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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Frankfurt am Main - Umzugsdienste
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017120709130673223 / 488116-2017
Veröffentlicht :
07.12.2017
Angebotsabgabe bis :
19.01.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
98392000 - Umzugsdienste
DE-Frankfurt am Main: Umzugsdienste

2017/S 235/2017 488116

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Klinikum Frankfurt Höchst
Gotenstraße 6-8
Frankfurt am Main
65929
Deutschland
Kontaktstelle(n): Frau Dorothee Leinberger
E-Mail: [1]vergabeinfo@KlinikumFrankfurt.de
NUTS-Code: DE712

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://www.klinikumfrankfurt.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YHVYLDC
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
BOS Projektmanagement GmbH
Kramerstraße 11
Hannover
30159
Deutschland
Kontaktstelle(n): Frau Melanie Zepp
Telefon: +49 511165883-41
E-Mail: [4]melanie.zepp@bos-pm.de
Fax: +49 511165883-49
NUTS-Code: DE92

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]www.bos-pm.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Klinikum Frankfurt Höchst
Gotenstraße 6-8
Frankfurt am Main
65929
Deutschland
Kontaktstelle(n): Frau Dorothee Leinberger
E-Mail: [6]vergabeinfo@KlinikumFrankfurt.de
NUTS-Code: DE712

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]https://www.klinikumfrankfurt.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

KFH Umzugsplanung/ -management.
Referenznummer der Bekanntmachung: 6675/12
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
98392000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Erstellung einer Umzugsplanung im Rahmen des Neubaus des Klinikums
Frankfurt Höchst
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE712
Hauptort der Ausführung:

Frankfurt am Main
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Klinikum Frankfurt Höchst schreibt im Zusammenhang der baulichen
Fertigstellung des Neubaus am Standort Höchst die Planungsleistungen
für eine detaillierte Umzugs- und Inbetriebnahmeplanung, das
Umzugsmanagement aus.

Ziel der Beauftragung ist die Vorbereitung und Absicherung einer
reibungslosen Inbetriebnahme und eines weitestgehend reibungslosen
Umzugs vom Bestands-Klinikum und Einrichtungen des KFH am neuen
Standort als eine Voraussetzung für den Inbetriebnahmeprozess.

Der zu vergebende Auftrag betrifft die in diesem Zusammenhang
notwendige Umzugsplanung, Vorbereitung und Durchführungsbegleitung
(Umzugsmanagement).

Mit knapp 800 Betten ist das Klinikum nach der Universitätsklinik
Frankfurt, das zweitgrößte Krankenhaus in Frankfurt am Main.

Das Klinikum ist der spätere Nutzer und Betreiber des
Krankenhausneubaus. Errichtet wird der Neubau durch die ZEG mbH, welche
eine Tochtergesellschaft der KFH ist.

In Bezug auf den Neubau des Klinikums Frankfurt Höchst soll die
Umzugsplanung und Durchführungsbegleitung beauftragt werden.

Bei der Baumaßnahme handelt es sich um den Neubau des Klinikums
Frankfurt Höchst. Das Baugrundstück liegt benachbart zu dem jetzigen
Klinikgelände. Lagepläne der Bestandsgebäude und des Neubaus liegen der
Ausschreibung bei.

Der neu zu erstellende Krankenhausneubau ist als Krankenhaus der
höchsten Versorgungsstufe ausgelegt. Aufgrund der veralteten
Bausubstanz und der ungünstigen baulichen Struktur ist ein Ersatzneubau
östlich des bestehenden Gebäudekomplexes in Errichtung geplant. Der
Umfang des Gebäudes umfasst 81 139 m² BGF und 34 371 m² NF, aufgeteilt
auf 7 Geschosse (E-1 E06) zzgl. Hubschrauberlandeplatz und beinhaltet
Betten- und Funktionstrakte. Der Neubau wird im Passivhausstandard
hergestellt. Der Umzug ist vom bestehenden Klinikgelände in das neu
errichtete Klinikum durchzuführen.

