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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Erfurt - Planung von Stromversorgungssystemen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018081009183812416 / 351278-2018
Veröffentlicht :
10.08.2018
Angebotsabgabe bis :
10.09.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71323100 - Planung von Stromversorgungssystemen
71321000 - Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
DE-Erfurt: Planung von Stromversorgungssystemen

2018/S 153/2018 351278

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Freistaat Thüringen, Landesamt für Bau und Verkehr (TLBV), Abteilung 5
Hochbau
Europaplatz 3
Erfurt
99091
Deutschland
Kontaktstelle(n): www.evergabe-online.de nur für weitere Auskünfte:
TLBV, Dezernat 16 Zentrale Vergabe, Europaplatz 3, 99091 Erfurt
E-Mail: [1]zentrale.vergabe@tlbv.thueringen.de
Fax: +49 361-574156570
NUTS-Code: DEG01

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://www.thueringen.de/th9/tlbv/

Adresse des Beschafferprofils: [3]https://www.evergabe-online.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[4]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=210165
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[5]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=210165
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Bauhaus-Universität Weimar, Standortentwicklung Coudraystraße 7 13,
1. BA Modernisierung des Fakultätsgebäudes Coudraystraße 7
Referenznummer der Bekanntmachung: 1210-18-F-EV-21
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71323100
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Bauhaus-Universität Weimar in Thüringen verfügt mit ihren
Fakultäten Architektur und Urbanistik, Bauingenieurwesen, Kunst und
Gestaltung sowie Medien über ein spezifisches Lehr- und
Forschungsprofil. Der Standort Coudraystraße 7 bis 13 in Weimar soll
mit dem Ziel qualifiziert werden, die Fakultät Bauingenieurwesen hier
zu konzentrieren. Im Zuge des 1. Bauabschnittes ist zunächst die
grundhafte Modernisierung des Fakultätsgebäudes Coudraystraße 7
vorgesehen. Es soll zukünftig als Fakultätsgebäude Bauingenieurwesen
genutzt werden. Für die Planung der Elektro-, der Fernmelde- und
informationstechnischen Anlagen sowie der Förderanlagen im Zusammenhang
mit dem Umbau und der Modernisierung des Gebäudes soll im Rahmen des
Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb ein Planungsbüro
ausgewählt und mit dieser Aufgabe beauftragt werden.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71321000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEG05
Hauptort der Ausführung:

Der Hauptort der Ausführung ist die Coudraystraße 7 in 99423 Weimar in
Thüringen in innerstädtischer Lage.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Bauhaus-Universität Weimar verfügt mit ihren Fakultäten Architektur
und Urbanistik, Bauingenieurwesen, Kunst und Gestaltung sowie Medien
über ein spezifisches Lehr- und Forschungsprofil. Der Standort
Coudraystraße 7 13 soll mit dem Ziel qualifiziert werden, die
Fakultät Bauingenieurwesen hier zu konzentrieren. Die überwiegende
Gebäudesubstanz des Standortes Coudraystraße entspricht in keiner Weise
den heutigen Anforderungen an Brand- und Wärmeschutz, an
betriebstechnische und sicherheitstechnische Anlagen sowie an
zeitgemäße Arbeitsbedingungen sowohl in den Labor- als auch in den
Lehr- und Bürobereichen. Die bauliche Entwicklung des Standortes soll
in mehreren Bauabschnitten erfolgen. Im Zuge des 1. Bauabschnittes ist
zunächst die grundhafte Modernisierung des Fakultätsgebäudes
Coudraystraße 7 vorgesehen. Es soll zukünftig als Fakultätsgebäude
Bauingenieurwesen genutzt werden.

