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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Mönchengladbach - Rahmenplan Hochschulquartier - Dialogorientierte Erarbeitung eines städtebaulichen Rahmenplanes
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018041615391389159 / 860101-2018
Veröffentlicht :
16.04.2018
Anforderung der Unterlagen bis :
02.05.2018
Angebotsabgabe bis :
03.05.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Rahmenplan Hochschulquartier - Dialogorientierte Erarbeitung eines städtebaulichen Rahmenplanes

VHB-VOL NRW VOL 3b
01/2015 Vergabebekanntmachung Teilnahmewettbewerbe
1 15.04.2018 20:28 Uhr - VMP
Bekanntmachung
Aktenzeichen:
Vergabe-Nr.: VI/V-2018-130
Bezeichnung des Verfahrens: Rahmenplan Hochschulquartier -
Dialogorientierte Erarbeitung eines
städtebaulichen Rahmenplanes
1. Art der Vergabe
Öffentlicher Wettbewerb um die Teilnahme
an einer Beschränkten Ausschreibung gemäß 3 Abs. 1 und 3 VOL/A
an einer Freihändigen Vergabe gemäß 3 Abs. 1 VOL/A
2. Bezeichnung der zur Teilnahme auffordernden Stelle
Bezeichnung
Stadt Mönchengladbach, Dezernat Planen, Bauen, Mobilität, Umwelt - VI/V - Vergabestelle
Postanschrift
Markt 11, 41236 Mönchengladbach
Telefon-Nummer
Telefax-Nummer
E-Mail-Adresse Zentrale-Vergabestelle-DezernatVI@moenchengladbach.de
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
3. Bezeichnung der Stelle, bei der die Teilnahmeanträge einzureichen sind
wie Ziffer 2
Bezeichnung
Postanschrift
Telefon-Nummer
Telefax-Nummer
E-Mail-Adresse
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
Vergabemarktplatz NRW
4. Bezeichnung der über die Teilnahme entscheidende Stelle
wie Ziffer 2
Bezeichnung
Postanschrift
Telefon-Nummer
Telefax-Nummer
E-Mail-Adresse
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
5. Form der Teilnahmeanträge
Postalischer Versand
Die Abgabe digitaler Angebote unter www.evergabe.nrw.de unter Beachtung der dort genannten
Nutzungsbedingungen ist zugelassen.
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6. Art und Umfang der Leistung sowie Ort der Leistungserbringung
Dialogorientierte Erarbeitung eines städtebaulichen Rahmenplanes für das Hochschulquartier in
Mönchengladbach
7. ggf. Anzahl, Größe und Art der einzelnen Lose
Eine Aufteilung in Lose ist nicht beabsichtigt.
8. ggf. Zulassung von Nebenangeboten
Nebenangebote werden zugelassen.
9. etwaige Bestimmungen über die Ausführungsfrist
Beginn: 01.09.2018 Ende: 30.06.2019
10. Ablauf der Teilnahmefrist
03.05.2018 11:45 Uhr
11. Höhe etwa geforderter Sicherheitsleistungen
12. Wesentliche Zahlungsbedingungen oder Angabe der Unterlagen, in denen sie enthalten sind
13. Mit dem Teilnahmeantrag vorzulegende Unterlagen zur Beurteilung der Eignung
Mit dem Teilnahmeantrag vorzulegende Unterlagen zur Auftragsdurchführung
Die Unterlagen können abgerufen werden bei
Stelle wie in Ziffer 2
Bezeichnung
Postanschrift
Telefon-Nummer
Telefax-Nummer
E-Mail-Adresse
Vergabemarktplatz NRW
Unter www.evergabe.nrw.de können die Teilnahmeunterlagen unter den genannten Nutzungsbedingungen
kostenlos heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden.
14. Angabe der Zuschlagskriterien
Wertungsmethode: Wirtschaftlich günstigstes Angebot gemäß nachfolgender Kriterien.
Nr. Name Gewichtung
1 Preis 40 %
2 Qualität 60 %
15. Berücksichtigung von Werkstätten für behinderte Menschen und Blindenwerkstätten
16. Sonstiges
"Dialogorientierte Erarbeitung eines städtebaulichen Rahmenplanes für das Hochschulquartier in
Mönchengladbach
(Rahmenplan Hochschulquartier)"
Hintergrund
Die Hochschule Niederrhein ist ein Zusammenschluss verschiedener Bildungsinstitutionen in den Städten
Mönchengladbach und Krefeld. Sie wurde offiziell im Jahr 1971 gegründet. Seither befindet sich der Standort der
Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach zwischen den beiden Zentren Gladbach und Rheydt. Dort sind die
Fachbereiche Oecotrophologie, Sozialwesen, Textil- und Bekleidungswesen sowie Wirtschaftswissenschaften
untergebracht.
