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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Evaluation der im Jahr 2019 geförderten Flüchtlingsprojekte (Kapitel 0413/Titel 684 01)
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2019010707014660062 / 867268-2019
Veröffentlicht :
07.01.2019
Anforderung der Unterlagen bis :
22.01.2019
Angebotsabgabe bis :
22.01.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
79419000 - Beratung in Sachen Evaluierung
Evaluation der im Jahr 2019 geförderten Flüchtlingsprojekte (Kapitel 0413/Titel 684 01)

Bekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung
Evaluation der im Jahr 2019 geförderten Flüchtlingsprojekte aus Haushaltsmitteln
der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und
Integration (Kapitel 0413, Titel 684 01)
1. Öffentlicher Auftraggeber
Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration
Bundeskanzleramt, Willy-Brandt-Str. 1, 10557 Berlin
2. Art der Vergabe
a) Angabe zum Verfahren: öffentliche Ausschreibung
b) Art der Leistung: Dienstleistung
c) Umfang/Beschreibung der Leistung:
Auftragsgegenstand
Hintergrund
Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration hat u.a.
die Aufgabe, die Bundesregierung bei der Weiterentwicklung ihrer Integrationspolitik zu
unterstützen. Auch soll sie einen aktiven Beitrag für ein möglichst spannungsfreies Zusammenleben
zwischen Ausländern und Einheimischen leisten und so zur Integration
beitragen ( 93 Abs. 1 Nrn. 1,2,7 AufenthG).
Seit 2016 stehen dem Haushalt der Beauftragten für das Ziel, gesellschaftliche Integration
zu fördern, Mittel für die Förderung von Projekten mit Flüchtlingsbezug zur Verfügung.
Im Jahr 2019 wird diese Förderung fortgesetzt. Die Projekte sind bundesweit, zumindest
aber überregional, an mindestens vier Standorten in drei oder mehr Bundesländern
durchzuführen. Gefördert werden vier Bereiche:
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1) Förderung von hauptamtlichen Koordinatoren zur Unterstützung des Ehrenamtes
in der Flüchtlingsarbeit sowie Förderung von Strukturen, Beratungs- und Unterstützungsleistungen
sowie Bereitstellung von Sachmitteln.
2) Unterstützungsangebote zur Gewaltprävention und zum Empowerment von geflüchteten
Frauen und anderen besonders schutzbedürftigen Personen sowie niedrigschwellige
Beratungsangebote, um (potentiell) betroffenen Flüchtlingen zu helfen,
professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.
3) Unterstützung der gesellschaftlichen und politischen Teilhabe von Flüchtlingen
durch die Bereitstellung niedrigschwelliger Angebote (inkl. Sport).
4) Stärkung von Flüchtlingen bei der Wahrnehmung ihrer Rechte und Pflichten.
Weitere Hinweise bzgl. Zuwendungszweck, Gegenstand der Förderung etc. sind den
Richtlinien zur Förderung von Flüchtlingsprojekten der Beauftragten der Bundesregierung
für Migration, Flüchtlinge und Integration (Kapitel 0413/Titel 684 01) zu entnehmen
(Stand v. 20.09.2018). Unterstützend wurde ein Leitfaden für die Beantragung,
Durchführung und Abrechnung von Zuwendungen zur Unterstützung von Flüchtlingsprojekten
der Beauftragten (Kapitel 0413/Titel 684 01) veröffentlicht (Stand v.
20.09.2018). Auf Grundlage dieser Förderrichtlinien und mithilfe des Leitfadens können
sich bis 26.10.2018 Vereine, Organisationen und sonstige Träger von Integrationsmaßnahmen
um eine Finanzierung ihrer Projekte bewerben. Mit dem Projektantrag werden
konkrete Zielgrößen (vgl. dazu Punkt 7.1 in Förderrichtlinien und 2.2 im Leitfaden) erwartet.
Aus diesen sollen anhand von Indikatoren oder Messgrößen geschlossen werden,
ob bzw. inwieweit die jeweiligen Ziele erreicht wurden. Damit werden die Rahmenbedingungen
für eine aussagekräftige und überprüfbare Erfolgskontrolle verbessert.
