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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Schäftlarn - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018110709154862293 / 490510-2018
Veröffentlicht :
07.11.2018
Angebotsabgabe bis :
10.12.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
DE-Schäftlarn: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2018/S 214/2018 490510

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Benediktinerabtei Schäftlarn KdöR
Kloster Schäftlarn 3 (Klosterverwaltung)
Kloster Schäftlarn
82067
Deutschland
E-Mail: [1]s.maier@edr.de
NUTS-Code: DE21H

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.abtei-schaeftlarn.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.subreport.de/E55272524
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://www.subreport.de/E55272524
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Körperschaft des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Bildung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Generalsanierung Benediktinerabtei Schäftlarn, Tragwerksplanung nach §
51 HOAI LPH 1-8
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Tragwerksplanung nach § 51 HOAI LPH 1-8 / Anlage 14, für die
Generalsanierung Benediktinerabtei Schäftlarn.

Betroffene Bereiche sind das Kloster, Gymnasium sowie die
Verpflegungsbereiche der Anlage, welche sich im denkmalgeschützten
Klostergebäude sowie im Nebengebäude aus den siebziger Jahren befinden.

Die Generalsanierung erfolgt vorzugsweise in 4 Bauabschnitten während
laufenden Betriebs.

Eine Besichtigung der Sanierungsbereiche wird vor Abgabe des
Teilnahmeantrags empfohlen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 29 000 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE
NUTS-Code: DE2
NUTS-Code: DE21
NUTS-Code: DE21H
Hauptort der Ausführung:

82067 Kloster Schäftlarn
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Tragwerksplanung nach § 51 und Anlage 14 HOAI LPH 1-8 / Anlage 14, für
die Generalsanierung Benediktinerabtei Schäftlarn.

Betroffene Bereiche sind im Bestand das Kloster, Gymnasium sowie die
Verpflegungsbereiche der Anlage.

Die Generalsanierung erfolgt vorzugsweise in 4 Bauabschnitten während
laufenden Betriebs und findet im bestehenden Klostergebäude sowie im
Erweiterungsbau aus den 70er Jahren statt.

Nachfolgende Zielsetzungen (Oberste Projektziele) der
Generalsanierung mit einer Gesamt-BGF von ca. 18 000 m^2 sind für die
jeweilige Nutzungsart mit der Behörde abgestimmt:

Gymnasium (ca. 12 500 m^2) Umsetzung des Muster-Raumprogramms der
Regierung v. Obb. für Gymnasien mit 18 Klassen sowie den spezifischen
Anforderungen.

Kloster (ca. 4 500 m^2) Schaffung eines Klausurbereiches abgegrenzt vom
schulischen Leben.

Schaffung zeitgemäßer Lebensräume für Mönche und Gäste.

Schulkantine (ca. 1 000 m^2, Angebot zur ganztägigen Förderung und
Betreuung) Neuordnung der Versorgungsküche mit Bündelung der Speisesäle
in Küchennähe.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Organisation und Qualifikation Projektteam /
Gewichtung: 30
Qualitätskriterium - Name: Arbeitsmethodik / Gewichtung: 30
Qualitätskriterium - Name: Gesamteindruck der Präsentation /
Gewichtung: 25
Preis - Gewichtung: 15
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 29 000 000.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 48
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der genaue Fertigstellungstermin steht noch nicht fest. Maßgeblich ist
der fortlaufend abgestimmte Terminplan.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung:

Stufe 1: Beauftragung der LPH 1-3 Stufe 2: Beauftragung der LPH 4-5
Stufe 3: Beauftragung der LPH 6 Stufe 4: Beauftragung der LPH 7
Stufe 5: Beauftragung der LPH 8 Gesondert beauftragt werden die
nachstehend aufgeführten besonderen Leistungen:

Konstruktiver Brandschutz Zwischen den Beauftragungsphasen kann eine
Pause von 1 2 Jahren, in Abhängigkeit von Fördermittelzusagen,
entstehen.

Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Der Projektbeginn ist derzeit für den 15.4.2019 vorgesehen, wird sich
aber aufgrund verschiedener Faktoren (z. B. Mittelfreigabe)
gegebenenfalls noch verschieben.

