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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018080909160910119 / 349009-2018
Veröffentlicht :
09.08.2018
Angebotsabgabe bis :
06.09.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DE-Berlin: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2018/S 152/2018 349009

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium des
Inneren, für Bau und Heimat, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen
und Raumordnung
Straße des 17. Juni 112
Berlin
10623
Deutschland
Kontaktstelle(n): Bundesamt für Bauwesen und Raumordung, Referat
Vergabe A4
E-Mail: [1]vergabe.berlin@bbr.bund.de
Fax: +49 30-184018450
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.bbr.bund.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=209754
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=209754
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Brandschutzsanierung im Detlef-Rohwedder-Haus und Tiefgarage,
Generalplaner LPH 2-8 in den Leistungsbildern Objektplanung Gebäude,
Technische Ausrüstung (AG 1-6, 8) sowie Brandschutz, VgV 08-1224/18
Referenznummer der Bekanntmachung: VgV 08-1224/18
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Siehe II.2.4 Beschreibung der Beschaffung
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300
Hauptort der Ausführung:

Wilhelmstraße 97

10117 Berlin
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) befindet sich in der
Wilhelmstraße 97 im Bezirk Berlin Mitte auf der Liegenschaft der
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BlmA). Gegenstand des Vertrages
sind das Detlev-Rohwedder-Haus (DRH) und die auf der Liegenschaft
befindliche Tiefgarage. Das Detlev-Rohwedder-Haus wurde 1935/36 als
Stahlbeton- bzw. Stahlskelettkonstruktion nach dem Entwurf des
Architekten Ernst Sagebiel errichtet und steht heute unter
Denkmalschutz. In der Zeit nach 1945 hat das Gebäude verschiedene
Nutzer beherbergt, bis es im Zuge des Umzugsbeschlusses als neuer
Dienstsitz des Bundesministeriums der Finanzen ausgewählt wurde und in
dem Zeitraum von 1996 2000 dafür hergerichtet wurde. Basierend auf
den Ergebnissen aus der abgeschlossenen Brandverhütungsschau (BVS)
erfolgt die Sanierung mit Schwerpunkt Brandschutz des DRH mit
Tiefgarage im laufenden Betrieb.

Auftraggeber/Nutzer: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA),
Fasanenstraße 87, 10623 Berlin

Nutzer: Bundesministerium der Finanzen (BMF), Wilhelmstraße 97, 10117
Berlin

Gebäudenutzung: Verwaltungsgebäudes mit Versammlungsstätten (Kantine
und Erzberger-Saal)

Art der Baumaßnahme: Sanierung mit Schwerpunkt Brandschutz

BGF: Detlev-Rohwedder-Haus (112 000 m^2 BGF inkl. A-Flügel), Tiefgarage
(14 000 m^2 BGF)

Projektkosten (netto) für KG 200-600 gem. DIN 276

Die Grobkostenschätzung beläuft sich auf ca. 3,7 Mio. EUR netto (KG 300
und 400).

Leistungsumfang:

Generalplanung in den Leistungsbildern der Objektplanung Gebäude,
Technische Ausrüstung (Anlagengruppe 1-6 und 8) in den Leistungsphasen
(Lph.) 2-8 gemäß HOAI sowie besondere Leistungen, Leistungen für
Brandschutz in den Leistungsphasen (Lph.) 2-8 gemäß AHO Heft 17 sowie
besondere Leistungen

In einem ersten Schritt durch den Generalplaner (GP) die vorhandenen
Unterlagen vor allem aus der BVS und Mängel aus wiederkehrenden
Prüfungen ausgewertet und beurteilt.

In einem zweiten Schritt werden maximal 2 Lösungsansätze durch den GP
erarbeitet mit dem Ziel der Herstellung eines mangelfreien Gebäudes aus
vor allem brandschutztechnischer Sicht.

Die Maßnahme ist für die Umsetzung im laufenden Betreib in Einheiten zu
gliedern.

In einem dritten Schritt wird nach Festlegung der bevorzugten Variante
die Bauunterlage und Kostenberechnung gemäß RBBau erstellt.

