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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Frankfurt am Main - Umweltplanung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018110809274564653 / 492860-2018
Veröffentlicht :
08.11.2018
Angebotsabgabe bis :
11.12.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Niedrigster Preis
Produkt-Codes :
90712000 - Umweltplanung
DE-Frankfurt am Main: Umweltplanung

2018/S 215/2018 492860

Auftragsbekanntmachung Sektoren

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
DB Netz AG (Bukr 16)
Theodor-Heuss-Allee 7
Frankfurt am Main
60486
Deutschland
Kontaktstelle(n): Gleser, Martin
E-Mail: [1]einkauf-online@deutschebahn.com
NUTS-Code: DE712

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.deutschebahn.com/bieterportal
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://bieterportal.noncd.db.de/evergabe.bieter//DownloadTenderFile
s.ashx?subProjectId=y5SQX6eYBM4%3d
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
FEI-M Beschaffung Infrastruktur Region Mitte
Hahnstraße 49
Frankfurt am Main
60528
Deutschland
Kontaktstelle(n): Gleser, Martin
Telefon: +49 6926545536
E-Mail: [4]martin.gleser@deutschebahn.com
Fax: +49 6926543457
NUTS-Code: DE712

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]http://www.deutschebahn.com/bieterportal
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[6]http://www.deutschebahn.com/bieterportal
I.6)Haupttätigkeit(en)
Eisenbahndienste

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Planungsleistungen: ABS Paderborn Halle/Kurve Kassel Trassenfindung
Referenznummer der Bekanntmachung: 18FEI35952
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
90712000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Kurve Kassel ist ein Teilabschnitt der Ausbaustrecke Paderborn
Halle. Sie stellt eine neu zu planende Schienenverbindung der Strecken
2550 aus Richtung Warburg zur Strecke 1732 in Richtung Eichenberg dar.
Diese Kurve soll eingleisig und elektrifiziert im Norden von Kassel neu
errichtet werden, um einen Fahrtrichtungswechsel im Rangierbahnhof
Kassel einzusparen und somit Güterverkehre in der Relation Ruhrgebiet
Sachsen/Osteuropa auch ohne größeren Fahrtzeitverlust über den Laufweg
Hamm Altenbeken Kassel Halle verkehren zu lassen. In einer
Variantenuntersuchung konnten bereits zwei Varianten als mögliche
Lösungen identifiziert werden, eine dritte Variante stellt eine Option
dar. Für das Projekt ist ein Raumordnungsverfahren durchzuführen. Die
vorliegende Ausschreibung beschreibt die zu erbringenden Leistungen für
die Herstellung einer Raumverträglichkeitsstudie inklusive der
technischen Unterstützung sowie der Begleitung der parallel laufenden
Öffentlichkeitsbeteiligung.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
90712000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE712
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Kurve Kassel ist ein Teilabschnitt der Ausbaustrecke Paderborn
Halle. Sie stellt eine neu zu planende Schienenverbindung der Strecken
2550 aus Richtung Warburg zur Strecke 1732 in Richtung Eichenberg dar.
Diese Kurve soll eingleisig und elektrifiziert im Norden von Kassel neu
errichtet werden, um einen Fahrtrichtungswechsel im Rangierbahnhof
Kassel einzusparen und somit Güterverkehre in der Relation Ruhrgebiet
Sachsen/Osteuropa auch ohne größeren Fahrtzeitverlust über den Laufweg
Hamm Altenbeken Kassel Halle verkehren zu lassen. In einer
Variantenuntersuchung konnten bereits zwei Varianten als mögliche
Lösungen identifiziert werden, eine dritte Variante stellt eine Option
dar. Für das Projekt ist ein Raumordnungsverfahren durchzuführen. Die
vorliegende Ausschreibung beschreibt die zu erbringenden Leistungen für
die Herstellung einer Raumverträglichkeitsstudie inklusive der
technischen Unterstützung sowie der Begleitung der parallel laufenden
Öffentlichkeitsbeteiligung.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 08/03/2019
Ende: 31/12/2020
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die Kurve Kassel ist ein Teilabschnitt der Ausbaustrecke Paderborn
Halle. Sie stellt eine neu zu planende Schienenverbindung der Strecken
2550 aus Richtung Warburg zur Strecke 1732 in Richtung Eichenberg dar.
Diese Kurve soll eingleisig und elektrifiziert im Norden von Kassel neu
errichtet werden, um einen Fahrtrichtungswechsel im Rangierbahnhof
Kassel einzusparen und somit Güterverkehre in der Relation Ruhrgebiet
Sachsen/Osteuropa auch ohne größeren Fahrtzeitverlust über den Laufweg
Hamm Altenbeken Kassel Halle verkehren zu lassen. In einer
Variantenuntersuchung konnten bereits zwei Varianten als mögliche
Lösungen identifiziert werden, eine dritte Variante stellt eine Option
dar. Für das Projekt ist ein Raumordnungsverfahren durchzuführen. Die
vorliegende Ausschreibung beschreibt die zu erbringenden Leistungen für
die Herstellung einer Raumverträglichkeitsstudie inklusive der
technischen Unterstützung sowie der Begleitung der parallel laufenden
Öffentlichkeitsbeteiligung.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Erklärung, dass kein Insolvenzverfahren oder Liquidationsverfahren
anhängig ist,

