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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Gummersbach - Dienstleistungen von Architekturbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019010909341165049 / 9604-2019
Veröffentlicht :
09.01.2019
Angebotsabgabe bis :
11.02.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71200000 - Dienstleistungen von Architekturbüros
DE-Gummersbach: Dienstleistungen von Architekturbüros

2019/S 6/2019 9604

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Entwicklungsgesellschaft Gummersbach mbH
Brückenstraße 4
Gummersbach
51643
Deutschland
Telefon: +49 2261600435
E-Mail: [1]hoffmann@eg-gummersbach.de
Fax: +49 2261600429
NUTS-Code: DEA2A

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.eg-gummersbach.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Der Zugang zu den Auftragsunterlagen ist eingeschränkt. Weitere
Auskünfte sind erhältlich unter: [3]www.eg-gummersbach.de
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Baulandmanagement und Projektentwicklung Hamerla + Partner
Kanalstraße 28
Düsseldorf
40547
Deutschland
Telefon: +49 211-5502460
E-Mail: [4]due@archstadt.de
Fax: +49 211-579682
NUTS-Code: DEA11

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]www.archstadt.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Entwicklungsgesellschaft Gummersbach mbH
Brückenstraße 4
Gummersbach
51643
Deutschland
E-Mail: [6]ausschreibung@eg-gummersbach.de
NUTS-Code: DEA2A

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]www.eg-gummersbach.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Agentur/Amt auf regionaler oder lokaler Ebene
I.5)Haupttätigkeit(en)
Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Alte Vogtei, Sanierung Baudenkmal und Anbau zur barrierefreien
Erschließung
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71200000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Entwicklungsgesellschaft Gummersbach mbH schreibt für die Alte
Vogtei die Objektplanung Gebäude, Leistungsphasen 4 bis 8, optional
LPH 9 (§ 34 HOAI), aus. Das Projekt umfasst die Sanierung des
bestehenden denkmalgeschützen Gebäudes und Anbau eines Neubauteils zur
barrierefreien Erschließung des gesamten Gebäudekomplexes sowie für
einen multifunktionalen Saal im Obergeschoss und einer kleineren
Gastronomie im Erdgeschoss.

Die von Ahlbrecht Baukunst, Dipl.-Ing. Frank Ahlbrecht, Architekt BDA
und RIAV, Von-Schirp-Straße 1, 45239 Essen erarbeitete Entwurfsplanung
(LPH 3) einschl. Kostenberechnung nach DIN 276-1 gelten als nicht zu
verändernde Vorgabe für die Auftragsausführung und werden zur Verfügung
gestellt.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA2A
Hauptort der Ausführung:

Gummersbach
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Entwicklungsgesellschaft Gummersbach mbH schreibt für die Alte
Vogtei die Objektplanung Gebäude, Leistungsphasen 4 bis 8, optional
LPH 9 (§ 34 HOAI), aus. Das Projekt umfasst die Sanierung des
bestehenden denkmalgeschützen Gebäudes und Anbau eines Neubauteils zur
barrierefreien Erschließung des gesamten Gebäudekomplexes sowie für
einen multifunktionalen Saal im Obergeschoss und einer kleineren
Gastronomie im Erdgeschoss.

Die von Ahlbrecht Baukunst, Dipl.-Ing. Frank Ahlbrecht, Architekt BDA
und RIAV, Von-Schirp-Straße 1, 45239 Essen erarbeitete Entwurfsplanung
(LPH 3) einschl. Kostenberechnung nach DIN 276-1 gelten als nicht zu
verändernde Vorgabe für die Auftragsausführung und werden zur Verfügung
gestellt.

Der Entwurf ist Gegenstand der Bewilligung von Zuwendungen der
Städtebauförderung des Bundes und des Landes NRW. Änderungen am Entwurf
sind nur mit Zustimmung der Bewilligungsbescheide (BR Köln) möglich.

Die Kostenberechnung gemäß DIN 276-1 ist ebenso wie der Entwurf
bindende Grundlage der Ausschreibung und der ausgeschriebenen
Leistungen. Sie ist zwingend als Kostenobergrenze einzuhalten.

Sollten sich im Planungs-, Ausschreibungs- oder Bauprozess Änderungen
in einzelnen Positionen ergeben, die zu Kostenmehrungen führen oder
führen können, ist der AN verpflichtet, Vorschläge für Einsparungenan
anderen Positionen vorzuschlagen, um bei gleichwertigem Ergebnis die
Kostenobergrenze nicht zu überschreiten. Die vorliegende
Kostenberechnung ist laufend in allen Leistungsphasen fortzuschreiben.

