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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Düsseldorf - Betriebsarzt und Sicherheitstechnik
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018031211424432958 / 859024-2018
Veröffentlicht :
12.03.2018
Anforderung der Unterlagen bis :
05.04.2018
Angebotsabgabe bis :
06.04.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
35125300 - Sicherheitskameras
Betriebsarzt und Sicherheitstechnik

VHB-VOL NRW VOL 3a
04/2017 Vergabebekanntmachung Öffentliche Ausschreibung
1 09.03.2018 09:33 Uhr - VMS 8.0.1
Vergabebekanntmachung
Aktenzeichen: 116
Vergabe-Nr.: 36/2018
Bezeichnung des Verfahrens: Betriebsarzt und Sicherheitstechnik
1. Art der Vergabe
Öffentliche Ausschreibung
2. Bezeichnung der zur Angebotsabgabe auffordernden Stelle
Bezeichnung
Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
Postanschrift
Völklinger Straße 49, 40221 Düsseldorf
Zu Händen von Frau Dr. Jessica Klein
Telefon-Nummer +49 211/896-04
Telefax-Nummer +49 211/896-4555
E-Mail-Adresse vergabestelle@mkw.nrw.de
URL http://www.mkw.nrw.de
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
3. Bezeichnung der den Zuschlag erteilenden Stelle
Wie Ziffer 2
Bezeichnung
Postanschrift
Telefon-Nummer
Telefax-Nummer
E-Mail-Adresse
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
4. Bezeichnung der Stelle, bei der die Angebote einzureichen sind
Wie Ziffer 2
Bezeichnung
Postanschrift
Telefon-Nummer
Telefax-Nummer
E-Mail-Adresse
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
Elektronische Angebote werden über den Vergabemarktplatz des Landes NRW eingereicht.
5. Form der Angebote
Postalisch, Elektronisch in Textform
Die Abgabe digitaler Angebote ist ausschließlich unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/notice/
CXS7YYPYYYW unter Beachtung der dort genannten Nutzungsbedingungen zugelassen.
6. Art und Umfang der Leistung sowie Ort der Leistungserbringung
I. Ausgangssituation
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Das MKW beabsichtigt, den Vorgaben des 16 ASiG durch die Verpflichtung eines überbetrieblichen Dienstes
nachzukommen.
Arbeitsschutz mit Arbeitsmedizin und Sicherheitstechnik als integrativer Bestandteil ist umfassender Schutz
und Förderung der Gesundheit aller Beschäftigten bei der Arbeit und in ihrer Arbeitsumgebung. Durch
eine qualifizierte betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung, die einem ganzheitlichen und
interdisziplinären Ansatz folgt, sollen betriebliche Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten
verwirklicht und kontinuierlich verbessert werden.
II. Zu betreuender Personalbestand
Im MKW sind insgesamt ca. 380 Beschäftigte zu betreuen. Die Dienstgebäude des MKW befinden sich auf dem
Behördengelände Völklinger Straße 49 in 40221 Düsseldorf, sowie in der Haroldstr. 4, 40213 Düsseldorf (ca. 45
Beschäftigte). Vor-Ort-Termine sind in beiden Dienstgebäuden zu erbringen
III. Umfang der Betreuung
Die reinen Einsatzzeiten berechnen sich auf der Grundlage der aktuellen Unfallverhütungsvorschrift
Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit (DGUV Vorschrift 2), die analog auch für die Beamtinnen und
Beamten anzuwenden ist sowie den Erfahrungen der letzten 5 Jahre für den Betreuungsaufwand. Danach wird
ein betriebsspezifischer Betreuungsaufwand von 235 Stunden pro Kalenderjahr [94 Std p.a. betriebsärztliche (40
%), 141 Std p.a. sicherheitstechnische Betreuung (60 %)] zugrunde gelegt. Fahrzeiten sind hierin nicht enthalten
und bleiben außer Ansatz.
