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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Wiesbaden - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018080909181810231 / 349088-2018
Veröffentlicht :
09.08.2018
Angebotsabgabe bis :
13.09.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
DE-Wiesbaden: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2018/S 152/2018 349088

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH
Konrad-Adenauer-Ring 11
Wiesbaden
65187
Deutschland
Kontaktstelle(n): WiBau GmbH
Telefon: +49 6112623930
E-Mail: [1]vergabe@wibau-wiesbaden.de
Fax: +49 61126239319
NUTS-Code: DE714

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.wibau-wiesbaden.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Det
ails&TenderOID=54321-Tender-1650f4d01f3-a0b2a2d61a956db
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
WiBau Gesellschaft mbH
Konrad-Adenauer-Ring 11
Wiesbaden
65187
Deutschland
E-Mail: [4]vergabe@wibau-wiesbaden.de
NUTS-Code: DE714

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]www.wibau-wiesbaden.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[6]www.had.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Neubau Freizeitbad / Eissporthalle, Wiesbaden
Referenznummer der Bekanntmachung: 2018-VgV-FB
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Generalplanerleistung / LPH 1-9 für den Neubau Freizeitbad /
Eissporthalle, Wiesbaden
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE714
Hauptort der Ausführung:

Plangebiet am

Konrad-Adenauer-Ring

65187 Wiesbaden
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Beschreibung

Das derzeitige Freizeitbad Mainzer Straße ist nicht mehr
sanierungsfähig, eine kurz- bis mittelfristige Schließung aus
technischen Gründen ist nicht auszuschließen. Aufgrund des schlechten
Zustandes der Henkell-Kunsteisbahn in der Hollerbornstraße soll eine
Eissporthalle an einem neuen Standort geplant werden.

Planung

Am Sportpark Rheinhöhe soll auf der knapp 4 ha großen städtischen
Fläche der Ersatzneubau des Freizeitbades, der Neubau einer
Eissporthalle sowie die Verwaltung des Bäderbetriebes mattiaqua mit
einem Gesamtflächenbedarf von ca. 25 000 qm geplant werden. Die
Freimachung des Grundstücks ist nicht Bestandteil der zu beauftragenden
Leistung.

Ziel der Planungen ist, für die vorgegebenen Raumprogramme der
unterschiedlichen Nutzungsbereiche und unter wirtschaftlichen Aspekten
eine Entwurfsplanung für den Gebäudekomplex zu erarbeiten, die den
städtebaulichen, gestalterischen, funktionalen, technischen,
ökologischen und wirtschaftlichen Vorgaben genügt. Hierbei sollen
insbesondere räumliche und energetische Synergien zur Optimierung des
Energieverbrauchs sowie der Bau- und Betriebskosten Berücksichtigung
finden. Die Nutzung und Implementierung von erneuerbaren Energien ist
erstrebenswert, sofern dies unter Wirtschaftlichkeitsaspekten zu
realisieren ist.

Gegenstand der zu beauftragenden Leistung

Generalplanerleistungen

1) Grundleistungen und den Vergabeunterlagen zu entnehmende Besondere
Leistungen der Planungs- und Ingenieurleistungen gemäß dem
Leistungsbild für Gebäude und Innenräume gemäß § 34 HOAI und der in
Anlage 1 zum Generalplanervertrag enthaltenen Anlage 10 zu § 34 Abs. 4
HOAI,

2) Grundleistungen und den Vergabeunterlagen zu entnehmende Besondere
Leistungen der Tragwerksplanung gemäß dem Leistungsbild gemäß § 51 HOAI
und der in Anlage 1 zum Generalplanervertrag enthaltenen Anlage 14 zu §
51 Abs. 6 HOAI unter Berücksichtigung des Brandschutzkonzeptes;

3) Leistungen des Brandschutzes (Brandschutzkonzept und Baubegleitung)
gemäß Arbeitsblatt Leistungen für Brandschutz, AHO-Arbeitskreis
Brandschutz Nr. 17 der Schriftreihe des AHO, Stand Juni 2015,
insbesondere konstruktiver Brandschutz, Feuerwehrpläne,
Brandschutzordnung Teil A C und Flucht- und Rettungswegpläne;

4) Grundleistungen und den Vergabeunterlagen zu entnehmende Besondere
Leistungen der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) gemäß § 55 und der
in Anlage 1 zum Generalplanervertrag enthaltenen Anlage 15 zu § 55 Abs.
3 HOAI

Abwasser-, Wasser und Gasanlagen, § 53 Abs. 2 Nr. 1 HOAI,

Wärmeversorgungsanlagen, § 53 Abs. 2 Nr. 2 HOAI,

Lufttechnische Anlagen, § 53 Abs. 2 Nr. 3 HOAI,

Starkstromanlagen, § 53 Abs. 2 Nr. 4 HOAI,

Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, § 53 Abs. 2 Nr. 5
HOAI,

Förderanlagen, § 53 Abs. 2 Nr. 6 HOAI,

Nutzungsspezifische Anlagen und verfahrenstechnische Anlagen, § 53
Abs. 2 Nr. 7 HOAI,

Gebäudeautomation und Automation von Ingenieurbauwerken, § 53 Abs. 2
Nr. 8 HOAI.

