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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-München - Projektmanagement im Bauwesen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018110809163464018 / 492244-2018
Veröffentlicht :
08.11.2018
Angebotsabgabe bis :
06.12.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71541000 - Projektmanagement im Bauwesen
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
DE-München: Projektmanagement im Bauwesen

2018/S 215/2018 492244

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Max-Planck-Gesellschaft, GV, Ref. VIII d - VOB
Hofgartenstraße 8
München
80539
Deutschland
Kontaktstelle(n): Generalverwaltung-Sachgebiet Vergabemanagement
Telefon: +49 892108-0
E-Mail: [1]bieterfragen@gv.mpg.de
Fax: +49 892108-1344
NUTS-Code: DE212

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.mpg.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/DownloadTe
nderFiles.ashx?subProjectId=YYUZ%2b92vzqM%3d
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://portal.deutsche-evergabe.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Einrichtung des privaten Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Grundlagenforschung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

MPI für Mikrostrukturphysik Institutserweiterung Projektsteuerer
Referenznummer der Bekanntmachung: Z.MIKR.A.000001.PJS.VgV.1613
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71541000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Nähere weiterführende und wichtige Informationen zu den zu vergebenden
Planungsleistungen (Auftragsgegenstand) sind unter Punkt II.2.4) dieser
Bekanntmachung beschrieben.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEE02
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Nach Maßgabe des in den Vergabeunterlagen bereitgestellten Vertrags
handelt es sich bei der zu vergebenden Leistung um
Projektsteuerungsleistungen der Projektstufen 1-5 nach AHO § 205.

Die Leistung umfasst Teilleistungen aus den Projektstufen
Projektvorbereitung bis Projektabschluss sowie der Handlungsbereiche
A-E.

Das Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik in Halle soll baulich
erweitert werden. Das Institut befindet sich auf dem Weinbergcampus der
Martin-Luther-Universität.

Es soll ein Gebäudekomplex für eine Erweiterung des bestehenden
Instituts errichtet werden. In diesem Erweiterungsbau sollen im
Wesentlichen die Laboratorien und Büroflächen für 3 Abteilungen und
eine Zentrale wissenschaftliche Einrichtung sowie die
Institutsverwaltung, der IT-Service mit Serverraum, Lager und die
Warenannahme untergebracht werden. In einem separaten Baukörper sind
die Sonderflächen, wie Reinräume der Klassen ISO6 bis ISO8, für 2
Abteilungen geplant. Insgesamt umfasst der Erweiterungsbau eine
Nutzungsfläche (NUF1-7) von 5 500 m^2 bei einer Brutto-Grundfläche
(BGF) von ca. 11 700 m^2.

Im Vorfeld der Maßnahme müssen umfangreiche Arbeiten zur
Baufeldfreimachung durchgeführt werden. Dies umfasst die Rodung von
Bäumen, Abbruch von Bestandsgebäuden sowie Rückbau und Umverlegung von
bestehenden Leitungen.

Das Baufeld befindet sich in unmittelbarer Nähe zu anderen
Institutsgebäuden, deren Betrieb durch die Baumaßnahme nicht
beeinträchtigt werden darf.

Es stehen nur eingeschränkte Flächen zur Baustelleneinrichtung zur
Verfügung; ebenso ist die Baustellenzufahrt in Abstimmung mit den
angrenzenden Nutzungen sensibel zu planen. Wegen der besonderen
Anforderungen beim Bau in einem in Betrieb befindlichen Institutes und
der besonderen Flächen wie Reinräume, Serverraum etc. legt die
Max-Planck-Gesellschaft bei diesem Vergabeverfahren Wert darauf, dass
die Bewerber profunde Kenntnisse im Bereich der Ausführung von
technisch hochinstallierten Forschungsgebäuden mit sensiblen
Raumanforderungen nachweisen können.

Insgesamt ergeben sich besondere Anforderungen (planerische und
zeitliche Zwangspunkte) hinsichtlich den Abstimmungsprozessen, den
Schnittstellen sowie der Kommunikation für alle Projektbeteiligten. Es
besteht ein erhöhter Aufwand der Kommunikation und Dokumentation im
großen Planungsteam. Es sind bei der Abwicklung die Belange des
öffentlichen Bauherrn zu vertreten, und die Regelwerke und Vorgaben
entsprechend zu kennen und einzuhalten.

