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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Wiesbaden - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019011009302166364 / 11798-2019
Veröffentlicht :
10.01.2019
Angebotsabgabe bis :
08.02.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
DE-Wiesbaden: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2019/S 7/2019 11798

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Landeshauptstadt Wiesbaden
Gustav-Stresemann-Ring 15
Wiesbaden
65189
Deutschland
Kontaktstelle(n): WiBau GmbH
Telefon: +49 6112623930
E-Mail: [1]vergabe@wibau-wiesbaden.de
Fax: +49 61126239319
NUTS-Code: DE714

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.wibau-wiesbaden.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Det
ails&TenderOID=54321-Tender-1682cfd51c7-62fe594353a61475
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
WiBau Gesellschaft mbH
Konrad-Adenauer-Ring 11
Wiesbaden
65187
Deutschland
Telefon: +49 6112623930
E-Mail: [4]vergabe@wibau-wiesbaden.de
Fax: +49 61126239319
NUTS-Code: DE714

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]www.wibau-wiesbaden.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[6]www.had.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

B 455, Wi Freianlagenplaner Gewässerrenaturierung LPH 1-9
Referenznummer der Bekanntmachung: 2019-VgV-BStr-F
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

B 455 Boelckestraße, Wiesbaden Freianlagenplaner für
Gewässerrenaturierung / LPH 1-9
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE714
Hauptort der Ausführung:

Wiesbaden, Stadtteil Mainz-Kastel

B 455 (Boelckesraße) zwischen der Anschlussstelle 015 der A 671 und dem
Otto-Suhr-Ring
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Beschreibung

Mit dem aktuellen Vorhaben soll der Ochsenbrunnenbach ab der Kreuzung
Boelckestraße/Ernst-Galonske-Straße westlich der Boelckestraße in einem
neu entstehenden Ausgleichsstreifen verlaufen; das Kreuzungsbauwerk für
den Seitenwechsel ist bereits vorhanden. Auf einer Länge von gut 550m
soll der Bach nach den Anforderungen der Wasserrahmenrichtlinie
naturnah gestaltet werden, bevor er vor dem Otto-Suhr-Ring erneut die
Boelckestraße kreuzt und in die bereits vorhandene Verrohrung
zurückgeführt wird.

In dem Ausgleichstreifen ist zudem ein Erdbecken auszubilden mit einem
Fassungsvermögen von rd. 680 m^3 (Aushubvolumen rd. 2 750 m^3). Das
Erdbecken wird mit Niederschlagswasser von der Straßenentwässerung über
einen Koaleszensabscheider beaufschlagt und soll in natürlichem Gefälle
in den renaturierten Bach entwässern, unmittelbar bevor dieser wieder
in der Verrohrung verschwindet.

Auf dem zur Verfügung stehenden Grünstreifen sind zu dem weitere
Maßnahmen erforderlich (Grünanlage, Naturschutz).

Gegenstand der zu beauftragenden Leistung

Freianlagenplanerleistungen gem. HOAI 2013 Teil 3, Abschnitt 2, §
38-40, LHP 1-6, 7 (50 %), 8, 9.

Im Rahmen der beauftragten Leistungsphasen darüber hinaus die
nachfolgend aufgeführten Besonderen Leistungen:

LHP 1: Kartieren und Untersuchen des Bestandes, Floristische oder
faunistische Kartierungen

LPH 3: Erarbeiten von Ausarbeitungen nach den Anforderungen der
naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung sowie des besonderen Arten-
und Biotopschutzrechtes, Eingriffsgutachten, Eingriffs- oder
Ausgleichsbilanz nach landesrechtlichen Regelungen

LPH 4: Erstellen von landschaftspflegerischen Fachbeiträgen oder Natur-
und artenschutzrechtlichen Beiträgen

LPH 8: Rechnungsprüfung (elektronisch im FUTURA Portal), Vergleich der
Ergebnisse der Rechnungsprüfungen mit der Auftragssumme