IV. Inhalt des Auftrags
Gegenstand des Auftrags ist die Durchführung der folgenden Dienstleistungen:
a) Die qualifizierte Erfüllung sämtlicher Aufgaben, die sich aus 3 und 6 ASiG ergeben. Dabei wird erwartet,
dass die Auftragnehmerin in der Lage ist, sämtliche speziellen arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen
nach staatlichen und berufsgenossenschaftlichen Vorschriften sowie tarifvertraglich verankerte Untersuchungen
durchzuführen und die Ergebnisse zu bewerten. Hierzu gehören auch:
aa) Vorsorgeuntersuchungen bei Einstellungen und Versetzungen bzw. Umsetzungen nach betriebsbezogenen
Kriterien,
bb) Vorsorgeuntersuchungen auf Wunsch der Arbeitnehmer/innen,
cc) Vorsorgeuntersuchungen nach gesetzlichen Vorgaben,
dd) jährliche Grippeschutzimpfung; Serum wird gesondert vergütet gem. Nachweis Apotheke,
ee) Ergonomieberatungen am Arbeitsplatz.
b) Die Aufbereitung und Weitergabe von Informationen über gesicherte arbeitsmedizinische und
sicherheitstechnische Erkenntnisse zur Verbesserung des Arbeitsschutzes. Hierzu gehört auch die Bereitschaft
der Auftragnehmerin, Vorträge und Seminare zu allen Themenbereichen im Arbeitsschutz, die für den
Auftraggeber relevant sind, anzubieten und entsprechende Veranstaltungen durchzuführen.
c) Unterstützung der Behördenleitung und deren beauftragte Personen sowie die aktive Einbindung der
Beschäftigten und deren Personalvertretungen in allen Belangen des Arbeitsschutzes. Dazu gehören
insbesondere:
aa) Erstellung arbeitsplatz- und tätigkeitsspezifischer Gefährdungsbeurteilungen ( 5 Arbeitsschutzgesetz)
einschließlich Unterstützung bei der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen, Betriebsanweisungen
(z.B. nach 20 GefStoffV) sowie Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung,
bb) Unterstützung bei den gesetzlich notwendigen Unterweisungen,
cc) regelmäßige aktive Mitgestaltung von Sitzungen des Arbeitsschutz-ausschusses,
dd) im Bedarfsfall die Mitwirkung beim Eingliederungsmanagement,
ee) regelmäßige Analyse der Gesundheitssituation in der zu betreuenden Dienst-stelle
("Gesundheitsberichterstattung"),
ff) Erarbeitung, Umsetzung und Auswertung von präventiv ausgerichteten, zielgruppen- und problemorientierten,
praxisnahen Handlungsprogrammen, mit denen erkannte Problemschwerpunkte angegangen werden können.
Dies gilt insbesondere für die Betreuung besonders schutzbedürftiger Personengruppen (Leistungsgewandelte,
Behinderte, Suchtgefährdete etc.). Eine enge Kooperation mit dem zuständigen Träger der gesetzlichen
Unfallversicherung und insbesondere mit den für Arbeitsschutz zuständigen Stellen der Landesverwaltung NRW
wird dabei vorausgesetzt,
gg) Erstellung von Betriebsanweisungen und Durchführung von Unterweisungen (z. B. nach 20 GefStoffV),
hh) Durchführung orientierender Gefahrstoffmessungen (z. B. mittels Prüfröhrchen),
ii) Beratung bei gesundheitsbedingten Umsetzungen und der Eingliederung von Behinderten.
d) Unterstützung und Beratung bei der Verbesserung der gesundheitlichen Situation und Stärkung der
gesundheitlichen Ressourcen der Beschäftigten insbesondere durch:
aa) Fortschreibung der Analysen der Gesundheitssituation,
bb) Beteiligung an der Planung und Gestaltung von Gesundheitsangeboten, Informationsveranstaltungen oder
ähnlichen Aktionen zur Förderung von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz,
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cc) Pandemieplanung.
e) Maßnahmen der Qualitätssicherung. Hierzu gehören:
aa) ein durch die Auftragnehmerin vorzulegender und mit dem Auftraggeber abzustimmender Arbeitsplan, in
dem die Tätigkeitsschwerpunkte festgelegt werden,
bb) ein jährlich durch die Auftragnehmerin vorzulegender Bericht über die von ihm erbrachten Leistungen,
cc) die Führung eines geeigneten Nachweises über die Effizienz der erbrachten Dienstleistungen durch die
Auftragnehmerin.