Die Gesamtfläche des Institutsneubaus mit Bestandsgebäude beträgt ca. 5
500 m^2 NF 1-7.

Der Brutto-Rauminhalt umfasst ca. 57 700 m^3.

Folgende Termine sind für die Durchführung vorgesehen:

Beginn LPH 02 März 2019

Abgabe HU Bau Februar 2020

Baubeginn Juni 2021

Fertigstellung Juni 2023

Die Bewerber erklären mit Abgabe eines Teilnahmeantrages, dass sie in
der Lage sind, die Leistungen innerhalb des Zeitraumes (siehe II.2.7)
zu erbringen und insbesondere, dass sie über die hierfür notwendigen
fachlichen, personellen, sachlichen und zeitlichen Mittel verfügen.

Nach Maßgabe des in den Vergabeunterlagen bereitgestellten Vertrags

erfolgt die Honorierung der Teilleistungen nach §205 AHO 2014,

liegen die voraussichtlichen Projektkosten bei ca. 44 Mio. EUR netto.

Die besonderen Anforderungen an die Leistungserbringung machen es
erforderlich, häufig/kurzfristig auf Anforderung des Auftraggebers zu
Abstimmungsgesprächen vor Ort bzw. in München zur Verfügung zu stehen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 68
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Eine stufenweise Weiterbeauftragung von Projektstufen ist nach Maßgabe
des bereitgestellten Vertrags vorgesehen.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Zeichenanzahlbegrenzung in diesem
Formular nicht der Volltext zu

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern
angegeben werden kann. Unter

[5]https://portal.deutsche-evergabe.de steht Ihnen in den Anlagen der
Vergabeunterlagen der Volltext als Dokument

Ergänzung zu Ziffer II.2.9) der EU-Bekanntmachung unentgeltlich mit
uneingeschränktem und vollständigem direkten Zugang zur Verfügung.

Unter den Bewerbern, die die in der Bekanntmachung genannten
Mindestanforderungen erfüllen und nicht aus formalen Gründen
auszuschließen sind, erfolgt die Auswahl nach folgenden Kriterien;

(1) 2 Büroreferenzen zu inhaltlich (Aufgabenstellung,
Schwierigkeitsgrad, Komplexität usw.) vergleichbaren Maßnahmen und
Leistungen im Forschungsbau (chemische/physikalische Labore und
Reinräume) [siehe Ziffern II.1.4), II.2.4) und III 1.3 (1) der
Bekanntmachung hierzu] [Gewichtung: 35 %]

(2) Je 2 persönliche Referenzen zu inhaltlich vergleichbaren
Baumaßnahmen mit Angaben zur Qualifikation/Berufszulassung des
vorgesehenen Projektleiters und dessen Stellvertreters gemäß Ziffer
[siehe Ziffer III.1.3 (2)], [Gewichtung 40 %].

Hinweis zu (1) und (2):

Die Höchstpunktzahl (4 Punkte) wird erreicht, wenn die benannten
Referenzen hinsichtlich der dort erbrachen Leistung mit der hier zu
realisierenden Leistung [siehe Ziffern II.1.4), II.2.4) und III 1.3
(1)] voll umfänglich vergleichbar sind.

Die erreichten Punkte (max. 8 bei max. 2 wertbaren Referenzen) werden
aufsummiert, halbiert und dann entsprechend des angegebenen
Prozentsatzes gewichtet.

Die reine Menge der benannten Referenzen ist dabei allein nicht
ausschlaggebend, sondern deren Qualität und der Vergleichbarkeit mit
der hier zur Vergabe anstehenden Leistung. Vor diesem Hintergrund und
im Interesse der Aufwandsminimierung für die Bewerber sind hinsichtlich
der Referenzen für Kriterium (1) und für Kriterium (2) jeweils 2
abgeschlossene oder ggf. noch laufende Referenzen wertbar. Die
Referenzen werden entsprechend der unten aufgeführten Bewertungsstufen
beurteilt und bewertet. Es ist der angegebene Mindeststandard zu
beachten.