Der Generalunternehmer führt die technische Inbetriebnahme durch. Im
Anschluss daran erfolgt die medizinische Inbetriebnahme. Die Umzüge
finden zum Abschluss der medizinischen Inbetriebnahme statt. Es kann
erforderlich werden, dass einzelne Bereiche vorab umgezogen werden
müssen. In der Umzugsplanung sind sowohl der Neubau als auch der
Bestand (Haus A, B, C, D, K) Bestandteil der Ausschreibung. Die Liste
für den Umzugsbereich der Bestandsgebäude und des Neubaus liegt der
Ausschreibung bei. Die Veranschaulichung der umzuziehenden Bereiche ist
jedoch nicht abschließend. Die Umzüge erfolgen im laufenden Betrieb.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Qualitätssicherungskonzept / Gewichtung: 40
Qualitätskriterium - Name: Personaleinsatzkonzept / Gewichtung: 30
Preis - Gewichtung: 30
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 44
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Teilnehmer am Verhandlungsverfahren erfolgt auf
Grundlage der unter III.1.1.) bis III.1.3.) geforderten Angaben zur
Zuverlässigkeit, finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit
sowie zur fachlichen Eignung. Weitere Einzelheiten enthalten die
Bewerberbögen und die Bewertungsmatrix, welche beide unter der in I.3.)
genannten Kontaktstelle anzufordern sind.

Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren. Zunächst
wird.

(1) Geprüft, ob die Bewerbungen den formalen Anforderungen genügen.
Unvollständige Bewerbungen, die trotz ggf. erfolgter Nachforderungen
von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht
berücksichtigt werden.

(2) Anschließend wird beurteilt, ob die Bewerber/ Bewerbergemeinschaft
nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen grundsätzlich geeignet
erscheinen, die in Rede stehenden Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen
und keine Ausschlussgründe gem. §§123 ff. GWB vorliegen.

(3) Sollten mehr als 3 Bewerber / Bewerbergemeinschaften die
Mindestanforderungen erfüllen und damit grundsätzlich als geeignet
gelten, wird der Auftraggeber die am besten geeigneten Bewerber /
Bewerbergemeinschaften anhand der nachfolgenden Kriterien und der
prozentual angegebenen Gewichtung hinsichtlich des Grades ihrer Eignung
bewerten. Für diese vergleichende Wertung sind die von den Bewerbern
genannten Nachweise wie folgt maßgeblich:

a) Erklärung über den Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags
(netto): 10 % (siehe Ziff. III.1.2 der EU-Bekanntmachung);

b) Fachliche Qualifikation der Projektleitung und stellv.
Projektleitung: 20 % (siehe Ziff. III.1.3 der EU-Bekanntmachung):

Aa) Projektleitung (Berufserfahrung nach Projekten und Berufsjahren);

Bb) Stellvertretende Projektleitung (Berufserfahrung nach Projekten und
Berufsjahren);

c) Anzahl der im Bereich der abgefragten Tätigkeit in den letzten 3
Jahren durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter (ohne freie
Mitarbeiter und Praktikanten): 10 % (siehe Ziff. III.1.3 der
EU-Bekanntmachung);

d) 3 unterschiedliche unternehmensspezifische Referenzen: 60 % (siehe
Ziff. III.1.3 der EU-Bekanntmachung), gewertet nach:

Aa) Referenzen 1-3:

Aaa) Auftraggeber (öffentlich=Höchstbewertung; Wichtung: 5 %).

Bbb) Komplexität des Auftrags (Wichtung=15 %):

1. Anzahl Fachbereiche (Für die Höchstbewertung in diesem Kriterium
sind mind. 11 Fachbereiche erf.; Wichtung 7,5 %);

2. Leistungsumfang (Für die Höchstbewertung in diesem Kriterium sind
bei 6 Fachbereiche, Güter- und Patientenumzug. erf.; Wichtung 7,5 %);

Ccc) Planung von Umzügen (Ja=Höchstbewertung; Wichtung: 10 %);

Ddd) Vorbereitung von Umzügen (Ja=Höchstbewertung; Wichtung: 10 %);

Eee) Begleitung von Umzügen (Ja=Höchstbewertung; Wichtung: 10 %);

Fff) Projektgröße NF in m² (Für die Höchstbewertung in diesem Kriterium
sind mind. über 25 000 m² Nutzungsfläche. erf.; Wichtung 10 %).