Im Hinblick auf den Wandel von der Industriegesellschaft zur Wissensgesellschaft und den damit verbundenen
Anforderungen an Bildungseinrichtungen und ihr räumliches Umfeld verfügt die Hochschule Niederrhein
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in Mönchengladbach prinzipiell über einen idealen Standort, um ihre Rolle als wichtiger Stadtbaustein zu
erfüllen. So handelt es sich um einen historisch gewachsenen Bildungsort, der, anders als peripher geplante
Hochschulstandorte in Stadtrandlage, in eine städtische Struktur eingebettet ist. Diese Struktur ist in diesem
Fall eine ganz besondere, da es sich um die Nahtstelle zwischen den beiden ehemals eigenständigen Zentren
Gladbach und Rheydt handelt. Zudem liegt die Hochschule inmitten eines Freiraumkorridors zwischen dem
unmittelbar westlich angrenzenden Dahler Stadtpark und dem Schloss Rheydt im Osten.
Stadtstrukturelle Einordnung des Betrachtungsraumes "Hochschulquartier"
Generell bevorzugen Hochschulen ein solch urbanes Umfeld im Sinne von Nutzungsmischung, sozialer
Nähe und einem attraktiven Wohn- und Lebensumfeld, das die Generierung von Wissen und Innovationen
fördert sowie kreative Menschen anzieht. In dem Maße, in dem Hochschulen dabei Anforderungen an die
städtische Strukturstellen, profitieren Städte von ihnen. Hochschulen stehen nicht mehr alleine nur für die
Studierenden zur Verfügung, sondern öffnen sich zunehmend für weite Teile der Gesellschaft. Es entsteht
wirtschaftliches Wachstum sowohl durch Nachfrageeffekte von Studierenden und Beschäftigten als auch durch
neue Unternehmen, die sich bevorzugt in Hochschulstädten ansiedeln. Nicht zuletzt haben Hochschulen Einfluss
auf das Image einer Stadt.
Derzeit sorgen jedoch viele Mängel dafür, dass der Standort der Hochschule in Mönchengladbach sein
vorhandenes, hohes Potential nicht nutzen kann und folglich auch nicht die gewünschte Funktion als
Bindeglied zwischen Gladbach und Rheydt erfüllen kann. So wird die Hochschule im städtischen Gefüge
kaum wahrgenommen. Es gibt kein einheitliches Erscheinungsbild oder ein Alleinstellungs-merkmal, das
auf die Hochschule aufmerksam macht. Die einzelnen - architektonisch unterschiedlichen und teilweise
denkmalgeschützten - Gebäudekomplexe sind durch den Straßenraum, der durch ruhenden Verkehr dominiert
wird, voneinander getrennt und stehen in keinem Bezug zueinander. Die vorhandenen Freiräume bieten keine
hohe Aufenthaltsqualität. Insgesamt stellt sich der Bereich nicht als klassischer Campus mit studentischem Flair
dar.
Auf Grund der skizzierten Problemlage beauftragte die Politik die Verwaltung im Juni 2015, Maßnahmen
in Bezug auf die stadtgestalterische und verkehrliche Situation sowie zur verbesserten Wahrnehmung und
städtebaulichen Integration der Hochschule zu entwickeln. Da die Einbindung der Hochschule unerlässlich für
die Aufwertung des Standortes ist, wurde im Dezember 2017 ein Letter of Intent zwischen Stadt und Hochschule
geschlossen. Dadurch soll eine intensive Abstimmung und Zusammenarbeit zwischen beiden Akteuren bei
der Umsetzung gemeinsamer Ziele und Maßnahmen im Hinblick auf die Hochschul- und Stadtentwicklung
gewährleistet werden. Dazu gehört gleichermaßen auch die Einbeziehung der Studierenden.
In übergeordneten, gesamtstädtischen Strategien und Konzepten wird die notwendige Qualifizierung des
Stadtbausteins Hochschule bereits thematisiert. Dazu gehört sowohl der Masterplan MG3.0 als auch die
im Jahr 2016 politisch beschlossene Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt. Die Strategie soll
ein gesamtstädtisches Wachstum in Qualität gewährleisten und definiert hierfür vier Handlungsbereiche: 1.
