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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Gelsenkirchen - Öffentlicher Verkehr (Straße)
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017120709232873875 / 488724-2017
Veröffentlicht :
07.12.2017
Angebotsabgabe bis :
n.ow.Unkn
Dokumententyp : Vorinformation
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Direktvergabe
Produkt-Codes :
60112000 - Öffentlicher Verkehr (Straße)
60210000 - Öffentlicher Schienentransport/öffentliche Schienenbeförderung
DE-Gelsenkirchen: Öffentlicher Verkehr (Straße)

2017/S 235/2017 488724

Vorinformation für öffentliche Dienstleistungsaufträge

Standardformular für Bekanntmachungen gemäß Artikel 7.2 der Verordnung
1370/2007, die innerhalb eines Jahres vor dem Beginn des
Ausschreibungsverfahrens oder der direkten Auftragsvergabe im
Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht werden
müssen.
(de)

Abschnitt I: Zuständige Behörde
I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, vertreten durch die
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR, handelnd als Gruppe von Behörden nach
Art. 2 lit. c) Verordnung (EG) Nr. 1370/2007, zugleich handelnd für die
Stadt Oberhausen
Augustastraße 1
Kontaktstelle(n): Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR, Augustastr. 1, 45879
Gelsenkirchen
45879 Gelsenkirchen
Deutschland
Telefon: +49 2091584-337
E-Mail: [1]OePNV_Finanzierung@vrr.de
Fax: +49 2091584123-337

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: [2]www.vrr.de

Elektronischer Zugang zu Informationen: [3]http://www.oberhausen.de

Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
I.2)Art der zuständigen Behörde
Regional- oder Lokalbehörde
I.3)Haupttätigkeit(en)
Stadtbahn/Kleinbahn, U-Bahn, Straßenbahn, Oberleitungsbus oder
Busdienste
I.4)Auftragsvergabe im Namen anderer zuständiger Behörden

Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
Auftraggeber: ja

Stadt Bottrop
Gleiwitzer Platz 3
46236 Bottrop
Deutschland

Stadt Duisburg
Burgplatz 19
47051 Duisburg
Deutschland

Stadt Essen
Rathaus, Porscheplatz
45121 Essen
Deutschland

Stadt Gelsenkirchen
Eberstraße 11
45879 Gelsenkirchen
Deutschland

Stadt Mülheim an der Ruhr
Am Rathaus 1
45468 Mülheim an der Ruhr
Deutschland

Kreis Recklinghausen
Kurt-Schumacher-Allee 1
45657 Recklinghausen
Deutschland

Kreis Wesel
Reeser Landstraße 31
46483 Wesel
Deutschland

Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:
Direktvergabe eines öffentlichen Dienstleistungsauftrags nach Art. 5
Abs. 2 Verordnung (EG) Nr. 1370/2007 über Verkehrsleistungen im
öffentlichen Personennahverkehr mit Bussen, Straßen- und Stadtbahnen
und sonstigen Verkehrsmitteln auf dem Gebiet der Stadt Oberhausen sowie
auf einzelnen gebietsübergreifenden Linien auch auf den Gebieten
der in Anhang A Ziff. II genannten Aufgabenträger (mitbediente
Aufgabenträger).
II.1.2)Art des Auftrags, vom öffentlichen Verkehrswesen abgedeckte(r)
Bereich(e)
Dienstleistungskategorie Nr T-04: Straßenbahnverkehr
Dienstleistungskategorie Nr T-05: Busverkehr (innerstädtisch/regional)
Vom öffentlichen Verkehrswesen abgedeckte BereicheHauptort der
Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Erbringung von
Verkehrsleistungen im öffentlichen Personennahverkehr in den Städten
Oberhausen, Bottrop, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen und Mülheim an der
Ruhr sowie den Kreisen Recklinghausen und Wesel