V. Anpassung des zeitlichen Umfangs
Die Auftragnehmerin ist u.a. verpflichtet, den Auftraggeber zum Ende des Kalenderjahres über die Durchführung
der arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen Betreuung zu unterrichten. Hierbei sind auch etwaige
Differenzen zwischen vertraglich festgelegter Einsatzzeit und der tatsächlichen Inanspruchnahme darzustellen
und zu begründen. Derartige Differenzen sind so rechtzeitig bekanntzumachen, dass die Verhandlungen über
eine gegebenenfalls notwendige Anpassung der Einsatzzeiten noch mit Wirkung für das jeweils folgende Jahr
zum Abschluss gebracht werden können.
VI. Vertragslaufzeit
Der Vertrag wird zum 15.05.2018 zunächst für die Dauer von zwei Jahren und damit bis zum 14.05.2020
geschlossen. Die Vertragslaufzeit verlängert sich jeweils um ein Jahr bis zum 14.05.2021 bzw. 14.05.2022,
sofern der Auftraggeber dies der Auftragnehmerin schriftlich bis zum 15.02.2020 bzw. 15.02.2021 mitteilt. Die
maximale Vertragslaufzeit beträgt in jedem Falle insgesamt vier Jahre.
Leistungsort:
Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Völklinger Straße 49, 40221
Düsseldorf
7. ggf. Anzahl, Größe und Art der einzelnen Lose
Eine Aufteilung in Lose wird nicht vorgenommen.
8. g g f . Z u l a s s u n g v o n N e b e n a n g e b o t e n
Nebenangebote werden nicht zugelassen.
9. etwaige Bestimmungen über die Ausführungsfrist
Beginn: 15.05.2018 Ende: 14.05.2020
10. Bezeichung der Stelle, die die Vergabeunterlagen und die Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes
abgibt
Elektronische Adresse, unter der die Vergabeunterlagen abgerufen werden können:
http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/notice/CXS7YYPYYYW
Wie Ziffer 2
Bezeichnung
Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
Postanschrift
Völklinger Straße 49, 40221 Düsseldorf
Telefon-Nummer +49 211/896-04
Telefax-Nummer +49 211/896-4555
E-Mail-Adresse vergabestelle@mkw.nrw.de
11. Ablauf der Angebotsfrist
06.04.2018 17:00 Uhr
12. Ablauf der Bindefrist
24.04.2018
13. Höhe etwa geforderter Sicherheitsleistungen
14. Wesentliche Zahlungsbedingungen oder Angabe der Unterlagen, in denen sie enthalten sind
15. Vorzulegenden Unterlagen
Mit dem Angebot vorzulegende Unterlagen
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
- Nachweis einer geeigneten Haftpflichtversicherung (mittels Eigenerklärung vorzulegen): Eigenerklärung
über eine Berufshaftpflichtversicherung bezogen auf den Ausschreibungs-/Auftragsgegenstand unter
Angabe der maximalen Deckungssumme je Schadensfall und Versicherungsjahr für Personen-, Sach- und
Vermögensschäden nach dem in der Vergabeunterlage ausgewiesenen Muster
- Unternehmensbeschreibung (mittels Eigenerklärung vorzulegen): Vom Bieter erstellte Beschreibung seines
Unternehmens mit einer Darstellung seiner Struktur, seiner hauptsächlichen Tätigkeitsfelder und seiner
fachlichen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Unternehmens sowie evtl. eine entsprechende
Beschreibung der Unterauftragnehmerin. Die Darstellung ist auf maximal drei Seiten (DIN A 4 in
Schriftgröße 12) zu beschränken.
Darüber hinaus ist die Übersendung von Unternehmensbroschüren und sonstigen allgemeine Werbemittel
nicht zulässig.
Technische Leistungsfähigkeit:
- Nachweis der fachlichen Eignung: Erfahrungen mit öffentlichen Auftraggebern in den Bereichen
der betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuung, nachzuweisen durch mindestens
drei Projektbeispiele aus den letzten drei Jahren mit Angaben zum Auftraggeber (einschließlich
Ansprechpartner), Projektvolumen und Angaben zum Projekterfolg auf insgesamt maximal drei Seiten
(DIN-A 4).
