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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Kempten - Baulanderschließung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018120509193409349 / 534947-2018
Veröffentlicht :
05.12.2018
Angebotsabgabe bis :
18.01.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
70110000 - Baulanderschließung
DE-Kempten: Baulanderschließung

2018/S 234/2018 534947

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Stadt Kempten (Allgäu)
Kronenstraße 8
Kempten
87435
Deutschland
Kontaktstelle(n): Bauverwaltungs- und Bauordnungsamt Vergabestelle -,
Frau Susanne Bischlager
E-Mail: [1]vergabestelle@kempten.de
NUTS-Code: DE273

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.kempten.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]www.evergabe.de/unterlagen
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]www.evergabe.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Erschließungsträgerschaft für das Baugebiet Halde, Kempten
Referenznummer der Bekanntmachung: 008/18
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
70110000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Erstmalige Herstellung der Erschließung der Grundstücke im Bereich des
noch nicht rechtsverbindlichen Bebauungsplans Nr. 622 Halde der Stadt
Kempten vom 12.7.2018 im Baugebiet Halde im eigenen Namen und auf
eigene Rechnung einschl. Vergabe und Vorfinanzierung
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 500 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE273
Hauptort der Ausführung:

Stadt Kempten (Allgäu)
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das verfahrensgegenständliche Baugebiet Halde ist Bestandteil des
noch nicht rechtsverbindlichen Bebauungsplanes Nr. 622 Halde der
kreisfreien Stadt Kempten im Allgäu vom 12.7.2018, der das Gebiet
westlich von Oberwang, südlich von Neuhausen und nördlich des
Schwabelsberger Weges in Kempten betrifft
([5]https://www.youtube.com/watch?v=xmMOeF3y8qs). Der Satzungsbeschluss
ist Anfang 2019 vorgesehen. Mit einer Fläche von ca. 26 300 m^2 und
einer anspruchsvollen Topografie handelt es sich bei dem Baugebiet
Halde um das letzte größere Neubaugebiet der Stadt Kempten. Im
Zeitpunkt der Bekanntmachung befinden sich über 90 % der Flächen des
Erschließungsgebiets im Eigentum der Stadt. Mit der Vermarktung soll
erst nach Abschluss des Erschließungsvertrages begonnen werden.

Die Erschließungslast liegt bei der Stadt Kempten (§ 123 Abs. 1 BauGB),
wobei das Kemptener Kommunalunternehmen (KKU) für die Aufgabe der
Wasserver- und Abwasserentsorgung zuständig ist. Es ist beabsichtigt,
das Gebiet für etwa 350 Wohneinheiten und ca. 220 Bauparzellen zu
erschließen. Nach Kostenschätzung betragen die Baukosten rund 30 Mio.
EUR netto. Der Neubau der Wohneinheiten selbst ist ab 2020 vorgesehen.

Die Stadt und das KKU beabsichtigen, die Erschließung des Baugebiets
Halde einem Erschließungsträger zu übertragen, der die erstmalige
Herstellung der vorgesehenen Erschließungsanlagen einschl.
Vorfinanzierung übernimmt.

Die Planung zu Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerken ist im Hinblick
auf die Leistungsphasen 1 bis einschl. 4 gem. §§ 47 Abs. 1, 43 Abs. 1
HOAI bereits abgeschlossen. Parallel zu dieser Ausschreibung der
Erschließungsaufgabe werden Stadt und KKU die weiterführenden
Planungsleistungen der Leistungsphasen 5 bis einschl. 9 inkl. örtlicher
Bauüberwachung ausschreiben und vergeben. Es ist beabsichtigt, dem
Erschließungsträger mit Abschluss des Erschließungsvertrages eine
wenigstens nahezu abgeschlossene Ausführungsplanung sowie nahezu
fertiggestellte und ausschreibungsreife detaillierte
Leistungsbeschreibungen (Leistungsverzeichnis) zu übergeben.