Die Maßnahmen der Sanierung mit Schwerpunkt Brandschutz sind im
laufenden Betrieb durchzuführen. Ein teilweiser Auszug des Nutzers ist
nicht vorgesehen. Teilweise erfolgen Arbeiten und deren Überwachung
außerhalb der Dienstzeiten des Nutzers.

Beginn/Ende der Leistungserbringung:

Nach Auftragsvergabe voraussichtlich im IV. Quartal 2018, erfolgt die
Erstellung der Bauunterlage (Vorlage 12 Monate nach Auftragsvergabe).
In Abhängigkeit der zu wählenden Lösungsansätze wird derzeit von
folgender Projektdauer für die Leistungserbringung ausgegangen:

Terminplan:

Bauunterlage: 1 Jahr

Ausführungsplanung und Vergabe: 1 Jahr

Bauzeit in Bauabschnitten: 2 Jahre

Baufertigstellung: 2022

Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Ein
Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch
nicht.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 48
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl erfolgt nach den Angaben zur Bewertung wie im
Bewerbungsbogen beschrieben. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt
sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend
(§ 51 VgV). Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen
und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl
entsprechend den zu Grunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, kann die
Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden (§
75 Abs. 6 VgV).
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Der Vertrag ist erst in der 2. Stufe des Verfahrens einzureichen.
Hierzu erhalten die für das Verhandlungsverfahren ausgewählten
Teilnehmer gemäß § 17 Abs. 4 VgV eine Aufforderung zur Abgabe eines
Angebotes mit allen erforderlichen Unterlagen für die
Angebotserstellung.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Teilnahmeberechtigt sind:

Natürliche Personen, die freiberuflich tätig und berechtigt sind, die
Berufsbezeichnung Architekt / Ingenieur zu führen.

Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigem Geschäftszweck die dem
Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, sofern sie für
die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen
benennen.

Bietergemeinschaften aus natürlichen Personen und/oder juristischen
Personen, sofern alle Partner die Anforderungen erfüllen.

Weitere Hinweise:

1) Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig
ausgefüllt und von dem/den Geschäftsführer(n) und/oder dem/den
bevollmächtigten Vertreter(n) elektronisch in Textform gem. § 126b BGB
über die eVergabe-Plattform des Bundes
([5]http://www.evergabe-online.info) einzureichen. In Papierform
eingereichte Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Eine Unterschrift
oder Signatur auf dem Bewerbungsbogen ist nicht notwendig. Der Name der
bevollmächtigten Person ist im Unterschriftsfeld jedoch zwingend
anzugeben. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen
für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen es ist nur ein
Bewerbungsbogen zugelassen.

2) Der Nachweis der Unterschriftsbefugnis ist vom Bewerber, im Falle
der Bietergemeinschaft von jedem Mitglied zu erbringen. Dies kann durch
die Vorlage eines Registerauszuges erfolgen; soweit solch eine
Eintragung nicht gegeben ist, ist dem Bewerbungsbogen eine Vollmacht
beizufügen, in der alle Partner der Gesellschaft den Unterzeichnenden
bevollmächtigen. Hierfür kann die Anlage 1 zum Bewerbungsbogen verwandt
werden.

3) Unterzeichnete Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 2). Diese
Anlage ist im Falle einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied
vorzulegen.

4) Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Angaben der Mitglieder zu
den Auftragsanteilen zu benennen (Anlage 3 a) (Ferner ist eine
Vollmacht für den bevollmächtigten Vertreter der Gemeinschaft
vorzulegen (Anlage 4).

5) Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers sind gem. § 36 VgV
die Auftragsanteile, die als Unterauftrag vom Auftragnehmer vergeben
werden sollen, zu benennen (Anlage 3 b).

6) Beruft sich der Bewerber oder Bieter, bei der Erfüllung des
Auftrages auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer),
ist in der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens für den Nachunternehmer
die Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 2) und die
Verpflichtungserklärung Nachunternehmer nach § 36 Abs. 1 VgV (Anlage 5)
vorzulegen.