Die Nachweise sind einheitlich für eine Bietergemeinschaft aufzustellen und so aufzubereiten, dass deutlich
wird, auf welches Mitglied der Bietergemeinschaft sich die jeweilige Referenz bzw. Aussage bezieht. Für
Nachunternehmer, deren Eignung zugunsten des Bieters im Rahmen der Eignungsprüfung berücksichtigt
werden soll, gilt vorstehender Satz entsprechend
- Nachweis über die Profile der vorgesehenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterprofile (mittels Eigenerklärung
vorzulegen): Eigenerklärung des Bieters über die Profile der vorgesehenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
mit dem Nachweis ihrer Eignung bezogen auf die fachlichen Herausforderungen des Auftrags.
Für den betriebsärztlichen Dienst erwartet der Auftraggeber den Einsatz von Fachärztinnen und
Fachärzten für Arbeitsmedizin, als Sicherheitsfachkraft ist der Einsatz von Sicherheitsingenieurinnen und
Sicherheitsingenieuren vorzusehen. Der Auftraggeber setzt voraus:
aa) den ausschließlichen Einsatz von im Sinne der 4 und 7 ASiG qualifizierten Personals. Das Personal
soll sich schnellstmöglich Kenntnisse über Dienststellen- und gebäudespezifische Merkmale aneignen, die
alle Fragen des Arbeitsschutzes berühren. Insoweit ist Kontinuität beim Personaleinsatz gefordert, was
auch eine Gewöhnung bei den Beschäftigten und die Bildung der erforderlichen Vertrauensbasis fördert;
bb) fundierte Kenntnisse des Personals im Bereich des nationalen Arbeitsschutzrechts und seiner aktuellen
Entwicklungen, insbesondere unter Berücksichtigung der EU-Vorschriften;
cc) Sachverstand des Personals in der betrieblichen Gesundheitsberichterstattung;
dd) Kommunikationsfähigkeiten des Personals zur Sensibilisierung und Motivation der Beschäftigten für
alle Arbeitsschutzinhalte und die Bereitschaft zur Moderation bei der Problembewältigung.
Mit dem Angebot vorzulegende Unterlagen
Bedingungen an die Auftragsausführung:
- Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung (mittels Eigenerklärung vorzulegen)
- Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit (mittels Eigenerklärung vorzulegen): Vordruck VOL 5 b
- Erklärung Unteraufträge/Eignungsleihe (mittels Eigenerklärung vorzulegen)
- Verpflichtungserklärung Nachunternehmer (mittels Eigenerklärung vorzulegen): Vordruck
- Verpflichtungserklärung Scientology (mittels Eigenerklärung vorzulegen): Vordruck VOL 5h
Auf Anforderung der Vergabestelle vorzulegende Unterlagen
Bedingungen an die Auftragsausführung:
- Verpflichtungserklärung nach 4 TVgG NRW zu Tariftreue und Mindestentlohnung für Dienst- und
Bauleistungen (mittels Eigenerklärung vorzulegen)
- Verpflichtungserklärung nach 8 TVgG NRW zur Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit
von Beruf und Familie (mittels Eigenerklärung vorzulegen): Die nach dem Tariftreue- und
Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen - TVgG NRW - vom 31.01.2017 für dieses Verfahren erforderlichen
Verpflichtungserklärungen sind nur von demjenigen Bieter, dem der Zuschlag erteilt werden soll
(Bestbieter), vorzulegen. Der Auftraggeber wird den Bestbieter entsprechend auffordern, die geforderten
Nachweise binnen fünf Tagen ab Versand der Aufforderung beim Auftraggeber vorzulegen.
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16. Angabe der Zuschlagskriterien
Wertungsmethode: Wirtschaftlich günstigstes Angebot gemäß der im Anschreiben oder den Vergabeunterlagen
angegebenen Kriterien.
17. Bestbieterprinzip nach dem Tariftreue- und Vergabegessetz NRW (TVgG NRW)
Die nach dem TVgG NRW erforderlichen Nachweise und Erklärungen müssen nach Aufforderung des
Auftraggebers innerhalb einer von ihm festzulegenden Frist (3 bis 5 Werktage) vorgelegt werden. Nähere
Informationen sind in den Vergabeunterlagen enthalten.
