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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Stadtplanung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018061309135486075 / 253167-2018
Veröffentlicht :
13.06.2018
Angebotsabgabe bis :
13.07.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Teilangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71410000 - Stadtplanung
71400000 - Stadtplanung und Landschaftsgestaltung
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
DE-Berlin: Stadtplanung

2018/S 111/2018 253167

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, Abt. Bauen, Planen und Facility
Management, Stadtentwicklungsamt, Fachbereich Stadtplanung,
Stadterneuerung
Yorckstraße 4 11
Berlin
10965
Deutschland
Kontaktstelle(n): Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, Abt. Bauen,
Planen und Facility Management, Stadtentwicklungsamt, Fachbereich
Stadtplanung, Stadterneuerung
E-Mail: [1]vergabe@szpartner.de
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntma
chungen/
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Dr. Szamatolski + Partner GbR
Brunnenstraße 181
Berlin
10119
Deutschland
Kontaktstelle(n): z.Hd. Herrn Butzke
Telefon: +49 302808144
E-Mail: [4]vergabe@szpartner.de
Fax: +49 302832767
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]http://www.szpartner.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Dr. Szamatolski + Partner GbR
Brunnenstraße 181
Berlin
10119
Deutschland
Kontaktstelle(n): z.Hd. Herrn Butzke
Telefon: +49 302808144
E-Mail: [6]vergabe@szpartner.de
Fax: +49 302832767
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]http://www.szpartner.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Koordinations- und Steuerungsleistungen in der Funktion des
Gebietsbeauftragten in den Fördergebieten des Städtebaulichen
Denkmalschutzes Luisenstadt (Los 1) und Urbanstraße (Los 2)
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71410000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand des Auftrags sind Koordinations- und Steuerungsleistungen in
der Funktion des Gebietsbeauftragten in den Fördergebieten des
Städtebaulichen Denkmalschutzes Luisenstadt "(Los 1) und
Urbanstraße (Los 2). Zu den Aufgaben gehören jeweils Mitwirkung bei
der jährlichen Programmplanung (Maßnahmenprioritäten, Förderanfragen
und -anträge, Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen) und an
Abstimmungsrunden zur Gebietssteuerung sowie die Fortschreibung der
Kosten- und Finanzierungsübersichten, eine Unterstützung des
Bezirksamtes bei Vorbereitung und Durchführung von Förderprojekten und
die Organisation und Unterstützung bei der Nutzer- und
Anwohnerbeteiligung zu Projekten. Es ist nur zulässig, für eines der
beiden Lose ein Angebot abzugeben.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Angebote sind möglich für nur ein Los
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Fördergebiet Städtebaulicher Denkmalschutz Luisenstadt (Los 1)
Los-Nr.: 1
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71400000
71000000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300
Hauptort der Ausführung:

Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg,

Berlin.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Förderprogramm Städtebaulicher Denkmalschutz hat sich in den
vergangenen Jahren als besonders wirksames Instrument der
Stadterneuerung bewährt. Übergeordnetes Ziel dieses Programms ist der
Erhalt historischer Stadtkerne. Dazu können die Fördermittel zur
Sicherung, Instandsetzung und Modernisierung erhaltenswerter Gebäude,
Ensembles oder sonstiger baulicher Anlagen von geschichtlicher,
künstlerischer oder städtebaulicher Bedeutung sowie für die Erhaltung
und Umgestaltung von städtebaulich oder denkmalpflegerisch bedeutsamen
Straßen und Plätzen eingesetzt werden.

Zur Umsetzung des Förderprogramms benötigen der im Bezirksamt
programmkoordinierende Fachbereich Stadtplanung wie auch die
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen die Unterstützung
durch Planungsbüros. Diese Büros sollen als Gebietsbeauftragte
Koordinations- und Steuerungsleistungen übernehmen. Diese Leistungen
werden in 2 Losen ausgeschrieben.

Voraussetzung für den Einsatz von Fördermitteln städtebaulicher
Denkmalschutz ist u.a. das Vorliegen eines abgestimmten und vom
Bezirksamt beschlossenen Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK).
Die ISEK wurden für beide Gebiete als Grundlagen für den Einsatz von
Fördermitteln 2011 erarbeitet und 2016/2017 fortgeschrieben.