Alle Bewerber und Bieter erhalten bis zu den vorgesehenen Terminen für
die Verhandlungsgespräche Gelegenheit zur umfangreichen Einsicht in
sämtliche Projektunterlagen, insbesondere in den während dieses
Verfahrens fortgeführten Planungsstand.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 500 000.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/04/2019
Ende: 29/12/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 10
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Aufgrund der Zeichenanzahlbegrenzung in diesem Formular steht nicht der
Volltext zur Verfügung. Dieser ist unter dem angegebenen Link mit dem
Dokument Verfahrensbedingungen unentgeltlich mit uneingeschränktem
und vollständigem direkten Zugang abrufbar. Unter den Bewerbern, die
die Mindestanforderungen erfüllen und nicht aus formalen Gründen
auszuschließen sind (siehe Ziff. III.1.) erfolgt die Auswahl der
Bewerber, die zur Angebotsabgabe und zur Teilnahme an
Verhandlungsgesprächen aufgefordert werden, ausgehend von der insgesamt
höchsten Punktzahl in absteigender Reihenfolge nach folgenden
Kriterien, wobei sich die Wertung und Gewichtung im Einzelnen auch aus
den Verfahrensbedingungen ergibt:

(1) Umsatz (netto) im Tätigkeitsbereich des Auftrags, d. h. für die
Durchführung von Erschließungs- und Baumaßnahmen kommunaler
Auftraggeber in den letzten 3 Jahren (2015, 2016, 2017) (10 %);

(2) Anzahl der durchschnittlich fest angestellten Mitarbeiter im
Tätigkeitsbereich des Auftrags, d. h. für die Durchführung von
Erschließungs- und Baumaßnahmen kommunaler Auftraggeber in den in den
letzten 3 Jahren (2015, 2016 und 2017) (10 %);

(3) Berufserfahrung des vorgesehenen Projektleiters im Hinblick auf
Erschließungs- und Baumaßnahmen kommunaler Auftraggeber in Jahren (10
%);

(4) Maximal 3 Referenzen des vorgesehenen Projektleiters (40 %) und des
Unternehmens/der Bietergemeinschaft (30 %) über in den letzten 3 Jahren
(2015 bis 2018) abgeschlossene Maßnahmen, die mit den zu vergebenden
Leistungen vergleichbar sind. Eine Maßnahme gilt als abgeschlossen,
wenn Baubeginn und Abnahme (inkl. Herstellung der Tragschicht, ohne
Feinschicht) in den angegebenen Zeitraum (2015 bis 2018) fallen.
Personenbezogene Referenzen für den Projektleiter und Referenzen des
Unternehmens/der Bietergemeinschaft dürfen nicht identisch sein;
identische Referenzen, die sowohl für den Projektleiter als auch das
Unternehmen/die Bietergemeinschaft angegeben werden, werden nur einmal
gewertet. Sofern vom Bewerber im Rahmen der Bewerbung mehr als 3
Referenzen an der entsprechenden Stelle im Bewerbungsformular angegeben
werden, werden zugunsten des Bewerbers die Referenzen gewertet, die den
Anforderungen an die ausgeschriebenen Leistungen optimalerweise
entsprechen. Die Referenzen werden anhand folgender Kriterien bewertet:

(a) Durchführung einer Erschließungsmaßnahme;

(b) als Erschließungsträger für einen öffentlichen Auftraggeber (i. S.
d. § 98 GWB);

(c) auf Basis eines Städtebaulichen Vertrags;

(d) mit einem Erschließungsgebiet von mind. 15 000 m^2;

(e) mit mind. 50 Bauparzellen;

(f) mit Wasser und/oder Abwasser;

(g) mit Baukosten von mind. 5 Mio. EUR (netto);

(h) Vorfinanzierung der Baumaßnahme durch den Bewerber.

Mindestbedingung für die Wertung einer Referenz ist, dass Baubeginn und
Abnahme (inkl. Herstellung der Tragschicht, ohne Feinschicht) in den
angegebenen Zeitraum (2015 bis 2018) fallen. Wenn diese
Mindestbedingung nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht
gewertet werden. Zum Ausschluss führt dies aber nicht. Die teilweise
Erfüllung der o. g. Kriterien führt nicht zum Ausschluss, sondern zu
einer entsprechend geringeren Bewertung.

Es wird darauf hingewiesen, dass der vom Bewerber angegebenen
Projektleiter auch vertraglich für das Projekt gebunden werden soll.

