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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Nürnberg - Dienstleistungen von Architekturbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018081009195212507 / 351317-2018
Veröffentlicht :
10.08.2018
Angebotsabgabe bis :
20.09.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71200000 - Dienstleistungen von Architekturbüros
DE-Nürnberg: Dienstleistungen von Architekturbüros

2018/S 153/2018 351317

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Evang.-Luth. Kirchengemeinde St. Lorenz
Burgstraße 1-3
Nürnberg
90403
Deutschland
Kontaktstelle(n): Drees & Sommer GmbH
E-Mail: [1]julian.kiefer@dreso.com
NUTS-Code: DE254

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://lorenzkirche.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]www.deutsche-evergabe.de
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Evang.-Luth. Gesamtkirchengemeinde Nürnberg
Egidienplatz 33
Nürnberg
90403
Deutschland
E-Mail: [4]julian.kiefer@dreso.com
NUTS-Code: DE254

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]http://www.kirchengemeindeamt.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Körperschaft des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Freizeit, Kultur und Religion

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Sanierung Langhaus Lorenzkirche Objektplanung nach HOAI § 34 LPH 3-9
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71200000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Kirchengemeinde St. Lorenz beabsichtigt die Sanierung des
Langhauses der Lorenzkirche in Nürnberg. In der historischen &
denkmalgeschützten Lorenzkirche sind die statische Ertüchtigung des
Langhausdachstuhls & eine Neueindeckung mit Biberschwanzziegeln
erforderlich. Im Zuge der Maßnahmen am Dach müssen die Maßwerke an den
Fenstern überarbeitet werden. Ebenso müssen die gesamten
Natursteinaußenwände des Langhauses innen & außen restauriert/gereinigt
werden. Maßnahmen sind auch an den Fenstern geplant. Auf der Südseite
wird voraussichtlich die Schutzverglasung gegen eine spezielle
Sonnenschutzverglasung ausgetauscht & einige der Hallenchorfenster
müssen mit einer neuen Schutzverglasung versehen werden. Gleichzeitig
werden dort die Glasgemälde restauriert. Der Auftraggeber hat für diese
Maßnahme Kosten i. H. v. ca. 5,8 Mio. EUR brutto veranschlagt. Im Falle
einer Realisierung beabsichtigt der Auftraggeber, die Leistungen der
Objektplanung § 34 HOAI LPH 3-9 stufenweise zu beauftragen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 4 870 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE254
Hauptort der Ausführung:

Nürnberg
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Auftraggeber hat für die Maßnahme Kosten in Höhe von 5,8 Mio. EUR
brutto veranschlagt. Im Falle einer Realisierung beabsichtigt der
Auftraggeber, die Leistungen der Objektplanung gemäß § 34 HOAI LPH 3-9
stufenweise zu beauftragen. Mindestens vergeben werden die Leistungen
der Stufe 1. Die Beauftragung weiterer Leistungsphasen erfolgt im Falle
ihrer Beauftragung ganz oder teilweise nach folgenden Stufen:

Stufe 1: LPH 3;

Stufe 2: LPH 4-7;

Stufe 3: LPH 8-9.

Ein Anspruch des Auftragnehmers auf die Beauftragung weiterer
Leistungen und der Stufe 2 [ganz oder teilweise] besteht nicht. Aus der
stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honorar- oder
Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden.

Zum angestrebten Bauvorhaben gibt es bereits diverse Unterlagen aus der
LPH 1+2, welche für die Stufe 2 als Vorbereitung für die Präsentation
und als Kalkulationsgrundlage des Vertragsentwurfes zur Verfügung
gestellt wird.

Vertragsgrundlage wird der der Einladung zum Verhandlungsverfahren
(Stufe 2) beigelegte Vertragsentwurf des Auftraggebers.

Planungsbeginn ist sofort nach Beauftragung. Baubeginn ist
voraussichtlich für Ende 2019 vorgesehen.