Die Angaben in den Referenzen werden sowohl für die Eignungsprüfung als
auch für die Auswahl der Bewerber verwendet. Der Auftraggeber ist der
Ansicht, dass 3 Referenzen ausreichend sind. Werden mehr als 3
Referenzen eingereicht, werden nur die besten 3 Referenzen in die
Wertung aufgenommen.

Die Bewertungsmatrix ist in den Bewerbungsbogen integriert. Innerhalb
der gewichteten Kriterien werden, entsprechend den mit den
eingereichten Unterlagen gemachten Angaben, jeweils bis zu 6 Punkte
vergeben. Die Punktezahl wird mit der jeweiligen Gewichtung des
Kriteriums multipliziert. Die Gesamtzahl der Punkte wird durch Addition
aller gewichteten Punktzahlen der Kriterien ermittelt. Die maximal
erreichbare Punktzahl beträgt 600.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die Bewerbungen und spätere Angebote können nur in Papierform auf dem
Postweg und nicht elektronisch eingereicht werden.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Bewerbungen sind nur mit diesem Teilnahmeantrag möglich. Formlose
Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Der Teilnahmeantrag ist
vollständig ausgefüllt und von dem Büroinhaber, einem Geschäftsführer
oder dementsprechend bevollmächtigten Vertreter unterschrieben
einzureichen. Bei juristischen Personen (im Falle einer GmbH durch
Vorlage eines Handelsregisterauszuges) ist der Nachweis der
Unterschriftsberechtigten einzureichen.

Auszug aus dem Handelsregister oder eine diesbezügliche Kopie, soweit
der Bewerber bzw. das Mitglied der Bewerbergemeinschaft im
Handelsregister eingetragen ist; anderenfalls vergleichbarer Nachweis
für die Existenz und den Gegenstand des Unternehmens. Der Auszug aus
dem Handelsregister bzw. der vergleichbare Nachweis darf zum Zeitpunkt
des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge (siehe Ziff.
IV.2.2) der EU-Bekanntmachung) nicht älter als 3 Monate sein.

Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die
in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen,
werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in
Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.

Zur Prüfung der Eignung fordert die Vergabestelle zur Abgabe der
nachstehend näher beschriebenen Nachweise und Unterlagen auf. Es wird
darauf hingewiesen, dass die geforderten Unterlagen mit der Bewerbung
einzureichen sind. Beizubringende Nachweise/Bescheinigungen müssen
gültig sein.

Soweit sie keine bestimmte Gültigkeitsdauer aufweisen, dürfen sie,
gerechnet vom Ablauf der Angebotsfrist nicht älter als 3 Monate sein.
Enthält die Bescheinigung kein Datum, ist sie als Nachweis ungeeignet.

Beruft sich der Bewerber auf die Fachkunde und Leistungsfähigkeit eines
Nachunternehmers, so sind die jeweiligen Nachweise für den
Nachunternehmer zu erbringen bzw. die Bewerberformulare durch den
Nachunternehmer auszufüllen. In diesem Fall ist die Eigenerklärung auch
durch den Nachunternehmer zu Erbringen, hierzu ist das Bewerberformular
Nachunternehmererklärung zu verwenden.

Folgende Nachweise sind einzureichen:

Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen,

Nachunternehmererklärung soweit sich der Bewerber auf die Fachkunde
und Leistungsfähigkeit von Nachunternehmern beruft,

Bietergemeinschaften haben zudem eine Bevollmächtigung ihres
Vertreters abzugeben.

Im Falle von Bewerbergemeinschaften sind die o. g. Nachweise von jedem
Unternehmen einzureichen.

Bewerbungen müssen zudem die unter Ziffer III.1.2 und III.1.3
aufgeführten Nachweise der Eignung enthalten.

Der Auftraggeber behält sich vor, etwaig fehlende Unterlagen
nachzufordern oder den Bewerbern die Möglichkeit einzuräumen, fehlende
oder unvollständige unternehmensbezogene Unterlagen zu vervollständigen
oder zu korrigieren (vgl. § 56 VgV). Dabei werden alle Bewerber gleich
behandelt. Die Teilnahmeanträge werden nicht zurückgesandt.

