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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Dienstleistungen von Architekturbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018120509330410126 / 535701-2018
Veröffentlicht :
05.12.2018
Angebotsabgabe bis :
08.01.2019
Dokumententyp : Wettbewerbsbekanntmachung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Nicht offenes Verfahren
Produkt-Codes :
71200000 - Dienstleistungen von Architekturbüros
71220000 - Architekturentwurf
DE-Berlin: Dienstleistungen von Architekturbüros

2018/S 234/2018 535701

Wettbewerbsbekanntmachung
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Stiftung Preußischer Kulturbesitz, vertreten durch das Bundesamt für
Bauwesen und Raumordnung
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Straße des 17. Juni 112
Berlin
10623
Deutschland
Kontaktstelle(n): Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Straße des
17. Juni 112, 10623 Berlin, Referat A 2, zu Händen von: Birgit
Jacke-Ziegert
Telefon: +49 30184019201
E-Mail: [1]WBW-Stabi2@bbr.bund.de
Fax: +49 30184019209
NUTS-Code: DE3

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.bbr.bund.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.bbr.bund.de/BBR/DE/WettbewerbeAusschreibungen/PlanungsWe
ttbewerbe/wettbewerbe_node.html
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Stiftung Preußischer Kulturbesitz
I.5)Haupttätigkeit(en)
Freizeit, Kultur und Religion

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Nichtoffener, einphasiger anonymer Planungswettbewerb für Architekten
nach den RPW 2013 für ein funktionales, denkmalgerechtes
Veränderungskonzept der Staatsbibliothek zu Berlin von Hans Scharoun
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71200000
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71220000
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die nach Plänen von Hans Scharoun errichtete Staatsbibliothek zu Berlin
soll unter Berücksichtigung eines Teilbetriebes grundinstandgesetzt
werden. Das Gebäude an der Potsdamer Straße gilt als herausragendes
Beispiel der Bibliotheksarchitektur und ist in die Denkmalliste des
Landes Berlins eingetragen. Die Grundinstandsetzung beinhaltet alle
erforderlichen Maßnahmen zur Sanierung der Bausubstanz, zur Beseitigung
von Schadstoffen (auch Asbest), die Erneuerung haustechnischer Anlagen,
die Sanierung von Oberflächen (Wänden, Decken, Böden), Maßnahmen zum
Brandschutz sowie die Schaffung von Baufreiheit, Provisorien,
Umzugsplanungen und Maßnahmen zur Aufrechterhaltung eines
Teilbetriebes.

Im Rahmen eines Wettbewerbs sollen für neu zu organisierende
Teilbereiche gestalterische Lösungsansätze auch im Hinblick auf die
Barrierefreiheit entwickelt werden. Dazu gehören u. a. die
Neuordnungen der Zugangskontrolle und des Foyers mit öffentlichen
Nutzungen, die Verlagerung der Cafeteria sowie die Planung eines
zweiten Eingangs zum Marlene-Dietrich-Platz. Eine besondere
Sensibilität im Umgang mit dem Denkmal und eine hohe, sorgfältige
Detailqualität werden erwartet. Die Wettbewerbsaufgabe umfasst einen
Bereich von ca. 11 000 m^2.

Ziel des Wettbewerbs ist es, ein geeignetes Architekturbüro zu finden,
das sich mit der anspruchsvollen Bauaufgabe identifiziert und diese
mindestens bis zum Abschluss der Ausführungsplanung ca. 2024 engagiert
begleitet. Gleichzeitig soll im Wettbewerb ein zukunftsfähiges
funktionales und gestalterisches Konzept für die Staatsbibliothek von
Hans Scharoun entwickelt werden, das eine denkmalgerechte, funktional
tragfähige und nachhaltige Nutzung des Gebäudes, bei weitest gehendem
Erhalts des Einzeldenkmals und behutsamer Integration neuer technischer
Erfordernisse in die Originalsubstanz, ermöglicht.

Die vorläufige Finanzplanung für die gesamte Baumaßnahme geht als grobe
Kostenprognose derzeit von einer Preisspanne von ca. 500 bis 600 Mio.
EUR brutto (Preisstand 2022, KG 200- 700) aus.