Die Leistung des Auftragnehmers besteht in der Unterstützung des
Auftraggebers bei der Vorbereitung, Umsetzung und ggf. Dokumentation
der geplanten und geförderten Maßnahmen. Dies geschieht in
Zusammenarbeit mit den maßnahmenbezogen fachlich Beteiligten sowie den
Akteuren vor Ort.

Gesucht werden Büros der Stadtplanung, möglichst mit interdisziplinär
besetzten Teams, da die Anforderungen der Projektumsetzung in den
Bereichen Hoch- und Tiefbau, Grün- und Freiflächen sowie Kommunikation
und Öffentlichkeitsarbeit liegen. Begleitet werden dabei alle
Leistungsphasen der HOAI, insbesondere jedoch die LP 1 3.

Auf Leistungen der Öffentlichkeitsarbeit / Partizipation wird
besonderer Wert gelegt.

Dem Fachbereich Stadtplanung sowie der Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung und Wohnen ist jährlich zum 31.12. des Vorjahres ein
Jahresarbeitsplan vorzulegen.

Die Leistungen werden für die Dauer von 4 Jahre vergeben mit der Option
auf Verlängerung um weitere 3 Jahre.

Das Gebiet Luisenstadt wurde im Jahr 2006 für die beiden Bezirke
Friedrichshain-Kreuzberg sowie Mitte als bezirksüberschreitendes
Fördergebiet festgelegt. Das Teilgebiet in Kreuzberg umfasst die
Erhaltungsgebiete Luisenstadt (teilweise), Luisenstadt /
Bethaniendamm sowie Luisenstadt / Segitzdamm.

Das Bezirksamt beauftragt seit dem Jahr 2007 einen Gebietskoordinator,
zuletzt wurde diese Leistung 2014 öffentlich ausgeschrieben und neu
beauftragt.

Seit dieser Zeit werden in Zusammenarbeit aller Beteiligten umfassend
Fördermittel Städtebaulicher Denkmalschutz investiert und es konnte zu
einer bedeutenden Stabilisierung und Aufwertung des Gebiets beigetragen
werden. Ziel der Entwicklung des Teilgebiets Kreuzberg ist u.a. die
behutsame Weiterentwicklung der charakteristischen Anlagen des Gebiets
mit dem Grünzug ehemaliger Luisenstädtischer Kanal, den Stadtplätzen
Mariannen-, Oranien-, Wassertor- und Heinrichplatz sowie dem
stadtbildprägenden Bethanien-Gelände mit der St. Thomas Kirche. Auch
Gebäude der kulturellen und sozialen Infrastruktur liegen im Gebiet und
sollen für ihre Aufgaben qualifiziert werden.

Aus dem Programm Städtebaulicher Denkmalschutz wurde (wird) bis 2018 in
die Entwicklung / Sanierung / Neugestaltung der in den
Vergabeunterlagen aufgeführten Projekte investiert, zum Teil in
mehreren Bauabschnitten.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Darstellung des Personalkonzeptes und der
Teamzusammenarbeit; Qualifikation und Erfahrung der vorgesehenen
Projektmitarbeiter / Gewichtung: 30 %
Qualitätskriterium - Name: Herangehensweise an die Aufgabenstellung,
Aufgabenverständnis / Rollenverständnis des Bieters;
Schwerpunktsetzungen, jeweils bezogen auf die besonderen Anforderungen
des Fördergebiets / Gewichtung: 20 %
Qualitätskriterium - Name: Qualität des Umgangs mit gebietsspezifischen
Problemstellungen und der Vorschläge zum Umgang damit / Gewichtung: 15
%
Qualitätskriterium - Name: Qualität der vorgeschlagenen Leistungen zur
Partizipation und Öffentlichkeitsarbeit / Gewichtung: 15 %
Kostenkriterium - Name: Stundensätze für die Leistungen des
Gebietsbeauftragten / Gewichtung: 20 %
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/01/2019
Ende: 31/12/2022
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Optional um 3 Jahre
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Es ist geplant, je Los 3 Bewerber zur Teilnahme aufzufordern.

Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die
Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde
gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden
Bewerbern durch Los getroffen.

Die objektiven Kriterien mit ihren entsprechenden Unterkriterien und
jeweilig zu erreichenden Punkten sind den Vergabeunterlagen zu
entnehmen (Datei: Gebietsbeauftragter FK_Objektive Kriterien).

In der Summe aller Kriterien werden maximal 100 Punkte vergeben.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Optional kann der Vertrag durch den Auftraggeber um drei Jahre
verlängert werden. Ein Rechtsanspruch auf eine Verlängerung besteht
nicht. Darüber hinaus sind bei Bedarf Leistungen der Projektsteuerung
für Einzelprojekte und weitere im Rahmen der Steuerung anfallenden
Leistungen zu übernehmen. Gegebenenfalls kann sich auch bei den zu
beauftragenden Einzelleistungen ein derzeit nicht absehbarer
Mehraufwand ergeben.

Sollten sich die haushaltsrechtlichen oder städtebaulichen
Rahmenbedingungen ändern, muss das Leistungsbild dementsprechend
angepasst werden.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen
Vertragsbedingungen - AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch
sowie Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin u.a. AVB
zu den Verträgen, ABau, LHO Berlin mit Ausführungsvorschriften,
Berliner Bauordnung, Rundschreiben einsehbar unter
[8]www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben (keine
abschließende Auflistung).
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Fördergebiet Städtebaulicher Denkmalschutz Urbanstraße (Los 2)
Los-Nr.: 2
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71400000
71000000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300
Hauptort der Ausführung:

Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg,

Berlin.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Förderprogramm Städtebaulicher Denkmalschutz hat sich in den
vergangenen Jahren als besonders wirksames Instrument der
Stadterneuerung bewährt. Übergeordnetes Ziel dieses Programms ist der
Erhalt historischer Stadtkerne. Dazu können die Fördermittel zur
Sicherung, Instandsetzung und Modernisierung erhaltenswerter Gebäude,
Ensembles oder sonstiger baulicher Anlagen von geschichtlicher,
künstlerischer oder städtebaulicher Bedeutung sowie für die Erhaltung
und Umgestaltung von städtebaulich oder denkmalpflegerisch bedeutsamen
Straßen und Plätzen eingesetzt werden.

Zur Umsetzung des Förderprogramms benötigen der im Bezirksamt
programmkoordinierende Fachbereich Stadtplanung wie auch die
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen die Unterstützung
durch Planungsbüros. Diese Büros sollen als Gebietsbeauftragte
Koordinations- und Steuerungsleistungen übernehmen. Diese Leistungen
werden in 2 Losen ausgeschrieben.

Voraussetzung für den Einsatz von Fördermitteln städtebaulicher
Denkmalschutz ist u.a. das Vorliegen eines abgestimmten und vom
Bezirksamt beschlossenen Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK).
Die ISEK wurden für beide Gebiete als Grundlagen für den Einsatz von
Fördermitteln 2011 erarbeitet und 2016/2017 fortgeschrieben.

Die Leistung des Auftragnehmers besteht in der Unterstützung des
Auftraggebers bei der Vorbereitung, Umsetzung und ggf. Dokumentation
der geplanten und geförderten Maßnahmen. Dies geschieht in
Zusammenarbeit mit den maßnahmenbezogen fachlich Beteiligten sowie den
Akteuren vor Ort.

Gesucht werden Büros der Stadtplanung, möglichst mit interdisziplinär
besetzten Teams, da die Anforderungen der Projektumsetzung in den
Bereichen Hoch- und Tiefbau, Grün- und Freiflächen sowie Kommunikation
und Öffentlichkeitsarbeit liegen. Begleitet werden dabei alle
Leistungsphasen der HOAI, insbesondere jedoch die LP 1 3.

Auf Leistungen der Öffentlichkeitsarbeit / Partizipation wird
besonderer Wert gelegt.