Die Beschaffung umfasst die Vergabe und Beauftragung von
Dienstleistungen der Planung der technischen Gebäudeausstattung für
elektrotechnische, fernmeldetechnische und informationstechnische
Anlagen sowie Förderanlagen (entsprechend den Kostengruppen KG 440, 450
und 460 DIN 276) für den Umbau und die Modernisierung des
Fakultätsgebäudes der Bauhaus-Universität Weimar in der Coudraystraße
7. Das Bauwerk wurde 1974 als 6-geschossiger Stahlbeton-Skelettbau
errichtet. Es hat eine Grundfläche von 704 m^2 (Länge 44 m, Tiefe 16
m). Die Bruttogeschossfläche beträgt 4 450 m^2. Das Gebäude ist in
seiner jetzigen Grundstruktur stabil und tragfähig. Am und im Gebäude
bestehen jedoch erhebliche bauliche, haus- und sicherheitstechnische
Mängel. Akuter Handlungsbedarf besteht in Bezug auf den Brandschutz,
die Sicherung der Flucht- und Rettungswege sowie in der Ausführung
eines wirksamen Rauch- und Wärmeabzuges. Das Gebäude weist eine äußerst
negative Energiebilanz auf. Eine komplexe, grundhafte Modernisierung
der Gebäudesubstanz ist erforderlich. An die Planung werden höchste
Ansprüche hinsichtlich Funktionalität, Gestaltung und
Wirtschaftlichkeit gestellt. Im Rahmen des Umbaus und der
Modernisierung sind im Gebäude rund 2.720 m^2 Nutzungsfläche (NUF 1 bis
5 und 7 nach DIN 277-1, Stand 2016) zu konzipieren. Es sollen vorrangig
Büro- und Lehrräume sowie Arbeitsräume für experimentelle Bereiche
untergebracht werden.

Das Raumprogramm umfasst:

Büroräume mit 1 660 m^2

Lehr- und Seminarräume mit 450 m^2

Laborräume mit 270 m^2

Lager und sonstige Nutzungen mit 120 m^2

Sonstige Nutzungen mit 217 m^2

Technikflächen mit 408 m^2

Verkehrsflächen mit 1 060 m^2

Ein Kostenrahmen von 10 144 000,00 EUR brutto (KG 200 700 nach DIN
276) ist vorgegeben und sollte eingehalten werden. Die Kosten der
elektrotechnischen, fernmelde- und informationstechnischen Anlagen und
die Förderanlagen (KG 440, 450 und 460) betragen zusammen rund 1 860
000,00 EUR. Die Baumaßnahme soll bis zu ca. 80 % aus dem Europäischen
Fond für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert werden. Die aktuelle
Förderperiode endet 2023. Der Umbau und die Sanierung des Gebäudes
sollen bis Ende 2022 fertiggestellt sein. Die Abrechnung der Maßnahme
erfolgt bis Februar 2023. Die Planung und Bauausführung erfolgen in
einem Bauabschnitt.

Die Beschaffung umfasst die Dienstleistungen Vorplanung,
Entwurfsplanung (Leistungsphasen 2 und 3 nach der Honorarordnung für
Architekten und Ingenieure (HOAI) Stand 2013). Optional ist vorgesehen
auch die Dienstleistungen Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe,
Mitwirkung bei der Vergabe und Objektüberwachung (entsprechend den
Leistungsphasen 5 bis 8 der HOAI 2013) zu beauftragen siehe
Abschnitt II.2.11) Angaben zu Optionen. Die Honorarzone wurde mit II
für elektrotechnisnche und fernmelde-/informationstechnische Anlagen
und mit HZ I für Förderanlagen gemäß HOAI festgestellt.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: 1.1 Projektorganisation und Projektstruktur
/ Gewichtung: 10
Qualitätskriterium - Name: 1.2 Projektteam / Gewichtung: 25
Qualitätskriterium - Name: 1.3 Herangehensweise bezogen auf den
Auftragsgegenstand / Gewichtung: 30
Qualitätskriterium - Name: 1.4 Beantwortung von Fragen aus der Jury /
Gewichtung: 15
Preis - Gewichtung: 20
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 48
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Befähigung zur Berufsausübung nach III.1.1),

wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit nach III.1.2),

technische und berufliche Leistungsfähigkeit nach III.1.3),

zusätzliche Angaben nach VI.3).

Die Bewerbungen werden nach den unten aufgeführten Auswahlkriterien
bewertet. Die Rangfolge richtet sich nach den erreichten Punkten.

