Öffentliche Ausschreibungen icc hofmann - Ingenieurbüro für technische Informatik
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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Wuppertal - Arbeitsmarktdienstleistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018031211422932852 / 858892-2018
Veröffentlicht :
12.03.2018
Anforderung der Unterlagen bis :
26.03.2018
Angebotsabgabe bis :
27.03.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
79611000 - Arbeitsvermittlungsdienste
JobPlus
Arbeitsmarktdienstleistungen

Bitte diese Seite außen auf den Umschlag kleben,
da das Angebot in Papierform abgegeben werden
muss.
ANGEBOT
Bezeichnung der Vergabe: JobPlus
Vergabe-Nr. J-003-2018
Anschrift: Jobcenter Wuppertal AöR
865.08 Innenrevision
Raum 625 oder 626
Bachstr. 2
42275 Wuppertal
Angebotsöffnung am: 27.03.2018 09:00 Uhr
Absender :
(Firmenstempel)
_____________________________________________
Eingang:
Uhrzeit:
Angebotsumschlag
Bitte nicht öffnen!
JobPlus
Vergabenummer: J-003-2018
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Öffentliche Ausschreibung der Maßnahme
JobPlus
nach
16 f SGB II
Vergabe- Nr.: J-003-2018
Fristen im Vergabeverfahren gemäß UVgO 13
Angebotsfrist = Abgabe-termin Ihres Angebots bis zum:
Datum, Uhrzeit:
27.03.2018, 09:00 Uhr
Bindefrist =
Bindungsdauer Ihres Angebots bis zum:
Datum:
09.04.2018
Voraussichtl. Beginn der Ausführung
Datum:
15.04.2018
Späteste Ausführungs-frist:
Datum:
14.04.2019
Das schriftliche Angebot muss in einem verschlossenen Umschlag bei folgender Ad-resse zugehen:
Jobcenter Wuppertal AöR
865.08 Innenrevision
Zimmer 625/626
Bachstr. 2
42275 Wuppertal
Die Jobcenter Wuppertal AöR übernimmt keine Haftung für die rechtzeitige Weiterleitung von Angeboten, die bei anderen
Anschriften und Räumen der Jobcenter Wuppertal AöR als der nebenstehenden Anschrift eingehen. Für alle anderen Zuleitungen
des Angebots auf dem Postweg besteht keine Haftung der Jobcenter Wuppertal AöR, sodass ein persönliches Abge-ben des Angebots
bei der nebenstehenden Ad-resse am sichersten und somit ratsam für die Bietenden ist. Angebote, die aufgrund falscher
Adressierung und/oder Einwurf zum Abgabeter-min nicht an der nebenstehenden Adresse vorlie-gen, gelten als nicht rechtzeitig
eingegangen und nehmen nicht am Verfahren teil.
Bei der vorgenannten Adresse findet auch die Öffnung der Angebote statt. Bietende sind bei der Öffnung der Angebote nicht
zugelassen.
JobPlus
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Inhaltsverzeichnis
Vorbemerkung 5
Teil A Bewerbungs- und Angebotsbedingungen 6
A.1 Allgemeine Bedingungen 6
A.1.1 Art des Vergabeverfahrens 6
A.1.2 Auskünfte 6
A.1.3 Form der Angebote 6
A.1.4 Kurzbeschreibung der Leistung 9
A.1.5 Grundlagen der Zusammenarbeit 9
A.1.6 Unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen 9
A.1.7 Nebenangebote 10
A.1.8 Kalkulation 10
A.1.9 Bietergemeinschaft 11
A.1.10 Unterbeauftragung 11
A.1.11 Vertragssprache 12
A.1.12 Unklarheiten in den Vergabeunterlagen 12
A.1.13 Verbindlichkeit der Angebote 12
A.2 Bewertung der Angebote 12
A.2.1 Wertungsstufe 1: Formale und inhaltliche Prüfung der Angebote 13
A.2.2 Wertungsstufe 2: Eignungsprüfung 13
A.2.3 Wertungsstufe 3: Prüfung der Angemessenheit der Angebotspreise 13
A.2.4 Wertungsstufe 4: Auswahl des wirtschaftlichsten Angebots 14
A.2.5 Bietergespräche 14
A.2.6 Information der Bietenden 14
Teil B Leistungsbeschreibung 15
B. Allgemeine und spezielle Regelungen zur ausgeschriebenen Leistung 15
B.1 Gegenstand der Maßnahme 15
B.2 Zielgruppe 15
B.3 Zuweisung/Dauer 15
B.4 Leistungszeitraum 16
B.5 Personal 16
B.6 Vernetzung der oder des Auftragnehmenden 19
B.7 Räumlichkeiten/Ausstattung 19
B.8 Diversity Management 21
B.9 Allgemeine organisatorische Regelungen 21
B.10 Teilnehmerbezogene Durchführung 22
B.11 Umsetzung und Inhalte der Maßnahme 22
B.12 Individuelle Förderplanung 26
B.13 Teilnehmer- und maßnahmebezogene Berichte an die Auftraggeberin 27
B.14 Vergütung 28
B.15 Qualitätssicherung/Evaluierung 29
B.16 Wertungsstufe 4: Auswahl des wirtschaftlichsten Angebots 30
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Teil C Vertrag 34
Inhalt 35
1 Vertragsgegenstand 36
2 Grundlagen des Vertrags 36
3 Vertragslaufzeit 36
4 Besondere und allgemeine Pflichten der oder des Auftragnehmenden 37
5 Leistungen und Rechte der Auftraggeberin 39
6 Personal der oder des Auftragnehmenden 39
7 Vergütung 39
8 Erhöhung bzw. Reduzierung der Teilnehmerplatzzahl 40
9 Rechnungslegung 40
10 Entgeltanpassung 40
11 Vertragsstrafe 41
12 Pflichtverletzung durch die Auftragnehmende bzw. den Auftragnehmenden 41
13 Haftung 42
14 Verpflichtung der oder des Auftragnehmenden gemäß 1 des Verpflichtungsgesetzes vom 02.03.1974 (BGBI. I S. 469) 43
15 Datenschutz 44
16 Kündigung 45
17 Scientology-Ausschluss 47
18 Beauftragung von Unterauftragnehmenden 47
19 Schriftform, Streitigkeiten, Gerichtsstand 47
20 Salvatorische Klausel 48
Teil D Allgemeine Erklärungen und Eignungsnachweise 49
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Vorbemerkung
Die Jobcenter Wuppertal AöR hat eine Maßnahme nach 16 f SGB II gemäß der Leistungs-beschreibung in Teil B dieser
Vergabeunterlagen zu vergeben. Die Jobcenter Wuppertal AöR ist für die ausgeschriebene Leistung Auftraggeberin.
Die hier vorliegenden Vergabeunterlagen erläutern die zu vergebenden Leistungen textlich und sollen Bietende in die Lage
versetzen, ihr Angebot so zweifelsfrei wie möglich zu kalku-lieren und formulieren. Für die Angebotsausarbeitung und
Kalkulation der angebotenen Leis-tungen stehen Bietenden unter anderem die Leistungsbeschreibung sowie der Vertrag zur
Verfügung.
Die Vergabeunterlagen enthalten in Teil A die formalen Bewerbungs- und Angebotsbedin-gungen, in Teil B sind die allgemeinen und
speziellen Regelungen zur Leistungserbringung und in Teil C die Vertragsbedingungen aufgeführt. Teil D beinhaltet die
Angebotsvordrucke.
Bietende werden gebeten, die Vergabeunterlagen auf Vollständigkeit zu überprüfen. Sollten die Unterlagen unvollständig
sein, sind fehlende Seiten unverzüglich bei der ausschreiben-den Stelle anzufordern.
Die verpflichtende Gliederung der einzureichenden Angebote ist zusammenfassend in Punkt A.1.3 (Form der Angebote) dargestellt.
Die den Bietenden zugänglich gemachten Unterlagen dürfen nur zur Erstellung des Ange-bots und zur Erfüllung des eventuell
folgenden Auftrages benutzt werden. Jede Benutzung für andere Zwecke ist untersagt.
Bietende erklären sich damit einverstanden, dass die von ihnen eingereichten Bewerbungs-/Angebotsunterlagen inklusive
unverlangt eingereichter Teile in das Eigentum der öffentli-chen Auftraggeberin übergehen.
Für die Bearbeitung des Angebots werden keine Kosten erstattet.
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Teil A Bewerbungs- und Angebotsbedingungen
A.1 Allgemeine Bedingungen
A.1.1 Art des Vergabeverfahrens
Die Maßnahme wird öffentlich ausgeschrieben gemäß den Vorschriften der Vergabeverord-nung (VgV) und der
Unterschwellenvergabeordnung (UVgO). Bei der Leistung handelt es sich um eine Leistung gemäß 1 UVgO. Dies hat zur Folge,
dass es sich weitestgehend um ein nationales Vergabeverfahren, insbesondere ohne eine vorherige Bekanntmachung im EU-Amtsblatt,
handelt.
A.1.2 Auskünfte
Anfragen von Bietenden im Rahmen dieses Vergabeverfahrens sind schriftlich per E-Mail an folgende Adresse zu richten:
Jobcenter Wuppertal AöR
865.08 - Innenrevision
E-Mail: vergaben@jobcenter.wuppertal.de
Ein entsprechender Link zur Kontaktaufnahme via E-Mail findet sich auch auf der Homepage der Jobcenter Wuppertal AöR unter
Trägerinfo.
Antworten/Auskünfte zu wettbewerbsrelevanten Informationen werden allen Bietenden über die Homepage der Jobcenter Wuppertal
AöR mitgeteilt und sodann auch Bestandteil der Vergabeunterlagen.
Die Verpflichtung die aktuellen Informationen abzurufen, liegt bei den Bietenden.
A.1.3 Form der Angebote
Das von Bietenden einzureichende Angebot besteht aus den nachfolgend aufgeführten Tei-len:
Angebotsteil I: Allgemeine Erklärungen und Eignungsnachweise
Die vorgegebenen Angebotsvordrucke (vgl. Teil D) sind zu verwenden. Es ist darauf zu ach-ten, dass der Angebotsvordruck
vollständig ausgefüllt ist, eine Ansprechperson benannt ist und die Unterlagen an den gekennzeichneten Stellen, unter
Wiederholung des Namens in Druckbuchstaben, unterschrieben und mit dem Firmenstempel versehen sind.
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(1) Allgemeine Bietererklärung
Ansprechperson der oder des Bietenden
Die oder der Bietende trägt dafür Sorge, dass die benannte Ansprechperson tatsächlich ver-fügbar und in der Lage ist, auch
zeitnah entsprechende Hinweise zu Fragen von Bietenden, Informationen der Auftraggeberin, Auskünfte, Bekanntmachungen usw.
entgegenzunehmen. Für den Fall, dass die benannte Ansprechperson aus Gründen von Krankheit oder vergleich-baren Anlässen
nicht zur Verfügung steht, muss durch geeignete Vorkehrungen sicherge-stellt sein, dass verantwortliche Personen im
Unternehmen die wichtigen Informationen zu der Ausschreibung in jedem Falle erreichen.
(2) Eignungsnachweise
Nachweis der Leistungsfähigkeit in fachlicher Hinsicht
Referenz/-en (als Eigenerklärung) über die Durchführung mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbarer Maßnahmen aus den
letzten drei Jahren
Nachweis der Leistungsfähigkeit in wirtschaftlicher und finanzieller Hinsicht
Eigenerklärung über den Gesamtumsatz der oder des Bietenden in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (z. B. 2014
bis 2016)
Eigenerklärung über das Vorhandensein einer Betriebshaftpflichtversicherung mit ei-ner Deckungssumme von mindestens 1,5 Mio.
EUR
Weitere Nachweise zur Eignung
Bietererklärung
Vorlage der Trägerzertifizierung nach AZAV mit Angebotsabgabe
Vorlage der aktualisierten Anlage zu den Standorten der Trägerzertifizierung bis zum Maßnahmebeginn
Eigenerklärung über den Einsatz von Unterauftragnehmenden
ggf. Erklärung einer Bietergemeinschaft (inkl. Erläuterung der Gründe für die Zu-sammenarbeit in einer Bietergemeinschaft)
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Hinweis:
Die ausschreibende Stelle behält sich vor, im Laufe der Angebotsbewertung folgende Nach-weise ergänzend von den Bietenden zu
fordern:
Bilanzen oder Bilanzauszüge aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren oder andere geeignete Nachweise für diesen
Zeitraum (z. B. Erklärung einer Wirt-schaftsprüferin oder eines Wirtschaftsprüfers bzw. einer Steuerberaterin oder eines
Steuerberaters), welche die Solvenz der oder des Bietenden nachweist
Versicherungsschein über das Vorhandensein einer Betriebshaftpflichtversicherung mit oben genannter Deckungssumme
Steuernachweis
Verpflichtungserklärung der ggf. vorgesehenen Unterauftragnehmenden, dass diese die im Angebot vorgesehenen Ressourcen im
Auftragsfall zur Verfügung stellen
Angebotsteil II: Textliches Angebot zum Zuschlagskriterium Qualität des Konzepts
Bietende haben ein Konzept zu erstellen, in dem anhand der in der Leistungsbeschreibung unter B.16 (Wertungsphase 4: Auswahl
des wirtschaftlichsten Angebots) aufgeführten Glie-derung dargestellt wird, wie die Maßnahmen anforderungsgerecht
durchgeführt werden und die Qualität der Durchführung sichergestellt wird.
Verweise, z. B. auf andere Stellen des Angebots, auf Anlagen, Firmenberichte etc., können nicht die an dieser Stelle
geforderten Ausführungen im Konzept ersetzen und werden nicht gewertet.
Der Umfang des Gesamtkonzepts darf ohne die geforderten Anlagen insgesamt 23 Sei-ten (unter Verwendung der Schriftart Arial
12, Zeilenabstand Genau 15 Punkt, Seitenrän-der 2,5 cm oben, unten, rechts, links und Schriftzeichenformatierung nicht
skaliert) nicht übersteigen. Gesamtkonzepte von über 25 Seiten, werden von der Wertung ausgeschlos-sen. Das von der Bieterin
bzw. dem Bieter vorgelegte Konzept zur angebotenen Leistung wird im Zuschlagskriterium Qualität des Konzepts bewertet.
Das Konzept ist auf neutralem Papier zu fertigen, Hinweise auf das Unternehmen von Bietenden dürfen weder aufgrund eines
Firmenlogos noch im Zusammenhang mit in-haltlichen Ausführungen erkennbar sein.
Angebotsteil III: Preisblatt
Die vorgegebenen beigefügten Angebotsvordrucke sind zu verwenden. Es ist darauf zu ach-ten, dass der Angebotsvordruck
vollständig ausgefüllt ist und die Unterlagen an den gekenn-zeichneten Stellen unterschrieben und mit dem Firmenstempel
versehen sind.
Angebot zum Zuschlagskriterium Preis
Vorbemerkungen zum Preisblatt
Preisblatt
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Der von den Bietenden angebotene Preis zur angebotenen Leistung wird im Zuschlagskrite-rium Preis bewertet.
Bei der Abgabe des Angebots ist Folgendes zu beachten:
1. Es sind für die angebotene Leistung alle in dem Preisblatt aufgeführten Positio-nen auszufüllen. Es sind ausschließlich
die dafür vorgesehenen Stellen auszu-füllen.
2. Änderungen, Ergänzungen und Berichtigungen der eigenen Eintragungen / An-gaben müssen zweifelsfrei sein.
3. Etwaige Änderungen, Ergänzungen und Berichtigungen nach Angebotsabgabe sind in einem verschlossenen Umschlag und innerhalb
der Angebotsfrist einzu-reichen.