Die Leistungen des AN umfassen die Objektplanung Gebäude und Innenräume
gemäß Teil 3, Abschnitt 1 HOAI 2013, für die Leistungsphasen 4 bis 8
sowie optional die Leistungsphase 9 gemäß § 34 HOAI 2013.

Auf der Grundlage der vorgegebenen Unterlagen erarbeitet der AN die
Genehmigungsplanung (LPH 4), die Ausführungsplanung (LPH 5) und die
Vorbereitung der Vergabe (LPH 6).

Die Mitwirkung bei der Vergabe (LPH 7) ist in den Grundleistungen und
mit den besonderen Leistungen, Prüfen und Werten von Nebenangeboten
sowie Prüfen und Werten von bauwirtschaftlich begründeten
Nachtragsangeboten, zu erbringen.

Der AN prüft die ggf. erforderlichen Montagepläne bauausführender
Firmen auf Übereinstimmung mit der Ausführungsplanung und überwacht die
Leistungen der bauausführenden Unternehmen in der Bauausführung (LPH
8). Der AN stellt für die Bauüberwachung den verantwortlichen Bauleiter
im Sinne § 59 a BauO NRW, er hat während der gesamten Bauzeit eine die
regelmäßige Präsenz des verantwortlichen Bauleiters vor Ort je nach
Erfordernis jedoch mindestens zweimal wöchentlich zu vereinbaren und
zu gewährleisten.

Leistungen, die über die Grundleistungen der LPH 8 hinausgehen werden
vom AG nicht gesehen. Sollten diese jedoch nachweislich erforderlich
werden, erfolgt eine Vergütung als besondere Leistung.

Grund- und besondere Leistungen gem. Anlage 10 zu § 34 HOAI

LPH 4 Genehmigungsplanung: alle Grundleistungen

LPH 5 Ausführungsplanung: alle Grundleistungen

LPH 6 Vorbereitung der Vergabe. alle Grundleistungen

LPH 7 Mitwirkung bei der Vergabe: alle Grundleistungen

Besondere Leistungen

a) Prüfen und Werten von Nebenangeboten mit Auswirkungen auf die
abgestimmte Planung;

b) Prüfen und Werten von bauwirtschaftlich begründeten
Nachtragsangeboten;

LPH 8 Objektüberwachung (Bauüberwachung) und Dokumentation: alle
Grundleistungen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 36
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Abhängig vom Baufortschritt
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Bei ausreichender Anzahl geeigneter Bewerber werden 3 Bewerber am
Verhandlungsverfahren beteiligt. Sofern weniger als 3 Bewerber geeignet
sind, wird das Verfahren mit diesen Bewerbern fortgeführt.

Soweit Bewerbungen von mehr als 3 geeigneten Bewerbern eingehen,
erfolgt die Auswahl derjenigen Bewerber, die zur Abgabe eines Angebots
aufgefordert werden, nach folgenden Auswahlkriterien: Grad der
Vergleichbarkeit der Referenzen mit den hier ausgeschriebenen
Leistungen, wobei pro Bewerber die besten 4 Referenzen, d. h. die vier
Referenzen mit den höchsten Gesamtpunktzahlen, herangezogen werden und
jede Referenz am Maßstab der vergleichbaren Größenordnung (40 %) und
der vergleichbaren Aufgabenstellung (60 %) bewertet wird.

Die Wertung erfolgt in der Form, dass zu jedem Auswahlkriterium bis zu
5 Punkte zugeteilt werden (5 Punkte: sehr hoher Grad der
Vergleichbarkeit, 4 Punkte: hoher Grad der Vergleichbarkeit, 3 Punkte:
befriedigender Grad der Vergleichbarkeit, 2 Punkte: ausreichender Grad
der Vergleichbarkeit, 1 Punkt: geringer Grad der Vergleichbarkeit).

Die zugeteilten Punkte werden mit der mitgeteilten Gewichtung
multipliziert und ergeben die Gesamtpunktzahl der jeweiligen Referenz.
Pro Bewerber werden die Gesamtpunktzahlen der besten vier Referenzen
addiert. Die 3 Bewerber, die in der Summe die meisten Punkte erhalten
(Rang 1 bis 3), werden zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Wenn
mehrere Bewerber mit gleicher Punktzahl auf dem dritten Platz liegen,
erfolgt die Auswahl nach der höchsten Gesamtpunktzahl einer
Einzelreferenz, bei gleicher Gesamtpunktzahl der besten Einzelreferenz
erfolgt eine Auswahlentscheidung durch Losverfahren.