Dem Fachbereich Stadtplanung sowie der Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung und Wohnen ist jährlich zum 31.12. des Vorjahres ein
Jahresarbeitsplan vorzulegen.

Die Leistungen werden für die Dauer von 4 Jahre vergeben mit der Option
auf Verlängerung um weitere 3 Jahre.

Das in den Jahren 2009 bzw. 2011 in die Förderkulisse Städtebaulicher
Denkmalschutz aufgenommene Gebiet Urbanstraße umfasst die beiden
Erhaltungsgebiete Graefestraße und Urbanhafen-Südstern.

Das Bezirksamt beauftragt seit dem Jahr 2011 einen Gebietskoordinator,
zuletzt wurde diese Leistung 2014 öffentlich ausgeschrieben und neu
beauftragt.

Das Gebiet wird durch eine weitgehend erhaltene gründerzeitliche
Baustruktur geprägt. Neben markanten Einzelbauwerken und Ensembles aus
der Entstehungszeit wie dem Baerwaldbad und der Kirche am Südstern
prägen Schmuckplätze und Promenaden das Gebiet bis heute. Von
besonderer Bedeutung ist die Lage am Landwehrkanal. Dieser gehört mit
seinen begrünten Uferzonen zu den herausragenden, das Stadtbild
prägenden Freiräumen und ist gleichzeitig hoch frequentiertes
innerstädtisches Erholungsgebiet. Bedeutend sind auch seine
gestalterisch anspruchsvollen Brückenbauwerke. Mit seiner hohen Dichte
an insgesamt acht öffentlichen Schulen hat das Quartier eine bedeutende
Versorgungsfunktion auch für die angrenzenden Wohngebiete. Insbesondere
die Schulgebäude aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert haben einen großen
denkmalpflegerischen Wert, weisen aber altersbedingt einen hohen
Erneuerungsbedarf auf. Daneben finden sich dominante Baustrukturen aus
den 1970er Jahren wie das Krankenhaus Am Urban und die
Carl-von-Ossietzky-Schule. Diese Strukturen gilt es zu sichern, zu
qualifizieren und an heutige Bedürfnisse anzupassen.

Aus dem Programm Städtebaulicher Denkmalschutz wurde (wird) bis 2018 in
die Entwicklung / Sanierung / Neugestaltung der in den
Vergabeunterlagen aufgeführten Projekte investiert, zum Teil in
mehreren Bauabschnitten.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Darstellung des Personalkonzeptes und der
Teamzusammenarbeit; Qualifikation und Erfahrung der vorgesehenen
Projektmitarbeiter / Gewichtung: 30 %
Qualitätskriterium - Name: Herangehensweise an die Aufgabenstellung,
Aufgabenverständnis / Rollenverständnis des Bieters;
Schwerpunktsetzungen, jeweils bezogen auf die besonderen Anforderungen
des Fördergebiets / Gewichtung: 20 %
Qualitätskriterium - Name: Qualität des Umgangs mit gebietsspezifischen
Problemstellungen und der Vorschläge zum Umgang damit / Gewichtung: 15
%
Qualitätskriterium - Name: Qualität der vorgeschlagenen Leistungen zur
Partizipation und Öffentlichkeitsarbeit / Gewichtung: 15 %
Kostenkriterium - Name: Stundensätze für die Leistungen des
Gebietsbeauftragten / Gewichtung: 20 %
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/01/2019
Ende: 31/12/2022
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Optional um 3 Jahre
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Es ist geplant, je Los 3 Bewerber zur Teilnahme aufzufordern.

Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die
Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde
gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden
Bewerbern durch Los getroffen.

Die objektiven Kriterien mit ihren entsprechenden Unterkriterien und
jeweilig zu erreichenden Punkten sind den Vergabeunterlagen zu
entnehmen (Datei: Gebietsbeauftragter FK_Objektive Kriterien).

