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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Chemnitz - Technische Planungsleistungen für industrielle Verfahren und Produktionsabläufe
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018120409223307140 / 532808-2018
Veröffentlicht :
04.12.2018
Angebotsabgabe bis :
09.01.2019
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Wettbewerblicher Dialog
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71323000 - Technische Planungsleistungen für industrielle Verfahren und Produktionsabläufe
71800000 - Beratung in den Bereichen Wasserversorgung und Abfälle
71530000 - Beratung im Bauwesen
71335000 - Technische Studien
71321000 - Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
71356400 - Technische Planungsleistungen
72220000 - Systemberatung und technische Beratung
DE-Chemnitz: Technische Planungsleistungen für industrielle Verfahren und Produktionsabläufe

2018/S 233/2018 532808

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Wismut GmbH
Jagdschänkenstraße 29
Chemnitz
09117
Deutschland
Telefon: +49 3718120-431
E-Mail: [1]beschaffung@wismut.de
Fax: +49 3718120-392
NUTS-Code: DED41

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.wismut.de

Adresse des Beschafferprofils: [3]http://www.wismut.de/Ausschreibungen
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[4]http://www.subreport.de/E57377785
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[5]http://www.subreport.de/E57377785
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Die Wismut GmbH ist ein Unternehmen des Bundes in Sachsen und
Thüringen. Ihre Hauptaufgabe besteht in der Stilllegung, Sanierung und
Rekultivierung von Urangewinnungs- und Uranaufbereitungsbetrieben.
I.5)Haupttätigkeit(en)
Umwelt

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Planung zur Umstellung der Wasserbehandlungs- und Wasserhaltungsanlagen
auf Fernüberwachung und Fernbedienung im Bereich Sanierung Ronneburg
der Wismut GmbH
Referenznummer der Bekanntmachung: 1199346-U57
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71323000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Planungsleistung zur Umstellung der Wasserbehandlungsanlagen
(nachfolgend WBA bezeichnet) und Wasserhaltungsanlagen (nachfolgend
WHA bezeichnet) an den Standorten Ronneburg, Seelingstädt und Helmsdorf
im Bereich Sanierung Ronneburg der Wismut GmbH auf Fernüberwachung,
-bedienung von einer zentralen Leitwarte aus.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 225 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71800000
71530000
71335000
71321000
71323000
71356400
72220000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEG0L
Hauptort der Ausführung:

Wismut GmbH

Bereich Sanierung Ronneburg

Paitzdorfer Straße 34

07580 Ronneburg

Wasserbehandlungsanlagen:

Ronneburg, 07580 Ronneburg

Seelingstädt, 07580 Zwirtzschen

Und Helmsdorf, 08058 Zwickau
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Wismut GmbH saniert an mehreren Standorten die Hinterlassenschaften
des Uranerzbergbaus in Sachsen und Thüringen. Teil dieser
Sanierungsaufgabe ist die Fassung und Behandlung kontaminierter Wässer.
Im Bereich Sanierung Ronneburg werden an den Standorten Helmsdorf,
Ronneburg und Seelingstädt Wasserfassungssysteme und
Wasserbehandlungsanlagen (WBA) betrieben.

Für die WBA Helmsdorf ist gegenwärtig eine automatisierte,
fernbedienbare und überwachbare Anlage als Ersatzneubau in
Ausschreibung. Der Baubeginn ist für 2019 terminiert. Zeitlich parallel
sind die Bestandsanlagen Ronneburg und Seelingstädt auf eine
Fernbedienung- und Überwachung umzustellen. Die WBA Seelingstädt und
WBA Ronneburg wurden zu Beginn des Jahrtausends errichtet und arbeiten
nach der modifizierten Kalkfällung. Ihr Weiterbetrieb ist langfristig
geplant. Das Wasserhaltungssystem am Standort Seelingstädt umfasst
aktuell 65 Brunnen bzw. Pumpstationen und das Ronneburger System
umfasst 28 Pumpstationen und 4 Förderbrunnen.

Die Daten der WHA aller 3 Standorte und Überwachungsmeldungen, wie
Brand- und Einbruchsmeldungen anderer Einrichtungen (Gebäude,
Messcontainer), laufen in einem Wasserhaltungs- und Dispatchersystem
zusammen. Am Standort besteht ein separater Dispatcherdienst zur
diesbezüglichen Überwachung von Störmeldungen, An-und Abmeldung von
Fremdfirmen, Videoüberwachung, Einleitung von Rettungsmaßnahmen.
Perspektivisch ist vorgesehen diese Überwachung sowie die
Anlagensteuerung (Wasserbehandlungsanlagen und Wasserhaltungsanlagen)
von einer zentralen Leitwarte aus zu realisieren.

Zielstellung ist

eine vollwertige Fernbedienung und überwachung der Wasserstrecke der
Wasserbehandlungsanlage über einen Zeitraum von 48 h sowie

eine permanente Fernbedienung und überwachung der
Wasserhaltungsanlagen,

Bedienung der Anlagen von einer zentralen Leitwarte aus (Die
Steuerung des Ersatzneubaus WBA Helmsdorf sowie der WHA Helmsdorf sind
mit in die zentrale Leitwarte zu integrieren).

Mit dem Wettbewerblichen Dialog gem. § 18 VgV soll die beste Lösung für
die o. g. anspruchsvolle Aufgabe gefunden werden. Es wird eine
Dialogphase durchgeführt.

Die Wismut GmbH fordert gem. § 18 Abs. 2 VgV eine unbeschränkte Anzahl
von Unternehmen im Rahmen eines Teilnahmewettbewerbs öffentlich zur
Abgabe von Teilnahmeanträgen auf.