Die anschließenden Verhandlungen zur Auftragsvergabe erfolgen mit
maximal 3 Teilnehmern in Verhandlungsgesprächen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Optionale Leistung gem. Anlage 10 zu § 34 HOAI

LPH 9 Objektbetreuung

Die Leistungsphase 9 Objektbetreuung wird im Regelfall durch den
Auftraggeber Stadt Gummersbach/EGG durchgeführt. Sollte der AG dazu aus
zeitlichen, personellen oder sonstigen Gründen nicht in der Lage sein
werden die Leistungen optional an den AN vergeben. Ein Rechtsanspruch
auf Vergabe der Leistung besteht nicht. Im Rahmen der Objektbetreuung
(LPH 9) obliegt dem AN die Pflicht der fachlichen Bewertung der
innerhalb der Verjährungsfristen für Gewährleistungsansprüche
festgestellten Mängel einschließlich notwendiger Begehungen, die
Pflicht der Objektbegehung zur Mängel-feststellung vor Ablauf der
Verjährungsfristen für Mängelansprüche gegenüber der bauausführenden
Unternehmen sowie die Mitwirkung bei der Freigabe von
Sicher-heitsleistungen.

Grundleistungen

a) Fachliche Bewertung der innerhalb der Verjährungsfristen für
Gewährleistungsansprüche festgestellten Mängel, längstens jedoch bis
zum Ablauf von 5 Jahren seit Abnahme der Leistung, einschließlich
notwendiger Begehungen;

b) Objektbegehung zur Mängelfeststellung vor Ablauf der
Verjährungsfristen für Mängelansprüche gegenüber den ausführenden
Unternehmen;

c) Mitwirken bei der Freigabe von Sicherheitsleistungen.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Mit dem Teilnahmeantrag sind einzureichen:

Vorlage eines Registerauszugs (Handelsregister,
Partnerschaftsregister oder anderes Register), soweit die Eintragung
gesetzlich vorgeschrieben ist, andernfalls (bzw. zusätzlich, soweit
sich die Vertretungsmacht aus dem Registerauszug nicht ergibt) ein
sonstiger Nachweis der Vertretungsmacht des Unterzeichners (Vordruck
Anlage A)
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit dem Teilnahmeantrag sind einzureichen:

Eigenerklärung zum Gesamtumsatz pro Jahr in den letzten 3
Geschäftsjahren und zum Umsatz pro Jahr in den letzten 3
Geschäftsjahren für Dienstleistungen, die mit der zu vergebenden
Leistung (Objektplanung Gebäude) vergleichbar sind (als vergleichbar
gelten auch Planungen von Objekten einer anderen Nutzungsart) (im
Vordruck Anlage A enthalten),

Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssumme 2 Mio.
EUR für Personenschäden und 1 Mio. EUR für Sachschäden, zweifach
maximiert für das Versicherungsjahr. Bei nicht ausreichender
Deckungssumme eine Eigenerklärung über die Anpassung der Deckungssumme
im Auftragsfall.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit dem Teilnahmeantrag sind einzureichen:

Eigenerklärung zu Referenzen ab 2013 über Leistungen, die mit der zu
vergebenden Leistung (Objektplanung Gebäude, hier: Sanierung eines
denkmalgeschützen Gebäudes und Anbau eines Neubauteils) vergleichbar
sind, mit Angaben zu: Projektbezeichnung, Projektanschrift,
Leistungsphasen/Tätigkeit, Projektkosten, Projektzeitraum, Schwerpunkt,
Referenzauftraggeber, Projektleiter/ggf. stellv. Projektleiter,
Ansprechpartner beim Referenz-Auftraggeber (im Vordruck Anlage C
enthalten) sowie aussagekräftige Darstellung/Erläuterung des Projekts
auf Referenzblatt ergänzt. Als vergleichbar gelten auch
Planungsleistungen von Objekten einer anderen Nutzungsart. Als
Mindestanforderung müssen 3 Referenzen, davon eine von öffentlichen
Auftraggebern, angegeben werden, die mindestens die Leistungsphasen 4
bis 6 und 8 (jeweils vollständig) betreffen. Die Mindestanforderung
wird durch Referenzen, die nur Teilleistungen aus einzelnen der
geforderten Leistungsphasen 4 bis 6 und 8 betreffen, nicht erfüllt.