18. Berücksichtigung von Werkstätten für behinderte Menschen und Blindenwerkstätten
Sofern das Angebot einer anerkannten Werkstätte für behinderte Menschen oder einer anerkannten
Blindenwerkstätte oder diesen Einrichtungen vergleichbare Einrichtungen (nachfolgend bevorzugte Bieter)
ebenso wirtschaftlich wie das ansonsten wirtschaftlichste Angebot eines insofern nicht bevorzugten Bieters ist,
so wird dem bevorzugten Bieter der Zuschlag erteilt. Bei der Beurteilung der Wirtschaftlichkeit der Angebote
wird der von den bevorzugten Bietern angebotene Preis mit einem Abschlag von 15 von Hundert berücksichtigt.
Voraussetzung für die Berücksichtigung des Abschlags ist, dass die Herstellung der angebotenen Lieferungen
zu einem wesentlichen Teil durch die bevorzugten Bieter erfolgt. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die
Wertschöpfung durch ihre Beschäftigten mehr als 10 % des Nettowerts der zugekauften Waren beträgt.
19. Sonstiges
I. Mitteilung von Unklarheiten in den Vergabeunterlagen
Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, so hat der Bieter unverzüglich
folgende Stelle über das Kommunikationssystem des Vergabemarktplatzes NRW oder subsidiär per E-Mail
darauf hinzuweisen:
Ministerium für Kultur und Wissenschaft
des Landes Nordrhein-Westfalen
Frau Dr. Jessica Klein
Referat 116
40190 Düsseldorf
E-Mail: vergabestelle@mkw.nrw.de
II. Informationen und Kommunikation
Information und Kommunikation finden im gesamten Vergabeverfahren ausnahmslos schriftlich statt und zwar
grundsätzlich nur über das Kommunikationssystem des Vergabemarktplatzes NRW oder subsidiär per E-Mail;
Ausnahmen vom Grundsatz der Übermittlung per E-Mail bestehen nur aufgrund entsprechender gesetzlicher
Vorschriften.
Fragen sind an die oben unter Ziffer I. genannte Stelle über das Kommunikationssystem des
Vergabemarktplatzes NRW oder subsidiär per E-Mail zu richten. Im Interesse der Effektivität werden Fragen der
Bieter erbeten bis spätestens zum:
19.03.2018.
Die Fragen und die Antworten werden in anonymisierter Form an alle Bieter, an die Vergabeunterlagen versandt
wurden, unaufgefordert über das Kommunikationssystem des Vergabemarktplatzes NRW am 26.03.2018 zur
Kenntnis gegeben.
Teilnahmebedingungen
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zur persönlichen Lage
zu überprüfen:
- Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zur wirtschaftlichen
und finanziellen Leistungsfähigkeit zu überprüfen:
- Unternehmensbeschreibung
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zur technischen
Leistungsfähigkeit zu überprüfen:
- Nachweis einer geeigneten Haftpflichtversicherung;
- Eigenerklärung über die Profile der vorgesehenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter;
- Nachweis der Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern;
VHB-VOL NRW VOL 3a
04/2017 Vergabebekanntmachung Öffentliche Ausschreibung
6 09.03.2018 09:33 Uhr - VMS 8.0.1
- Erklärung Unteraufträge/Eignungsleihe;
- Verpflichtungserklärung Nachunternehmer;
Als Ausschlusskriterium für die Leistungsfähigkeit legt der Auftraggeber das Fehlen einer
Berufshaftpflichtversicherung fest.
Für die Feststellung der Leistungsfähigkeit haben die Auftraggeber folgende Soll-Kriterien festgelegt:
a) Eigenerklärung über die Profile der vorgesehenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Nachweis ihrer
Eignung bezogen auf die fachlichen Herausforderungen des Auftrags
b) Erfahrungen mit öffentlichen Auftraggebern in den Bereichen der betriebsärztlichen und
sicherheitstechnischen Betreuung
Bekanntmachungs-ID: CXS7YYPYYYW

Source: 4 http://www.bund.de/IMPORTE/Ausschreibungen/vmp-nrw/2018/03/65501.html
Data Acquisition via: p8000000

 
 
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