Wenn ein Bewerber oder Bieter die Vergabe eines Teils des Auftrags an
einen Dritten im Wege der Unterauftragsvergabe beabsichtigt und sich
zugleich im Hinblick auf seine Leistungsfähigkeit gemäß den §§ 45 und
46 VgV auf die Kapazitäten dieses Dritten beruft und nur mit Hilfe
fremder Kapazitäten (Nachunternehmen) die gestellten
Mindestanforderungen erfüllen kann (Eignungsleihe gem. § 47 VgV), muss
bereits mit der Bewerbung für den Nachunternehmer eine
Verpflichtungserklärung Nachunternehmer (Anlage 5), Nachweis der
Unterschriftsbefugnis (Registerauszug und/oder Anlage 1) und die
Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 2) vorgelegt werden.

Darüber hinaus ist in dem Fall, dass dies die wirtschaftliche und
finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers betrifft, eine Erklärung
über eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters und des
Nachunternehmers für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der
Eignungsleihe gemäß § 47 Abs. 3 VgV vorzulegen.

7) Hinweis: Bei erforderlicher Genehmigungsplanung ist ein
Bauvorlageberechtigter gemäß BauO Bln erforderlich.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die Leistungsfähigkeit ist durch die Erklärung über den Umsatz der
ausgeschriebenen Dienstleistung für die letzten 3 Jahre nachzuweisen.

Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich
bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d. h., die Umsatzzahlen sind zu
addieren.

Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers darf der Umsatz des
Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag
hinzugerechnet werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit
vergleichbaren Leistungen erzielt hat. siehe III.1.1) Punkt 6
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Der Jahresumsatz im Durchschnitt der letzten 3 Jahre muss im Bereich
Objektplanung Gebäude, Fachplanung Technische Ausrüstung E- und
M-Bereich (Anlagengruppe 1-6 und 8) sowie Brandschutzplanung mindestens
1 000 000 EUR netto betragen:

Davon:

Jahresumsatz im Bereich Objektplanung Gebäude im Ø der letzten 3
Jahre 400 000 EUR netto

Jahresumsatz im Bereich Fachplanung Technische Ausrüstung M
(Anlagengruppe 1, 2, 3, 6 und 8)im Ø der letzten 3 Jahre 300 000 EUR
netto

Jahresumsatz im Bereich Fachplanung Technische Ausrüstung E
(Anlagengruppe 4 und 5)im Ø der letzten 3 Jahre 300 000 EUR netto
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Für den Nachweis der Leistungsfähigkeit sind folgende Auskünfte zu
erteilen:

1) Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerbers während der
letzten 3 Jahre, insbesondere Ausbildungen, Fachrichtungen und
Bürozugehörigkeit der Mitarbeiter im Sinne von § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV.

Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich
bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d. h., die Mitarbeiterzahlen
sind zu addieren.

Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers können nur die
Mitarbeiter des Nachunternehmers hinzugerechnet werden, die für den
entsprechenden Leistungsanteil eingesetzt wurden. (Darf nicht
gestrichen werden)

siehe III.1.1) Punkt 6 beachten -

2) Vorstellung von zwei mit der Bauaufgabe und der ausgeschriebenen
Leistung vergleichbaren realisierten Referenzprojekten gem. § 46 Abs. 3
Nr. 1 VgV:

Es sind zwei mit der Bauaufgabe vergleichbare Referenzprojekte (P1, P2)
vom Bewerber vorzustellen, die anhand der Auswertungsmatrix Stufe 1
bewertet werden.

Insbesondere Angaben zu:

Projektbezeichnung, Ort, Auftraggeber, Entwurfsverfasser, Projektdauer,
Gebäudenutzung, Art der Maßnahme, BGF, Projektkosten, Umfang der
Leistung/besondere Leistung, projektbezogenes Referenzschreiben,
Ansprechpartner

Neben dem Bewerbungsbogen sind maximal 3 einseitig bedruckte DIN A 4
Seiten je Referenzprojekt in digitaler Form einzureichen. Darüber
hinausgehende Unterlagen werden zur Wertung nicht zugelassen.