NUTS-Code DEA17,DEA31,DEA12,DEA13,DEA32,DEA16,DEA36,DEA1F
II.1.3)Kurze Beschreibung des Auftrags
Der Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, vertreten durch die
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR, handelnd als Gruppe von Behörden nach
Art. 2 lit. c) Verordnung (EG) Nr. 1370/2007, zugleich handelnd für die
Stadt Oberhausen, vergibt einen öffentlichen Dienstleistungsauftrag
nach Art. 5 Abs. 2 Verordnung (EG) Nr. 1370/2007 auf dem Gebiet der
Stadt Oberhausen sowie angrenzender Gebietskörperschaften. Es ist
Beschlusslage innerhalb des Zweckverbandes Verkehrsverbund Rhein-Ruhr,
dass der Verkehrsverbund im Außenverhältnis:
im eigenen Namen für die Finanzierung, und
im fremden Namen für die Abwicklung der Betrauung zuständig ist und
handelt.
Im Innenverhältnis verbleibt es bei der Zuständigkeit der
Aufgabenträger für die Betrauung. Näheres zum Verhältnis des
Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr zu den ihm angehörenden
Zweckverbandsmitgliedern unter Ziffer VI.1) dieser Vorabbekanntmachung.

Von der beabsichtigten Direktvergabe sind die Verkehrsleistungen in
Form von 1 Straßenbahnlinien, 26 Busverkehrslinien und 11
Nachtexpresslinien (davon 1 Straßenbahnlinie) erfasst. Die Einzelheiten
zum Gegenstand und Umfang des öffentlichen Dienstleistungsauftrags sind
in dem Dokument Leistungsbeschreibung enthalten, welches unter
[4]http://www.oberhausen.de/direktvergabe_stoag abrufbar ist.
Während der Laufzeit des öffentlichen Dienstleistungsauftrags können
sich Änderungen des Inhalts, Umfangs, der definierten Qualität und der
sonstigen Bedienstandards ergeben, z. B. infolge einer veränderten
Verkehrsnachfrage, infolge sich ändernder finanzieller
Rahmenbedingungen oder infolge der Fortschreibung des Nahverkehrsplans.
In derartigen Fällen können die Aufgabenträger eine entsprechende
Anpassung des öffentlichen Dienstleistungsauftrags (Mehr- und
Minderleistung, Leistungsänderung) verlangen. Die Modalitäten der
Anpassung regelt der öffentliche Dienstleistungsauftrag.
II.1.4)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

60112000, 60210000
II.1.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
Vergabe von Unteraufträgen ist beabsichtigt: ja
Wert oder Anteil des Auftrags, der an Dritte vergeben werden soll:
unbekannt
Kurze Beschreibung des Wertes/Anteils des Auftrags, der an
Unterauftragnehmer vergeben werden soll: Erbringung von
Verkehrsleistungen mit Bussen im Linienverkehr
II.2)Menge und/oder Wert der Dienstleistungen:
In der Summe belaufen sich die zu vergebenden Verkehrsleistungen nach
derzeitigem Stand auf rund 380 000 Nutzzugkilometer pro Jahr für den
Straßenbahnverkehr und auf rund 8 580 000 Nutzwagenkilometer pro Jahr
für den Busverkehr (Ist 2016). Hinzu kommen bereits geplante Vorhaben
von rund 400 000 Nutzwagenkilometer pro Jahr.
II.3)Geplanter Beginn und Laufzeit des Auftrags oder Schlusstermin
Beginn: 1.1.2020
Laufzeit in Monaten: 120 (ab Auftragsvergabe)
II.4)Kurze Beschreibung der Art und des Umfangs der Bauleistungen

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Kostenparameter für Ausgleichszahlungen:

