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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Potsdam - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018110809190364158 / 492360-2018
Veröffentlicht :
08.11.2018
Angebotsabgabe bis :
07.12.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71327000 - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
DE-Potsdam: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung

2018/S 215/2018 492360

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Allee nach Sanssouci 6
Potsdam
14471
Deutschland
Kontaktstelle(n): Vergabestelle
E-Mail: [1]vergabestelle@spsg.de
Fax: +49 3319697-373
NUTS-Code: DE404

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.spsg.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YRX
DBJB/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YRX
DBJB
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Freizeit, Kultur und Religion

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Orangerieschloss Sanssouci (UNESCO-Weltkulturerbe), Abschluss der
Hüllensanierung des Gesamtensembles und Innensanierung der
Pflanzenhallen; Vergabe der Tragwerksplanung nach HOAI 2013/ RBBau (19.
AT)
Referenznummer der Bekanntmachung: 4183144
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71327000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Das Orangerieschloss (1851 1864) mit einer Gesamtlänge von 305 m
umfasst den zentralen Mittelbau mit 2 Türmen und 2 dazwischenliegenden
offenen Galerien. Im EG befinden sich der Raffaelsaal und 2
repräsentative Appartements. In den OG befanden sich
Bedienstetenwohnungen. Die Turmkabinette und -galerien wurden als
Aussichtspunkte über den Park Sanssouci, den Ruinenberg und das Krongut
Bornstedt konzipiert. Seitlich schließen sich die beiden 100 Meter
langen Pflanzenhallen an, deren Abschluss pavillonähnliche Kopfbauten.

Das Ensemble steht unter Denkmalschutz und gehört seit 1990 zum
UNESCO-Welterbe Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin.

Im Rahmen des Sonderinvestionsprogramms 2 der Stiftung Preußische
Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg ist der Abschluss der
Hüllensanierung des Gesamt-Ensembles sowie die Innensanierung der
östlichen und westlichen Pflanzenhalle vorgesehen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE404
Hauptort der Ausführung:

Orangerieschloss im Park Sanssouci

14469 Potsdam
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Orangerieschloss wurde 1851-1864 unter Friedrich Wilhelm IV. in
mehreren Bauabschnitten im Stil der italienischen Renaissance (u. a.
durch Ludwig Persius, August Stüler und Ludwig Ferdinand Hesse)
errichtet.

Teilbereiche der Gebäudehülle wurden in den vergangenen Jahren saniert,
dazu zählen die beiden südlichen Pavillons, die westliche
Pflanzenhalle, die Südseite der östlichen Pflanzenhalle sowie der
Turmbereich des Mittelbaus.

Zum Abschluss der Hüllensanierung des Gesamtensembles und der Sanierung
der Pflanzenhallen werden zurzeit die Leistungen der Objektplanung für
Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI vergeben (s. EU-Bekanntmachung
[5]2018/S 171-388607) sowie die restauratorische Fachberatung (s.
EU-Bekanntmachung [6]2018/S 187-422789)

Die Maßnahme umfasst im Detail:

die sanierungsbedürftigen Fassaden des Mittelbaus und des Säulenhofs,
beide nördliche Kopfbauten mit den Verbindungsloggien sowie die
Nordseite der östlichen Pflanzenhalle,

die Dächer des Säulenhofs, der nördlichen und südwestlichen
Kopfbauten, der Verbindungsloggien und der östlichen Pflanzenhalle,

die Innenraumsanierung der beiden Pflanzenhallen u. den Bereich des
Nordost- Pavillons als Besucherempfang für Veranstaltungen
herzurichten.

Derzeit geschätzte Bauwerkskosten: Kgr 300 brutto ca. 10,4 Mio.EUR, Kgr
400 brutto ca. 2,4 Mio. EUR.

Die Maßnahme wird planerisch in einem zusammenhängenden Projekt
bearbeitet werden, die Realisierung erfolgt in 4 Bauabschnitten.

Schwerpunkt der Planungsaufgabe ist der Erhalt der denkmalgeschützten
Gebäude, verbunden mit einem behutsamen Umgang mit originaler
Bausubstanz, die Entwicklung eines Sanierungskonzeptes, das im
Zusammenspiel des Erscheinungsbildes der bereits fertig gestellten
Bauabschnitte des Gesamtensembles funktioniert, mit Fragen zu
Instandsetzungs-, Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen, unter
Berücksichtigung des laufenden Betriebs einzelner Gebäudeabschnitte.

