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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Reparatur und Wartung von Videogeräten
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018081009295813146 / 351983-2018
Veröffentlicht :
10.08.2018
Angebotsabgabe bis :
17.09.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
50343000 - Reparatur und Wartung von Videogeräten
35125300 - Sicherheitskameras
DE-Berlin: Reparatur und Wartung von Videogeräten

2018/S 153/2018 351983

Auftragsbekanntmachung Sektoren

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
Einkauf, Gebäude B027 ? Raum 50, Flughafen Berlin-Schönefeld
Berlin
12521
Deutschland
Kontaktstelle(n): Einkauf
E-Mail: [1]einkauf@berlin-airport.de
Fax: +49 306091-70641
NUTS-Code: DE406

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.berlin-airport.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetail
s?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16513a23786-4fbc623cd8e15739
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetail
s?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16513a23786-4fbc623cd8e15739
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.6)Haupttätigkeit(en)
Flughafenanlagen

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

RV Wartung und Instandhaltung der Videoüberwachungsanlage
Referenznummer der Bekanntmachung: EA-2017-0089
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
50343000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Abschluss einer Rahmenvereinbarung (RV) für Dienstleistungen von
IT-Systemen/Soft- u. Hardware der Videoüberüberwachungsanlage (VÜA) an
den Standorten SXF u. BER.

Hersteller/Errichter der Anlagen ist die Fa. Bosch. Die Anlage umfasst
jedoch auch Komponenten anderer Hersteller.

Im Leistungsumfang werden für alle Bestandteile der VÜA (u.a.
IP-Kameras, Wandler, Anzeige- und Bediengeräte) Service u. Entstörung
im Third-Level-Support mit ihrer Instandsetzung (Wiederherstellung des
Sollzustandes), Telefon-Hotline mit Störungsannahme, Rufbereitschaft
24/7, Als Basis enthalten sein.

Leistungen des AN können jederzeit auf zentrale Anlagenteile an BER u.
SXF erweitert, bzw. aufgrund der Reduzierung der Anlagenteile gekürzt
werden.

Leistung muss mindestens. 3 Jahre ab Vertragsbeginn sichergestellt
werden zuzügl. optionaler Verlängerungen von maximal 24 Monaten.

Darüber hinaus hat der AG das Recht, weitere Leistungen aus der RV
abzurufen, ohne das daraus eine Abnahmeverpflichtung entsteht.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
35125300
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE406
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Videoüberüberwachungsanlage

Inhalt der hier zu vergebenden Leistung ist ein Rahmenvertrag für
Dienstleistungen von IT-Systemen / Soft- und Hardware der
Videoüberüberwachungsanlage an den Standorten SXF u. BER.

Im Leistungsumfang werden für alle Bestandteile der
Videoüberwachungsanlage

Service u. Entstörung im Third-Level-Support mit ihrer Instandsetzung
(Wiederherstellung des Sollzustandes),

Telefon-Hotline mit Störungsannahme,

Rufbereitschaft 24/7,

Als Basis enthalten sein.

Die Anlage umfasst alle Komponenten der Videoüberüberwachungsanlage die
über das Video LAN mit einander vernetzt sind.

Die vom AG beigestellte Server/Speicher/Client-Architektur inkl. der
Betriebssysteme und sonstiger Software im Video LAN gehört im Tausch
der Hardware und in der VMS-Applikation zum Instandhaltungsumfang.

Das Video-LAN-Netz und alle Lizenzen der Applikationsebene VMS selbst
sind kein Bestandteil der Ausschreibung.

Die Anlage umfasst Komponenten der Videoüberüberwachungsanlage in allen
Gebäuden und den Außenflächen, insbesondere Vorfelder und Zaunbereiche,
auf den Land- und luftseitigen Campusflächen z.B.

3001 Fluggastterminal (FGT),

3002 Pier Nord (PN)

3004 Pier Süd (PS)

3008 Pavillon Nord (PAV-N)

3009 Pavillon Süd (PAV-S)

3010 Feuerwache West (FWW)

3020 Feuerwache Ost (FWO)

3110 Gebäude Technische Instandhaltung (TI)

3210 Gebäude Sicherheitsdienste (SD)

Diverse Zutrittskontrollstellen (ZKS)

Diverse Parkhäuser (z.B. MWC, TNP)

B031 Terminal A

B032 Terminal B

B033 Terminal C

B035 Terminal D2

B044 Terminal D1

C005 Terminal E

G016 Feuerwache Nord (FWN)

Sämtliche Vorfeldflächen

Zubringerstraßen (Airport City)

Zaunanlagen

An den Standorten BER und SXF.

