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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Installation von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017120709021972563 / 487416-2017
Veröffentlicht :
07.12.2017
Angebotsabgabe bis :
19.01.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Bauauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Niedrigster Preis
Produkt-Codes :
45331000 - Installation von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen
42511110 - Wärmepumpen
45321000 - Wärmedämmarbeiten
45330000 - Installateurarbeiten
45331100 - Installation von Zentralheizungen
DE-Berlin: Installation von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen

2017/S 235/2017 487416

Auftragsbekanntmachung

Bauauftrag
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Land Berlin, vertreten durch das Bezirksamt Neukölln von Berlin
Karl-Marx-Straße 83
Berlin
12040
Deutschland
Telefon: +49 30902393707
E-Mail: [1]vergabestelle@bezirksamt-neukoelln.de
Fax: +49 30902393000
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.berlin.de/ba-neukoelln.de/
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://meinauftrag.rib.de/public/publications/154345
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

HB_269_17_OV - CPV CPV 42511110-5, 45321000-3, 45331000-6, 45330000-9,
45331100-7; Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen nach DIN
18380.
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45331000
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand ist das Pilotprojekt Nachhaltiger Schulbau Berlin Leonardo
da Vinci Gymnasium am Standort Christoph-Ruden-Straße 3, 12349 Berlin
Neukölln, Ortsteil Buckow.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
42511110
45321000
45330000
45331100
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300
Hauptort der Ausführung:

Leonardo-da-Vinci-Schule,

Christoph-Ruden-Str. 3, 12349 Berlin.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Gegenstand ist das Pilotprojekt Nachhaltiger Schulbau Berlin -
Leonardo-da-Vinci-Gymnasium am Standort Christoph-Ruden-Straße 3,
12349 Berlin Neukölln, Ortsteil Buckow.

Das Gebäude ist als Stahlbetonbau mit großzügigen Glasfassaden geplant.

Das Objekt gliedert sich in zwei im Grundriss rechteckige Baukörper,
die an einer Ecke leicht ineinandergeschoben sind.

Die Gesamtausdehnung des Gebäudes beträgt ca. 83 m x 83 m.

Bauteil 1 ist 3-geschossig, hat einen zentralen Lichthof und beherbergt
im Wesentlichen Unterrichts-und Gruppenräume.

Bauteil 2 ist hingegen 2-geschossig und enthält neben dem Foyer als
Halle, den Mehrzweckraum, eine Mensa / Cafeteria und im Obergeschoss
Fachkabinette.

Es ist eine Teilunterkellerung für Technikräume vorgesehen.

Beschreibung der Leistung:

Es sind die Leistungen der Kostengruppe 420 Wärmeversorgungsanlagen zu
erbringen:

Die Wärmeerzeugung mit Möglichkeit zur Kühlung wird mit einer
Wärmepumpenanlage (Aufstellung im Kellergeschoss innerhalb der
Gebäudehülle in der Heizzentrale) realisiert.

Das Erzeugungssystem wird monovalent betrieben und deckt sowohl den
Heizlast (140kW) als auch den Kühlbedarf (240kW) ab.

Die verschiedenen Teilsysteme werden in ein übergreifendes
Regelungskonzept integriert.

Der Gebäudebetrieb soll konsequent und laufend an den tatsächlichen
Bedarf angepasst werden.

Hierbei werden Präsenz- und Luftqualitätssensoren sowie schnell
reagierende Heiz- und Kühlelemente eingesetzt.

Die Flächentemperierung ermöglicht energieeffiziente
Temperaturspreizungen für Heizen und Kühlen zur Gewährleistung eines
behaglichen Raumklimas.

Heizzentrale:

Sole / Wasser-Wärmpumpen 4 ST,

Pufferspeicher 1500l 4 ST,

Heizungs- und Kälteverteiler,

Luftabscheider 2 ST,

Pumpen 22 ST.

Rohrleitungen:

Heizleitungen DN 12-100 1990m C-Stahl-Rohr bzw. Stahlrohr nahtlos,

Kälteleitungen DN 12-100 995m C-Stahl-Rohr mit Kunststoffmantel bzw.
Stahlrohr nahtlos mit korrosionsanstrich.

Raumheizflächen:

Fußbodenheizung 8200m²,

Heizkörper 20 ST.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 23/04/2018
Ende: 17/10/2019
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die Eignung ist durch Eintragung im Unternehmer- und
Lieferantenverzeichnis (ULV) oder in die Liste des Vereins für
Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis)
nachzuweisen oder vorläufig durch Eigenerklärung gem. Formblatt V 124.H
F (Eigenerklärung zur Eignung) nachzuweisen. Das Formblatt V 124.H F
"Eigenerklärung zur Eignung" wird den Vergabeunterlagen beigefügt. Es
ist unter
[4]https://senstadtfms.stadt-berlin.de/intelliform/forms/eabau/berlin/v
_124hf/index abrufbar. Die Einheitliche Eigenerklärung (EEE) kann als
vorläufiger Nachweis zur Eignung eingereicht werden.