Die zu vergebenden Leistungen der Tragwerksplanung (s. Unterlagen
Bewerbung C. Leistungsbeschreibung 0.0 0.4) beziehen sich auf:

1) BA: Nordwest-Pavillon/Westl. Verbindungsloggien/Dach
Südwest-Pavillon (hölzerne Dachkonstruktionen, hölzerne oberste
Geschossdecken, Dachbalustraden aus Naturstein, Bogen- und
Gewölbekonstruktion der Verbindungsloggia aus Mauerwerk;

2) BA Mittelbau/Säulenhof/Nordloggia (Hölzerne Dachkonstruktionen des
Säulenhofes, Dachbalustraden aus Naturstein);

3) BA Östliche Pflanzenhalle/Nordost-Pavillon/Östl.
Verbindungsloggien (hölzerne Dachkonstruktionen, hölzerne oberste
Geschossdecken, Dachbalustraden aus Naturstein, Bogen- und
Gewölbekonstruktion der Verbindungsloggia aus Mauerwerk,
Deckenkonstruktion über KG und EG, Innenraum Pflanzenhalle;

4) BA Westliche Pflanzenhalle (Innenraum Pflanzenhalle).

Darüber hinaus sind für alle Dachbereiche statische Fragestellungen im
Zusammenhang mit der Umsetzung der Forderungen nach der
Arbeitsstättenverordnung, in Bezug auf Arbeiten in absturzgefährdeten
Bereichen auf den Dächern, u. a. Bewertung der vorhandenen
Konstruktionen zur Befestigung von Sekuranten, Seilsicherungssystemen,
Leitern etc. zu klären.

Zeitl. Ablauf nach derzeitiger Planung voraussichtlicher: Beauftragung
Anfang 2019, Planungsbeginn Anfang 2019 (EW-Bau), Baubeginn
voraussichtlich Anfang 2021, Gesamtbauzeit 8 Jahre. Die Vergabe erfolgt
stufenweise (s. Ziff. II.2.11).
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Projektumsetzung/Projektorganisation /
Gewichtung: 30
Qualitätskriterium - Name: Herangehensweise an fachtechnische
Aufgabenstellungen / Gewichtung: 65
Kostenkriterium - Name: Honorarangebot / Gewichtung: 5
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 96
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Die Laufzeit des Vertrages kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht
abschließend bestimmt werden. Sie kann sich je nach Projekterfordernis
verändern; daraus sind keinerlei Ansprüche abzuleiten.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

1) Alle formal korrekten, vollständigen und den Mindestanforderungen an
die Eignung (gem. Bekanntmachung, Abschn. III) entsprechenden
Teilnahmeanträge werden an Hand der Eignungskriterien (s. Unterlagen
Bewerbung/A. Eignungskriterien) bewertet. Die Mindestanforderungen an
die Referenzprojekte sind in Abschn. III, Punkt 2 dieser Bekanntmachung
abgebildet;

2) Bei der Bewertung wird der Auftraggeber ein gewichtetes Punktesystem
anwenden. In den einzelnen Kriterien werden jeweils 0-5 Punkte
vergeben. Die erreichten Punkte werden mit der angegebenen Gewichtung
multipliziert, die Summe ergibt die Gesamtbewertung;

3) Die max. Punktzahl beträgt 500 Punkte (Finanzielle und
wirtschaftliche Leistungsfähigkeit max. 50 Punkte, Technische und
berufliche Leistungsfähigkeit max. 450 Punkte;

4) Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist
die Bewerberzahl nach objektiver Auswahl der zu Grunde gelegten
Kriterien zu hoch, wird unter diesen Bewerbern die Auswahl per Los
getroffen (§ 75 (6) VgV). (1). Die fristgerechte Vorlage der
geforderten Nachweise, Erklärungen und der vollständig ausgefüllte
Teilnahmeantrag gemäß Ziffern III.1.1, III.1.2 und III.1.3.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

1) Derr Aufraggeber behält sich vor, die Leistungen stufenweise zu
vergeben für die Leistungsstufe 2 und 3 getrennt nach Bauabschnitten.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

a) Eigenerklärung des Bewerbers (natürliche Personen, juristische
Personen, Bewerbergemeinschaften), dass der Nachweis der Eintragung als
Qualifizierter Tragwerksplaner gemäß § 66 Abs. 2 S. 1 BbgBO oder
vergleichbares Landesrecht für den Büroinhaber vorliegt (s. Unterlagen
Bewerbung/B. Teilnahmeantrag) vorliegt.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

a) Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherung (s. Unterlagen
Bewerbung/B. Teilnahmeantrag). Bei Zuschlagserteilung ist eine
Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen über mindestens 3 000
000 EUR für Personenschäden und über 3 000 000 EUR für Sachschäden bei
einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des
Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen
Versicherungsunternehmens nachzuweisen.

Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne
Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des
Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien
im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen
abgesichert sind. Die Deckung für das Objekt muss über die
Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.

Bei Arbeitsgemeinschaften muss der Versicherungsschutz für alle
Mitglieder in voller Höhe bestehen oder ggf. eine projektbezogene
Versicherung abgeschlossen werden;

b) Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahren im Leistungsbild Tragwerksplanung (s.
Unterlagen Bewerbung/B. Teilnahmeantrag).

Verweist der Bewerber zur Begründung seiner Eignung auf einen
Nachunternehmer, so darf der Umsatz des Nachunternehmers nur
entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag angegeben werden, wenn der
Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt
hat;

c) Erklärung des Bewerbers zur Art und Größe von Referenzprojekten für
die Leistungen der Tragwerksplanung erbracht worden sind (s. Unterlagen
Bewerbung/B. Referenzdarstellung).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Keine
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Eigenerklärung zu Referenzprojekten des Bewerbers (s. Unterlagen
Bewerbung/B. Referenzdarstellung). Es sind max. 3 mit der Aufgabe
vergleichbare Referenzprojekte für Tragwerksplanung (Leistungszeitraum
ab 2008) vorzustellen, die anhand der Auswertungsmatrix 1.
Stufe/Eignungskriterien bewertet werden (s. Unterlagen Bewerbung/A.
Eignungskriterien).

Es werden nur Referenzprojekte gewertet, für die Leistungen der
Tragwerksplanung erbracht wurden.

Es werden alle Referenzprojekte gewertet, deren Urheberschaft und/oder
Projektbearbeitung den sich bewerbenden Personen zuzurechnen ist.

Die Angaben zu den Referenzprojekten sind von der Bewerbergemeinschaft
(inkl. Nachunternehmer -sofern zutreffend) insgesamt zu machen.

Für die Referenzprojekte sind jeweils die im Formblatt
Referenzdarstellung abgefragten Angaben zu machen. Für die
Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen die in o. g. Formblättern
abgefragten Angaben vollständig vorliegen;

2) Präsentation von max. 3 Referenzprojekten, die mit der in Abschnitt
II.2.4 beschriebenen Leistung hinsichtlich fachlicher, funktionaler,
wirtschaftlicher Anforderungen und gestalterischer Ansprüche
vergleichbar sind und deren Bearbeitung im Leistungszeitraum 2008 oder
später liegt.

Die Referenzprojekte sind auf dem den Bewerbungsunterlagen beiliegenden
Formblatt Referenzdarstellung in ihren Merkmalen zu erläutern und
ergänzend auf jeweils max. 2 DIN-A4-Blättern (einseitig bedruckt)
ausführlich in Form von Texten, Fotos, Zeichnungen (z. B. Lagepläne,
Grundrisse, Ansichten, Schnitte, Details) aussagekräftig darzustellen.
Aus der Präsentation sollen die Qualität und die Fachkunde insbesondere
im Hinblick auf die angegebenen Eignungskriterien erkennbar sein;

3) Eigenerklärung zur Anzahl der Mitarbeiter des Bewerbers (s.
Teilnahmeantrag). Anzugeben sind die Anzahl der Mitarbeiter und der
Führungskräfte, die im Bereich tätig sind, ohne technische Mitarbeiter,
Praktikanten, Sekretariat und dergleichen für die Jahre 2015, 2016 und
2017. Teilzeitstellen sind auf Vollzeitstellen umzurechnen;

4) Eigenerklärung zur beabsichtigten Weitervergabe von Teilleistungen:
will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen
anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese Unternehmen und die
Leistungsteile, die vergeben werden sollen, zu benennen (s. Unterlagen
Bewerbung/B. 4.3 EU Erklärung Unteraufträge Eignungsleihe und 4.4 EU
Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen);

5) Eigenerklärung zur Eignungsleihe: will der Bewerber für den Nachweis
der erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen sowie der
technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit Kapazitäten anderer
Unternehmen in Anspruch nehmen, so hat er diese Unternehmen und die
Leistungsteile, welche in Anspruch genommen werden sollen, zu benennen
(s. Unterlagen Bewerbung/B. 4.3 EU Erklärung Unteraufträge
Eignungsleihe und 4.4 EU Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen).