Die Auswahl der Bewerber erfolgt gemäß § 51 Abs. 1 VgV anhand der
Angaben zur wirtschaftlichen, finanziellen sowie technischen
Leistungsfähigkeit. Sollten sich mehr als 3 geeignete Bewerber
bewerben, so erfolgt die Auswahl anhand der in den Bewerbungsunterlagen
beiliegenden Bewertungsmatrix.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz in dem
Tätigkeitsbereich des Auftrags (netto):

Erklärung über den Netto-Umsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft
aufgegliedert in:

a) Netto-Gesamtumsatz und;

b) den Netto-Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags jeweils
bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre, sofern entsprechende Angaben
verfügbar sind.

Hinweis: Im Teilnahmewettbewerb sind für die Höchstbewertung im
Kriterium Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags
durchschnittlich über 750 000 EUR netto erforderlich, gebildet aus den
Gesamtumsätzen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Kriterium
zur Wertung: Wichtung (10 %).

2) Eigenerklärung zum Jahr der Unternehmers-/Bürogründung.

3) Nachweis über das Bestehen und die Höhe einer Berufs- oder
Betriebshaftpflichtversicherung in Höhe der Mindestdeckungssummen oder
Erklärung eines in der EU zugelassenen Versicherungsunternehmens, im
Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit den
Mindestdeckungssummen mit dem Bewerber / dem Mitglied der
Bewerbergemeinschaft abzuschließen.

Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die
in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen,
werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in
Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.

Der AG wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge summarisch
auf Vollständigkeit prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass
Teilnahmeanträge unvollständig sind, kann der AG die betreffenden
Bewerber nach pflichtgemäßem Ermessen auffordern, entsprechende
Unterlagen innerhalb einer kurzen, für alle Bewerber einheitlichen
Frist nachzureichen. Steht die Eignung aufgrund der dem AG bei
Fristablauf vorliegenden Unterlagen nicht fest, werden die Bewerber vom
Verfahren ausgeschlossen. Dieses Recht zur Nachforderung von Unterlagen
begründet indes keine Verantwortung des AG für die Vollständigkeit der
Teilnahmeanträge. Haftungsansprüche aus einer fahrlässig versäumten
Nachforderung von Unterlagen sind ausgeschlossen.

Jeder Bewerber bleibt für den Nachweis seiner Eignung und die
Vollständigkeit seines Teilnahmeantrages allein verantwortlich.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 1) Mindestkriterium: 500 000 EUR netto für Umsatz in dem
Tätigkeitsbereich des Auftrags;

Zu 3) Die Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung muss
Mindestdeckungssummen (jeweils jährlich zweifach maximiert) in Höhe von
1 500 000 EUR für Personenschäden und 1 500 000 EUR für sonstige
Schäden (Sach- und Vermögensschäden) aufweisen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die nachst. Angaben und Erkl. sind von den Bew. bzw. den Mitgliedern
der Bewerbergem. vorzulegen:

1. Personelle Ausstattung:

a) Personelle Ausstattung:

Leistungsfähigkeit des Büros gemäß §46 (3) Nr. 8 VgV: Aufstellung der
vom Bewerber im Bereich der angefragten Tätigkeit in den letzten 3
Jahren durchschn. beschäftigten MA (ohne freie MA und Praktikanten);

Hinweis: Für die Höchstbew. in diesem Kriterium sind im Durchschnitt
mind. 6 Beschäftigte und Führungspers. erf.; (Wichtung 10 %).

b) Fachl. Qualifikation der PL und der stellv. PL:

Zu den benannten Personen, die die ausgeschriebene Dienstleistung tats.
erbringen sollen, sind folg. Nachweise erforderlich:

Aa) Vorlage der Berufszul. der PL und der stellv. PL;

Bb) Angaben zur Berufserf. der PL und der stellv. PL in Jahren
(Unterkrit. zur Wertung im Teilnahmewettbewerb: Wichtung je 5 %) sowie.

cc) personenbezogene vergleichbare Referenzen jeweils für die PL und
die stellv. PL über früher ausgeführte vergl. Dienstleistungsaufträge
(Unterkrit. zur Wertung im

Teilnahmewettbewerb: Wichtung je 5 %).

c) Alle Referenzen müssen mit der Aufgabenstellung hinsichtl.
Schwierigkeit und Leistungsumfang vergleichbar sein. Als vergleichbar
werden folgende Punkte angesehen:

Aa) Referenzen mit mind. 5 parallel umzuziehenden
Fachkliniken/Fachbereichen.