4. Die Rücknahme des Angebots kann innerhalb der Angebotsfrist schriftlich (Post, Fax) erfolgen.
5. Es ist darauf zu achten, dass eine handlungsbevollmächtigte Person benannt ist und das Angebot an den gekennzeichneten
Stellen unterschrieben und mit dem Firmenstempel versehen ist.
Das Angebot ist ordnungsgemäß verschlossen einzureichen.
A.1.4 Kurzbeschreibung der Leistung
Es wird eine Gesamtleistung vergeben.
Die zu erbringende Leistung wird in Teil B der Vergabeunterlagen näher beschrieben.
A.1.5 Grundlagen der Zusammenarbeit
Die oder der Auftragnehmende verpflichtet sich, mit der Auftraggeberin den im Teil C der Vergabeunterlagen beiliegenden Vertrag
abzuschließen. Mit der Zuschlagserteilung gilt der Vertrag als geschlossen. Eine gesonderte Unterzeichnung ist nicht
erforderlich.
Die Auftraggeberin weist die Auftragnehmende oder den Auftragnehmenden darauf hin, dass die gezahlten öffentlichen Mittel im
Sinne des öffentlichen Rechts, insbesondere des gültigen Vergaberechts, zu verwalten sind.
A.1.6 Unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen
Angebote von Bietenden, die in Bezug auf die Vergabe eine unzulässige, wettbewerbsbe-schränkende Absprache getroffen haben,
werden ausgeschlossen. Wesentliches und unver-zichtbares Kennzeichen einer Auftragsvergabe im Wettbewerb ist die
Gewährleistung eines
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Geheimwettbewerbes zwischen den teilnehmenden Bietenden. Gibt eine Bieterin oder ein Bieter beispielsweise nicht nur ein
eigenes Angebot ab, sondern bewirbt sie oder er sich da-neben auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft um den Zuschlag, ist
der Geheimwettbe-werb nicht mehr gewährleistet. Das Angebot ist damit zwingend auszuschließen.
A.1.7 Nebenangebote
Nebenangebote sind nicht zulässig.
A.1.8 Kalkulation
Die Kalkulation ist mit dem Angebot einzureichen.
In der Kalkulation sind insbesondere folgende Positionen geeignet darzustellen:
Personalkosten
Verwaltungskosten
Raumkosten (inkl. technische Ausstattung)
Sachkosten
ggf. erforderliche Aufwendungen für die Teilnehmenden der Maßnahme
ggf. Kosten der Initiierung und Betreuung der Maßnahmeteile bei einer Arbeitge-berin oder einem Arbeitgeber
Versicherungen
Mit den Angaben in der Kalkulation muss der Angebotspreis rechnerisch nachvollziehbar sein. Die Kalkulation dient unter anderem
zur Überprüfung, ob der Angebotspreis im offenba-ren Missverhältnis zur Leistung steht ( 41 UVgO). Die Angaben der
Kalkulation werden ver-traulich behandelt.
Hinweis zur Umsatzsteuer:
Die Bescheinigung über die Erfüllung der Voraussetzungen für eine Steuerbefreiung gemäß 4 Nr. 21 Buchst. a Doppelbuchst.
bb des Umsatzsteuergesetzes erfolgt durch die zuständige Landesbehörde, nicht durch die Jobcenter Wuppertal AöR. Die
zuständige Landesbehörde in NRW hat sich mit der Anwendung des vereinfachten Verfahrens einverstanden erklärt.
Abschnitt 4.21.2 Abs. 3 des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses vom 1. Oktober 2010 (BStBl. I S. 846 in der konsolidierten Fassung,
Stand 04.10.2016) führt zu den Voraussetzungen des o.g. Befrei-ungstatbestands aus:
Die Vorbereitung auf einen Beruf umfasst die berufliche Ausbildung, die berufliche Fortbildung und die berufliche Umschulung;
die Dauer der jeweiligen Maßnahme ist unerheblich []. Dies sind unter anderem Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen
Eingliederung im Sinne von 45 SGB III mit Ausnahme von 45 Abs. 4 Satz 3 Nr. 2 und Abs. 7 SGB III, Weiterbildungsmaßnahmen
entsprechend den Anforderungen der 179, 180 SGB III, Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen (einschließlich der Berufsvorbereitung
und der blindentechnischen und vergleichbaren speziellen Grundausbildung zur
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beruflichen Eingliederung von Menschen mit Behinderung) im Sinne von 112 SGB III sowie berufs-vorbereitende, berufsbegleitende
bzw. außerbetriebliche Maßnahmen nach 48, 130 SGB III, 51, 53 SGB III, 75, 76 SGB III bzw. 49 SGB III, die von der
Bundesagentur für Arbeit und - über 16 SGB II - den Trägern der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach 6 SGB II
gefördert werden. Mit ihrer Durchführung beauftragen die Bundesagentur für Arbeit und die Träger der Grundsicherung für
Arbeitsuchende nach 6 SGB II in manchen Fällen gewerbliche Unternehmen oder andere Einrich-tungen, z. B. Berufsverbände,
Kammern, Schulen, anerkannte Werkstätten für behinderte Menschen, die über geeignete Ausbildungsstätten verfügen. Es ist
davon auszugehen, dass die genannten Un-ternehmen und andere Einrichtungen die von der Bundesagentur für Arbeit und den
Trägern der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach 6 SGB II geförderten Ausbildungs-, Fortbildungs- und
Um-schulungsmaßnahmen im Rahmen einer berufsbildenden Einrichtung im Sinne des 4 Nr. 21 Buch-stabe a UStG erbringen. Für die
aufgeführten Maßnahmen wird, sofern sie Gegenstand dieser Leis-tungsbeschreibung sind, bestätigt, dass sie die zu
bescheinigenden Voraussetzungen gemäß 4 Nr. 21 Buchst. a Doppelbuchst. bb UStG erfüllen. Sie bereiten auf einen Beruf oder
eine vor einer juristi-schen Person des öffentlichen Rechts abzulegende Prüfung ordnungsgemäß vor. Diese Bestätigung tritt
im Rahmen des vereinfachten Verfahrens an die Stelle der Bescheinigung der zuständigen Lan-desbehörde.
A.1.9 Bietergemeinschaft
Bietergemeinschaften sind zugelassen. Mit dem Ausdruck Bietende sind in diesen Vergabe-unterlagen auch Bietergemeinschaften
gemeint. Die Mitglieder der Bietergemeinschaft ha-ben mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern unterschriebene Erklärung
(Original) abzu-geben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und die bevollmächtigte Vertretungsperson be-zeichnet wird. Die
Erklärung muss die Verpflichtung enthalten, dass die bevollmächtigte Ver-tretungsperson die Mitglieder gegenüber der
Auftraggeberin vertritt und dass alle Mitglieder (auch im Falle einer Beauftragung) gesamtschuldnerisch haften. Die Erklärung
ist im Ange-botsvordruck zu finden (vgl. Teil D). Darüber hinaus muss die Bietergemeinschaft im Ange-botsteil I die Gründe
für die Zusammenarbeit darlegen, so dass die Auftraggeberin die Zu-lässigkeit des Zusammenschlusses gemäß GWB beurteilen
kann. Des Weiteren haben ins-besondere Bietergemeinschaften auch die Regelungen unter Punkt A.1.6 (unzulässige
Wett-bewerbsbeschränkungen) zu beachten.
A.1.10 Unterbeauftragung
Eine Unterbeauftragung für die zu erbringenden Leistungen ist möglich. Hierbei sind die Re-gelungen im Vertrag (vgl. Teil C)
zu berücksichtigen. Sofern sich der oder die Bietende bei der Ausführung der Leistung der Fähigkeiten / Ressourcen einer
oder eines Unterauftrag-nehmenden bedient, sind im Angebotsvordruck (vgl. Teil D) diese Unterauftragnehmenden abschließend
unter Angabe der Art und des Umfangs der vorgesehenen Leistungen zu be-nennen. Eine Änderung der Unterauftragnehmehmenden nach
Zuschlagserteilung ist nur in begründeten Ausnahmefällen und nur mit schriftlichem Einverständnis der Auftraggeberin
möglich.
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Die Auftraggeberin behält sich vor, im Rahmen der Angebotsbewertung ergänzend eine Ver-pflichtungserklärung vom Bieter bzw.
der Bieterin zu fordern, in welcher die oder der Unter-auftragnehmende ihre oder seine vorgesehene Einbeziehung in die
Leistungserbringung bestätigt. Ein Vordruck für diese Verpflichtungserklärung wird dem bzw. der Bietenden von der
Auftraggeberin zur Verfügung gestellt (vgl. Teil D).
A.1.11 Vertragssprache
Das Angebot ist in deutscher Sprache abzufassen. Der Schriftverkehr und alle Vertragsge-spräche sind in deutscher Sprache zu
führen.
A.1.12 Unklarheiten in den Vergabeunterlagen
Enthalten die Ausschreibungsunterlagen nach Auffassung der Bietenden Unklarheiten, die die Entgeltermittlung und den
Leistungsumfang beeinflussen können, so haben die Bieten-den die Innenrevision der Jobcenter Wuppertal AöR unverzüglich zu
informieren. Eventuelle Fragen zum Angebot sind spätestens neun volle Arbeitstage vor Ablauf der Angebotsfrist schriftlich per
E-Mail zu stellen. Eventuell notwendige, ergänzende Informationen zum Aus-schreibungsverfahren und somit zur Kalkulation der
Angebote werden allen Bietenden über die Homepage der Jobcenter Wuppertal AöR bekannt gegeben und erfolgen bis spätestens
sechs Arbeitstage vor Ablauf der Angebotsfrist.
A.1.13 Verbindlichkeit der Angebote
Die Angebote sind durch die Bietenden verbindlich abzugeben. Wird ein Angebot mit dem Zusatz versehen, dass der Abschluss des
Vertrages z. B. noch der Zustimmung des Vor-standes oder sonstiger Gremien der Bietenden oder der Unterauftragnehmenden bedarf,
fehlt es an der Verbindlichkeit des Angebotes. Damit ist das Angebot zwingend von der Wer-tung auszuschließen.
A.2 Bewertung der Angebote
Die Bewertung der Angebote erfolgt in vier Wertungsstufen.
Die formelle Prüfung und die inhaltliche Wertung werden von zwei verschiedenen unabhän-gigen Kommissionen durchgeführt.
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A.2.1 Wertungsstufe 1: Formale und inhaltliche Prüfung der Angebote
In dieser Wertungsstufe werden die wegen formeller oder inhaltlicher Mängel auszuschlie-ßenden Angebote ermittelt. Zudem wird
in Vorbereitung auf Wertungsschritt 3 geprüft, ob das Preisblatt ordnungsgemäß ausgefüllt wurde. An dieser Stelle findet
eine erste Würdi-gung der Angemessenheit des Preises statt (vgl. Wertungsstufe 3).
Angebote von Bietenden, die zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe nicht alle geforderten An-gaben und Erklärungen vollständig
enthalten, werden nicht zwingend von der Wertung aus-geschlossen ( 41 UVgO). Die ausschreibende Stelle behält sich im
Einzelfall vor, fehlende Angaben und Erklärungen nachzufordern, soweit dies ohne Schädigung des Wettbewerbes möglich ist.
Ein Ausschluss von der Wertung erfolgt, wenn durch die vorgelegten Angaben und Erklärungen nicht sichergestellt ist, dass die
Leistung vertragsgemäß erfüllt wird.
Die weiteren, sich aus den anwendbaren Rechtsvorschriften ergebenden Ausschlussgründe sind ebenfalls anzuwenden.
A.2.2 Wertungsstufe 2: Eignungsprüfung
Die Beurteilung der Fachkunde, Leistungsfähigkeit (d.h. der Eignung) Bietender, unterliegt einer nachvollziehbaren
Ermessensentscheidung der Auftraggeberin. Bietende mit fehlender Eignung dürfen nicht berücksichtigt werden ( 31 UVgO). Bei
der Beurteilung der Fachkunde und der Leistungsfähigkeit sind ggf. auch Unterauftragnehmende und konzernverbundene Unternehmen
zu berücksichtigten.
Eignungsnachweise sind entsprechend den Vergabeunterlagen (gem. A.1.3) mit dem Ange-bot vor Ablauf der Angebotsfrist vorzulegen.
Bei Bietergemeinschaften werden Nachweise zur Leistungsfähigkeit in fachlicher, wirtschaft-licher und finanzieller Hinsicht
kumulativ gewertet und sind somit nicht zwingend von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen.
A.2.3 Wertungsstufe 3: Prüfung der Angemessenheit der Angebotspreise
In dieser Wertungsstufe werden die verbleibenden Angebote inhaltlich auf die Angemes-senheit ihrer Angebotspreise hin
überprüft. Ausgeschlossen werden Angebote mit einem unangemessen hohen oder niedrigen Preis. Angebote, die nicht
kostendeckend kalkuliert sind, können nicht zwangsläufig von der Wertung ausgeschlossen werden. Bevor ein Ange-bot wegen
eines ungewöhnlich niedrigen Preises oder eines nicht kostendeckenden Preises möglicherweise ausgeschlossen werden kann, wird
mit der oder dem betreffenden Bieten-den bei Vorliegen der vergaberechtlichen Voraussetzungen Aufklärung in schriftlicher
oder mündlicher Form - herbeigeführt. Die Auftraggeberin behält sich zudem vor, in dieser Wer-tungsstufe die Kalkulation
Bietender ergänzend zu fordern.
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Die Entscheidung, ob ein Angebot in der Wertung verbleibt, muss in jedem Einzelfall geson-dert getroffen werden. Grundlage für
die Beurteilung, ob ein Preis angemessen ist, ist neben den Angebotsentgelten der Ausschreibung auch der Marktpreis.
A.2.4 Wertungsstufe 4: Auswahl des wirtschaftlichsten Angebots
Die Auswahl des wirtschaftlichsten Angebots erfolgt anhand der in der Leistungsbeschrei-bung (vgl. Teil B.16) aufgeführten
Zuschlagskriterien und dem ebenfalls dort aufgeführten Bewertungsschema unter den Angeboten, die in den vorangegangenen
Wertungsstufen nicht ausgeschlossen wurden.
A.2.5 Bietergespräche
Im Rahmen der Angebotsprüfung behält sich die Auftraggeberin vor, nach Öffnung der An-gebote bis zur Zuschlagserteilung
Bietergespräche zu führen, um eventuelle Zweifel über die Eignung Bietender oder der Angebote im Interesse der Ermittlung
des wirtschaftlich güns-tigsten Angebots zu beseitigen. Nachverhandlungen finden hierbei nicht statt.
A.2.6 Information der Bietenden
Die Auftraggeberin teilt gemäß 46 UVgO nach Zuschlagserteilung den nicht berücksichtig-ten Bietenden die Gründe für die
Ablehnung ihres Angebots, die Merkmale und Vorteile des erfolgreichen Angebots sowie den Namen der oder des erfolgreichen
Bietenden auf Antrag mit.
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Teil B Leistungsbeschreibung
B. Allgemeine und spezielle Regelungen zur ausgeschriebenen Leis-tung
B.1 Gegenstand der Maßnahme
Leistungsgegenstand ist die Konzeption und Durchführung einer Maßnahme gem. 16 f SGB II zur intensiven und individuellen
Unterstützung langzeitarbeitsloser erwerbsfähiger Leistungsberechtigter bei der Suche und Aufnahme einer
sozialversicherungspflichtigen Be-schäftigung oder Ausbildung unter Einsatz von anforderungsgemäßen Fortbildungen und
Praktikumsphasen.
