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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Dresden - Fachgutachten - Fluchtwege in Arbeitsstätten Einfluss von Breite, Treppen, Türen und Einengungen auf die Entfluchtung -
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018041615390689109 / 860044-2018
Veröffentlicht :
16.04.2018
Anforderung der Unterlagen bis :
03.05.2018
Angebotsabgabe bis :
03.05.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
73200000 - Beratung im Bereich Forschung und Entwicklung
Fachgutachten - Fluchtwege in Arbeitsstätten Einfluss von Breite, Treppen, Türen und Einengungen auf die
Entfluchtung -

Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
Straße, Hausnummer: Friedrich-Henkel-Weg 1 - 25
Postleitzahl (PLZ): 44149
Ort: Dortmund
Telefon: +49 231 90712471
Telefax: +49 231 90712525
E-Mail: z2b@baua.bund.de
Internet-Adresse: https://www.baua.de
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
BAuA-533504-Fluchtwege(Fu)
3.
Angaben zu Angeboten
a)
Form der Angebote

elektronisch
ohne elektronische Signatur (Textform)
mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel


b)
Fristen
Ablauf der Angebotsfrist
03.05.2018 - 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
20.07.2018
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=194445
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
c)
Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)
d)
Anforderungsfrist
03.05.2018 - 10:00 Uhr
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
Fachgutachten Fluchtwege in Arbeitsstätten Einfluss von Breite, Treppen, Türen und Einengungen auf die Entfluchtung
Zur Gewährleistung von Sicherheit und Schutz der Gesundheit der Beschäftigten beim Einrichten und Betreiben von
Arbeitsstätten muss der Arbeitgeber auch Vorkehrungen treffen, dass die Beschäftigten sich bei Gefahr unverzüglich in
Sicherheit bringen und schnell gerettet werden können. Ein wesentlicher Faktor ist dabei die Gestaltung der Fluchtwege und
Notausgänge. Deren Anzahl, Anordnung und Abmessungen wird in Deutschland über die Technische Regel für Arbeitsstätten ASR
A2.3 Fluchtwege und Notausgänge, Flucht- und Rettungsplan (Ausgabe August 2007) geregelt. Dabei rühren die dort enthaltenen
Anforderungen z. T. noch aus alten Richtlinien (z. B. ASR 10/1 Ausgabe September 1985, ASR 17/1,2 Ausgabe Januar 1988). Der
Ausschuss für Arbeitsstätten (ASTA) hat deswegen eine Aktualisierung der ASR A2.3 beschlossen. Im Rahmen der derzeit
laufenden Arbeiten ergaben sich Fragestellungen, die mit einem Fachgutachten geklärt werden sollen.
Ausgehend von einer Analyse des Standes der Technik zum Einrichten und Betreiben von Flucht- und Rettungswegen in
Arbeitsstätten ist zunächst ist eine Synopse zu erstellen, in der normative Anforderungen an Fluchtwegebreiten und -längen
für Arbeitsstätten aus Rechtsvorschriften, Regeln und Normen in Deutschland und relevanten anderen Staaten zusammengestellt
werden. Dabei sind auch die Anforderungen an die Aufschlagrichtung von Türen im Verlauf von Fluchtwegen zu erfassen. Es ist
mit Hilfe von Personenstromsimulationen eine Aussage zu treffen und zu begründen, ob und welchen Einfluss verschiedene
Störstellen wie z. B. Treppen, Türenzargen, partielle geringfügige Einschränkungen wie Türdrücker oder Feuerlöscher und
sonstige Einrichtungen (z. B. Heizkörper) auf die Entfluchtungsrate (Personen pro Zeiteinheit) haben. Bezugsbasis ist dabei
ein geradlinig und horizontal verlaufender Flur mit der lichten Breite nach der Arbeitsstättenrichtlinie ASR A2.3.
Eine gesonderte Aussage ist zu treffen und zu begründen, welche Auswirkung die Öffnungsrichtung einer Tür im Verlauf eines
Fluchtweges in Abhängigkeit von der Personenanzahl, die im Gefahrenfall auf diese Tür zuströmen, auf die Nutzbarkeit
(öffnen und hindurchgehen) dieser Tür hat. Es ist zu klären ob sich eine Personenzahl ermitteln lässt, ab der die
Öffnungsrichtung einen wesentlichen Einfluss auf die Nutzbarkeit der Tür hat. Insbesondere für mehrgeschossige Gebäude ist
zu klären, wie sich bei gleichzeitiger Alarmierung die zeitlich versetzte Nutzung der Fluchtwege auf die erforderliche
Fluchtwegbreite auswirkt. Als wesentliches Ergebnis der Untersuchungen ist ein Vorschlag zu unterbreiten, welche
Fluchtwegebreiten in Abhängigkeit von der Personenanzahl für eine sichere Entfluchtung notwendig sind.
Ergänzend ist für ein derzeit laufendes Normungsprojekt (E DIN 18009 Teil 2) zu Gütekriterien an Simulationssoftware für
Personenstromsimulationen zu prüfen und zu begründen, ob Personenstromsimulationen basierend auf den Anforderungen dieser
Norm geeignet sind, bei Abweichungen von den Vorgaben des staatlichen Arbeitsstättenrechts (insbesondere ASR A2.3) die
Erreichung eines gleichwertigen Sicherheitsniveaus nachzuweisen.
Der Anbieter muss über eine fachliche Eignung zur Bearbeitung der beschriebenen Aufgabenstellung, insbesondere umfangreiches
Fachwissen zu Flucht- und Rettungswegen aus Sicht des Arbeitsstätten- und des Bauordnungsrechts sowie über Kompetenzen in der
Organisation/Durchführung von Projekten und ausreichende personelle und technische Infrastruktur zur Durchführung des
Vorhabens verfügen. Zudem benötigt er eine spezielle Software für Personenstromsimulationen und das dafür nötige
Fachwissen. Auch ist eine Bereitschaft zur engen Zusammenarbeit und Abstimmung mit der BAuA-Projektbegleitung notwendig. Die
Arbeiten sollen innerhalb eines halben Jahres ausgeführt, in einem Bericht zusammengefasst und im Rahmen einer
Sachstandsberatung vorgestellt werden.
b)
CPV-Codes
Hauptteil (1):