Die Ausgleichsleistungen erfolgen auf der Grundlage des
VRR-Finanzierungssystems und dem Einnahmenaufteilungsvertrag in der
jeweils gültigen Fassung. Die Richtlinie zur Finanzierung des ÖSPV im
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr [Finanzierungsrichtlinie] ist unter
[5]http://www.vrr.de/de/vrr/verbund/satzungen/index.html einsehbar.
III.1.2)Informationen über ausschließliche Rechte:
Ausschließliche Rechte werden eingeräumt: nein
III.1.3)Zuteilung der Erträge aus dem Verkauf von Fahrscheinen:
An den Betreiber vergebener Prozentsatz: 100(%) (der verbleibende
Anteil entfällt auf die zuständige Behörde)
III.1.4)Soziale Standards:
Liste von Anforderungen (einschließlich der betreffenden Arbeitnehmer,
transparenter Angaben zu ihren vertraglichen Rechten und Pflichten
sowie Bedingungen, unter denen sie als in einem Verhältnis zu den
betreffenden Diensten stehend gelten).: Der interne Betreiber hat bei
der Durchführung des öffentlichen Dienstleistungsauftrags den
Spartentarifvertrag Nahverkehr Nordrhein-Westfalen (TV-N NW) sowie den
Tarifvertrag über die zusätzliche Altersversorgung der Beschäftigten
des öffentlichen Dienstes (Altersvorsorge-TV Kommunal, ATV-K) in der
jeweils aktuellen Fassung anzuwenden. Zudem hat der interne Betreiber
die von ihm beauftragten Nachunternehmer zu verpflichten, einen für
allgemeingültig erklärten Spartentarifvertrag gemäß der Verordnung zur
Feststellung der Repräsentativität von Tarifverträgen im Bereich des
öffentlichen Personennahverkehrs (RepTVVO) anzuwenden. Der interne
Betreiber hat ferner bei der Durchführung des öffentlichen
Dienstleistungsauftrags die Anforderungen des Mindestlohngesetzes
(MiLoG) sowie des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW) in
ihrer jeweils aktuellen Fassung zu beachten und seine Nachunternehmer
zur Beachtung dieser Anforderungen anzuhalten.
III.1.5)Gemeinwirtschaftliche Verpflichtungen:
Spezifikationen: Grundlegende Festlegungen enthält die
Leistungsbeschreibung.

([6]http://www.oberhausen.de/direktvergabe_stoag)
Die Anforderungen an die Verkehre hinsichtlich Fahrplan,
Beförderungsentgelt und Standards sind gemäß § 8a Abs. 2 Satz 3 i. V.
m. § 13 Abs. 2a Sätze 2 ff. PBefG auch im Nahverkehrsplan der Stadt
Oberhausen in seiner jeweils gültigen Fassung geregelt. Ergänzend
gelten die weiteren Vorgaben des vorgenannten Nahverkehrsplans wie z.
B. zur Selbsterbringungsquote, zu Qualitätsstandards des ÖPNV-Angebots,
zur Barrierefreiheit und zur Angebotskonzeption.

Der vorstehend genannte Nahverkehrsplan steht als Download unter
folgendem Link zur Verfügung:
[7]http://www.oberhausen.de/direktvergabe_stoag. Die Festlegungen der
Nahverkehrspläne der mitbedienten Aufgabenträger gelten für die hier zu
vergebende Leistung ergänzend, soweit sie Regelungen beinhalten, die
über den Regelungsgehalt des Nahverkehrsplans der Stadt Oberhausen
hinausgehen und dort nicht schon geregelt sind.

Die Nahverkehrspläne stehen als Download unter folgendem Link zur
Verfügung: [8]http://www.oberhausen.de/direktvergabe_stoag

Des Weiteren finden die Tarifangebote des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr
Anwendung. Damit verbunden sind die Teilnahme an der
Einnahmenaufteilung im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (vgl. die
Finanzierungsrichtlinie des Verkehrsverbundes, abrufbar unter:
[9]http://www.vrr.de/de/vrr/verbund/satzungen/index.html) und der
Abschluss eines Grundvertrags mit dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr
(entsprechend dem Muster unter
[10]http://www.vrr.de/de/vrr/verbund/satzungen/index.html)
Zudem sind die geltenden Allgemeinen Beförderungsbedingungen,
Qualitätsstandards und Richtlinien des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr zu
beachten (s. Quelle oben).
Alle vorgenannten Dokumente enthalten wesentliche Anforderungen i. S.
v. § 13 Abs. 2a Sätze 3 ff. PBefG.
Eigenwirtschaftliche Anträge, die von diesen Anforderungen abweichen,
sind gemäß § 13 Abs. 2a Satz 2 PBefG zu versagen.
III.1.6)Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:

