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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Ludwigshafen - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018071109105442044 / 298882-2018
Veröffentlicht :
11.07.2018
Angebotsabgabe bis :
08.08.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
DE-Ludwigshafen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2018/S 131/2018 298882

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Klinikum der Stadt Ludwigshafen am Rhein gGmbH
Bremserstr. 79
Ludwigshafen
67063
Deutschland
E-Mail: [1]vergabe_stabsstelle@klilu.de
NUTS-Code: DEB34

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.klilu.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP6YYMYRQQ
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP6YYMYRQQ
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: gemeinnütziges Krankenhaus in kommunaler Trägerschaft
I.5)Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Generalplanerleistungen Neubau Haus D
Referenznummer der Bekanntmachung: 2018-005-GBI
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Ausgeschrieben werden Generalplanerleistungen (Architekten- und
Ingenieurleistungen) für den Ersatzneubau Haus D und erforderliche
Vorabmaßnahmen auf dem Gelände des Klinikums der Stadt Ludwigshafen am
Rhein mit den Leistungsphasen 3-4 sowie 5-9 stufenweise optional. Die
Leistungsphasen 1 und 2 sind bereits vollumfänglich erbracht worden,
aus vergaberechtlichen Gründen ist die Ausschreibung der weiteren
Leistungsphasen zwingend erforderlich. Der Auftrag wird auf Grundlage
der geleisteten Vorplanungen vergeben.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEB34
Hauptort der Ausführung:

Klinikum der Stadt Ludwigshafen am Rhein gGmbH Bremserstr. 79 67063
Ludwigshafen
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Um den Neubau Haus D zu realisieren, sind einige Vorabmaßnahmen
notwendig. Dazu gehören u. a. Abbruch- und Sicherungsmaßnahmen sowie
herzustellende Provisorien bzw. Interimsmaßnahmen bis zur
Fertigstellung Haus D.

Das Freimachen von Haus D erfordert die Umverlegung der Pflegebetten,
der Dialyse und des Arztdienstes der Medizinischen Klinik A in Haus B.
Der Abbruch von Haus D schließt auch die Verbindungsbrücke zu Haus B
ein. Die dann offene Fassade von Haus B muss provisorisch bis zum
Anschluss der neuen Brücke verschlossen werden.

Die angrenzenden unterirdischen Gänge, die das bestehende Haus D
anbinden, müssen in Teilen abgerissen und die Öffnungen sicher
verschlossen werden, bis der Neubau Haus D fertiggestellt ist und
wieder an die Gänge angebunden wird.

Die angrenzende LKW-Laderampe wird ebenfalls zurückgebaut. Für die
Aufrechterhaltung der Ver- und Entsorgung muss ein Provisorium
eingerichtet werden. Die Anlieferung erfolgt nach Fertigstellung Haus D
über den dort neu eingerichteten Wirtschaftshof.

Eine dauerhafte Umverlegung des Wertstoffhofes ist notwendig, da der
aktuelle Platz vom Neubau Haus D überbaut wird. (Weitere Vorabmaßnahmen
erforderlich, siehe Vergabeunterlagen.)

Der Neubau Haus D ist ein rechteckige 8-geschossiger Baukörper mit
großzügigem Innenhof, der im Sinne der wirtschaftlichen Nutzung
weitestgehend als sogenannter Zweibund organisiert ist. Während die
Bettenzimmer fast vollständig nach außen orientiert sind, werden die
Neben- und Personalräume zum Innenhof hin auf kurzem Weg
zusammengeführt.

Der Neubau Haus D wird von Süden über eine Rampe erschlossen. Hier
befindet sich die Liegend-Krankenanfahrt. Im Erdgeschoss werden die
Früh-Reha mit 8 Betten sowie 2 Intensivpflegeeinheiten mit je 16 Betten
untergebracht. Zusätzlich ist in dieser Ebene das Patientenmanagement
verortet. Die Intensivpflege im Haus D schließt ebenengleich an die in
Haus B vorhandenen Untersuchungs- und Behandlungsbereiche u. a. der
Notfallaufnahme und Radiologie an.

Im Neubau Haus D werden jeweils 3 Allgemeinpflege Doppelstationen im
1., 3. und 4. Obergeschoss mit je zweimal 39 Betten untergebracht. Jede
dieser Ebenen verfügt somit über 78 Betten und einer dazugehörigen
übergeordneten zentralen Einheit.

Eine Dialysestation mit 24 Plätzen, die Medizinische Klinik A, die
Funktionsdiagnostik sowie die Büros der Hygiene und Umweltmedizin
bilden das zweite Obergeschoss.