Die Bewertung der vorgenannten Punkte erfolgt nach einem
Kriterienkatalog Bewertungsmatrix, der an dem Bewerbungsbogen
angefügt wurde.

Wird die Höchstzahl von 5 geeigneten Wettbewerbsteilnehmern durch
geeignete Bewerber mit gleicher Punktzahl überschritten, wird unter
diesen das Losverfahren gemäß § 75 Abs. 6 VgV angewendet, um darüber
die Zahl der Bewerber auf 5 zu reduzieren.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Es ist vorgesehen zunächst die Leistungsstufe 1 (Vor- und
Entwurfsplanung entsprechend den Leistungsphasen 2 und 3 nach HOAI)
und die Besonderen Leistungen Mitwirkung bei der Erstellung des
Raumbuch, Wirtschaftlichkeitsberechnung für Photovoltaikanlage und
Betriebskostenberechnung Elektroenergiebedarf (für die LP 2 und 3
HOAI) zu übertragen. Die Übertragung weiterer Leistungsstufen ab der
Leistungsstufe 2 (Ausführungsplanung LP 5 nach HOAI), weiter die
Leistungsstufe 3 (Vorbereiten der Vergabe und Mitwirken bei der Vergabe
LP 6 und 7 nach HOAI) und Leistungsstufe 4 (Objektüberwachung
Bauüberwachung und Dokumentation LP 8 nach HOAI) sowie die
Mitwirkung bei der Fortschreibung des Raumbuchs in den LP 5 und 8
HOAI als Besondere Leistung ist beabsichtigt. Ein Rechtsanspruch
hierauf besteht nicht.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz:

Eine Förderung von bis zu 80 Prozent aus dem Europäischen Fond für
regionale Entwicklung (EFRE) in der Förderperiode bis 2023 vorgesehen.
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

a) § 75 Abs. 2 VgV: Berufsstand Ingenieur (Elektroingenieur);

b) Erklärungen nach §§ 123 und 124 GWB, Vorliegen von zwingenden oder
fakultativen Ausschlussgründen;

c) bei Vorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123 und 124 GWB
Erklärungen und Nachweise zur Selbstreinigung gemäß § 125 GWB;

d) Erklärung zur beabsichtigten Weitervergabe von Auftragsanteilen nach
§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV;

e) Bewerber- und Bietergemeinschaften werden unter folgender Bedingung
zugelassen:

Mit den Bewerbungsunterlagen ist eine von allen Mitgliedern der
Bewerber- oder Bietergemeinschaft unterzeichnete Erklärung mit
folgendem Inhalt abzugeben:

die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) nach §§ 705 ff BGB,

die Nennung eines für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigten
Vertreters, der die Mitglieder der ARGE gegenüber dem Auftraggeber
rechtsverbindlich vertritt,

dass im Falle der Beauftragung die ARGE bis zur Abwicklung des
Auftrags aufrecht erhalten wird und

gesamtschuldnerisch haftend, mit bevollmächtigtem Vertreter, auch
über die Bewerber- und Bietergemeinschaft hinaus.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

a) Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung (§ 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV)
eines in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherers mit den
Mindestdeckungssummen von 1 500 000 EUR für Personenschäden und 300 000
EUR für sonstige Schäden. Dieser Nachweis ist als Anlage der Bewerbung
beizufügen.

Alternativ:

Vorlage einer verbindlichen und unbedingten Erklärung des Versicherers
zum Zeitpunkt der Abgabe der Bewerbung, worin sich der Versicherer
bereiterklärt, bei Auftragserteilung die Haftpflichtversicherung mit
den geforderten Mindestdeckungssummen abzuschließen.

b) Angaben zum Gesamtumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre nach § 45 Abs.
1 Nr. 1 VgV mit einem Mindestjahresumsatz als Summe in den letzten 3
Geschäftsjahren von 330 000 EUR brutto.

c) Angaben zum Mindestjahresumsatz im Tätigkeitsbereich der
vergleichbaren Leistung (Elektroplanung) als Summe in den letzten 3
Geschäftsjahren von 273 000 EUR brutto.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

a) Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung (§ 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV)
eines in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherers mit den
Mindestdeckungssummen von 1 500 000 EUR für Personenschäden und 300 000
EUR für sonstige Schäden. Dieser Nachweis ist als Anlage der Bewerbung
beizufügen.

