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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Schwerin - Interpretation des EuGH-Urteils in Hinblick auf die ökologische Gewässerbewertung nach WRRL
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018041615385889054 / 859976-2018
Veröffentlicht :
16.04.2018
Anforderung der Unterlagen bis :
14.05.2018
Angebotsabgabe bis :
15.05.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71800000 - Beratung in den Bereichen Wasserversorgung und Abfälle
90713100 - Beratung in Sachen Wasserversorgung und Abwasser in anderen Bereichen als dem Bausektor
90733000 - Dienstleistungen im Zusammenhang mit Wasserverschmutzung
90733100 - Überwachung oder Eindämmung von Oberflächengewässerverschmutzungen
90733300 - Schutz vor Oberflächengewässerverschmutzungen
Interpretation des EuGH-Urteils in Hinblick auf die ökologische Gewässerbewertung nach WRRL

Vergabestelle:
Ministerium für Landwirtschaft und
Umwelt Mecklenburg-Vorpommern,
Geschäftsführendes Land für das
Länderfinanzierungsprogramm
"Wasser,Boden und Abfall"
m.heusler@lm.mv-regierung.de

Kurzinfo

Leistungen und Erzeugnisse
Forschung und Entwicklung
Ausschreibungsweite
Nationale Ausschreibung
Vergabeverfahren
Dienst- und Lieferleistungen (VOL)
Vergabeart
Öffentliche Ausschreibung
Angebotsfrist
15.05.2018
Erfüllungsort
19061 Schwerin Mecklenburg-Vorpommern
Paulshöher Weg 1, 19061 Schwerin, Deutschland
CPV-Code
71800000-6, 90713100-9, 90733000-4, 90733100-5, 90733300-7
Kontakt
m.heusler@lm.mv-regierung.de

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Prognoseentscheidung im wasserrechtlichen Zulassungsverfahren (Fachbeitrag WRRL, Wasserrechtlicher Fachbeitrag)

Es sind fachliche Ansätze zur Prognose der Auswirkungen von neuen Vorhaben in und an Gewässern auf die Zustandseinstufung von
OWK zu entwickeln. Diese Methode muss den Anforderungen des BVerwG entsprechen und die zuständigen Behörden im Rahmen des
wasserwirtschaftlichen Verwaltungshandelns unterstützen. Erste Praxisbeispiele zum Vollzug in den Bundesländern und
vorliegende Berichte sollen einbezogen und diskutiert werden. Ziel ist eine Zusammenstellung fachlicher Grundlagen und
Methoden. Dabei sind die unterschiedlichen Voraussetzungen in den Ländern zu berücksichtigen (z. B. Anzahl und Art der
Berücksichtigung von Messstellen zur Zustandsbewertung der Wasserkörper).

Im Rahmen des Projektes sind u. a. die folgenden Fragen zu klären:

Wie können Wirkzusammenhänge zwischen den einzelnen unterstützenden Qualitätskomponenten und den biologischen
Qualitätskomponenten beschrieben und genutzt werden (Darstellung von Kenntnisstand und Grenzen).
Wie kann eine räumliche und zeitliche Abschätzung möglicher Auswirkungen eines Vorhabens in Abhängigkeit der Entfernung
zwischen Eingriff und repräsentativer Messstelle des OWK und ggf. weiterer unterliegender oder oberliegender OWK erfolgen? Wie
kann diese Abschätzung zur Auswirkung eines Vorhabens in einem nicht berichtspflichtigen Gewässer, das Nebengewässer eines
OWK ist, auf die Zustandseinstufung des entsprechenden OWK erfolgen? (ggf. Gewässertypspezifisch, komponentenspezifisch,
Berücksichtigung von Laichhabitaten, Strahl-Ursprüngen, Reichweite von Eingriffen)
Sind die vorliegenden Daten aus den Überwachungsprogrammen zur Umsetzung der WRRL ausreichend und geeignet, entsprechende
Prognosen zur Auswirkung von Eingriffen (Vorhaben) auf die Zustandseinstufung von OWK zu treffen? Wenn nein, wie kann man im
Verwaltungshandeln mit Unsicherheiten und Wissenslücken dahingehend umgehen, dass dennoch Entscheidungen zum
Verschlechterungsverbot im Rahmen von Genehmigungsverfahren getroffen werden können.

Im Ergebnis soll eine Fachtechnische Handlungsempfehlung zur Prognose beim Vollzug des Verschlechterungsverbots im Fachbeitrag
WRRL entstehen.

Verschlechterungen des ökologischen Zustands außerhalb der Prognoseentscheidung

Verschlechterungen des ökologischen Zustands können auch unabhängig von Genehmigungsverfahren auftreten und sind zu
begründen.

Dabei ist zu unterscheiden in welchen Fällen eine bereits gemessene schlechtere ökologische Zustandsklasse auf natürliche
Änderungen (z. B. Witterungseinflusse) zurückzuführen ist und wann und in welchen Fällen durch die Qualitätskomponenten
eine anthropogen bedingte (echte) Verschlechterung angezeigt wird.

Anhand von Beispielen sollen verschiedene Bewertungskonstellationen geprüft werden, die in der Verwaltungspraxis als
Entscheidungshilfe dienen können (hierbei soll u.a. die Problematik der Neobiota sowie der Einfluss von Witterungseinflüssen
auf die biologischen Qualitätskomponenten aufgegriffen werden).

Es ist eine Vorgehensweise zu entwickeln, die ermöglicht zu definieren, ob Zustandsveränderungen bewertungsrelevanter
Qualitätskomponenten, die sich aus den erhobenen Daten des Monitorings zur Umsetzung der WRRL ergeben, tatsächliche
(dauerhafte) Verschlechterungen sind oder ob es sich um Schwankungen der Ergebnisse im Bereich der natürlichen Variabilität
(z. B. durch besonders abflussreiche oder abflussarme Jahre) handelt, die durch nicht anthropogen bedingte Veränderungen der
ökologischen Bedingungen begründet sind (ggf. vorübergehende Verschlechterung). Es soll eine Möglichkeit geschaffen werden,
Veränderungen aufgrund natürlicher Schwankungen in den Reporting-Prozess zu implementieren. Ein erster Versuch hierzu ist
gescheitert. Es ist in dem Projekt zu begründen, warum der Codewert natürliche Schwankungen in das Reporting Guidance für
die Begründung von Zustandsveränderungen wieder aufgenommen werden sollte.

Auf unserer Internetseite www.laenderfinanzierungsprogramm.de sind weitere Informationen zu finden. Aus der dortigen
Leistungsbeschreibung heraus können die Anlagen geöffnet werden.

Source: 4
http://www.bund.de/IMPORTE/Ausschreibungen/editor/Ministerium-fuer-Landwirtschaft-Umwelt-und-Verbraucherschutz-Mecklenburg-Vorpo
mmern/2018/04/2353546.html
Data Acquisition via: p8000000

 
 
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