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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Kelberg - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018100909264307544 / 439240-2018
Veröffentlicht :
09.10.2018
Angebotsabgabe bis :
05.11.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71327000 - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
71356400 - Technische Planungsleistungen
71520000 - Bauaufsicht
DE-Kelberg: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2018/S 194/2018 439240

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Abwasserzweckverband Oberes Trierbachtal
Dauner Straße 22
Kelberg
53539
Deutschland
E-Mail: [1]t.frank@webeler-rechtsanwaelte.de
NUTS-Code: DEB24

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.vgv-kelberg.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]www.subreport.de/E42391151
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Webeler Rechtsanwälte
Löhrstraße 99
Koblenz
56068
Deutschland
Telefon: +49 261/9886620
E-Mail: [4]t.frank@webeler-rechtsanwaelte.de
Fax: +49 261/98866220
NUTS-Code: DEB11

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]www.webeler-rechtsanwaelte.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[6]www.subreport.de/E42391151
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Webeler Rechtsanwälte
Löhrstraße 99
Koblenz
56068
Deutschland
Telefon: +49 261/9886620
E-Mail: [7]t.frank@webeler-rechtsanwaelte.de
Fax: +49 261/98866220
NUTS-Code: DEB11

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [8]www.webeler-rechtsanwaelte.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Planungsleistungen für den Neubau der Kläranlage Bauler, den Rückbau
der vorhandenen Teichkläranlage sowie der Erweiterung der SBR-Anlage
Nürburgring
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Der Abwasserzweckverband AZV Oberes Trierbachtal, Kelberg beabsichtigt
den Neubau der kommunalen Kläranlage in Bauler. Ausgeschrieben werden
Planungsleistungen für den Neubau der Kläranlage Bauler und den Rückbau
der vorhandenen Teichkläranlage sowie die Erweiterung der
Abwasserbehandlungsanlage Nürburgring. Ergänzend wird optional die
Planung einer gemeinsamen Schlammentwässerung ausgeschrieben.
Ausgeschrieben wird ferner die Planung von 5 für den Neubau und die
Ertüchtigung Regenentlastungsanlagen. Die Ertüchtigung dieser betrifft
zum Teil lediglich die Maschinentechnik.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71327000
71240000
71356400
71520000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEB24
Hauptort der Ausführung:

Verbandsgemeinde Kelberg
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Abwasserzweckverband AZV Oberes Trierbachtal, Kelberg beabsichtigt
den Neubau der kommunalen Kläranlage in Bauler und den Rückbau der auf
dem Gelände vorhandenen Teichkläranlage als Planungsteil I, sowie die
Erweiterung der SBR-Anlage Nürburgring als Planungsteil II.

Der Planungsteil I umfasst den Neubau der kommunalen Kläranlage Bauler
voraussichtlich als Belebungsanlage für 4 250 EW, den Rückbau der
derzeit vorhandenen Teichkläranlage sowie die Errichtung eines der
Kläranlage dienenden Regenüberlaufbeckens;

Der Planungsteil II umfasst die Planung der Erweiterung der SBR-Anlage
Nürburgring, die neben der Kläranlage Bauler gelegen ist, in der im
wesentlichen Abwässern von 3 Sonder-Einleitern in den Stoßzeiten von
Veranstaltungen am Nürburgring behandelt werden. Die SBR-Anlage
Nürburgring hat derzeit eine Kapazität von 3 Becken à 800 m^3 und soll
max. um 2 weitere Becken in gleicher Größe auf insgesamt 4 000 m^3
erweitert werden. Im Rahmen der Vorplanung ist mit den
Sonder-Einleitern durch Erstellung einer Variantenuntersuchung nebst
Wirtschaftlichkeitsberechnung zu klären, ob dererseits Puffer errichtet
und vorgehalten werden, unter Ausführung einer geringeren Erweiterung
der SBR- Anlage oder ob die SBR- Anlage in ihrem maximalen Umfang zu
Umsetzung gelangen soll.

Für die Erweiterung der SBR-Anlage NBR wurde bereits eine
Simulationsrechnung durch das IFAK-Institut Magdeburg durchgeführt, die
Bestandteil der Vergabeunterlagen ist. Für die Vorplanung muss eine
solche Berechnung erneut durchgeführt werden.

Der Auftraggeber hat eine Studie zur Optimierung der Abwasserbehandlung
KA Oberes Trierbachtal OBT durchführen lassen. Die Studie vom
6.6.2016 ist Bestandteil der Vergabeunterlagen zur Beseitigung eines
eventuellen Wissensvorsprungs, weil nicht auszuschließen ist, dass sich
die Erstellerin der Studie an der Ausschreibung beteiligen wird.

