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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Saarbrücken - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018021309224186781 / 65448-2018
Veröffentlicht :
13.02.2018
Angebotsabgabe bis :
13.03.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
DE-Saarbrücken: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2018/S 30/2018 65448

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Das Saarland, vertreten durch das Ministerium für Inneres, Bauen und
Sport, vertreten durch das Landesverwaltungsamt (LAVA), Abt. 4
SHB-Staatliche Hochbaubehörde
Hardenbergstr 6
Saarbrücken
66119
Deutschland
Kontaktstelle(n): SHB, Frau Dipl.-Ing. Schorr
Telefon: +49 6815014508
E-Mail: [1]r.schorr@lava.saarland.de
Fax: +49 6815014440
NUTS-Code: DEC01

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.agsta.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.subreport.de/E77988616
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
agsta UMWELT GmbH
Saarbrücker Str. 178
Völklingen
66333
Deutschland
Kontaktstelle(n): Claudia Lennartz
Telefon: +49 6898/33077
E-Mail: [4]vergabe@agsta.de
Fax: +49 689837403
NUTS-Code: DEC01

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]www.agsta.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[6]https://www.subreport.de/E77988616
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
agsta UMWELT GmbH
Saarbrücker Str. 178
Völklingen
66333
Deutschland
Kontaktstelle(n): Claudia Lennartz
Telefon: +49 6898/33077
E-Mail: [7]vergabe@agsta.de
Fax: +49 689837403
NUTS-Code: DEC01

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [8]www.agsta.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Planungsleistungen TGA (AG 4-6) für den Umbau und die Sanierung des
Gebäudes C5 2 (Bürogebäude) i.V.m. dem Neubau eines Seminargebäudes (C5
3) für die Phil. Fakultät an der Universität des Saarlandes
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Auf dem Campus Saarbrücken der Universität des Saarlandes soll das
Gebäude C5 2 der Philosophischen Fakultät umgebaut und saniert werden,
um zukünftig für eine Büronutzung zur Verfügung zu stehen. Das Gebäude
aus dem Jahr 1964 steht unter Denkmalschutz und steht während der
Baumaßnahme leer. Es verfügt über 6 Hauptgeschosse und 3 Untergeschosse
(teils überirdisch) mit offenen Durchgängen, eine BGF von rund 10 700
qm und einen BRI mit rund 38 000 kbm.

Das mit dem Gebäude C5 2 verbundene Gebäude C5 3 soll abgerissen
werden. Darüber hinaus soll der Neubau eines Seminargebäudes mit einer
geplanten BGF von rund 5 300 qm als Ersatz entstehen. Der Neubau wird
sich in das orthogonale System der Campusbebauung einfügen müssen. Die
beiden Gebäudeteile bilden einen Gesamtkomplex und stehen in engem
räumlichem und funktionalem Zusammenhang.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 22 600 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEC01
Hauptort der Ausführung:

Campus der Universität Saarbrücken
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Benötigt werden Planungsleistungen für die Technische Ausrüstung
(Anlagengruppen 4-6 gemäß § 53 HOAI, Leistungsphasen 2-3, 5-9 gemäß §
55 der HOAI) für den Ersatzneubau für das Gebäude C5 3 als
Seminargebäude sowie den Umbau und die Sanierung des Gebäudes C5 2 der
Philosophischen Fakultät. Die Umbaumaßnahme in Gebäude C5 2 wird nicht
im laufenden Betrieb erfolgen. Das Gebäude wird ebenso wie die
bestehende technische Ausrüstung, weitestgehend geräumt. Es ist davon
auszugehen, dass das Gebäude C5 2 in einen Rohbauzustand versetzt wird,
sodass bei den TGA Planungsleistungen von einem Neubau auszugehen ist.
Im Vorfeld wird das Gebäude C5 3 abgerissen. Die Freistellung des
Bestandsgebäudes C5 3 vor dem Abriss ist Teil des vorliegenden
Auftrages.

Der vorliegende Auftrag umfasst ausschließlich die Planungsleistungen
für die Technische Ausrüstung der Anlagengruppen 4. Starkstromanlagen,
5. Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, 6. Förderanlagen nach
§ 53 HOAI.