Bei der Prüfung der Eignung des Bewerbers werden Leistungen der
Eignungsleihe nur in dem Umfang und für die Bereiche der beabsichtigten
Leistungsübertragung bewertet.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen;

Bewerbungen, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom
weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen:

Zu 2.:

Für die darzustellenden Referenzprojekte (max. 3), welche die o. g
genannten Bedingungen erfüllen und mit der in Abschnitt II.2.4
beschriebenen Leistung hinsichtlich fachlicher, funktionaler,
wirtschaftlicher Anforderungen und gestalterischer Ansprüche
vergleichbar sind, gelten die folgenden Mindestanforderungen (VgV 2016,
§§ 45 Abs. 1 Nr. 1 und 46 Abs. 3 Nr. 1):

a) Projektbearbeitung/bearbeitete Leistungsphasen aller (max. 3)
Projekte im Leistungszeitraum ab 2008 oder später). In die Liste der
Referenzprojekte sind nur die Leistungsphasen einzutragen, die ab 2008
erbracht wurden;

b) alle Referenzprojekte müssen ein Bauvolumen mit Bauwerkskosten (KGr
300 und 400 EUR) von ? 1 Mio. EUR netto ausweisen;

c) alle Referenzprojekte (im Leistungszeitraum ab 2008) müssen der
Kategorie Bauen im Bestand i.S. §2 HOAI 2013 zuzuordnen sein und es
müssen Leistungen der Tragwerksplanung nach § 51 HOAI 2013 erbracht
worden sein;

d) mind. 1 Referenzprojekt muss als Baudenkmal (gem.
Denkmalschutzgesetz) eingetragen sein;

e) bei mind. 1 Referenzprojekt müssen die Leistungsphasen 2 bis 6 i.S.
§ 51 HOAI 2013 durchgängig erbracht worden sein (im Leistungszeitraum
ab 2008 oder später; einschl. Fertigstellung Lph 8 (nach § 34 HOAI),
Übergabe an den Nutzer/Bauherrn).

Alle Mindestanforderungen müssen in den max. 3 darzustellenden
Referenzprojekten erfüllt sein; die Kombination ist dabei beliebig.

Zu 3:

a) Eintragung des Büroinhabers als Qualifizierter Tragwerksplaner gemäß
§ 66 Abs. 2 S. 1 BbgBO oder vergleichbares Landesrecht.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

S. III.1.1) dieser Bekanntmachung
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

a) Die örtliche Präsenz (Potsdam) ist während der Planungs- und Bauzeit
gem. Erfordernis sicherzustellen.

b) BHO/ VV-BHO, RBBau, BbGBauO, RZBau, VHB, BGB;

c) Im Falle der Einladung zur Verhandlung/Angebotsaufforderung sind ein
zusammenfassendes Honorarangebot (s. Unterlagen Verhandlungsgespräche /
E. Formblatt Honorarangebot) sowie die Formblätter 5.5 EU, 5.6 EU)
vorzulegen;

d) Berufshaftpflichtversicherung gem. Ziff. III.1.2;

e) Vertrag inkl. Anlagen (s. Unterlagen Verhandlungsgespräche / G.
Vertragsunterlagen);

f) Festlegungen AG: Folgende Stundensätze können nicht überschritten
werden (Zeithonorare): Auftragnehmer/ Mitarbeiter/ sonstige
Mitarbeiter: 63/53/42 EUR/Stunde; Festlegung bzgl. Nebenkostensatz:
max. 5 %;

g) HOAI 2013. Festlegungen AG:

Honorarzone gem. §52: III Mindestsatz; mitzuverarbeitende Bausubstanz
(mvB) nach § 4 (3): 830 014 EUR brutto; Umbau- und
Modernisierungszuschlag gem. § 52(4): 1. bis 4. BA: 16,3 %.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 07/12/2018
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 15/01/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Die insbesondere in Ziff. III.1.1 bis III.1.3 geforderten
Erklärungen / Angaben werden im Rahmen der zu Verwendenden Formblätter
(s. Unterlagen Bewerbung / B. Teilnahmeantrag, Referenzdarstellung,
Eigenerklärungen (Formblätter 4.1 4.3 EU) präzisiert und abgefordert
und sind nicht separat zu erklären/ abzugeben;