Der Realisierung des Projektes liegen ein begrenztes Budget und eine
Finanzierung zugrunde. Die wirtschaftliche Realisierung des gesamten
Projektes in Bezug auf die Baukosten sowie die späteren Nutzungskosten
muss gegeben sein.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 42
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

1) Berufliche Leistungsfähigkeit: 12 %;

2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: 10 %;

3) Fachliche Eignung Büroorganisation: 8 %;

4) Besondere Befähigungsnachweise: 30 %;

5) Fachliche Eignung Referenzprojekte: 40 %
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1) Eigenerklärung, dass keine Abhängigkeit von Ausführungs- und
Lieferinteressen vorliegt nach § 73 Abs. 3 VgV;

2) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1, 2, 3
GWB vorliegen bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach §
125 GWB;

3) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 4 GWB
vorliegen bzw. Nachweis nach § 123 Abs. 4 S. 2 GWB;

4) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB
vorliegen, bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach § 125
GWB;

5) Nachweis der Berufszulassung nach § 44 Abs. 1 VgV;

6) Nachweis der Bauvorlageberechtigung nach Art. 61 BayBO;

7) Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen
nach § 43 VgV (Auszug Handelsregister oder gleichwertiger Nachweis);

8) Erklärung, dass kein Interessenkonflikt nach § 6 VgV vorliegt.

Unrichtige Auskünfte können zum Ausschluss des Bewerbers führen.

Bei Arbeitsgemeinschaften muss jedes Mitglied benannt und
teilnahmeberechtigt sein.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Erklärung, ob sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen
bedient und dass ihm dann die erforderlichen Mittel zur Verfügung
stehen (§ 47 VgV);

2) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für
die entsprechenden Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren (1
Punkt ab 50 000 EUR, 2 Punkte ab 100 000 EUR, 3 Punkte ab 150 000 EUR,
4 Punkte ab 200 000 EUR, 5 Punkte ab 250 000 EUR netto) (§ 45 Abs. 4
VgV);

3) Der Auftragnehmer muss über eine Berufshaftpflichtversicherung
verfügen, deren Deckungssummen für Personenschäden mind. 2 000 000 EUR
und zusätzlich für sonstige Schäden mind. 1 00 000 EUR betragen (§ 45
Abs. 1 Ziffer 3 VgV). Dies hat durch eine für das Objekt geeignete
Berufshaftpflichtversicherung zu

Erfolgen. Im Bewerbungsverfahren kann der Bewerber zum Nachweis seiner
Versicherungswürdigkeit auch eine schriftliche Erklärung der
Versicherung vorlegen, in der die Versicherungsabsicht für o. a.
Leistungen für den Auftragsfall bestätigt wird.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

a) Angaben über die für das Projekt vorgesehene technische Leitung (§
46 Abs. 3 Ziffer 6 VgV): Qualifikation des Projektleiters (volle
Punktzahl: Berufserfahrung > 10 J., Hochschulabschluss (FH/Uni) ist
Voraussetzung für die Wertung), Gewichtung 75 %;

b) Qualifikation des Stellvertreters (volle Punktzahl: Berufserfahrung
> 5 J., Hochschulabschluss (FH/Uni) ist Voraussetzung für die Wertung),
Gewichtung 25 %.

2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

a) Jahresumsatz für entsprechende Planungsleistungen in den letzten 3
Geschäftsjahren (Wertung siehe III.1.2).

3) Büroorganisation und Projektteam:

a) Jährliches Mittel der Beschäftigten (Mitarbeiterzahl) und Anzahl der
Führungskräfte in den letzten 3 Geschäftsjahren (3 Punkte für 1 MA, 4
Punkte für 2 MA, 5 Punkte ab 3 MA); Gewichtung 50 %;

b) Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität (Kosten, Termine, Qualität
bzw. Standards oder QM-Zertifikat ISO 9001, Wertung: 1 von 3: 3 Punkte,
2 von 3: 4 Punkte, 3 von 3 oder Zertifikat: 5 Punkte), Gew. 50 %.

4) Besondere Befähigungsnachweise:

a) Besondere Kenntnisse und Erfahrungen in Förderverfahren,
Verwaltungsvorschriften und sonst. Regelwerken (Förderverfahren auf
Bundes-/Landes-/EU-Ebene) bei vergleichbaren Bauvorhaben, insbesondere
Projektabwicklung und Verwendungsnachweis in den letzten 5 Jahren
(volle Punktzahl bei Projektnennung + schriftlicher Erläuterung von
mind. 2 Projekten (Wertung: Mindestnennung 1 Projekt = 3 Punkte,
Nennung 2. Projekt = 5 Punkte, wenn nicht vorhanden 0 Punkte (max. 5
Punkte möglich)), Gew. 30 %;