Beruft sich der Bieter zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten
anderer Unternehmen, ist die jeweilige Nummer im ULV oder im
Präqualifikationsverzeichnis oder sind die Erklärungen und
Bescheinigungen gemäß dem Formblatt V 124.H F oder der EEE auch für
diese anderen Unternehmen auf Verlangen vorzulegen.

Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll,
einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz
anfordern. Ausländische Bieter haben gleichwertige Bescheinigungen
ihres Herkunftslandes vorzulegen. Der Auftraggeber wird für den Bieter,
der den Zuschlag erhalten soll, eine eventuelle Eintragung des Bieters
im Korruptionsregister Berlin abfragen. Der Auftraggeber wird auf der
Grundlage der EU-Sanktionsverordnungen zur Bekämpfung des Terrorismus
und zur Durchsetzung von Embargos (EG) Nr. 881/2002 vom 27. Mai 2002,
753/2011 vom 1. August 2011 sowie DE Standardformular 02 -
Auftragsbekanntmachung 7 / 16 2580/2001 vom 27. Dezember 2001 eine
Abfrage in den Finanz-Sanktionslisten
([5]www.finanz-Sanktionsliste.de/fisalis/jsp/index.jsf) veranlassen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mindestdeckungssummen für Haftpflichtversicherung gemäß Pkt. III.2.2:
Sofern diese Versicherungen nicht oder in der geforderten Höhe bei
Angebotsabgabe nicht vorliegen sollten, verpflichtet sich der Bieter im
Falle einer Zuschlagerteilung diese unverzüglich abzuschließen und dem
Auftraggeber vor Leistungsbeginn schriftlich nachzuweisen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Als Nachweis für die Leistungsfähigkeit sind mindestens drei, maximal
fünf prüfbare Referenzen einzureichen. Der Bieter erklärt mit seiner
Unterschrift, dass die eingereichten Referenzen alle an sie gestellten
Anforderungen erfüllen.

Referenzen:

Folgende Referenzen werden gefordert:

Anerkenntnis nur bei Vorliegen der schriftlichen Bestätigung der/des
Bauherrin/Bauherrn mit Benennung Ansprechpartner und Kontaktdaten;

Bauvorhaben für den Zeitraum ab 01.01.2010; mindestens 3 Referenzen,
maximal 5, fertig gestellte Referenzprojekte (Gewerk Wärmeerzeugung)
mit je folgenden Umfang: 500.000,00 Euro Bauvolumen.

Bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführte Leistungen ist der
eigene Leistungsanteil auszuweisen.

Alle Referenzen müssen Leistungen betreffen, die in der EU erbracht
werden/wurden. Die Leistungen müssen vom Bieter (Auftragnehmer) oder
einem angegebenen Nachunternehmen erbracht werden/worden sein.
Referenzen von konzernverbundenen Unternehmen, die nicht für die
Leistungserbringung im Rahmen dieser Ausschreibung vorgesehen sind,
sind nicht zulässig.

Der Auftraggeber behält sich vor, die genannten Referenzen zu prüfen.
Die dann von den Referenzgebern erteilten Auskünfte bezüglich der
Zufriedenheit (1. Qualität der erbrachten Leistung, 2. Zusammenarbeit,
Termintreue und Zuverlässigkeit und 3. Zahlungsminderungen) und des
Leistungsumfangs sind maßgeblich. Wird eine Referenz mit nicht
zufriedenstellend beurteilt oder ist eine Referenz nicht mit der
ausgeschriebenen Leistung vergleichbar, ist der Bieter vom weiteren
Verfahren auszuschließen.

Eine Bietergemeinschaft ist grundsätzlich zugelassen bei
gesamtschuldnerischer Haftung aller Mitglieder der Bietergemeinschaft.
Es ist ein Konsortialführer der Bietergemeinschaft festzulegen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Sicherheit für die Vertragserfüllung ist in Höhe von 5,00 v.H. der
Brutto-Auftragssumme (ohne Nachträge) zu leisten.
Haftpflichtversicherung einer Versicherungsgesellschaft mit Firmensitz
in der EU mit einer Deckungssumme je Versicherungsfall von mindestens
3.000.000 für Personen, Sach- und Vermögensschäden, 1.000.000 für
Obhuts- und Bearbeitungsschäden, 1.000.000 für
Allmählichkeitsschäden, 1.000.000 für Umwelthaftpflicht einschl.
Risiken nach dem Wasserhaushaltsgesetz und 250.000 für
Schlüsselschäden. Die für Mängelansprüche zu leistende Sicherheit
beträgt 3,00 v.H. der Abrechnungssumme. Rückgabezeitpunkt für eine
nicht verwertete Sicherheit für Mängelansprüche (§ 17 Abs. 8 Nr. 2
VOB/B): es wird ein vierjähriger Rückgabezeitpunkt festgelegt, für
elektrisch betriebene Teile 2 Jahre. Urkalkulation ist auf gesondertes
Verlangen der Vergabestelle vorzulegen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 19/01/2018
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 13/04/2018
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 19/01/2018
Ortszeit: 10:00
Ort:

Gemäß § 14 EU VOB/A Öffnung der Angebote, Öffnungstermin findet im
offenen Verfahren der Öffnungstermin ohne Beteiligung von Bietern
und/oder deren Bevollmächtigten statt.