Gesamterfolg:

Planung genannter Anlagengruppen unter besonderer Beachtung der
energetischen Planungsziele und betriebsbereite Installation.

5) Grundleistungen und den Vergabeunterlagen zu entnehmende Besondere
Leistungen der Freianlagenplanung gemäß § 39 und der in Anlage 1 zum
Generalplanervertrag enthaltenen Anlage 11 zu § 39 Abs. 4 HOAI;

6) im Rahmen der beauftragten Leistungsphasen darüber hinaus die
nachfolgend aufgeführten Besonderen Leistungen:

Leistungen für Schallschutz und Raumakustik gemäß § 1.2, Anlage 1 zu
§ 3 Abs. 1 HOAI,

Leistungen für Wärmeschutz und Energiebilanzierung gemäß § 1.2,
Anlage 1 zu § 3 Abs. 1 HOAI.

Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen, insbesondere dem
Generalplanervertrag im Entwurf samt Anlagen zu entnehmen.

Es ist geplant, die Ausführungsarbeiten nach einzelnen Gewerken zu
vergeben.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/03/2019
Ende: 30/06/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

LPH 8 endet mit der Fertigstellung des Bauvorhabens. Die vorgesehene
bauliche Umsetzung erfolgt bis zum 2. Quartal 2023. Bei Verschiebung
des Fertigstellungstermins verlängert sich die Vertragslaufzeit
entsprechend.

Darüber hinaus verschiebt sich dann die ggf. abzurufende LPH 9 um die
Dauer der jeweiligen Gewährleistungsfristen.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Bieter erfolgt bei Vollständigkeit der nach III.1.1)
bis III.1.3) vorzulegenden Nachweise durch Bewertung der vorgelegten
Unterlagen gem. III.1.1 bis III.1.3 insbesondere:

der Vergleichbarkeit der eingereichten Referenzprojekte mit der zu
erbringenden Leistung,

sowie der in der Bewertungsmatrix genannten weiteren Kriterien.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Es erfolgt ein stufenweiser Leistungsabruf, vorbehaltlich der
Gremienbeschlüsse zur weiteren Umsetzung des Projektes sowie der
Entscheidung der AG im weiteren Projektverlauf:

Stufe I: LPH 1-3,

Stufe II: LPH 4,

Stufe III: LPH 5-7,

Stufe IV: LPH 8-9.

Der Auftragnehmer hat keinen Anspruch auf den Abruf von einzelnen und /
oder sämtlichen optionalen Leistungen und kann aus einem Nichtabruf
auch keine weitergehenden Ansprüche (z. B. auf Schadensersatz oder
Honorarerhöhung) herleiten.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:

Der Bewerber hat zum Nachweis seiner Eignung mit der Bewerbung die
nachfolgend unter III.1.1), III.1.2) und III.1.3) geforderten Angaben,
Erklärungen und Unterlagen vorzulegen. Die Vorlage von Kopien ist
zulässig.

Der Auftraggeber weist ferner darauf hin, dass unvollständige
Teilnahmeanträge vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden können.

Es wird empfohlen, den Teilnahmeantrag den zu verwenden.

Der Teilnahmeantrag inkl. Bewertungsmatrix stehen, unter dem in I.3)
genannten Link, zum kostenfreien Download zu Verfügung.

Es gilt die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI 2013).

Sollte eine Bietergemeinschaft gebildet werden so ist dies
ausschließlich in Form einer BGB-Gesellschaft oder einer nach
ausländischem Recht vergleichbaren Rechtsform mit federführendem und
bevollmächtigten Mitglied und gesamtschuldnerischer Haftung alle
Mitglieder, möglich.

Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Nachweise soweit
einschlägig - grundsätzlich für alle Mitglieder vorzulegen. Bei den
Nachweisen nach III.1.2) und III.1.3) weist jedes Mitglied die Eignung
für den Leistungsbestandteil nach, den es übernehmen soll. Für jedes
Mitglied einer Bewerbergemeinschaft ist ein eigener Bewerbungsbogen
einzureichen.