Weitere Beauftragung im Anschluss an den Wettbewerb:

Der Auslober beabsichtigt, der Empfehlung des Preisgerichts folgend mit
dem ersten Preisträger Verhandlungen aufzunehmen mit dem Ziel, die
Leistungsphasen 2 bis 5 nach HOAI § 34 (Honorarzone IV) der
Grundinstandsetzung inkl. der funktionalen Neuordnungen
(Wettbewerbsaufgabe) und der Umzugs- und Provisorienplanung zu
beauftragen, sofern eine einwandfreie Ausführung der zu übertragenden
Leistungen gewährleistet ist und sonstige wichtige Gründe der
Beauftragung nicht entgegenstehen. Die Beauftragung einer
künstlerischen Oberleitung in den Leistungsphasen 6 9 der HOAI wird
optional in Betracht gezogen. Sollten die Verhandlungen mit dem 1.
Preisträger aus wichtigen Gründen scheitern, wird der Auslober unter
allen Preisträgern ein Verhandlungsverfahren nach VgV durchführen. Für
diesen Fall, gilt folgende Bewertungsmatrix:

I. Ergebnis des Planungswettbewerbs: 2. Preis = 200 Punkte; 3. Preis =
150 Punkte;

II. Honorarangebot max. 40 Punkte;

III. weitere projektspezifische Zuschlagskriterien
(Personalorganisatorische Aufgabenumsetzung, Qualität der
Herangehensweise an das Projekt, sonstige aufgabenspezifische
Zuschlagskriterien) max. 120 Punkte.

Sollte das Preisgericht eine Überarbeitung von mehreren gleichrangigen
Preisen anordnen, gilt folgende Bewertungsmatrix:

I. Qualität der Überarbeitung: max. 200 Punkte;

II. Honorarangebot max. 40 Punkte;

III. weitere projektspezifische Zuschlagskriterien
(Personalorganisatorische Aufgabenumsetzung, Qualität der
Herangehensweise an das Projekt, sonstige aufgabenspezifische
Zuschlagskriterien) max. 120 Punkte.
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.10)Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

III.1.1. Mindestanforderungen

III.1.1.1. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Mindestanforderungen an den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft:

Der Jahresumsatz im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2015-2017) muss
im Bereich Objektplanung Gebäude (LPH 2 8 nach §§ 34ff HOAI)
mindestens 2,0 Mio. EUR netto betragen.

III.1.1.2. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Mindestanforderungen an den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft:

a) Personelle Ausstattung: Die Summe der Büroinhaber und der festen und
freien Mitarbeiter mit Hochschulabschluss (Master, Bachelor oder
vergleichbar) beträgt im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2015-2017)
mindestens 20;

b) Nachweis der Bauvorlageberechtigung gemäß BauOBln;

c) Mit dem Bewerbungsbogen Teil 1 sind innerhalb der Bewerbungsfrist 2
unterschiedliche, mit der Bauaufgabe und der ausgeschriebenen Leistung
vergleichbare Referenzprojekte P1 und P2 zur Objektplanung Gebäude
vorzustellen, die unter eigenem Namen erstellt wurden, vollständig in
den Leistungsphasen 2-5 nach HOAI (oder vergleichbar: Vorplanung bis
Ausführungsplanung) vom Bewerber erbracht wurden und diesem eindeutig
zuzuordnen sein müssen. Beide Projekte müssen jeweils im Zeitraum vom
1.1.2012 bis zum Tag der Veröffentlichung realisiert worden sein.

Zusätzlich gelten folgende Mindestanforderungen:

P1 wurde als Sanierung und Umbau eines denkmalgeschützten Gebäudes
realisiert; Baukosten mind. 7 Mio. EUR (netto) in den KG 200-700 nach
DIN 276 (oder vergleichbar)

P2 wurde als komplexe Großbaumaßnahme realisiert; Baukosten mind. 50
Mio. EUR (netto) in den KG 200-700 nach DIN 276 (oder vergleichbar),

Realisiert bzw. fertiggestellt bedeutet hierbei, dass das Gebäude
funktionsfähig und bis auf unerhebliche Restarbeiten bis zum Datum der
Veröffentlichung der Bekanntmachung dieses Verfahrens fertiggestellt
und an den Nutzer übergeben wurde.

Im Falle einer Bewerbergemeinschaft können Referenzprojekte von jedem
Partner der Bewerbergemeinschaft genannt werden. Referenzprojekte eines
Nachunternehmers sind nicht zugelassen.

III1.2 Auswahlkriterien:

Die Bewertung erfolgt hinsichtlich für P1:

A. der stadträumlichen, architektonischen, innenräumlichen Qualität des
Gestaltungskonzepts (max. 40 Punkte pro Projekt);

B. Details, Materialien, Konstruktion (max. 60 Punkte pro Projekt)

C. Referenzschreiben: jeweils 1 Pkt. für: Bestätigung des
Auftraggebers, positive Beurteilung von: Qualitätsmanagement,
Zusammenarbeit, Termintreue, Kostentreue; (insgesamt max. 5 Punkte).

