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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Schwäbisch Gmünd - Bauarbeiten für Schwimmbäder
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017120709232173860 / 488712-2017
Veröffentlicht :
07.12.2017
Angebotsabgabe bis :
12.01.2018
Dokumententyp : Öffentliche Baukonzessionen
Vertragstyp : Bauauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Produkt-Codes :
45212212 - Bauarbeiten für Schwimmbäder
DE-Schwäbisch Gmünd: Bauarbeiten für Schwimmbäder

2017/S 235/2017 488712

Konzessionsbekanntmachung

Bauauftrag
Richtlinie 2014/23/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Bäderbetriebe Schwäbisch Gmünd GmbH (zugleich handelnd für die Stadt
Schwäbisch Gmünd)
Bürgerstr. 5
Schwäbisch Gmünd
73525
Deutschland
Kontaktstelle(n): Frau Isabel Barth
Telefon: +49 71716038310
E-Mail: [1]isabel.barth@stwgd.de
Fax: +49 71716038319
NUTS-Code: DE11D

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://www.stwgd.de/baeder.html
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.stwgd.de/baeder.html
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Bühner & Partner Rechtsanwälte mbB
Albrecht-Dürer-Platz 4
Nürnberg
90403
Deutschland
Kontaktstelle(n): RA Arnd Bühner / RA Tobias Jordan
Telefon: +49 9112558650
E-Mail: [4]jordan@buehner-rae.de
Fax: +49 91125586529
NUTS-Code: DE254

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]http://buehner-rae.de/
Bewerbungen oder gegebenenfalls Angebote sind einzureichen an die oben
genannten Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Öffentlicher Auftraggeber nach § 99 Nr. 2 GWB bzw. § 99 Nr. 1
GWB
I.5)Haupttätigkeit(en)
Verteidigung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Konzession für den Neubau eines Hallenbades am Gleispark im Rahmen
eines Investorenmodells.
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45212212
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Bäderbetriebe Schwäbisch Gmünd GmbH plant, eine Konzession für
Planung, Neubau, Finanzierung und Betrieb eines Hallenbades
einschließlich Instandhaltung und Attraktivierung zu vergeben. Das neue
Hallenbad muss ebenso wie das bestehende Hallenbad die
Grundversorgung der Bevölkerung sicherstellen. Neben der
Grundversorgungsfunktion sind weitere attraktivitätssteigernde Angebote
erwünscht. Die Bäderbetriebe sind bereit, für die
Grundversorgungsfunktion des Bades und für die Übernahme einer
Betriebspflicht durch den Betreiber bis zu 30 Jahre eine jährliche
Zuzahlung zu leisten, die sich an der Höhe des derzeitigen
Betriebsdefizits des bestehenden Hallenbades (ca. 1 700 000 EUR p. a.)
orientiert.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Diese Konzession ist in Lose aufgeteilt: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE11D
Hauptort der Ausführung:

Schwäbisch Gmünd
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

(1) Konzessionsgegenstand sind Planung, Neubau, Finanzierung, Betrieb
und Unterhaltung eines Hallenbades am Standort Gleispark in Schwäbisch
Gmünd. Neben dem Grundversorgungsbereich können weitere Badebereiche
zur Attraktivitätssteigerung errichtet werden.

(1.1) Der Grundversorgungsbereich muss mindestens Folgendes umfassen:

(1.1.1) Wettkampftauglicher Schwimmerbereich (8 Bahnen) und ein
Lehrschwimmbereich,

(1.1.2) Eltern-Kind-Bereich mit Kleinkinderbecken,

(1.2) Gewünscht ist, die Grundversorgung mittels eines
multifunktionalen Beckens mit 50 m Länge und integriertem
Lehrschwimmbecken zu realisieren.

Weitere Badebereiche, insb. mit den Schwerpunkten Erholung, Familie,
Wellness und Gesundheit können zur Steigerung der Attraktivität und
Wirtschaftlichkeit des Bades ergänzt werden.

(2) Der Konzessionär übernimmt das Betreiberrisiko und eine
Betriebspflicht sowie eine Pflicht zur fortlaufenden Instandhaltung und
Attraktivierung für das gesamte Bad.

(3) Die maximale Zuzahlung der Bäderbetriebe an den Konzessionär
orientiert sich am derzeitigen Betriebsdefizit des Hallenbades (ca. 1
700 000 EUR p. a.).

(4) Die Stadt ist grundsätzlich bereit, die Zahlungsverpflichtung der
Bäderbetriebe kreditmäßig abzusichern.

(5) Die Bäderbetriebe streben für einen Teil der Mitarbeiter des
bestehenden Hallenbades (derzeit 31 Mitarbeiter, 20
Vollzeitäquivalente) eine Weiterbeschäftigung beim Konzessionär an.
Gegebenenfalls soll eine Personalgestellungsvereinbarung abgeschlossen
werden, deren Konditionen im Dialog ermittelt werden.

(6) Die Bäderbetriebe werden dem Konzessionär ein Erbbaurecht gewähren.
Als Erbbauzins gehen die Bäderbetriebe von derzeit 5,20 EUR/qm p. a.
aus. Dieser wird Gegenstand des Dialogs sein.