B.2 Zielgruppe
Zur Zielgruppe gehören arbeitsmarktnahe langzeitarbeitslose erwerbsfähige Leistungsbe-rechtigte ab dem 18. Lebensjahr, die
sich durch ein hohes Engagement, besondere Zuver-lässigkeit und eine hohe Motivation auszeichnen. Diese Maßnahme richtet sich
insbesonde-re an einen Personenkreis, der im Rahmen vorangegangener Arbeitsmarktdienstleistungen (AMDL) bereits näher an den
Arbeitsmarkt herangeführt worden ist.
B.3 Zuweisung/Dauer
Die Zuweisung erfolgt durch die Integrationsfachkräfte der Auftraggeberin.
Bei der Auswahl der Teilnehmenden steht der oder dem Auftragnehmenden kein Mit-wirkungsrecht zu.
Das Zuweisungsverfahren wird nach Zuschlagserteilung durch die Auftraggeberin bekannt-gegeben.
Die individuelle Zuweisungsdauer beträgt in der Regel sechs Monate.
Die individuelle Zuweisungsdauer endet vorzeitig mit
der Eingliederung der oder des Teilnehmenden in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung oder eine Ausbildung,
dem Abbruch der Maßnahme durch die oder den Teilnehmenden, die Auftraggeberin oder die Auftragnehmende oder den
Auftragnehmenden in Abstimmung mit der Auf-traggeberin,
dem Ende der Maßnahme.
Der Status Teilnehmerin oder Teilnehmer liegt vor, sobald die oder der vorgesehene Teilnehmende in der Maßnahme erstmalig
erschienen ist und ein Teilnehmervertrag geschlossen wurde.
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Auslastung der Teilnehmerplätze:
Die oder der Auftragnehmende hat für die gesamte Maßnahmedauer 60 Plätze vorzuhalten. Ein Teilnehmerplatz gilt bis zum
Austritt der oder des Teilnehmenden aus der Maßnahme als besetzt.
Eine Nachbesetzung offener Teilnehmerplätze ist jederzeit möglich. Die Bedarfsträgerin ist wöchentlich in Listenform über
den Besetzungsstand zu informieren.
Die oder der Auftragnehmende hat seine Aktivitäten mit dem ersten Tag der Zuweisung der Teilnehmenden aufzunehmen und während
der gesamten Zuweisungsdauer entsprechend den individuellen Erfordernissen fortzuführen.
B.4 Leistungszeitraum
Als Leistungszeitraum werden 12 Monate festgelegt. Die Auftraggeberin behält sich bei ei-nem positiven Maßnahmeverlauf und
einer entsprechenden Haushaltssituation die Möglich-keit einer Optionsziehung (vgl. Teil C 3 Vertragslaufzeit und Teil D
Preisblatt) vor.
B.5 Personal
Anforderungen an das Personal
Eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg der ausgeschriebenen Maßnahme ist fachlich qualifiziertes und geeignetes
Personal. Der Personaleinsatz muss quantitativ und qualitativ den Anforderungen der Leistungsbeschreibung entsprechen. Die
Arbeitsbedingungen des Personals unterliegen den arbeitsrechtlichen Anforderungen.
Die Auftraggeberin behält sich vor, während der Vertragslaufzeit ohne Vorankündigung je-derzeit die Einhaltung der
Anforderungen zu überprüfen.
Die oder der Auftragnehmende stellt zudem sicher, dass Personalkapazitäten für einen an-lassbezogenen Erfahrungsaustausch
zwischen Auftragnehmenden und Auftraggeberin so-wie zur Durchführung von Fallbesprechungen unter Berücksichtigung der
datenschutzrechtli-chen Bestimmungen zur Verfügung stehen.
Bei der Auswahl des Personals ist insbesondere auf personelle und soziale Kompetenzen (z.B. Motivationsfähigkeit,
Beratungskompetenz, Kontaktfreude, Kreativität und Teamfähig-keit etc.) zu achten.
In der Maßnahme sind Jobcoaches und Personal für administrative Aufgaben vorzuhalten.
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Der Personalschlüssel beträgt für
Jobcoaches 1:25
Der im Personalschlüssel abgebildete Wert 1 entspricht einem Volumen von wöchentlich 39 Zeitstunden in der Maßnahme. Für
die Berechnung der Personalkapazität sind die laut Preisblatt vorzuhaltenden Teilnehmerplätze unter Beachtung der
Zuweisungsdauer der Teil-nehmenden zu berücksichtigen.
Die Jobcoaches müssen folgende alternative Voraussetzungen erfüllen:
Grundsätzlich wird ein abgeschlossenes Studium der Sozialpädagogik/-arbeit sowie eine mindestens dreijährige einschlägige
Berufserfahrung mit der Zielgruppe erwar-tet.
Diplom-Pädagoginnen und Diplom-Pädagogen mit den Ergänzungsfächern bzw. Stu-dienschwerpunkten Sozialpädagogik/-arbeit
werden zugelassen, sofern sie über eine mindestens dreijährige einschlägige Berufserfahrung mit der Zielgruppe innerhalb der
letzten fünf Jahre verfügen.
Diplom-Pädagoginnen und Diplom-Pädagogen ohne die genannten Ergänzungsfä-cher bzw. Studienschwerpunkte müssen ebenfalls
innerhalb der letzten fünf Jahre mindestens eine dreijährige Berufserfahrung mit der Zielgruppe nachweisen.
Ersatzweise werden auch andere pädagogische Hochschulabschlüsse (z.B. Master, Bachelor, Magister Artium) mit einschlägiger
Zusatzqualifikation anerkannt, soweit diese mindestens eine dreijährige berufliche Erfahrung mit der Zielgruppe innerhalb der
letzten fünf Jahre nachweisen.
Zeiten einer Berufsausbildung oder eines Studiums gelten nicht als Berufserfahrung.
Geeignetes Personal mit anderen Qualifikationen kann nach Zustimmung der Auftraggeberin in begründeten Ausnahmefällen
eingesetzt werden.
Ein Jobcoach muss über sehr gute Kenntnisse verschiedener Berufsbilder und Ausbildungs-berufe sowie über vertiefte Kenntnisse
des allgemeinen, insbesondere auch des regionalen Arbeitsmarkts verfügen. Ferner müssen umfassende Kenntnisse in
MS-Office-Anwendungen, Kenntnisse im Umgang mit diversen Jobbörsen sowie einschlägige Erfah-rungen im Bewerbungsmanagement
und dem Erstellen von Bewerbungsunterlagen vorlie-gen.
Um dem Grundsatz der Kontinuität des Personals Rechnung zu tragen, sind als Jobcoaches überwiegend fest angestellte
Arbeitnehmende zu beschäftigen. Fest angestellt bedeutet, dass die geschlossenen Arbeitsverträge zwischen der oder dem
Auftragnehmenden und ihren bzw. seinen Mitarbeitenden zumindest den Leistungszeitraum der Maßnahme (vgl. B.4) umfassen.
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Personen in Minijobs im Sinne des 8 des Sozialgesetzbuchs Viertes Buch (SGB IV) gehö-ren nicht zum fest angestellten
Personal. Soweit Honorarkräfte eingesetzt werden, soll eine vertragliche Bindung möglichst für die gesamte Maßnahmedauer
erfolgen.
Die Aufgabe des gesamten Personals liegt in der individuellen Beratung und passgenauen Qualifizierung der Teilnehmenden sowie
in der Vermittlung in betriebliche Praktika und letzt-lich in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.
Die oder der Auftragnehmende hat sicherzustellen, dass das eingesetzte Personal über den für die Durchführung der Maßnahme
erforderlichen aktuellen fachlichen und pädagogischen Wissenstand verfügt.
Nachweis des Personals
Der Nachweis des Personals hat mit dem Erhebungsbogen Personal nach Zuschlagsertei-lung, spätestens vier Wochen vor dem
jeweiligen Maßnahmebeginn, gegenüber der Auftrag-geberin zu erfolgen. Bei kurzfristigerem Beginntermin ist die Vorlage
unmittelbar nach Zu-schlagserteilung erforderlich. (Ein entsprechender Vordruck wird nach Zuschlagserteilung durch die
Auftraggeberin zur Verfügung gestellt.)
Bei Personaländerungen während der Vertragslaufzeit hat der Nachweis des Personals durch die oder den Auftragnehmenden
unverzüglich und vor Einsatz des Personals in der Maßnahme mit dem Erhebungsbogen Personal zu erfolgen.
Die Auftraggeberin behält sich vor, den Einsatz des Personals abzulehnen, sofern hinsicht-lich der Eignung Bedenken bestehen.
Zudem ist die Auftraggeberin berechtigt, den Aus-tausch des Personals während der Vertragslaufzeit zu verlangen, soweit
berechtigte Be-schwerden seitens der Auftraggeberin oder der Teilnehmenden vorliegen. Die oder der Auf-tragnehmende ist in
diesem Fall verpflichtet, spätestens innerhalb von vier Wochen das be-troffene Personal zu ersetzen. Gleiches gilt für einen
Personalwechsel während der Ver-tragslaufzeit.
Eine Vertretungsregelung im Urlaubs- oder Krankheitsfall ist vom Auftragnehmenden sicher-zustellen.
Personaleinsatz
Das für die Durchführung der Maßnahme erforderliche Personal ist im entsprechenden Um-fang ab Maßnahmebeginn vorzuhalten.
Die oder der Auftragnehmende verpflichtet sich, die von ihm zur Durchführung der Maßnah-me angegebene Personalkapazität
gemäß seinem Angebot ausschließlich für diese Leis-tungserbringung einzusetzen. Das tatsächlich in der Maßnahme
eingesetzte Personal ist täglich namentlich in Listenform zu erfassen. Hierbei ist der zeitliche Umfang zu dokumentie-ren und
vom Personal gegenzuzeichnen. Diese Erfassungslisten sind auf Verlangen vorzu-legen. Die angebotenen Personalkapazitäten
dürfen durch andere Tätigkeiten der oder des Auftragnehmenden nicht eingeschränkt werden.
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B.6 Vernetzung der oder des Auftragnehmenden
Die oder der Auftragnehmende muss sich zwingend mit den Gegebenheiten und Strukturen des regionalen Arbeits- und
Ausbildungsmarktes sowie den Förderinstrumenten für die Ziel-gruppe auskennen.
Ferner muss die oder der Auftragnehmende mit örtlichen Einrichtungen, Betrieben und sons-tigen Stellen (z. B. IHK,
Weiterbildungseinrichtungen, Arbeitgeberverbände, Beratungsein-richtungen, Berufsschulen etc.), die für die Durchführung der
Maßnahme maßgeblich sein können, vernetzt sein.
Ein hohes Maß an Kontakten zu Arbeitgebenden ist für die Durchführung der Maßnahme unabdingbar.
B.7 Räumlichkeiten/Ausstattung
Maßnahmeort
Der Ort für die Durchführung der Maßnahme ist Wuppertal.
Lage und Zugang
Die Räumlichkeiten der oder des Auftragnehmenden zur Durchführung der Maßnahme müs-sen für die Teilnehmenden in
angemessener Zeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und am Gebäude so ausgeschildert sein, dass sie gut aufzufinden
sind.
Die Räumlichkeiten sind der Auftraggeberin unmittelbar nach der Zuschlagserteilung be-kanntzugeben und spätestens eine Woche
vor Maßnahmebeginn bei der Auftraggeberin verbindlich zu benennen. (Ein entsprechender Vordruck wird nach Zuschlagserteilung
durch die Auftraggeberin zur Verfügung gestellt).
Ein Wechsel der Räumlichkeiten ist nur in begründeten Ausnahmefällen mit vorheriger Zu-stimmung der Auftraggeberin möglich.
Vorhalten der Räumlichkeiten
Die oder der Auftragnehmende verpflichtet sich, die von ihm angebotenen Räumlichkeiten inklusive Ausstattung während der
gesamten Vertragsdauer vorzuhalten. Hierzu gehören Gruppenräume, Besprechungsräume und Sozialräume.
In Gruppenräumen werden theoretische Lerninhalte vermittelt. Bei Unterrichtsinhalten unter Nutzung der EDV bzw. zur Erstellung
von Bewerbungsunterlagen sind vernetzte PC-Arbeitsplätze mit Internetanschluss in ausreichender Anzahl vorzuhalten. Diese
Arbeitsplätze müssen der Bildschirmarbeitsplatzverordnung sowie dem aktuellen Stand der Technik ent-sprechen.
Besprechungsräume sind Räume für Einzelberatungen und Kleingruppengespräche. Dabei muss der Schutz der persönlichen Daten
gewährleistet sein. Die Größe des Rau-
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mes ist so zu bemessen, dass mindestens vier Personen ausreichend Platz haben.
Der oder dem Auftragnehmenden wird die Möglichkeit eingeräumt, die Räumlichkeiten au-ßerhalb der Maßnahme für andere
Zwecke zu nutzen, jedoch darf eine anderweitige Nut-zung keine Auswirkungen auf die Vertragserfüllung haben.
Sozialräume dienen dem Aufenthalt der Teilnehmenden in Pausenzeiten und sind in ausrei-chender Zahl und Größe mit
entsprechendem Mobiliar zur Verfügung zu stellen.
Der oder dem Auftragnehmenden wird die Möglichkeit eingeräumt, die Räumlichkeiten au-ßerhalb der Maßnahme für andere
Zwecke zu nutzen, jedoch darf eine anderweitige Nut-zung keine Auswirkungen auf die Vertragserfüllung haben.
Sächliche, technische und räumliche Ausstattung
Die Räumlichkeiten und ihre Ausstattung haben dem Stand der Technik sowie den einschlä-gigen gesetzlichen Vorgaben zu
entsprechen. Der bauliche Zustand, die Sauberkeit und Hy-giene der Räumlichkeiten einschließlich der sanitären Einrichtungen
müssen eine ordnungs-gemäße Durchführung der Maßnahme gewährleisten.
Die Auftraggeberin ist berechtigt, die vorgesehenen Räumlichkeiten abzulehnen, sofern hin-sichtlich der Eignung Bedenken
bestehen.
Es gelten insbesondere folgende Vorschriften/Empfehlungen:
die gültige Arbeitsstättenverordnung in Verbindung mit den Arbeitsstättenrichtlinien bzw. den Arbeitsstättenregeln
die Vorgaben für einen Bildschirmarbeitsplatz gem. des Anhangs zu 3 Satz 1 Nr. 6 der Arbeitsstättenverordnung
die Vorschriften der zuständigen gesetzlichen Unfallversicherungen (Berufsgenos-senschaften)
die Brandschutzbestimmungen
die Landesbauordnung Nordrhein-Westfalen
Anforderungen PC-Arbeitsplätze:
PC-Arbeitsplätze (PC, Bildschirm, Software und Drucker), welche für die Teilneh-menden eingesetzt werden, müssen dem
aktuellen Stand der Technik entsprechen.
Voraussetzungen:
Der PC muss mindestens mit Windows 7 und z.B. MS-Office 2007 oder einer ande-ren marktüblichen Anwendersoftware ausgestattet
sein.
Die von der bzw. dem Herstellenden für das eingesetzte Betriebssystem und die ein-gesetzte Office- und Anwendersoftware
empfohlenen Hardwarevoraussetzungen müssen erfüllt sein.
Alternativ zu den PC-Arbeitsplätzen ist auch die Nutzung von Laptops mit vergleichbarem Ausstattungsstandard zulässig.
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Anforderungen Bildschirm:
Der Bildschirm muss mindestens eine Größe von 17 Zoll (bei Flachbildschirmen TFT 15 Zoll) haben.