Bb) Referenzen mit mind. 200 umzuziehenden Planbetten.

cc) innerhalb der Referenzen sollten Erfahrungen bei der Planung,
Vorbereitung und Durchführung von Umzügen mit folg. Funktionsbereichen
nachgewiesen werden:

Aaa) Radiologie;

Bbb) Kinderzentrum mit Kindernotaufnahme;

ccc) Neurologisches Zentrum;

Ddd) Operatives Zentrum;

Eee) Intensiv- und Intermediate Care und;

Fff) Allgemeinpflege.

Für die als PL und stellv. PL benannten Personen, die verpflichtend für
den Auftrag zur Verfügung gestellt werden, wird für jede Person der
Nachweis der Berufszulassung/Befähigung berufl.

Qualifikation, geführt. Dazu wird im Teilnahmeantrag ein Formblatt zur
Verfügung gestellt, das zwingend zu verwenden ist.

2. Unternehmensbezogene Erfahrung:

Erklärung über 3 untersch. unternehmensspez. Referenzen: 60 %, gewertet
nach:

Aa) Referenz 1-3 (Wichtung je Referenz 20 %):

Aaa) AG (öffentlich=Höchstbew.; Wichtung: 5 %);

Bbb) Komplexität des Auftrags (Wichtung=15 %):

1. Anzahl Fachbereiche (Für die Höchstbew. in diesem Krit. sind mind.
11 Fachbereiche erf.; Wichtung 7,5 %);

2. Leistungsumfang (Für die Höchstbew. in diesem Krit. sind mind. 6
Fachbereiche, Güter- und Patientenumzug. erf.; Wichtung 7,5 %).

ccc) Planung von Umzügen (Ja=Höchstbew.; Wichtung: 10 %);

Ddd) Vorbereitung von Umzügen (Ja=Höchstbew.; Wichtung: 10 %);

Eee) Begleitung von Umzügen (Ja=Höchstbew.; Wichtung: 10 %);

Fff) Projektgröße NF in m² (Für die Höchstbew. in diesem Krit.sind
mind. über 25 000 m² NF erf.; Wichtung 10 %).

Einzelgewichtung der Unterkriterien gem. Teilnahmeantrag.

Gef. Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in
Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen,
werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachw. in
Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.

Der AG wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge summarisch
auf Vollständigkeit prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass
Teilnahmeanträge unvollständig sind, kann der AG die betreffenden
Bewerber nach pflichtgemäßem Ermessen auffordern, entsprechende
Unterlagen innerhalb einer kurzen, für alle Bewerber einheitlichen
Frist nachzureichen. Steht die Eignung aufgrund der dem AG bei
Fristablauf vorliegenden Unterlagen nicht fest, werden die Bewerber vom
Verfahren ausgeschlossen. Dieses Recht zur Nachforderung von Unterlagen
begründet indes keine Verantw. des AG für die Vollständigkeit der
Teilnahmeanträge. Haftungsansprüche aus einer fahrlässig versäumten
Nachforderung von Unterlagen sind ausgeschlossen.

Jeder Bewerber bleibt für den Nachweis seiner Eignung und die
Vollständigkeit seines Teilnahmeantrages allein verantw.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 1)

a) Mindestkriterium: 3 Mitarbeiter

Zu 2):

a) Es müssen mindestens 3 unterschiedliche unternehmensbezogene
Referenzen vorgelegt werden;

b) Mindestens eine der unternehmensbezogenen Referenzen muss
selbstständig vom benannten Projektleiter erbracht worden sein;

c) Alle Referenzen dürfen zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den
Eingang der Teilnahmeanträge (siehe Ziff. IV.2.2) dieser Bekanntmachung
nicht älter als 5 Jahre sein (Umzugsdurchführung);

d) Alle Referenzen müssen mit der Aufgabenstellung hinsichtlich
Schwierigkeit und Leistungsumfang vergleichbar sein.