LPH 9: Überwachung der Entwicklungs- und Unterhaltungspflege

Überwachen von Wartungsleistungen

Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist

Artenschutzrechtliche Begleitung und Durchführung von Umsiedlungs-/
Vergrämungmaßnahmen
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Konzeption /Herangehensweise / Gewichtung:
55,00
Qualitätskriterium - Name: Bürostruktur / Gewichtung: 30,00
Kostenkriterium - Name: Honorar (nach Maßgabe § 76 Abs. 1 Satz 2 VgV) /
Gewichtung: 15,00
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 33
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

LPH 8 endet mit der Fertigstellung des Bauvorhabens. Die Vorgesehene
bauliche Umsetzung erfolgt bis Anfang 2023. Bei Verschiebung des
Fertigstellungstermins verlängert sich die Vertragslaufzeit
entsprechend.

Darüber hinaus verschiebt sich dann die abzurufende LPH 9 um die Dauer
der jeweiligen Gewährleistungsfristen.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Bieter erfolgt bei Vollständigkeit der nach III.1.1)
bis III.1.3) vorzulegenden Nachweise durch Bewertung der vorgelegten
Unterlagen gem. III.1.1 bis III.1.3 insbesondere:

der Vergleichbarkeit der eingereichten Referenzprojekte mit der zu
erbringenden Leistung,

sowie der in der Bewertungsmatrix genannten weiteren Kriterien.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:

Der Bewerber hat zum Nachweis seiner Eignung mit der Bewerbung die
nachfolgend unter III.1.1), III.1.2) und III.1.3) geforderten Angaben,
Erklärungen und Unterlagen vorzulegen. Die Vorlage von Kopien ist
zulässig.

Es wird empfohlen, den Teilnahmeantrag den zu verwenden. Der
Teilnahmeantrag inkl. Bewertungsmatrix stehen, unter dem in I.3)
genannten Link, zum kostenfreien Download zu Verfügung.

Dies gilt auch für Nachunternehmen, die zur Eignungsleihe eingesetzt
werden sollen. Ferner ist von diesen Nachunternehmern eine
entsprechende Verpflichtungserklärung beizufügen.

Sollte eine Bietergemeinschaft gebildet werden so ist dies
ausschließlich in Form einer BGB- Gesellschaft oder einer nach
ausländischem Recht vergleichbaren Rechtsform mit federführendem und
bevollmächtigten Mitglied und gesamtschuldnerischer Haftung alle
Mitglieder, möglich.

Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Nachweise soweit
einschlägig grundsätzlich für alle Mitglieder vorzulegen. Bei den
Nachweisen nach III.1.2) und III.1.3) weist jedes Mitglied die Eignung
für den Leistungsbestandteil nach, den es übernehmen soll. Für jedes
Mitglied einer Bewerbergemeinschaft ist ein eigener Bewerbungsbogen
einzureichen.

Bewerbergemeinschaften haben dem Antrag auf Teilnahme darüber hinaus
eine Erklärung beizulegen, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und
diese die Bildung einer BGB-Gesellschaft im Falle der Auftragserteilung
erklären, einen bevollmächtigten Vertreter benennen, der die Mitglieder
gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und
gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder im Auftragsfall
bestätigen.

Die Bildung von Bewerber-/Bietergemeinschaften nach Einreichung des
Teilnahmeantrags ist unzulässig.

Vorzulegende Eignungsnachweise/-angaben des Bewerbers:

a) Aussagekräftige Unternehmensdarstellung;

b) Nachweis der Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister, nicht
älter als 1.1.2018;

c) Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe gemäß §
123 und § 124 GWB vorliegen sowie die Verpflichtung zur Tariftreue und
Mindestentgelt gem. HVTG.

Geforderte Eignungsnachweise gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV, die in
Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen,
sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:

Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für
Leistungen, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind, in
den letzten drei Geschäftsjahren (§ 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV).

Im Falle einer Beauftragung ist vom Bieter eine
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von je 3 000 000
EUR für Personenschäden sowie 500 000 EUR für Sach- und
Vermögensschäden (§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV) nachzuweisen.