Hersteller bzw. Errichter der vorhandenen der
Videoüberüberwachungsanlage ist die Fa. Bosch. Die Anlage umfasst
jedoch auch Komponenten anderer Hersteller. Der AG hat zum Zeitpunkt
der Vergabe die benannte Videoüberüberwachungsanlage inklusive aller
Komponenten in der Betriebsführung bzw. wird diese in Kürze übernehmen.

Leistungen des AN können jederzeit auf zentrale Anlagenteile auf dem
Campus BER und SXF erweitert werden bzw. die Leistungen des AN können
aufgrund der Reduzierung der Anlagenteile gekürzt werden.

Die Leistung muss mindestens 3 Jahre ab Vertragsbeginn sichergestellt
werden zuzüglich der optionalen Verlängerungen von maximal 24 Monaten.

Darüber hinaus hat der AG das Recht, folgende Leistungen aus dem
Rahmenvertrag abzurufen, ohne dass daraus eine Abnahmeverpflichtung
entsteht:

Wartung (Bewahrung des Sollzustandes) inkl. ihrer Instandsetzung
(Wiederherstellung des Sollzustandes)

Inspektion (Feststellung und Beurteilung des Istzustandes) inkl. Ihrer
Instandsetzung (Wiederherstellung des Sollzustandes)

Service und Entstörung im First-Level-Support,

Service und Entstörung im Second-Level-Support und

Kleinstmodifikationen mit Anpassungen und Erweiterungen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 36
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Optionale Verlängerung um maximal 24 Monate
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die Vertragslaufzeit kann durch einseitige schriftliche Erklärung des
Auftraggebers (AG) gegenüber dem Auftragnehmer (AN) maximal um 24
Monate verlängert werden. Die Verlängerung muss jeweils bis spätestens
3 Monate vor dem ursprünglichen Vertragsende schriftlich erfolgen. Der
AN hat keinen Anspruch auf Verlängerung der Vertragslaufzeit. Im Falle
einer nicht erfolgten Verlängerung kann er hieraus keinerlei Ansprüche
(insbesondere auf Schadensersatz oder Vergütung) herleiten.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die zu beschaffenden Leistungen betreffen Anlagen, die sich innerhalb
des Sicherheitsbereiches nach LuftSiG befinden. Zur Abwehr von Gefahren
für die Sicherheit des Flughafenbetriebs werden daher die Auftrags-/
Vergabeunterlagen nur den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerbern
zur Verfügung gestellt. Der AG wird die VU erst mit Aufforderung zur
Abgabe eines Angebotes zur Verfügung stellen.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die nachstehenden Angaben/Erklärungen/Nachweise sind von den Bewerbern
(der Begriff Bewerber wird als Synonym auch für Bewerbergemeinschaften
(BWG) verwendet) bzw. von jedem Mitglied der BWG sowie von allen für
die Leistungserbringung vorgesehenen Nachunternehmern
(NU)/Unterauftragnehmern vorzulegen. Ein Verweis auf frühere
Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend. Ausländischen Bewerbern
wird die Vorlage vergleichbarer Nachweise gestattet. Soweit
Eigenerklärungen verlangt werden, sagt der Bewerber zu, Nachweise auf
Verlangen, spätestens jedoch vor Zuschlagserteilung vorzulegen.

1) Bezeichnung des Bewerberunternehmens mit Firma und Anschrift sowie
Angabe eines für das Verfahren zuständigen Ansprechpartners mit E-Mail,
Telefon- und Faxnummer.

2) Aktueller Handelsregister-Auszug oder eine Kopie desselben (zum
Schlusstermin, vgl. Ziff. IV.2.2) nicht älter als 6 Monate).

3) Unterschriebene Eigenerklärungen gem. §§ 123, 124 GWB sowie soweit
anwendbar § 21 SchwarzArbG, § 21 AEntG und § 98 c AufenthG.
Unterschriebene Eigenerklärungen gemäß § 19 Abs. 1 und Abs. 3 i. V. m.
und § 21 des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns
(MiLoG). Der AG stellt hierzu das Formblatt Eigenerklärung zur
Verfügung.