(3) Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten und Führungskräfte,
jeweils in den letzten 3 Jahren und heute, bezogen auf die unter
Ziffern II.1.4/ II.2.4 aufgeführte Leistungen [Gewichtung: 5 %].

Eine durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten und Führungskräfte von
16 Mitarbeitern (MA) führt zur Maximalpunktzahl. Wird diese Obergrenze
überschritten, führt dies nicht zu einer besseren Bewertung. Die
Bewertung erfolgt nach dem nachstehenden Schema:

1 bis 5 MA = 1 Punkt; 6 bis 10 MA = 2 Punkte; 11 bis 15 MA = 3 Punkte;
ab 16 MA = 4 Punkte.

(4) Darstellung des vorgesehenen Projektteams mit Angaben zur
Qualifikation und Darstellung in einem Organigramm gemäß Ziffer [siehe
Ziffer III.1.3 (2)] [Gewichtung: 10 %].

Die erreichbare Höchstpunktzahl (4 Punkte) wird daher vergeben, wenn
die vorgesehenen Personen und Projekt-/Teamaufstellung in Bezug auf die
Erwartungen des Auftraggebers an eine qualitätsvolle
Leistungserbringung die bestmöglichen Voraussetzungen mitbringt.

(5) Aussagekräftige Darstellung der Maßnahmen zur Gewährleistung der
Qualität der Dienstleistung des Bewerbers. [siehe Ziffer III.1.3 (5)]
[Gewichtung: 5 %].

Eine Zertifizierung nach ISO 9001 oder vergleichbare anhand der ISO
9001 im Unternehmen durchgeführte Qualitätssicherungsmaßnahmen führen
zur Höchstpunktzahl.

(6) Durchschnittlicher jährlicher Nettoumsatz der letzten 3 Jahre für
Leistungen der Projektsteuerung [siehe Ziffer III.1.3 (6)] [Gewichtung
5 %]

Ein durchschnittlicher Nettoumsatz für Leistungen der Projektsteuerung
in Höhe von 750 000 EUR führt zur Maximalpunktzahl.

Ab 600 000 EUR bis 649 999 EUR =1 Punkt,

650 000 EUR bis 699 999 EUR = 2 Punkte,

700 000 EUR bis 749 999 EUR = 3 Punkte,

Ab 750 000 EUR = 4 Punkte.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Nach Maßgabe des bereitgestellten Vertrags werden mit dem gesuchten
Auftragnehmer zunächst Teilleistungen der Projektstufen:
Projektvorbereitung und Planung in Anlehnung an die AHO beauftragt.

Eine stufenweise Weiterbeauftragung von Projektstufen ist nach Maßgabe
des bereitgestellten Vertrags vorgesehen.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Falls Sie sich als Bewerbergemeinschaft bewerben ist Folgendes zu
beachten:

Bewerbergemeinschaften sind als Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR),
als offene Handelsgesellschaft (OHG) sowie in haftungsrechtlich
vergleichbarer Form einer anderen EU-Rechtsordnung zugelassen. Es ist
im Teilnahmeantrag aufzuzeigen, wer an der Bewerbergemeinschaft
beteiligt ist. Dem Auftraggeber ist im Teilnahmeantrag ein
verantwortlicher Ansprechpartner aus der Bewerbergemeinschaft zu
benennen.