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bitte beachten Sie, dass alle Bewerber/Bieter eigenverantwortlich die
weitere Entwicklung zum Verfahren wie z. B. die Ergänzung oder Änderung
der Vergabeunterlagen und die Einstellung von beantworteten
Bieterfragen durch selbständige Einsicht verfolgen müssen.

Die Frist für rechtzeitig beantragte Auskünfte über die
Vergabeunterlagen gemäß § 12a EU Abs. 3 VOB/A endet am 9.1.2018 / 11:30
Uhr.

Alle Angebote sind zusätzlich elektronisch als GAEB.d84, GAEB.p84 oder
GAEB.x84 auf CD-ROM abzugeben. Bei der Vergabe von öffentlichen
Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen
Bestimmungen bei den den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner
Ausschreibungs- und Vergabegesetz entsprechenden und sonst
gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die
Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren
zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an
Ausbildungsverbünden beteiligen. Als Nachweis wird von dem für den
Zuschlag vorgesehenen Bieter eine Bescheinigung der für die
Berufsausbildung zuständigen Stellen eingeholt. Gemäß
Frauenförderverordnung (FFV) müssen die Bieter und Bieterinnen sowie
Bewerberinnen und Bewerber eine entsprechende Erklärung abgeben, die
den Angebotsunterlagen beigefügt ist. Angebote, die keine oder
unvollständige Erklärungen gemäß § 1 Abs. 2 FFV enthalten, werden nicht
berücksichtigt (nur bei Leistungen gem. VOL ab 25.000 brutto bzw.
Bauleistungen VOB ab 200.000 brutto).

Die Angebote sind Papierform einzureichen.

Die Angebotserstellung wird nicht vergütet. Kosten zur Erstellung des
Angebots sowie die Teilnahme an diesem Vergabeverfahren werden nicht
erstattet. Dies gilt auch für den Fall, dass keine Vergabe erfolgt,
sondern das.

Vergabeverfahren aufgehoben oder eingestellt wird oder die
Vergabestelle sonst auf die Auftragsvergabe verzichtet. Wenn keine
Vergabe erfolgt, sind Schadenersatz-, Entschädigungs- und sonstige
Erstattungsansprüche der Bieter ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere
für den Fall, dass aus haushaltstechnischen Gründen (z. B. wenn die
eingestellten Haushaltsmittel nicht oder nicht mehr rechtzeitig
abgerufen werden können oder das vorgesehene Budget für diese
Beschaffung überschritten wird etc.) oder aus veränderten zum
Zeitpunkt der Ausschreibung nicht bekannten und auch noch nicht
absehbaren Beschaffungsbedürfnissen des Bezirksamtes Neukölln von
Berlin das Vergabeverfahren nicht durch Zuschlag beendet werden kann
(Haushalts- und Bedarfsvorbehalt). Es entsteht daher bei den Bietern
kein Vertrauensschutz auf Durchführung dieses Vergabeverfahrens. Ein
Kontrahierungszwang für den Auftraggeber besteht nicht.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes
Martin-Luther-Str. 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 3090138316
E-Mail: [6]vergabekammer@senwtf.berlin.de
Fax: +49 3090137613

Internet-Adresse:[7]https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaftund-
technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer/
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum
Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen
Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach
Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag
ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der.

Zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).

Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz
1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer
Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne
dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber
über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er
die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne
vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der
Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes
gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie
im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der
Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen
Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags,

Jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend
gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im
Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30
Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Str. 105
Berlin
Deutschland
Telefon: +49 3090138498
E-Mail: [8]vergabekammer@senwtf.berlin.de
Fax: +49 3090137613

Internet-Adresse:[9]https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaftund-
technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer/
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
05/12/2017

References

1. mailto:vergabestelle@bezirksamt-neukoelln.de?subject=TED
2. http://www.berlin.de/ba-neukoelln.de/
3. https://meinauftrag.rib.de/public/publications/154345
4. https://senstadtfms.stadt-berlin.de/intelliform/forms/eabau/berlin/v_124hf/index
5. http://www.finanz-Sanktionsliste.de/fisalis/jsp/index.jsf
6. mailto:vergabekammer@senwtf.berlin.de?subject=TED
7. https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaftund-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer/
8. mailto:vergabekammer@senwtf.berlin.de?subject=TED
9. https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaftund-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer/

 
 
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