Alle PC-Arbeitsplätze sind mit Internetzugang auszustatten. Telefax, Fotokopierer, Foto-Scanner, DVD-Brenner, PDF-Generator,
PDF-Reader und ein Farblaser-Drucker sowie die Möglichkeit zum Einlesen von mitgebrachten Speichermedien müssen vorhanden
sein.
Es ist sicherzustellen, dass alle Teilnehmenden die selbst erarbeiteten Aufgaben, Texte u. ä. auf einem separaten
Speichermedium festhalten können (z. B. USB-Stick, CD), welches kostenlos zur Verfügung zu stellen ist.
Hinweis zur Barrierefreiheit:
Die Jobcenter Wuppertal AöR stellt für die Ausschreibung JobPlus Barrierefreiheit als Anforderung an die sächliche,
technische und räumliche Ausstattung der oder des Bietenden. Das heißt, bei allen Bietenden wird vorausgesetzt, dass die
Räumlichkeiten sowie Information und Kommunikation in der Weise gestaltet werden, dass sie von Teilnehmenden mit
Behinderungen, mit gesundheitlichen Ein-schränkungen, von älteren Teilnehmenden und Teilnehmenden mit Kleinkindern in
derselben Weisen genutzt werden können wie von allen anderen. Die Bedürfnisse aller Teilnehmenden sollen Berück-sichtigung
finden. Die Rahmenbedingungen müssen so gestaltet werden, dass sie gemäß den gelten-den Vorschriften in der allgemein
üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe, zugänglich und nutzbar sind. Entsprechende
Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe zum behindertengerechten Zugang werden ebenso gefordert wie behindertengerechte
Toiletten gemäß der gültigen DIN-Norm. Außerdem wird vorausgesetzt, dass im Einzelfall je nach Behinde-rungsart der
Teilnehmenden durch die Trägerin oder den Träger gewährleistet wird, dass notwendige Kommunikationshilfen zur Verfügung
stehen (z. B. Gebärdensprachdolmetscherdienst für Hörbehin-derte).
B.8 Diversity Management
Die oder der Bietende verpflichtet sich, im Rahmen des Diversity Managements die unter-schiedlichen Lebenssituationen und
Interessen von Frauen und Männern, die positive Wert-schätzung der individuellen Verschiedenheit, das Erreichen einer
produktiven Gesamtat-mosphäre, das Verhindern der sozialen Diskriminierung von Minderheiten und die Verbesse-rung der
Chancengleichheit von vornherein und regelmäßig bei der Durchführung der Maß-nahme zu berücksichtigen.
B.9 Allgemeine organisatorische Regelungen
Nach Zuschlagserteilung ist der Auftraggeberin von der oder vom Auftragnehmenden ein Flyer (rechtzeitig vor Maßnahmebeginn) in
elektronischer Form zur Verteilung an potenzielle Teilnehmende zur Verfügung zu stellen. Dieser darf sich ausschließlich auf
die Inhalte der Maßnahme beziehen. Ferner muss die Auftraggeberin auf dem Flyer eindeutig ersichtlich sein. Sollten gedruckte
Exemplare benötigt werden, sind diese nach Absprache mit der Auf-
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traggeberin in ausreichender Anzahl zur Verfügung zu stellen. Der Flyer enthält Eckdaten zu maßnahmespezifischen
Besonderheiten (z. B. Organisation, Aktivitäten), Standorten und Ansprechpersonen sowie eine Wegbeschreibung. Die genauen
Inhalte des Flyers sind mit dem Team Maßnahmenmanagement der Auftraggeberin abzustimmen.
Spätestens zwei Wochen vor Maßnahmebeginn ist die postalische und telefonische Erreich-barkeit der für die Maßnahme
verantwortlichen Ansprechperson sicherzustellen und der Auf-traggeberin schriftlich mitzuteilen. Änderungen sind unverzüglich
bekannt zu geben.
Bei kurzfristigerem Maßnahmenbeginn hat die Mitteilung innerhalb von fünf Werktagen nach Zuschlagserteilung zu erfolgen.
Die oder der Auftragnehmende muss am Maßnahmeort mindestens zu den üblichen Ge-schäftszeiten montags bis freitags von 8:00
bis 16:00 Uhr persönlich oder telefonisch er-reichbar sein. Darüber hinaus muss eine Kontaktaufnahme während der oben
genannten Gesprächszeiten mit den üblichen Kommunikationsmitteln (Fax, E-Mail sowie postalisch) sichergestellt sein. Die
telefonische Erreichbarkeit muss über einen Festnetzanschluss erfol-gen. Etwaige kostenintensive Weiterleitungen (z. B. auf
bestimmte Servicenummern, Handy, etc.) dürfen nicht zu Lasten der Teilnehmenden oder der Auftraggeberin gehen.
B.10 Teilnehmerbezogene Durchführung
Die oder der Auftragnehmende führt eine monatliche Fehlzeitenliste. Fehlzeiten aus wichti-gem Grund sind gesondert zu
kennzeichnen und können von der oder dem Auftragnehmen-den analog tarifvertraglicher Regelungen anerkannt werden. Eine
Arbeitsunfähigkeit ist von der oder dem Teilnehmenden am ersten Tag telefonisch mitzuteilen und ab dem ersten Tag durch eine
ärztliche Bescheinigung nachzuweisen. Der Nachweis der Arbeitsunfähigkeit ist von der oder dem Teilnehmenden spätestens am
vierten Tag der Arbeitsunfähigkeit bei der Trägerin oder dem Träger schriftlich einzureichen. Die Teilnehmenden sind über
die Rege-lung nachweislich zu unterrichten.
Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen sind vom Auftragnehmenden jeweils spätestens bis zum fünften des Folgemonats im
Original an die zuständigen Integrationsfachkräfte zu sen-den.
Das Verfahren zur Beendigung der Maßnahme infolge von Fehlzeiten ist mit der Auftragge-berin abzustimmen.
Die oder der Auftragnehmende schließt mit allen Teilnehmenden einen schriftlichen Teil-nahmevertrag ab, in dem Beginn und
Dauer, Einsatzort, Umfang und Verteilung der Teil-nahmezeit, Arbeits- bzw. Qualifizierungsinhalte, Betreuung, Arbeitsschutz,
Haftung, An-sprechperson der Trägerin oder des Trägers, Informations- und Mitteilungspflichten geregelt werden.
B.11 Umsetzung und Inhalte der Maßnahme
Maßnahmeziel
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Ziel der Maßnahme ist es, langzeitarbeitslose arbeitsmarktnahe motivierte Teilnehmende durch individuelle Beratung, passgenaue
Qualifizierungsangebote und betriebliche Praktika nachhaltig in den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln. Hierbei sind Praktika
bei potentiellen Arbeitgebenden zu suchen und die Qualifizierungen an den Anforderungen der Arbeitsstelle auszurichten.
Eine Beschränkung auf bestimmte Berufe oder Berufsfelder ist grundsätzlich nicht vorgese-hen.
Qualifizierungen, die die Trägerin bzw. der Träger nicht selbst erbringen kann, sind durch Kooperationspartnerinnen und
-partner oder Dritte durchzuführen.
Die Betreuung der Teilnehmenden liegt jedoch im Verantwortungsbereich der oder des Auf-tragnehmenden und kann nicht an Dritte
abgegeben werden.
Im Rahmen eines Profilings und einer qualifizierten Berufsorientierung erfolgt die Festlegung eines Zielberufs und einer
Alternative in der Verantwortung der oder des Auftragnehmenden unter Mitwirkung der oder des Teilnehmenden.
Im Anschluss daran erfolgt die Vermittlung auf einen passgenauen Praktikumsplatz.
Die Besonderheit dieser Maßnahme besteht in dem Wechsel zwischen einer insgesamt dreimonatigen, für den potentiellen
zukünftigen Betrieb bzw. Arbeitgebenden passgenauen Qualifizierungsphase und einer dreimonatigen betrieblichen Praktikumsphase
bei möglichst dieser oder diesem Arbeitgebenden. Hierbei sollen die Praktikumsplätze so gewählt werden, dass eine
zukünftige Übernahme in ein reguläres Beschäftigungsverhältnis beidseitig ange-strebt wird.
Der Praktikumsabschnitt kann durch anforderungsgenaue Fortbildungen, die die Defizite in der Qualifikation beheben sollen,
unterbrochen werden.
In die inhaltliche Ausgestaltung der Maßnahme sind daher unter anderem folgende Baustei-ne zwingend einzubeziehen:
Berufswegeplanung und -orientierung
Bewerbungsmanagement
betriebliche Praktika
Förderung von fehlenden Qualifikationen
individuelles Vermittlungscoaching
Berufswegeplanung und -orientierung:
Ziel der Berufswegeplanung ist es, die Teilnehmenden zu befähigen, ihre persönlichen Vo-raussetzungen (Neigung, Eignung und
Leistungsfähigkeit) zu den Anforderungen von Beru-fen und Tätigkeiten ins Verhältnis zu setzen und ggf. die bisherige
Berufswahl zu überprüfen, revidieren oder erweitern.
Die Berufswegeplanung umfasst mindestens:
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Informationen zu den in Frage kommenden Ausbildungsberufen sowie beruflichen Tätigkeiten und deren Anforderungen,
Berücksichtigung der Interessen, Fähigkeiten, Fertigkeiten der oder des Teilnehmen-den unter Einbezug der Ergebnisse der
Kompetenzfeststellung,
Überprüfung der getroffenen Berufswahl- bzw. Tätigkeitsentscheidung,
Informationen über den regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt,
Erarbeitung von Integrationsstrategien unter Berücksichtigung des regionalen Ar-beitsmarkts,
Erarbeitung von Anschlussperspektiven unter Einbeziehung der regionalen Förder-angebote.
Bewerbungsmanagement:
Ziel des Bewerbungsmanagements ist es, die Teilnehmenden in die Lage zu versetzen, sich auf dem allgemeinen Ausbildungs- und
Arbeitsmarkt selbstständig zu bewerben und hierbei ihre Stärken, Kenntnisse und Fähigkeiten entsprechend darzustellen.
Das Bewerbungsmanagement umfasst mindestens:
Informationen über den erreichbaren Ausbildungs- und Arbeitsmarkt,
Möglichkeiten der Ausbildungsstellen- und Arbeitssuche (Online-Angebote, Tages-presse),
Erstellung vollständiger, individueller Bewerbungsunterlagen, die die Teilnehmenden selbst je nach Stellenangebot
aktualisieren können,
Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche, Bewerbung per Telefon/Internet/E-Mail,
bei Bedarf: Vorbereitung auf Assessment-Center und höherwertige Einstellungsver-fahren,
Entwicklung von Selbstvermarktungs- und Bewerbungsstrategien,
individuelles Bewerbungscoaching der bzw. des einzelnen Teilnehmenden (hierbei grds. Verhaltensregeln, Körpersprache,
Stilberatung, Kommunikationstraining),
Prüfung der Aktualität/Anerkennung etwaiger Zertifizierungen und Qualifikationen,
Nutzung individueller Netzwerke.
Mit jeder bzw. jedem Teilnehmenden muss eine vollständige Bewerbungsmappe inklusive Bewerbungsfotos erstellt werden.
Betriebliche Praktika:
Die dreimonatige betriebliche Praktikumsphase soll intensiv als Instrument zur Vermittlung in eine
sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und Ausbildung genutzt werden. Betriebli-che Erprobungen sind somit wichtigster
Bestandteil der individuellen Aktivierungs- und Ver-mittlungsbemühungen. Das betriebliche Praktikum soll fachlich begleitet
und unterstützt wer-den.
Die bzw. der Auftragnehmende übernimmt die Gewährleistung für die ordnungsgemäße Durchführung des betrieblichen
Praktikums. Hierzu gehören insbesondere angemessene Arbeitsbedingungen, die Sicherstellung der Betreuung und Überwachung der
Teilnehmen-den während der Praktikumsphase sowie eine individuelle Vor- und Nachbereitung.
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Zwischen der bzw. dem Auftragnehmenden, dem Betrieb der Durchführung des betrieblichen Praktikums und der bzw. dem
Teilnehmenden ist vor Beginn des betrieblichen Praktikums ein Vertrag abzuschließen. Dieser muss mindestens folgende Angaben
enthalten:
Beginn, Ende und Dauer des Praktikums
verantwortliche Ansprechperson für die Durchführung des Praktikums
Inhalte des betrieblichen Praktikums
Bescheinigung/Zeugnis im Anschluss an das Praktikum
Nach dem Absolvieren eines Praktikums ist eine Beurteilung des Betriebs einzuholen, die gemeinsam mit den Teilnehmenden
analysiert werden muss. Stärken und Schwächen sollen herausgestellt und mit den Teilnehmenden gemeinsam die weitere
Vorgehensweise abge-sprochen werden. Ziel muss es sein, dass das betriebliche Praktikum die Möglichkeit für eine
Anschlussbeschäftigung eröffnet. Kommt eine solche nicht zustande, sind die dafür aus-schlaggebenden Gründe auf das
genaueste zu analysieren.
Förderung von Qualifikationen:
Werden im Rahmen der Praktika bei den Teilnehmenden Handlungsbedarfe im Bereich Qua-lifikation festgestellt, sind diese durch
anforderungsgenaue Qualifizierungsangebote auszu-gleichen. Das gilt sowohl für Defizite im berufspraktischen als auch
fachtheoretischen Be-reich.
Sollte sich die Notwendigkeit der Stärkung des Arbeits- und Sozialverhaltens zeigen, sind auch hier geeignete
Förderinstrumente durch die Auftragnehmende bzw. den Auftragneh-menden auszuwählen.
Die (Weiter-)Entwicklung von Kompetenzen im Rahmen einer ganzheitlichen Persönlich-keitsentwicklung stellt eine
Querschnittsaufgabe dar und ist während der gesamten Maß-nahme gezielt zu fördern.
Insbesondere sollen gefördert werden:
persönliche Kompetenzen (z. B. Motivation, Leistungsfähigkeit, aber auch Selbstbild, Selbsteinschätzung)
soziale Kompetenzen (z.B. Kommunikation, Kooperation/Teamfähigkeit, Konfliktfä-higkeit)
methodische Kompetenzen (z. B. Problemlösung, Arbeitsorganisation, Lerntechniken,
Einordnung und Bewertung von Wissen)
IT - und Medienkompetenz (selbstständige Anwendung und zielgerichtete Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnik
sowie Printmedien)
Während der Dauer der Qualifizierung ist der Kontakt zu den Teilnehmenden auch weiter aufrechtzuerhalten. Anfallende Probleme
und Schwierigkeiten sind durch geeignete (sozial)-pädagogische Instrumente und Methoden abzubauen.
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Individuelles Vermittlungscoaching:
Neben der Arbeit in Kleingruppen und im Unterrichtsverband liegt ein besonderer Schwer-punkt der Maßnahme auf der
individuellen Einzelberatung und dem persönlichen Coaching der Teilnehmenden.
In intensiven Coachinggesprächen sollen persönliche Vermittlungsfragen behandelt und ge-klärt werden.
Zu den Inhalten des individuellen Coachings gehören unter anderem:
individuelle Berufswege- und Lebensplanung
Reflexion und Aufarbeitung bisheriger Bewerbungsaktivitäten
Reflexion und Aufarbeitung individueller Vermittlungshemmnisse
Thematisierung individueller Chancen auf dem Arbeitsmarkt und Objektivierung der Selbsteinschätzung (durch Aufzeigen von
Stärken und Schwächen soll eine realisti-sche berufliche Zieldefinition und zielorientiertes Handeln der Teilnehmenden
erreicht werden)
Stärkung der Eigeninitiative und Motivation
Entwicklung von Selbstvermarktungsstrategien
Im Rahmen des individuellen Vermittlungscoachings sollen Hemmnisse, die der individuellen Arbeitsaufnahme im Wege stehen und
hier insbesondere auch eine fehlende Kinderbe-treuung abgebaut werden.