Eigenerklärung mit dem jährlichen Mittel der Beschäftigten und der
Führungskräfte jeweils in den letzten 3 Jahren (im Vordruck Anlage A
enthalten),

Eigenerklärung zur vorhandenen, beim Bewerber eingesetzten
technischen Ausstattung (im Vordruck Anlage A enthalten).
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Mit dem Teilnahmeantrag sind einzureichen:

Eigenerklärung zu § 75 Abs. 1 VgV, dass der verantwortliche Architekt
berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen oder in der
Bundesrepublik Deutschland als Architekt tätig zu werden. Bei
Personenmehrheiten und bei juristischen Personen gilt dies für den für
die Durchführung verantwortlichen Architekten, der namentlich zu
benennen ist (im Vordruck Anlage A enthalten).
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Mit dem Teilnahmeantrag sind einzureichen:

Bei Bietergemeinschaften die von allen Mitgliedern unterzeichneten
Erklärungen im Vordruck Anlage B, dass (u. a.) alle Mitglieder der
Bietergemeinschaft als Gesamtschuldner haften,

Erklärung zur Kenntnisnahme der besonderen Vertragsbedingungen nach
Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen TVgG NRW (im Vordruck
Anlage D enthalten),

Eigenerklärung zum Nichtvorliegen der Ausschlussgründen nach §§ 123,
124 GWB und § 23 AEntG, § 404 Abs. 2 Nr. 3 SGB III, §§ 10, 10 a, 11
SchwarzArbG, § 21 MiLoG (Vordruck Anlage D).
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 11/02/2019
Ortszeit: 23:59
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 15/02/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

a) Teilnahmeanträge werden nur bei Vorlage des vollständig ausgefüllten
und unterschriebenen Bewerbungsbogens (Anlagen A bis D) berücksichtigt.
Der Bewerbungsbogen kann unter der Internetadresse
[8]www.eg-gummersbach.de abgerufen oder unter der Emailadresse der
Kontaktstelle [9]due@archstadt.de kostenlos angefordert werden. Der
vom Bewerber eingereichte Bewerberbogen mit Anlagen verbleibt auch nach
Abschluss des Vergabeverfahrens beim Auftraggeber;

b) Im Falle einer Bewerbergemeinschaft hat jedes einzelne Mitglied den
Vordruck Anlage D zu unterschreiben und mit dem Teilnahmeantrag
vorzulegen;

c) Wenn ein Bewerber, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, bei
der Erfüllung des Auftrags der Kapazitäten anderer Unternehmen bedient,
muss er in dem Teilnahmeantrag ausdrücklich darauf hinweisen und auf
gesonderte Anforderung des Auftraggebers nachweisen, dass ihm die
erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, z. B. durch Vorlage einer
entsprechenden Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen;

d) Sämtliche Nachweise und Erklärungen müssen bei Ablauf der
Teilnahmefrist aktuell (nicht älter als 6 Monate) sein;

e) Werden die Angaben und Erklärungen nicht bis zum Ablauf der
Bewerberfrist abgegeben und nicht innerhalb einer ggf. gesetzten
Nachfrist nachgereicht, führt dies zwingend zum Ausschluss des
Bewerbers;

f) Die Eignungsnachweise sind auf gesondertes Verlangen des
Auftraggebers auch für die vorgesehenen Nachunternehmer einzureichen;

g) Bei präqualifizierten Bewerbern reicht ein ausdrücklicher Hinweis
auf ihre Präqualifikation, aber nur insoweit, als die bei der
Präqualifikation erbrachten Eigenerklärungen und Nachweise den in
dieser Ausschreibung geforderten Eigenerklärungen und Nachweisen
inhaltlich vollumfänglich entsprechen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Köln, Spruchkörper
Köln
Zeughausstraße 2-10
Köln
50667
Deutschland
Telefon: +49 2211473116
E-Mail: [10]vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de
Fax: +49 2211472889

Internet-Adresse: [11]http://www.bezreg-koeln.nrw.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Auf die gesetzlichen Rügeobliegenheiten des § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB
wird hingewiesen. Hiernach ist einNachprüfungsantrag unzulässig, soweit

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen desNachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabegegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
08/01/2019