Der zu vergebende Auftrag umfasst die Grundleistungen der folgenden
Leistungsphasen gemäß § 55 HOAI 2013:

Leistungsphase 2: Vorplanung,

Leistungsphase 3: Entwurfsplanung.

Der Auftraggeber behält sich vor, folgende Leistungsphasen stufenweise
zu vergeben:

Leistungsphase 5: Ausführungsplanung,

Leistungsphase 6: Vorbereitung der Vergabe,

Leistungsphase 7: Mitwirkung bei der Vergabe,

Leistungsphase 8: Objektüberwachung/Bauüberwachung,

Leistungsphase 9: Objektbetreuung.

Seitens des Auftragnehmers besteht kein Rechtsanspruch auf die
Beauftragung weiterer Leistungsphasen bzw. auf eine Gesamtbeauftragung.
Denjenigen Bewerbern, die nach Abschluss der Bewerbungsphase ausgewählt
und zur Abgabe eines Honorarangebotes aufgefordert werden, werden
entsprechende Informationen zur Kenntnis gegeben. Dies erfolgt in der
Zuschlagsphase. Im Rahmen der Bewerbungsphase gibt es über die
vorliegende Bekanntmachung und die auf subreport zur Verfügung
gestellten Formblätter und Informationen hinaus keine weiteren
Unterlagen, die angefordert werden können. Sonstige zu vergebende
Leistungen sind nicht Bestandteil der vorliegenden Ausschreibung und
werden gesondert vergeben.

Parallel zum vorliegenden Auftrag werden drei weitere Aufträge
europaweit ausgeschrieben:

1. Planungsleistungen für die Objektplanung für Sanierung und Umbau C5
2 sowie für den Neubau C5 3 (Leistungsphasen 2-9, § 34 HOAI).

2. Planungsleistungen für die Tragwerksplanung Sanierung und Umbau C5 2
sowie für den Neubau C5 3 (Leistungsphasen 2-6, § 51 HOAI).

3. Planungsleistungen für die Technische Ausrüstung der Anlagengruppen
1,2,3,7,8 (Leistungsphasen 2-9, § 55 HOAI) sowie ENEV-Nachweis.

Die Leistungen SIGEKO, Brandschutz, Bodengutachter,
Schadstoffgutachter, Freianlagen und ggf. weitere
Fachplanungsleistungen stehen noch aus und werden nicht europaweit
ausgeschrieben.

Es ist zulässig, dass sich Bewerber für mehrere dieser Aufträge
bewerben. Doppelbewerbungen im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung
für den zu vergebenden Auftrag Technische Ausrüstung der Anlagengruppen
4,5,6 sind hingegen nicht zulässig.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Vorstellung des Bieters zu konzeptionellen
Überlegungen und zur Herangehensweise an die Aufgabenstellung im
Auftragsfall in Bezug auf das konkrete Projekt / Gewichtung: 30
Qualitätskriterium - Name: Vorstellung des Bieters zu
Projektorganisation u. Ablauf im Auftragsfall (z.B. interne/externe
Projektkommunikation) anhand eines vergleichb. bereits umgesetzten
Projektes / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Qualität der Präsentation im Bietergespräch
/ Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Maßnahmen zur Termin- und Kostensicherung im
Auftragsfall / Gewichtung: 20
Preis - Gewichtung: 15
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 72
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die unter III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung + III.1.2)
wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit geforderten
Nachweise und Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung vorzulegen
(einzutragen in die auf subreport zur Verfügung gestellten
Formblätter). Voraussetzung für die weitere Teilnahme am Verfahren ist
die Vollständigkeit und Nachvollziehbarkeit der abgefragten Angaben,
Nachweise und Erklärungen. Die unter III.1.3) technische und
berufliche Leistungsfähigkeit genannten Nachweise sind ebenfalls zu
erbringen. Eine Bewertung erfolgt anhand der dort genannten
Bedingungen. Die Bewerber mit den höchsten Bewertungszahlen werden
ausgewählt und aufgefordert am weiteren Verfahren teilzunehmen.