4) Sofern eine Bewerbung als BWG erfolgen soll, ist mit dem
Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern der BWG unterzeichnete
Erklärung einzureichen, aus der sich auch die gesamtschuldnerische
Haftung (vgl. Ziff. III.1.8) dieser Bekanntmachung) im Zuschlagsfall,
die Namen sämtlicher Mitglieder der BWG, ein bevollmächtigter Vertreter
und die Absicht, sich im Fall der erfolgreichen Bewerberauswahl zur
Bietergemeinschaft und im Zuschlagsfall zu einer Arbeitsgemeinschaft
zusammenzuschließen, ergibt.

Der AG stellt hierzu das Formblatt BWG-Erklärung zur Verfügung.

BWG haben in obiger BWG-Erklärung oder als Anlage zur BWG-Erklärung
eine schriftliche Erklärung folgenden Inhalts vorzulegen: Sämtliche
Mitglieder der BWG bzw. der Vertreter der BWG haben/hat zu erklären,
dass die Bildung keinen Verstoß gegen § 1 GWB darstellt. Darüber hinaus
ist von den Mitgliedern der BWG bzw. dem Vertreter dieser zu erklären,
inwiefern für das jeweilige beteiligte Unternehmen wirtschaftlich
zweckmäßige und kaufmännische Gründe vorliegen, sich nicht allein um
die Auftragsvergabe zu bewerben.

5) Der Bewerber kann sich zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und
finanziellen sowie technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit
(Eignung) der Fähigkeiten anderer Unternehmen (Dritter /
Nachunternehmer / konzernverbundener Unternehmen) bedienen, ungeachtet
des rechtlichen Charakters zwischen ihm und diesen Unternehmen
bestehenden Verbindungen.

Zum Nachweis der Eignung hat der Bewerber diese Dritten in seinem
Teilnahmeantrag zu benennen und die in Ziff. III.1) dieser
Bekanntmachung genannten Angaben / Erklärungen / Nachweise z.B.
Eigenerklärung und Handelsregisterauszug auch für diesen Dritten in
dem Umfang vorzulegen, indem er sich auf dessen Fähigkeiten beruft. Mit
dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis zu erbringen, dass ihm dieser
Dritte mit den erforderlichen Mitteln für das Erbringen der Leistungen
zur Verfügung (z.B. Verpflichtungserklärung) steht. Sofern der Bewerber
sich zum Nachweis der Eignung auf Dritte bezieht, hat er für diese in
seinem Teilnahmeantrag die in Ziff. III.1.1) dieser Bekanntmachung
genannten Angaben / Erklärungen / Nachweise vorzulegen.

Der AG stellt hierzu das Formblatt Nachunternehmer-Erklärung zur
Verfügung.

Der AG behält sich vor, weitere Unterlagen beizuziehen bzw. zu
verlangen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die nachstehenden Angaben / Erklärungen / Nachweise sind von den
Bewerbern (bzw. jedem Mitglied der BWG sowie von allen für die
Leistungserbringung vorgesehenen NU vorzulegen. Ein Verweis auf frühere
Bewerbungen / Angebote ist nicht ausreichend.

1) Erklärung über den Gesamtumsatz (netto) des Unternehmens zur
vergebenden Leistung in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Die Umsatzangaben sind für jedes Jahr separat anzugeben.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Als Mindestanforderung für die Zulassung zum Teilnahmewettbewerb gilt
ein entsprechender mittlerer Gesamtjahresumsatz (netto) des
Bewerbers/der BWG, in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.

Videoüberüberwachungsanlage 2 000 000 EUR

Die Nichterfüllung dieser Mindestanforderung führt zum Ausschluss aus
dem weiteren Verfahren.

Die vorstehend genannten Erklärungen sind sowohl von dem Bewerber als
auch allen Mitgliedern einer BWG zu tätigen. Die Umsätze von
Mitgliedern einer BWG sind für die Erfüllung der Mindestanforderung zu
addieren. Sofern der Bewerber/die BWG zur Erfüllung der
Mindestanforderungen unter 1.) auf Angaben/Daten von
Dritten/Nachunternehmern/ konzernverbundenen Unternehmen verweisen
will, sind die obigen Angaben/Nachweise/Erklärungen auch für den
Dritten/Nachunternehmer/konzernverbundene Unternehmen vorzulegen.
Außerdem ist eine Erklärung des
Dritten/Nachunternehmers/konzernverbundenen Unternehmens vorzulegen,
wonach dieser/s bereit ist, Leistungen, finanzielle Mittel und/oder
Ressourcen für dieses Projekt zu erbringen bzw. bereitzustellen
(Verpflichtungserklärung).

Der AG stellt hierzu das Formblatt Verpflichtungserklärung zur
Verfügung.