Es wird darauf hingewiesen, dass der vom Bewerber angegebene
Projektleiter auch vertraglich für das Projekt gebunden werden soll.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die im Süden und in der Mitte des Erschließungsgebietes geplanten
Kinderspielplätze sind jeweils nur optional nach schriftlichem
Leistungsabruf der Stadt Kempten auszuführen, der bis zur
Fertigstellungsanzeige des Erschließungsträgers gem. § 12.1 des
Erschließungsvertrages erfolgen kann.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

(1) Eigenerklärung des Unternehmens, dass keine Ausschlussgründe nach
§§ 123, 124 GWB vorliegen;

(2) Vorlage eines Auszugs aus dem Berufs- oder Handelsregister (nicht
älter als 6 Monate, Kopie ausreichend) oder gleichwertig.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Unterlagen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen:

(1) Bankerklärung über die aktuelle Leistungsfähigkeit des Bewerbers im
Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages (§ 45 Abs. 4 Nr. 1 VgV),
nicht älter als 6 Monate;

(2) Nachweis über den Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung
gemäß § 45 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3, Abs. 4 Nr. 2 VgV bei einem in der
Europäischen Union zugelassenen Versicherer für Personenschäden und für
Sach- und Vermögensschäden (nicht älter als 10 Monate) mit den
Deckungssummen je Schadensfall:

Personenschäden: 5 000 000 EUR,

Sach- und Vermögensschäden: 5 000 000 EUR.

Falls die Höhe der vorhandenen Deckungssummen nicht ausreicht, ist eine
Bestätigung des Haftpflichtversicherers, dass im Falle einer
Beauftragung die Deckungssummen auf die vorgegebenen Beträge erhöht
werden können, sowie eine Verpflichtungserklärung des Bieters, dass im
Falle der Beauftragung von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht wird,
beizufügen.

Die Versicherung muss mindestens für die Dauer der Ausführungsfrist, z.
B. unbefristet, sich automatisch verlängernd o. ä. abgeschlossen sein.

Im Falle einer Bietergemeinschaft ist von jedem Mitglied der
Bietergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen
nachzuweisen. Im Fall einer Bietergemeinschaft ist gleichzeitig eine
Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den
Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der
Betätigung des Bieters als Partner einer ARGE, bei Schäden, die vom
Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den o. g. Bedingungen
eintritt.

(3) Jahresabschlüsse der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre
(2015, 2016, 2017), falls deren Veröffentlichung in dem Land, in dem
der Bewerber niedergelassen ist, gesetzlich vorgeschrieben ist (§ 45
Abs. 4 Nr. 3 VgV);

(4) Erklärung über den erzielten Jahresumsatz (netto) in dem
Tätigkeitsbereich des Auftrages, d. h. für die Durchführung von
Erschließungs- und Baumaßnahmen kommunaler Auftraggeber gemäß § 45 Abs.
4 Nr. 4 VgV in den letzten 3 Geschäftsjahren (2015, 2016 und 2017);

(5) Finanzierungszusage eines in der EU zugelassenen Kreditinstitutes
oder Kreditversicherers zur ausgeschriebenen Erschließungsaufgabe über
ein Volumen von 30 Mio. EUR.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Unterlagen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen:

(1) Erklärung gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV zur Anzahl der
durchschnittlich fest angestellten Mitarbeiter im Tätigkeitsbereich des
Auftrags, d. h. für die Durchführung von Erschließungs- und
Baumaßnahmen kommunaler Auftraggeber in den letzten 3 Jahren (2015,
2016 und 2017);

(2) Angaben gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV zu der für die technische
Leitung vorgesehenen Person (Projektleiter) einschließlich Nachweis
gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV über deren fachliche Qualifikation durch
Vorlage der Berufszulassung sowie eines Lebenslaufes; zudem sind
folgende Angaben erforderlich, nämlich

(a) die Berufserfahrung des vorgesehenen Projektleiters im Hinblick auf
Erschließungs- und Baumaßnahmen kommunaler Auftraggeber in Jahren;