Folgende Kriterien werden der Bewertung zugrunde gelegt, wobei für die
Wertbarkeit die unter III.1.3) genannten Rahmenbedingungen gelten, die
unbedingt zu beachten sind:

1. Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen
(Mindestanforderung, d.h. mind. 1 Referenz je Anlagengruppe) Referenzen
für TGA-Planungsleistungen für den Neubau eines Büro- oder
Seminargebäudes mit Versammlungsräumen und einer Bausumme von mind. 2
Mio. EUR brutto (KG 400, AG 1-8). Für die 3 genannten Anlagengruppen
4,5,6 ist mind. je 1 Referenz, die die Kriterien für die grundsätzliche
Wertbarkeit (siehe III.1.3) erfüllt, zu benennen. Je Anlagengruppe
können max. 2 Referenzen mit jeweils 5 Punkten gewertet werden. Bei 2
wertbaren Referenzen je Anlagengruppe können somit max. 30 Punkte
erreicht werden.

Sofern Referenzen vorgelegt werden, bei denen alle drei genannten
Anlagengruppen in einem Projekt bearbeitet wurden, können jeweils 10
Zusatzpunkte erreicht werden. Insgesamt können für 2 Referenzen, die
wertbar sind und in denen jeweils alle drei Anlagengruppen bearbeitet
wurden, somit insgesamt max. 20 Zusatzpunkte erreicht werden.

Bei diesem Kriterium können maximal 50 Punkte erreicht werden.

2. Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen
(Mindestanforderung, d.h. mind. 1 Referenz je Anlagengruppe) Referenzen
für TGA-Planungsleistungen für den Umbau eines Büro- oder
Seminargebäudes mit einer Bausumme von mind. 2,5 Mio. EUR brutto (KG
400, AG 1-8). Für die 3 genannten AG 4,5,6 ist mind. je 1 Referenz, die
die Kriterien für die grundsätzliche Wertbarkeit (siehe III.1.3)
erfüllt, zu benennen. Je Anlagengruppe können max. 2 Referenzen mit
jeweils 5 Punkten gewertet werden. Bei 2 wertbaren Referenzen je
Anlagengruppe können somit max. 30 Punkte erreicht werden.

Sofern Referenzen vorgelegt werden, bei denen alle drei genannten
Anlagengruppen in einem Projekt bearbeitet wurden, können jeweils 10
Zusatzpunkte erreicht werden. Insgesamt können für 2 Referenzen, die
wertbar sind und in denen jeweils alle 3 Anlagengruppen bearbeitet
wurden, somit insgesamt max. 20 Zusatzpunkte erreicht werden.

Bei diesem Kriterium können maximal 50 Punkte erreicht werden.

3. Erfahrungen mit der Planung und Realisierung von Projekten für
öffentliche Auftraggeber. Gewertet werden max. 2 Referenzen mit je 2
Punkten.

Bei diesem Kriterium können maximal 4 Punkte erreicht werden.

4. Anzahl der Angestellten und Ingenieure einschl. Führungskräfte (oder
entsprechende Qualifikation (Dipl.Ing./Master/Bachelor))
(festangestellt, Stand Januar 2018). Die Punktevergabe berücksichtigt
den im Auftragsfall zu erwartenden Arbeitsaufwand. Wertung wie folgt:

A: >/= 13 Angestellte, davon 5 festangestellte Ingenieure einschl.
Führungskräfte; 6 Punkte,

B: 11-12 Angestellte, davon 4 festangestellte Ingenieure einschl.
Führungskräfte; 4 Punkte,

C: 9-10 Angestellte, davon 3 festangestellte Ingenieure einschl.
Führungskräfte; 2 Punkte,

D: 7-8 Angestellte, davon 2 festangestellte Ingenieure einschl.
Führungskräfte; 1 Punkt.

Bei diesem Kriterium können maximal 6 Punkte erreicht werden.

Insgesamt können max. 110 Punkte vergeben werden.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Stufenweise Vergabe, siehe II.2.4)
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Siehe auch III.2.1) Die folgenden Nachweise / Eigenerklärungen sind mit
der Bewerbung vollständig vorzulegen, bei Bewerbergemeinschaften (BG)
jeweils von allen Mitgliedern der BG; Details, die bei den Angaben zu
berücksichtigen sind, siehe in den auf subreport zur Verfügung
gestellten Formblätter. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Formblätter
von den Mitbewerbern ebenfalls auszufüllen. Ferner ist in diesem Fall
eine Vollmachtserklärung für den Federführenden, eine Erklärung über
die Rechtsform und die gesamtschuldnerische Haftung und eine Erklärung
für das Vorhandensein einer Haftpflichtversicherung mit den geforderten
Rahmenbedingungen für die Bewerbergemeinschaft / ARGE mit den
Bewerbungsunterlagen vorzulegen.