In der Summe aller Kriterien werden maximal 100 Punkte vergeben.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Optional kann der Vertrag durch den Auftraggeber um drei Jahre
verlängert werden. Ein Rechtsanspruch auf eine Verlängerung besteht
nicht. Darüber hinaus sind bei Bedarf Leistungen der Projektsteuerung
für Einzelprojekte und weitere im Rahmen der Steuerung anfallenden
Leistungen zu übernehmen. Gegebenenfalls kann sich auch bei den zu
beauftragenden Einzelleistungen ein derzeit nicht absehbarer
Mehraufwand ergeben.

Sollten sich die haushaltsrechtlichen oder städtebaulichen
Rahmenbedingungen ändern, muss das Leistungsbild dementsprechend
angepasst werden.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen
Vertragsbedingungen - AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch
sowie Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin u.a. AVB
zu den Verträgen, ABau, LHO Berlin mit Ausführungsvorschriften,
Berliner Bauordnung, Rundschreiben einsehbar unter
[9]www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben (keine
abschließende Auflistung).

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die vom Auftraggeber bereitgestellte Einheitliche Europäische
Eigenerklärung (EEE siehe:
[10]https://ec.europa.eu/tools/espd/filter?lang=de) ist, soweit nichts
anderes erklärt wird, von den teilnehmenden Unternehmen vollständig in
allen seinen Teilen II bis VI auszufüllen und zu unterschreiben. Die
EEE muss in Papierform mit Unterschrift dem Auftraggeber übermittelt
werden. Die Zusatzerklärung zur EEE ist ebenfalls auszufüllen. Die
Unterschrift unter der EEE gilt auch für die Richtigkeit der Angaben in
der Zusatzerklärung zur EEE. Nicht vorliegende Unterschriften führen
zum Ausschluss des Teilnahmeantrages. (siehe Ziffer VI.3).

Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht alleine ausführen kann, d. h.
eine Bewerber- /Bietergemeinschaft bildet; Unterauftragsverhältnisse
oder Eignungsleihe erforderlich sind, sind die EEE und die
Zusatzerklärung zur EEE mehrfach (wie im Weiteren ausgeführt)
auszufüllen, da bestimmte Mindeststandards, Eignungskriterien /
Kriterien zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer von
verschiedenen Unternehmen erfüllt werden.

Bewerber-/Bietergemeinschaften:

Bewerbergemeinschaften haben jeweils die Mitglieder sowie eines ihrer
Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss der
Durchführung des Vertrages zu benennen. Dies erfolgt durch die Abgabe
der in der EEE verlangten Angaben (Teil II Angaben des
Wirtschaftsteilnehmers am Ende von Abschnitt A). Füllen Sie bitte a)
bis b) und ggf. c) aus. Nimmt der Wirtschaftsteilnehmer gemeinsam mit
anderen am Vergabeverfahren teil, trägt dieser dafür Sorge, dass die
sonstigen Beteiligten eine separate EEE und Zusatzerklärung zur EEE
vorlegen.

Nachunternehmer (Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe):

Teil II Abschnitt C erfordert eine EEE mit den Abschnitten A und B
dieses Teils und Teil III sowie die Informationen nach IV und V sowie
in der Zusatzerklärung zur EEE, soweit sie für die spezifischen
Kapazitäten relevant sind.

Nachunternehmer (Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe):

Wenn das beteiligte Unternehmen einen Nachunternehmer /
Unterauftragnehmer einsetzen will (gem. EEE Teil II D, d. h. ohne
Eignungsleihe), muss für die Unterauftragnehmer keine separate EEE
beigefügt werden. Der Unternehmer muss jedoch Angaben in Teil IV C der
EEE vornehmen und hat Angaben in Teil II A und B und das nicht
vorliegen von Ausschlussgründen in Teil III bei dem von ihm
vorgesehenen Unterauftragnehmer vorzulegen.

EEE Teil IV Globalvermerk zur Erfüllung aller Eignungskriterien:

Der Globalvermerk a) zur Erfüllung aller festgelegten Eignungskriterien
genügt nicht, ist nicht zulässig und führt zur Nichtberücksichtigung
des Teilnahmeantrages (Ausschluss).

Es ist zu den in der Auftragsbekanntmachung genannten Eignungskriterien
Stellung zu nehmen.