Die Bewertung erfolgt hinsichtlich für P2:

A. der stadträumlichen, architektonischen, innenräumlichen Qualität des
Gestaltungskonzepts (max. 60 Punkte pro Projekt);

B. Details, Materialien, Konstruktion (max. 40 Punkte pro Projekt)

C. Referenzschreiben: jeweils 1 Pkt. für: Bestätigung des
Auftraggebers, positive Beurteilung von: Qualitätsmanagement,
Zusammenarbeit, Termintreue, Kostentreue (insgesamt max. 5 Punkte).

Vergleichbarkeit: Nachweis eines Projektes P 3, das im Zeitraum vom
1.1.2012 bis zum Tag der Veröffentlichung als Bibliotheksgebäude,
Theater, Opern-, Konzertgebäude, Museum, Studiogebäude für Rundfunk
oder Fernsehen, Ausstellungsgebäude oder Hochschulgebäude mit
Bibliothek und Lesesaal als Neubau oder Sanierungsmaßnahme
fertiggestellt worden ist; mit mindestens Leistungsphasen 2-5 nach HOAI
(oder vergleichbar: Vorplanung bis Ausführungsplanung). Der Nachweis
kann durch die genannten Projekte P1 oder P2 oder durch ein anderes
Referenzprojekt P3 erbracht werden. Das Referenzprojekt muss dem
Bewerber eindeutig zuzuordnen sein. Bei Erfüllung der Anforderung
werden 10 Punkte vergeben.

Die Darstellung pro Referenzprojekt (P1, P2) ist auf jeweils ein DIN A
3 großes Blatt, einseitig bedruckt zu beschränken. Darüber
hinausgehende Unterlagen werden zur Wertung nicht zugelassen.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:

Architekt/in

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.2)Art des Wettbewerbs
Nichtoffen
Mindestzahl: 7
Höchstzahl: 15
IV.1.7)Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:
keine
IV.1.9)Kriterien für die Bewertung der Projekte:

Leitgedanke/Entwurfsidee, Sensibilität im Umgang mit dem
denkmalgeschützten Bestand, architektonisches, innenräumliches
Gestaltungskonzept, Funktionalität, Erschließung, Detaillierung,
Materialität, Wirtschaftlichkeit.

Die Reihenfolge stellt keine Gewichtung dar. Die Nennung der
Unterkriterien erfolgt im Auslobungstext.
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 08/01/2019
Ortszeit: 16:00
IV.2.3)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an
ausgewählte Bewerber
Tag: 28/02/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder
Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch
IV.3)Preise und Preisgericht
IV.3.1)Angaben zu Preisen
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:

Die Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: _3_

Die Wettbewerbssumme beträgt 207 000 EUR netto. 132 000 EUR netto
werden in Form von 3 Preisen und Anerkennungen vergeben:

1) Preis: 53 000 EUR;

2) Preis: 33 000 EUR;

3) Preis: 26 000 EUR.

Anerkennungssumme: 20 000 EUR.
IV.3.2)Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:

75 000 EUR netto werden unter den ausgewählten Teilnehmern, die eine
zur Beurteilung durch das Preisgericht zugelassene Wettbewerbsarbeit
einreichen, als anteilige Aufwandsentschädigung zu gleichen Teilen
ausgezahlt.
IV.3.3)Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die
Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.3.4)Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen
Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: nein
IV.3.5)Namen der ausgewählten Preisrichter:
Winfried Brenne, Architekt
Prof. Donatella Fioretti, Architektin
Prof. Susanne Gross, Architektin
Prof. Andreas Hild, Architekt
Volker Kurrle, Architekt
Prof. Dr. HG Merz, Architekt
NN, Stiftung Preußischer Kulturbesitz
NN, Staatsbibliothek zu Berlin
NN, Bundesbeauftragte für Kultur und Medien
NN, Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat
NN, Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Hinweis 1:

Der Bewerbungsbogen und die vorgenannten Anlagen sind als
Formularvordruck im Internet unter der Adresse [4]www.bbr.bund.de (BBR
mit Baubereich Wettbewerbe Planungswettbewerbe) erhältlich.

Es ist ausschließlich der vorgesehene Formularvordruck zu verwenden.
Der unterzeichnete Bewerbungsbogen mit den Erklärungen ist zusammen mit
den geforderten Nachweisen in einem Verschlossenen Umschlag in
Papierform an das BBR zu senden:

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Kennwort: Auswahlverfahren StaBi

Hinweis: Bewerbungsunterlagen bitte nicht öffnen

Ref. A 2

Straße des 17. Juni 112

10623 Berlin

Eine persönliche Abgabe der Bewerbungsunterlagen kann nur innerhalb der
o. g. Frist (IV.2.2) bis 16.00 Uhr im Referat A2, Raum W 207 erfolgen.
Nach diesem Zeitpunkt eingehende Bewerbungen werden nicht
berücksichtigt. Es gilt der Zeitpunkt des Zuganges und nicht das Datum
des Poststempels.