Es ist davon auszugehen, dass die geförderten Projekte sich (teils erheblich) hinsichtlich
ihrer Struktur, Ausrichtung sowie finanziellen Umfangs unterscheiden. Sie können
sich zum einen an Geflüchtete, zum anderen aber auch an die Aufnahmegesellschaft
richten mit ihren ehren- und hauptamtlichen Unterstützerinnen und Unterstützern bzw.
deren Strukturen (Verbände, Vereine oder Initiativen).
Um Aussagen über die Zielerreichung und Wirksamkeit der von der Beauftragten in
den genannten Themenbereichen geförderten Projekte zur Integration der Flüchtlinge
treffen zu können, sollen diese begleitend evaluiert werden. Dazu gehört auch die Betrachtung
der Wirtschaftlichkeit der Projekte, insbesondere die Frage, ob die eingesetzten
Mittel im Verhältnis zur Zielerreichung angemessen sind. Zu diesem Zweck wird
eine umfassende und wissenschaftlich fundierte Analyse ihrer Wirksamkeit bzw. der
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Wirkungszusammenhänge erwartet. Beabsichtigt ist, dass die Evaluation im Januar
2019 mit der Förderung der Projekte beginnt.
2. Zeitschiene
Die Arbeiten durch den Auftragnehmer sollen unmittelbar nach Auftragsvergabe beginnen.
Nach Auftragsvergabe soll es zeitnah einen Workshop mit den geförderten Projekten
bzw. Trägern geben, um die Indikatorik und das Vorgehen abzustimmen und
ggf. anzupassen. Für die Evaluation ist eine Laufzeit von 12 Monaten vorgesehen.
Bis 22.05.2019 sind das Evaluationskonzept, die Entwicklung und Validierung geeigneter
Indikatoren, ein Workshop mit den geförderten Projekten bzw. Trägern inkl. einer
Diskussion der Methodik am Dienstsitz der Auftraggeberin durchzuführen und anschließend
eine erste Auswertung und Analyse der Dokumenten- und Sekundäranalyse und
den Workshop-Ergebnissen in schriftlicher Form zu erstellen.
Bis 18.09.2019 sind die Datenerhebung durchzuführen sowie ein Bericht zum Zwischenstand
mit ersten Ergebnissen vorzulegen und eine Besprechung mit der Auftraggeberin
durchzuführen. Für die Projekte bzw. Träger wird eine gesonderte Aufbereitung
des Zwischenstands erwartet. Dies soll in einer zur Projektsteuerung geeigneten
Berichtsform - projektübergreifend oder individualisiert - erfolgen.
Zur Vorstellung des Abschlussberichts sollen ein Gespräch mit der Auftraggeberin sowie
ein Workshop mit den geförderten Projektträgern am Dienstsitz der Beauftragten
stattfinden. Die Abgabe des finalisierten Abschlussberichts wird bis Ende März 2020
erwartet.
d) Ort der Leistung:
Besprechungen und Präsentation der Ergebnisse finden am Dienstsitz der Beauftragten
der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration in den Räumlichkeiten
des Arbeitsstabes statt (Kapelle-Ufer 2, 10117 Berlin).
e) Ausführungsfrist: Die Lieferung erfolgt unverzüglich.
3. Einreichen der Angebote
Die Angebote sind schriftlich auf dem Postweg oder persönlich abzugeben. Fernschriftliche
(Fax) oder elektronische Angebote sind nicht zugelassen.
4. Losaufteilung
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Die Leistung wird nicht in Lose aufgeteilt.
5. Nebenangebote
Nebenangebote sind nicht zugelassen.
6. Vergabeunterlagen / Auskünfte
a) Anschrift: Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration,
Kapelle Ufer 2, 10117 Berlin
b) Kontaktperson: Frau Çidem pek
c) E-Mail: Integrationsbeauftragte@bk.bund.de
Um etwaige Fragen zum Vergabeverfahren oder der zu erbringenden Leistung umfänglich
beantworten zu können, wird darum gebeten, weitere Auskünfte rechtzeitig,
also mindestens sieben Tage vor Ablauf der Angebotsfrist, anzufordern.
7. Teilnahme-, Angebots- und Bindefrist
a) Schlusstermin für die Abforderung der Vergabeunterlagen: 25.01.2019
b) Schlusstermin für den Eingang der Angebote: 22.02.2019, 12:00 Uhr mittags
c) Bindefrist: Die Bieter sind bis zum Ablauf des 22.03.2019 an ihr Angebot gebunden.