Wohn- und Lebensverhältnisse, 2. Umwelt, 3. Wirtschaft und 4. "weiche Standortfaktoren" (Kultur, Sport,
Wissenschaft, Bildung und Infrastruktur). Durch die Umsetzung konkreter Projekte sollen Verbesserungen
in den vier Handlungsbereichen erreicht werden. Ein entsprechender Strategieplan visualisiert die
Entwicklungsschwerpunkte in Form von Entwicklungsachsen und konkret verorteten Projekten.
Sowohl im Masterplan MG3.0 als auch in der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt wird die
Entwicklung einer Hochschulachse als eine von drei, das Stadtgebiet in Ost-West-Richtung querenden,
städtebaulich-freiraumplanerischen Entwicklungsachsen definiert. Die Hochschulachse ist die mittlere dieser drei
Achsen. Ausgehend von Schloss Rheydt im Osten der Stadt setzt sie sich über den Standort der Hochschule
Niederrhein und den Stadtpark Dahl in Richtung Knippertzbach im Westen fort. Innerhalb der Achse steht die
Entwicklung des Hochschulstandortes als konkretes Projekt im Fokus. In einem nächsten Schritt soll daher
sowohl eine Konkretisierung bereits bestehender als auch die Entwicklung neuer Ideen zum zukünftigen
Erscheinungsbild des Standortes in Form eines Rahmenplanes Hochschulquartier erfolgen.
Ausschnitt Strategieplan mg+ Wachsende Stadt
Plangebiet
Das eigentliche Plangebiet soll als engeren Betrachtungsraum das Gebiet zwischen der Hofstraße im Norden,
der Breite Straße im Süden, der Schwalmstraße im Osten und der Bahntrasse Mönchengladbach-Rheydt sowie
dem angrenzenden Stadtpark Dahl im Westen umfassen. Das so abgegrenzte Gebiet hat eine Fläche von
ca. 62 ha. Mit den beiden in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Hauptver-kehrsachsen Rheydter Straße (B 59
bzw. B 230) und Theodor-Heuss-Straße bzw. Gartenstraße durchqueren zwei wichtige, die beiden Zentren
Gladbach und Rheydt verbindende Verkehrsachsen, das Plangebiet. Parallel zur Rheydter Straße verläuft
zudem eine Bahntrasse. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wird derzeit die Umsetzung eines neuen S-Bahn-
Haltepunktes Hochschule geprüft.
Luftbild mit den Grenzen des Betrachtungsraumes "Hochschulquartier"
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Die Abgrenzung gewährleistet, dass nicht nur der eigentliche Hochschulstandort, sondern auch die
angrenzenden Bereiche rund um die Kirche St. Josef, das Monforts Quartier - ehemals Standort einer
Textilmaschinenfabrik - und das Areal des Polizeipräsidiums, das mit dem Umzug der Polizei in einen Neubau in
Neuwerk bis Ende 2018 leergezogen wird, in die Betrachtungen eingeschlossen werden. Unter Berücksichtigung
von derzeit bereits ablaufenden baulichen Veränderungen wie z. B. Bau der Textilakademie an der Kreuzung
Rheydter Straße / Breite Straße und weiteren Entwicklungspoten-tialen im engeren Betrachtungsraum, wie
z. B. Nachnutzung des Parkplatzes an der Rheydter Straße, bietet sich so die Möglichkeit, ein umfassendes
Konzept zur Aufwertung und Integration des Stand-ortes und zur funktionalen Verknüpfung der Hochschule mit
der unmittelbaren Umgebung zu erstellen.
