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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Essen - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018091309255164862 / 399636-2018
Veröffentlicht :
13.09.2018
Angebotsabgabe bis :
12.10.2018
Dokumententyp : Wettbewerbsbekanntmachung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Nicht offenes Verfahren
Produkt-Codes :
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
DE-Essen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2018/S 176/2018 399636

Wettbewerbsbekanntmachung
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Stadt Essen, Der Bürgermeister
Lindenallee 59-67
Essen
45127
Deutschland
Kontaktstelle(n): Immobilienwirtschaft, Frau Neumann
Telefon: +49 201-88-60418
E-Mail: [1]jeanette.neumann@immo.essen.de
NUTS-Code: DEA13

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.essen.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4Y43YJ7R
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
assmann GmbH
Baroper Straße 237
Dortmund
44227
Deutschland
Kontaktstelle(n): Frau Christine Dern
Telefon: +49 231-75445-333
E-Mail: [4]dern@assmanngruppe.com
NUTS-Code: DEA52

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]http://www.vergabe.assmanngruppe.com
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[6]https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4Y43YJ7R
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Nichtoffener Realisierungswettbewerb Gymnasium Essen Nord-Ost nach
RPW 2013
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Gymnasium Essen Nord-Ost an der Katzenbruchstraße/Stoppenberger
Straße in Essen-Altenessen weist zahlreiche Schadensbilder auf und
entspricht weder den heutigen energetischen noch pädagogischen
Anforderungen. Daher wurde beschlossen, das Schulgebäude vollständig
neuzubauen. Der Altbestand wird

Anschließend abgebrochen. Die vorhandene Sporthalle soll einer
Generalmodernisierung inkl. energetischer Sanierung unterzogen werden
und ist nicht Gegenstand dieses Wettbewerbsverfahrens.

Der Neubau wird auf ein Investitionsvolumen von ca. 35,2 Mio. EUR
geschätzt (ohne Sporthalle und Abbruch). Zurzeit werden am Standort 820
Schülerinnen und Schüler unterrichtet, das Personal besteht aktuell aus
81 Personen. Das Gesamtgrundstück weist eine Größe von ca. 40 000 m^2
auf und steht im Eigentum der Stadt Essen. Das Baufeld ist ca. 13.000
m^2 groß.

Es wird ein Entwurfskonzept erwartet, das die vielfältigen funktionalen
Anforderungen bestmöglich erfüllt und in der Errichtung wie auch im
laufenden Erhalt möglichst Kosten sparend ist.

Das Gymnasium Essen Nord-Ost liegt im Süden des Essener Stadtteils
Altenessen im Kreuzungspunkt der beiden Hauptverkehrsadern
Katzenbruchstraße/Stoppenberger Straße.

Um eine angemessene Lösung zu finden, ist ein Generalplanerwettbewerb
(Objektplanung, Freianlagenplanung, Tragwerksplanung und TGA-Planung)
mit 15 Teilnehmern nach RPW 2013 vorgesehen. Es ist beabsichtigt, dass
der vom Preisgericht für den 1. Preis vorgeschlagene Bewerber mit den
zu vergebenden Leistungen beauftragt wird. Der Wettbewerb richtet sich
an Teams aus Architekten, Landschaftsarchitekten, Tragwerksplanern und
TGA-Planern unter Federführung des Architekten.
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.10)Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

Die Auswahl der 15 Teilnehmer erfolgt nach Überprüfung der
Teilnahmekriterien durch die Ausloberin. Das genaue Verfahren ist im
Bewerbermemorandum beschrieben.

Zwingende Teilnahmevoraussetzung ist, dass innerhalb der
Bewerbungsfrist bis zum 12.10.2018, 15 Uhr ein Teilnahmeantrag
eingereicht wird. Maßgeblich hierfür ist der rechtzeitige Eingang des
Teilnahmeantrags auf der benannten Vergabeplattform.