Erklärung, dass das Unternehmen in Bezug auf Ausschlussgründe im
Sinne von §§ 123 f. GWB oder Eignungskriterien im Sinne von § 122 GWB
keine Täuschung begangen und auch keine Auskünfte zurückgehalten hat
und dass das Unternehmen stets in der Lage war, geforderte Nachweise in
Bezug auf die §§ 122 bis 124 GWB zu übermitteln,

Erklärungen zur Einhaltung gesetzlicher Verpflichtungen, insbesondere
der Pflicht zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie zur Zahlung der
Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung (Renten-, Kranken-,
Pflege-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung), sowie Verpflichtungen
z. B. gem. den in § 21 Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AentG), § 98c
Aufenthaltsgesetz, § 19 Mindestlohngesetz oder § 21
Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz genannten Vorschriften.

Form der geforderten Erklärungen/Nachweise:

Alle geforderten Erklärungen/Nachweise sind zwingend vorzulegen, ein
Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert.

Auflistung nach o. g. Reihenfolge in einer Anlage kurz und prägnant
zusammengefasst. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl
berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.

Vorstehende Erklärungen/Nachweise können bei erfolgreicher Teilnahme an
einem unter III.2.2 benannten Präqualifikationsverfahren der Deutschen
Bahn AG durch Vorlage der Präqualifikationsurkunde erbracht werden,
sofern sich keine wesentlichen Änderungen ergeben haben.

Weitere erforderliche Erklärungen/Nachweise siehe Punkt VI.3.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Erklärung über Verfehlungen, die die Zuverlässigkeit als Bieter in
Frage stellt (§124 Abs. 1 Nr. 3 GWB).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Erklärung, dass in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren mehr
als 5 Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt im Unternehmen beschäftigt
waren und diese über mind. 3 Jahren Berufserfahrung auf den Gebieten
RO, UVP, Natura 2000 oder Artenschutz verfügen. Bei
Bietergemeinschaften muss dies von mindestens einem der Partner erklärt
werden,

Erklärung, dass in den letzten 5 Geschäftsjahren Projekte mit
Honorarsummen jeweils größer 200 TEUR in den Fachbereichen Raumordnung
und Umweltverträglichkeitsprüfung und Artenschutzprüfungen inklusive
FFH-Verträglichkeitsprüfungen ausgeführt wurden. Das Auftragsvolumen
kann auch als Eigenanteil in einer Planungsgemeinschaft nachgewiesen
werden. Bei Bietergemeinschaften muss dies von mindestens einem der
Partner für die vorgenannten Fachbereiche erklärt werden. (Es ist in
der Tabellenform anzugeben: Projekt/Objekt, Auftraggeber,
Auftragssummen, Leistungsbild/Leistungsumfang)