b) Nachweis der Qualifikation im Bereich Denkmalschutz (volle Punktzahl
bei Aufbaustudium Denkmalpflege eines MA oder Studium
Konservierung/Restaurierung eines MA oder 3 Weiterbildungen im Bereich
Denkmalschutz im Büro), Gew. 30 %;

c) Nachweis von durchgeführten Sanierungs- bzw.
Instandsetzungs-/Bauunterhaltsmaßnahmen im laufenden Betrieb in den
letzten 10 Jahren (volle Punktzahl bei Projektnennung + schriftlicher
Erläuterung von mind. 2 Projekten) (Wertung: Mindestnennung 1 Projekt =
3 Punkte, Nennung 2. Projekt = 5 Punkte, wenn nicht vorhanden 0 Punkte
(max. 5 Punkte möglich)), Gew. 30 %;

d) Mitgliedschaft beim Deutschen Nationalkomitee von ICOMOS e. V. (ja),
Gew. 10 %.

5) Referenzprojekte:

Beschreibung Referenzprojekte (§ 46 Abs. 3 Ziffer 1 VgV):

1) Sanierung/Umbau eines Kirchengebäudes mit überregionaler Bedeutung
in den letzten 10 Jahren (1 Referenz), Gewichtung 37,5 %;

2) Sanierung/Umbau/Erweiterung eines mittelalterlichen Gebäudes in den
letzten 10 Jahren (1 Referenz), Gewichtung 25,0 %;

3) Sanierung/Umbau/Erweiterung eines mittelalterlichen Gebäudes in den
letzten 10 Jahren (1 Referenz), Gewichtung 37,5 %.

Für die der Bewerber Objektplanungsleistungen erbracht hat mit Angabe
folgender Informationen: Auftraggeber (Anschrift, Telefonnummer;
Ansprechpartner); Bestätigung der Kostentreue im Referenzschreiben
(keine Eigenerklärung gültig); Bestätigung der Termintreue im
Referenzschreiben (keine Eigenerklärung gültig); Projektbeschreibung in
Wort und Bild; selbst erbrachte Leistungsphasen nach HOAI (§ 34 LPH
2-8); Referenz wurde durch den vorgesehenen Projektleiter erbracht
(ja); sowie für:

Referenz 1): anteilige Kosten des Bauwerks KGR 300+400 (mind. 0,5 Mio.
EUR brutto); Angabe Bruttogrundfläche (BGF, mind. 500 m^2); Nachweis
Kirchengebäude über Auszug aus Liste Arbeitsgemeinschaft Christlicher
Kirchen in Deutschland (ja); Angabe Baujahr (vor 1800);

Referenz 2): anteilige Kosten des Bauwerks KGR 300+400 (mind. 2,0 Mio.
EUR brutto); Angabe Bruttogrundfläche (BGF, mind. 1 000 m^2); Nachweis
Denkmalschutz über Auszug Liste der Baudenkmäler (ja); Schwierigkeit
des Projektes gemäß HOAI-Honorarzone (> Zone III);

Referenz 3): anteilige Kosten des Bauwerks KGR 300+400 (mind. 1,0 Mio.
EUR brutto); Sanierung/Umbau/Erweiterung inklusive Dachstuhlsanierung
(textliche Beschreibung); Nachweis Denkmalschutz über Auszug Liste der
Baudenkmäler (ja); Angabe Baujahr (vor 1600).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zur Wertung der jeweiligen Referenzprojekte muss bei jeder Referenz
zwingend die Leistung über die Leistungsphasen 2-8, § 34 HOAI erbracht
worden sein.

Zur Wertung der Referenz 1 des Projektes als Kirchengebäude ist
nachzuweisen, dass der Bauherr/Nutzer der Arbeitsgemeinschaft
Christlicher Kirchen in Deutschland e. V. angehört.

Zur Wertung der Referenz 2 des Projektes als denkmalgeschütztes Gebäude
(Einzeldenkmal) ist der Nachweis als Denkmal gemäß Liste der
Baudenkmäler erforderlich. Durch den Bieter ist der entsprechende
Nachweis zur Referenz beizulegen.