Die Referenzprojekte (P1 und P2) müssen dem Bewerber eindeutig
zuzuordnen sein. Im Falle einer Bietergemeinschaft können die
Referenzprojekte von jedem Partner der Bietergemeinschaft eingereicht
werden (insgesamt max. 2 Referenzen). Referenzprojekte des
Nachunternehmers sind nicht zugelassen.

3) Vorstellung des Projektteams Projektleiter (PL),
Projektmitarbeiter (PM1 bis PM4) die anhand der Auswertungsmatrix Stufe
1 bewertet werden.

Insbesondere Angaben zu:

Name, Ausbildung/Abschluss, Berufserfahrung, bisher bearbeitete
Leistungsphasen

Beruflicher Werdegang Studiennachweise sowie Fortbildungsnachweise der
für das Projekt vorgesehenen Mitarbeiter, einschließlich des
Büroinhabers, sind in digitaler Form vorzulegen

4) Mit der Einreichung des Bewerbungsbogens erklärt der Bewerber/die
Bietergemeinschaft, dass die für die Bearbeitung der ausgeschriebenen
Dienstleistung nach heutigem Stand der Technik notwendige technische
Hard- und Software vorhanden ist.

Eine ausführliche Erläuterung zur Bewertung der Referenzprojekte (P1,
P2) ist der Auswertungsmatrix Stufe 1 zu entnehmen. Andere als unter
Punkt 3 des Bewerbungsbogens vorgestellte Referenzen werden für den
Teilnahmewettbewerb nicht zur Bewertung herangezogen.

Der Bewerbungsbogen sowie alle weiteren Vergabeunterlagen sind auf
folgender Seite veröffentlicht:

[6]www.evergabe-online.de
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 1.

Anzahl der Mitarbeiter (einschl. Büroinhaber/n) mit Studienabschluss
Fachrichtung Architektur / Bauingenieurwesen im Hochbau, Technische
Gebäudeausrüstung Elektrotechnik und Technische Gebäudeausrüstung
Maschinen- / Versorgungstechnik (oder vergleichbarer Studienabschluss
einer Fachhochschule oder Hochschule)im Durchschnitt der letzten 3
Jahre mindestens 12

Davon Anzahl der Mitarbeiter mit Studienabschluss der Fachrichtung
Architektur/ Bauingenieurwesen im Hochbau (oder vergleichbarer
Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) mit mind. 5
Jahren Berufserfahrung (nach Studienabschluss) im Bereich Hochbau
Gebäude in den Leistungsphasen 2-8 gem. HOAI;

Im Durchschnitt der letzten 3 Jahre mindestens 4

Davon Anzahl der Mitarbeiter mit Studienabschluss der Fachrichtung
Technische Gebäudeausrüstung Maschinen- / Versorgungstechnik (oder
vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule)
mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung (nach Studienabschluss) im Bereich
der Technischen Ausrüstung AG 1,2,3,6 und 8 in den Leistungsphasen 2-8
gem. HOAI

Im Durchschnitt der letzten 3 Jahre mindestens 3

Davon Anzahl der Mitarbeiter mit Studienabschluss der Fachrichtung
Technische Gebäudeausrüstung Elektrotechnik (oder vergleichbarer
Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) mit mind. 5
Jahren Berufserfahrung (nach Studienabschluss) im Bereich der
Technischen Ausrüstung AG 4 und 5 in den Leistungsphasen 2-8 gem. HOAI

Im Durchschnitt der letzten 3 Jahre mindestens 3

Zu 2.

Es sind zwei mit der Bauaufgabe und der ausgeschriebenen Leistung
vergleichbare Referenzprojekte (P1, P2) vorzustellen, welche die
nachfolgenden Mindestanforderungen erfüllen:

Für beide Referenzprojekte muss der Beginn der Leistungserbringung für
die Leistungsphase 5 gem. § 33 HOAI nach dem 01.01.2008 liegen.