Der Bewerbungsbogen (Teil 1) ist innerhalb der Bewerbungsfrist
vollständig ausgefüllt und unterschrieben einzureichen. Das Fehlen der
Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen führt unmittelbar zum Ausschluss
aus dem weiteren Verfahren.

Soweit die Bewerbung die geforderten Erklärungen und Anlagen nicht
enthält, sind nur diese auf Anforderung innerhalb einer hierfür
benannten Frist nachzureichen. Dies gilt ausdrücklich nicht für den
unterschriebenen Bewerbungsbogen und die Präsentation der
Referenzprojekte (DIN A 3 Blätter). Werden die nachgeforderten
Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt dies zum
Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.

Es besteht kein Anspruch auf Kostenerstattung und Rücksendung der
eingereichten Unterlagen.

Der Wettbewerbsausschuss der Berliner Architektenkammer ist bei der
Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbs beratend tätig. Die
Registriernummer wird mit der Auslobung bekannt gegeben.

Hinweise zu III.1.1.1 und III.1.1.2:

Beruft sich der Bewerber hinsichtlich der gestellten
Mindestanforderungen unter Punkt III.1.1. zum Umsatz auf die
Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer), ist der/ die
Nachunternehmer zu benennen und für den/ die Nachunternehmer eine
Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 2), die Anlage 4 und die
Verpflichtungserklärung (Anlage 5) ausgefüllt und unterzeichnet mit dem
Bewerbungsbogen Teil I vorzulegen.

Wenn ein Bewerber oder Bieter die Vergabe eines Teils des Auftrags an
einen Dritten im Wege der Unterauftragsvergabe beabsichtigt und sich
zugleich im Hinblick auf seine wirtschaftliche und finanzielle
Leistungsfähigkeit gemäß dem § 45 VgV auf die Kapazitäten dieses
Dritten beruft und nur mit Hilfe fremder Kapazitäten (Nachunternehmen)
die gestellten Mindestanforderungen erfüllen kann (Eignungsleihe gem. §
47 VgV), muss er zusätzlich eine Erklärung über eine gemeinsame Haftung
mit dem Nachunternehmer für die Auftragsausführung entsprechend dem
Umfang der Eignungsleihe gemäß § 47 Abs. 3 VgV vorlegen.

Nach Abschluss des Wettbewerbs und zum Verhandlungsverfahren ist der
Bewerbungsbogen Teil 2 zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren nach VgV
über die E-Vergabe innerhalb der hierzu noch zu benennenden Frist
einzureichen. Das Projektteam ist namentlich vorzustellen und das
Erfüllen der gestellten Mindestanforderungen ist durch Vorlage eines
beruflichen Werdegangs und entsprechender Studiennachweise zu belegen.
Gewünscht ist, dass der vorgesehene Projektleiter dem Projekt
langfristig zur Verfügung steht; ebenso sollte ein Projektteam gebildet
werden, das beständig zusammenarbeitet. Mit der Einladung zum
Verhandlungsgespräch wird der Vertragsentwurf übersandt, zu dem
innerhalb einer noch zu benennenden Frist ein Honorarangebot
einzureichen ist.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes
Villemombler Straße 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 2289449-0
Fax: +49 2289499-163

Internet-Adresse: [5]www.bbr.bund.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist das

Bundeskartellamt Vergabekammern des Bundes

Villemombler Str. 76

53123 Bonn

Tel.: +49 228/9499-0

Fax: +49 228/9499-163

Gemäß § 160 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften
innerhalb von 10 Tagen bei der Vergabestelle des Bundesamtes für
Bauwesen und Raumordnung, Referat A 4, Straße des 17. Juni 112, 10623
Berlin, gerügt werden.

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, müssen spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden.

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.

Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf
Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o. g. Anschrift innerhalb
von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der
Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag
ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 160 GWB vorliegen.

Ferner wird auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hingewiesen.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Bundeamt für Bauwesen und Raumordnung A 4.1 Vergabesachgebiet
Straße des 17. Juni 112
Berlin
10623
Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
03/12/2018

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References

1. mailto:WBW-Stabi2@bbr.bund.de?subject=TED
2. http://www.bbr.bund.de/
3. https://www.bbr.bund.de/BBR/DE/WettbewerbeAusschreibungen/PlanungsWettbewerbe/wettbewerbe_node.html
4. http://www.bbr.bund.de/
5. http://www.bbr.bund.de/

 
 
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