EEE Teil V: Verringerung der Zahl geeigneter Bewerber:

Hier muss der Bewerber Erklärungen zu den in der Auftragsbekanntmachung
genannten Auswahlkriterien /Vorschriften / Mindeststandards Stellung
nehmen.

Die Nichteinhaltung von Mindeststandards führt zum Ausschluss am
weiteren Verfahren!

Auf der Bekanntmachungs- und Vergabeplattform des Landes Berlin
([11]http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntm
achungen/) ist ein allgemeines Infoblatt zum Down- / Upload der EEE
hinterlegt.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

[1] Anforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Absatz
(1) Nr. 3 und (4) Nr. 2 VgV:

Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung zu einer gültigen
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1
500 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR sonstige Schäden:

Sachschäden und Vermögensschäden je Schadensereignis durch Vorlage
entsprechender Kopien des Versicherungsscheines beizubringen. Die
Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres
muss mindestens die 2-fache Deckungssumme betragen.

Sollten die gemachten Angaben des Teilnehmers in der EEE, Teil IV B
nicht den geforderten Angaben entsprechen, wird mit Abgabe der EEE
erklärt, dass der Teilnehmer dies zu einem späteren Zeitpunkt
nachreichen kann.

Vor Zulassung zum Verhandlungsverfahren ist der Nachweis der
Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen durch
Vorlage des Versicherungsscheines auf Anforderung beizubringen. Der
Nachweis gilt auch als erbracht, wenn eine Erklärung des
Versicherungsunternehmens vorgelegt wird, mit der sie den Abschluss der
geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall
zusichert. Eine Eigenerklärung des Bieters genügt nicht. Nach
Zuschlagserteilung muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht
werden. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt
erhalten bleiben.

Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der
Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen
nachzuweisen, bzw. eine entsprechende Absichtserklärung eines
Versicherers beizubringen.

[2] Anforderungen an den Mindestjahresumsatz nach § 45 Absatz 1 Nr. 1
und 4 VgV:

Gemäß objektiver Kriterien (Datei: Gebietsbeauftragter FK_Objektive
Kriterien) in den Vergabeunterlagen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

[zu 1] Der Nachweis über die Berufshaftpflichtversicherung gemäß den
Anforderungen Ziffer III.1.2) muss erbracht werden.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

[3] Angaben zur personellen Ausstattung (§ 46 Absatz 3 Nr. 8 VgV) des
Bewerbers gemäß objektiver Kriterien (Datei: Gebietsbeauftragter
FK_Objektive Kriterien) in den Vergabeunterlagen.

[4] Referenzen nach § 46 Absatz 3 Nr. 1 VgV: Projektbezeichnung,
Angaben zum Auftraggeber (öffentlicher/privater Auftraggeber) mit
Adresse, Ansprechpartner mit Telefonnummer sowie Referenzschreiben, zur
Art der Leistung, zum Bearbeitungsumfang/ Leistungskatalog, zum
Projektleiter und stellvertretenden Projektleiter, zur Größe des
Gebietes, zu den inhaltlichen Schwerpunkten des städtebaulichen
Förderprogramms mit kurzer Beschreibung, zu den Förderprogrammen und
zur Durchführung von Partizipationsprozessen und Öffentlichkeitsarbeit.

Es sind bis zu 3 Referenzprojekte vorzustellen. Die Bewertung eines
Referenzprojektes erfolgt nur, wenn alle Bedingungen a) bis e) erfüllt
sind:

a) die Leistungen der Referenzen müssen eigenverantwortlich erbracht
worden sein,

b) die Referenz muss vom Büro des Bewerbers oder dessen Rechtsvorgänger
bearbeitet worden sein,

c) Referenzen von Projektmitarbeitern, die diese für andere Büros
bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden,

d) jede Referenz muss in den vergangenen 3 Jahren abgeschlossen worden
sein oder seit mindestens 3 Jahren durchgeführt werden (d.h. bis
spätestens vor dem Tag der Bekanntmachung),

e) es müssen Leistungen für einen öffentlichen Auftraggeber im Sinne
des § 99 GWB erbracht worden sein.