Beide Referenzprojekt müssen baulich fertig gestellt sein, d.h.
Leistungsphase 8 gem. § 33 HOAI muss mit dem Tag der Veröffentlichung
abgeschlossen sein.

Davon:

Ein Referenzprojekt muss aus dem Bereich Umbau/ Sanierung/Bauen im
Bestand stammen

Ein Referenzprojekt muss Leistungen gem. HOAI mit Baukosten (KG300 und
400 nach DIN276) netto> 2 Mio vorweisen.

Zu 3.

Projektleiter (PL) mit Studienabschluss der Fachrichtung Architektur /
Bauingenieurwesen (oder vergleichbarer Studienabschluss einer
Fachhochschule oder Hochschule) mit mind. 8 Jahren Berufserfahrung
(nach Studienabschluss) im Bereich Hochbau in den LPH 3-8 gem. HOAI,
davon mind. 3 Jahre als Projektleiter

Projektmitarbeiter (PM1) mit Studienabschluss der Fachrichtung
Architektur / Bauingenieurwesen (oder vergleichbarer Studienabschluss
einer Fachhochschule oder Hochschule) mit mind. 5 Jahren
Berufserfahrung (nach Studienabschluss) im Bereich Hochbau gem. HOAI

Projektmitarbeiter (PM2) mit Studienabschluss Architektur /
Bauingenieurwesen (oder vergleichbarer Studienabschluss einer
Fachhochschule oder Hochschule) mit mind. 8 Jahren Berufserfahrung
(nach Studienabschluss) im Bereich Hochbau gem. HOAI und Schwerpunkt
baulicher und anlagentechnischer Brandschutz gemäß AHO

Projektmitarbeiter (PM3) mit Studienabschluss der Fachrichtung
Technische Gebäudeausrüstung Elektrotechnik (oder vergleichbarer
Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) mit mind. 5
Jahren Berufserfahrung (nach Studienabschluss) im Bereich der Anlagen 4
und 5 gemäß HOAI.

Projektmitarbeiter (PM4) mit Studienabschluss der Fachrichtung
Technische Gebäudeausrüs-tung Maschinen- / Versorgungstechnik (oder
vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhoch-schule oder Hochschule)
mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung im Bereich der Anlagen 1,2,3,6 und 8
gemäß HOAI.

Das Projektteam muss sich aus mindestens 4 Personen zusammensetzen.
Doppelbenennungen der Projektmitarbeiter PL, PM1 sowie PM2 sind möglich
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

(siehe Hinweise III.1.1)
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:

Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der
Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitarbeiter als
Projektleiter und Ansprechpartner dem Auftraggeber gegenüber benannt
und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.

Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und
gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft, sind
unzulässig und führen zum Ausschluss sämtlicher hiervon betroffenen
Bewerbungen, sofern die betroffenen Bieter nicht nachweisen, dass die
Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.

Mehrfachbeteiligungen von Nachunternehmen sind zulässig, sofern diese
keinen maßgeblichen Einfluss auf die Angebotsgestaltung haben.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 06/09/2018
Ortszeit: 09:30
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Hinweis 1: Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen für das
sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen und auszufüllen. Die Anlagen
und geforderten Nachweise sind im Falle einer Bietergemeinschaft durch
jedes Mitglied vorzulegen.

Hinweis 2: Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen stehen
uneingeschränkt und kostenfrei als Formularvordruck im Internet unter
der Adresse [7]www.evergabe-online.de zur Verfügung Es ist
ausschließlich der vorgesehene Formularvordruck zu verwenden.

Es besteht keine Pflicht zur Registrierung auf der E-Vergabeplattform.
Über Änderungen der Vergabeunterlagen, Nachsendungen, Bieterfragen,
Antwortschreiben u.ä. werden Sie jedoch nur bei vorheriger
Registrierung automatisch unterrichtet. Andernfalls sind Sie
verpflichtet, sich eigenständig die erforderlichen Informationen zu
verschaffen.