(7) Die Vergabe des Konzession steht unter folgenden Bedingungen, d. h.
bei Nichteintritt einer Bedingung muss das Verfahren aufgehoben werden:

(7.1) Erhalt der Vorsteuerabzugsberechtigung durch die Bäderbetriebe
für die Zuzahlung an den Konzessionär und Sicherstellung der
Verrechnung der Zuzahlung an den Konzessionär im Rahmen des
steuerlichen Querverbundes der Stadtwerke, beides muss durch eine
Finanzamtsauskunft nachgewiesen werden.

(7.2) Genehmigung der kreditmäßigen Absicherung des Rechtsgeschäfts
durch die Rechtsaufsichtsbehörde nach § 87 Abs. 5 GO BW.

(7.3) Billigung des Transaktionsabschlusses durch den Gemeinderat bzw.
einen Bürgerentscheid und den Aufsichtsrat der Bäderbetriebe.

(7.4) Sicherstellung der Einhaltung der Vertragspflichten des
Konzessionärs in der Planungs-, Bau- und Betriebsphase.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die Konzession wurde vergeben auf der Grundlage der Kriterien, die in
den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder
zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog
aufgeführt sind
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit der Konzession
Laufzeit in Monaten: 360
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen, Angabe der
erforderlichen Informationen und Dokumente:

Für die Bewerbung zur Teilnahme am Wettbewerb werden
Teilnahmeunterlagen (Bewerbungsbogen und Formblätter) zur Verfügung
gestellt. Die Bewerbung hat unter Verwendung dieser Teilnahmeunterlagen
zu erfolgen. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Ggfs.
sind Nachweise zu ergänzen.

A. Für die Bereiche Planung, Bau und Betrieb sind vom jeweiligen
Unternehmen, das die Teilleistung erbringt, folgende Angaben zu machen:

Erklärung, dass keine zwingenden (§ 123 GWB) oder fakultativen
Ausschlussgründe vorliegen, bzw. Selbstreinigungsmaßnahmen (§ 125 GWB)
vorgenommen wurden und/oder der zulässige Zeitraum für Ausschlüsse (§
126 GWB) verstrichen ist.

Auszüge aus Berufs- oder Handelsregister, Gewerbezentralregisterauszug
nach § 150 Abs. 1 GewO.

Bewerbergemeinschaften haben durch gemeinsam unterzeichnete Erklärung
einen verantwortlichen Ansprechpartner zu nennen und die Rechtsform der
Gemeinschaft eindeutig zu bezeichnen. Alle Nachweise dürfen nicht älter
als sechs Monate sein.

Ausländische Bewerber haben entsprechende Nachweise ihres
Herkunftslandes in deutscher Sprache vorzulegen.

Bewerbergemeinschaften müssen die geforderten Nachweise, Erklärungen
und sonstige Angaben von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft
einreichen. Bewerbergemeinschaften müssen zudem die Erklärung zur
Bewerbergemeinschaft ausfüllen.

B. Nachunternehmer, auf deren Referenzen oder Umsätze sich ein
Einzelbewerber oder eine Bewerbergemeinschaft berufen will
(eignungsrelevante Nachunternehmer), müssen zusätzlich zu Angaben zu
den Referenzen und Umsätzen die oben unter Ziff. A. genannten Angaben
machen und eine Nachunternehmererklärung abgeben. Auf die Regelung des
§ 25 Abs. 3 KonzVgV wird hingewiesen.

C. Für den Teilbereich Finanzierung ist eine unverbindliche Angabe des
beabsichtigten Finanzierungspartners ausreichend. Der
Finanzierungspartner kann im Laufe des Vergabeverfahrens ausgewechselt
werden; eine Festlegung des Finanzierungspartners muss erst unmittelbar
vor Zuschlagserteilung erfolgen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien, Angabe der
erforderlichen Informationen und Dokumente:

Zusammensetzung, Rechtsform und Organisation einer eventuell gebildeten
Bietergemeinschaft und Absicherung einer im Falle der
Zuschlagserteilung zu gründenden Projektgesellschaft gegen Insolvenz.

Umsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er
Planung, Bau und Betriebsleistungen betrifft, die mit den zu
vergebenden Leistungen vergleichbar sind. Zahl der in den letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten
Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufsgruppen.

Darstellung der Fachkunde mittels Referenzen aus den letzten 10
abgeschlossenen Geschäftsjahren (Zeitraum, Investitionsvolumen,
Tätigkeiten) jeweils für Planungs-, Bau- und Betriebsleistungen, die
mit den zu vergebenden Leistungen (Planung, Bau, Betrieb) vergleichbar
sind (Größe, Anspruch an Ausführungsfristen, Gestaltung, technischer
Wert).

Die Eignungskriterien teilen sich in die Bereiche Planung, Bau und
Betrieb und werden mit insgesamt maximal 90 Bewertungspunkten (BP)
bewertet.

Je Referenz Planung Hallenbad 1 bis 5 BP auf Basis des
Investitionsvolumens und der erbrachten Planungsleistungen sowie eines
aussagekräftigen Referenzschreibens des Auftraggebers und des
Erbringens der Leistungsphasen 1-8, Bewertung von jeweils 6 Referenzen
mit jeweils maximal 5 BP, also insgesamt maximal 30 BP.