Die Vergabestelle behält sich vor, die Vorlage weiterer Unterlagen
beizuziehen bzw. zu verlangen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die Bewerber/BewG müssen zu den nachfolgenden Punkten/Nachweise/Angaben
erbringen/machen, die für die Eignung erforderlich sind.

1) Es ist mindestens eine Referenz vom Bewerber/der
Bewerbergemeinschaft aufzuführen und zu beschreiben, bei der
vergleichbare Leistungen (Pkt. II.1.4 und II.2.4) innerhalb der letzten
5 Jahre erbracht wurden.

Die Darstellung der Unternehmensreferenzen soll in Tabellenform
erfolgen. Hierfür stellt der Auftraggeber ein Formular in der
eVergabe-Plattform
[5]https://vergabekooperation.berlin/NetServer/index.jsp zur Verfügung,
das von den Bewerbern/ Bewerbergemeinschaften genutzt werden soll.

Je Referenz sollten folgende Daten angegeben werden:

Name und Adresse des Auftraggebers

Benennung eines Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer
des Ansprechpartners

Ausführungszeitraum der erbrachten Leistung (Monat/Jahr)

Kurzbeschreibung der erbrachten Leistungen

Anzahl der untereinander vernetzten IP-Kameras in einer
Videoüberwachungsanlage,

schematische Darstellung der Systemarchitektur des eingesetzten
Videomanagementsystems

Anzahl der Nutzerarbeitsplätze

Benennung des Anlagetyps

Angabe zu Schnittstellen der übergeordneten Managementsysteme

Benennung und Beschreibung des Helpdesk inklusive Laufzeit unter
expliziter Angabe der mit dem Kunden vereinbarten
Wiederherstellungszeiten.

2) Es sind mindestens 2 Mitarbeiter des Bewerbers / der
Bewerbergemeinschaft aufzuführen und zu benennen, welche/r für den
Zeitraum der vertraglichen Dauer für die Erbringung der Leistung /
Instandhaltung vorgesehen sind. Anzugeben ist dabei die berufliche
Qualifikation anhand von persönlichen Referenzen (ggf. anonymisiert).

Die Darstellung der Referenz der Mitarbeiter soll in Tabellenform
erfolgen.

Bei der Referenz sollen folgende Daten angegeben werden:

Name des Mitarbeiters

Name und Adresse des Auftraggebers

Benennung eines Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer
des Ansprechpartners

Ausführungszeitraum der erbrachten Leistung (Monat/Jahr)

Kurzbeschreibung der erbrachten Leistungen

Anzahl der untereinander vernetzten IP-Kameras in einer
Videoüberwachungsanlage,

Anzahl der Nutzerarbeitsplätze

Benennung des Anlagetyps

Benennung und Beschreibung der Kenntnisse Elektrotechnik,
Netzwerktechnik, grundlegende IT-Kenntnisse

Besuche von Hersteller- und Systemschulungen

Benennung der Deutschkenntnisse
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Videoüberwachungsanlage

Zu 1.) Es ist mindestens eine Referenz vom Bewerber/der
Bewerbergemeinschaft aufzuführen und zu beschreiben, bei der
vergleichbare Leistungen (Pkt. II.1.4 und II.2.4ff) innerhalb der
letzten 5 Jahre erbracht wurden.

Bei der Referenz muss es sich um einen Auftrag gehandelt haben, bei dem

1.1) eine Videoüberwachungsanlage erfolgreich instandgehalten
wurde/wird mit mindestens

a) 1000 IP-Kameras,

b) 10 Nutzerarbeitsplätzen

c) 300TB Speicherkapazität

d) Anlagentyp: Bosch Videomanagementsystem BVMS

e) in einer Enterprise Systemumgebung

f) ein Versionsupdate

Und

1.2) ein Helpdesk (Third-Level-Support)

f) mit einer Erreichbarkeit von 24/7 und

g) mit einer Wiederherstellungszeit von 8 Stunden

h) und einer Hotline in deutscher Sprache mit einer telefonischen
Erreichbarkeit von 24/7

i) wurde / wird für einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten geleistet.

Die Nichterfüllung einer dieser vorgenannten aufgeführten
Mindestanforderungen führt zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.

