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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Darmstadt - Rechnungslegung und -prüfung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018051609121838078 / 208968-2018
Veröffentlicht :
16.05.2018
Angebotsabgabe bis :
18.06.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
79210000 - Rechnungslegung und -prüfung
DE-Darmstadt: Rechnungslegung und -prüfung

2018/S 92/2018 208968

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Der Präsident des Hessischen Rechnungshofs Überörtliche Prüfung
kommunaler Körperschaften
Eschollbrücker Str. 27
Darmstadt
64295
Deutschland
Kontaktstelle(n): Frau Berlit
Telefon: +49 6151381-253
E-Mail: [1]poststelle@uepkk.hessen.de
Fax: +49 6151381-255
NUTS-Code: DE711

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://rechnungshof.hessen.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.had.de/onlinesuche_freeeu.html?SHOWPUB=4577-104
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Überörtliche Prüfung kommunaler Körperschaften
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Öffentliche Finanzkontrolle

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

217. Vergleichende Prüfung Haushaltsstruktur 2019: Größere Gemeinden
bei 14 hessischen Körperschaften
Referenznummer der Bekanntmachung: K 80.18.02
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
79210000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Der Auftrag wird zu einem Festpreis von 390 000 EUR einschließlich
gesetzlicher Umsatzsteuer in der jeweils geltenden Höhe und aller
Nebenkosten vergeben. Auf die Vergleichende Prüfung entfallen 312 000
EUR, Zahlung in 5 Raten und auf den Gesamtbericht (Schlussrechnung) 78
000 EUR.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 327 731.09 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE7
Hauptort der Ausführung:

Kommunale Körperschaften im Bundesland Hessen
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Prüfung richtet sich nach dem Gesetz zur Regelung der überörtlichen
Prüfung kommunaler Körperschaften in Hessen (ÜPKKG) vom 22.12.1993
(GVBl. I S. 708).

Der Auftragnehmer wird die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gemeinden für jedes Jahr des Prüfungszeitraums untersuchen und
Feststellungen zur Haushaltsstabilität treffen. Aufbauend auf den
Feststellungen zur Haushaltslage der einzelnen Jahre ist die
Haushaltslage im Prüfungszeitraum insgesamt einzuordnen. Der
Auftragnehmer wird die Ursachen für die Haushaltslage feststellen und
Vorschläge entwickeln, mit welchen Methoden und
Konsolidierungsmaßnahmen ein ausgeglichener Haushalt erreicht oder
weiterhin gesichert werden kann. Aus den Prüfungsfeststellungen sind
Empfehlungen abzuleiten und soweit möglich
Ergebnisverbesserungspotenziale darzustellen.

Der Auftragnehmer wird die formale Behandlung der Jahresabschlüsse und
soweit die Körperschaft verpflichtet ist der Gesamtabschlüsse
prüfen, die Risikovorbeugung zur Vermeidung doloser Handlungen
untersuchen und die Nachschau nach Ziffer 10 des Vertrags vornehmen.
Einzelheiten ergeben sich aus dem Merkblatt nach Ziffer 16 des
Vertrags.

Ferner wird der Auftragnehmer die Gebührenkalkulation in einzelnen
Gebührenhaushalten untersuchen. Daraus ableitend sind Anforderungen an
eine ordnungsgemäße Gebührenkalkulation nach dem Gesetz über kommunale
Abgaben (KAG) zu definieren.

Weitere Prüfungsinhalte ergeben sich aus dem Angebot und dem
konsolidierten Prüfungshandbuch.

Die Prüfung orientiert sich an den vorangegangenen
Haushaltsstrukturprüfungen.

Prüfungsgegenstand: 14 Gemeinden, die vergleichend zu prüfen sind.
Diese werden im Verhandlungsverfahren aus folgenden 16 Gemeinden
ausgewählt:

Aarbergen, Alheim, Biblis, Bickenbach, Burghaun, Driedorf, Edertal,
Gudensberg, Helsa, Neustadt (Hessen), Niedenstein, Niederaula,
Reichelsheim/Wetterau, Rüdesheim am Rhein, Vöhl, Waldbrunn/Westerwald.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: kreative Ausfüllung des Prüfungsthemas /
Gewichtung: 50
Qualitätskriterium - Name: Prüfungsorganisation / Gewichtung: 25
Qualitätskriterium - Name: Prüfungsqualität / Gewichtung: 25
Preis - Gewichtung: 0
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 327 731.09 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/11/2018
Ende: 31/12/2020
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Bepunktung der Vollständigkeit der geforderten Erklärungen/Nachweise
(Bewertungsfaktor 2) sowie Angaben nach Ziffer III.1.2 und Ziffer
III.1.3 in einer Skala 0 bis 5 multipliziert mit dem angegebenem
Bewertungsfaktor.