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References

1. mailto:hoffmann@eg-gummersbach.de?subject=TED
2. http://www.eg-gummersbach.de/
3. http://www.eg-gummersbach.de/
4. mailto:due@archstadt.de?subject=TED
5. http://www.archstadt.de/
6. mailto:ausschreibung@eg-gummersbach.de?subject=TED
7. http://www.eg-gummersbach.de/
8. http://www.eg-gummersbach.de/
9. mailto:due@archstadt.de?subject=TED
10. mailto:vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de?subject=TED
11. http://www.bezreg-koeln.nrw.de/

OT: Deutschland-Gummersbach: Dienstleistungen von Architekturbüros

2019/S 006-009604

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Entwicklungsgesellschaft Gummersbach mbH
Brückenstraße 4
Gummersbach
51643
Deutschland
Telefon: +49 2261600435
E-Mail: [1]hoffmann@eg-gummersbach.de
Fax: +49 2261600429
NUTS-Code: DEA2A

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.eg-gummersbach.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Der Zugang zu den Auftragsunterlagen ist eingeschränkt. Weitere
Auskünfte sind erhältlich unter: [3]www.eg-gummersbach.de
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Baulandmanagement und Projektentwicklung Hamerla + Partner
Kanalstraße 28
Düsseldorf
40547
Deutschland
Telefon: +49 211-5502460
E-Mail: [4]due@archstadt.de
Fax: +49 211-579682
NUTS-Code: DEA11

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]www.archstadt.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Entwicklungsgesellschaft Gummersbach mbH
Brückenstraße 4
Gummersbach
51643
Deutschland
E-Mail: [6]ausschreibung@eg-gummersbach.de
NUTS-Code: DEA2A

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]www.eg-gummersbach.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Agentur/Amt auf regionaler oder lokaler Ebene
I.5)Haupttätigkeit(en)
Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Alte Vogtei, Sanierung Baudenkmal und Anbau zur barrierefreien
Erschließung
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71200000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Entwicklungsgesellschaft Gummersbach mbH schreibt für die Alte
Vogtei die Objektplanung Gebäude, Leistungsphasen 4 bis 8, optional
LPH 9 (§ 34 HOAI), aus. Das Projekt umfasst die Sanierung des
bestehenden denkmalgeschützen Gebäudes und Anbau eines Neubauteils zur
barrierefreien Erschließung des gesamten Gebäudekomplexes sowie für
einen multifunktionalen Saal im Obergeschoss und einer kleineren
Gastronomie im Erdgeschoss.

Die von Ahlbrecht Baukunst, Dipl.-Ing. Frank Ahlbrecht, Architekt BDA
und RIAV, Von-Schirp-Straße 1, 45239 Essen erarbeitete Entwurfsplanung
(LPH 3) einschl. Kostenberechnung nach DIN 276-1 gelten als nicht zu
verändernde Vorgabe für die Auftragsausführung und werden zur Verfügung
gestellt.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA2A
Hauptort der Ausführung:

Gummersbach
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Entwicklungsgesellschaft Gummersbach mbH schreibt für die Alte
Vogtei die Objektplanung Gebäude, Leistungsphasen 4 bis 8, optional
LPH 9 (§ 34 HOAI), aus. Das Projekt umfasst die Sanierung des
bestehenden denkmalgeschützen Gebäudes und Anbau eines Neubauteils zur
barrierefreien Erschließung des gesamten Gebäudekomplexes sowie für
einen multifunktionalen Saal im Obergeschoss und einer kleineren
Gastronomie im Erdgeschoss.

Die von Ahlbrecht Baukunst, Dipl.-Ing. Frank Ahlbrecht, Architekt BDA
und RIAV, Von-Schirp-Straße 1, 45239 Essen erarbeitete Entwurfsplanung
(LPH 3) einschl. Kostenberechnung nach DIN 276-1 gelten als nicht zu
verändernde Vorgabe für die Auftragsausführung und werden zur Verfügung
gestellt.

Der Entwurf ist Gegenstand der Bewilligung von Zuwendungen der
Städtebauförderung des Bundes und des Landes NRW. Änderungen am Entwurf
sind nur mit Zustimmung der Bewilligungsbescheide (BR Köln) möglich.

Die Kostenberechnung gemäß DIN 276-1 ist ebenso wie der Entwurf
bindende Grundlage der Ausschreibung und der ausgeschriebenen
Leistungen. Sie ist zwingend als Kostenobergrenze einzuhalten.