Nur diejenigen Unternehmen, die vom öffentlichen Auftraggeber nach
Prüfung der übermittelten Informationen dazu aufgefordert werden,
können am Dialog teilnehmen.

Nach Abschluss des Dialogs werden die teilnehmenden Unternehmen gem. §
18 Abs. 8 VgV zur Abgabe eines Angebots, auf der Grundlage der
Leistungsbeschreibung und der eingereichten und in der Dialogphase
näher ausgeführten Lösungen ihr endgültiges Angebot vorzulegen.

Danach nimmt der Auftraggeber anhand der Zuschlagskriterien eine finale
Bewertung der Angebote vor.

Bedingungen für ein späteres Angebot und die vertragliche Umsetzung:

Grundleistungen in Anlehnung des Umfanges des Leistungsbildes
Leistungsbild Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI, mit den Leistungen
gemäß Anlage 15, Honorarzone III, mit anrechenbaren Kosten nach
Kostenannahme ca. 950 000,00 EUR;

Leistungsphasen 1-3,

Optional stufenweise

Leistungsphasen 4-9

Besondere Leistungen:

Zu Leistungsphase 1:

Bestandsaufnahme

Optional zu Leistungsphase 8:

Durchführen von Leistungsmessungen und Funktionsprüfungen,

Erstellen fachübergreifender Betriebsanleitungen, Betriebshandbücher.

Mögliche Zuschläge zu den Planungsanforderungen hat der Bieter in
seinem Angebot sichtbar zu kennzeichnen.

Für Bewerber mit Sitz in Deutschland:

Bieter können die nach HOAI für die jeweiligen Leistungsphasen
vorgesehenen Honorarsätze mit entsprechender Begründung ändern. Die
Unterschreitung der Mindesthonorarsätze darf nur in Ausnahmefällen
erfolgen (§ 7 Abs. 3 HOAI) und bedürfen einer Begründung des Bieters im
Angebot. Bedingungslose Preisnachlässe, die zur Unterschreitung der
Mindestsätze nach § 7 Abs. 1 HOAI führen, sind unzulässig.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 225 000.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 24/07/2019
Ende: 31/12/2024
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben
und die formellen Mindestkriterien/-Anforderungen erfüllen, sind für
die Wertung der Auswahlkriterien zugelassen.

Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung
der Bewerber sowie anhand der

Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu
erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen
erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden
und die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die sie zur
Teilnahme am Wettbewerblichen Dialog auffordert.

Die Auswahl erfolgt unter den formal zulässigen Teilnahmeanträgen
anhand einer Bewertungsmatrix. Die Rangfolge richtet sich nach der
erreichten Punktzahl, die Gesamtpunktzahl beträgt 100 Punkte. Es werden
maximal 4 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Wird die Anzahl der
Bewerber durch gleiche Punktzahl Überschritten, entscheidet unter
diesen das Los.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen.

Mit Abschluss des Wettbewerblichen Dialog werden vorerst vertraglich
die Leistungsphasen 1 bis 3 sowie die damit verbundenen Besonderen
Leistungen beauftragt.

Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht
nicht.

Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach
Erbringung einzelner Leistungsphasen.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die Arbeiten sind auf Betriebsgeländen (WBA Seelingstädt und WBA
Ronneburg) auszuführen, die unter Bergaufsicht stehen. Demzufolge sind
alle gesetzlichen und berufsgenossenschaftlichen Vorschriften und
Regelungen aus dem Bergrecht für den Auftragnehmer bindend.

Die Wasserbehandlungsanlage Helmsdorf steht nicht unter Bergaufsicht.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Nachweis der Befähigung und Erlaubnis der Berufsausübung nach § 44
Absatz 1 VgV
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Eignungskriterien gemäß Auftragsunterlagen
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Eignungskriterien gemäß Auftragsunterlagen
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten.

Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:§ 75
Absatz 2 VgV.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Rechtsform bei Bewerber-/Bietergemeinschaften: Gesamtschuldnerisch
haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Wettbewerblicher Dialog
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 09/01/2019
Ortszeit: 10:30
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 06/02/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 24/07/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb können kostenfrei unter
[6]https://www.subreport.de/E57377785 heruntergeladen werden.

Das Herunterladen der Unterlagen hat nur vom Bewerber/Bieter selbst zu
erfolgen.

Eine Weitergabe an Dritte ist nicht gestattet.

Teilnahmeanträge (incl. aller Nachweise, Erklärungen etc.) müssen
elektronisch unter der unter der v. g. ELViSID auf [7]www.subreport.de
hochgeladen werden.

Die Kommunikation bis zur Angebotsfrist (I. und II. Stufe des
Verfahrens) erfolgt elektronisch über[8]www.subreport.de/E57377785.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Bundes
Villemomblerstraße 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 2289/4990
E-Mail: [9]info@bundeskartellamt.bund.de
Fax: +49 2289 / 499-400

Internet-Adresse: [10]http://www.bundeskartellamt.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Hinsichtlich der Fristen zur Einlegung von Rechtsbehelfen wird auf §
160 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)
verwiesen.

§ 160 GWB lautet wie folgt:

Einleitung; Antrag.

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein;

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat, der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2. §134 Abs. 1 Satz 2 bleibt
unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
30/11/2018

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References

1. mailto:beschaffung@wismut.de?subject=TED
2. http://www.wismut.de/
3. http://www.wismut.de/Ausschreibungen
4. http://www.subreport.de/E57377785
5. http://www.subreport.de/E57377785
6. https://www.subreport.de/E57377785
7. http://www.subreport.de/
8. http://www.subreport.de/E57377785
9. mailto:info@bundeskartellamt.bund.de?subject=TED
10. http://www.bundeskartellamt.de/

 
 
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