Die Übernahme der gesamtschuldnerischen Haftung ist mit dem
Teilnahmeantrag durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu
erklären. Im Teilnahmeantrag ist außerdem detailliert die
aufgabenspezifische Aufteilung der Leistungserbringung darzulegen.
Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag den vom
Auftraggeber hierfür vorgegebenen Vordruck einzureichen. Die
Bewerbergemeinschaftserklärung ist als Anlage zum Vordruck
MPG-Bewerbungsbogen, von den Bewerbern unter
[6]https://portal.deutsche-evergabe.de herunterzuladen und für den
Teilnahmeantrag zu verwenden.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit
ist der MPG-Bewerbungsbogen zu verwenden. Der MPG- Bewerbungsbogen ist
von den Bewerbern unter [7]https://portal.deutsche-evergabe.de
herunterzuladen und für den Teilnahmeantrag zu verwenden. Fehlen
geforderte Angaben, Nachweise, Erklärungen und Unterlagen ganz oder
teilweise oder sind diese unvollständig oder entgegen den Vorgaben
ausgefüllt, erfolgt, außer bei Angaben, Unterlagen, Nachweisen und
Erklärungen, die von der Nachforderung ausgenommen sind, eine einmalige
Nachforderung unter Fristsetzung von 6 Kalendertagen. Werden diese
nachgeforderten Angaben, Nachweise, Erklärungen und Unterlagen nicht
fristgemäß nachgereicht, erfolgt der Ausschluss des Teilnahmeantrages.
Für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit gilt: Unter
Punkt 2.2 des MPG-Bewerbungsbogens haben Angaben zum Büroumsatz für die
Leistungen der Projektsteuerung zu erfolgen. Hierbei ist der
nachstehend vorgegebenen Mindeststandard unbedingt zu beachten.

Geforderte Mindeststandards:
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Als Mindestkriterium gilt ein durchschnittlicher Netto-Geschäftsumsatz
in Höhe von 600 000 EUR für Leistungen der Projektsteuerung in den
letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. (bei Bewerbergemeinschaften
zählt die Summe der Umsätze der Mitglieder).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit dem Teilnahmeantrag und in Ergänzung zum Bewerbungsbogen sind die
folgenden Angaben zu machen bzw. Nachweise, Erklärungen und Unterlagen
einzureichen;

Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit ist der
MPG-Bewerbungsbogen einschließlich Anlagen einzureichen.

Nachfolgend geforderte Angaben bzw. Nachweise, Erklärungen und
Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag beizulegen:

(1) Angabe von 2 Referenzen, die im Zeitraum von 2010 bis 2017 vom
Bewerber selbst erbracht wurden und mit den unter Ziffer II.1.4 sowie
II.2.4 beschriebenen Leistungen nachweislich vergleichbar sind anhand:

a) einer Kurzbeschreibung des Gebäudes/Projektes;

b) Kurzbeschreibung der ausgeführten Tätigkeiten;

c) Leistungszeitraum;

d) erbrachte Leistungsstufen in Anlehnung an die AHO;

e) Baukosten (in EUR netto) und die anteilige Honorarsumme des
Bewerbers;

f) Verantwortlicher Projektleiter;

g) Leistungsumfang mit kurzer und nachvollziehbarer Darstellung (z. B.
alleinige Verantwortung, Zusammenarbeit mit Vergabestellen, Arten der
Ausschreibung nach VOB usw.)

h) bei etwaigen noch laufenden Projekten: Angabe des Projektstandes;

i) eines Ansprechpartners des Auftraggebers (Name und Telefonnummer)

(Die Referenzen sind im MPG-Bewerbungsbogen einzutragen unter 3.5.)

(2) Benennung des für die Leistungserbringung verbindlich vorgesehenen
Projektleiters (PL) und seines Stellvertreters (StPL) unter Angabe der
jeweiligen beruflichen Qualifikation/Berufszulassung und Angabe von
jeweils 2 persönlichen Referenzprojekten des PL und StPL mit
Beschreibung der jeweiligen Zuständigkeit und Angabe der entsprechenden
Betriebszugehörigkeit (Die Angaben sind im MPG-Bewerbungsbogen unter
3.1 und 3.6 einzutragen).

Sollte der Platz zur Darstellung der Referenzen nicht ausreichen, sind
die jeweiligen Vordrucke des MPG- Bewerbungsbogens in Eigenregie zu
vervielfältigen und zu verwenden.

Hinweis: Zur Sicherstellung einer qualitätsvollen Leistungserbringung
kommt es dem Auftraggeber auf ein möglichst umfassendes
Qualifikationsprofil und die bestmögliche Erfahrung der für den
Auftragserfolg wesentlichen Personen an.