Sollten sich im Planungs-, Ausschreibungs- oder Bauprozess Änderungen
in einzelnen Positionen ergeben, die zu Kostenmehrungen führen oder
führen können, ist der AN verpflichtet, Vorschläge für Einsparungenan
anderen Positionen vorzuschlagen, um bei gleichwertigem Ergebnis die
Kostenobergrenze nicht zu überschreiten. Die vorliegende
Kostenberechnung ist laufend in allen Leistungsphasen fortzuschreiben.

Die Leistungen des AN umfassen die Objektplanung Gebäude und Innenräume
gemäß Teil 3, Abschnitt 1 HOAI 2013, für die Leistungsphasen 4 bis 8
sowie optional die Leistungsphase 9 gemäß § 34 HOAI 2013.

Auf der Grundlage der vorgegebenen Unterlagen erarbeitet der AN die
Genehmigungsplanung (LPH 4), die Ausführungsplanung (LPH 5) und die
Vorbereitung der Vergabe (LPH 6).

Die Mitwirkung bei der Vergabe (LPH 7) ist in den Grundleistungen und
mit den besonderen Leistungen, Prüfen und Werten von Nebenangeboten
sowie Prüfen und Werten von bauwirtschaftlich begründeten
Nachtragsangeboten, zu erbringen.

Der AN prüft die ggf. erforderlichen Montagepläne bauausführender
Firmen auf Übereinstimmung mit der Ausführungsplanung und überwacht die
Leistungen der bauausführenden Unternehmen in der Bauausführung (LPH
8). Der AN stellt für die Bauüberwachung den verantwortlichen Bauleiter
im Sinne § 59 a BauO NRW, er hat während der gesamten Bauzeit eine die
regelmäßige Präsenz des verantwortlichen Bauleiters vor Ort je nach
Erfordernis jedoch mindestens zweimal wöchentlich zu vereinbaren und
zu gewährleisten.

Leistungen, die über die Grundleistungen der LPH 8 hinausgehen werden
vom AG nicht gesehen. Sollten diese jedoch nachweislich erforderlich
werden, erfolgt eine Vergütung als besondere Leistung.

Grund- und besondere Leistungen gem. Anlage 10 zu § 34 HOAI

LPH 4 Genehmigungsplanung: alle Grundleistungen

LPH 5 Ausführungsplanung: alle Grundleistungen

LPH 6 Vorbereitung der Vergabe. alle Grundleistungen

LPH 7 Mitwirkung bei der Vergabe: alle Grundleistungen

Besondere Leistungen

a) Prüfen und Werten von Nebenangeboten mit Auswirkungen auf die
abgestimmte Planung;

b) Prüfen und Werten von bauwirtschaftlich begründeten
Nachtragsangeboten;

LPH 8 Objektüberwachung (Bauüberwachung) und Dokumentation: alle
Grundleistungen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 36
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Abhängig vom Baufortschritt
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Bei ausreichender Anzahl geeigneter Bewerber werden 3 Bewerber am
Verhandlungsverfahren beteiligt. Sofern weniger als 3 Bewerber geeignet
sind, wird das Verfahren mit diesen Bewerbern fortgeführt.

Soweit Bewerbungen von mehr als 3 geeigneten Bewerbern eingehen,
erfolgt die Auswahl derjenigen Bewerber, die zur Abgabe eines Angebots
aufgefordert werden, nach folgenden Auswahlkriterien: Grad der
Vergleichbarkeit der Referenzen mit den hier ausgeschriebenen
Leistungen, wobei pro Bewerber die besten 4 Referenzen, d. h. die vier
Referenzen mit den höchsten Gesamtpunktzahlen, herangezogen werden und
jede Referenz am Maßstab der vergleichbaren Größenordnung (40 %) und
der vergleichbaren Aufgabenstellung (60 %) bewertet wird.

Die Wertung erfolgt in der Form, dass zu jedem Auswahlkriterium bis zu
5 Punkte zugeteilt werden (5 Punkte: sehr hoher Grad der
Vergleichbarkeit, 4 Punkte: hoher Grad der Vergleichbarkeit, 3 Punkte:
befriedigender Grad der Vergleichbarkeit, 2 Punkte: ausreichender Grad
der Vergleichbarkeit, 1 Punkt: geringer Grad der Vergleichbarkeit).