Erklärung über 3 ausgeführte oder noch laufenden Projekte in den
letzten 10 abgeschlossenen Geschäftsjahren von Raumordnungsverfahren
oder Alternativprüfung im Rahmen der UVP für Eisenbahn- oder
Straßenbauverfahren. Davon ein Projekt mit einem Auftragsvolumen > 0,75
Mio. EUR. Das Auftragsvolumen kann auch als Eigenanteil in einer
Planungsgemeinschaft nachgewiesen werden. Bei Bietergemeinschaften muss
diese Erklärung von mindestens einem der Partner erbracht werden. (Es
ist in Tabellenform anzugeben: Name
Mitarbeiter/Projekt/Auftraggeber/Auftragssumme/Leistungsumfang)

Erklärung, dass das einzusetzende Projektteam aus min. 3 Personen mit
beruflicher Qualifikation im Bereich Raum-, Landschafts- und
Umweltplanung besteht; die Personen stehen jederzeit für die
vorgesehene Leistung zur Verfügung. Für jede dieser Personen ist ein
Nachweis über jeweils min. 5 Jahre Berufserfahrung und Mitarbeit in
min. 3 vergleichbaren Projekten (Raumverträglichkeits- und/oder
Umweltverträglichkeitsprüfungen für Neubauprojekte Schiene oder Straße)
vorzulegen. (Es ist in der Tabellenform anzugeben: Name
Mitarbeiter/Qualifikation/Berufserfahrung /
Projekte/Auftraggeber/Leistungsbild/Leistungsumfang)

Erklärung über die beabsichtigte Zusammenarbeit mit anderen
Unternehmen.
III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:
III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:
III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt
wird, haben muss:
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 11/12/2018
Ortszeit: 09:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 20/12/2018
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Ab dem 19.4.2017 ist bei Vergaben gemäß SektVO sowie größer 50 000 EUR
nur noch die Übermittlung von Angeboten/Teilnahmeanträgen über das
Vergabeportal der Deutschen Bahn AG zulässig.

Durch den Wirtschaftsteilnehmer sind als Teilnahmebedingung neben den
unter III.1.1 bis III.1.3 genannten Erklärungen/Nachweisen folgende
weitere Erklärungen/Nachweise erforderlich:

Form der geforderten Erklärungen/Nachweise

Alle geforderten Erklärungen/Nachweise sind zwingend vorzulegen, ein
Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert.

Auflistung nach o. g. Reihenfolge in einer Anlage kurz und prägnant
zusammengefasst. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl
berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.

Alle unter III.1.1 bis III.1.3 und VI.3 geforderten
Erklärungen/Nachweise sind im Offenen Verfahren mit dem Angebot und bei
einem Aufruf zum Teilnahmewettbewerb mit dem Teilnahmeantrag
vorzulegen.

Der Auftraggeber behält sich die Anwendung von §§ 123, 124 GWB vor.

Bei Abgabe eines Teilnahmeantrages oder Angebots, in Form einer
Bietergemeinschaft, sollten sich die Bietergemeinschaften vorab im
Vergabeportal der DB AG registrieren lassen. Die Teilnahme am Verfahren
setzt die unveränderte Zusammensetzung der im Teilnehmerwettbewerb
zugelassenen Bietergemeinschaften voraus. Der Zusammenschluss der im
Teilnehmerwettbewerb zugelassenen Einzelbieter zu Bietergemeinschaften
ist zulässig.

Fragen zu den Vergabeunterlagen oder dem Vergabeverfahren sind so
rechtzeitig zu stellen, dass dem Auftraggeber unter Berücksichtigung
interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens 6 Tage vor
Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der
Teilnahmeanträge möglich ist. Der Auftraggeber behält sich vor, nicht
rechtzeitig gestellte Fragen gar nicht oder innerhalb von weniger als 6
Tagen vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der
Teilnahmeanträge zu beantworten.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Bundes
Villemomblerstr. 76
Bonn
53123
Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage
nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht
abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 4 GWB).
Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst
nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2, Satz 1 GWB). Die
Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe
der Vergabeentscheidung per Fax oder auf elektronischem Weg bzw. 15
Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§
134 Abs. 2 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt
ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von
10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. soweit die Vergabeverstöße aus
der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind bis zum
Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3,
Satz 1, Nr. 1 bis 3 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB
genannten Fristen verwiesen.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
05/11/2018

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