B.12 Individuelle Förderplanung
Die individuelle Förderplanung ist zielgerichtet auf den individuellen Maßnahmeverlauf und die Absicherung des
Maßnahmeerfolgs auszurichten.
Die systematische Förderplanung baut auf einer Kompetenzanalyse auf und ist die Grundla-ge für eine zielgerichtete
Unterstützung der Teilnehmenden. Dabei sollen die Informationen über die Teilnehmenden hinsichtlich ihrer schulischen
Erfahrungen, des bisherigen persönli-chen und beruflichen Werdegangs und ihres sozialen Umfelds gleichermaßen berücksichtigt
werden wie ihre Kompetenzen und Defizite sowie weitere für den Prozess wichtige Fähigkei-ten (wie z.B. die individuelle
Ausprägung der Schlüsselkompetenzen). Das Förderangebot wird nach Auswertung der Informationen mit den Teilnehmenden
gemeinsam im Hinblick auf Förderschwerpunkte und -ziele festgelegt und vereinbart.
Bei der Festschreibung der Förderziele ist für die Teilnehmenden die Transparenz der Abläu-fe, Entscheidungen,
Vereinbarungen und Konsequenzen wichtig. Zudem ist deutlich heraus-zustellen, in welcher Art und in welchem Umfang die
Unterstützung durch die Fachkräfte der oder des Auftragnehmenden erfolgt.
Hierbei ist insbesondere darzustellen, wie die Entwicklung der Schlüsselkompetenzen sowie die Unterstützung hinsichtlich des
anzustrebenden Ziels der Eingliederung auf den ersten Arbeitsmarkt zielfördernd sind.
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Der Förderplan wird bei Eintritt in die Maßnahme in Abstimmung mit der oder dem Teilneh-menden erstellt und kontinuierlich
fortgeschrieben. Die oder der Auftragnehmende über-wacht laufend die Leistungen der Teilnehmenden und informiert die
zuständige Integrations-fachkraft, wenn das Erreichen des Maßnahmeziels gefährdet erscheint.
Der Förderplan muss mindestens folgende Angaben enthalten:
personenbezogene Daten
Aufgaben/Schritte (aller Beteiligten)
differenzierte Angebote
individuelle Förderung
Integrationsziel und Zielvereinbarung
laufende Fortschreibung des Förderplans / Eingliederungsplanung (Austritt/Verbleib)
Der Förderplan ist sowohl bei der erstmaligen Erstellung als auch bei der Fortschreibung jeweils mit der oder dem
Teilnehmenden zu besprechen und ihr oder ihm zur Kenntnis zu geben. Diese Gespräche sind durch die oder den Auftragnehmenden
zu dokumentieren.
B.13 Teilnehmer- und maßnahmebezogene Berichte an die Auftragge-berin
Bei Nichtantritt, Abbruch oder unzureichender Mitwirkung (anhaltende Aktivierungs-probleme) der Teilnehmenden informiert die
oder der Auftragnehmende umgehend die zuständige Integrationsfachkraft und übersendet - im Falle des Maßnahmeab-bruchs bzw.
der unzureichenden Mitwirkung - am darauffolgenden Werktag einen personenbezogenen Bericht mit einer Handlungsempfehlung.
Spätestens zwei Wochen vor Ende der individuellen Zuweisungszeit ist der Integrati-onsfachkraft ein Entwicklungsbericht
vorzulegen, der - im Falle einer nicht erfolgten Integration - auch eine Prognose über die weiteren Integrationschancen und
Empfeh-lungen für die weitere Berufswegeplanung enthält.
Wöchentlich ist eine aktuelle Teilnehmerliste an die maßnahmebetreuende Person weiterzuleiten.
Vier Monate vor Ende der Maßnahme (laut Preisblatt) ist eine Statistik über die Er-gebnisse dem Maßnahmenmanagement der
Auftraggeberin vorzulegen.
Vier Wochen nach Ende der Maßnahme (laut Preisblatt) ist ein Gesamtbericht über die Durchführung der Maßnahme und deren
Ergebnisse sowie ggf. aufgetretene Problemlagen dem Maßnahmenmanagement der Auftraggeberin vorzulegen.
Berichte über die Teilnehmenden sowie die Maßnahmen sind ausschließlich per Post zu übermitteln.
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Aus datenschutzrechtlichen Gründen ist die Übermittlung personenbezogener Informationen in Listenform nicht zulässig.
B.14 Vergütung
Mit der Vergütung sind alle Aufwendungen zur Durchführung der Maßnahme abgegolten. Diese Aufwendungen sind insbesondere:
Maßnahmekosten (Personal- und Sachkosten, alle gängigen entschädigenden Versicherungen, die Schäden durch Teilnehmende
(nicht grob fahrlässig oder vorsätzlich entstandene Schäden) absichern)
Qualifizierungskosten
Abrechnungsmodalitäten
Die oder der Auftragnehmende erhält für die Durchführung der Maßnahme eine Pauschale je Teilnehmerplatz und Monat. Da der
oder die Auftragnehmende in der Regel umsatzsteuerbe-freit ist, erfolgt hierbei eine Berücksichtigung des pauschalen
Nettopreises je Teilnehmer-platz (vgl. A. 1.8).
Die für die Durchführung der Maßnahme kalkulierten Maßnahmekosten werden in gleichblei-benden Beträgen monatlich
nachträglich gezahlt.
Die Qualifizierungskosten je Teilnehmender bzw. Teilnehmendem werden monatlich nach-träglich auf Nachweis erstattet. Die
Kosten der Qualifizierungen werden für den Maßnahme-zeitraum auf insgesamt 60.000,00 begrenzt.
Fahrkosten
Die Fahrkosten der Teilnehmenden zur oder zum Auftragnehmenden aus Anlass der Teil-nahme an der Maßnahme sind nicht in den
Angebotspreis einzukalkulieren.
Bei den Fahrkosten handelt es sich um einen individualspezifischen Anspruch der Teilneh-menden gegen die Auftraggeberin. Diese
entscheidet im Rahmen der Ermessensausübung über die Angemessenheit der Fahrkosten. Über die Höhe der auszuzahlenden
Fahrkosten informiert die Auftraggeberin die Auftragnehmende oder den Auftragnehmenden.
Die oder der Auftragnehmende erklärt sich mit der Angebotsabgabe bereit, die Abrechnung und ggf. Verauslagung der Fahrkosten
der Teilnehmenden zu übernehmen, soweit diese ihren Anspruch an sie oder ihn abtreten.
Die Erstattung der verauslagten Fahrkosten erfolgt durch die Auftraggeberin gegenüber der oder dem Auftragnehmenden. Sie
erfolgt i.d.R. anhand von Abrechnungslisten. Die oder der Auftragnehmende führt den Nachweis gegenüber der Auftraggeberin.
Etwaige Forderungen gegenüber der Auftraggeberin bei fehlerhafter Abrechnung der oder des Auftragnehmenden sind ausgeschlossen.
Das konkrete Verfahren wird nach Zuschlagserteilung zwischen der oder dem Auftragneh-menden abgestimmt.
Kinderbetreuungskosten
Notwendige Kinderbetreuungskosten sind nicht Bestandteil der o.g. Maßnahmekosten. Sie werden gesondert erstattet. Die oder der
Auftragnehmende erklärt sich mit der Angebotsab-
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gabe bereit, die Abrechnung und Verauslagung der Kinderbetreuungskosten der Teilneh-menden zu übernehmen, soweit diese ihren
Anspruch an ihn abtreten.
Die Erstattung der Kinderbetreuungskosten hat ab dem ersten Maßnahmetag monatlich im Voraus zu erfolgen. Die oder der
Auftragnehmende führt den Nachweis gegenüber der Auf-traggeberin mit Hilfe von Abrechnungslisten. Etwaige Forderungen
gegenüber der Auftrag-geberin bei fehlerhafter Abrechnung der oder des Auftragnehmenden sind ausgeschlossen.
Das konkrete Abrechnungsverfahren wird nach Zuschlagserteilung zwischen der oder dem Auftragnehmenden und der Auftraggeberin
abgestimmt.
B.15 Qualitätssicherung/Evaluierung
Zur Sicherung der Qualität hat die oder der Auftragnehmende die Durchführung der Maß-nahme anhand von Teilnehmerbefragungen
und Befragungen des in der Maßnahme einge-setzten Personals zu evaluieren. Die Ergebnisse sollen in den Abschlussbericht mit
einflie-ßen.
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B.16 Wertungsstufe 4: Auswahl des wirtschaftlichsten Angebots
Die Auswahl des wirtschaftlichsten Angebots erfolgt anhand der nachfolgend aufgeführten Zuschlagskriterien unter den
Angeboten, die in den vorangegangenen Wertungsstufen nicht ausgeschlossen wurden.
Im Angebot hat die oder der Bietende anhand der nachfolgend aufgeführten Gliederung zum Zuschlagskriterium Qualität des
Konzeptes darzustellen, wie sie oder er anforderungsge-recht die Maßnahme durchführen wird und wie sie oder er die Qualität
der Durchführung sicherstellt. Bezüglich der weiteren Anforderungen an die Gestaltung des Angebots verglei-che Punkt A.1.3.
Bitte beachten Sie: Um eine Vergleichbarkeit aller eingehenden Angebote gewährleisten zu können, ist es zwingend
erforderlich, dass Sie Ihre Konzeption in der hier vorgegebenen Reihenfolge inhaltlich erstellen.
Bei der Erstellung des Angebots anhand der nachfolgenden Gliederung ist zu beachten, dass der Name des bietenden Unternehmens
nicht genannt werden darf und die inhaltlichen Ausführungen keinen Rückschluss auf das bietende Unternehmen zulassen (vgl.
A.1.3).
Zuschlagskriterien
Gewichtung
Qualität des Konzepts
insg. 70 %
1. Durchführung der Maßnahme
1.1 Arbeitsmarktanalyse und Umsetzung
Erläutern Sie, wie aktuelle Entwicklungen auf dem regionalen Arbeitsmarkt bei der Vertragsausführung berücksichtigt werden
und wie Marktbeobachtung und -analyse erfolgen.
Beschreiben Sie Art und Umfang der Zusammenarbeit mit den örtlichen Be-trieben, Bildungsinstitutionen und sonstigen für die
Durchführung der Maß-nahme maßgeblichen Einrichtungen. Insbesondere besteht Interesse an Ih-rem Konzept zur nachhaltigen
Gewinnung von Betrieben für Praktika im Rah-men der Maßnahme.
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1.2 Beratung und Begleitung
Führen Sie aus, in welcher Art und Weise den Teilnehmenden die erforderli-
10
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che sozialpädagogische Beratung und Begleitung angeboten wird und wie die Umsetzung erfolgt.
2. Integrationsstrategie
Stellen Sie Ihre zielgruppenspezifische Strategie zur Unterstützung der Teil-nehmenden dar. Gehen Sie hierbei auf Ihre
Methoden zur Verstärkung von intrinsischer Motivation bei den Teilnehmenden ein.
Erläutern Sie Ihre Angebote, die Sie im Rahmen der Maßnahme anbieten werden.
Beschreiben Sie abschließend, nach welchen Kriterien Sie eine Qualifikation im Rahmen des Sonderbudgets der Maßnahme
auswählen.
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3. Individuelle Förderplanung
3.1 Förderplanung am Beispiel einer oder eines Teilnehmenden
Erläutern Sie anhand eines realistischen Beispiels, welche individuelle För-derplanung Sie im Verlauf der Maßnahme
verfolgen. Es sollen vorhandene Qualifikationen und erworbene Kenntnisse aus der Vergangenheit genutzt werden.
10
3.2 Maßnahmestörungen und -abbrüche
Schildern Sie, wie Sie auf mögliche Schwierigkeiten während der Maßnahme eingehen, um einen Maßnahmeabbruch zu verhindern.
Benennen Sie hierbei die Inhalte, die Art der Förderung, den zeitlichen Ablauf und welcher Nutzen hieraus gezogen werden kann.
10
4. Zusammenwirken des Personals
4.1 Zusammenwirken des Personals und Projektorganisation
Stellen Sie das Zusammenwirken des vorgesehenen Personals dar.
Aus der Darstellung muss zu entnehmen sein, welche Personen welche Auf-gaben übernehmen und warum diese Art des
Zusammenwirkens sich gewinn-bringend auf die Zielgruppe auswirkt.
Erläutern Sie Verantwortlichkeiten, Weisungsrechte und interne Controlling-funktionen, so dass eine klare und eindeutige
Projektorganisation auf Seiten der oder des Bietenden erkennbar ist.
Gehen Sie auch darauf ein, wie und in welchem Umfang Sie Ihre Mitarbeiten-
5
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Vergabenummer: J-003-2018
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den fortbilden bzw. fortbilden lassen.
4.2 Zusammenarbeit mit der Jobcenter Wuppertal AöR
Beschreiben Sie, wie die Zusammenarbeit mit dem Unternehmensservice und der Ausbildungsvermittlung START.KLAR der
Auftraggeberin erfolgen kann.
5
5. Raumkonzept
Erläutern Sie Ihre Raumkonzeption sowie die Vorteile Ihrer Standortwahl.
5
Preis
insg. 30 %
Im Zuschlagskriterium Qualität des Konzepts" erfolgt mithilfe einer Notenfindung im Rahmen einer Notendiskussion ein relativer
Vergleich der wertbaren Angebote.
Insgesamt beinhaltet es 70% der Gesamtbewertung. Entsprechend diesem Vergleich wird die Gewichtung je Kriterium mit einem
Faktor multipliziert, der sich aus der folgenden Grup-pierung ergibt:
Bewerbergruppe A: "Das Angebot ist im Vergleich qualitativ hervorragend" Faktor 4
Bewerbergruppe B: "Das Angebot ist im Vergleich qualitativ
überdurchschnittlich Faktor 3
Bewerbergruppe C: "Das Angebot ist im Vergleich qualitativer
Durchschnitt" Faktor 2
Bewerbergruppe D: "Das Angebot ist im Vergleich qualitativ
unterdurchschnittlich" Faktor 1
Bewerbergruppe E: "Entspricht nicht der Beschreibung zum Zuschlags-
kriterium Qualität des Konzepts Faktor 0
Es können auch mehrere Angebote den gleichen Wertungsfaktor erhalten. Somit kann ein Angebot im Zuschlagskriterium Qualität
des Konzepts max. 280 Punkte erreichen (4 x 70).
Im Zuschlagskriterium Preis erfolgt die Bewertung der wertbaren Angebote, wie folgt:
Der niedrigste Preis (niedrigstes Angebot) erhält 120 Punkte (30% der Gesamtpunktzahl).
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Vergabenummer: J-003-2018
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Bei der Punktvergabe im Zuschlagskriterium Preis werden 120 Punkte mit dem niedrigsten Preis (NP) multipliziert und
anschließend durch den Preis des zu bewertenden Angebots (A) dividiert. Als Formel bedeutet das:
( )
(Hinweis: Die Rundung geschieht nach kaufmännischen Regeln. Bei der Punktvergabe wird auf ganze Zahlen gerundet.)
Beispiel für die Berechnungsmethode:
Angebote: 500,89 ; 532,34 und 575,67
500,89
120 P.
532,34
(120 P.* 500,89 ) / 532,34 = 113 P.
575,67
(120 P.* 500,89 ) / 575,67 = 104 P.
Die Punkte aus den Zuschlagskriterien Qualität des Konzepts und Preis werden addiert und ergeben die erreichte
Gesamtpunktzahl. Diese beträgt maximal 400 Punkte.