Von der Teilnahme ausgeschlossen werden Bewerber, bei denen ein
zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder § 4 Abs. 2 RPW 2013
vorliegt. Ferner können Bewerber ausgeschlossen werden, bei denen einer
der in § 124 GWB genannten fakultativen Ausschlussgründe vorliegt.
Bewerber haben in ihrem Teilnahmeantrag anzugeben, ob o.g.
Ausschlussgründe vorliegen, und in Zweifelsfällen innerhalb einer
angemessenen Nachfrist einen zulässigen Nachweis einzureichen. Die
vorgenannten Ausschlussgründe gelten für das gesamte Verfahren bis zur
Auftragserteilung.

Für den Teilnahmeantrag ist zwingend das auf der Vergabeplattform zum
Download bereitgestellte Formular zu verwenden.

Der Teilnahmeantrag muss folgende Angaben, Erklärungen und Nachweise
enthalten:

Name des Bewerbers; bei Bewerbergemeinschaften: Namen sämtlicher
Mitglieder der Bewerbergemeinschaft; bei Bewerbern mit
Nachunternehmern: Namen sämtlicher Nachunternehmer,

Kontaktdaten (Büroanschrift sowie Name des Ansprechpartners mit
Telefon / E-Mail),

Bestätigung, dass der Bewerber im Falle seiner Auslosung am
Wettbewerb teilnehmen wird,

Nachweis über die Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung
Architekt, Landschaftsarchitekt bzw. Bescheinigung der Ausbildung
als Ingenieur für Tragwerksplanung und TGA-Planung,

Erklärung zu Ausschlussgründen nach §§ 123-124 GWB und § 4 Abs. 2 RPW
2013 (für alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft bzw.
Nachunternehmer),

Eigenerklärung des Bewerbers über eine Berufshaftpflichtversicherung
(Mindestdeckungssummen: Personen-, Sach- und Vermögensschäden: jeweils
min. 5 Mio. Euro, dreifach maximiert)

Nachweis von Referenzen:

1) Referenz eines Gebäudeobjektes aus dem Bereich der Objektplanung (§§
33 ff. HOAI 2013) mit mindestens Honorarzone IV (wünschenswert aus dem
Bereich Schulbau) mit folgenden Anforderungen:

[input]___Es handelt sich um einen Neubau.

___Das Gebäude wurde innerhalb der letzten 5 Jahre fertiggestellt
(Stichtag: 01.07.2013). Fertigstellungszeitpunkt ist die Übergabe an
den Bauherrn.

[input]___Die Leistungsphasen 2-8 (§ 34 HOAI) wurden vollständig
bearbeitet.

___Das Gebäude weist eine Bruttogrundfläche von mindestens 6.000 m^2
auf.

2) Referenzen über realisierte Projekte mit DGNB-/BNB-Zertifizierung
und/oder in Passivhausbauweise, wünschenswert aus dem Schulbaubereich
mit folgenden Anforderungen:

___Das Gebäude wurde innerhalb der letzten 5 Jahre fertiggestellt
(Stichtag: 01.07.2013). Fertigstellungszeitpunkt ist die Übergabe an
den Bauherrn.

___Die Leistungsphasen 2-8 (§ 34 HOAI) wurden vollständig bearbeitet.

___Das Gebäude weist eine Nutzfläche (NF) von mindestens 3 000 m^2 auf.

___Eine Arbeitsgemeinschaft mit Fachingenieuren, die realisierte
Projekte in dieser Größenordnung mit DGNB-/BNB-Zertifizierung und/oder
in Passivhausbauweise nachweisen können, ist ebenfalls möglich.

Der Teilnahmeantrag ist als Scan auf der Vergabeplattform einzureichen.