Geforderte Eignungsnachweise gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV, die in
Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen,
sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Ein Umsatz von mindestens 200 000 EUR netto im Mittel der letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahre für vergleichbare Leistungen
(Freianlagen gem § 39 HOAI).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:

a.1) Bescheinigungen über die berufliche Befähigung der Führungskräfte
des Bewerbers, insbesondere der für das Projekt verantwortlichen
Bearbeiter (§ 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV) einschließlich dem Nachweis der
Qualifikation und einschlägigen Erfahrungen der verantwortlichen
Mitarbeiter in Bezug auf vergleichbare Projekte;

a.2) Falls vorhanden: Nachweis über die Durchführung eines Projektes
für einen öffentlichen Auftraggeber;

a.3) Falls vorhanden: Nachweis über die Erstellung Hydraulischer
Nachweise unter Einhaltung der deutschen Richtlinien (DWA-Normen);

a.4) Falls vorhanden: Nachweis über die Erstellung und Umsetzung einer
Ausgleichsflächenplanung;

a.5) Falls vorhanden: Nachweis über die Erbringung von gutachterlichen
Leistungen im Bereich Artenschutz;

a.6) Falls vorhanden: Nachweis über die Durchführung von
Umsiedlungsmaßnahmen.

b) Referenzen von mindestens einer der in den letzten sieben Jahren
erbrachten vergleichbaren Leistungen aus den Bereichen
Gewässerrenaturierung/-ökologie sowie Landschaftsgestaltung unter
Angabe der anrechenbaren Kosten, der bearbeiteten Leistungsphasen, der
Leistungszeit, des Auftraggebers sowie einer Kurzbeschreibung (§ 46
Abs. 1 Nr. 1 VgV); auch zulässig Auftraggeberbestätigungen im Sinne des
§ 46 Abs. 1 Nr. 1 VgV einzureichen. Siehe auch
Teilnahmeantrag/Bewertungsmatrix.

Wir bitten Sie uns drei Referenzprojekte zu nennen, die gewertet werden
sollen;

c) Eigenerklärung über das jährliche Mittel der vom Bewerber oder
Bieter in den letzten drei Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner
Führungskräfte in den letzten drei Jahren (§ 46 Abs.3 Nr. 8 VgV);

d) Eigenerklärung, welche Teile des Auftrages der Bewerber oder Bieter
unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt (§ 46 Abs. 3
Nr. 10 VgV).

Geforderte Eignungsnachweise gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV, die in
Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind
im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu Ziff. III.1.3 b:

Es ist mindestens je ein Projekt der Gewässerrenaturierung/- ökologie
mit einer Gewässerlauflänge von 100 m sowie mindestens eine
Visualisierung einer Landschaftsgestaltung, bei denen die
naturraumtypische Habitatausbildung hervorgehoben ist nachzuweisen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Die Leistungen werden vergeben an, natürliche Personen, die gemäß den
Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes zur Führung der Berufsbezeichnung
Ingenieur" berechtigt sind und deren Leistungsbereich der der
ausgeschriebenen Aufgabe entspricht.

Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung nicht geregelt,
so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieur", wer über ein
Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt,
dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist,
juristische Personen, sofern einer der Gesellschafter oder einer der
bevollmächtigten Vertreter und der mit der Aufgabe betraute Mitarbeiter
die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllt.

Bewerbergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften, deren Mitglieder die
vorstehenden Voraussetzungen erfüllen.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 08/02/2019
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 2 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Sämtliche Kommunikation i. R. d. Bewerbungs- sowie Angebotsverfahren
ist ausschließlich über die Vergabeplattform e-HAD (elektronische
Hessische Ausschreibungsdatenbank) zulässig.

Teilnahmeanträge sowie die späteren Angebote sind ausschließlich
elektronisch über das Bietercockpit der Vergabeplattform e-HAD
einzureichen.

Dies erfordert eine kostenfreie Registrierung. Wenn Sie sich
registriert haben werden Sie aktiv informiert, sobald eine neue Version
der Unterlagen von der Vergabestelle veröffentlicht wird oder sobald
die Vergabestelle neue Nachrichten zum Verfahren verschickt.