Das wirtschaftlichste Angebot ist das Angebot mit der höchsten Gesamtpunktzahl.
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Vergabenummer: J-003-2018
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Teil C
Vertrag
Öffentliche Ausschreibung
der Maßnahme
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nach 16 f SGB II
zwischen
der Jobcenter Wuppertal AöR
Bachstraße 2
42275 Wuppertal
nachfolgend Auftraggeberin genannt
und
der bzw. dem Auftragnehmenden
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Vergabenummer: J-003-2018
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Inhalt
1 Vertragsgegenstand
2 Grundlagen des Vertrags
3 Vertragslaufzeit
4 Besondere und allgemeine Pflichten der oder des Auftragnehmen-den
5 Leistungen und Rechte der oder des Auftragnehmenden
6 Personal der oder des Auftragnehmenden
7 Vergütung
8 Erhöhung bzw. Reduzierung der Teilnehmerplatzzahl
9 Rechnungslegung
10 Entgeltanpassung
11 Vertragsstrafe
12 Pflichtverletzungen durch die Auftragnehmende bzw. den Auftrag-nehmenden
13 Haftung
14 Verpflichtung der oder des Auftragnehmenden gemäß 1 des Ver-pflichtungsgesetzes
vom 02.03.1974 (BGBI. I S. 469)
15 Datenschutz
16 Kündigung
17 Scientology-Ausschluss
18 Beauftragung von Unterauftragnehmenden
19 Schriftform, Streitigkeiten, Gerichtsstand
20 Salvatorische Klausel
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Vergabenummer: J-003-2018
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1 Vertragsgegenstand
Gegenstand des Vertrags ist die Durchführung einer Maßnahme nach 16 f SGB II. Die oder der Auftragnehmende ist
Erfüllungsgehilfe oder -gehilfin der Auftraggeberin bei der Erfüllung ihrer gesetzlichen Pflichten.
(1) Die Auftraggeberin erwartet eine praxisorientierte Durchführung, die den besonderen rechtlichen und auch tatsächlichen
Erfordernissen der in Rede stehenden Maßnah-me in jeder Hinsicht gerecht wird.
(2) Die oder der Auftragnehmende erklärt die grundsätzliche Bereitschaft, die im Zuge der Durchführung der Maßnahme
erforderlichen weiteren Leistungen auf Basis die-ses Vertrags zu erbringen.
(3) Für die Besetzung und Nachbesetzung von Teilnahmeplätzen, den Austausch und Ausschluss von Teilnehmenden sowie die
Zahlung der vereinbarten Vergütung ist die Auftraggeberin oder eine von der Auftraggeberin benannte dritte Person zuständig.
2 Grundlagen des Vertrags
(1) Grundlagen dieses Vertrags bilden in folgender Rangfolge:
die Vertragsbedingungen einschließlich des diesem Vertrag zugrunde liegenden Preisblattes
die Leistungsbeschreibung
das Angebot der oder des Auftragnehmenden (einschließlich der hierzu einzu-reichenden Erklärungen)
die Unterschwellenvergabeordnung (UVgO)
die Vorschriften der Vergabeverordnung (VgV)
die Bestimmungen des Vierten Teils des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschrän-kungen (GWB)
die Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB).
(2) Etwaige Allgemeine Geschäfts-, Liefer- und Zahlungsbedingungen der oder des Auf-tragnehmenden finden keine Anwendung.
3 Vertragslaufzeit
(1) Der Vertrag tritt mit Zuschlagserteilung in Kraft und endet mit Abschluss der Maß-nahme, ohne dass es einer Kündigung
bedarf.
(2) Die Verpflichtungen der oder des Auftragnehmenden zur Durchführung der Maß-nahme nach Maßgabe dieses Vertrags, inklusive
aller weiteren damit verbundenen
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Vergabenummer: J-003-2018
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Leistungen, beginnen mit Maßnahmebeginn und enden mit Vertragsende. Maß-nahmebeginn und -ende sind dem Preisblatt zu
entnehmen. Notwendige Vorberei-tungen zur Leistungserbringung können vor Maßnahmebeginn durchgeführt werden.
(3) Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(4) Der Vertrag verlängert sich einmalig um die Vertragslaufzeit (Optionszeitraum), wenn die Auftraggeberin die Verlängerung
spätestens sechs Wochen vor Ablauf der Ver-tragslaufzeit gegenüber der oder dem Auftragnehmenden schriftlich erklärt. Alle
übri-gen Vertragsbestandteile der Leistungsbeschreibung bleiben hiervon unberührt. Mit Ablauf der Verlängerung endet der
Vertrag, ohne dass es einer Kündigung bedarf.
4 Besondere und allgemeine Pflichten der oder des Auftragnehmenden
(1) Inhalt und Umfang der vom Auftragnehmenden zu erbringenden Leistungen be-stimmen sich nach den in 2 bezeichneten
Vertragsbestandteilen.
(2) Die oder der Auftragnehmende ist bei der Erbringung ihrer bzw. seiner Leistung verpflichtet, das Interesse der
Auftraggeberin an einer ordnungsgemäßen Ausfüh-rung der übertragenen Leistung zu wahren und eine sparsame Mittelverwendung
zu gewährleisten.
(3) Die oder der Auftragnehmende hat bei ihrer oder seiner Leistung neben Recht und Gesetz auch die allgemein anerkannten
Regeln des Datenschutzes zwingend zu beachten. Sie oder er hat darüber hinaus auch alle weiteren einschlägigen Vor-schriften,
Richtlinien und sonstige Druckschriften in der jeweils gültigen Fassung anzuwenden. Die oder der Auftragnehmende wird
ausdrücklich darauf hingewie-sen, dass sie oder er selbst die vorgenannten Unterlagen beschaffen und vorhal-ten muss.
(4) Die oder der Auftragnehmende hat ihre oder seine Leistungen nach den Anord-nungen und Anregungen der Auftraggeberin zu
erfüllen und etwaige Bedenken hiergegen der Auftraggeberin unverzüglich schriftlich mitzuteilen. Sie oder er hat ihre oder
seine vereinbarten Leistungen vor der endgültigen Durchführung mit der Auftraggeberin und den anderen inhaltlich Beteiligten
abzustimmen.
(5) Die oder der Auftragnehmende hat der Auftraggeberin auf Verlangen jederzeit über den Stand seiner Leistungen unverzüglich
und ohne besondere Vergütung Auskunft zu erteilen.
(6) Die oder der Auftragnehmende räumt der Auftraggeberin bzw. der hiermit bevoll-mächtigten Person der Auftraggeberin das
Recht ein, jederzeit während der büro-üblichen Zeiten im Büro bzw. Maßnahmeort der oder des Auftragnehmenden zu
überprüfen, ob die laut diesem Vertrag bestellte Leistung erbracht wird.
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(7) Die von der bzw. vom Auftragnehmenden zur Erfüllung des Vertrags angefertigten Unterlagen und Berichte sind jederzeit auf
Wunsch der Auftraggeberin an diese herauszugeben. Sie werden deren Eigentum. Zurückbehaltungsrechte, die nicht auf diesem
Vertragsverhältnis beruhen, sind ausgeschlossen.
(8) Wirtschaftlich verwertbare Ergebnisse aus produktionsorientierten Arbeiten - das sind die Einnahmen oder geldwerten
Vorteile, die von den Maßnahmekosten ab-gesetzt werden können - sind der Auftraggeberin auf Verlangen anzuzeigen.
(9) Die oder der Auftragnehmende verpflichtet sich, die Presse- und Öffentlichkeitsar-beit, die Nutzung des geschützten Logos
und Namens der Auftraggeberin sowie für Dritte bestimmte Informationen und Berichte rechtzeitig vorher mit der Auftrag-geberin
abzustimmen. Die oder der Auftragnehmende hat darauf hinzuweisen, dass die Maßnahme durch die Auftraggeberin finanziert wird.
(10) Die oder der Auftragnehmende ist verpflichtet, die bei ihrer oder seiner Tätigkeit relevanten gesetzlichen Bestimmungen
zu beachten. Richten sich dabei gesetzli- che Bestimmungen an die Auftraggeberin, so gelten sie auch für die oder den
Auftragnehmenden entsprechend. Dies gilt insbesondere für die 35 Abs. 2 Satz 2 und 36 SGB III. Die oder der Auftragnehmende
darf für ihre oder seine Tä- tigkeit weder von Arbeitgebenden noch von zugewiesenen Teilnehmenden eine Vergütung erheben.
(11) Die Weitergabe von Teilnehmerdaten an Dritte, beispielsweise im Rahmen ei- nes vorliegenden Stellenangebots einer privaten
Vermittlung zur Einlösung eines Vermittlungsgutscheins, ist verboten.
(12) Die Aufklärung medizinischer bzw. psychologischer Sachverhalte sowie die Veranlassung fachärztlicher bzw.
fachpsychologischer Gutachten sind unter ande- rem aus datenschutzrechtlichen Gründen nur über die entsprechenden Fach-
dienste der Auftraggeberin zulässig. Diesbezügliche Begutachtungen dürfen somit auch nicht vom Auftragnehmenden veranlasst
oder gefordert werden. Benötigt die oder der Auftragnehmende zur Durchführung der Maßnahme Anga- ben über Einschränkungen
der Leistungsfähigkeit einer oder eines zugewiesenen Teilnehmenden, muss sie oder er sich an die Auftraggeberin wenden.
(13) Die oder der Auftragnehmende ist verpflichtet, das Allgemeine Gleichbehand- lungsgesetz zu beachten, das eine
Datenübermittlung und auch die Erhebung zu bestimmten Qualifikationsmerkmalen nicht zulässt. Eine Datenübermittlung ist in-
soweit an die oder den Arbeitgebenden im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens zu vermeiden, um ihn nicht der Gefahr eines
Haftungsanspruches wegen einer ggf. glaubhaft gemachten Benachteiligung auszusetzen. Dazu gehören Daten, die die Religion,
Partei- und Gewerkschaftszugehörigkeit, Familienstand, Kinderzahl, Schwangerschaft, Schwerbehinderung, Wehr- oder Ersatzdienst
betreffen. Nur bei
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Vergabenummer: J-003-2018
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Tendenzbetrieben ist es zulässig, die Zugehörigkeit zu einer Religion bekannt zu geben.
(14) Die zugewiesenen Teilnehmenden sind darüber zu informieren, dass für die Ar- beitsvermittlung oder die Gewährung von
Leistungen notwendige Mitteilungen im erforderlichen Umfang an die Auftraggeberin weitergeleitet werden.
(15) Die oder der Auftragnehmende hat eigenverantwortlich zu prüfen, ob und inwie- weit das Tariftreue- und Vergabegesetz bei
ihm einschlägig ist.
5 Leistungen und Rechte der Auftraggeberin
(1) Für die individuelle Zuweisung der Teilnehmenden sowie die laufende Qualitätskon-trolle ist die Auftraggeberin zuständig.
(2) Die Auftraggeberin ist jederzeit berechtigt, Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag an eine oder einen Rechtsnachfolgenden
zu übertragen.
6 Personal der oder des Auftragnehmenden
(1) Das Personal der oder des Auftragnehmenden wird der Auftraggeberin vom Auf-tragnehmenden nach Zuschlagserteilung
verbindlich benannt.
(2) Die oder der Auftragnehmende verpflichtet sich, durch geeignete Maßnahmen si-cherzustellen, dass die benannten fachlich
Beteiligten während der gesamten Lauf-zeit des Vertrags (einschließlich der Laufzeit von Vertragserweiterungen und
Ver-tragsänderungen) für die Leistungserbringung zur Verfügung stehen. Ein Austausch dieser Personen ist nur mit vorheriger
Zustimmung der Auftraggeberin zulässig.
7 Vergütung
(1) Die Vergütung erfolgt monatlich nachträglich auf Grundlage des Angebots der oder des Auftragnehmenden gemäß dem
Preisblatt.
(2) Alle Preise verstehen sich ohne die jeweils geltende Umsatzsteuer. Besteht keine Umsatzsteuerfreiheit ist dieses durch
Vorlage des Ablehnungsbescheides nachzu-weisen. In diesem Fall können die Bruttopreise vergütet werden.
Im Falle der Berücksichtigung des Bruttopreises, ist die oder der Auftragnehmende verpflichtet, die gesetzliche Umsatzsteuer
an das zuständige Finanzamt abzuführen.
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8 Erhöhung bzw. Reduzierung der Teilnehmerplatzzahl
(1) Auftraggeberin und Auftragnehmende oder Auftragnehmender können jederzeit im gegenseitigen Einvernehmen eine Erhöhung
bzw. Reduzierung der Gesamtteilneh-merplatzzahl um bis zu 30% schriftlich vereinbaren. Bezugsgröße für die Ermittlung der
Erhöhung bzw. Reduzierung ist die Gesamtteilnehmerplatzzahl des dem Aus-schreibungsverfahren zugrundeliegenden Preisblattes.
Für die zusätzlichen Teilneh-merplätze gelten die gleichen Konditionen, insbesondere werden sie zum vereinbar-ten
Monatspreis je Teilnehmerplatz vergütet.
(2) Soweit sich bei der Erhöhung bzw. Reduzierung nach Abs. 1 Bruchteile ergeben, ist stets aufzurunden.
(3) Die entsprechende personelle, räumliche, sächliche und technische Ausstattung ist der erhöhten Teilnehmerplatzzahl
anzupassen.
9 Rechnungslegung
(1) Die Zahlung erfolgt im Überweisungsverkehr auf ein von der oder dem Auftragneh-menden schriftlich zu benennendes Konto.
(2) Die Abtretung von Forderungen an Dritte ist nur mit vorheriger schriftlicher Zustim-mung der Auftraggeberin zulässig.
(3) Im Falle der vorzeitigen Vertragsbeendigung steht der oder dem Auftragnehmenden die Vergütung nur anteilig für bis dahin
ordnungsgemäß erbrachte Leistungen zu. Eine ohne Rechtsgrund erlangte Vergütung ist von der oder dem Auftragnehmenden
zurückzuerstatten. Der Rückerstattungsanspruch ist sofort fällig. Kommt die oder der Auftragnehmende mit der Rückerstattung
in Verzug, so ist der Erstattungsbetrag mit neun Prozentpunkten über dem geltenden Basiszinssatz der Europäischen
Zentral-bank zu verzinsen.
(4) Die Rechnungsstellung hat im Namen der oder des Bietenden zu erfolgen und ist von der oder dem Bevollmächtigten der oder
des Bietenden zu unterschreiben.
10 Entgeltanpassung
(1) Eine Entgeltanpassung ist nur bei einer Leistungsänderung und nur zur Wiederher-stellung des bei Vertragsabschluss
vereinbarten Verhältnisses von Leistung und Gegenleistung zulässig.
(2) Bei einer Entgeltanpassung gemäß Abs. 1 sind die Vorschriften über Preise bei öf-fentlichen Ausschreibungen zu beachten.
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11 Vertragsstrafe
(1) Überschreitet die oder der Auftragnehmende schuldhaft den Termin, der für den Be-ginn der jeweiligen Maßnahme vereinbart
ist, kann die Auftraggeberin für jede ange-fangene Kalenderwoche der Verspätung eine Vertragsstrafe in Höhe von bis zu 5 %
der Monatsrate für die Gesamtteilnehmerplatzzahl der betroffenen Maßnahme ver-langen, höchstens jedoch 5 % des Auftragswerts
dieses Vertrags.