Die Leistungsaufnahme hat zwei Wochen nach Zuschlagserteilung zu
erfolgen.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die Bewerber haben einen Bewerbungsbogen (s. Ziffer I.3) einzureichen
mit Angaben, Erklärungen und Nachweisen u. a. zu den Eckdaten des
Unternehmens (Name, Ansprechpartner, Kontaktdaten), zum Nichtvorliegen
von Ausschlussgründen, zur Eintragung im Berufs-/Handelsregister, zu
den berufsständischen Voraussetzungen der Leistungserbringung (s.
Ziffer III.2.3), sowie zur Bereitschaft einer Verpflichtung nach dem
Verpflichtungsgesetz. Auf gesondertes Verlangen haben die Bewerber
weitere Erläuterungen und Nachweise zur Bestätigung ihrer
Eigenerklärungen vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, zu
prüfen ob gegen den Bieter, der für den Zuschlag vorgesehen ist,
Eintragungen im Wettbewerbsregister (ab Inkrafttreten von § 6 WRegG)
oder im Gewerbezentralregister (§ 150a GewO) gespeichert sind.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Im Bewerbungsbogen (s. Ziffer I.3) sind darüber hinaus Angaben zum
Gesamtumsatz und zum Umsatz mit vergleichbaren Leistungen (§ 34 HOAI)
in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren zu machen. Im
Bewerbungsbogen ist außerdem zu erklären, dass im Auftragsfall eine
ausreichende Haftpflichtversicherung vorgehalten wird. Für die
Auftragsausführung ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit
Deckungssummen für Personen- und Sachschäden in Höhe von mind. 3,0 Mio.
EUR und für sonstige Schäden, insbesondere Vermögensschäden, von mind.
3,0 Mio. EUR bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines
Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum
zugelassenen Versicherungsunternehmens abzuschließen und dem
Auftraggeber vor Vertragsschluss nachzuweisen. Die Ersatzleistungen des
Haftpflichtversicherers müssen mindestens das 2-fache der
Mindestdeckungssummen pro Versicherungsjahr betragen. Die
Berufshaftpflichtversicherung muss während der gesamten
Vertragslaufzeit unterhalten und auf Verlangen nachgewiesen werden. Im
Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der
Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen
nachzuweisen, die auch eine Tätigkeit im Rahmen der im Auftragsfall zu
bildenden Arbeitsgemeinschaft abdeckt.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Tragwerksplaner gemäß Definition Art. 62 BayBo
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Zu den Anforderungen an eine vorzuhaltende
Berufshaftpflichtversicherung siehe Ziffer III.1.2).
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 10/12/2018
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 14/01/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/07/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die Kommunikation im Vergabeverfahren erfolgt über die
Vergabeplattform subreport ELViS ([5]www.subreport.de). Es obliegt den
Interessenten/Bewerbern, sich frühzeitig über die Vergabeplattform zu
registrieren. Zusätzliche Hinweise und Erläuterungen sowie etwaige
Änderungen oder Ergänzungen der Vergabeunterlagen werden nur
registrierten Bewerbern mitgeteilt. Es obliegt den Bewerbern, die
Vergabeunterlagen (s. Ziffer I.3) vor der Abgabe eines Teilnahmeantrags
auf Aktualisierungen hin zu prüfen,

die Vergabeunterlagen (Ziffer I.3) sind vertraulich zu behandeln und
dürfen nur zur Erstellung eines Teilnahmeantrages (bzw. Angebotes)
verwendet werden. Eine Weitergabe - auch auszugweise - an Dritte darf
nur zu diesem Zweck und nur erfolgen, soweit sich die Dritten
ihrerseits zu einer entsprechenden vertraulichen Behandlung
verpflichten. Jede weitere Veröffentlichung oder Verbreitung oder
Nutzung der Vergabeunterlagen für andere Zwecke ist - auch auszugsweise
- ohne eine vorherige schriftliche Zustimmung des Auftraggebers nicht
gestattet,

Bewerberfragen und Auskunftsersuchen sind bis 10 Kalendertage vor
Ablauf der Bewerbungsfrist über die Vergabeplattform
[6]www.subreport.de einzureichen,

Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine von allen
Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder
vollständig aufgeführt sind, in der ein für die Durchführung des
Vergabeverfahrens und Auftrags bevollmächtigter Vertreter benannt ist,
in der die Leistungsanteile der Mitglieder angegeben sind und in der
erklärt ist, dass alle Mitglieder im Auftragsfall als Gesamtschuldner
haften. Der Bewerbungsbogen (s. Ziffer I.3) ist von jedem Mitglied
gesondert abzugeben. Die Eignungsanforderungen der Ziffern III.1.2) und
III.1.3) werden für die Bewerbergemeinschaft kumulativ unter
Berücksichtigung der für die Mitglieder jeweils vorgesehenen
Leistungsanteile beurteilt,

auf gesondertes Verlangen hat der Bewerber/Bieter die Namen,
gesetzlichen Vertreter und Kontaktdaten der Unterauftragnehmer (s.
Ziffer III.1.3) anzugeben und nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen
Mittel der Unterauftragnehmer zur Verfügung stehen (z. B. durch
Verpflichtungserklärung). Auf Verlangen ist nachzuweisen, dass keine
Gründe für den Ausschluss der Unterauftragnehmer bestehen,