Teilnahmeanträge sowie die späteren Angebote, die schriftlich in
Papierform oder auf anderem elektronischen Wege sowie welche, die nach
der Angebotsfrist eingehen, werden von der Wertung ausgeschlossen.

Informationen zum weiteren Verfahren

Nach abgeschlossenem Teilnahmewettbewerb werden mindestens 3 höchstens
jedoch 5 Büros zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert.

Die Auswahl erfolgt nach folgenden Kriterien:

finanzielle, wirtschaftliche und personelle Leistungsfähigkeit, mit
der Bewertung 5-40 Punkte,

fachliche Eignung und Referenzen, mit der Bewertung 0-460 die genaue
Bewertungsmatrix ist angefügt.

Die Bieter haben ihren Aufwand zur Angebotserstellung grundsätzlich so
zu bemessen, dass keine Entschädigungspflicht des Auftraggebers
begründet wird (§ 77 Abs. 2-3 VgV).

Insbesondere erwartet der Auftraggeber über die geforderten
Angebotsunterlagen hinaus keine sonstigen Unterlagen.

Nach Angebotsabgabe wird die Vergabestelle die eingegangenen Angebote
prüfen.

Die Vergabestelle behält sich gem. § 17 Abs. 11 VgV die Möglichkeit
vor, den Zuschlag auf Grundlage der Erstangebote ohne weitere
Verhandlung zu erteilen.

Sollte es zu Aufklärungs- /Verhandlungsgesprächen kommen, so sollen
diese voraussichtlich Anfang 2019 stattfinden.

Gem. § 17 Abs. 12 VgV ist die Vergabestelle berechtigt bei den
Verhandlungen in Stufen zu verfahren und so ggf. die Anzahl der
Teilnehmer zu reduzieren.

Verwendung der Vergabeunterlagen

Die Vergabeunterlagen und alle Informationen, die die Bewerber im
Rahmen des Vergabeverfahrens erhalten, sind nur für dieses
Vergabeverfahren zu verwenden. Die Nutzung der Vergabeunterlagen für
andere Zwecke ist nicht gestattet.

Vertraulichkeit der Informationen

Es wird darauf hingewiesen, dass sämtliche zur Verfügung gestellten
Unterlagen vertraulich zu behandeln sind und ausschließlich für die
Zwecke dieses Verfahrens verwendet werden dürfen, soweit sie nicht
öffentlich zugänglich oder bekannt sind oder ohne Mitwirkung der
Verfahrensbeteiligten bekannt werden. Eine Weitergabe der zur Verfügung
gestellten Unterlagen an Dritte ohne ausdrückliche Zustimmung des AGs
ist nicht erlaubt.

Falls sich ein aufgeforderter Bieter entschließt, kein Teilnahmeantrag
und oder Angebot abzugeben, ist er verpflichtet, die überlassenen
Vergabeunterlagen einschließlich etwa hergestellte Kopien zu löschen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Hilpertstraße 31; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Darmstadt
64295
Deutschland
Telefon: +49 6151125816
Fax: +49 6151126601
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Hilpertstraße 31; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Darmstadt
64283
Deutschland
Telefon: +49 6151125816
Fax: +49 6151126601
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu
wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften
ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach
Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der
Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).

Die Zuschlagserteilung ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der
Bieterinformation nach §134 Abs. 1 GWB. Wird die Information auf
elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf
10 Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB).

Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den
Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und
Bewerber kommt es nicht an.

Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass
die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis
gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB).

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB).

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur
Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt
werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Hilpertstraße 31; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Darmstadt
64283
Deutschland
Telefon: +49 6151125816
Fax: +49 6151126601
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
08/01/2019

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1. mailto:vergabe@wibau-wiesbaden.de?subject=TED
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3. https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1682cfd51c7-62fe594353a61475
4. mailto:vergabe@wibau-wiesbaden.de?subject=TED
5. http://www.wibau-wiesbaden.de/
6. http://www.had.de/

 
 
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