(2) Der Auftragswert einer Maßnahme (lfd. Nr. laut Preisblatt) im Sinne der 8 und 9 wird ermittelt aus dem vereinbarten
Monatspreis je Teilnehmerplatz je Maßnahme (laut Preisblatt), multipliziert mit der Vertragslaufzeit (Anzahl der
Vertragsmonate). Entrichtet die Auftraggeberin für eine Maßnahme Umsatzsteuer an die oder den Auf-tragnehmenden, gilt für
den Auftragswert dieser Maßnahme der Bruttopreis.
(3) Mit Überschreiten der festgesetzten Fristen gerät die oder der Auftragnehmende in Verzug, ohne dass es einer Mahnung
bedarf.
(4) Über die verwirkte Vertragsstrafe hinausgehende Schadenersatzansprüche der Auf-traggeberin bleiben unberührt. Steht der
Auftraggeberin ein Schadenersatzanspruch zu, wird eine aus demselben Grund verwirkte Vertragsstrafe auf den
Schadener-satzanspruch angerechnet.
(5) Die Auftraggeberin ist berechtigt, aus diesem Vertrag resultierende Forderungen ge-gen Forderungen der oder des
Auftragnehmenden, gleich aus welchem Rechts-grund, aufzurechnen. Im Falle der Aufrechnung wird die oder der Auftragnehmende
hiervon schriftlich benachrichtigt.
12 Pflichtverletzung durch die Auftragnehmende bzw. den Auftrag-nehmenden
(1) Verstößt die oder der Auftragnehmende, gleich aus welchen Gründen, schuldhaft gegen andere als die in 4 genannten
vertraglichen Pflichten (insbesondere gegen seine Pflichten aufgrund der Leistungsbeschreibung) oder erfüllt er diese nicht in
ge-höriger, insbesondere branchenüblicher, Weise, so kann die Auftraggeberin
a. für jede Pflichtverletzung die Vergütung unter Berücksichtigung der begangenen Pflichtverletzung angemessen herabsetzen
oder
b. für jede erhebliche Pflichtverletzung eine Vertragsstrafe in Hö-he von bis zu 10% des Auftragswertes der jeweils
betroffenen Maßnahme verlangen, höchstens jedoch 5% des Auftragswer-tes dieses Vertrags.
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Vergabenummer: J-003-2018
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Eine erhebliche Pflichtverletzung ist beispielsweise
die Nichteinhaltung des Personalschlüssels bzw. die Nichtvorhaltung von Personal im geforderten Umfang,
die fehlende fachliche Qualifikation des eingesetzten Personals entsprechend den Anforderungen in der Leistungsbeschreibung,
eine nicht ausreichende Anzahl von PC-Arbeitsplätzen oder ähnlich schwerwiegende Mängel bei der sächlichen oder
technischen Ausstattung der Räumlichkeiten,
das Fehlen der vereinbarten Anzahl an Räumlichkeiten,
die Nichterreichbarkeit der Räumlichkeiten der oder des Auftragnehmenden mit öf-fentlichen Verkehrsmitteln,
das Nichtführen eines Qualifizierungs-, Förder-, Schulungs- oder Eingliederungspla-nes für eine Teilnehmende oder einen
Teilnehmenden oder eine vergleichbare feh-lende bzw. mangelhafte Dokumentation,
die fehlende Trennung der Sozialdaten der Teilnehmenden von denjenigen der oder des Auftragnehmenden oder ähnlich
schwerwiegende Verstöße gegen datenschutz-rechtliche Bestimmungen nach 14,
die fehlende auftragsbezogene Zusammenarbeit mit Akteurinnen oder Akteuren des regionalen Arbeitsmarktes (sofern gefordert)
oder ähnlich gravierende Abweichungen vom Angebotskonzept der oder des Auftragnehmenden,
die Durchführung der Maßnahme an einem anderen, als dem im Preisblatt angege-benen Ort.
(2) Die Höchstgrenze für sämtliche Vertragsstrafen nach diesem Vertrag beträgt 5% des Auftragswertes dieses Vertrags.
(3) Weitergehende Schadenersatzansprüche bleiben unberührt. Die Vertragsstrafe wird auf solche Schadenersatzansprüche
angerechnet, soweit diese auf derselben Pflichtverletzung beruhen.
(4) Es besteht die Möglichkeit die Forderungen bezüglich der Vertragsstrafen aus Pflichtverletzungen gegen die Forderungen
der oder des Auftragsnehmenden aufzu-rechnen.
13 Haftung
(1) Ansprüche der oder des Auftragnehmenden auf Schadenersatz sind ausgeschlossen. Hiervon ausgenommen sind
Schadenersatzansprüche der oder des Auftragnehmen-den aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder aus der
Ver-letzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie die Haftung für sons-tige Schäden, die auf einer
vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung der Auftraggeberin, ihrer gesetzlichen Vertretung oder
Erfüllungsgehilfen beruhen. We-sentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Ziels des Vertrags
notwendig ist.
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(2) Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet die Auftraggeberin nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren
Schaden, wenn dieser einfach fahrlässig ver-ursacht wurde, es sei denn, es handelt sich um Schadenersatzansprüche der oder
des Auftragnehmenden aus einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Ge-sundheit.
14 Verpflichtung der oder des Auftragnehmenden gemäß 1 des Verpflichtungsgesetzes vom 02.03.1974 (BGBI. I S. 469)
(1) Die oder der Auftragnehmende sowie ihre oder seine für die Leistungserbringung eingesetzten Mitarbeitenden werden auf die
gewissenhafte Erfüllung der Dienstoblie-genheiten gemäß 1 des Verpflichtungsgesetzes verpflichtet und auf die
strafrechtli-chen Folgen einer Pflichtverletzung hingewiesen. Die Verpflichtung ist bei Projektstart mündlich vorzunehmen und
über die Verpflichtung eine Niederschrift vorzunehmen. Diese Verpflichtung hat zur Folge, dass bei Straftaten folgende
Strafvorschriften des Strafgesetzbuches (StGB) zusätzlich anzuwenden sind:
331, 332 Vorteilsnahme und Bestechlichkeit
(2) Im Übrigen wird darauf hingewiesen, dass darüber hinaus folgende Strafvorschriften in Betracht kommen:
133 Abs. 3 Verwahrungsbruch
201 Abs. 3 Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes
203 Abs. 2, 4, 5 Verletzung von Privatgeheimnissen
204 Verwertung fremder Geheimnisse
353 b Verletzung des Dienstgeheimnisses
97 b Abs. 2 i. V. m. 94 bis 97 Verrat in irriger Annahme eines illegalen
Geheimnisses
355 Verletzung des Steuergeheimnisses
358 Nebenfolgen
(3) Die Absätze 1 und 2 gelten auch für Unterauftragnehmende gemäß 17.
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Vergabenummer: J-003-2018
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15 Datenschutz
(1) Die oder der Auftragnehmende ist verpflichtet, die datenschutzrechtlichen Bestim-mungen, insbesondere die Vorschriften zum
Sozialdatenschutz, einzuhalten. Insbe-sondere darf die oder der Auftragnehmende übermittelte oder erhobene Daten der
Teilnehmenden nur zur Erfüllung der in diesem Vertrag genannten Pflichten nutzen. Jede Verwendung dieser Daten zu anderen,
insbesondere gewerblichen, Zwecken ist unzulässig. Die oder der Auftragnehmende ist zu eigener Datenerhebung nur im
ver-traglich zugelassenen oder für die Aufgabenerledigung unabdingbar erforderlichen Umfang berechtigt.
(2) Die Teilnehmenden sind darüber zu informieren, dass für die Arbeits- und Ausbil-dungsvermittlung oder die Gewährung von
Leistungen notwendige Mitteilungen im er-forderlichen Umfang an die Auftraggeberin weitergeleitet werden. Den Teilnehmen-den
oder den Erziehungsberechtigten bei Minderjährigen ist auf deren Verlangen Einsicht in alle sie betreffenden Unterlagen zu
gewähren. Die oder der Auftragneh-mende hat sicherzustellen, dass die Rechte der Betroffenen auf Löschung, Sperrung,
Berichtigung und Auskunft ihrer Daten gewahrt werden.
(3) Die oder der Auftragnehmende verpflichtet sich, den Auftrag sowie sämtliche ihr oder ihm hierdurch zur Kenntnis gelangten
internen Angelegenheiten, Unterlagen und In-formationen sowie sonstige Betriebs- und Geschäftsangelegenheiten der
Auftragge-berin auch nach Beendigung dieses Vertrags vertraulich zu behandeln. Die oder der Auftragnehmende hat geeignete
Vorkehrungen zu treffen und steht dafür ein, dass solche Kenntnisse Dritten weder zugänglich gemacht noch sonst wie bekannt
werden können.
(4) Die oder der Auftragnehmende hat ferner durch geeignete Maßnahmen und Vorkeh-rungen (technisch-organisatorische Maßnahmen
gemäß Anlage zu 9 Bundesdaten-schutzgesetz -BDSG-) Vorsorge gegen unbefugte Systemzugriffe von außen zu tref-fen. Die Daten
sind vor unbefugten Zugriffen zu schützen. Die oder der Auftragneh-mende sichert zu, die verarbeiteten und erhobenen Daten von
seinem sonstigen Da-tenbestand zu trennen.
(5) Die oder der Auftragnehmende hat ferner die Pflicht, die mit der Ausführung beauf-tragten Personen gemäß 5 BDSG zu
verpflichten. Die oder der Auftragnehmende ist auch selbst zur Einhaltung der Regelungen des 5 BDSG verpflichtet. Soweit freie
Mitarbeitende eingesetzt werden, hat die oder der Auftragnehmende sicherzustellen, dass diese die gesetzlichen und vertraglich
vereinbarten Datenschutzbestimmungen im gleichen Umfang einhalten wie die oder der Auftragnehmende selbst, insbesonde-re hat
sie oder er sie nach 5 BDSG zu verpflichten. Die Einhaltung der Daten-schutzbestimmungen hat die oder der Auftragnehmende zu
prüfen und zu kontrollie-ren.
(6) Die oder der Auftragnehmende ist verpflichtet, sämtliche erhobenen und verarbeite-ten Daten noch zwei Jahre nach
Beendigung des Vertragsverhältnisses zur Verwen-
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Vergabenummer: J-003-2018
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dung durch die Auftraggeberin vorzuhalten, sie sodann jedoch aus seinen Systemen zu löschen. Die Löschung ist auf Verlangen
nachzuweisen. Die oder der Auftragneh-mende ist verpflichtet, die Teilnehmerunterlagen, die gesondert zu führen sind, auf
Verlangen der Auftraggeberin an eine oder einen von der Auftraggeberin benannte dritte Person unverzüglich herauszugeben,
insbesondere bei einem Wechsel der Trägerin oder des Trägers der Maßnahme. Hierzu hat die oder der Auftragnehmende eine
schriftliche Einwilligungserklärung der Teilnehmenden zu Beginn der Maßnahme einzuholen.
(7) Die Auftraggeberin behält sich ein Weisungsrecht hinsichtlich des Umgangs der oder des Auftragnehmenden mit den
geschützten Daten vor.
(8) Die oder der Auftragnehmende hat die Teilnehmenden darauf hinzuweisen, dass es ihnen freigestellt ist, ob sie bei der
Erstellung von Bewerbungsunterlagen sowie bei der Durchführung von simulierten Vorstellungsgesprächen (Rollenspielen) ihre
Echtdaten verwenden möchten. Bei der Erhebung von persönlichen und berufsrele-vanten Daten zur Feststellung der Eignung haben
alle Teilnehmenden Anspruch da-rauf, dass diese Daten ausschließlich in Einzelgesprächen (und nicht etwa im Unter-richt oder
in der Gruppe) erhoben werden.
(9) Die oder der Auftragnehmende räumt der Auftraggeberin das Recht ein, Auskünfte bei ihr oder ihm einzuholen, während der
Betriebs- und Geschäftszeiten seine bzw. ihre Grundstücke oder Geschäftsräume zu betreten und dort Besichtigungen und
Prü-fungen vorzunehmen und geschäftliche Unterlagen und Datenverarbeitungspro-gramme einzusehen, soweit dies im Rahmen der
Vereinbarung für die Überwachung des Datenschutzes erforderlich ist. Der oder dem Auftragnehmenden ist bekannt, dass das
Kontrollrecht auch für Aufsichtsbehörden der Auftraggeberin gilt, insbeson-dere für die Bundesbeauftragte für Datenschutz
und für die Informationsfreiheit (BfDI) und für den Bundesrechnungshof (BRH).
Die oder der Auftragnehmende stellt die Auftraggeberin hinsichtlich vorsätzlicher oder grob fahrlässiger
Datenschutzverstöße von allen Ansprüchen Dritter frei.
16 Kündigung
(1) Die Vertragsparteien sind zur außerordentlichen Kündigung des Vertrags aus wichti-gem Grund berechtigt. Als wichtiger
Grund gilt insbesondere, wenn die Maßnahme nicht durchgeführt oder nicht weitergeführt wird. Weiter gelten als wichtiger
Grund die in 31 Abs. 1 und 2 UVgO genannten Tatbestände sowie schwerwiegende Verlet-zungen von Bestimmungen dieses Vertrags
und seiner Bestandteile. Dem gleich kommt der Entzug oder der Wegfall der Zertifizierung als Träger oder Trägerin nach AZAV
bzw. der Entzug der Zertifizierung des für die Maßnahme vorgesehenen Stan-dortes, der in der Anlage der Zertifizierung als
Träger oder Trägerin nach AZAV ent-halten sein muss.
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(2) Für den Fall, dass die oder der Auftragnehmende trotz Mahnung ihren bzw. seinen vertraglichen Pflichten innerhalb
angemessener Frist nicht nachkommt, kann die Auf-traggeberin ebenfalls mit sofortiger Wirkung kündigen. 323 Abs. 2 BGB findet
ent-sprechend Anwendung.
(3) Wird aus einem Grund gekündigt, den die oder der Auftragnehmende zu vertreten hat, so werden nur die bis dahin erbrachten,
in sich abgeschlossenen und nachge-wiesenen Leistungen, soweit sie von der Auftraggeberin verwertet werden können, und die
für diese nachweisbar entstandenen Nebenkosten vergütet. Schadenersatz-ansprüche der Auftraggeberin bleiben unberührt.
(4) Wird der Vertrag von der Auftraggeberin aus einem Grund gekündigt, den weder Auf-traggeberin noch Auftragnehmende oder
Auftragnehmender zu vertreten haben, so gilt die Regelung in Abs. 3 entsprechend.
(5) Bei Beendigung dieses Vertrags gleich aus welchem Grund hat die oder der Auf-tragnehmende alles Erforderliche und ihr
oder ihm Zumutbare zu unternehmen, damit der Auftraggeberin oder einer anderen oder einem anderen Auftragnehmenden die
Übernahme der Leistungen in möglichst reibungsloser Form ermöglicht wird. Zudem ist die Auftraggeberin berechtigt, die
Leistungen der oder des Auftragnehmenden bei der weiteren Durchführung der Maßnahme durch die Auftraggeberin oder von durch
die Auftraggeberin beauftragten Dritten zu verwenden.
(6) Ändern sich die für die Maßnahme maßgeblichen gesetzlichen Bestimmungen, kann die Auftraggeberin mit einer Frist von
sechs Wochen zu dem Inkrafttreten der Recht-sänderung folgenden Quartalsende diesen Vertrag kündigen. Das Recht zur
außer-ordentlichen Kündigung wegen Nichteinhaltung des Vertrags bleibt davon unberührt.