Ergänzend kann optional die Planung einer gemeinsamen
Schlammentwässerung vergeben werden, optionaler Planungsteil III.

Schließlich wird in einem Planungsteil IV ausgeschrieben die Planung
und Ertüchtigung von 5 Regenwasserentlastungsanlagen, nämlich dem
Neubau eines Regenüberlauf in am Köttelbach, der Planung eines Rechen
am Regenüberlaufbecken Kelberg sowie dem Umbau der Maschinentechnik des
Regenüberlauf Meisenthal, des Regenüberlaufbeckens Müllenbach sowie des
Regenüberlaufbeckens Zermüllen.

Gegenstand der beabsichtigten Vergabe sind die Planungsleistungen für
die Planung der Ingenieurbauwerke, der Technischen Ausrüstung sowie der
Tragwerksplanung, jeweils in den Leistungsphasen 1-9 nach §§ 43, 55 HO
AI und Leistungsphasen 1-6 HOAI nach § 51 HO AI. Eine stufenweise
Beauftragung ist vorgesehen. Es sollen zunächst die Leistung bis zur
Genehmigungsplanung vergeben werden.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/04/2019
Ende: 01/12/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

1) Erfahrung des Bewerbers mit der Erbringung von Planungs- und
Bauüberwachungsleistungen für den Neubau von Kläranlagen vergleichbarer
Größe (zwischen 10.000 und 100.000 EW) sowie SBR- oder
Industriekläranlagen anhand der angegebenen Referenzen (50 %);

2) Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen
(25 %);

3) Gesammelte Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen
Personen anhand der eingereichten Referenzen, die die
Mindestanforderungen erfüllen (25 %).

Bei der Bewertung der Teilnahmeanträge werden ausschließlich
Referenzen herangezogen, die die Mindestanforderungen an Referenzen
gemäß Ziffer III.1.3) der Bekanntmachung erfüllen,

Bei gleichqualifizierten Bewerbern entscheidet hinsichtlich der
Teilnehmerauswahl das Los.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die vergebende Stelle beabsichtigt eine stufenweise Vergabe der
Planungsleistungen. Die Planungsteile I und II werden zunächst in den
Leistungsphasen 1 bis 4 nach HOAI beauftragt (Leistungsstufe 1); die
zweite Leistungsstufe umfasst die Leistungsphasen 5 bis 9 bzw. für die
Tragwerksplanung der Leistungsphasen 5 und 6 kann optional beauftragt
werden. Der Planungsteil III kann insgesamt optional beauftragt werden.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1) Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass durch die Person oder das
Verhalten des Bewerbers oder dem Bewerber zuzurechnender Personen keine
Ausschlussgründe nach § 42 Abs. 1 VgV, § 123 GWB und § 19 MiLoG
begründet sind.

2) Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass durch die Person oder das
Verhalten des Bewerbers oder dem Bewerber zuzurechnende Personen keine
Ausschlussgründe nach § 42 Abs. 1 VgV i. V. m. § 124 GWB begründet
sind.

3) Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass er seiner Verpflichtung
zur Zahlung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen nachgekommen
ist.

4) Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit
seinem Teilnahmeantrag zu erklären, inwieweit er mit den weiteren
Unternehmen verknüpft ist.

5) Ist der Bewerber eine juristische Person, hat er mit seinem
Teilnahmeantrag einen Handelsregisterauszug oder einen den
Rechtsvorschriften seines Heimatstaates entsprechenden Nachweis
vorzulegen.

6) Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag schriftlich
zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft
angeboten, sind die Auskünfte gemäß vorstehenden Ziffern 1 bis 5 für
jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter
bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf
Verlangen auch von Dritten abzugeben.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für
die Planungsleistungen, die mit der ausgeschriebenen Planungsleistung
vergleichbar sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren, soweit verfügbar
(§ 45 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 5 VgV).

2) Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber
der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient und ihm die dann
erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 47 Abs. 1 VgV).

3) Angaben des Teils des Auftrages, den der Bewerber unter Umständen an
Dritte vergeben will.

4) Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag schriftlich
zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft
angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft
zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter
bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch von
Dritten abzugeben.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Der Bewerber muss über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen,
deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 3 Millionen EUR und
zusätzlich für sonstige Sach- und Vermögensschäden mindestens 2,5 Mio.
EUR beträgt, und die das Risiko von Umweltschäden mitumfasst. Dies ist
durch eine Bescheinigung über die Haftpflicht- oder durch eine
Exzedentenversicherung nachzuweisen. Hierbei genügt, dass der Bewerber
eine Erklärung des Versicherers beibringt, im Auftragsfall den
Versicherungsschutz entsprechend zur Verfügung zu stellen. Die
geforderten Nachweise sind schriftlich einzureichen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Tabellarische Liste, in der die beiden jeweils zur
Leistungserbringung vorgesehenen Personen (Projektleitung und
Stellvertretung) namentlich und unter Angabe der jeweiligen Befähigung
zur Berufsausübung, die auf Verlangen durch Vorlage von
Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweisen oder sonstigen
vergleichbaren Belegen nachzuweisen ist, und unter Angabe der
Berufserfahrung in Jahren genannt werden (§ 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV)

2) Erläuterung zur Anzahl der Beschäftigten und deren Ausbildung
innerhalb der letzten 3 Jahre (Führungspersonal, Ingenieure, Techniker
etc.) (§ 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV)

3) Für eine bessere Beurteilung der Eignung (Mehr an Eignung) können
die Bewerber mindestens eine Referenz nachweisen, die den Neubau oder
den Erweiterungsbau einer SBR- Kläranlage oder Industrie- Kläranlage
betreffen. Hinsichtlich dieser Referenzen ist darzustellen, inwieweit
die im Rahmen der Referenzobjekte erbrachten Leistungen von den zur
Leistungserbringung vorgesehenen Personen erbracht worden ist.

Für diese Referenzen hat der Bewerber Auskunft darüber zu geben, wie
sich die Bauzeit und die Baukosten entwickelt haben (Vergleich der
Ergebnisse zum Zeitpunkt des Abschlusses der Leistungsphase 3, der
Leistungsphase 7 und der Projektergebnisse nach Abschluss der
Leistungsphase 8). Abweichungen zwischen den Projektergebnissen und dem
Kostenanschlag sowie der geplanten Bauzeit zum Zeitpunkt der Vergabe
sind zu begründen.

Zu diesen Referenzen hat der Bewerber den Namen, die Anschrift und die
Kontaktdaten des Referenzgebers mitzuteilen.

Für die Referenzangaben kann die vorbereitete Liste (siehe
Referenzbogen) genutzt werden.

4) Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag schriftlich
zu erklären.

5) Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen,
sind die vorgenannten Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch
von Dritten abzugeben.

6) Will der Bieter die Leistungen als Bietergemeinschaft anbieten, hat
er mit seinem Teilnahmeantrag zu erklären, welche Leistungen von
welchem Mitglied der Bietergemeinschaft im Auftragsfall erbracht werden
sollen (Organigramm).

7) Die geforderten Auskünfte sind schriftlich einzureichen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

I. Mindestanforderung an die Bürogröße und Personalqualifikation:

Der Bewerber muss mindestens hinsichtlich der Person des Planers und
seines Stellvertreters (Ingenieurbau, Technische Ausrüstung und
Tragwerksplanung) sowie des Bauüberwachers und seines Stellvertreters
(Ingenieurbau und technische Ausrüstung) über die berufliche
Qualifikation gemäß nachfolgender Ziffer III. 2.1 dieser Bekanntmachung
verfügen.

II. Mindestanforderung an die Erfahrung des Bewerbers:

Der Bewerber hat seine besondere Erfahrung mit der Planung des Neubaus
oder der Erweiterung von Kläranlagen durch geeignete Referenzen
nachzuweisen. Geeignet sind solche Referenzen, die die nachfolgenden
Anforderungen an die Vergleichbarkeit erfüllen und im Rahmen derer die
Projekte im Wesentlichen kosten- und termingerecht abgewickelt wurden.

Hierzu sind mindestens 3 Referenzen nachzuweisen. Bei allen Referenzen
müssen mindestens die Planungsleistungen für die Planung der
Ingenieurbauwerke und der Technischen Ausrüstung Anlagengruppen 4 und 7
(hier jeweils mindestens Leistungsphasen 3-6 und 8) erbracht worden
sein, die Vergabe der Maßnahme muss nach den Regeln für öffentliche
Ausschreibungen erfolgt sein und die Fertigstellung (d.h. Abschluss der
LPH 8, alternativ die Inbetriebnahme oder der Probebetrieb) muss nach
dem 1.1.2012 erfolgt sein.

Die Referenzen müssen den Neubau von Kläranlagen oder die Erweiterung
von Kläranlagen mit vergleichbarer Größe zum Inhalt haben (10.000 bis
100.000 EW und deren Baukosten der Kostengruppe 300 und 400 im Sinne
der DIN 276 mind. 3.000.000 (netto) betragen haben. Die Referenzen
müssen den Neubau oder Erweiterungsbau einer Kläranlage betreffen, die
als Belebungsanlagen arbeitet.

Mindestens eine Referenz muss die Planung der Errichtung eines
Ersatzneubaus oder eine Erweiterung im laufenden Betrieb einer
vorhandenen Kläranlage zum Gegenstand haben.