Die zugeteilten Punkte werden mit der mitgeteilten Gewichtung
multipliziert und ergeben die Gesamtpunktzahl der jeweiligen Referenz.
Pro Bewerber werden die Gesamtpunktzahlen der besten vier Referenzen
addiert. Die 3 Bewerber, die in der Summe die meisten Punkte erhalten
(Rang 1 bis 3), werden zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Wenn
mehrere Bewerber mit gleicher Punktzahl auf dem dritten Platz liegen,
erfolgt die Auswahl nach der höchsten Gesamtpunktzahl einer
Einzelreferenz, bei gleicher Gesamtpunktzahl der besten Einzelreferenz
erfolgt eine Auswahlentscheidung durch Losverfahren.

Die anschließenden Verhandlungen zur Auftragsvergabe erfolgen mit
maximal 3 Teilnehmern in Verhandlungsgesprächen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Optionale Leistung gem. Anlage 10 zu § 34 HOAI

LPH 9 Objektbetreuung

Die Leistungsphase 9 Objektbetreuung wird im Regelfall durch den
Auftraggeber Stadt Gummersbach/EGG durchgeführt. Sollte der AG dazu aus
zeitlichen, personellen oder sonstigen Gründen nicht in der Lage sein
werden die Leistungen optional an den AN vergeben. Ein Rechtsanspruch
auf Vergabe der Leistung besteht nicht. Im Rahmen der Objektbetreuung
(LPH 9) obliegt dem AN die Pflicht der fachlichen Bewertung der
innerhalb der Verjährungsfristen für Gewährleistungsansprüche
festgestellten Mängel einschließlich notwendiger Begehungen, die
Pflicht der Objektbegehung zur Mängel-feststellung vor Ablauf der
Verjährungsfristen für Mängelansprüche gegenüber der bauausführenden
Unternehmen sowie die Mitwirkung bei der Freigabe von
Sicher-heitsleistungen.

Grundleistungen

a) Fachliche Bewertung der innerhalb der Verjährungsfristen für
Gewährleistungsansprüche festgestellten Mängel, längstens jedoch bis
zum Ablauf von 5 Jahren seit Abnahme der Leistung, einschließlich
notwendiger Begehungen;

b) Objektbegehung zur Mängelfeststellung vor Ablauf der
Verjährungsfristen für Mängelansprüche gegenüber den ausführenden
Unternehmen;

c) Mitwirken bei der Freigabe von Sicherheitsleistungen.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Mit dem Teilnahmeantrag sind einzureichen:

Vorlage eines Registerauszugs (Handelsregister,
Partnerschaftsregister oder anderes Register), soweit die Eintragung
gesetzlich vorgeschrieben ist, andernfalls (bzw. zusätzlich, soweit
sich die Vertretungsmacht aus dem Registerauszug nicht ergibt) ein
sonstiger Nachweis der Vertretungsmacht des Unterzeichners (Vordruck
Anlage A)
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit dem Teilnahmeantrag sind einzureichen:

Eigenerklärung zum Gesamtumsatz pro Jahr in den letzten 3
Geschäftsjahren und zum Umsatz pro Jahr in den letzten 3
Geschäftsjahren für Dienstleistungen, die mit der zu vergebenden
Leistung (Objektplanung Gebäude) vergleichbar sind (als vergleichbar
gelten auch Planungen von Objekten einer anderen Nutzungsart) (im
Vordruck Anlage A enthalten),

Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssumme 2 Mio.
EUR für Personenschäden und 1 Mio. EUR für Sachschäden, zweifach
maximiert für das Versicherungsjahr. Bei nicht ausreichender
Deckungssumme eine Eigenerklärung über die Anpassung der Deckungssumme
im Auftragsfall.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit dem Teilnahmeantrag sind einzureichen:

Eigenerklärung zu Referenzen ab 2013 über Leistungen, die mit der zu
vergebenden Leistung (Objektplanung Gebäude, hier: Sanierung eines
denkmalgeschützen Gebäudes und Anbau eines Neubauteils) vergleichbar
sind, mit Angaben zu: Projektbezeichnung, Projektanschrift,
Leistungsphasen/Tätigkeit, Projektkosten, Projektzeitraum, Schwerpunkt,
Referenzauftraggeber, Projektleiter/ggf. stellv. Projektleiter,
Ansprechpartner beim Referenz-Auftraggeber (im Vordruck Anlage C
enthalten) sowie aussagekräftige Darstellung/Erläuterung des Projekts
auf Referenzblatt ergänzt. Als vergleichbar gelten auch
Planungsleistungen von Objekten einer anderen Nutzungsart. Als
Mindestanforderung müssen 3 Referenzen, davon eine von öffentlichen
Auftraggebern, angegeben werden, die mindestens die Leistungsphasen 4
bis 6 und 8 (jeweils vollständig) betreffen. Die Mindestanforderung
wird durch Referenzen, die nur Teilleistungen aus einzelnen der
geforderten Leistungsphasen 4 bis 6 und 8 betreffen, nicht erfüllt.