Beratung im Bereich Forschung und Entwicklung (73200000-4)
c)
Ort der Leistungserbringung
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
Standort Dresden
Fabricestr. 8
01099 Dresden
6.
Angaben zu Losen
a)
Anzahl, Größe und Art der Lose
Entfällt, eine losweise Vergabe ist aufgrund der Aufgabenstellung nicht möglich.
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
8.
Bestimmungen über die Ausführungsfrist
Beginn: ca. Ende Mai / Anfang Juni 2018, Laufzeit ca. 6 Monate
9.
Höhe geforderter Sicherheitsleistungen
entfällt
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B) /
siehe Vertragsmuster (Anlage 05)
11.
Unterlagen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
Nachweise der Bietereignung entsprechend aufgelisteten Anforderungen in der Leistungsbeschreibung, s. Pkt. 6.1
Eignungskriterien (Ausschlusskriterien)
Das Fehlen dieser Eignungen bzw. Nachweise führt unmittelbar zum Ausschluss des Angebotes.
12.
Zuschlagskriterien
Anforderungen entsprechend der Anlage 03 "Bewertungskriterien - Kriterienkatalog" und Anlage 04 "Bewertungsmatrix"
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt, s. dazu auch die Ausführungen in der Leistungsbeschreibung unter
Pkt. 6.2 Zuschlagskriterien (Bewertungskriterien).
Wird die Erfüllung eines der Auswahl-/Bewertungskriterien als ungenügend eingeschätzt, wird das Angebot ausgeschlossen.
13.
Rechtsform, die eine Bietergemeinschaft nach Zuschlagserteilung annehmen muss
Eine besondere Rechtsform wird nicht gefordert.
14.
Sonstige Angaben
Bei der Ausschreibungsform handelt sich um ein elektronisches Vergabeverfahren. Die Vergabeunterlagen werden nur elektronisch
über die e-Vergabe-Plattform des Bundes www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Die Angebotsabgabe hat ausschließlich
über diese Plattform mit der dort bereitgestellten Softwarekomponente Angebotsassistent, AnA zu erfolgen.
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Bieterfragen/Rückfragen können spätestens bis zum 26.04.2018 / 10:00 Uhr eingereicht werden. Später eingehende Fragen
bleiben unberücksichtigt. Die Antworten (mit der entsprechenden Fragestellung) werden ausschließlich über die
e-Vergabeplattform des Bundes in den drauffolgenden Tagen veröffentlicht, um sie allen potenziellen Bietern zur Kenntnis zu
geben.
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Projektbeginn: ca. Ende Mai / Anfang Juni 2018 / Laufzeit: ca. 6 Monate
---
Das Angebot ist in deutscher Sprache abzufassen. Jegliche Kommunikation mit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und
Arbeitsmedizin ist in deutscher Sprache zu führen und erfolgt über die e-Vergabe-Plattform des Bundes
(www.evergabe-online.de).
---
Es gilt deutsches Recht.

Source: 4 http://www.bund.de/IMPORTE/Ausschreibungen/eVergabe/194445.html
Data Acquisition via: p8000000

 
 
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