Beabsichtigt der Bewerber, sich bei der Auftragsausführung
hinsichtlich der erforderlichen Leistungsfähigkeit nach Ziffern
III.1.2) und/oder III.1.3) der Kapazitäten anderer Unternehmen zu
bedienen (Eignungsleihe), sind die anderen Unternehmen und deren
Kapazitäten im Teilnahmeantrag zu benennen. Der Bewerbungsbogen ist
gemäß Ziffer III.1.1) und (sofern erforderlich) gemäß Ziffern III.1.2)
und III.1.3) von jedem anderen Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag
abzugeben (s. Ziffer 2.5 Bewerbungsbogen). Zugleich hat der Bewerber
nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel der anderen
Unternehmen zur Verfügung stehen (z. B. durch Verpflichtungserklärung).
Im Falle einer Eignungsleihe hinsichtlich der Leistungsfähigkeit nach
Ziffer III.1.2), hat der Bewerber nachzuweisen, dass er und das andere
Unternehmen für die Auftragsausführung im Umfang der Eignungsleihe
gemeinsam haften. Eine Eignungsleihe hinsichtlich der
Referenzanforderungen nach Ziffer III.1.3) ist nur möglich, soweit das
andere Unternehmen zugleich als Unterauftragnehmer für die
Leistungserbringung eingesetzt wird,

zu den weiteren Einzelheiten siehe die Vergabeunterlagen (s.o. Ziffer
I.3).
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern
München
80535
Deutschland
Telefon: +49 8921762411
Fax: +49 8921762847
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß §§ 160 Abs. 3, 135 Abs. 2, 168 Abs. 2 GWB:

Die Vergabekammer (Ziffer VI.4.1) leitet ein Nachprüfungsverfahren nur
auf Antrag ein.

Ein Nachprüfungsantrag ist nur zulässig, wenn der Antragsteller den zur
Nachprüfung beantragten Vergaberechtsverstoß zuvor rechtzeitig
gegenüber dem Auftraggeber (s.o. Ziffer I.1) gerügt hat. Maßgeblich für
die Rechtzeitigkeit ist der Eingang der Rüge beim Auftraggeber. Eine
Rüge ist nicht rechtzeitig, wenn sie nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen erfolgt, nachdem der Antragsteller den
Vergaberechtsverstoß erkannt oder sich dieser Kenntnis mutwillig
verschlossen hat. Eine Rüge ist außerdem nicht rechtzeitig, wenn der
Vergaberechtsverstoß aufgrund dieser Bekanntmachung oder der
Vergabeunterlagen erkennbar war und die Rüge nicht spätestens bis zum
Ablauf der Bewerbungsfrist (Ziffer IV.2.2) erfolgt ist.

Ein Nachprüfungsantrag ist außerdem unzulässig, wenn seit dem Eingang
der Mitteilung des Auftraggebers beim Antragsteller, einer Rüge nicht
abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.

Ein Nachprüfungsantrag ist weiterhin unzulässig, wenn der Zuschlag
wirksam erteilt wurde (Vertragsschluss). Der Vertrag darf 15
Kalendertage nach Absendung der Information über den Abschluss des
Vertrages durch den Auftraggeber an die betroffenen Bieter geschlossen
werden; bei Übermittlung dieser Information per Fax oder auf
elektronischem Weg verkürzt sich diese Frist auf 10 Kalendertage. Die
Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den
Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter kommt es
nicht an. Die Unwirksamkeit eines Vertragsschlusses kann nur
festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30
Kalendertagen nach der vorgenannten Information, jedoch nicht später
als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der
Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union
bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit
30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Regierung von Oberbayern Vergabekammer Südbayern
Maximilianstr. 39
München
80535
Deutschland
Telefon: +49 8921762411
Fax: +49 8921762847
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
05/11/2018

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References

1. mailto:s.maier@edr.de?subject=TED
2. http://www.abtei-schaeftlarn.de/
3. https://www.subreport.de/E55272524
4. https://www.subreport.de/E55272524
5. http://www.subreport.de/
6. http://www.subreport.de/

 
 
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