(b) Angabe von maximal 3 Referenzprojekten des vorgesehenen
Projektleiters nach Maßgabe von § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV über in den
letzten 3 Jahren (2015 bis 2018) abgeschlossene Maßnahmen, die mit den
zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind. Eine Maßnahme gilt als
abgeschlossen, wenn Baubeginn und Abnahme (inkl. Herstellung der
Tragschicht, ohne Feinschicht) in den angegebenen Zeitraum (2015 bis
2018) fallen. Personenbezogene Referenzen für den Projektleiter und
Referenzen des Unternehmens/der Bietergemeinschaft dürfen nicht
identisch sein; identische Referenzen, die sowohl für den Projektleiter
als auch das Unternehmen/die Bietergemeinschaft angegeben werden,
werden nur einmal gewertet. Sofern vom Bewerber im Rahmen der Bewerbung
mehr als 3 Referenzen an der entsprechenden Stelle im
Bewerbungsformular angegeben werden, werden zugunsten des Bewerbers die
Referenzen gewertet, die den Anforderungen an die ausgeschriebenen
Leistungen optimalerweise entsprechen.

Die Referenzen werden anhand folgender Kriterien bewertet:

Durchführung einer Erschließungsmaßnahme,

als Erschließungsträger für einen öffentlichen Auftraggeber (i. S. d.
§ 98 GWB),

auf Basis eines Städtebaulichen Vertrags,

mit einem Erschließungsgebiet von mind. 15 000 m^2,

mit mind. 50 Bauparzellen,

mit Wasser und/oder Abwasser,

mit Baukosten von mind. 5 Mio. EUR (netto),

Vorfinanzierung der Baumaßnahme durch den Bewerber.

Zu den Anforderungen an Referenzen wird im Übrigen auf Ziff. II.2.9)
verwiesen.

(3) Angabe von maximal 3 Referenzprojekten des Unternehmens/der
Bietergemeinschaft nach Maßgabe von § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV über in den
letzten 3 Jahren (2015 bis 2018) abgeschlossene Maßnahmen, die mit den
zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind. Eine Maßnahme gilt als
abgeschlossen, wenn Baubeginn und Abnahme (inkl. Herstellung der
Tragschicht, ohne Feinschicht) in den angegebenen Zeitraum (2015 bis
2018) fallen. Personenbezogene Referenzen für den Projektleiter und
Referenzen des Unternehmens/der Bietergemeinschaft dürfen nicht
identisch sein; identische Referenzen, die sowohl für den Projektleiter
als auch das Unternehmen/die Bietergemeinschaft angegeben werden,
werden nur einmal gewertet. Sofern vom Bewerber im Rahmen der Bewerbung
mehr als 3 Referenzen an der entsprechenden Stelle im
Bewerbungsformular angegeben werden, werden zugunsten des Bewerbers die
Referenzen gewertet, die den Anforderungen an die ausgeschriebenen
Leistungen optimalerweise entsprechen.

Die Referenzen werden anhand folgender Kriterien bewertet:

Durchführung einer Erschließungsmaßnahme,

als Erschließungsträger für einen öffentlichen Auftraggeber (i. S. d.
§ 98 GWB),

auf Basis eines Städtebaulichen Vertrags,

mit einem Erschließungsgebiet von mind. 15 000 m^2,

mit mind. 50 Bauparzellen,

mit Wasser und/oder Abwasser,

mit Baukosten von mind. 5 Mio. EUR (netto),

Vorfinanzierung der Baumaßnahme durch den Bewerber.

Zu den Anforderungen an Referenzen wird im Übrigen auf Ziff. II.2.9)
verwiesen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 18/01/2019
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 04/02/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/04/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bei diesem Wettbewerb handelt es um ein zweistufiges Vergabeverfahren,
bestehend aus einem Teilnahmewettbewerb (1. Stufe) sowie der Abgabe
eines Angebotes mit Verhandlung (2. Stufe).