Bewertet wird eine Referenz nach den unter Ziff. II.2.9) bzw.
Gebietsbeauftragter FK_Objektive Kriterien in den Vergabeunterlagen
genannten Kriterien/Unterkriterien.

Die Teilnahmeanträge werden zunächst ausschließlich anhand der
eingereichten EEE und der Zusatzerklärung zur EEE gewertet. Vor
Zulassung zum Verhandlungsverfahren sind auf Anforderung gem. § 50 Abs.
2 VgV ggf. folgende Unterlagen innerhalb von 5 Werktagen vorzulegen,
können aber auch bereits mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden:

Versicherungsnachweis / Erklärung des Versicherungsgebers,

Referenzschreiben der Auftraggeber zu den genannten 3
Referenzprojekten,

Kopie des Studiennachweises oder der Berufszulassung des in der
Zusatzerklärung zur EEE genannten Projektleiters und stellvertretenden
Bearbeiters.

Das Nichtvorliegen der genannten Unterlagen innerhalb der genannten
Frist auf Anforderung führt zum Ausschluss.

Darüberhinausgehende Unterlagen sind nicht erforderlich bzw. werden
nicht gewertet, sofern sie nicht noch angefordert werden.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Die Arbeits- und Planungssprache für die Erfüllung der Leistungen ist
deutsch. Das verhandlungssichere Beherrschen der deutschen Sprache in
Wort und Schrift ist Voraussetzung. Diese Anforderung gilt mindestens
für den Projektleiter, den stellvertretenden Bearbeiter und ggf.
weitere Mitarbeiter, die in der Kommunikation mit dem Auftraggeber und
Dritten eingesetzt werden.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Nach § 75 (1) VgV Qualifikation des Auftragnehmers als Dipl.-Ing.
Stadtplanung, Architektur, Landschaftsarchitektur.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Grundlage der Beauftragung der Leistungen, der Auftragsbearbeitung ist
die Verwaltungsvorschrift Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und
Durchführung von Bauaufgaben Berlins ABau mit die der
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, d.h. es gelten die
Vertragsmuster einschließlich der AVB /BVB abrufbar unter
[12]http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/abau
/index.shtml).

Mit der Abgabe eines Angebotes sind folgende Erklärungen unterschrieben
einzureichen:

Frauenförderung V 246 F,

Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträge V 231
F, im Falle eines Nachunternehmers auch V 232 F,

Verpflichtungserklärung benannter Unternehmen IV 306 F,

Erklärung der Bewerbergemeinschaft IV 307 F.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 13/07/2018
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 10/08/2018
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/11/2018
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Teilnahmeanträge sind zwingend unter Benutzung der zur Verfügung
gestellten Unterlagen einzureichen. Nicht unterschriebene
Eigenerklärungen (EEE) werden nicht berücksichtigt. Gemäß Teil II
Abschnitt C ist eine EEE mit den Abschnitten A und B und nach Teil III
erforderlich sowie die Informationen nach Teil IV und Teil V.

Gemäß Teil II Abschnitt D ist eine EEE mit den Abschnitten A und B und
nach Teil III erforderlich;

2) Die verfahrensrelevanten Unterlagen sind kostenlos abrufbar unter:
[13]http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntma
chungen/ (Mit Hilfe der Suchmaske das Vergabeverfahren
Gebietsbeauftragter öffnen);

3) Nach Ziff. III.1.3) dürfen max. 2 Projektmitarbeiter und max. 3
Referenzen vorgestellt werden. Somit bleiben bei Bewerbergemeinschaften
und/oder Nachunternehmern (NU) in den einzelnen EEE bzw.
Zusatzerklärungen zur EEE jeweils Felder frei. Sofern mehr als 3
Referenzprojekte angegeben werden, wird aus allen gewerteten Projekten
für jedes der Unterkriterien ein Durchschnittswert (arithmetisches
Mittel) gebildet und dieser Wert mit 2 (Anzahl der max. geforderten
Projekte) multipliziert;

4) Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und
der NU werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige NU mit dem
Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die
wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der
Bewerbergemeinschaft einstehen wird;

5) Änderungen in der EEE oder den weiteren zur Verfügung gestellten
Unterlagen sind unzulässig;

6) Die EEE muss auf Deutsch gestellt werden. Gleichwertige
Nachweise/Erklärungen anderer Herkunftsländer sind in beglaubigter
deutscher Übersetzung zwingend beizulegen;

7) Die Teilnahmeanträge (gelocht, auf einem Heftstreifen abgeheftet)
sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem
Aufkleber Gebietsbeauftragter FK" gekennzeichnet bei Dr. Szamatolski +
Partner GbR, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin einzureichen. Ein Verweis
auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig;

8) Zusätzliche Auskünfte sind schriftlich bis zum 2.7.2018 bei der
unter I.3 genannten Kontaktstelle (E-Mail: [14]vergabe@szpartner.de) zu
erfragen.

Die Anfragen und Antworten werden anonymisiert unter der oben genannten
Internetadresse (s. Punkt 2) kontinuierlich und ausschließlich im
Dokument Gebietsbeauftragter FK_Fragen_Antworten_Stufe1.pdf
veröffentlicht, die bei der Erarbeitung des Teilnahmeantrags zu
berücksichtigen sind;

9) Der Bieter (einschl. eventl. NU) darf keinen Eintrag im Berliner
Korruptionsregister haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor
Zuschlagserteilung. Die entsprechende Erklärung ist vom Bieter im
Rahmen der Aufforderung zur Angebotsabgabe vorzulegen.

Für die Abfrage beim Korruptionsregister gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 3 i. V.
m. § 6 Abs. 3 bis 6 des Berliner Datenschutzgesetzes (Bln DSG) sind im
Auftragsfall personenbezogene Daten der verantwortlich handelnden
Personen (Geschäftsführer, gesetzliche Vertreter) zu benennen und die
Zustimmung dieser Personen zur Weiterleitung der Daten an den
öffentlichen Auftraggeber einzuholen. Ohne Einwilligung kann der
Zuschlag nicht erteilt werden;

10) Bewerbergemeinschaften, gesamtschuldnerisch haftend mit
bevollmächtigtem Vertreter, sind zugelassen (siehe auch Ziff. III.2.2).
Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung einzelner Mitglieder
einer Bewerbergemeinschaft sind grundsätzlich unzulässig und können zur
Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bewerbergemeinschaften im
weiteren Verfahren führen.

Im Zweifelsfall haben die Bewerber nachzuweisen, dass der Wettbewerb
durch die Mehrfachbeteiligungen nicht beeinträchtigt wird. Dies gilt
nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als NU. Der
Auftraggeber behält sich bei Bewerbern mit demselben NU vor, diese NU
aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen
auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch
zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Berlin
Geschäftsstelle Martin-Luther-Straße 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 309013-8316
Fax: +49 309013-7613

Internet-Adresse:
[15]https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wir
tschaftsrecht/vergabekammer/
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum
Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen
Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach
Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang
der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,
bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)).

Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz
1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer
Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne
dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist.

Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen
Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht
missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer
Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne
dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur
festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30
Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber
durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags,
jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend
gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im
Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30
Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer des Landes Berlin
Geschäftsstelle Martin-Luther-Straße 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 309013-8316
Fax: +49 309013-7613

Internet-Adresse:
[16]https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wir
tschaftsrecht/vergabekammer/
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
12/06/2018

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References

1. mailto:vergabe@szpartner.de?subject=TED
2. http://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/
3. https://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/
4. mailto:vergabe@szpartner.de?subject=TED
5. http://www.szpartner.de/
6. mailto:vergabe@szpartner.de?subject=TED
7. http://www.szpartner.de/
8. http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben
9. http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben
10. https://ec.europa.eu/tools/espd/filter?lang=de
11. http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/
12. http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/abau/index.shtml
13. http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/
14. mailto:vergabe@szpartner.de?subject=TED
15. https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer/
16. https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer/

 
 
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