Die Bieter bzw. die Mitglieder einer Bietergemeinschaft müssen ähnliche
Leistungen bereits mindestens im Umfang von 5 000 000
Nutzwagenkilometern pro Jahr erbracht haben.
Etwaig geforderte Mindestbedingung(en):
III.2.2)Technische Anforderungen
III.3)Qualitätsziele für Dienstleistungsaufträge

Beschreibung: Einzelheiten zu den Qualitätszielen des öffentlichen
Dienstleistungsauftrags können dem Dokument Leistungsbeschreibung
entnommen werden, welches unter
[11]http://www.oberhausen.de/direktvergabe_stoag abrufbar ist.
Information und Fahrkarten:
Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit:
Zugausfälle:
Prämien und Sanktionen:
Sauberkeit des Fahrzeugmaterials und der Bahnhofseinrichtungen:
Befragung zur Kundenzufriedenheit:
Beschwerdebearbeitung:
Betreuung von Personen mit eingeschränkter Mobilität:
Sonstige:

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Verfahrensart
an einen internen Betreiber (Art. 5.2 von 1370/2007)
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen:
IV.3.2)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden
Unterlagen
IV.3.3)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
IV.3.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
verfasst werden können
IV.3.5)Bindefrist des Angebots
IV.3.6)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Name und Anschrift des gewählten Betreibers

STOAG Stadtwerke Oberhausen GmbH
Max-Eyth-Str. 62
46149 Oberhausen
Deutschland
Telefon: +49 2088358200
Internet-Adresse: [12]http://www.stoag.de