(7) Die Auftraggeberin kann auch dann vom Vertrag zurücktreten oder den Vertrag mit sofortiger Wirkung kündigen, wenn die
oder der Auftragnehmende Personen, die auf Seiten der Auftraggeberin mit der Vorbereitung, dem Abschluss oder der
Durchfüh-rung des Vertrags befasst sind, mit Rücksicht auf ihre Zugehörigkeit zu der Verwal-tung der Auftraggeberin Vorteile
anbietet, verspricht oder gewährt. Hierbei ist es gleichgültig, ob die Vorteile den genannten Personen der Auftraggeberin
unmittelbar oder in ihrem Interesse Dritten angeboten, versprochen oder gewährt werden.
(8) Falls sich die Bedingungen zur Ausführung der Leistungen dieses Vertrags (z. B. durch den Wegfall der Zuständigkeiten der
Auftraggeberin für den Leistungsgegen-stand) in dem Maße ändern, dass eine Vertragsanpassung unmöglich oder unzumut-bar
ist, kann die Auftraggeberin mit einer Frist von sechs Wochen diesen Vertrag kündigen. Das Recht zur außerordentlichen
Kündigung wegen Nichteinhaltung des Vertrags bleibt davon unberührt.
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17 Scientology-Ausschluss
(1) Die oder der Auftragnehmende verpflichtet sich, sicherzustellen, dass sie oder er selbst sowie die zur Erfüllung des
Auftrags eingesetzten Personen während der ge-samten Vertragslaufzeit nicht die Technologie von L. Ron Hubbard anwenden,
leh-ren oder in sonstiger Weise verbreiten.
(2) Bei einem Verstoß gegen Absatz 1 ist die Auftraggeberin berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer
Frist zu kündigen. Weitergehende Rechte bleiben unberührt.
18 Beauftragung von Unterauftragnehmenden
(1) Die oder der Auftragnehmende verpflichtet sich, die Leistungen entweder selbst zu erbringen oder durch die im Angebot
verbindlich anzugebenden Unterauftragneh-menden erbringen zu lassen. Die durch die Unterauftragnehmende oder den
Unter-auftragnehmenden zu erbringende Leistung ist im Angebot verbindlich zu benennen. Änderungen der Unterbeauftragung nach
Zuschlagserteilung sind nur mit schriftli-chem Einverständnis der Auftraggeberin möglich.
(2) Die oder der Auftragnehmende hat der Auftraggeberin auf Aufforderung geeignete Nachweise zur technischen
Leistungsfähigkeit und zur Zuverlässigkeit der oder des Unterauftragnehmenden vorzulegen. Eine Unterbeauftragung ist nur mit
schriftlicher Zustimmung der Auftraggeberin möglich. Die Zustimmung darf von Seiten der Auf-traggeberin nur aus wichtigem
Grund (z. B. mangelnder Zuverlässigkeit und Leis-tungsfähigkeit) verweigert werden.
(3) Soweit die oder der Auftragnehmende Leistungen durch Unterauftragnehmende er-bringt, hat sie oder er dafür Sorge zu
tragen, dass die Vergabe nur an besonders er-fahrene und leistungsfähige Unternehmen oder Personen erfolgt.
19 Schriftform, Streitigkeiten, Gerichtsstand
(1) Änderungen und Ergänzungen sowie die Aufhebung dieses Vertrags bedürfen der Schriftform. Mündliche Nebenabreden sind
nicht bindend.
(2) Ein Streitfall berechtigt die Auftragnehmende oder den Auftragnehmenden nicht, die Arbeiten zu unterbrechen.
(3) Erfüllungsort ist der Maßnahmeort entsprechend dem Preisblatt.
(4) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist ausschließlich das für den Sitz der Auftraggeberin
zuständige Gericht.
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20 Salvatorische Klausel
(1) Sollten sich einzelne Bestimmungen dieses Vertrags und der in ihm in Bezug ge-nommenen Unterlagen als unwirksam oder
undurchführbar erweisen, so wird dadurch die Gültigkeit der übrigen Regelungen dieses Vertrags nicht berührt. In ei-nem
solchen Fall ist die ungültige oder unwirksame Bestimmung durch eine Neurege-lung zu ersetzen, die dem gewollten Zweck
entspricht und von Beginn der Unwirk-samkeit an gilt.
(2) Soweit es sich um Bestimmungen handelt, die wesentlich sind oder sonst ohne Ge-fährdung des Vertragszwecks nicht wegfallen
können, verpflichten sich die Vertrags-parteien, den Vertrag unter Berücksichtigung des verfolgten Zwecks der unwirksa-men
Regelung so auszulegen, zu berichtigen oder durch eine andere, wirksame und durchführbare Regelung zu ersetzen, dass sein
wirtschaftlicher und rechtlicher Zweck möglichst erreicht wird.
(3) Sollte in diesem Vertrag ein regelungsbedürftiger Punkt versehentlich nicht geregelt worden sein, werden die
Vertragsparteien die so entstandene Lücke im Sinne und Geiste dieses Vertrags schließen.
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Teil D Allgemeine Erklärungen und Eignungsnachweise
Angebotsteil I
Inhalt
1. Allgemeine Bietererklärung
2. Eignungsnachweise
2.1 Nachweis der Leistungsfähigkeit in fachlicher Hinsicht
2.1.1 Eigenerklärung zu Referenzen
2.2 Nachweis der Leistungsfähigkeit in wirtschaftlicher und finanzieller Hinsicht
2.2.1 Eigenerklärung zum Gesamtumsatz
2.2.2 Eigenerklärung zur Bieterhaftpflicht
2.3 Weitere Nachweise
2.3.1 Bietererklärung
2.3.2 Erklärung zum Einsatz von Unterauftragnehmenden
2.3.3 Bietergemeinschaftserklärung
2.3.4 Erläuterungen zur Bietergemeinschaft
Hinweise: Folgende Angebotsteile sind dem Angebot gesondert
beizufügen:
Angebotsteil II: Textliches Angebot zum Zuschlagskriterium
Qualität des Konzepts
Angebotsteil III: Angebotsvordruck Preisblatt
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1. Allgemeine Bietererklärung
Wir bieten die Ausführung der beschriebenen Leistungen zu den von uns nachfolgend ein-gesetzten Preisen an. Unser Angebot
bezieht sich auf die Regelungen der Angebotsanfrage (Vergabeunterlagen).
Im Einzelnen:
Die Vorbemerkung
Die Bewerbungs- und Angebotsbedingungen (Teil A)
Die Leistungsbeschreibung (Teil B)
Der Vertrag (Teil C)
Allgemeine Bietererklärung und Eignungsnachweise (Teil D)
Ansprechperson für Rückfragen, welche für die Abgabe und Entgegennahme verbindlicher Erklärungen befugt ist:
Trägerin oder Träger: __________________________________
Name der Ansprechperson: __________________________________
Telefonnummer: __________________________________
Faxnummer: __________________________________
Postanschrift: __________________________________
E-Mail-Adresse: __________________________________
Wir bieten die Ausführung der beschriebenen Leistung in Form des beigefügten Angebots an.
Ort, Datum Unterschrift Firmenstempel
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2. Eignungsnachweise
2.1. Eignungsnachweise: Nachweis der Leistungsfähigkeit in fachlicher Hinsicht
2.1.1. Eigenerklärung zu Referenzen
Wir verfügen über folgende Erfahrungen bei der Durchführung von mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbaren Projekten.
Auftragneh-mende oder Auftragneh-mender
Auftraggeber oder -geberin
(inkl. Ansprechpartner und Telefonnummer)
Leistungs-zeitraum
Art der Maß-nahme (inkl. Angabe der des
SGB III/II)
Inhalt der Maßnahme
Stichpunkte
Anzahl Teil-nah-me-plätze
Ort, Datum Unterschrift Firmenstempel
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2.2. Eignungsnachweise: Nachweis der Leistungsfähigkeit in wirtschaftlicher und fi-
nanzieller Hinsicht
2.2.1. Eigenerklärung zum Gesamtumsatz
Der Gesamtumsatz unseres Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäfts-jahren (z. B. 2015, 2016, 2017) stellt
sich, wie folgt, dar:
Geschäftsjahr
Gesamtumsatz
20
20
20
Hinweis: Bei Bietergemeinschaften ist die Darstellung des Gesamtumsatzes für ein Mitglied der Bietergemeinschaft ausreichend.
2.2.2. Eigenerklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung
Wir verfügen bei der ___________________________________________ über eine
(Name der Versicherungsgesellschaft eintragen)
Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von _____________ Euro.
Hinweis: Die Deckungssumme muss mind. 1,5 Mio. Euro betragen und für
den Bietenden oder die Bietende bzw. ein Mitglied der Bietergemeinschaft be-stehen.
Ort, Datum Unterschrift Firmenstempel
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2.3. Eignungsnachweise: Weitere Nachweise zur Eignung
2.3.1. Bietererklärung
1. Wir erklären hiermit, dass
wir nicht an zulässigen wettbewerbsbeschränkenden Absprachen oder anderen wett-bewerbsbeschränkenden Maßnahmen
teilgenommen haben,
die vollständige Übernahme der Leistungen zum Leistungsbeginn gewährleistet ist,
gestellte Fragen mit ausreichender Klarheit beantwortet wurden.
2. Wir erklären hiermit zugleich, dass folgende Kriterien ( 31 Abs. 1 und 2 UVgO) für uns als Bietende oder Bietenden nicht
zutreffen:
a) dass eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt oder gegen unser Unternehmen
eine Geldbuße nach 30 OWiG rechtskräftig festgesetzt worden ist wegen einer Straftat nach den 129, 129 a-b StGB, 89a StGB,
89c StGB, 261 StGB, 263 StGB, 264 StGB, 299 StGB, 108e StGB, den 333-334 (auch i.V.m. 335a StGB), Art. 2 2 IntBestG, den
232-233 StGB oder 233a StGB,
b) dass über unser Vermögen das Insolvenzverfahren oder die Eröffnung eines solchen bean-tragt ist bzw. wurde oder dass wir
uns in Liquidation befinden,
c) dass wir aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden sind, die unsere Eignung in Frage stellen,
d) dass wir im Rahmen unserer beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen haben,
e) dass wir unsere Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung
nicht ordnungsgemäß erfüllt haben,
f) dass wir im Verfahren vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf unsere wirtschaftli-che Verknüpfung mit anderen
Unternehmen, die berufliche Qualifikation unserer maßgebli-chen Projektleitung und Projektmitarbeitenden, unsere Fachkunde und
Leistungsfähigkeit ab-gegeben oder solche Auskünfte unberechtigterweise nicht erteilt haben.
3. Wir erklären, dass wir mit Einführung und Anwendbarkeit eines allgemeinverbindlichen Branchentarifvertrags für Aus- und
Weiterbildungsmaßnahmen nach dem Zweiten und Dritten Buch Sozialgesetzbuch (zweite Verordnung über zwingende
Arbeitsbedingungen für Aus- und Weiterbildungsdienstleistungen nach dem Zweiten und Dritten Sozialge-setzbuch vom 26.06.2013
(BAnZ AT 28.06.2013 V1)) die Mitarbeitenden in unserem Un-ternehmen nicht unter der für sie jeweils geltenden
Mindestentgeltregelung auf der Grundlage des Arbeitnehmerentsendegesetzes (AEntG) entlohnen dürfen und alle weite-ren
Pflichten aus dem AEntG zu erfüllen haben.
Hinweis:
Bei Bietergemeinschaften ist diese Bietererklärung von jedem Mitglied zu unterzeichnen und beizufügen.
Ort, Datum Unterschrift Firmenstempel
Ort, Datum Unterschrift Firmenstempel
Ort, Datum Unterschrift Firmenstempel
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2.3. Eignungsnachweise: Weitere Nachweise zur Eignung
2.3.2. Erklärung zum Einsatz von Unterauftragnehmenden
Im Rahmen der Leistungserbringung setzen wir keine Unterauftragnehmenden ein.
Im Rahmen der Leistungserbringung setzen wir die nachfolgend benannten Unter-
auftragnehmenden ein.
(Bitte das zutreffende Feld ankreuzen)
Unterauftragnehmende oder -nehmender
(Name und Anschrift)
Leistung, die durch den Unterauftragneh-menden oder die Unterauftragnehmende erbracht werden soll
Ort, Datum Unterschrift Firmenstempel
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2.3. Eignungsnachweise: Weitere Nachweise zur Eignung
2.3.3. Bietergemeinschaftserklärung
Wir, die nachstehend aufgeführten Firmen einer Bietergemeinschaft, bestehend aus:
Mitglied ________________________________________________________________
Mitglied ________________________________________________________________
Mitglied ________________________________________________________________
benennen folgende bevollmächtigte Vertretung für die Bietergemeinschaft:
(Name der bevollmächtigten Vertretung) ___________________________________
(Anschrift der bevollmächtigten Vertretung) ___________________________________
Wir erklären zugleich, dass
die bevollmächtigte Vertretung die Mitglieder gegenüber der Auftraggeberin auch bei der Angebotsabgabe rechtsverbindlich
vertritt,
alle Mitglieder der Bietergemeinschaft von der Angebotsabgabe an und auch im Falle der Beauftragung gesamtschuldnerisch haften.
Hinweis: Bei Bietergemeinschaften ist diese Bietererklärung von jedem Mitglied zu unter-zeichnen.
Ort, Datum Unterschrift Firmenstempel
Ort, Datum Unterschrift Firmenstempel
Ort, Datum Unterschrift Firmenstempel
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2.3. Eignungsnachweise: Weitere Nachweise zur Eignung
2.3.4. Erläuterungen zur Bietergemeinschaftserklärung
Wir haben uns aus folgenden Gründen zu einer Bietergemeinschaft zusammengeschlossen.
Bzgl. der Zuverlässigkeit des Zusammenschlusses siehe Teil A.
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
Ort, Datum Unterschrift Firmenstempel
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Teil D Allgemeine Erklärungen und Eignungsnachweise
Angebotsteil III
Inhalt
1. Vorbemerkungen zum Preisblatt
2. Preisblatt
Hinweis: Folgende Angebotsteile sind dem Angebot gesondert beizufügen:
Angebotsteil I: Angebotsvordruck Allgemeine Erklärungen und Eignungs-nachweise
Angebotsteil II: Textliches Angebot zum Zuschlagskriterium Qualität des Kon-zeptes
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1. Vorbemerkungen zum Preisblatt
Hinweise zum Ausfüllen des Preisblattes
Wird ein Angebot unterbreitet, sind alle offenen Felder auszufüllen.
Hinweise zur Auswertung
Die preisliche Auswertung erfolgt im Zuschlagskriterium Preis. Zur weiteren Erläuterung der Zuschlagskriterien vgl. Teil A.
Hinweis zur Preisangabe
Es wird davon ausgegangen, dass eine Umsatzsteuerbefreiung vorliegt, bis die Umsatzsteu-erpflicht nachgewiesen wurde.
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2. Preisblatt
Preisangabe: Pauschalpreis
Die Preisangabe beinhaltet alle Kosten, die für die Durchführung der Maßnahme notwendig sind, sowie alle weiteren damit
verbundenen Nebenleistungen.
Vergabe-Nr.:
Maßnahmebeginn: 15.04.2018
Maßnahmeende: 14.04.2019
Teilnehmerplätze: 60
Maßnahmeort: Wuppertal
Personaleinsatz:
Jobcoaches 1:25
Personal für administrative Tätigkeiten
Zuweisungsdauer: 6 Monate
Bei dem angegebenen Preis handelt es sich um eine Pauschalvergütung.
Nettopreis je Teilnehmerplatz/Monat
Hinweis: Die oder der Auftragnehmende erhält für die Durchführung der Maßnahme eine Pauschale je Teilnehmerplatz und Monat
in Höhe des Nettopreises.
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Ort, Datum
Unterschrift
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Source: 4 http://www.bund.de/IMPORTE/Ausschreibungen/editor/Jobcenter-Wuppertal/2018/03/2307876.html
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