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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Regensburg - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018021309231486830 / 65467-2018
Veröffentlicht :
13.02.2018
Angebotsabgabe bis :
13.03.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71321200 - Heizungsplanung
71321300 - Beratung im Bereich Sanitärinstallation
71321400 - Beratung im Bereich Belüftung
DE-Regensburg: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2018/S 30/2018 65467

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz
Ditthornstraße 10
Regensburg
93055
Deutschland
Kontaktstelle(n): Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
Telefon: +49 94129734-10
E-Mail: [1]vergabe@prof-rauch-baurecht.de
Fax: +49 94129734-11
NUTS-Code: DE232

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://www.hwkno.de/
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YHYYFFC
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
Hoppestr. 7
Regensburg
93049
Deutschland
Telefon: +49 94129734-10
E-Mail: [4]vergabe@prof-rauch-baurecht.de
Fax: +49 94129734-11
NUTS-Code: DE232

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]www.prof-rauch-baurecht.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[6]https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YHYYFFC
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
Hoppestr. 7
Regensburg
93049
Deutschland
Telefon: +49 94129734-10
E-Mail: [7]vergabe@prof-rauch-baurecht.de
Fax: +49 94129734-11
NUTS-Code: DE232

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [8]www.prof-rauch-baurecht.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Bildung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz Neubau Bildungszentrum Passau
technische Ausrüstung HLS
Referenznummer der Bekanntmachung: 12/18
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz beabsichtigt einen Großteil
des Bildungszentrum Simmerling Weg 15 in Passau (Flurnummer 726/3) neu
zu errichten.

Hierfür werden die Planungsleistungen des Leistungsbildes Fachplanung
technische Ausrüstung, Leistungsphasen 1-9, § 55 HOAI i. V. m. Anlage
15 Nr. 15.1 (HLS), Anlgr. 1, 2, 3 und 8 stufenweise vergeben. Ferner
wird die besondere Leistung der Überwachung der Mängelbeseitigung in
Lph. 9 beauftragt.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000
71321200
71321300
71321400
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE222
Hauptort der Ausführung:

Passau; Erfüllungsort für die Leistungen des Auftragnehmers ist die
Baustelle, soweit die Leistungen dort zu erbringen sind, im Übrigen der
Sitz des Auftraggebers.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz beabsichtigt einen Großteil
des Bildungszentrum Simmerling Weg 15 in Passau (Flurnummer 726/3) neu
zu errichten. Das Bildungszentrum ist eine gewachsene Anlage, wurde
mehrmals erweitert und ständig instandgehalten, die ersten Gebäude
wurden 1963 errichtet. Die beiden Bestandsgebäude A und B im Bereich
Simmerling Weg 15 sollen abgebrochen und neu errichtet werden. Dabei
ist sowohl der Parkplatz soweit wie möglich wie auch die restlichen
Bestandsgebäude zu erhalten. Im Bestandsgebäude A sind Verwaltung,
Lehrsäle, Kantine und Holzwerkstätten, im Bestandsgebäude B Werkstätten
für Kfz- Mechatroniker und Schreiner untergebracht.

Der Betrieb des Bildungszentrums soll während der Baumaßnahme
weitergeführt werden, deshalb ist der Abbruch der Bestandsgebäude und
die Errichtung der Neubauten in Abschnitten durchzuführen. Nach den
Überlegungen der Handwerkskammer kann der erste Bauabschnitt, soweit
erforderlich, auf dem Gelände des Parkplatzes realisiert werden. Die
Planung ist in enger Abstimmung mit den Bauherrenvertretern zu
erarbeiten. Der Auftraggeber legt besonderen Wert auf eine
wirtschaftliche und sparsame Bauausführung und wirtschaftliche und
sparsame Betriebskosten, dies in allen Belangen. Die neuen Gebäude sind
nachhaltig und ressourcensparend zu errichten und zu betreiben. Die
Räume werden überwiegend von Jugendlichen genutzt und sind
dementsprechend robust und der Nutzung entsprechend auszuführen. Es
liegt ein genehmigtes Raumprogramm vor, dass umzusetzen ist. Die
genehmigte Hauptnutzfläche beträgt 3 620 m^2, die Bruttogeschossfläche
ca. 5 400 m^2 und der Brutto-Rauminhalt ca. 30 000 m³. Die
Gesamtbaukosten inklusive Abbruch betragen ca. 13 500 000 EUR. Das
Baufeld (Flurnummer 726/3) erstreckt sich über eine Länge von ca. 150 m
und eine Breite von ca. 60 m. Das Gelände ist abschüssig in
Nord-Süd-Richtung und fällt über die gesamte Breite und ca. 7 m. Von
der Nordseite und Westseite ist das Gelände über den Parkplatz
erschlossen. Im Hinblick auf die Absicht, den Ausbildungsbetrieb
während der Baumaßnahmen weitestgehend aufrechtzuerhalten sind nach den
derzeitigen auftraggeberseitigen Überlegungen anstelle der beiden
Bestandsgebäude 3 Gebäude zu errichten (Kfz-Bereich, Holz- Bereich
sowie Verwaltung und Lehrsäle). Es handelt sich dabei um vorläufige
Überlegungen, die nicht zwingend umzusetzen sind. Entsprechende
sinnvolle Vorschläge werden vom beauftragten Planer erwartet. Nach dem
genehmigten Raumprogramm sind insgesamt 11 Übungseinheiten mit 3 620
m^2 Nutzfläche zu errichten, sowie Zusatzfunktionsräume, Verwaltung,
Kantine, usw.

