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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Dresden - Dolmetscherdienste
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018071109103242010 / 298842-2018
Veröffentlicht :
11.07.2018
Angebotsabgabe bis :
15.08.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
79540000 - Dolmetscherdienste
DE-Dresden: Dolmetscherdienste

2018/S 131/2018 298842

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Sächsisches Staatsministerium der Justiz
Hospitalstraße 7
Dresden
01097
Deutschland
E-Mail: [1]vergabebuero@abstsachsen.de
NUTS-Code: DED21

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.justiz.sachsen.de/smj
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.evergabe.de/unterlagen
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Auftagsberatungsstelle Sachsen e. V.
Mügelner Straße 40, Haus G
Dresden
01237
Deutschland
E-Mail: [4]vergabebuero@abstsachsen.de
NUTS-Code: DED21

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]www.abstsachsen.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Auftragsberatungsstelle Sachsen e. V.
Mügelner Straße 40, Haus G
Dresden
01237
Deutschland
E-Mail: [6]vergabebuero@abstsachsen.de
NUTS-Code: DED21

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]www.abstsachsen.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Öffentliche Sicherheit und Ordnung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Videogestützte Dolmetscherleistungen für die
Justizvollzugseinrichtungen des Freistaates Sachen
Referenznummer der Bekanntmachung: VB 31/18
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
79540000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Videogestützte Dolmetscherleistungen für die
Justizvollzugseinrichtungen des Freistaates Sachsen
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
79540000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DED21
Hauptort der Ausführung:

Dresden, DE
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Videogestützte Dolmetscherleistungen für die
Justizvollzugseinrichtungen des Freistaates Sachsen
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Ende: 15/10/2020
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Für den Auftraggeber besteht die Option, die Laufzeit der
Rahmenvereinbarung 2 Mal um jeweils ein weiteres Jahr zu den
vereinbarten Konditionen zu verlängern. Dieses Optionsrecht muss durch
den Auftraggeber spätestens 3 Monate vor Ablauf der Laufzeit der
Rahmenvereinbarung schriftlich gegenüber dem Auftragnehmer ausgeübt
werden.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Für den Auftraggeber besteht die Option, die Laufzeit der
Rahmenvereinbarung zwei Mal um jeweils ein weiteres Jahr zu den
vereinbarten Konditionen zu verlängern. Dieses Optionsrecht muss durch
den Auftraggeber spätestens drei Monate vor Ablauf der Laufzeit der
Rahmenvereinbarung schriftlich gegenüber dem Auftragnehmer ausgeübt
werden.

Weiterhin besteht für den Auftraggeber die Option, bis zu fünf weitere
Videokonferenzgeräte pro Anstalt entsprechend der vereinbarten
Konditionen in das videogestützte Dolmetschen einzubinden. Falls der
Auftraggeber dieses Optionsrecht nutzen möchte, teilt er dies dem
Auftragnehmer spätestens zwei Wochen vor der beabsichtigten Einbindung
mit.

Letztlich gibt es auch noch Optionen hinsichtlich der Sprachen. Details
hierzu entnehmen Sie bitte den Vergabeunterlagen.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Es gelten die Vergabeunterlagen und die VOL/B.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Rechtsverbindlich* unterzeichnete Eigenerklärungen nach § 123, 124
GWB, dass keine Ausschlussgründe vorliegen (Anlage 1) oder Erklärung
gleichen Inhalts,

Nachweis der Eintragung im Berufs- oder Handelsregister des
Mitgliedsstaates, in dem der Bewerber ansässig ist (Kopie, max. ein
Jahr alt). Sofern das Unternehmen nicht im Handelsregister eingetragen
ist und keine handelsrechtliche Eintragungspflicht besteht, ist die
Kopie der Gewerbean- bzw. -ummeldung einzureichen.

Sofern auch die Gewerbeanmeldung entbehrlich ist, ist dies zu erklären.
Die Abgabe des Teilnahmeantrages ist dann unter Angabe der
Umsatzsteuernummer möglich.

Alternativ zu vorstehenden Forderungen (1-2) Abgabe der gültigen
Eintragungsbescheinigung in das PQ-VOL oder AV-PQ.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Angaben zum Umsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren über
vergleichbare Leistungen, die Gegenstand dieser Ausschreibung sind,

Angaben zu vergleichbaren in den letzten drei Jahren erbrachten
Leistungen (Referenzen) mit Angabe des Umfanges, des Umsatzes, der
Leistungszeit sowie der öffentlichen und/oder privaten Auftraggeber
(wenn möglich mit Ansprechpartner). Vergleichbare Leistungen sind
solche auf dem Gebiet des Videodolmetschens.

Rechtsverbindlich* unterzeichnete Eigenerklärung, in welcher der
Bieter bestätigt, dass weder sein Unternehmen, noch
Mehrheitsanteilseigner oder Gesellschafter noch eine Mutter- oder
Tochtergesellschaft oder Mitglieder der Bietergemeinschaft auf einer
der in den Anlagen zu den Verordnungen (EG) Nr. 881/2002 des Rates und
Nr. 2580/2001 des Rates sowie der Anlage des Gemeinsamen Standpunktes
des Europäischen Rates 2001/931|GASP (in ihrer jeweils aktuellen
Fassung) befindlichen Terrorlisten erscheint (Anlage 1 oder Erklärung
gleichen Inhalts).

Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung, die
Fehlleistungen des Dolmetscherdienstes und der Dolmetscher abdeckt und
für daraus fällige Ansprüche Aufkommt mit einer Deckungssumme von
mindestens 400.000 EUR je Schadensfall. Andernfalls ist eine Erklärung
des Versicherers vorzulegen, dass Im Auftragsfall die Bereitschaft
besteht, eine Versicherungspolice in entsprechender Höhe abzuschließen
oder eine bestehende entsprechend anzupassen. Die Versicherung muss
über eine in der EU zugelassene Versicherung erfolgen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Rechtsverbindlich unterzeichnete Eigenerklärung (Anlage 1 oder
Erklärung gleichen Inhalts), mit der der Bieter bestätigt,

dass er nachweislich sprachlich ausgebildete (Universitätsabschluss)
und /oder zertifizierte (vom Bundesverband der Dolmetscher und
Übersetzer e. V. anerkanntes Zertifikat oder staatlich anerkannte
Dolmetscher oder staatlich geprüfte Dolmetscher) Dolmetscher
bereitstellt, die Gespräche zwischen Bediensteten des Auftraggebers
bzw. sonstigen zur Nutzung des Videodolmetschens berechtigten Personen
und den Gefangenen via audio-visueller Zuschaltung per Datenleitung
übersetzen,

dass das Niveau der Dolmetscher mindestens der europäischen
Kompetenzstufe C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER)
entspricht,

dass die Dolmetscher über einschlägige Erfahrungen auf dem Gebiet der
Sprachleistungen für Medizin, Verwaltung und Sozialwesen verfügen,

dass der Bieter nur solche Dolmetscher bereitstellt, welche ein
polizeiliches Führungszeugnis vorgelegt haben, welches keine
Eintragungen aufweist,

dass er sich von den Dolmetschern jährlich ein aktualisiertes
Führungszeugnis vorlegen lässt und die Dolmetscher nur einsetzt,
solange das Führungszeugnis keine Eintragungen enthält,

dass er nur Dolmetscher einsetzt, bei denen die Bereitschaft zur
Verpflichtung nach dem Gesetz über die förmliche Verpflichtung
nichtbeamteter Personen (Verpflichtungsgesetz) vom 2.3.1974 i.d.g.F.
besteht und dass er die nötigen Überprüfungen vor dem Einsatz der
jeweiligen Dolmetscher durchführt und

dass er nur Dolmetscher einsetzt, welche er vor derem erstmaligen
Einsatz für den Auftraggeber nachweisbar über ihre
datenschutzrechtlichen Pflichten belehrt und durch entsprechende
Erklärungen schriftlich vertraglich zur Verschwiegenheit und zur
Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorgaben verpflichtet hat,

Ausgefüllter und rechtsverbindlich* unterzeichneter
Auftragsdatenverarbeitungsvertrag (Anlage 2), einschließlich der Angabe
unter Punkt 5.7,

in einem Konzept (max. 50 Seiten) ist die gesamte Leistung in
Textform ausführlich und umfassend dazustellen. Die Darstellung muss
plausibel sein und alle wesentlichen Elemente der Leistung und die
Schritte in der Abwicklung enthalten und einen umfassenden Einblick in
die Leistungserbringung ermöglichen.Die geforderten Angaben,
Erklärungen und Nachweise sind einzureichen. Anderenfalls kann Ihr
Angebot ausgeschlossen werden.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 15/08/2018
Ortszeit: 14:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 15/10/2018
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 15/08/2018
Ortszeit: 14:15
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:

Bieter und/oder deren Bevollmächtigte sind nicht zugelassen.

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Angebote dürfen nur per Post, Boten oder persönlich an die unter Punkt
I.3) Kommunikation genannte Stelle im geschlossenen und
gekennzeichneten Umschlag übergeben werden.

Um ggf. erfolgte Änderungen, Ergänzungen, Berichtigungen oder Hinweise
zu den Vergabeunterlagen zu erhalten, haben sich die Bewerber/Bieter
eigenverantwortlich auf der Bekanntmachungsplattform (siehe Pkt.
I.3)Kommunikation) zu informieren.

Das Angebot, sowie die gesamte Kommunikation im Vergabeverfahren und
der gesamten Vertragslaufzeit haben in deutscher Sprache in Wort und
Schrift zu erfolgen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion
Sachsen
PF 10 13 64
Leipzig
04013
Deutschland
E-Mail: [8]wiltrud.kadenbach@lds.sachsen.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 160 ff. GWB die Rüge sowie der
Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen
Vergabekammer. Eine Rüge ist an die in Ziffer I.1) genannte
Vergabestelle zu richten. Die zuständige Stelle für ein
Nachprüfungsverfahren ist in Ziffer VI.4.1) genannt. Statthafter
Rechtsbehelf ist gem. §§ 160 ff. GWB der Antrag auf Einleitung eines
Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer (Ziff.
VI.4.1).

Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt;

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden;

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/07/2018

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References

1. mailto:vergabebuero@abstsachsen.de?subject=TED
2. http://www.justiz.sachsen.de/smj
3. https://www.evergabe.de/unterlagen
4. mailto:vergabebuero@abstsachsen.de?subject=TED
5. http://www.abstsachsen.de/
6. mailto:vergabebuero@abstsachsen.de?subject=TED
7. http://www.abstsachsen.de/
8. mailto:wiltrud.kadenbach@lds.sachsen.de?subject=TED

 
 
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