Aufgabenstellung
Mit der Erarbeitung des Rahmenplanes Hochschulquartier soll ein externes Büro beauftragt werden. In dem
Rahmenplan sollen ein Leitbild sowie Ziele zur Entwicklung des Quartiers definiert und darauf aufbauend
Handlungsempfehlungen und Maßnahmen aufgezeigt werden. Aus städtischer Sicht sind insbesondere die
Handlungsfelder Stadtgestaltung, Mobilität und Bildungslandschaft (Kooperationen, hochschulaffine Nutzungen)
zu bearbeiten. Dabei sind in den einzelnen Handlungsfeldern u. a. die folgenden Aspekte einzubeziehen:
Handlungsfeld Stadtgestaltung:
- Wahrnehmung der Hochschule: Leitsystem, Licht, Gestaltung von Eingängen und Zufahrten, Kunst im
öffentlichen Raum
- Campusring (Hofstraße, Rheydter Straße, Breite Straße, Theodor-Heuss-Straße oder Südstraße)
- Campusallee / Campusplatz im Bereich der Richard-Wagner-Straße
- Campusboulevard an der Webschulstraße mit Aufenthaltsqualitäten und optischer Hervorhe-bung
- Campusparks auf dem Gelände der Hochschule
- Grün- und Fußwegeverbindungen, insbesondere zwischen den Hochschulgebäuden
- Grünachse zwischen Dahl und Schloss Rheydt über das Hochschulgelände mit linearen und flächigen
Elementen
- Aufwertung vorhandener Grünflächen und Freiräume
Handlungsfeld Mobilität:
- Campusallee, Campusplatz, Campusring und Campusboulevard (s. a. Handlungsfeld Stadt-gestaltung)
- Grün- und Fußwegeverbindungen (s. a. Handlungsfeld Stadtgestaltung)
- Ordnung und Steuerung des ruhenden Verkehrs
- Querung der Güterbahntrasse
- Theodor-Heuss-Straße: Querungsmöglichkeiten und Gestaltung
- Verbindung von Rheydt und Gladbach, insbesondere Radverkehr (Blaue Route)
- S-Bahn-Haltepunkt
Handlungsfeld Bildungslandschaft:
- Aufenthaltsmöglichkeiten als informelle Lernorte
- Bestehende Erweiterungs- bzw. Umbaupläne der Hochschule Niederrhein
- Kooperation lokaler Bildungseinrichtungen (Kindertagesstätten, Schulen und Volkshochschule) mit der
Hochschule
- Entwicklung eines Forschungsareals
- Studentenwohnungen
- Hochschulaffine Nutzungen wie z. B. Gastronomie, Flächen für Kreative, Dienstleistungen
Neben einer ausführlichen Bestandsaufnahme und -analyse, die die Stärken und Schwächen des Quartiers
identifiziert, ist die Durchführung einer prozessbegleitenden und dialogorientierten Beteili-gung ein wichtiger
Baustein bei der Erarbeitung des Rahmenplanes. Es ist ein breit angelegter Beteiligungsprozess mit relevanten
Akteuren (u. a. Verantwortliche und Studierende der Hochschule Niederrhein) sowie Bürgern, insbesondere
den Anwohnern, vorgesehen. Dadurch soll eine transparente, zukunfts- und tragfähige Konzeption geschaffen
werden, die die Entwicklung des Quartiers vorbereitet und begleitet. Daher werden neben fachlichen
Kenntnissen insbesondere in den Bereichen Stadtgestaltung und Verkehr auch moderative und vor allem
kommunikative Fähigkeiten seitens des Auftragnehmers erwartet.
Verfahren
Geplant ist eine freihändige Vergabe nach öffentlichem Teilnahmewettbewerb. Das Verfahren ist zweistufig:
Stufe 1:
Bewerbungsphase, Einreichung des Bewerberbogens und Prüfung der Eignung, Auswahl der drei bis maximal
fünf besten Bewerber nach Punktzahl
Stufe 2:
Aufforderung der ausgewählten Bewerber zur Abgabe eines Angebotes, Wertung der Angebote, ggf.
Verhandlungstermine mit Präsentation des Angebotes, Zuschlag
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Angebotsbestandteile
Das Angebot besteht aus dem ausgefüllten Leistungsverzeichnis sowie einer schriftlichen Kurzkonzeption
über Umsetzungs- bzw. Lösungsansätze für den Auftrag. In diesem Konzept ist die Herange-hensweise zur
Umsetzung der Leistungsbausteine über den Bearbeitungszeitraum vom Bieter detailliert darzustellen. Dies
beinhaltet auch eine Darstellung des für die jeweiligen Bausteine einkalkulierten Arbeitsaufwandes (Stunden
und Stundensätze). Das Konzept soll bezogen auf das geforderte Leistungsprofil die Idee, Strategie, Struktur
und den Mehrwert der Konzeption des Rahmenplanes Hochschulquartier für die Stadt Mönchengladbach
nachvollziehbar erläutern.