(3) Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten und Führungskräfte
(einschließlich Büroinhaber(n), ohne Praktikanten und Hilfskräfte) in
den letzten 3 Geschäftsjahren. (Die Angaben sind im MPG-Bewerbungsbogen
unter 3.2 einzutragen.);

(4) Darstellung der vorgesehenen Struktur des Projektteams unter Angabe
der Anzahl der vorgesehen Personen gegliedert nach Berufsgruppen
(Beschäftigte mit und Angabe des Hochschulabschluss, technische
Angestellte, Zeichner, etc.) und des betreffenden Aufgabenbereiches in
Form eines Organigramms, bezogen auf den unter Ziffern II.1.4 und
II.2.4 aufgeführten Fach-/Leistungsbereich (die Angaben sind
einzutragen unter Ziffer 3.3 im MPG-Bewerbungsbogen).

Hinweis: Eine durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten und
Führungskräfte von 16 Mitarbeitern (MA) führt zur Maximalpunktzahl.
Wird diese Obergrenze überschritten, führt dies nicht zu einer besseren
Bewertung;

(5) Aussagekräftige Darstellung der Maßnahmen zur Gewährleistung der
Qualität im Unternehmen und Konzept zur örtlichen Präsenz (siehe
MPG-Bewerbungsbogen unter 3.4).

Hinweis: Dem Auftraggeber kommt es darauf an zu erfahren, welche
Maßnahmen der Bewerber in seinem Unternehmen bereits umgesetzt hat, um
die Qualität seiner Arbeit und seiner Prozesse/Abläufe sicherzustellen;

Sind die unter (1) bis (5) geforderten Angaben, Nachweise,
Unterlagen/Erklärungen im Teilnahmeantrag nicht enthalten, werden
diese, da es sich um Bewertungskriterien handelt, von der Nachforderung
ausgenommen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu (1) und (2)

Darzulegen sind Referenzen, bei welchen die Anforderungen mit den
Leistungen wie unter Ziffer II.2.4 beschrieben vergleichbar sind.
Hierbei müssen mindestens einmal alle geforderten Projektstufen vom
Bewerber selbst erbracht und abgeschlossen worden sein. Die
Projektstufen können hierbei auf die beiden Referenzen verteilt sein.

Es werden generell nur Projektstufen bei öffentlichen Auftraggebern
bewertet, die im Zeitraum 2010-2017 erbracht wurden.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 06/12/2018
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 20/12/2018
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bei diesem Wettbewerb handelt es um ein zweistufiges Vergabeverfahren
bestehend aus einem Teilnahmewettbewerb und aus einem
Verhandlungsverfahren.

Für die erste Stufe dieses Vergabeverfahrens den
Teilnahmewettbewerb ist folgendes zu beachten: Für den
Teilnahmeantrag sind der MPG-Bewerbungsbogen und die
Bewerbergemeinschaftserklärung (Anlage 1) nach Maßgabe der vorliegenden
Bekanntmachung zu verwenden. Die für den Teilnahmeantrag bereit
gestellten Unterlagen sind von Ihnen unter diesem Link
[8]https://portal.deutsche-evergabe.de bis zu dem unter Ziffer IV.2.2)
genannten Schlusstermin abrufbar. Die Abgabe Ihres Teilnahmeantrages
erfolgt ausschließlich unter dieser Internet-Adresse in elektronischer
Form. Hierfür ist eine einmalige kostenfreie Registrierung auf der
Plattformerforderlich. Eine elektronische Signatur ist nicht
erforderlich. Die Integrität der Daten und die vertrauliche Behandlung
Ihres Teilnahmeantrages sind durch technische Vorrichtungen und durch
Verschlüsselung sichergestellt. Die Abgabe Ihres Teilnahmeantrages per
Fax, per E-Mail oder schriftlich auf dem Postweg ist nicht zugelassen.
Hinsichtlich der geforderten Angaben zur technischen Leistungsfähigkeit
(Ziffer III.1.3) sind die diesbezüglichen mit dem MPG-Bewerbungsbogen
(Teilnahmeantrag) geforderten Angaben, Nachweise, Erklärungen und
Unterlagen formlos und in der in dieser Bekanntmachung vorgegebenen
Reihenfolge, in Ergänzung zu den im MPG-Bewerbungsbogen abgeforderten
Angaben, beizufügen, im Vergabeassistent der Deutschen e-Vergabe
hochzuladen und an den Auftraggeber elektronisch zu übermitteln. Für
die Teilnahmewird keine Vergütung gewährt. Mit elektronischer Abgabe
eines Teilnahmeantrages wird Einverständnishiermit erklärt. Sollten
sich aus Sicht der Bewerber Nachfragen ergeben, sind diese
ausschließlich über diese Plattform und den oben genannten Link zu
richten. Die eingegangenen Fragen und Antworten zum laufenden
Verfahren, stehen stets aktuell unter oben genannten Link allen
Bewerbern zur Einsicht zur Verfügung. Bewerber sind verpflichtet, sich
regelmäßig und eigenverantwortlich bis unmittelbar vor
Teilnahmeschlussüber den jeweils aktuellen Stand auf der oben genannten
Website zu informieren und die dort zur Verfügung gestellten
Informationen bei der Abgabe des Teilnahmeantrages zu berücksichtigen.
Nachteile, die durch eine Nichtbeachtung der auf der zuvor genannten
Website eingestellten Informationen entstehen, gehen zu Lastendes
Bewerbers.