Zur Wertung der Referenz 2 und 3 des Projektes eines mittelalterlichen
Gebäudes als denkmalgeschütztes Gebäude (Einzeldenkmal) ist der
Nachweis als Denkmal gemäß Liste der Baudenkmäler erforderlich. Durch
den Bieter ist der entsprechende Nachweis zur Referenz beizulegen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Natürliche Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres
Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der
Berufsbezeichnung Architekt berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen
Heimatland die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt
der die fachlichen Anforderungen als Architekt,

Wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen
Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung gewährleistet ist. Für
die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind die jeweiligen Berufs-
oder Handelsregister und die Bescheinigungen oder Erklärungen über die
Berufsausübung in Anhang XI der

Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom
26.2.2014 über die öffentliche Auftragsvergabe und zur Aufhebung der
Richtlinie 2004/18/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl L
94 vom 28.3.2014, S. 65) aufgeführt.

Juristische Personen, wenn deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf
Planungsleistungen der hier angegebenen Art ausgerichtet ist.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Soweit unter III.1.1) bis III.1.3) lediglich Angaben/Eigenerklärungen
gefordert werden, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, zur
Behebung von Zweifeln entsprechende Bescheinigungen oder Nachweise
nachzufordern. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie
keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original
geben. Eingereichte Nachweise müssen gültig sein. Bei
Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen für alle
Mitglieder vorzulegen. Die Aufteilung der Leistungsbereiche ist
anzugeben. Will ein Bewerber (auch als Mitglied einer
Bewerbergemeinschaft) sich auf die Leistungsfähigkeit Dritter berufen
(z. B. Nachunternehmer, Gesellschafter), so ist der Nachweis zu führen,
dass dem Bewerber die Leistungsfähigkeit des Dritten zur Verfügung
steht. Nachweise sind unaufgefordert vorzulegen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 20/09/2018
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 6 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Unrichtige Auskünfte können zum Ausschluss des Bewerbers führen. Die
geforderten Auskünfte und entsprechenden Unterlagen sind termingerecht
per Post einzureichen.

Die Verwendung des vorbereiteten Bewerbungsformulars einschließlich
Anlagen ist zwingend (Ausschlusskriterium). Den Bewerbungsbogen
erhalten Sie als Download unter: [6]http://www.deutscheevergabe.de Es
werden keine mit dem Teilnahmeantrag oder dem Angebot vorzulegenden
Unterlagen nachgefordert (§ 56 Abs. 2 S. 2 VgV). Hinweis zu III.1.2)
und III.1.3): Die volle Punktzahl kann nur erreicht werden, wenn die
Eignung wie unter III.1.2) und III.1.3) Benchmark in Klammern
beschrieben, jeweils mindestens erfüllt und die jeweiligen
Referenzprojekte bereits fertiggestellt sind.

Informationspflicht des Bewerbers: Die Teilnehmer/Bewerber verpflichten
sich, eigenverantwortlich bis 6 Kalendertage vor Ablauf der
Teilnahmefirst auf der zuvor genannten Internetseite zu informieren, ob
weitere Erläuterungen, Änderungen oder Ergänzungen der
Vergabeunterlagen vorgenommen wurden. Es wird darauf hingewiesen, dass
alle veröffentlichten Erläuterungen, Änderungen oder Ergänzungen
Bestandteil der Vergabeunterlagen sind. Anfragen an die Vergabestelle
sind ausschließlich schriftlich an die unter Ziffer I.3) angegebene
Kontaktadresse bis spätestens 8 Kalendertage vor Ablauf der
Teilnahmefrist zu richten.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Regierung von Mittelfranken Vergabekammer Nordbayern
Promenade 27
Ansbach
91522
Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Verstöße gegen Vergabevorschriften sind innerhalb von 10 Kalendertagen
nach Bekanntwerden des Rügegrundes gegenüber der Vergabestelle zu rügen
(§ 160, Abs. 3 Nr. 1 GWB).

Nach Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung
eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Tage (§ 160 Abs.
3 Nr. 4 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Regierung von Mittelfranken Vergabekammer Nordbayern
Promenade 27
Ansbach
91522
Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
08/08/2018

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References

1. mailto:julian.kiefer@dreso.com?subject=TED
2. https://lorenzkirche.de/
3. http://www.deutsche-evergabe.de/
4. mailto:julian.kiefer@dreso.com?subject=TED
5. http://www.kirchengemeindeamt.de/
6. http://www.deutscheevergabe.de/

 
 
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