1/ Allgemeine Angaben zum Bewerber gemäß Formblatt; es wird darauf
hingewiesen, dass Mehrfachbewerbungen einzelner Bewerber oder von
Mitgliedern einer BG zum Ausschluss aller betroffenen Angebote führen
können.

2/ Eigenerklärung, dass keine Personen im Zuständigkeitsbereich des
Bewerbers tätig sind, die zum Ausschluss von Personen nach § 6 VgV
führen.

3/ Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124
GWB vorliegen.

4/ Eigenerklärung zu § 43 Abs. 1 VgV: namentliche Nennung der
tatsächlichen Leistungserbringer zum Stichtag 01.02.2018, gegliedert in
Projektleiter im Auftragsfall, Stellvertreter des Projektleiters,
Projektingenieure und Bauleiter unter Angabe der von ihnen im
Auftragsfall bearbeitenden Teilleistungen. Für den im Auftragsfall
Projektverantwortlichen und seinen Stellvertreter sind mit der
Bewerbung ein Nachweis der Befähigung für die vorliegende
Aufgabenstellung und ein fachlicher Lebenslauf vorzulegen.

5/ Angaben über eine beabsichtigte Weitergabe des Auftrags oder eines
Teils des Auftrags (Beschreibung des betreffenden Aufgabenteils und
Benennung des Leistungserbringers).

6/ Eigenerklärung der Bewerber/der Bewerbergemeinschaft im Falle der
Weiterbeauftragung die Leistungen der Leistungsphasen 5-9 (siehe
II.2.4) zu erbringen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die folgenden Angaben sind mit der Bewerbung vollständig vorzulegen,
bei BG jeweils von allen Mitgliedern der BG.

1/ Eigenerklärung und aktuelle Bescheinigung des zuständigen
Finanzamtes, dass keine Steuerschuldenbestehen (nicht älter als 6
Monate);

2/ Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der
Berufshaftpflichtversicherung (mind. 500 000 EUR für Personenschäden,
mind. 500 000 EUR für sonstige Schäden). Die schriftliche Bestätigung
der Versicherung der Bewerber, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall
auf die geforderten Höhen anzuheben, ist als Nachweis ausreichend.
Weitere nachzuweisende Voraussetzung: Jährliche Maximierung der
Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Versicherungssumme
betragen. (Bei Bewerbergemeinschaften muss die Haftpflicht für die ARGE
bzw. für ARGE-Leistungen vorgehalten werden.)
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

s.o.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Referenzen sind vom Bewerber/der BG vorzulegen. Die Angaben zu
den Referenzen sind in die auf subreport zur Verfügung gestellten
Formblätter einzutragen. Darüber hinausgehendes Material ist nicht
erforderlich u. wird nicht gewertet.

Grundsätzliche Voraussetzung für die Wertbarkeit von Referenzen:

Vollständigkeit und Nachvollziehbarkeit der in den Formblättern
abgefragten Angaben (gilt für Kriterien (3-1)-(3-4)).

Für Kriterien (3-1) bis (3-3) gilt ferner:

Bearbeitung mind. der LPh 2-3 oder mind. der LPh 5-8 gem. § 55 HOAI,

Bearbeitung im Zeitraum von Januar 2008 bis zum Zeitpunkt der
Bekanntmachung dieser Veröffentlichung, mind. Lph 2-3 oder 5-8 (Beginn
und Abschluss).

Es dürfen mehr Referenzen als erforderl. genannt werden, in dem Fall
ist in den Formblättern anzugeben, welche Ref. zu den Kriterien jew.
gewertet werden sollen. Die übrigen aufgeführten Referenzen gehen in
dem Fall nicht in die Wertung ein. Eine Referenz, die z.B. für
Kriterium (3-1) benannt wird, kann auch für einzelne oder alle
Kriterien (3-2) bis (3-4) benannt werden.

Unter (3-1) u. (3-2) sind Referenzen zu den Anlagengruppen (AG) 4, 5, 6
nachzuweisen, die die formulierten Voraussetzungen für die Wertbarkeit
erfüllen (s.o.). Es ist als Mindestanforderung jew. ein Nachweis zu
erbringen, dass vom Bewerber alle genannten 3 AG in vergleichb.
Aufgabenstellungen für die Kriterien (3-1) u. (3-2) bereits bearbeitet
wurden.