Zuschlagskriterien
- Qualität des Durchführungskonzeptes und ggf. der Präsentation: 60 %
- Wirtschaftlichkeit des Angebotes (Preis): 40%
Hinweise zum Verfahren
Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in
Verhandlungen einzutreten.
Termine
Eingang der Teilnahmeanträge: 03.05.2018, 11:45 Uhr
Versand Verfahrensleitbrief mit Angebotsaufforderung: vsl. Mitte / Ende Mai 2018
Frist für die Abgabe der Angebote: vsl. Ende Juni / Anfang Juli 2018
Ggf. Verhandlungs-/Präsentationstermin: vsl. Ende Juni / Anfang Juli 2018
Erteilung Auftrag: vsl. August 2018
Prüfung der Eignung
Interessierte Bieter werden gebeten, der Vergabestelle mit ihrem Teilnahmeantrag folgende Unterlagen zur
Bewertung der Eignung in einem Bewerberbogen vorzulegen:
Persönliche Lage des Bewerbers:
1. Nachweis der Berufszulassung oder andere vergleichbare Nachweise der beruflichen Befähigung des
Bewerbers auf dem Gebiet der zu erbringenden Leistung (ggf. Anerkennung der Berufsqualifikation nach der
Richtlinie 2005/36/EG beifügen)
2. Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach 6 EG VOL/A vorliegen
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Nachweis einer ausreichenden Berufshaftpflichtversicherung (mind. 1.500.000 EUR für Personenschäden und
500.000 EUR für sonstige Schäden)
2. Unbedenklichkeitsbescheinigung des zuständigen Finanzamtes
3. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten drei Jahren
4. Angaben zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen
Technische Leistungsfähigkeit:
Der Auftragnehmer hat den Nachweis seiner Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Erfahrung und Zuverlässigkeit
darzulegen. Es sind folgende Angaben vorzulegen:
1. Kurzprofil des Bewerbers mit Angaben zur Qualifikation und Berufserfahrung, zur Arbeitsweise und zur
strategischfachlichen Ausrichtung.
2. Darstellung der Erfahrungen mit Kommunen > 100.000 Einwohner (Großstadt) als Kunden, insb. mit der
Erarbeitung von interdisziplinär ausgerichteten städtebaulichen Rahmenplänen, vorzugsweise im Umfeld von
Bildungseinrichtungen / Hochschulen
3. Referenzliste über die Erarbeitung von vergleichbaren Rahmenplänen in den letzten fünf Jahren. Diese
sind näher zu beschreiben mit Angaben zur Art und Umfang der Aufgaben, Auf-tragsvolumen, Komplexität der
Aufgabenstellung, Vorgehensweise, Beteiligungsverfahren etc.
4. Benennung des verantwortlichen Projektleiters mit beruflicher Qualifikation, besondere Befähigungen und
Erfahrungen auf dem Gebiet der zu erbringenden Leistung sowie Jahren der einschlägigen Berufserfahrung. Bei
Einsatz eines Teams gilt dies für alle Teammitglieder.
5. Angabe, ob und ggf. auf welche Art und Weise auf den Auftrag bezogen mit anderen Unter-nehmen kooperiert
werden soll (unter Benennung der betroffenen Leistungsinhalte und dem Anteil in %).
Weitere Anforderungen:
Durch den Bieter sind die personellen und technischen Voraussetzungen für die geforderten Leistungen
im Umfang der Leistungsbeschreibung über die Dauer des Projektes sicherzustellen. Die Bearbeitung des
Rahmenplanes soll im 3. Quartal 2018 beginnen und im 2. Quartal 2019 abgeschlossen werden.
Inhaltlich-fachliche Auskunft erteilt:
Stadt Mönchengladbach
Fachbereich Stadtentwicklung und Planung
VHB-VOL NRW VOL 3b
01/2015 Vergabebekanntmachung Teilnahmewettbewerbe
6 15.04.2018 20:28 Uhr - VMP
Abteilung Bebauungsplanung und Stadtgestaltung
Frau Fischer, Telefon: 02161-25-8598
ina.fischer@moenchengladbach.de
Bekanntmachungs-ID: CXPTYD0YSB0

Source: 4
http://www.bund.de/IMPORTE/Ausschreibungen/vmp-mebit/2018/04/21902.htmlhttp://www.bund.de/IMPORTE/Ausschreibungen/vmp-mebit/2018
/04/21902.html
Data Acquisition via: p8000000

 
 
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