Mit der Planung soll nach Auftragserteilung Mitte Mai 2018 begonnen
werden, die realisierende Baumaßnahme soll bis 2023 abgeschlossen sein.

Die Baumaßnahme wird voraussichtlich mit EU- und Bundesmitteln
gefördert. Die Realisierung der Baumaßnahme ist von der Gewährung der
Fördermittel abhängig.

Hierfür werden die Planungsleistungen des Leistungsbildes Fachplanung
technische Ausrüstung, Leistungsphasen 1-9, § 55 HOAI i. V. m. Anlage
15 Nr. 15.1 (HLS), Anlgr. 1, 2, 3 und 8 stufenweise vergeben. Ferner
wird die besondere Leistung der Überwachung der Mängelbeseitigung in
Lph. 9 beauftragt.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 15/05/2018
Ende: 31/12/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

1. finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: spezifischer
Umsatz (brutto): Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahre beim Leistungsbild technische Ausrüstung (Anlgr. 1, 2, 3
und 8): 10 %.

2. Technische Leistungsfähigkeit:

2.1) Bürokapazität/Personalstärke: 10 %;

2.2) Referenzen: 80 %.

Referenzobjekte:

Neubau, Erweiterungsbau oder mit Neubau vergleichbarer Umbau mit
vergleichbarer Komplexität, beispielsweise Bildungsbauten (Schulen mit
mindestens durchschnittlichen Planungsanforderungen), Bildungszentren,
Werkstätten, Fertigungsgebäude des Handwerks oder der Industrie jeweils
mit Kantinen.

Bearbeitungszeitraum der Referenzen:

1.1.2008 bis zum Ablauf der unter IV.2.2) genannten Bewerbungsfrist,
Referenzobjekte finden nur insoweit Berücksichtigung, sofern der Beginn
der Leistungsphase 2 innerhalb desgenannten Zeitraums stattgefunden
hat. Gewertet werden jedoch nur die bis zum Ablauf dieser Frist
erbrachten Leistungen.

2.2.1) Vergleichbarkeit der Referenzen (60 %):

Neubau, Erweiterungsbau oder mit Neubau vergleichbarer Umbau,

Kosten KG 400, Anlgr. 1, 2, 3 und 8: >= 700 000 EUR netto,

Leistungsbild lt. Auftragsbeschreibung abgedeckt (LPH 2-8, ohne 4)
[in einer Anlagengruppe genügt],

Honorarzone je Anlagengruppe >= II,

mindestens 3 Anlagengruppen (aus Anlgr. 1, 2, 3 und 8) in dieser
Referenz erbracht.

Bewertungsmaßstab für Punktezuordnung:

Für einzelne Kriterien wird ein Bewertungsmaßstab eine Punktezuordnung
von 1/0 angewendet.

1 = Kriterium erfüllt,

0 = Kriterium nicht erfüllt.

2.2.2) Besondere Anforderungen an die Referenzobjekte (40 %):

Vergleichbarer Schwierigkeitsgrad, Gewichtung 1/3 (0-5 Punkte),

-Bauen mit erhöhtem Abstimmungsbedarf, insbesondere Architekt,
Gewichtung 1/3 (0-5 Punkte),

-Bauabwicklung im laufendem Betrieb, u.U. mit Provisorien, Gewichtung
1/3 (0-5 Punkte).