Je Referenz Bau Hallenbad 1 bis 5 BP auf Basis der Herstellungskosten
sowie eines aussagekräftigen Referenzschreibens des Auftraggebers und
des Erbringens von Generalunternehmerleistungen im Rahmen einer
kombinierten Ausschreibung von Planungs-, Bau- und ggfs.
Finanzierungsleistungen, Bewertung von jeweils 6 Referenzen mit jeweils
maximal 5 BP, also insgesamt maximal 30 BP.

Je Referenz Betrieb Hallenbad 1 bis 5 BP, jeweils auf Basis des
Erbringens wesentlicher Betreiberleistungen sowie eines
aussagekräftigen Referenzschreibens des Auftraggebers und der Übernahme
von Betriebsrisiken, Bewertung von jeweils 6 Referenzen mit jeweils
maximal 5 BP, also insgesamt maximal 30 BP.

Für qualitative Schlechtleistungen bei den genannten Referenzen kann
ein Abzug von Bewertungspunkten erfolgen. Zur Überprüfung der
Referenzen sind Ansprechpartner und Telefonnummern bei den jeweiligen
Auftraggebern der Referenzobjekte zu nennen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien, Angabe der
erforderlichen Informationen und Dokumente:

Für die Ausführung der zu vergebenden Leistungen zur Verfügung stehende
technische Ausrüstung (Eigenerklärung). Für die Leitung und Aufsicht
vorgesehenes technisches Personal, Ausbildungsnachweis und
Bescheinigung über die berufliche Befähigung der Unternehmer und der
Führungskräfte des Unternehmers, insbesondere der für die
Teilleistungen verantwortlichen Personen.
III.1.5)Angaben über vorbehaltene Konzessionen
III.2)Bedingungen für die Konzession
III.2.2)Bedingungen für die Konzessionsausführung:
III.2.3)Angaben zu den für die Ausführung der Konzession
verantwortlichen Mitarbeitern

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für die Einreichung der Bewerbungen oder den
Eingang der Angebote
Tag: 12/01/2018
Ortszeit: 12:00
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Zur Vergabe der Konzession wird ein wettbewerblicher Dialog mit
vorgeschaltetem EU-weitem Teilnahmewettbewerb durchgeführt (§ 12 Abs. 1
KonzVgV i. V. m. § 119 Abs. 6 GWB).

Es ist beabsichtigt, drei bis fünf Bewerber zur Dialogphase zuzulassen.
Die im Teilnahmewettbewerb eingereichten Unterlagen werden nicht
zurückgesandt, Aufwendungen werden nicht erstattet. Allerdings wird
jedem Dialogteilnehmer, der substantiierte Vorschläge im Rahmen der
Stufe 2 (wettbewerblicher Dialog), Dialogrunde 2
(Architektur/Betreiberkonzept/Finanzen) unterbreitet, insbesondere
Modelle und Zeichnungen in der geforderten Qualität erstellt, jedoch
nicht den Zuschlag bekommt, von den Bäderbetrieben ausschließlich ein
pauschaler Aufwendungs-/Vergütungsersatz in Höhe von 10 000 EUR zzgl.
gesetzlicher Umsatzsteuer gewährt.

Die Teilnahmeanträge sind mit dem vom Konzessionsgeber vorgegebenen
Bewerbungsformblatt (abrufbar auf der unter Ziffer I.3) aufgeführten
Internetadresse) und den geforderten Erklärungen und Nachweisen
zwingend innerhalb der Bewerbungsfrist in Textform, d. h. per E-Mail
mit einem gescannten Anhang (unterschriebener Teilnahmeantrag und ggfs.
erforderliche Nachweise als pdf-Datei), an die unter I.3) genannte
Kontaktstelle zu versenden. Maßgeblich zur Fristwahrung ist der Eingang
des E-Mails.

Fehlende Erklärungen und Nachweise können zum Ausschluss aus dem
Verfahren führen, eine Nachforderung bleibt vorbehalten.

Weitere Unterlagen werden vom Auftraggeber nicht zur Verfügung
gestellt.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Baden-Württemberg
Kapellenstr. 17
Karlsruhe
76131
Deutschland
Telefon: +49 7219264049
E-Mail: [6]poststelle@rpk.bwl.de
Fax: +49 7219263985

Internet-Adresse:[7]http://www.rp-karlsruhe.de/servlet/PB/menu/1159131/
index.html
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist entsprechend
§ 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB
bleibt unberührt;

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden;

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrages nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2
GWB bleibt unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
05/12/2017

References

1. mailto:isabel.barth@stwgd.de?subject=TED
2. https://www.stwgd.de/baeder.html
3. https://www.stwgd.de/baeder.html
4. mailto:jordan@buehner-rae.de?subject=TED
5. http://buehner-rae.de/
6. mailto:poststelle@rpk.bwl.de?subject=TED
7. http://www.rp-karlsruhe.de/servlet/PB/menu/1159131/index.html

 
 
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