Alternativ:

Vorlage einer verbindlichen und unbedingten Erklärung des Versicherers
zum Zeitpunkt der Abgabe der Bewerbung, worin sich der Versicherer
bereiterklärt, bei Auftragserteilung die Haftpflichtversicherung mit
den geforderten Mindestdeckungssummen abzuschließen.

b) Angaben zum Gesamtumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre nach § 45 Abs.
1 Nr. 1 VgV mit einem Mindestumsatz (als Summe in den letzten 3
Geschäftsjahren) von 330 000 EUR brutto.

c) Angaben zum Mindestjahresumsatz im Tätigkeitsbereich der
vergleichbaren Leistung (Elektroplanung) als Summe in den letzten 3
Geschäftsjahren von 273 000 EUR brutto.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

a) Angaben zu erbrachten vergleichbaren Leistungen

Die Leistungserbringung muss nicht die Bauherrenleistungen beinhalten.
Die Referenzen 1, 2, 3 und 4 sind jeweils im Zeitraum vom 1.1.2010 bis
31.12.2017 nachzuweisen.

A 1) Referenz 1 elektrotechnische Anlage

Definition 1:

Eine TGA-Planung für elektrotechnische Anlagen mit Entwurfs- und
Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der
Vergabe und Objektüberwachung mind. mittlerer Schwierigkeit
vergleichbar mit der Honorarzone II HOAI für ein mehrgeschossiges
Gebäude mit:

mind. 2 500 m^2 Nutzungsfläche (NUF, bei Referenzen vor Inkrafttreten
der DIN 277-1, 2016 entspr.Nutzflächen NF),

Eigenstromversorgungsanlage (ESV-Anl.) als Netzersatzanlage und USV,

Niederspannungsanlagen (NS-Anl.) mit bis zu 3 Verteilebenen,

Allgemeinbeleuchtungs- und Sicherheitsbeleuchtungsanlagen mit
Beleuchtungsberechnung,

Kabel- und Leitungsanlagen mit Funktionserhalt,

NS-Installationen mit Bussystem,

Außenbeleuchtungsanlagen mit Beleuchtungsberechnung,

Blitzschutz- u. Erdungsanlagen einschl. Risikoanalyse,
Blitzschutzklassen- (BSK-) u. Trennungsabstandsberechnung,

innerer Blitz- und Überspannungsschutz einschl. Erstellung eines
Blitzschutzzonenkonzepts.

oder

Definition 2:

Wie Definition 1 (Ref.1), jedoch für 1 500 m^2 NUF und ESV-Anl. nur in
Form USV-Anlage.

Oder

Definition 3:

Wie Definition 1 (Ref.1), jedoch für 1 000 m^2 NUF, ohne ESV-Anl., mit
NS-Anl. mit 2 Verteilebenen, nur Blitzschutz- u. Erdungsanl. und nur
innerer Blitz- und Überspannungsschutz.

A 2) Referenz 2 fernmelde- und informationstechnische Anlagen

Definition 1:

Eine TGA-Planung für fernmelde- u. informationstechn. Anlagen
(vergleichbar KG 450 DIN 276) mit Entwurfs- und Ausführungsplanung,
Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe und
Objektüberwachung mind. mittlerer Schwierigkeit vergleichbar HZ II HOAI
für ein mehrgeschossiges Gebäude mit:

mind. 2 500 m^2 NUF 1-7,

elektroakustischer Anlage als Sprachalarmanlage (SAA) gem. DIN EN 54
in Verbindung mit einer Brandmeldeanlage (BMA),

Brandmeldeanlage gem. DIN EN 54,

Einbruchmeldeanlage mit Außenhaut- und Innenraumüberwachung mit
mehreren Blockschlossbereichen,