Maßgeblich ist, dass für jede o.g. AG ein Nachweis erfolgt, dieser kann
mit unterschiedl. Referenzprojekten erbracht werden (Näheres s.
Formblätter). Sofern der Nachweis für die genannten AG nicht mit einer
einzigen Referenz erbracht werden kann, können mehrere Referenzen, die
aber insges. alle 3 AG abdecken müssen, aufgeführt werden.

(3-1) Referenzen für TGA-Planungsleistungen für den Neubau eines Büro-
oder Seminargebäudes mit Versammlungsräumen u. einer Bausumme von mind.
2 Mio. EUR brutto (KG 400, AG 1-8). Für die genannten 3 AG ist mind. 1
Referenz zu benennen. Je AG können max. 2 Referenzen mit jew. 5 Punkten
gewertet werden. Bei 2 wertbaren Referenzen je AG können somit max. 30
Punkte erreicht werden.

Sofern Ref. vorgelegt werden, bei denen alle 3 genannten AG in einem
Projekt bearbeitet wurden, können jeweils 10 Zusatzpkte. erreicht
werden. Insges. können für max. 2 Ref., die wertbar sind und in denen
jeweils alle 3 AG bearbeitet wurden, 20 Zusatzpkte. erreicht werden.

Bei (3-1) können 50 Punkte erreicht werden.

(3-2) Referenzen für TGA-Planungsleistungen für Umbau eines Büro- oder
Seminargebäudes mit Bausumme v. mind. 2,5 Mio. EUR brutto (KG 400, AG
1-8). Für die 3 AG 4,5,6 ist mind. je 1 Referenz, die die Kriterien für
die grundsätzl. Wertbarkeit (siehe III.1.3) erfüllt, zu benennen. Je AG
können max. 2 Ref. mit jew. 5 Punkten gewertet werden. Bei 2 wertbaren
Ref. je AG können somit max. 30 Pkte. erreicht werden.

Sofern Referenzen vorgelegt werden, bei denen alle 3 genannten AG in
einem Projekt bearbeitet wurden, können jeweils 10 Zusatzpkte. erreicht
werden. Insg. können für 2 Ref. die wertbar sind u. in denen jew. alle
3 AG bearbeitet wurden, somit insg. max. 20 Zusatzpkte. erreicht
werden.

Bei (3-2) können 50 Pkte. erreicht werden.

(3-3) Erfahrungen mit Projekten für öffentliche Auftraggeber. Gewertet
werden max. 2 Referenzen mit je 2 Pkten.

Bei (3-3) können 4 Punkte erreicht werden.

(3-4) Anzahl der Angestellten und Ingenieure einschl. Führungskräfte
(oder entsprechende Qualifikation(Dipl.Ing./Master/Bachelor))
(festangestellt, Stand Januar 2018). Wertung wie folgt:

A: >/= 13 Angestellte, davon 5 festangestellte Ing. einschl.
Führungskräfte; 6 Punkte,

B: 11-12 Angestellte, davon 4 festangest. Ing. einschl. Führungskräfte;
4 Punkte,

C: 9-10 Angestellte, davon 3 festangest. Ing. einschl. Führungskräfte;
2 Punkte,

D: 7-8 Angestellte, davon 2 festangest. Ing. einschl. Führungskräfte; 1
Punkt.

Bei (3-4) können max. 6 Punkte erreicht werden.

Insg. können max.110 Punkte vergeben werden.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

s.o.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Ingenieure gemäß § 75 VgV,

Bewerber mit Sitz in Deutschland:

Vorlage eines Nachweises über die Eintragung in ein Berufsregister als
Beratender Ingenieur (Kammermitgliedschaft);

Bewerber mit Sitz im Ausland müssen mit dem Teilnahmeantrag die
Erlaubnis der Berufsausübung im Staat ihrer Niederlassung nachweisen,
soweit hierfür eine im Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des
Europäischen Parlaments und des Rates aufgeführte Registereintragung
einschlägig ist.

Bei Bewerbergemeinschaften gilt dies für jedes Mitglied.