Eigenerklärung mit dem jährlichen Mittel der Beschäftigten und der
Führungskräfte jeweils in den letzten 3 Jahren (im Vordruck Anlage A
enthalten),

Eigenerklärung zur vorhandenen, beim Bewerber eingesetzten
technischen Ausstattung (im Vordruck Anlage A enthalten).
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Mit dem Teilnahmeantrag sind einzureichen:

Eigenerklärung zu § 75 Abs. 1 VgV, dass der verantwortliche Architekt
berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen oder in der
Bundesrepublik Deutschland als Architekt tätig zu werden. Bei
Personenmehrheiten und bei juristischen Personen gilt dies für den für
die Durchführung verantwortlichen Architekten, der namentlich zu
benennen ist (im Vordruck Anlage A enthalten).
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Mit dem Teilnahmeantrag sind einzureichen:

Bei Bietergemeinschaften die von allen Mitgliedern unterzeichneten
Erklärungen im Vordruck Anlage B, dass (u. a.) alle Mitglieder der
Bietergemeinschaft als Gesamtschuldner haften,

Erklärung zur Kenntnisnahme der besonderen Vertragsbedingungen nach
Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen TVgG NRW (im Vordruck
Anlage D enthalten),

Eigenerklärung zum Nichtvorliegen der Ausschlussgründen nach §§ 123,
124 GWB und § 23 AEntG, § 404 Abs. 2 Nr. 3 SGB III, §§ 10, 10 a, 11
SchwarzArbG, § 21 MiLoG (Vordruck Anlage D).
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 11/02/2019
Ortszeit: 23:59
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 15/02/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

a) Teilnahmeanträge werden nur bei Vorlage des vollständig ausgefüllten
und unterschriebenen Bewerbungsbogens (Anlagen A bis D) berücksichtigt.
Der Bewerbungsbogen kann unter der Internetadresse
[8]www.eg-gummersbach.de abgerufen oder unter der Emailadresse der
Kontaktstelle [9]due@archstadt.de kostenlos angefordert werden. Der
vom Bewerber eingereichte Bewerberbogen mit Anlagen verbleibt auch nach
Abschluss des Vergabeverfahrens beim Auftraggeber;

b) Im Falle einer Bewerbergemeinschaft hat jedes einzelne Mitglied den
Vordruck Anlage D zu unterschreiben und mit dem Teilnahmeantrag
vorzulegen;

c) Wenn ein Bewerber, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, bei
der Erfüllung des Auftrags der Kapazitäten anderer Unternehmen bedient,
muss er in dem Teilnahmeantrag ausdrücklich darauf hinweisen und auf
gesonderte Anforderung des Auftraggebers nachweisen, dass ihm die
erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, z. B. durch Vorlage einer
entsprechenden Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen;

d) Sämtliche Nachweise und Erklärungen müssen bei Ablauf der
Teilnahmefrist aktuell (nicht älter als 6 Monate) sein;

e) Werden die Angaben und Erklärungen nicht bis zum Ablauf der
Bewerberfrist abgegeben und nicht innerhalb einer ggf. gesetzten
Nachfrist nachgereicht, führt dies zwingend zum Ausschluss des
Bewerbers;

f) Die Eignungsnachweise sind auf gesondertes Verlangen des
Auftraggebers auch für die vorgesehenen Nachunternehmer einzureichen;

g) Bei präqualifizierten Bewerbern reicht ein ausdrücklicher Hinweis
auf ihre Präqualifikation, aber nur insoweit, als die bei der
Präqualifikation erbrachten Eigenerklärungen und Nachweise den in
dieser Ausschreibung geforderten Eigenerklärungen und Nachweisen
inhaltlich vollumfänglich entsprechen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Köln, Spruchkörper
Köln
Zeughausstraße 2-10
Köln
50667
Deutschland
Telefon: +49 2211473116
E-Mail: [10]vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de
Fax: +49 2211472889

Internet-Adresse: [11]http://www.bezreg-koeln.nrw.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Auf die gesetzlichen Rügeobliegenheiten des § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB
wird hingewiesen. Hiernach ist einNachprüfungsantrag unzulässig, soweit

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen desNachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabegegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
08/01/2019

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