Das Vergabeverfahren wird elektronisch über die E-Vergabeplattform des
Bundes (unter [8]www.evergabe-online.de) durchgeführt.

Der Bewerbungsbogen mit den Erklärungen ist zusammen mit den
geforderten Nachweisen innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig
ausgefüllt elektronisch in Textform gem. § 126b BGB über die
E-Vergabeplattform des Bundes ([9]http://www.evergabe-online.info)
einzureichen. In Papierform eingereichte Bewerbungen werden nicht
berücksichtigt. Eine Unterschrift oder Signatur auf dem Bewerbungsbogen
ist nicht notwendig. Der Name der bevollmächtigten Person ist im
Unterschriftsfeld jedoch zwingend anzugeben.

Die Kommunikation zwischen Bewerbern/Bietern und der Vergabestelle
erfolgt grundsätzlich über die E-Vergabeplattform. Für die Teilnahme an
der elektronischen Auftragsvergabe registrieren Sie sich einmalig
kostenfrei unter [10]www.evergabe-online.de. Informationen über die
E-Vergabe und die technischen Voraussetzungen für deren Nutzung
erhalten Sie unter [11]www.evergabe-online.info. Telefonischen Support
zur E-Vergabeplattform leistet die Hotline des BMI, die telefonisch
unter der Rufnummer +49(0)228-99610-1234 zu erreichen ist.

Fragen der Bewerber sind über den Angebotsassistenten (ANA) der
E-Vergabeplattform (als registrierter Nutzer der E-Vergabe) rechtzeitig
vor Ablauf der Bewerbungsfrist zu stellen. Es werden ausschließlich
Fragen beantwortet, die für die Erstellung des Teilnahmeantrages
erforderlich sind. Die Antworten werden zeitnah erarbeitet und über die
E-Vergabeplattform an alle Bewerber versendet.

Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt
III.1.2. und III.1.3.) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung
innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist über die
E-Vergabeplattform des Bundes nachzureichen. Werden die nachgeforderten
Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt dies zum
Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.

Hinweis 3 (Datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung gem. § 4a BDSG
(natürliche Personen):

Die vom Bewerber/Bieter im Verlauf des Vergabeverfahrens - auf
Anforderung - mitgeteilten personenbezogenen Daten werden nach den
geltenden Datenschutzbestimmungen, insbesondere des
Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG), streng vertraulich behandelt und
ausschließlich zum Zwecke der Durchführung des Vergabeverfahrens
genutzt. Diese Angaben sind Voraussetzung für die Berücksichtigung der
Bewerbung/des Angebotes. Angesichts des Umstands, dass bereits mit der
Abforderung von Unterlagen personenbezogene Daten erfasst werden,
willigt der Bewerber/Bieter bereits mit der Abforderung in die
Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten zum Zwecke der
Antragsbearbeitung ein. Die Einwilligung ist freiwillig und erfolgt
unbeschadet des Rechts zum Widerruf mit Wirkung für die Zukunft, sofern
dem keine Rechtsgründe entgegenstehen. Die Nichteinwilligung kann
jedoch zur Folge haben, dass die Bearbeitung der Bewerbung/des
Angebotes und damit die Berücksichtigung im Vergabeverfahren unmöglich
werden.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes
Villemombler Straße 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499163
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist das

Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes

Villemombler Str. 76

53123 Bonn

Tel.: +49 228/9499-0

Fax: +49 228/9499-163

Gemäß § 160 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften
innerhalb von 10 Tagen bei der Vergabestelle des Bundesamtes für
Bauwesen und Raumordnung, Referat A 4, Straße des 17. Juni 112, 10623
Berlin, gerügt werden.

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, müssen spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden.

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Rügen sind in elektronischer
Form über die E-Vergabeplattform des Bundes einzureichen.

Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf
Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb
von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der
Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag
ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 160 GWB vorliegen.

Ferner wird auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hingewiesen.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung A 4.1 Vergabesachgebiet
Straße des 17. Juni 112
Berlin
10623
Deutschland

Internet-Adresse: [12]http://www.bbr.bund.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
06/08/2018

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