Zutrittskontrollanlagen,

Fluchttürsteueranlagen,

anwendungsneutraler strukturierter Verkabelung im Sekundär- u.
Tertiärbereich,

medientechnische Seminar- und Konferenzraumausstattung mit
Präsentations- u. Beschallungstechnik, programmierbare Mediensteuerung

Videokonferenzanlagen.

oder

Definition 2: wie in Def. 1 (Ref. 2) beschrieben, jedoch mit 1 500 m^2
NUF 1-7 und ohne Einbruchmelde-, Zutrittskontroll- und
Videokonferenzanlage

oder

Definition 3: wie in Def. 1 (Ref. 2) beschrieben, jedoch für ein
Gebäude mit mind. 1 000 m^2 NUF 1-7 und nur mit einer BMA, einer
Fluchttürsteueranl. u. anwendungsneutraler strukturierten Verkabelung
im Sekundär- und Tertiärbereich.

Referenzen 3 und 4 siehe VI.3) Zusätzliche Angaben.

b) Angaben zur durchschnittlichen jährlichen Anzahl der Beschäftigten
und der Führungskräfte in den letzten 3 Jahren. Mindestanzahl von 2
Beschäftigten pro Jahr.

c) Angabe der technischen Fachkräfte der Fachrichtung mit Namen und
Berufsqualifikation, welche die Dienstleistung Elektroplanung
tatsächlich erbringen. Mindestanzahl von 2 Fachkräften.

d) Angabe zu Namen und Berufserfahrung der vorgesehenen Führungskraft
(Projektleiters / Projektleiterin) der Fachrichtung Elektroplanung oder
vergleichbarer Fachrichtung mit dem Nachweis der Qualifikation und der
Berufserfahrung von mind. 6 Jahren.

e) Angabe zu Namen und Berufserfahrung der vorgesehenen
stellvertretenden Führungskraft (stellv. Projektleiters/stellv.
Projektleiterin) der Fachrichtung Elektroplanung oder vergleichbarer
Fachrichtung mit dem Nachweis der Qualifikation und der Berufserfahrung
von mindestens 5 Jahren.

f) Angaben zu Namen, Qualifikation und Zertifizierung der Fachkraft für
Brandmeldeanlagen.

g) Angaben zu Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität im Büro des
Bewerbers.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

a) Angaben zu erbrachten vergleichbaren Leistungen

Die vergleichbaren Leistungen gemäß den Definitionen 3 der Referenzen
1, 2 und 4 sind im Zeitraum vom 1.1.2010 bis 31.12.2017 nachzuweisen.

A 1) Referenz 1 elektrotechnische Anlage Definition 3:

Eine TGA-Planung für die Leistungen Entwurfs- und Ausführungsplanung,
Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabeund
Objektüberwachung mind. mittlerer Schwierigkeit vergleichbar mit der
Honorarzone II für ein Gebäude mit:

mind. 1 000 m^2 NUF 1-7 (bei Referenzen vor Inkrafttreten der DIN
277-1, 2016 entsprechende Nutzflächen NF),

Niederspannungsanlage mit bis zu 2 Verteilebenen,

Allgemeinbeleuchtungs und Sicherheitsbeleuchtungsanlagen mit
Beleuchtungsberechnung

Kabel- und Leitungsanlagen mit Funktionserhalt

Niederspannungsinstallationen mit Bussystemen

Außenbeleuchtungsanlagen mit Beleuchtungsberechnung

Blitzschutz- und Erdungsanlagen

innerer Blitz- und Überspannungsschutz.

A 2) Referenz 2 fernmelde- und informationstechnische Anlage
Definition 3:

Eine TGA-Planung für die Leistungen Entwurfs- und Ausführungsplanung,
Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe und
Objektüberwachung mind. mittlerer Schwierigkeit vergleichbar mit der
Honorarzone II für ein Gebäude mit:

mind. 1 000 m^2 NUF 1-7 (bei Referenzen vor Inkrafttreten der DIN
277-1, 2016 entsprechende Nutzflächen NF),

Brandmeldeanlage gem. DIN-EN54

Fluchttür-Steueranlagen

anwendungsneutrale strukturierte Verkabelung im Sekundär- und
Tertiärbereich.