Eine weitere Allgemeinpflege mit 32 Betten wird im 5. Obergeschoss
verortet. Hier ist eine Dachterrasse eingeplant. Die notwendige Technik
und die Lüftungszentrale befinden sich ebenfalls im 5.OG.

Im 6.OG befinden sich ein Treppenzugang zum Dach und die
Aufzugstechnik.

Eine in Fortführung der Anbindung an Haus B vorgelagerte Flur- und
Raumachse gibt zum einen die weitere Entwicklungsachse für zukünftige
Baumaßnahmen vor und zum anderen die Möglichkeit, in der Innenzone die
Ver- und Entsorgungsprozesse der Stationen und Funktionen
zusammenzufassen. Die Anbindung zwischen Haus B und D erfolgt über
einen Verbindungsbrücke, die der die Ebenen Erdgeschoss bis 5.
Obergeschoss verbindet.

Im 2. Untergeschoss wird der Neubau Haus D mit einer Erweiterung des
unterirdischen Gangs aus Haus B kommend verbunden.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/11/2018
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Siehe Bewerbungsunterlagen
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die Leistungsphasen 5-9 werden stufenweise optional beauftragt.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die Baumaßnahme wird mit Finanzmitteln des Landes Rheinland-Pfalz
gefördert.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Architekt; Nachweis der Eintragung in Handelsregister oder
Gewerberegister, sofern erforderlich
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Eignungskriterien gemäß Auftragsunterlagen
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Eignungskriterien gemäß Auftragsunterlagen
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Architekt, siehe § 75 Abs. 1, 3 VgV
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 08/08/2018
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 09/08/2018
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/10/2018
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bekanntmachungs-ID: CXP6YYMYRQQ
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammern Rheinland-Pfalz, Ministerium für Wirtschaft,
Klimaschutz, Energie und Landesplanung - Geschäftsstelle -
Stiftsstraße 9
Mainz
55116
Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Es wird darauf hingewiesen, dass bei der Durchführung eines
Nachprüfungsverfahrens alle Verfahrensbeteiligten nach § 165 Abs. 1 GWB
Akteneinsichtsrecht haben. Mit der Abgabe eines Teilnahmeantrages oder
eines Angebotes wird dieser oder dieses in die Akte des Auftraggebers
als Vergabeakte aufgenommen.

Jeder Bewerber muss daher mit der konkreten Möglichkeit rechnen, dass
sein Teilnahmeantrag oder Angebot jeweils mit allen Bestandteilen von
den anderen Verfahrensbeteiligten bei der Vergabekammer eingesehen
wird. Es liegt daher im eigenen Interesse eines jeden Bieters, schon in
seinen Angebotsunterlagen auf wichtige Gründe, die nach § 165 Abs. 2
GWB die Vergabekammer veranlassen, die Einsicht in die Akten zu
versagen, hinzuweisen und diese in seinen Unterlagen entsprechend
kenntlich zu machen (Geheimnisse, insbesondere Fabrikations-, Betriebs-
oder Geschäftsgeheimnisse).

Etwaige Verstöße gegen Vergabevorschriften im Rahmen der Bekanntmachung
und/oder der Vergabeunterlagen sind unverzüglich nach Kenntnisnahme und
im Falle des Nichterkennens aber des Erkennenkönnens spätestens bis
Ablauf der Angebotsfrist gegenüber dem Auftraggeber in schriftlicher
Form über das Kommunikationstool des Vergabeportals
[5]https://rlp.vergabekommunal.de zu rügen.

In gleicher Form sind sonstige Verstöße gegen Vergabevorschriften von
Bietern ab Kenntnisnahme und im Falle des Nichterkennens aber des
Erkennenkönnens unverzüglich gegenüber dem Auftraggeber in
schriftlicher Form zu rügen.

Informations- und Wartepflicht gemäß § 134 GWB:

(1) Der Auftraggeber hat die Bieter, deren Angebote nicht
berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen
Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen
Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt
des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies
gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung
ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über
die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist;

(2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der
Information nach Abs. 1 geschlossen werden. Wird die Information auf
elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf
10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der
Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim
betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.

Einleitung, Antrag gemäß § 160 GWB:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein;

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt
unberührt;

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden;

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2. §134 Abs. 1 Satz 2 bleibt
unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/07/2018

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References

1. mailto:vergabe_stabsstelle@klilu.de?subject=TED
2. http://www.klilu.de/
3. https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP6YYMYRQQ
4. https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP6YYMYRQQ
5. https://rlp.vergabekommunal.de/

 
 
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