Die mit dem Überwachen der Bauausführung Beauftragten müssen
grundsätzlich über eine abgeschlossene Fachausbildung (Dipl.-Ing.
TH/FH, Master, Bachelor) und eine angemessene Baustellenpraxis - i.d.R.
mind. 3 Jahre - verfügen.

Der Projektleiter soll über eine Berufserfahrung als Projektleiter von
mindestens 5 Jahren verfügen.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 13/03/2018
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1/ Arbeitssprache ist deutsch. Anträge in anderer Sprache werden
ausgeschlossen.

2/ Für den Teilnahmeantrag sind die vorgefertigten und auf subreport
zur Verfügung gestellten Formblätter zu verwenden und an der dafür
vorgesehenen Stelle zu unterschreiben. Nicht unterschriebene
Formblätter werden ausgeschlossen.

Die Formblätter sind um die geforderten Angaben und Nachweise zu
ergänzen. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Alle Eintragungen
müssen dokumentenecht sein. Änderungen des Bewerbers an seinen
Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Inhaltliche Änderungen an den
Vergabeunterlagen sind unzulässig. Formale Erweiterungen können
zulässig sein, sofern dies in den Formblättern ausdrücklich zugelassen
wird (z.B. Ergänzung weiterer Mitbewerber). Bewerber haben als Nachweis
der Eignung für die zu vergebende Leistung entweder:

die in der Auftragsbekanntmachung angegebenen Formblätter nebst
beigefügten Nachweisen,

oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) unter:
[9]https://www.evergabe.de/assets/images-cms/Anleitung_und_Formular_EEE
.PDF (mit den vollständigen in der vorliegenden Bekanntmachung
geforderten Inhalten, was vom Bewerber zu beachten ist) als vorläufigen
Nachweis.

Vorzulegen. Bei Einsatz von anderen Unternehmen, Bietergemeinschaften,
usw. sind die Unterlagen/die EEE auch für diese anzugeben.

Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung eines
Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Ein Wechsel
der Identität des Bieters oder der Bietergemeinschaft ist nicht
zugelassen.

Nach Ablauf der Eingangsfrist eingehende Bewerbungen werden nicht
berücksichtigt. Die Bewerber haben selbst Sorge dafür zu tragen und
sich zu vergewissern, dass ihre Bewerbungsunterlagen rechtzeitig bei
der angegebenen Stelle eingehen. Die Bewerbungen werden erst nach
Ablauf der Eingangsfrist geöffnet und geprüft.

3/ Die Bestandspläne von Gebäude C5 2 können auf der Homepage der
Universität des Saarlandes unter:
[10]http://www.uni-saarland.de/footer/dialog/anfahrt/lageplan/gebaeude-
index/gebaeude-c5-2.html eingesehen werden.

4/ Bei dem unter II.1.5) angegebenen geschätzten Gesamtwert von 22,6
Mio. handelt es sich um den Wert für die Kostengruppen 300 und 400
(gemäß DIN 276) ohne MwSt.

5/ Die unter II.2.7 angegebene Bearbeitungszeit von 72 Monaten beruht
auf einer derzeitigen Schätzung. Der AG behält sich vor, dass sich die
Bearbeitungszeit aus derzeit nicht absehbaren Gründen verlängern kann.

6/ Derzeit ist beabsichtigt, dass die Vergabe auf Grundlage der
Erstangebote erfolgt. Der AG behält sich vor, bei Bedarf von den
Bietern Folgeangebote einzuholen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Saarlandes beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit,
Energie und Verkehr
Franz-Josef-Röder-Straße 17
Saarbrücken
66119
Deutschland
Telefon: +49 6815014994
E-Mail: [11]vergabekammer@wirtschaft.saarland.de
Fax: +49 6815013506
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Siehe § 160 Abs. 3 GWB.

Der Antrag ist unzulässig soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB
bleibt unberührt;

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegen über dem Auftraggeber gerügt werden;

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt
unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/02/2018

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2. http://www.agsta.de/
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9. https://www.evergabe.de/assets/images-cms/Anleitung_und_Formular_EEE.PDF
10. http://www.uni-saarland.de/footer/dialog/anfahrt/lageplan/gebaeude-index/gebaeude-c5-2.html
11. mailto:vergabekammer@wirtschaft.saarland.de?subject=TED

 
 
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