A 4) Referenz 4 Förderanlage Definition 3:

Eine TGA-Planung für Förderanlagen mit den Leistungen Entwurfs- und
Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der
Vergabe und Objektüberwachung

Mit folgender Spezifikation: Personenaufzug.

b) Angaben zur durchschnittlichen jährlichen Anzahl der Beschäftigten
und der Führungskräfte in den letzten 3 Jahren. Mindestanzahl von 2
Beschäftigten pro Jahr.

c) Angabe der technischen Fachkräfte der Fachrichtung mit Namen und
Berufsqualifikation, welche die Dienstleistung Elektroplanung
tatsächlich erbringen. Mindestanzahl von 2 Fachkräften.

d) Angabe zu Namen und Berufserfahrung der vorgesehenen Führungskraft
(Projektleiters/Projektleiterin) in der Fachrichtung Elektroplanung
oder vergleichbarer Fachrichtung mit dem Nachweis der Qualifikation und
der Berufserfahrung von mindestens 6 Jahren.

e) Angabe zu Namen und Berufserfahrung der vorgesehenen
stellvertretenden Führungskraft (stellv. Projektleiters/stellv.
Projektleiterin) in der Fachrichtung Elektroplanung oder vergleichbarer
Fachrichtung mit dem Nachweis der Qualifikation und der Berufserfahrung
von mindestens 5 Jahren.

f) Angaben zu Namen, Qualifikation und Zertifizierung der Fachkraft für
Brandmeldeanlagen.

g) Angaben zu Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität im Büro des
Bewerbers.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Ja, nach § 75 Abs. 2 VgV Berufsstand Ingenieur oder gleichwertige
Qualifikation in der Fachrichtung Elektroplanung oder gleichwertige
Fachrichtung.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Unteraufträge bzw. beabsichtigte Weitervergaben von Auftragsanteilen
für die unter II.2.4) und II.2.11) genannten Leistungen sind
zugelassen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 10/09/2018
Ortszeit: 13:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 09/10/2018
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/12/2018
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

a) Fortsetzung der Definitionen für vergleichbare Leistungen siehe
auch Abschnitt III.1.3)

A3) Referenz 3 alternative Energieerzeugungssysteme

Definition 1 (Ref. 3):

Eine TGA-Planung für alternative Energieerzeugungssysteme mit den
Leistungen Entwurfs- und Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe,
Mitwirkung bei der Vergabe und Objektüberwachung, mit folgenden
Spezifikationen:

Photovoltaikanlage als Flachdach-Anlage mit mind. 50 kWp, mit
Lastmanagement und Energiespeichersystem,

Wirtschaftlichkeits-Untersuchung und Ertragsberechnung für PV-Anlage.

oder

Definition 2: wie Def. 1 (Ref. 3) jedoch mit folgender Spezifikation:
Photovoltaikanlage als Flachdach-Anlage mit mind. 50 kWp

oder

Definition 3: wie Def. 1 (Ref. 3) jedoch mit folgender Spezifikation:
Photovoltaikanlage mit mind. 30 kWp

A4) Referenz 4 Förderanlagen

Definition 1:

Eine TGA-Planung für Förderanlagen mit den Leistungen Entwurfs- und
Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der
Vergabe und Objektüberwachung, mit folgenden Spezifikationen:

Personenaufzug mind. 630 kg / 6 Personen, als maschinenraumloser
Seilaufzug mit mind. 3 Haltestellen

mit dynamischer Brandfallsteuerung

oder

Definition 2: wie Def. 1 (Ref. 4) jedoch mit folgender Spezifikation:

Personenaufzug mind. 630 kg / 6 Personen, als Seilaufzug mit mind. 3
Haltestellen

oder

Definition 3: wie Def. 1 (Ref. 4) jedoch mit folgender Spezifikation:

Personenaufzug.

b) Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder von Bietergemeinschaften
an mehreren Bietergemeinschaften bzw. Mehrfachbeteiligungen einzelner
Planer sind unzulässig und führen zum Ausschluss aller betroffenen
Bietergemeinschaften bzw. aller betroffenen Bieter.