Bewerbergemeinschaften haben dem Antrag auf Teilnahme darüber hinaus
eine Erklärung beizulegen, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und
diese die Bildung einer BGB-Gesellschaft im Falle der Auftragserteilung
erklären, einen bevollmächtigten Vertreter benennen, der die Mitglieder
gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und
gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder im Auftragsfall
bestätigen.

Die Bildung von Bewerber-/Bietergemeinschaften nach Einreichung des
Teilnahmeantrags ist unzulässig.

Vorzulegende Eignungsnachweise/-angaben des Bewerbers:

a) Aussagekräftige Unternehmensdarstellung;

b) aktueller Nachweis der Eintragung in ein Berufs- oder
Handelsregister;

c) Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe gemäß §
123 und § 124 GWB vorliegen sowie die Verpflichtung zur Tariftreue und
Mindestentgelt gem. HVTG.

Geforderte Eignungsnachweise gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV, die in
Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen,
sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:

Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für
Leistungen, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind, in
den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV).

Im Falle einer Beauftragung ist vom Bieter eine
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von je 2 500 000
für Personenschäden sowie 2 500 000 für Sach- und Vermögensschäden
(§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV) nachzuweisen.

Geforderte Eignungsnachweise gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV, die in
Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen,
sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:

a.1)

Bescheinigungen über die berufliche Befähigung der Führungskräfte des
Bewerbers, insbesondere der für das Projekt verantwortlichen Bearbeiter
(§ 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV) einschließlich dem Nachweis der Qualifikation
und einschlägigen Erfahrungen der verantwortlichen Mitarbeiter in Bezug
auf vergleichbare Projekte.

a.2)

Nachweis des Generalplaners über bisherige Tätigkeit als Generalplaner
und Zusammenarbeit mit dem aktuellen Bewerberteam unabhängig von der
Gebäudeart.

b)

Referenzen Bad / Eissport

Es sind mindestens 3 Referenzen von in den letzten 15 Jahren erbrachten
vergleichbaren Leistungen aus dem Bereich Neubau der Nutzungsarten Bad
/ Eissport unter Angabe des Rechnungswertes, der bearbeiteten
Leistungsphasen, der Leistungszeit, des Auftraggebers sowie einer
Kurzbeschreibung (§ 46 Abs. 1 Nr. 1 VgV); auch zulässig
Auftraggeberbestätigungen im Sinne des § 46 Abs. 1 Nr. 1 VgV
einzureichen.

Es ist hierbei mindestens eine Referenz aus dem Bereich Neubau der
Nutzungsart Bad mit einer Wasserfläche von mindestens 500 m^2
nachzuweisen.

Referenz Städtebau

Nachweis eines Referenzprojektes aus dem Bereich Neubau einer Sport-
oder Veranstaltungshalle, das im innerstädtischen Kontext in den
letzten 10 Jahren fertiggestellt wurde.

Referenz Bewerberteam

Nachweis eines Referenzprojektes, das von mehreren Partnern des
aktuellen Bewerberteams in den letzten 10 Jahren fertiggestellt wurde.

c)

Eigenerklärung über das jährliche Mittel der vom Bewerber oder Bieter
in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner
Führungskräfte in den letzten 3 Jahren (§ 46 Abs.3 Nr. 8 VgV).

d)

Eigenerklärung, welche Teile des Auftrages der Bewerber oder Bieter
unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt (§ 46 Abs. 3
Nr. 10 VgV).

Geforderte Eignungsnachweise gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV, die in
Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen,
sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Unter III.1.3.b ist mindestens eine Referenz aus dem Bereich Neubau der
Nutzungsart Bad mit einer Wasserfläche von mindestens 500 m^2
nachzuweisen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Voraussetzung für die Architektenleistung Gebäude nach HOAI:
Bauvorlagenberechtigung nach § 49 Hessischer Bauordnung (HBO).
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 13/09/2018
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 28/09/2018
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 01/04/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die SEG Wiesbaden mbH hat ihre Schwestergesellschaft, die WiBau
Gesellschaft mbH mit der Durchführung des hier ausgeschriebenen
Vergabeverfahrens beauftragt. Sämtliche Kommunikation im
Vergabeverfahren ist daher mit der WiBau zu führen.

Teilnahmeanträge sowie die späteren Angebote sind ausschließlich
elektronisch über das Bietercockpit der Vergabeplattform e-HAD
(elektronische Hessische Ausschreibungsdatenbank) einzureichen.