Videoüberwachungsanlage

Zu 2.) Es gelten für die mindestens 2 benannten Mitarbeiter nachfolgend
aufgeführte Mindestanforderungen:

2.a) Erfahrungen in der erfolgreichen Durchführung von Wartungs- und
Instandhaltungstätigkeiten von mindestens einer vergleichbaren
Videoüberwachungsanlage innerhalb der letzten 5 Jahre mit

2.b) Mindestens 500 Kameras, 5 Nutzerarbeitsplätzen, 100TB
Speicherkapazität und

2.c) dem Anlagentyp: Bosch Videomanagementsystem BVMS und

2.d) für die Dauer von mindestens 6 Monaten geleistet und

2.e) der Nachweis für spezielle Kenntnisse Elektrotechnik,
Netzwerktechnik, grundlegende IT-Kenntnisse und

2.f) innerhalb einer Enterprise Systemarchitektur und

2.g) Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift.

Sofern einer dieser hier benannten Mitarbeiter eine der
Mindestanforderungen [gem. 2.a) bis 2.g)] nicht erfüllt, führt dies für
den Bewerber/BWG zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren
III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

Der AG prüft bei den fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträgen die
Eignung der Bewerber in einem dreistufigen Verfahren.

Stufe 1: Prüfung auf Vollständigkeit der abgeforderten Angaben,
Erklärungen und Nachweise III.1.1 bis III.1.3

Stufe 2: Vorliegen von Ausschlussgründen inkl. Erfüllung der
Mindestanforderungen

Stufe 3: Prüfung der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung,
wirtschaftlichen und finanziellen sowie der technischen und beruflichen
Leistungsfähigkeit gemessen an der zu vergebenden Leistung.

Insbesondere auf Stufe 3, deren Prüfung anhand der vom Bewerber/BWG
eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweise erfolgt, übt der
Auftraggeber seinen Beurteilungsspielraum aus. Nur die geeigneten
Bewerber werden im weiteren Verfahren berücksichtigt.

Der AG behält sich vor, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte
unternehmensbezogene Unterlagen, insb. Erklärungen, Angaben,
Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzufordern oder ggf.
korrigieren zu lassen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:

Gemäß Vergabeunterlagen
III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:

Gemäß Vergabeunterlagen
III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt
wird, haben muss:

Gesellschaft bürgerlichen Rechts, gesamtschuldnerisch haftend mit
bevollmächtigtem Vertreter.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

a) Das einzusetzende Personal muss vor Leistungsbeginn Sicherheits-u.
Zuverlässigkeitsüberprüfungen (gemäß §7 LuftSiG) erfolgreich bestanden
haben.

b) Vorlage Betriebshaftpflichtversicherung bei Auftragsbeginn mit
Deckung von mind. 5 Mio. EUR für Personen-u. Sachschäden innerhalb des
Sicherheitsbereiches, sonst mind. 2 Mio. EUR für Personen-u.
Sachschäden. Sofern AN Fahrgenehmigung im Sicherheitsbereich zur
Leistungserbringung benötigt, hat er Deckungssumme für
Kfz-Haftpflichtversicherung in Höhe von 100 Mio. EUR vorzuhalten, bzw.
abzuschließen.

c) Alle eingesetzten AN-Mitarbeiter müssen d. deutsche Sprache in Wort
und Schrift beherrschen.

d) mindestens 3 der einzusetzenden AN-Mitarbeiter müssen
Berufserfahrungen v. mind. 3 Jahren in d. erfolgreichen Durchführung v.
Instandhaltungstätigkeiten an Videoüberwachungsanlagen und der
geeigneten Herstellerschulungsnachweise haben
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 17/09/2018
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/12/2018
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Der AG führt als Sektorenauftraggeber ein Verhandlungsverfahren mit
Bekanntmachung i. S. d. 4. Teils des GWB u. der SektVO durch.

Durch diese Bekanntmachung wird der Teilnahmewettbewerb (TNW) begonnen,
in dem sich die interessierten Unternehmen mit den in dieser
Bekanntmachung angegebenen Angaben, Erklärungen u. Nachweisen um die
Aufforderung zur Angebotsabgabe bewerben kein Angebot. Erst eine
erfolgreiche Bewerbung mit positiver Eignungsprüfung u. -bewertung
durch den AG führt zur Versendung der Vergabeunterlagen