Für die zweite Stufe dieses Vergabeverfahrens das
Verhandlungsverfahren gilt folgendes:

Mit Veröffentlichung der Bekanntmachung sind ebenfalls unter o. g. Link
abrufbar die für das Verhandlungsverfahren (2. Stufe) zu verwendenden
Vergabeunterlagen, dazu gehören: die Aufforderung zur Angebotsabgabe
und die Vertragsunterlagen. Mit Aufforderung zur Angebotsabgabe,
nachabgeschlossener Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge, beginnt
für die ausgewählten Teilnehmer das Verhandlungsverfahren. Ihr Angebot
geben Sie bitte bis zum in der Aufforderung zur Teilnahme am
Verhandlungsverfahren genannten Termin an o.g. Link ab. Dabei ist
sichergestellt, dass die Integrität der Daten und die vertrauliche
Behandlung Ihres Angebots durch technische Vorrichtungen und durch
Verschlüsselung gewährleistet sind. Über eine etwaige Teilnahme am
Verhandlungsverfahren werden Sie mit separatem Schreiben schriftlich
informiert. Gemäß §17 (11) VgV behält sich der Auftraggeber die
Möglichkeit vor, den Auftrag ohne Verhandlungen mit den Bietern zu
vergeben. Sollten sich aus Sicht der ausgewählten Teilnehmer am
Verhandlungsverfahren (2.Stufe) Nachfragen ergeben, gilt die gleiche
Verfahrensweise wie zur 1.Phase(Teilnahmewettbewerb). Wichtige Fragen
und Antworten sind für Sie unter o. g. Link zu stellen und werden
hierüber beantwortet.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Maximilianstraße 39
München
80538
Deutschland
E-Mail: [9]vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de

Internet-Adresse: [10]http://www.regierung.oberbayern.bayern.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage
nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht
abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein
Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist,
bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf
Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz, 169 Abs. 1 GWB). Die
Zuschlagserteilung ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der der
Bieterinformation nach § 134 Abs. 1 GWB. Wird die Information auf
elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf
10 Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der
Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des
Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. Die
Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die
geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gerügt
wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind,
müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind,
müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3
Satz 1 Nr. 3 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
05/11/2018

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References

1. mailto:bieterfragen@gv.mpg.de?subject=TED
2. http://www.mpg.de/
3. https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=YYUZ%2b92vzqM%3d
4. https://portal.deutsche-evergabe.de/
5. https://portal.deutsche-evergabe.de/
6. https://portal.deutsche-evergabe.de/
7. https://portal.deutsche-evergabe.de/
8. https://portal.deutsche-evergabe.de/
9. mailto:vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de?subject=TED
10. http://www.regierung.oberbayern.bayern.de/

 
 
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