Weitere Informationen sind dem Bewerbermemorandum zu entnehmen.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:

Architekt, Landschaftsarchitekt, Ingenieure für TA-/Tragwerksplanung
(vgl. Bewerbermemorandum)

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.2)Art des Wettbewerbs
Nichtoffen
Anzahl der in Erwägung gezogenen Teilnehmer: 15
IV.1.7)Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:
IV.1.9)Kriterien für die Bewertung der Projekte:

Die eingereichten Arbeiten werden anhand folgender Kriterien beurteilt,
wobei die Reihenfolge der Nennung keine Rangfolge zum Ausdruck bringt:

Städtebauliche und architektonische Qualität,

Freiraumplanerische Qualität inkl. Erschließung und Unterbringung des
ruhenden Verkehrs,

Raumprogramm und Funktionalität,

Wirtschaftlichkeit (Bau- und Lebenszykluskosten),

Nachhaltigkeit (Nutzungs- und Innenraumqualitäten, konstruktives
Konzept und technische Realisierbarkeit, Energiekonzept und Ökologie),

Einhaltung planungs- und baurechtlicher Bestimmungen.
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 12/10/2018
Ortszeit: 15:00
IV.2.3)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an
ausgewählte Bewerber
Tag: 09/11/2018
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder
Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch
IV.3)Preise und Preisgericht
IV.3.1)Angaben zu Preisen
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:

Für Preise und Anerkennungen stellt die Ausloberin als Wettbewerbssumme
einen Gesamtbetrag in Höhe von 200 000 EUR inkl. MwSt. zu Verfügung.

Die Aufteilung der Preise ist wie folgt vorgesehen:

1) Preis: 80 000 EUR

2) Preis: 50 000 EUR

3) Preis: 30 000 EUR

2 Anerkennungen je: 20 000 EUR

Eine Änderung der Anzahl und Höhe der Preise sowie der Teilung der
Gesamtsumme auf Preise und Anerkennungen ist unter Ausschöpfung der
gesamten Summe bei einstimmigem Beschluss des Preisgerichtes möglich.
IV.3.2)Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:
IV.3.3)Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die
Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.3.4)Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen
Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: ja
IV.3.5)Namen der ausgewählten Preisrichter:
Simone Raskob, Landschaftsarchitektin, Geschäftsbereichsvorstand 6A
Umwelt, Bauen und Sport, Stadt
Hans-Jürgen Best, Stadtplaner, Geschäftsbereichsvorstand 6B Planen,
Stadt Essen
Prof. Christa Reicher, Architektin und Stadtplanerin, Aachen/Dortmund
(angefragt)
Prof. Dirk Junker, Landschaftsarchitekt, Georgsmarienhütte
Martin Halfmann, Architekt, Köln
Christiane Voigt, Architektin und Stadtplanerin, Essen
Dr. Matthias Fuchs, Architekt, Darmstadt
Muchtar Al Ghusain, Geschäftsbereichsvorstand 4 Jugend, Bildung und
Kultur", Stadt Essen
Rolf Fliß, Vors. Bau- und Verkehrsausschuss (Fraktion Bündnis 90/Die
Grünen), Stadt Essen
Manfred Tepperis, stellv. Vors. Bau- und Verkehrsausschuss
(SPD-Fraktion), Stadt Essen
Janine Laupenmühlen, Vors. Schulausschuss (SPD-Fraktion), Stadt Essen
Sonja Wilkending, stellv. Vors. Schulausschuss (CDU-Fraktion), Stadt
Essen
Udo Brennholt, Schulleiter Gymnasium Essen Nord-Ost, Essen

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Weitere Informationen sind dem Bewerbermemorandum zu entnehmen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland
Am Bonneshof 35
Düsseldorf
40474
Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Nach § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist ein Antrag auf Einleitung eines
Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:

der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Nach § 135 Abs. 2 GWB kann die Unwirksamkeit eines Vertrages nur
festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30
Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber
durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags,
jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht
worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der
Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung
der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der
Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer Rheinland
Am Bonneshof 35
Düsseldorf
40474
Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
10/09/2018

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References

1. mailto:jeanette.neumann@immo.essen.de?subject=TED
2. http://www.essen.de/
3. https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4Y43YJ7R
4. mailto:dern@assmanngruppe.com?subject=TED
5. http://www.vergabe.assmanngruppe.com/
6. https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4Y43YJ7R

 
 
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