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Zusätzliche Angaben:
A. Erläuterungen zur Gruppe von Behörden und zur Beschaffung durch den
VRR im Auftrag der mitbedienten Aufgabenträger:
Der Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und seine
Zweckverbandsmitglieder sind eine Gruppe von Behörden im Sinne von Art.
2 lit. b) VO (EG) Nr. 1370/2007. Sie stellen insoweit integrierte
Verkehrsdienste sicher, für die ein Informationsdienst, eine einzige
Fahrausweisregelung und ein koordinierter Fahrplan bestehen.
Die Stadt Oberhausen ist Mitglied im Zweckverband Verkehrsverbund
Rhein-Ruhr (VRR). Sie ist als öffentlicher Aufgabenträger für die
Planung, Organisation und Ausgestaltung des ÖPNV gemäß § 3 Abs. 1 ÖPNVG
NRW zuständig. Im Rahmen dieser Zuständigkeit legt sie in Abstimmung
mit den mitbedienten Aufgabenträgern die von dem jeweiligen
Verkehrsunternehmen zu erbringenden Leistungen und die
gemeinwirtschaftlichen Verpflichtungen fest.
Die Zweckverbandsmitglieder haben dem VRR die Aufgabe der Finanzierung
des ÖPNV zur Wahrnehmung im eigenen Namen übertragen. Im Rahmen dieser
übertragenen Aufgabe gewährt der VRR den Verkehrsunternehmen
Ausgleichsleistungen für die Erfüllung gemeinwirtschaftlicher
Verpflichtungen im Sinne von Art. 3 Abs. 1 VO (EG) Nr. 1370/2007. Zudem
führt der VRR im Namen und im Auftrag der Zweckverbandsmitglieder
Direktvergaben durch. In diesem Rahmen stellt der VRR gegenüber dem
ausgewählten Verkehrsunternehmen fest, dass eine Betrauung vorliegt und
erlässt einen Bescheid gemäß der Finanzierungsrichtlinie des VRR.
Hinweis auf die Frist für eigenwirtschaftliche Anträge:
Gemäß § 12 Abs. 6 Satz 1 PBefG ist der Antrag auf Erteilung einer
Genehmigung für eigenwirtschaftliche Verkehre mit Straßenbahnen,
Obussen oder Kraftfahrzeugen im Linienverkehr spätestens 3 Monate nach
dieser Vorabbekanntmachung zu stellen.
C. Vergabe als Gesamtleistung:
Die Vergabe der Verkehrsleistung erfolgt als Gesamtleistung (vgl. § 8a
Abs. 2 Satz 4 i. V. m. § 13 Abs. 2a Satz 2 PBefG). Eigenwirtschaftliche
Anträge können sich nur auf die Gesamtleistung, nicht aber auf
Teilleistungen, beziehen (vgl. § 13 Abs. 2a Satz 2 PBefG).
VI.2)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.2.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147 Münster
Deutschland
E-Mail: [13]vergabekammer@brms.nrw.de
Telefon: +49 2514111691
Internet-Adresse:
[14]http://www.brms.nrw.de/de/wirtschaft_finanzen_kommunalaufsicht/verg
abekammer_westfalen/index.html
Fax: +49 2514112165
VI.2.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die
Fristen für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ergeben sich
aus den §§ 135 und 160 GWB, welche auch bei Vergaben nach Art. 5 Abs. 2
bis 5 der VO (EG) Nr. 1370/2007 anwendbar sind (vgl. § 8 Abs. 7 Satz 1
PBefG). Diese Bestimmungen des GWB lauten wie folgt:
§ 135 Unwirksamkeit:
(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der
öffentliche Auftraggeber:
1. gegen § 134 verstoßen hat; oder
2. den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im
Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund
Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem
Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist;
(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn
sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der
Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen
Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als
sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der
Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union
bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit
30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union;
(3) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 Nummer 2 tritt nicht ein, wenn:
1. der öffentliche Auftraggeber der Ansicht ist, dass die
Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im
Amtsblatt der Europäischen Union zulässig ist;
2. der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der
Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet,
den Vertrag abzuschließen; und
3. der Vertrag nicht vor Ablauf einer Frist von mindestens zehn
Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser
Bekanntmachung, abgeschlossen wurde.
Die Bekanntmachung nach Satz 1 Nummer 2 muss den Namen und die
Kontaktdaten des öffentlichen Auftraggebers, die Beschreibung des
Vertragsgegenstands, die Begründung der Entscheidung des Auftraggebers,
den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im
Amtsblatt der Europäischen Union zu vergeben, und den Namen und die
Kontaktdaten des Unternehmens, das den Zuschlag erhalten soll,
umfassen.
§ 160 Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein;
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden;
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
unberührt.
VI.2.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt

Vergabekammer Westfalen
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147 Münster
Deutschland
E-Mail: [15]vergabekammer@brms.nrw.de
Telefon: +49 2514111691
Internet-Adresse:
[16]http://www.brms.nrw.de/de/wirtschaft_finanzen_kommunalaufsicht/verg
abekammer_westfalen/index.html
Fax: +49 2514112165
VI.3)Bekanntmachung der Auftragsvergabe:
VI.4)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
4.12.2017

References

1. mailto:OePNV_Finanzierung@vrr.de?subject=TED
2. http://www.vrr.de/
3. http://www.oberhausen.de/
4. http://www.oberhausen.de/direktvergabe_stoag
5. http://www.vrr.de/de/vrr/verbund/satzungen/index.html
6. http://www.oberhausen.de/direktvergabe_stoag
7. http://www.oberhausen.de/direktvergabe_stoag
8. http://www.oberhausen.de/direktvergabe_stoag
9. http://www.vrr.de/de/vrr/verbund/satzungen/index.html
10. http://www.vrr.de/de/vrr/verbund/satzungen/index.html
11. http://www.oberhausen.de/direktvergabe_stoag
12. http://www.stoag.de/
13. mailto:vergabekammer@brms.nrw.de?subject=TED
14. http://www.brms.nrw.de/de/wirtschaft_finanzen_kommunalaufsicht/vergabekammer_westfalen/index.html
15. mailto:vergabekammer@brms.nrw.de?subject=TED
16. http://www.brms.nrw.de/de/wirtschaft_finanzen_kommunalaufsicht/vergabekammer_westfalen/index.html

 
 
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