2) Die interaktiven Formblätter sind im Internet (s. Ziffer 1.3)
herunterzuladen. Die Formblätter sind in deutscher Sprache vollständig
auszufüllen, an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber,
Geschäftsführer und/oder bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich
zu signieren (elektr. Antrag, s.
[7]https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/company/
welcome.do) und bis zu der in Ziff. IV.2.2 genannten Frist
einzureichen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft
zwingend ausgeschlossen;

3) Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für das sich
bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein
Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter der
Bewerbergemeinschaft füllt den Teilnahmeantrag aus und unterschreibt
den Antrag;

4) Teilnahmeanträge können eingereicht werden:

Elektronisch in Textform,

Elektronisch mit fortgeschrittener elektronischer Signatur,

Elektronisch mit qualifizierter elektronischer Signatur.

Teilnahmeanträge in Textform müssen nicht signiert werden. Bei
elektronischer Übermittlung in Textform ist der Bewerber und die zur
Vertretung des Bewerbers berechtigte natürliche Person zu benennen.
Fehlen diese Angaben, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen.

Es müssen alle geforderten Unterlagen auf dem Vergabemarktplatz
hinterlegt werden. Eine Abgabe in Papierform ist nicht mehr zulässig!

5) Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen,
Erklärungen und Nachweise auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 [2]
hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft
zur Folge. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein
Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht;

6) Sofern der Bewerber eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung
einreichen möchte, muss er sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor
genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält;

7) Unter der in Ziff. I.3 genannten Adresse können alle
Vergabeunterlagen sowie Änderungen/Ergänzungen zur Bekanntmachung u. ä.
wie auch die weiteren Auskünfte abgerufen werden. Bewerber sind
verpflichtet, sich eigenständig die Informationen dort zu verschaffen;

8) Rückfragen" sind an die in Ziff. I.3 genannten Adresse zu stellen.
Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist.
Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller potentiellen
Bewerber werden die anonymisierten Anfragen mit den Antworten im
Internet kontinuierlich veröffentlicht. Es werden nur Anfragen
zugelassen und beantwortet, die so rechtzeitig eingehen, dass der
Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die Auskünfte
erteilen kann;

9) Hinweis zu Ziff. II.2.5 Zuschlagskriterien: je Kriterium werden 0-5
Punkte vergeben (s. Unterlagen Verhandlungsgespräche / F.
Zuschlagskriterien);

10) Die Auftraggeberin behält sich vor, den Zuschlag gemäß § 17 (11)
VgV auf der Grundlage des Erstangebotes zu erteilen;

11) geplanter Termin Verhandlungsgespräche: 7.3.2019.

Bekanntmachungs-ID: CXP9YRXDBJB
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft
und Energie
Heinrich-Mann-Allee 107
Potsdam
14473
Deutschland
Telefon: +49 331866-1719
Fax: +49 331866-1652

Internet-Adresse: [8]http://www.mwe.brandenburg.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Mit der Abgabe eines Angebotes unterliegt der Bieter/die Bieterin den
Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß § 62 VgV.
Vergaberechtsverstöße sind vom Antragsteller eines
Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer gegenüber der
Vergabestelle zu rügen. Gemäß § 160 (3) GWB ist ein Antrag auf ein
Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb
einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind,

5) Gemäß §135 (2) GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur
festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30
Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs
Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der
Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union
bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit
30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Allee nach Sanssouci 6
Potsdam
14471
Deutschland
E-Mail: [9]vergabestelle@spsg.de
Fax: +49 3319697-373

Internet-Adresse: [10]www.spsg.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
06/11/2018

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References

1. mailto:vergabestelle@spsg.de?subject=TED
2. http://www.spsg.de/
3. https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YRXDBJB/documents
4. https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YRXDBJB
5. https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:388607-2018:TEXT:DE:HTML
6. https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:422789-2018:TEXT:DE:HTML
7. https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/company/
8. http://www.mwe.brandenburg.de/
9. mailto:vergabestelle@spsg.de?subject=TED
10. http://www.spsg.de/

 
 
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