Aa) Projekt (Umzugsdurchführung) seit 2012 einschl.;

Bb) Alle Referenzen müssen die Umzugsplanung einer Gesundheitsimmobilie
(Klinik-, Forschung-, Instituts-, Laborbau) betreffen;

cc) Alle Referenzen müssen mindestens fünf parallel umzuziehende
Fachkliniken/ Fachbereiche enthalten;

Dd) Alle Referenzen müssen mindestens 200 umzuziehende Planbetten
enthalten;

Ee) Referenzschreiben des AGs (mit Angabe Referenzgeber sowie Tel. Nr.
für Auskunftseinholung) mit Bestätigung der Einhaltung der Kosten,
Termine und Qualitäten liegt bei. Wenn nicht alle Komponenten enthalten
sind oder der AG keine Referenzschreiben ausstellt, muss der Bewerber
eine entsprechende Eigenerklärung beilegen;

Ff) innerhalb der 3 Referenzen müssen zwingend Erfahrungen bei der
Planung, Vorbereitung und Durchführung von Umzügen mit folgenden
Funktionsbereichen nachgewiesen werden:

Aaa) Radiologie;

Bbb) Kinderzentrum mit Kindernotaufnahme;

ccc) Neurologisches Zentrum;

Ddd) Operatives Zentrum;

Eee) Intensiv- und Intermediate Care und;

Fff) Allgemeinpflege.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich Ingenieure oder
Bewerbergemeinschaften aus Ingenieuren.

Als Bewerber oder Mitglied der Bewerbergemeinschaft sind natürliche
Personen zulässig, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates am
Tage der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur
berechtigt sind.

Der Zulassungsbereich umfasst die Staaten des europäischen
Wirtschaftsraumes EWR sowie die Staaten der Vertragsparteien des
WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA.

Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die
geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen.

Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt,
wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am
Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen. Ist
die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht
geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieur wer
über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis
verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG und den
Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von
Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255 S. 22) entspricht.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Im Falle der Bewerbung einer Bietergemeinschaft ist eine
Bietergemeinschaftserklärung zwingend im Original mit rechtsverb.
Unterschrift vorzulegen. Jedes Mitglied der Bietergem. muss
gesamtschuldnerisch haften und ein Mitglied der Bietergem. muss dem AG
ggü. als bevollm. Vertreter benannt werden.

Mehrfachbewerbungen, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbewerber und
gleichzeitig Gesellschafter einer Bewerbergem., werden ausgeschlossen,
sofern die betroffenen Bewerber nicht nachweisen, dass die Angebote
völlig unabhängig voneinander erstellt wurden. Die Vergabestelle wertet
es nicht als unzulässige Doppelbewerbung, wenn Nachunternehmer von
verschiedenen Bietern eingebunden werden. In diesem Fall ist durch
rechtsverbindliche Erklärung des Nachunternehmers, die Unkenntnis der
Angebotspreise der relevanten Bietergem. zu versichern. Im Falle einer
unzulässigen Doppelbewerbung müssen zur Wahrung des Wettbewerbsprinzips
beide betroffenen Bieter ausgeschlossen werden.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 19/01/2018
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 06/02/2018
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/10/2018
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Einreichung der Teilnahmeanträge:

Eine Bewerbung bzw. ein Teilnahmeantrag ist nur unter Verwendung des
Bewerbungsbogens möglich, der unter oben genannten Kontaktstelle (siehe
Ziff. I.3) der EU-Bekanntmachung) abgerufen werden kann. Formlose
Bewerbungen werden nicht berücksichtigt.

Der Teilnahmeantrag ist mit dem Bewerbungsbogen und den geforderten
Erklärungen und Unterlagen bis zum unter IV.2.2) genannten Zeitpunkt,
schriftlich und rechtsverbindlich unterschrieben (bei
Bewerbergemeinschaften vom bevollmächtigten Vertreter) in
verschlossenem Umschlag mit der äußerlichen Kennzeichnung
Teilnahmeantrag Erstellung einer Umzugsplanung im Rahmen des Neubaus
des Klinikums Frankfurt Höchst, Nicht öffnen in zweifacher
Ausfertigung (ein Original, eine Kopie) sowie zusätzlich in einfacher
elektronischer Fassung (der Teilnahmeantrag nebst allen geforderten
Erklärungen und Unterlagen ebenfalls im PDF-Format) an die unter Ziffer
I.1) genannte Stelle zu übersenden.