2) Die Übermittlung von Bewerberfragen hat ausschließlich unter Nutzung
der Funktionalität der Vergabeplattform (vgl. Ziff.I.3) unter Angabe
der Bezeichnung der Maßnahme (vgl. Ziff. II.1.1)) u. des Aktenzeichens
EA-2017-0089 zu erfolgen. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche
Fragen erteilt, die bis zum 14.9.2017, 12.00, an die unter Ziffer I.1)
bezeichnete Stelle unter Nutzung der Funktionalität der
Vergabeplattform (vgl. Ziff. I.3) eingegangen sind. Mündliche o.
verspätete Anfragen werden nicht beantwortet. Der AG wird etwaige
Informationen (auch die Formulare) u. Beantwortung von Fragen von
Bewerbern zum TNW sowie sonstige Klarstellungen des AG, die das
Vergabeverfahren betreffen, auf der Internetseite veröffentlichen:
[6]https://vergabekooperation.berlin/NetServer/index.jsp. Der AG
empfiehlt daher allen Bewerbern, täglich den vorbenannten Link zum
Abruf von aktuellen Informationen u. Klarstellungen des AG sowie
Antworten von Bewerberanfragen zum Vergabeverfahren zu nutzen. Die
Bewerber sollen die vom AG zur Verfügung gestellten Formulare
verwenden, ausfüllen u. durch die geforderten Angaben, Erklärungen u.
Nachweise ergänzen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist
nicht ausreichend.

3) Die Bewerber haben zu beachten, dass der TNA unterzeichnet ist. Der
TNA ist entweder von allen Mitgliedern einer BWG o. dem
bevollmächtigten Vertreter zu unterzeichnen. Sofern ein
bevollmächtigter Vertreter unterzeichnet, ist bzw. sind die Vollmachten
der Mitglieder der BWG beizufügen.

4) Die TNA u. deren Anlagen sind einfach in deutscher Sprache
einzureichen. Die Übermittlung hat unter Nutzung der Funktionalitäten
der eVergabe unter expliziter Angabe des Aktenzeichens EA-2017-0089 zu
erfolgen (Vorlage bis zum Schlusstermin bei der benannten Kontaktstelle
die Übersendung per Telefax o. in anderer elektronischer Form, z.B.
mittels E-Mail, ist nicht zulässig). Hierzu ist das auf der
Vergabeplattform des AG veröffentlichte Formular zu verwenden.

5) Der AG ist berechtigt, bei Bedenken hinsichtlich der Eignung des
Bewerbers die Vorlage von Originalen o. weiteren Unterlagen zu
verlangen.

6) Mit der Benennung der Referenzen stimmt der Bewerber/BWG der
Kontaktaufnahme durch den AG zu den jeweiligen Referenzgebern zu.

7) Der Bewerber wird darauf hingewiesen, dass alle mit dem TNA
eingereichten Angaben auch für das ggf. einzureichende Angebot Geltung
haben sollen. Sofern sich im weiteren Verfahren Änderungen gegenüber
dem TNW ergeben, muss der AG zu späterer Zeit ggf. erneut in eine
Beurteilung der Eignung eintreten.

8) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt u. verbleiben im
Besitz des Auftraggebers.

9) Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der
vorliegenden EU-weiten Bekanntmachung maßgeblich ist, wenn die
Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien
veröffentlicht wird u. der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen
Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig o.verändert wiedergegeben
wird.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft
und Energie des Landes Brandenburg
Heinrich-Mann-Allee 107
Potsdam
14473
Deutschland
Telefon: +49 331866-1617
Fax: +49 331866-1652
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

1) Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB müssen erkannte Verstöße gegen
Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen
gegenüber dem AG gerügt werden.

2) Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB müssen Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aus diesem Bekanntmachungstext erkennbar sind,
innerhalb der in der Bekanntmachung benannten Angebots- bzw.
Bewerbungsfrist gegenüber dem AG gerügt werden.

3) Gemäß § 160 Abs. 3 NR. 3 GWB müssen Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind,
innerhalb der Angebots- bzw. Bewerbungsfrist gegenüber dem AG gerügt
werden.

4) Hilft der AG der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung bei
der Verabekammer des Landes Brandenburg un ter der o. g. Anschrift
innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des AG, der
Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag
ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen des § 160 Abs. 3 GWB
vorliegen.

5) Der AG weist zugleich auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hin.
Insbesondere sind die Fristenregelungen in § 135 Abs. 2 GWB zur
Geltendmachung der in § 134 Abs. 1 GWB genannten Verstöße zu beachten.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
07/08/2018

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References

1. mailto:einkauf@berlin-airport.de?subject=TED
2. http://www.berlin-airport.de/
3. https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16513a23786-4fb
c623cd8e15739
4. https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16513a23786-4fb
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5. https://vergabekooperation.berlin/NetServer/index.jsp
6. https://vergabekooperation.berlin/NetServer/index.jsp

 
 
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