Bewertungsmaßstab für Punktezuordnung:

Für die einzelnen, weiteren Kriterien werden jeweils 0-5 Punkte
vergeben.

5 Punkte, der Bieter erfüllt das jeweilige Merkmal vollständig und
uneingeschränkt,

4 Punkte, Punkte-Abzug, da die Erklärungen und Angaben des Bieters
zum jeweiligen Merkmal vereinzelt bzw. geringfügige Defizite und
Schwächen aufweisen,

3 Punkte, Punkte-Abzug, da die Erklärungen und Angaben des Bieters
zum jeweiligen Merkmal mehrere bzw. nicht lediglich geringe Defizite
und Schwächen aufweisen,

2 Punkte, Punkte-Abzug, da die Erklärungen und Angaben des Bieters
zum jeweiligen Merkmal weitreichende bzw. gewichtige Defizite und
Schwächen aufweisen. Das Angebot enthält nur wenige wertungsfähige
Aussagen,

1 Punkt, Punkte-Abzug, da die Erklärungen und Angaben des Bieters zum
jeweiligen Merkmal insgesamt bzw. schwerwiegende Defizite und Schwächen
aufweisen,

0 Punkte, Punkte-Abzug, da die Erklärungen und Angaben des Bieters
zum jeweiligen Merkmal in allen Belangen ungenügend bzw. unzureichend
sind. Das Angebot enthält nur wenige wertungsfähige Aussagen.

2.2.3) Gewichtung:

Gesamtpunkte für die Kriterien unter Kapitel 2.2.1): 60 %,

Gesamtpunkte für die Kriterien unter Kapitel 2.2.2): 40 %.

Die erreichten Punkte werden mit der angegebenen Gewichtung
multipliziert, die Summe ergibt die Gesamtbewertung.

Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die
Bewerberanzahl nach objektiver Auswahl der zugrunde gelegten Kriterien
zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los
getroffen.

Der Auftraggeber behält sich vor, Referenzauskünfte einzuholen. Bei der
Wertung der Referenzen finden positive oder negative Auskünfte
Berücksichtigung. Bei negativen Auskünften führt dies zu einer
geringeren Bewertung dieser Referenz.

Siehe hierfür auch Matrix Stufe 1
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Stufenweise Beauftragung:

Stufe 1: Leistungsphasen 1-3

Stufe 2: Leistungsphasen 4-9
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz: noch nicht vorhanden
II.2.14)Zusätzliche Angaben

In der Vertragslaufzeit ist die Lph. 9 noch NICHT enthalten.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Bei juristischen Personen Vorlage des Handelsregisterauszugs (nicht
älter als 6 Monate vor dieser Bekanntmachung (Tag der Absendung der
Bekanntmachung)), bei Kommanditgesellschaften sind die HR-Auszüge
sowohl der Kommanditgesellschaft als auch der persönlich haftenden
Gesellschafterin einzureichen. Bei Partnerschaften Vorlage des Auszugs
aus dem Partnerschaftsregister nach PartG (nicht älter als 6 Monate vor
dieser Bekanntmachung (Tag der Absendung der Bekanntmachung)).
Erklärung, dass Ausschlussgründe nach § 123 GWB und § 124 GWB nicht
vorliegen.

Die tatsächlichen Leistungserbringer im Auftragsfall sind namentlich zu
benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben. Der Nachweis der
fachlichen Qualifikation des Inhabers/der Inhaberin oder der
Führungskräfte des Unternehmens oder der Projektleitung ist durch
Vorlage der Berufszulassung (Nachweis Kammereintragung oder
Diplomurkunde (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder
vergleichbare Berufszulassung) und durch Angaben zur Berufserfahrung in
Jahren zu führen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eigenerklärung über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen
(brutto): spezifischer Umsatz (brutto) im Durchschnitt der letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahre beim Leistungsbild technische Ausrüstung
(Anlgr. 1, 2, 3 und 8).

Bei Bewerbergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied
der Bewerbergemeinschaft einzeln anzugeben.

Nachweis auf Verlangen der Vergabestelle durch Bestätigung eines
vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend
testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und
Verlustrechnungen.

Vorlage der Versicherungspolice oder einer Zusage der Versicherung ohne
Vorbehalte, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur
Verfügung zu stellen. Zeitpunkt der Vorlage: mit dem Teilnahmeantrag.
Nicht älter als 6 Monate vor Tag der Absendung der Bekanntmachung.

Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers / der ARGE bei einem,
in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens
über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen
Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers, mit einer
Deckungssumme von mind. 3 000 000 EUR für Personenschäden und von mind.
3 000 000 EUR für sonstige Schäden. Sie/Er hat zu gewährleisten, dass
zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe
der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu
erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro
Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.

Die Deckung muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt
erhalten bleiben. Bei einer ARGE muss der Versicherungsschutz auf die
ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherung
aller ARGE-Mitglieder benannt werden, wenn gerade auch die Tätigkeit in
einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE mitversichert ist; aus der
Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer
ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE enthalten ist.

Bei Erteilung des Auftrags muss der gültige Versicherungsschein
nachgereicht werden.

Der Auftragnehmer / die ARGE ist verpflichtet, dem Auftraggeber
jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers / der
Arbeitsgemeinschaft mit einer Deckungssumme von mind. 3 000 000 EUR für
Personenschäden und von mind. 3 000 000 EUR für sonstige Schäden bei
einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des
Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen
Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Nachweise gem. § 46 Abs. 3 VgV; entsprechende Formblätter werden mit
den Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung gestellt.

Die tatsächlichen Leistungserbringer im Auftragsfall sind namentlich zu
benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben. Der Nachweis der
fachlichen Qualifikation der tatsächlichen Leistungserbringer im
Auftragsfall oder des Inhabers/der Inhaberin oder der Führungskräfte
des Unternehmens ist durch Vorlage der Berufszulassung (Nachweis
Kammereintragung oder Diplomurkunde (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master,
Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung) und durch Angaben zur
Berufserfahrung in Jahren zu führen.

Eigenerklärungen über:

A) das jährliche Mittel der in den letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahren Beschäftigten (Ingenieure/Techniker oder gleichartige
Berufsträger, Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder
vergleichbare Berufszulassung);

B) Referenzen (Die Angaben sind in den entsprechenden Formblättern
Bewerbungsbogen/Projektdatenblätter zu machen):

Referenzobjekte:

Neubau, Erweiterungsbau oder mit Neubau vergleichbarer Umbau mit
vergleichbarer Komplexität, beispielsweise Bildungsbauten (Schulen mit
mindestens durchschnittlichen Planungsanforderungen), Bildungszentren,
Werkstätten, Fertigungsgebäude des Handwerks oder der Industrie jeweils
mit Kantinen.

Bearbeitungszeitraum der Referenzen:

1.1.2008 bis zum Ablauf der unter IV.2.2) genannten Bewerbungsfrist,
Referenzobjekte finden nur insoweit Berücksichtigung, sofern der Beginn
der Leistungsphase 2 innerhalb desgenannten Zeitraums stattgefunden
hat.

B1) Vergleichbarkeit der Referenzen (Kriterium erfüllt: 1 Punkt /
Kriterium nicht erfüllt: 0 Punkte):

Neubau, Erweiterungsbau oder mit Neubau vergleichbarer Umbau,

Kosten KG 400, Anlgr. 1, 2, 3 und 8: >= 700 000 EUR netto,

Leistungsbild lt. Auftragsbeschreibung abgedeckt (LPH 2-8, ohne 4)
[in einer Anlagengruppe genügt],

Honorarzone je Anlagengruppe >= II,

mindestens 3 Anlagengruppen (aus Anlgr. 1, 2, 3 und 8) in dieser
Referenz erbracht.

B2) Besondere Anforderungen an die Referenzobjekte:

Vergleichbarer Schwierigkeitsgrad, Gewichtung 1/3 (0-5 Punkte),

-Bauen mit erhöhtem Abstimmungsbedarf, insbesondere Architekt,
Gewichtung 1/3 (0-5 Punkte),

-Bauabwicklung im laufendem Betrieb, u.U. mit Provisorien, Gewichtung
1/3 (0-5 Punkte).

Siehe hierfür auch Matrix Stufe 1
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Referenzobjekte finden nur insoweit Berücksichtigung, als der Beginn
der Lph. 2 zwischen 1.1.2008 und dem Ablauf der unter IV.2.2.)
genannten Bewerbungsfrist stattgefunden hat.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Ingenieure; Bayerische Bauordnung (BayBO) und Bayerisches
Baukammerngesetz (BayBauKaG)
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 13/03/2018
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 2 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Es gilt die HOAI in der bei Auftragserteilung gültigen Fassung, soweit
der Auftragnehmer/die ARGE seinen Geschäftssitz innerhalb des
Hoheitsgebietes der Bundesrepublik Deutschland hat und die Leistungen
vom Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland aus erbracht werden.
Zudem gelten die Allgemeinen Vertragsbestimmungen zu den Verträgen mit
freiberuflich Tätigen gem. HAV-KOM.

Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:

Einzelbewerber oder Arbeitsgemeinschaft (ARGE), gesamtschuldnerisch
haftend mit bevollmächtigtem Vertreter, Mehrfachbewerbungen einzelner
Mitglieder einer ARGE sind unzulässig und führen zur
Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im
weiteren Verfahren (dies gilt auch für Subunternehmer).

Bewerbungen sind nur und ausschließlich auf den zum Download gestellten
Bewerbungsunterlagen zulässig. Teilnahmeanträge, für die nicht die zum
Download gestellten Bewerbungsunterlagen/-formulare verwendet werden,
werden ausgeschlossen. Anfragen, Nachfragen etc. sind vorzugsweise nach
der Registrierung über die Vergabeplattform zu stellen. Alternativ kann
die Anfrage per E-Mail erfolgen.

Die Bewerbung selbst muss entweder elektronisch über die
Vergabeplattform (unterschriebene Bewerbung in eingescannter Form,
nicht als Nachricht, sondern über die Funktion Teilnahmeanträge) oder
in Papierform im verschlossenen Umschlag ausschließlich bei der Kanzlei
Prof. Dr. Rauch & Partner, Hoppestr. 7, Regensburg, eingereicht werden.
Sollte die Bewerbung nicht fristgerecht in der Kanzlei eingehen, so ist
die Bewerbung vom Verfahren auszuschließen.

Die Formulare sind rechtsverbindlich zu unterzeichnen. Die
Vertretungsberechtigung ist, soweit diese sich nicht aus dem
Registerauszug ergibt, ggf. durch Vorlage einer Vollmacht nachzuweisen.

Es ist die vorgegebene Struktur einzuhalten und die Formulare sind
entsprechend auszufüllen. Bei dem Formular Bewerbungsbogen handelt es
sich um das Hauptformular der Bewerbungsunterlagen (dieser gilt für den
Bewerber bzw. die ARGE insgesamt). Wenn und soweit die dort gemachten
Angaben nicht vollständig oder falsch sind, geht dies zulasten des
Bewerbers, eine richtige/bessere Darstellung in anderen Formularen
heilt dies nicht. Sind in diesem Formular z. B. die Mindestkriterien
nicht erfüllt/nicht angegeben, wird die Referenz nicht gewertet. Der
Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende und
unvollständige Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der
Bewerbungsfrist (IV.2.2) nicht vorgelegt werden, bis zum Ablauf einer
zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern; die Bewerber haben keinen
Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser
Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht. Eine unvollständige
Einreichung führt, wenn die Vergabestelle von der
Nachforderungsmöglichkeit nicht Gebrauch macht, oder eine Nachforderung
fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren. Unklare,
widersprüchliche oder fehlende Angaben in den Formularen gehen zulasten
des Bewerbers. Broschüren und weitere Unterlagen zur Vorstellung des
Büros sind ausdrücklich nicht erwünscht und werden im Verfahren nicht
berücksichtigt (auch nicht zurückgesandt).

Eine Registrierung ist für den Download der Unterlagen nicht
erforderlich. Es wird jedoch eine Registrierung auf der
Vergabeplattform empfohlen. Sollten Fragen zu den Bewerbungsunterlagen
gestellt werden, so werden die Antworten hierauf in die Plattform
eingestellt werden. Im Falle einer Registrierung bekommt der Bewerber
sodann eine Mitteilung hierüber, auch wenn Unterlagen geändert werden
sollten. Ohne diese freiwillige Registrierung ist der Bewerber selbst
dafür verantwortlich, sich zu informieren, ob es Änderungen oder
Antworten gibt.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YHYYFFC
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Nordbayern Regierung von Mittelfranken
Promenade 27
Ansbach
91522
Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig (§ 160 Abs. 3 GWB), soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat;

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden;

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/02/2018

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1. mailto:vergabe@prof-rauch-baurecht.de?subject=TED
2. https://www.hwkno.de/
3. https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YHYYFFC
4. mailto:vergabe@prof-rauch-baurecht.de?subject=TED
5. http://www.prof-rauch-baurecht.de/
6. https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YHYYFFC
7. mailto:vergabe@prof-rauch-baurecht.de?subject=TED
8. http://www.prof-rauch-baurecht.de/

 
 
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