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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Senftenberg - Schlammbehandlungsanlagen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018011209315631918 / 13839-2018
Veröffentlicht :
12.01.2018
Angebotsabgabe bis :
15.02.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Niedrigster Preis
Produkt-Codes :
45232422 - Schlammbehandlungsanlagen
DE-Senftenberg: Schlammbehandlungsanlagen

2018/S 8/2018 13839

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
LMBV Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH
Knappenstraße 1; Einkauf Lausitz KE2
Senftenberg
01968
Deutschland
Kontaktstelle(n): Einkauf Lausitz KE2, Herr Dirk Geißler
Telefon: +49 3573844475
E-Mail: [1]Dirk.Geissler@lmbv.de
Fax: +49 3573844643
NUTS-Code: DE40B

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.lmbv.de

Adresse des Beschafferprofils: [3]www.lmbv-einkauf.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[4]http://www.lmbv-einkauf.de
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Unternehmen des Bundes
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Bergbausanierung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Beräumung Vorsperre Bühlow
Referenznummer der Bekanntmachung: 1818400109
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45232422
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Das Vorhaben zur Eisenhydroxidschlamm (EHS) Teilentnahme in der
Vorsperre Bühlow umfasst 2018 (Optional 2019).

landseitige Erdarbeiten zur Herrichtung der Zufahrt und der
Aufstellfläche der Maschinentechnik,

wasserseitige Arbeiten zur Eisenhydroxidschlamm-Entnahme (ca. 30 000
t pro Jahr) aus der Vorsperre Bühlow mittels 2 Saugbagger,

landseitige Arbeiten zur Störstoffabscheidung und Schlammeindickung,

Verwertung / Entsorgung des eingedickten Schlammes (ca. 14 000 t/pro
Jahr).
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
45232422
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE40G
Hauptort der Ausführung:

LK Spree-Neiße, Ortslagen Bühlow
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Ziel der Maßnahme ist die Teilberäumung der Vorsperre Bühlow im
Jahr 2018 und optional 2019 als Zwischenberäumung, bevor regelmäßige
Beräumungen erfolgen. Damit soll der für das Absetzen des EHS in der
Vorsperre erforderliche Absetzraum für die Dauer von einem Jahr
geschaffen werden. Die Beräumung von EHS soll damit bevorzugt in den
Bereichen, in denen aufgrund der aktuellen hydraulischen Situation in
der Vorsperre die wesentliche Sedimentation des Eisenhydroxidschlammes
erfolgt, durchgeführt werden.

Das Vorhaben zur Eisenhydroxidschlamm (EHS) Teilentnahme in der
Vorsperre Bühlow umfasst.

landseitige Erdarbeiten zur Herrichtung der Zufahrt und der
Aufstellfläche der Maschinentechnik,

wasserseitige Arbeiten zur Eisenhydroxidschlamm-Entnahme (ca. 30 000
t pro Jahr) aus der Vorsperre Bühlow mittels zweier Saugbagger,

landseitige Arbeiten zur Störstoffabscheidung und Schlammeindickung,

Verwertung / Entsorgung des eingedickten Schlammes (ca. 14 000 t/pro
Jahr).

Mittels Dekanter ist eine maschinelle Separation mit Vorsiebung und
maschineller Entwässerung durchzuführen.

Der in der Vorsperre abgesetzte Eisenhydroxidschlamm wird durch
Saugbagger (2 Stück) vom Boden der Vorsperre aufgenommen und über eine
Schwimmleitung an Land gefördert. Der gewonnene Schlamm wird zunächst
einer maschinellen Separation mit Vorsiebung zugeführt. Hierbei werden
Störstoffe (div. Schwimmgut, Äste, Laub, Sediment) abgetrennt. Der
vorseparierte Schlamm wird anschließend in einen Voreindicker und
anschließend in einen Puffertank geführt, von dem die kontinuierliche
Förderung auf die maschinelle Entwässerungsanlage (Dekanteranlage)
erfolgt. Der entwässerte Schlamm ist einer Verwertung / Entsorgung
zuzuführen.