Hinsichtlich aller Referenzen ist darzustellen, inwieweit die im Rahmen
der Referenzobjekte erbrachten Leistungen von den zur
Leistungserbringung vorgesehenen Personen erbracht worden ist.

Für alle Referenzen hat der Bewerber Auskunft darüber zu geben, wie
sich die Bauzeit und die Baukosten entwickelt haben (Vergleich der
Ergebnisse zum Zeitpunkt des Abschlusses der Leistungsphase 3, der
Leistungsphase 7 und der Projektergebnisse nach Abschluss der
Leistungsphase 8). Abweichungen zwischen den Projektergebnissen und dem
Kostenanschlag sowie der geplanten Bauzeit zum Zeitpunkt der Vergabe
sind zu begründen. Die angeforderten Auskünfte sind schriftlich
einzureichen.

Zu allen Referenzen hat der Bewerber den Namen, die Anschrift und die
Kontaktdaten des Referenzgebers mitzuteilen.

Für die Referenzangaben kann die vorbereitete Liste (siehe
Referenzbogen) genutzt werden.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Zugelassen ist, wer nach den Ingenieurgesetzen der Länder berechtigt
ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen, oder nach den
EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinien für die gegenseitige
Anerkennung der Diplome berechtigt ist, in der Bundesrepublik
Deutschland als Ingenieur tätig zu werden. Juristische Personen sind
als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe
entsprechende Ingenieure benennen. Mit der Bewerbung sind die
Voraussetzungen bezüglich der Planvorlageberechtigung im Sinne des §
103 Landeswassergesetz nachzuweisen.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 05/11/2018
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 16/11/2018
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Erklärungen und
Nachweisen innerhalb der Teilnahmefrist elektronisch nur unter
[9]www.subreport.de/E42391151 oder schriftlich in einem verschlossenen
Umschlag bei Webeler Rechtsanwälte unter der in I. 3 genannten
Anschrift einzureichen. Hierzu kann das veröffentlichte vorbereitete
Teilnahmeantragsformular genutzt werden. Maßgeblich bleibt der Inhalt
der Bekanntmachung.

2) Rückfragen von Bewerbern werden nur schriftlich per E-Mail oder Fax
an die unter I. 3 genannte Kontaktstelle entgegengenommen und ebenso
nur schriftlich per E-Mail oder Fax bearbeitet.

3) Für den Versand der Einladungen zum Verhandlungsgespräch und der
Informationsschreiben gemäß § 134 GWB wird ebenso die vom Bewerber
angegebene Faxnummer verwendet. Im Falle der Bewerbung einer
Arbeits-/Bietergemeinschaft erfolgt die Korrespondenz mit dem Bewerber
ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des
bevollmächtigten Partners der Arbeits-/Bietergemeinschaft.

4) Von Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das
geltende Vergaberecht hat der Bieter bei der vergebenden Stelle
spätestens innerhalb von 10 Kalendertagen schriftlich zu rügen. Erklärt
die vergebenden Stelle, dass sie einer Rüge nicht abhelfen will, hat
der Bieter binnen einer Frist von 15 Kalendertagen bei der unter IV.4.1
genannten Stelle einen Nachprüfungsantrag zu stellen. Den
Bewerbungsbogen erhalten die Bewerber bei der im Anhang A.I genannten
Kontaktstelle. Weitere Auskünfte und Fragen zum Vergabeverfahren sind
seitens der Bewerber ausschließlich schriftlich bei der im Anhang A.I
genannten Kontaktstelle zu stellen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr,
Landwirtschaft und Weinbau
Stiftstraße 9
Mainz
55116
Deutschland
E-Mail: [10]vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
Fax: +49 6131/162113
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Von Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende
Vergaberecht hat der Bieter bei der vergebenden Stelle spätestens
innerhalb von 10 Kalendertagen schriftlich zu rügen. Erklärt die
vergebende Stelle, dass sie einer Rüge nicht abhelfen will, hat der
Bieter binnen einer Frist von 15 Tagen bei der unter VI. 4.1) genannten
Stelle einen Nachprüfungsantrag zu stellen.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
05/10/2018

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References

1. mailto:t.frank@webeler-rechtsanwaelte.de?subject=TED
2. http://www.vgv-kelberg.de/
3. http://www.subreport.de/E42391151
4. mailto:t.frank@webeler-rechtsanwaelte.de?subject=TED
5. http://www.webeler-rechtsanwaelte.de/
6. http://www.subreport.de/E42391151
7. mailto:t.frank@webeler-rechtsanwaelte.de?subject=TED
8. http://www.webeler-rechtsanwaelte.de/
9. http://www.subreport.de/E42391151
10. mailto:vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de?subject=TED

 
 
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