c) Die geforderten Angaben gemäß III.1.1) bis III.1.3) sind in einem
Bewerbungsformular (Bewerbungsbogen) zusammengefasst, der unter den
Teilnahmeunterlagen veröffentlicht ist.

d) Die Bewerbungsunterlagen sind vom Bewerber unter dem in I.3)
Kommunikation benannten elektronischen Zugang abzurufen. Die
Bereitstellung in Papierform oder per E-Mail oder Fax erfolgt nicht. Es
ist nur die elektronische Abgabe der Bewerbungsunterlagen über den
unter I.3) Kommunikation benannten Zugang zugelassen. Werden die
Bewerbungsunterlagen auf einem anderen Weg als dem unter I.3)
Kommunikation benannten Zugang eingereicht, erfolgt der Ausschluss
des Bewerbers vom Vergabeverfahren.

e) Das Bewerbungsformular (Bewerbungsbogen) ist vollständig ausgefüllt
und mit mindestens einer Unterzeichnung in Textform, aus der der Name
des Unterzeichnenden und das bewerbende Büro hervorgehen, zu versehen.
Die Unterzeichnung in Textform hat an der im Bewerbungsbogen
vorgesehenen Stelle auf Seite 8 zu erfolgen. Wird der Bewerbungsbogen
nicht unterzeichnet oder nicht an der dafür vorgesehenen Stelle auf
Seite 8 des Bewerbungsbogens, wird der Bewerber oder die
Bewerbergemeinschaft vom Verfahren ausgeschlossen. Änderungen des
Bewerbers an den Bewerbungs- und Vergabeunterlagen, die nicht für das
Vergabeverfahren vorgegeben sind, sind gemäß § 53 Abs. 7 VgV unzulässig
und führen zum Ausschluss des Bewerbers.

f) Der Bewerbungsbogen ist vollständig ausgefüllt und mit den
geforderten und den ggf. erläuternden Anlagen elektronisch zurück zu
senden. Fehlende geforderte Angaben, Erklärungen und Nachweise werden
nicht nachgefordert! Unvollständige Bewerbungen oder Bewerbungen mit
fehlerhaften geforderten Erklärungen und Nachweisen werden vom
Verfahren ausgeschlossen.

g) Alle Angaben, Nachweise, Referenzen und Erklärungen sind in
deutscher Sprache bzw. in deutschsprachiger beglaubigter Übersetzung
einzureichen.

h) Alle Bezeichnungen im Text der Bekanntmachung umfassen gleichermaßen
die männliche, weibliche und diverse Form der Geschlechtsbezeichnung.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer beim Thüringer Landesverwaltungsamt
Jorge-Semprún-Platz 4
Weimar
99423
Deutschland
E-Mail: [6]vergabekammer@tlvwa.thueringen.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Für den Fall der Nichtabhilfe einer Rüge durch die ausschreibende
Stelle kann der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft innerhalb von 15
Kalendertagen nach Eingang der entsprechenden Mitteilung der
ausschreibenden Stelle einen Antrag auf Einleitung eines
Nachprüfungsverfahrens bei der Vergabekammer stellen. Der Antrag ist zu
richten an die Vergabekammer beim Thüringer Landesverwaltungsamt,
Jorge-Semprún-Platz 4 in 99423 Weimar.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Freistaat Thüringen, Landesamt für Bau und Verkehr, Dezernat 16
Zentrale Vergabe
Europaplatz 3
Erfurt
99091
Deutschland
E-Mail: [7]zentrale.vergabe@tlbv.thueringen.de
Fax: +49 361-574156570
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
08/08/2018

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References

1. mailto:zentrale.vergabe@tlbv.thueringen.de?subject=TED
2. https://www.thueringen.de/th9/tlbv/
3. https://www.evergabe-online.de/
4. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=210165
5. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=210165
6. mailto:vergabekammer@tlvwa.thueringen.de?subject=TED
7. mailto:zentrale.vergabe@tlbv.thueringen.de?subject=TED

 
 
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