8. Wesentliche Zahlungsbedingungen / Sicherheitsleistungen
Wesentliche Zahlungsbedingungen sind in den Vergabeunterlagen genannt. Sicherheitsleistungen
werden nicht gefordert.
9. Mit dem Angebot vorzulegende Unterlagen
Eignung
a) Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit
Der Bieter hat seine Leistungsfähigkeit im Sinne des zu vergebenden Auftrags
nachzuweisen und mit dem Angebot folgende Unterlagen vorzulegen:
 Eigenerklärung gemäß 31 Abs. 1 UVgO i.V.m. 123, 124 GWB
(s. Vergabeunterlagen).
Der Bieter hat seine Zuverlässigkeit nachzuweisen. Hierzu ist mit dem Angebot
eine Eigenerklärung entsprechend 123, 124 GWB unterschrieben vorzulegen,
die u. a. beinhaltet, dass der Bieter sich nicht in einem Insolvenz- oder vergleichbaren
gesetzlichen Verfahren befindet und seine Verpflichtung zur Zahlung
von Steuern und Abgaben sowie die Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung
ordnungsgemäß erfüllt hat.
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 Eigenerklärung gemäß 19 MiLoG (s. Vergabeunterlagen)
Der Bieter hat mit dem Angebot eine Eigenerklärung gemäß 19 MiLoG unterschrieben
vorzulegen.
 Eigenerklärung gemäß 21 AEntG (s. Vergabeunterlagen)
Der Bieter hat mit dem Angebot eine Eigenerklärung gemäß 21 AEntG unterschrieben
vorzulegen.
 Antikorruptionsklausel (s. Vergabeunterlagen)
 Erklärung zum Datenschutz (s. Vergabeunterlagen)
 Erklärung zur Bildung einer Bietergemeinschaft (s. Vergabeunterlagen)
 Angebotsbestätigung (s. Vergabeunterlagen)
b) Fachkunde
Der Bieter hat seine Fachkunde im Sinne des zu vergebenden Auftrags nachzuweisen
und die Nachweise dem Angebot beizufügen:
 ausgewiesene Kenntnisse und Erfahrungen der Projektleitung sowie deren Vertretung
in Evaluationsmethoden,
 fundierte methodische und sozialwissenschaftliche Kenntnisse und Fähigkeiten,
insbes. im Hinblick auf quantitative sowie qualitative Integrations- und Migrationsforschung,
 frühere oder aktuelle Arbeiten im Bereich der Integrationspolitik und ihrer Wirkungsmessung
in Deutschland auf der Ebene des Bundes, der Länder oder der
Kommunen,
 Nachweise über Qualifikationen und Erfahrungen des ggf. einzusetzenden Personals
sowie relevante Vorarbeiten und Veröffentlichungen in Bezug auf die geforderte
Leistung.
10. Zuschlagskriterien
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Die einzelnen Zuschlagskriterien
und ihre prozentuale Gewichtung sind in den Ausschreibungsunterlagen gelistet.
11. Sonstige Angaben
Mit der Abgabe des Angebots unterliegt der Bieter den Bestimmungen über nicht
berücksichtigte Angebote gem. 46 UVgO.
Es gilt ausschließlich deutsches Recht.
Die gesamte Korrespondenz ist in deutscher Sprache abzufassen.
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Bietergemeinschaften
Im Angebot sind jeweils die Mitglieder sowie eines der Mitglieder als bevollmächtigter
Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu benennen.
Eine Darlegung der einzelnen Zuständigkeiten ist dem Angebot beizufügen.
Die Eigenerklärungen gemäß 31 UVgO i.V.m. 123, 124 GWB, 19 MiLoG
und 21 AEntG sind von allen beteiligten Mitgliedern anzugeben. Fachliche Eignungsnachweise
(sofern gefordert) sind mindestens von demjenigen Mitglied zu
erbringen, das die betreffende (Teil-) Leistung ausführen soll. Sofern beabsichtigt
ist, eine Bietergemeinschaft zu bilden, ist das Formular Erklärung zur Gründung
einer Bietergemeinschaft anzufordern, vollständig auszufüllen und dem Angebot
beizufügen.
Die nachträgliche Bildung einer Bietergemeinschaft oder Veränderung ihrer Zusammensetzung
wird nicht zugelassen.

Source: 4
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