Dies erfordert eine kostenfreie Registrierung. Wenn Sie sich
registriert haben werden Sie aktiv informiert, sobald eine neue Version
der Unterlagen von der Vergabestelle veröffentlicht wird oder sobald
die Vergabestelle neue Nachrichten zum Verfahren verschickt.

Teilnahmeanträge sowie die späteren Angebote, die schriftlich in
Papierform oder auf anderem elektronischen Wege sowie welche, die nach
der Angebotsfrist eingehen, werden von der Wertung ausgeschlossen.

Die Vergabestelle behält sich gem. § 17 Abs. 11 VgV die Möglichkeit
vor, den Zuschlag auf Grundlage der Erstangebote ohne weitere
Verhandlung zu erteilen.

Informationen zum weiteren Verfahren

Bestandteil des Angebotes ist die Erarbeitung von technischen
Angebotsunterlagen gem. den Vorgaben der Aufforderung zur
Angebotsabgabe und der Aufgabenbeschreibung. Den Teilnehmern am
Verfahren, die ein den Teilnahmebedingungen und den Vergabeunterlagen
entsprechendes vollständiges sowie wertungsfähiges Angebot abgeben wird
für die Erarbeitung der Angebote eine Entschädigung in Höhe von 25 000
je Büro zzgl. der zum Zeitpunkt der Fälligkeit der Entschädigung
gültigen Mehrwertsteuer gewährt. Die Zahlung erfolgt gegen
Rechnungsstellung nach Abschluss des Vergabeverfahrens. Die
Entschädigung des siegreichen Bieters wird im Auftragsfalle mit dem
Honorar verrechnet.

Nach Abgabe der Angebote findet eine Vorprüfung statt. Aus Sicht der AG
wertungsfähige Angebote werden in einem ersten Termin präsentiert.
Anschließend findet die Bewertung der Angebote anhand der bekannt
gemachten Kriterien statt. Auf dieser Grundlage entscheidet die AG mit
welchen Büros in eine Verhandlung eingetreten wird (ggf. kann eine
Überarbeitung in einem gemeinsam zu definierenden Umfang erforderlich
werden). Nach erneuter Prüfung trifft die AG eine Vergabeentscheidung.

Die Punktvergabe der technischen Angebotsunterlagen erfolgt hierbei
einstimmig durch ein Gremium von ca. 10 Personen, das sich aus
Vertretern des Bauherrn (mattiaqua), der Auftraggeberin (SEG), den
städtischen Ämtern sowie 2 Vertretern der Schwimm- und Eissportvereine
zusammensetzt.

Verwendung der Vergabeunterlagen

Die Vergabeunterlagen und alle Informationen, die die Bewerber im
Rahmen des Vergabeverfahrens erhalten, sind nur für dieses
Vergabeverfahren zu verwenden. Die Nutzung der Vergabeunterlagen für
andere Zwecke ist nicht gestattet.

Vertraulichkeit der Informationen

Es wird darauf hingewiesen, dass sämtliche zur Verfügung gestellten
Unterlagen vertraulich zu behandeln sind und ausschließlich für die
Zwecke dieses Verfahrens verwendet werden dürfen, soweit sie nicht
öffentlich zugänglich oder bekannt sind oder ohne Mitwirkung der
Verfahrensbeteiligten bekannt werden. Eine Weitergabe der zur Verfügung
gestellten Unterlagen an Dritte ohne ausdrückliche Zustimmung der AG
Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH SEG ist nicht erlaubt.

Falls sich ein aufgeforderter Bieter entschließt, kein Teilnahmeantrag
und oder Angebot abzugeben, ist er verpflichtet, die überlassenen
Vergabeunterlagen einschließlich etwa hergestellte Kopien zu löschen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Darmstadt
64283
Deutschland
Telefon: +49 6151125816
Fax: +49 222-333666
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Darmstadt
64283
Deutschland
Telefon: +49 6151125816
Fax: +49 222-333666
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu
wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften
ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach
Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der
Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB)

Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt
ist, bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf
Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz 1, 169 Abs. 1 GWB).

Die Zuschlagserteilung ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der
Bieterinformation nach § 134 Abs. 1 GWB. Wird die Information auf
elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf
10 Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB).

Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den
Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und
Bewerber kommt es nicht an.

Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass
die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis
gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB).

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2
GWB).

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur
Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt
werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Darmstadt
64283
Deutschland
Telefon: +49 6151125816
Fax: +49 222-333666
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
06/08/2018

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1. mailto:vergabe@wibau-wiesbaden.de?subject=TED
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3. https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1650f4d01f3-a0b2a2d61a956db
4. mailto:vergabe@wibau-wiesbaden.de?subject=TED
5. http://www.wibau-wiesbaden.de/
6. http://www.had.de/

 
 
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