de/E71932911) fristgemäß
hochzuladen und hat alle in Abschnitt III genannten Anforderungen zu
erfüllen. Eine Übermittlung von Teilnahmeanträgen per E-Mail ist
unzulässig und führt zum zwingenden Ausschluss vom weiteren Verfahren.
Für das weitere Verfahren wird auf Ziff. II.2.9) verwiesen,

In Bezug auf den Nachweis der Eignung gilt:

Jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat seine Eignung für den
Teil der Leistungen nachzuweisen, den es im Auftragsfall übernimmt.

Geben mehrere Unternehmen als Bietergemeinschaft ein
gemeinschaftliches Angebot ab, so wird dieses Angebot wie das Angebot
eines Einzelbieters behandelt. Bewerber-/Bietergemeinschaften sind
Einzelbewerbern/-bietern grundsätzlich gleichgestellt. Eine bestimmte
Rechtsform ist nicht vorgeschrieben. Die Mitglieder einer
Bietergemeinschaft haften im Auftragsfalle gesamtschuldnerisch für die
Erfüllung aller vertraglichen Verpflichtungen,

Diese Vergabebekanntmachung erfolgt im Anschluss an die
Vorinformation Nr. [9]2018/S 235-537363, veröffentlicht im EU-Amtsblatt
am 6.12.2018. Die Frist zur Abgabe der (indikativen) Angebote ist daher
nach Maßgabe von § 38 Abs. 3 VgV verkürzt worden Die Frist zur
Einreichung der Teilnahmeanträge ist gem. § 17 Abs. 3 VgV verkürzt
worden. Die Verkürzung dieser Frist ergibt sich aus einer besonderen
Dringlichkeit für die ausschreibungsgegenständliche
Leistungserbringung. Diese ist gegeben, weil die Zurverfügungstellung
und Implementierung der ausgeschriebenen Büro-IT-Infrastruktur bis zum
Umzugstermin des Auftraggbers in die neuen Büroräume (1.6.2019)
abgeschlossen sein muss. Dieser feststehende Umzugstermin ist dem
Auftraggeber von dritter Seite vorgegeben. Um dem Auftragnehmer
gleichwohl eine zeitlich hinreichend bemessene Implementierungsphase
inklusive der vorangehenden Bestellung und Lieferung der einzusetzenden
Hard- und Softwarekomponenten für die ausgeschriebene
Büro-IT-Infrastruktur zu gewähren, ist eine entsprechende Verkürzung
der Teilnahmefrist erforderlich,

Der zu vergebende Auftrag hat eine Laufzeit von 60 Monaten,

Der Auftraggeber zahlt für die Teilnahme am Vergabeverfahren,
einschließlich der Erstellung von Teilnahmeanträgen und Angeboten sowie
der Teilnahme an den Verhandlungsrunden, soweit gesetzlich zulässig,
keine Entschädigung.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt
Bonn
53123
Deutschland
Fax: +49 2289499-163
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Unternehmen haben Anspruch darauf, dass die Bestimmungen über das
Vergabeverfahren eingehalten werden.

Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen
(GWB) in der derzeit gültigen Fassung.

In Bezug auf die Einreichung von Nachprüfungsanträgen gilt gemäß § 160
GWB:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat;

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
unberührt.

Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden
sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert.

Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information
nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf
elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf
10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der
Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim
betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
08/01/2019

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References

1. mailto:ITServices2019@cliffordchance.com?subject=TED
2. http://www.entsorgungsfonds.de/
3. https://www.subreport.de/E71932911
4. mailto:ITServices2019@cliffordchance.com?subject=TED
5. https://www.cliffordchance.com/home.html
6. https://www.subreport.de/E71932911
7. https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:537363-2018:TEXT:DE:HTML
8. https://www.subreport.de/E71932911
9. https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:537363-2018:TEXT:DE:HTML

 
 
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