Die Ausführung der Leistung erfolgt auf Flächen des Landesamt für
Umwelt (LfU) Brandenburg, innerhalb eines Naturschutzgebietes.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 02/05/2018
Ende: 14/12/2018
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Siehe Punkt II.2.11
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Verlängerung der Leistung für die Jahresscheibe 2019 (Option) bei
inhaltlich gleichen Leistungen

Die Beauftragung der jeweiligen Vertragsverlängerung (Option) erfolgt
bis spätestens 30.9. des Vorjahres.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

1818400109

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Der Nachweis ist mit dem Angebot einzureichen.

Allgemeine Angabe des Wirtschaftsteilnehmers zur KMU: Ja / Nein
(Kleinstunternehmen, kleineres Unternehmen oder mittleres Unternehmen
gemäß der Definition in Empfehlung 2003/361/EG der Kommission)
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Prüfbare Referenzen über ausgeführte Leistungen der letzten 5 Jahre:

1. Beräumung von Schlammablagerungen, nach DIN 18311 mittels Saugbagger
(schwimmendes Gerät) Mengen > 10 000 m^3;

2. Aufbau und Betreiben einer maschinellen/technischen
Schlammentwässerung, Mengen größer 10 000 m^3 unter Einsatz eines
Flockungshilfsmittel (FHM) (FHM Anlage, Löse- und Dosieranlage),
Vorentwässerung Durchsatz: mind. 100 m^3/h, maschinelle
Entwässerungseinheit Gesamtdurchsatz Dünnschlamm mind.100 m^3/h (bei 2
%Ma).

Anforderungen nach § 45 Abs. 4 VgV:

Angaben über den Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu
vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils
bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen,

Nachweis über die Zahl der beim Bieter in den letzten 3
Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte,

Der Bieter hat eine Bescheinigung der Berufsgenossenschaft
vorzulegen. Bieter, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik
Deutschland haben, müssen eine Bescheinigung des für sie zuständigen
Versicherungsträgers vorlegen. Ausländische Bieter haben eine
gleichwertige Bescheinigung ihres Herkunftslandes vorzulegen,

Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen Fbl 235,

Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft Fbl. 234 (soweit zutreffend),

Angaben zur Preisermittlung Fbl. 221/222,

das für die Leitung und Aufsicht vorgesehene technische Personal
bezogen auf die Leistungserbringung.

Folgende Nachweise/Angaben/Unterlagen sind auf gesondertes Verlangen
der Vergabestelle vorzulegen:

Verpflichtungserklärungen anderer Unternehmen Fbl. 236,

Eignungsnachweise Nachunternehmer,

Referenzen Nachunternehmer,

Aufgliederung der Einheitspreise Fbl. 223 für ausgewählte
Positionen oder für alle Positionen des Angebotes.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 15/02/2018
Ortszeit: 09:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 27/03/2018
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 15/02/2018
Ortszeit: 09:00
Ort:

Anschrift siehe Nr. I.1.

Abgabe in Zimmer 3.7.14.

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die Flächen, auf denen die Leistungen erbracht werden, stehen unter
Bergaufsicht: nein.

Die Angebote sind jeweils in einem verschlossenen Umschlag einzureichen
und als solche unter Angabe der Vergabenummer entsprechend zu
kennzeichnen.

Bei fehlenden Nachweisen und Erklärungen behält sich der Auftraggeber
vor, diese gemäß § 56 Abs. 2 VgV mit einer von ihm gesetzten Frist
nachzufordern. Bieter können aber nicht darauf vertrauen, dass eine
Nachforderung erfolgt.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Villemombler Straße 76
Bonn
53123
Deutschland
Fax: +49 2289499163
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

§ 160 Abs. 3 GWB schreibt vor:

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht gerügt hat;

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden;

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden;

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
LMBV mbH, Einkauf Lausitz
Knappenstraße 1
Senftenberg
01968
Deutschland
Fax: +49 3573844643
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
10/01/2018

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References

1. mailto:Dirk.Geissler@lmbv.de?subject=TED
2. http://www.lmbv.de/
3. http://www.lmbv-einkauf.de/
4. http://www.lmbv-einkauf.de/

 
 
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