Bei Bewerbergemeinschaften sind die Nachweise jeweils für jeden
Teilnehmer der Gemeinschaft getrennt beizufügen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Der Auftragnehmer legt dem Auftraggeber nach Abschluss der örtlichen
Erhebungen die Vorläufigen Prüfungsfeststellungen für 3 Körperschaften
vor. Diese enthalten alle Sachverhalte, Grunddaten und Bewertungen der
Vergleichenden Prüfung. Nach Vorlage dieser Prüfungsfeststellungen
entscheidet der Auftraggeber innerhalb einer Frist von 3 Monaten, ob
das Prüfungsziel erreicht und die Prüfung fortgesetzt wird (Option).
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Der Auftrag wird zu einem Festpreis vergeben.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Wirtschaftsprüfer, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften oder andere
geeignete Dritten nach § 5 Abs. 1 Satz 4 ÜPKKG. Ist der Bewerber zu
einer solchen Eintragung nicht verpflichtet, ist dies durch eine
entsprechende formlose Eigenerklärung nachzuweisen. Die erforderliche
Zulassung/Eintragung (Wirtschaftsprüfer,
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berufs- oder Handelsregister) ist
durch Kopie nachzuweisen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Verbindliche Erklärung einer Versicherungsgesellschaft zum Abschluss
einer Berufshaftpflichtversicherung für Vermögensschäden in Höhe von 3
200 000 (vgl. § 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV) oder Nachweis einer
Berufshaftpflichtversicherung für Vermögensschäden in Höhe von 3 200
000 durch aktuellen Versicherungsschein (vgl. § 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV).

Anforderungen, die nach Ziffer II.2.9 für die Auswahl bewertet werden:

Eigenerklärung über Gesamtumsatz und Umsatz in dem Tätigkeitsbereich
der öffentlichen Finanzkontrolle insbesondere des Auftrags oder
vergleichbare Tätigkeitsbereiche in den letzten 3 Geschäftsjahren,
sofern entsprechende Angaben verfügbar sind (vgl. §§ 45 Abs. 4 Nr. 4,
45 Abs.5 VgV (Bewertungsfaktor 1). Es wird darauf hingewiesen, dass bei
einem Jahresumsatz von mindestens 780 000 im Tätigkeitsbereich der
öffentlichen Finanzkontrolle die volle Punktzahl erreicht wird.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Angabe, welche Teile des Auftrags unter Umständen als Unteraufträge
zu vergeben beabsichtigt ist und Nennung der Unterauftragnehmer (vgl.
§§ 36, 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV).

Anforderungen, die nach Ziffer II.2.9 für die Auswahl bewertet werden:

Referenzliste (siehe Vordruck) mit wesentlichen erbrachten
vergleichbaren Leistungen in den letzten 3 Jahren (vgl. § 46 Abs. 3 Nr.
1 VgV mit folgenden Eigenerklärungen (Bewertungsfaktor 2): Art der
Leistung, Umfang, Empfänger (öffentliche und/oder private),
Ansprechpartner/E-Mail, Erbringungszeitpunkt, Wert. Es wird darauf
hingewiesen, dass auch einschlägige Referenzen berücksichtigt werden
können, die mehr als 3 Jahre zurückliegen (vgl. § 46 Abs. 3 Nr. 1),

Name, berufliche Qualifikation und Erfahrung der
gesamtverantwortlichen Person (gilt auch für die Bewerbergemeinschaft)
(vgl. §§ 46 Abs. 1, 46 Abs. 3 Nr. 2, 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV,
Bewertungsfaktor 3),

Namen, berufliche Qualifikation und Erfahrung (gilt auch für die
Bewerbergemeinschaft) der Projektleiter, der stellvertretenden
Projektleiter sowie des Qualitätsmanagers (vgl. §§ 46 Abs. 1, 46 Abs. 3
Nr. 2, 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV, Bewertungsfaktor 5),

Namen, berufliche Qualifikation und Erfahrung der anderen Personen,
die die Leistung erbringen sollen (gilt auch für die
Bewerbergemeinschaft) (vgl. §§ 46 Abs. 1, 46 Abs. 3 Nr. 2, 46 Abs. 3
Nr. 6 VgV, Bewertungsfaktor 4). Ausgenommen hiervon sind die
Prüfungsassistenten, diese müssen erst im Verhandlungsverfahren benannt
werden,

Beschreibung der Maßnahmen zur Qualitätssicherung (vgl. §§ 46 Abs. 1,
46 Abs. 3 Nr. 3 VgV, Bewertungsfaktor 2),

Eigenerklärung zur durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahl
des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei
Jahren (vgl. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV, Bewertungsfaktor 1).

Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die
in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen,
werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in
Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Öffentlich bestellte Wirtschaftsprüfer,
Wirtschaftsprüfungsgesellschaften sowie andere geeignete Dritte nach §
5 Abs. 1 Satz 4 ÜPKKG.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Mit dem Teilnahmeantrag wird eine Erklärung zur Unbefangenheit Ziffer
II.2.4 (Vordruck Erklärung / Versicherung) gefordert. Eine
Unbefangenheit muss bei mindestens 14 Körperschaften vorliegen (§ 12
HRHG analog).

Es wird um Beachtung der Bewerbungsbedingungen für die Vergabe von
Leistungen gebeten (siehe Formblatt).
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 18/06/2018
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 02/07/2018
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 25/01/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Dem Teilnahmeantrag ist eine Eigenerklärung (siehe Vordruck, bei
Nachunternehmer auch Vordruck Eigenerklärung Nachunternehmer)
beizufügen, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB vorliegen sowie
eine Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB
vorliegen. Falls fakultative Ausschlussgründe vorliegen, sind diese
detailliert im Teilnahmeantrag aufzuführen.

Eine elektronische Abgabe der Teilnahmeanträge und der Angebote (nach
Auswahl) wird nicht zugelassen. Es wird um Angabe einer verbindlichen
Telefaxnummer gebeten.

Der Teilnahmeantrag mit den erforderlichen Nachweisen ist
unterschrieben, ausschließlich auf dem Postweg oder direkt in
Papierform einzureichen. Zur Wahrung der Vertraulichkeit ist der
Teilnahmeantrag in einem verschlossenen Umschlag, außen deutlich
versehen mit Ihrem Namen, Ihrer Anschrift und der Aufschrift
Teilnahmeantrag für die 217. Vergleichende Prüfung Haushaltsstruktur
2019: Größere Gemeinden nicht öffnen einzureichen.

Stehen den geforderten Angaben und Formalitäten rechtliche Gründe
entgegen, hat der Bewerber diese ausdrücklich zu benennen. Sein
Schweigen geht zu seinen Lasten im Sinne fehlender Angaben und
Formalitäten.

Informationen über den Ablauf des weiteren Verfahrens entnehmen Sie
bitte folgenden Vergabeunterlagen, die elektronisch zur Verfügung
stehen (Ziffer I.3), jedoch nicht für den Teilnahmeantrag erforderlich
sind:

Einladung Erste Verhandlung mit Anlagen.

Bei Aufforderung zur Angebotsabgabe wird eine Verpflichtungserklärung
nach § 7 Abs. 1 HVTG gefordert. Diese bezieht sich jedoch nicht auf
Beschäftigte, die bei einem Bieter oder Nachunternehmer im EU-Ausland
beschäftigt sind und die Leistungen im EU-Ausland erbringen. Zudem wird
eine Eigenerklärung über den Ausschluss von Bewerbern und Bietern
wegen schwerer Verfehlungen, die ihre Zuverlässigkeit in Frage stellen
gefordert.

Es wird darauf hingewiesen, dass der Auftraggeber vor
Zuschlagserteilung eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregister
anfordern wird. Zusätzlich wird vor Zuschlagserteilung die Abfrage von
Sperren nach dem Gemeinsamen Runderlass Ausschluss von Bewerbern und
Bietern wegen schwerer Verfehlungen, die ihre Zuverlässigkeit in Frage
stellen getätigt.

Der Auftraggeber behält sich vor, die Ausschreibung ganz oder teilweise
aufzuheben.

Die Ausschreibung steht unter dem Vorbehalt des Landeshaushalts 2020.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Darmstadt
64283
Deutschland
Telefon: +49 6151126603
Fax: +49 6151125816
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Darmstadt
64283
Deutschland
Telefon: +49 6151126603
Fax: +49 6151125816
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ist ein Bewerber der Auffassung, dass der Auftraggeber die Bestimmungen
über das Vergabeverfahren nicht einhält oder eingehalten hat, kann er
bei der unter VI.4.1) genannten Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren
beantragen. Ein Antrag ist unzulässig, (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB) wenn
der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat oder (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB) Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind,
nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden oder (§ 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB) Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind,
nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden oder (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB) mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge
nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Ein Nachprüfungsantrag ist
zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung
gestellt wird (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist
möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung
per Fax oder auf elektronischem Weg bzw. 15 Tage nach Absendung der
Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 134 Abs. 2 GWB). Des
Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Wilhelminenstraße 1 3 (Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2, 64283
Darmstadt)
Darmstadt
64283
Deutschland
Telefon: +49 6151126603
Fax: +49 6151125816
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
15/05/2018

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