2. Vorlage der Eignungsnachweise:

Die in den Ziff.III.1.1) bis III.1.3) der EU-Bekanntmachung
aufgeführten Nachweise und Erklärungen sind zwingend gefordert. Sie
sind vollständig gem. § 50 Abs. 2 S. 1 VgV bereits mit dem
Teilnahmeantrag vorzulegen.

Soweit Eigenerklärungen abgegeben werden, behält sich der AG vor,
Nachweise/Bestätigungen der zuständigen Stellen nachzufordern. Die
nachstehenden Angaben und Erklärungen sind von den Bewerbern bzw. den
Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Ausländischen
Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften wird die Vorlage vergleichbarer
Nachweise gestattet; die Gleichwertigkeit ist nachzuweisen. Für den
Fall, dass Bewerber/Bewerbergemeinschaften zum Nachweis der eigenen
Eignung auf andere Unternehmen/ Nachunternehmer verweisen, sind vom
Bewerber/ Bewerbergemeinschaften bereits mit dem Teilnahmeantrag andere
Unternehmen/Nachunternehmer zu benennen und zusätzlich mit dem
Teilnahmeantrag nachzuweisen, dass sie auf die Mittel des bzw. der
anderen Unternehmen(s) oder des bzw. der Nachunternehmen(s) im Falle
der Auftragserteilung tatsächlich zugreifen können.

Der AG behält sich vor, weitere Eignungsnachweise, auch für in Bezug
genommene andere Unternehmen/ Nachunternehmer gegebenenfalls
ergänzend nachzufordern.

Weitere zusätzliche Angaben sind in den Vergabeunterlagen enthalten.

Enthält die Bekanntmachung Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen
diese nach Auffassung der Bewerber gegen geltendes Recht, so haben die
Bewerber den Auftraggeber unverzüglich schriftlich und in Textform (per
E-Mail) darauf hinzuweisen bzw. etwaige Fragen zu stellen. Fragen
können bis zum 12.1.2018 an die unter Ziffer I.3) genannte Stelle in
Textform (per Post oder per E-Mail) gestellt werden. Danach eingehende
Fragen werden aus Gründen der Bietergleichbehandlung und
Chancengleichheit nicht mehr beantwortet. Die Beantwortung erfolgt
voraussichtlich in Textform (per E-Mail). Telefonische Anfragen sind
unzulässig und werden nicht beantwortet.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YHVYLDC
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammern des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt
Wilhelminenstr. 1-3
Darmstadt
64283
Deutschland
Telefon: +49 6151125816
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Vergabekammern des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt
Wilhelminenstr. 1-3
Darmstadt
64283
Deutschland
Telefon: +49 6151125816
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen und Rügen ergeben sich
aus §§ 134, 135 und 160 GWB. Die Vergabestelle weist nachfolgend auf
die zulässigen Rechtsbehelfe und durch einen Bieter einzuhaltenden
Fristen hin. Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 160 ff. GWB die Rüge
sowie der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der
zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die in Ziffer I.1) genannte
Stelle zu richten.

Die zuständige Stelle für ein Nachprüfungsverfahren ist in Ziffer
VI.4.1) genannt. Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt;

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden;

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammern des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt
Wilhelminenstr. 1-3
Darmstadt
64283
Deutschland
Telefon: +49 6151125816
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
05/12/2017

References

1. mailto:vergabeinfo@KlinikumFrankfurt.de?subject=TED
2. https://www.klinikumfrankfurt.de/
3. https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YHVYLDC
4. mailto:melanie.zepp@bos-pm.de?subject=TED
5. http://www.bos-pm.de/
6. mailto:vergabeinfo@KlinikumFrankfurt.de?subject=TED
7. https://www.klinikumfrankfurt.de/

 
 
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