Für die erste Stufe dieses Vergabeverfahrens den Teilnahmewettbewerb
(oder auch die Bewerbung) gilt Folgendes:

Für den Teilnahmeantrag soll der dafür vorgesehene Bewerbungsbogen
verwendet werden. Die Abgabe des Teilnahmeantrages ist ausschließlich
unter dieser Internet-Adresse in elektronischer Form möglich. Hierfür
ist eine einmalige kostenfreie Registrierung auf der Plattform
erforderlich. Eine elektronische Signatur ist nicht erforderlich. Die
Integrität der Daten und die vertrauliche Behandlung des
Teilnahmeantrages sind durch technische Vorrichtungen und durch
Verschlüsselung sichergestellt. Die Abgabe des Teilnahmeantrages per
Fax, per E-Mail oder schriftlich auf dem Postweg ist nicht zugelassen.
Die gemäß Bekanntmachung und Bewerbungsformular geforderten Nachweise,
Erklärungen und Unterlagen sind formlos und in Ergänzung zum
Bewerbungsbogen beizufügen, im Vergabeassistent der Deutschen e-Vergabe
hochzuladen und an den Auftraggeber elektronisch zu übermitteln. Für
die Teilnahme wird keine Vergütung gewährt. Sollten sich aus Sicht der
Bewerber Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich über die
Plattform und den oben genannten Link zu richten. Eingegangene Fragen
und Antworten zum laufenden Verfahren stehen stets aktuell unter oben
genannten Link allen Bewerbern zur Einsicht zur Verfügung. Bewerber
sind verpflichtet, sich regelmäßig und eigenverantwortlich bis
unmittelbar vor Teilnahmeschluss über den jeweils aktuellen Stand auf
der oben genannten Website zu informieren und die dort zur Verfügung
gestellten Informationen bei der Abgabe des Teilnahmeantrages zu
berücksichtigen. Nachteile, die durch eine Nichtbeachtung der auf der
zuvor genannten Website eingestellten Informationen entstehen, gehen zu
Lasten der Bewerber.

Für die zweite Stufe dieses Vergabeverfahrens - die Angebotsabgabe mit
Verhandlung - gilt Folgendes:

Mit Veröffentlichung der Bekanntmachung sind ebenfalls unter o. g. Link
die für die Angebotsabgabe zu verwendenden Vergabeunterlagen abrufbar.
Eine elektronische Signatur ist nicht erforderlich. Es ist
sichergestellt, dass die Integrität der Daten und die vertrauliche
Behandlung des Angebots durch technische Vorrichtungen und durch
Verschlüsselung gewährleistet sind. Die Abgabe des Angebotes per Fax,
per E-Mail oder schriftlich auf dem Postweg ist nicht zugelassen. Für
die Angebotsabgabe sowie die Teilnahme an Verhandlungsgesprächen wird
keine Vergütung gewährt. Es wird darauf hingewiesen, dass über
Regelungen des Projektsteuerungsvertrag samt seiner Anlagen im
Verhandlungsgespräch nur dann verhandelt werden kann, wenn der Bieter
konkrete Fragen oder Änderungsvorschläge zu einzelnen Regelungen im
Vorfeld unter o. g. Link spätestens bis zum Termin für die
Angebotsabgabe einreicht. Nicht fristgerecht übermittelte Fragen oder
Änderungsvorschläge werden im Verhandlungsgespräch nicht
berücksichtigt. Sollten sich aus Sicht der ausgewählten Teilnehmer am
Verhandlungsverfahren (2.Stufe) Nachfragen ergeben, gilt die gleiche
Verfahrensweise wie zur 1. Stufe (Teilnahmewettbewerb).

Bietergemeinschaften sind zugelassen und müssen mit dem Angebot eine
von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben,

(1) in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall
erklärt ist;

(2) in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung
des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist;

(3) dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem
Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt;

(4) dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
Maximilianstraße 39
München
80538
Deutschland
Telefon: +49 8921762411
E-Mail: [6]vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Fax: +49 8921762847
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Auf Antrag kann bei der unter Ziffer VI.4.1) genannten Stelle ein
Nachprüfungsverfahren eingeleitet werden. Der Antrag ist gem. § 160
Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB unzulässig, soweit

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 3
Kalendertagen gerügt hat,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
30/11/2018

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References

1. mailto:vergabestelle@kempten.de?subject=TED
2. http://www.kempten.de/
3. http://www.evergabe.de/unterlagen
4. http://www.evergabe.de/
5. https://www.youtube.com/watch?v=xmMOeF3y8qs
6. mailto:vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de?subject=TED

 
 
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