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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Friedberg - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017120609093571188 / 486212-2017
Veröffentlicht :
06.12.2017
Angebotsabgabe bis :
04.01.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71221000 - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
DE-Friedberg: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden

2017/S 234/2017 486212

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale
Vergabe
Schützenrain 5-7
Friedberg
61169
Deutschland
E-Mail: [1]vof-fbg.info@lbih.hessen.de
Fax: +49 6031-167-126
NUTS-Code: DE71E

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://vergabe.hessen.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?functi
on=_Details&TenderOID=54321-Tender-15e75e13eca-1d8c8f567aebbdb5
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://vergabe.hessen.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Gebäude.
Referenznummer der Bekanntmachung: VG-0454-2017-1657
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71221000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Folgende Architekturleistungen sollen auf Grundlage der Honorarordnung
für Architekten und Ingenieure - HOAI 2013 vergeben werden:

Gebäude, HOAI Teil 3, Abschnitt 1, § 34 HOAI teilweise LP 2 und LP 3
bis 9 sowie örtliche Bauüberwachung.

Umbau des Unterkunftsgebäudes Nr.3 in dem Aus- und Fortbildungszentrum
der Bundespolizei in Eschwege zu einem Büro Gebäude mit Lehrsälen mit
besonderem Augenmerk auf die Energetischer Anforderungen und dem
Liegenschaftsenergiekonzept in Verbindung mit den denkmalpflegerischen
Anforderungen. Bei dem Gebäude handelt es sich um einen Rechteckigen
Putzbau aus den 1930er Jahren. (Grundfläche ca. 1100 m² auf 3 Etagen
exkl. Keller und Dachgeschoss).

Alle Planungsleistungen verstehen sich inkl. der notwendigen
Oberflächenwiederherstellungsarbeiten der Außenlage des Gebäudes.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 342 668.44 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE737
Hauptort der Ausführung:

Langemarckstraße 41.

37269 Eschwege
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Ziel des Vergabeverfahrens ist die Vergabe der Planungsleistungen für
Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI, Leistungsphase 2 bis 9.

In dem Aus- und Fortbildungszentrum der Bundespolizei in Eschwege soll
das bestehende Unterkunftsgebäude Nr. 3 zu einem Bürogebäude mit
Lehrsälen umgebaut werden. Die Entscheidungsunterlage liegt bereits
vor. Ebenfalls wurde ein Liegenschaftsenergiekonzept erarbeitet.

Das Gebäude wurde zwischen 1936 und 1937 erbaut. Im Zuge von
Bauunterhaltungsarbeiten wurden u.a. einige Fenster ausgetauscht, das
Gebäude im Erdreich abgedichtet und die Dachdeckung in den 70ziger
Jahren ausgetauscht.

Neben der Umstrukturierung des Gebäudeinneren liegt ein wesentlicher
Augenmerk auf der energetischen Sanierung.(Dämmung Außenwände,
Erneuerung Fenster, Dämmung obere Geschossdecke, Dämmung Kellerdecke).
Eine weitere Notwendigkeit liegt auf der Umsetzung der
Brandschutzanforderungen, sowie auf der Sicherstellung der
Barrierefreiheit in Teilen des Gebäudes. Nach Abschluss der Maßnahmen
im Gebäuden sollen die umliegenden Oberflächen wieder hergerichtet
werden.

Die Liegenschaft wird ständig von Behörden mit Sicherheitsaufgaben
genutzt. Beim Befahren und betreten der Liegenschaft sind die jeweilgen
Zugangsbestimmungen einzuhalten.

Grundlage bildet für die Architektenleistungen die Honorarordnung für
Achitekten und Ingenieuere (HOAI 2013) nach Teile 3, Abschnitt 1 -
Gebäude und Innenräume.

Hierbei sind die Leistungen gemäß § 34 in Verbindung mit Anlage 10
teilweise für die Leistungsphase 2 und die Leistungsphase 3 bis 9 sowie
die örtliche Bauüberwachung zu erbringen. Im Rahmen der zu erbringenden
Leistungsphasen ist zunächst die EW - Bau zu erstellen. Grundlage
hierfür bildete die ES - Bau und die baufachliche Genehmigung der ES -
Bau. Die Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen erfolgt
stufenweise.

Das Bauvolumen beläuft sich auf 4.345.000,-- EUR.

Es ist vorgesehen, die Bauleistungen in einem Bauabschnitt
durchzuführen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Qualität, Kompetenzen udn Erfahrung des
Projektteams / Gewichtung: 30,00
Qualitätskriterium - Name: Projektorganisation / Gewichtung: 20,00
Qualitätskriterium - Name: Qualitätssicherung beim konkreten Projekt /
Gewichtung: 30,00
Kostenkriterium - Name: Honorar / Gewichtung: 20,00
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 02/04/2018
Ende: 30/12/2020
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

1) Ausschluss von zu spät eingegangen Bewerbungen;

2) Ausschluss formal unzureichender Bewerbungen;

3) Prüfung der Einhaltung von Mindestforderungen und
Ausschlusskriterien

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (Wichtung gemäß
Bewertungsmatrix I): 12,5 %;

Technische Leitungsfähigkeit (Wichtung gemäß Bewertungsmatrix I):
12,5 %,

Prüfung und Wertung der eingereichten Referenzen hinsichtlich
fachlicher Eignung (Vorbehaltlich der Überprüfung von
Referenzauskünften; Wichtung gemäß Bewertungsmatrix I): 75 % (Referenz
1: 25,0 %; Referenz 2: 25,0 %; Referenz 3: 25,0 %).

Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand der beigefügten
Bewertungsmatrix Stufe I. Ggf. Losentscheidung bei gleichermaßen
geeigneten Bewerbern.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung der
einzelnen Leistungsphasen gemäß RBBau Vertragsmuster vor. Mit Abschluss
des Vertrages wird die Leistungsphase 3 beauftragt. Die Leistungsphasen
4, 5 - 8 und 9 und die Besonderen Leistungen sollen optional beauftragt
werden. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen
besteht nicht.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form
einzureichen:

1) Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen (HE 734), dass
keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs.
2 GWB vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung
von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen
ist (Ausschlusskriterium);

2) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei
öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und
Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19. Dezember 2014, GVBl. S.354 (HE 736)
(Ausschlusskriterium);

3) Sofern die Gesellschaftsform dies erfordert:

Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung
in ein Berufs- und Handelsregister;

Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die
in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen,
werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in
Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form
einzureichen:

1) Verbindliche Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45
Abs. 1 (3) VgV;

2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und
seinen Umsatz für die entsprechenden Leistungen im Bereich
Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI in den letzten 3 Jahren gem. § 45
Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV;

Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die
in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen,
werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in
Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 1) Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der
EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für
Personenschäden 2.000.000,00 EUR, für sonstige Schäden 2.000.000,00
EUR, jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr. Bei
Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der
Bewerbergemeinschaft zu erbringen.

Im Falle von geringeren Versicherungssummen ist eine Eigenerklärung,
aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Summen mindestens bis zur
geforderten Höhe angehoben werden;

Zu 2) Mindestanforderung an den Umsatz für entsprechende Leistungen im
Bereich der Objektplanung Gebäude (gem. § 34 HOAI): mind. 200.000,00
(brutto)/Jahr.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber
beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die
Anzahl an mit der Ausschreibung entsprechenden Leistungen betrauten
festangestellten Dipl.-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen in
den letzten drei Geschäftsjahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 VgV;

2) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der
Führungskräfte, der vorgesehenen Projektleitung sowie der für die
örtliche Bauüberwachung vorgesehenen Person durch die Berechtigung die
Berufsbezeichnung Dipl.-Ing. / Master / Bachelor führen zu dürfen gem.
§ 46 Abs. 3 (8) VgV;

3) Darstellung von drei Referenzen (1 - 3) nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV
für in den letzten sechs Jahren erbrachte vergleichbare Leistungen mit
Kurzbeschreibung der Referenz und folgenden Angaben:

Art der Maßnahme (energetische Sanierung / Umbau, Neubau),

Art der Nutzung (vergleichbare Behörde mit Sicherheitsaufgaben),

Benennung des Projektleiters und des Stellvertreters (aus dem
Bewerberbüro),

Art des Auftraggebers (privater AG / öffentlicher AG),

Projektgröße, durch Angabe der Baukosten (Gesamtkosten und
Kostengruppe 400 Anlagengruppe 1, 2, 3 und 8 (gem. § 53 HOAI)),

Angabe der Nutzfläche NUF 1-6,

Projektzeit / Alter der Referenz,

Leistungsumfang des Bewerbers (Angabe der beauftragten
Anlagengruppen, Angabe der beauftragen und erbrachten Leistungsphasen
nach HOAI),

Leistungsstand der Referenz,

Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten)
mit Referenzperson des Auftraggebers.

Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte
Anlagen sind beizulegen.

Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und
Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je
Referenzprojekt auf max. 4 DIN A4 Blätter zu beschränken. Unterlagen,
die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein
(z. B. Projektbroschüren).

Für alle Referenzen der öffentlichen Hand / nach öffentlichen
Vergabevorschriften sollten Bescheinigungen des Auftraggebers
vorliegen, aus denen der Leistungsumfang ersichtlich ist. Bei privaten
und öffentlichen Auftraggebern, von denen für Referenzprojekte keine
Bescheinigung erhältlich sein sollte, kann eine Eigenerklärung
abgegeben werden. Referenzen, die als verantwortliche/r
Projektleiter/in in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden,
werden gewertet, falls eine entsprechende schriftliche Bestätigung des
Auftraggebers oder des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.

ZUSATZINFORMATION bezüglich der Referenzen:

Sofern Bewerber bereits für das Land Hessen tätig waren, haben sie dies
- bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre - unter Angabe laufender
und abgeschlossener Baumaßnahmen, des konkreten Leistungsumfangs sowie
eines Ansprechpartners, vollständig mitzuteilen.

Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die
in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen,
werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in
Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 1)

Mindestanforderung an die Gesamtzahl der Beschäftigten des Bewerbers/
der

Bewerbergemeinschaft einschließlich Unternehmen nach § 36 und/oder § 47
VgV: Nachweis über mindestens 2 Beschäftigte gesamt, davon mindestens 1
festangestellter Architekt / Ingenieur im Mittel der letzten drei
Jahre, der mit vergleichbaren Leistungen betraut ist;

Zu 3) Mindestanforderungen an alle Referenzprojekte:

Keine Referenz darf älter als 6 Jahre sein. (Übergabe an den Nutzer
nach dem 01.01.2011),

Der Projektbearbeitungstand muss den Leistungsstand erreicht haben,
dass die Leistungsphase 3 Entwurfsplanung gemäß HOAI abgeschlossen ist.

Mindestanforderungen an Referenzprojekte, die in der Gesamtheit der
eingereichten Referenzprojekte nachgewiesen werden müssen:

Bei mindestens einer der drei Referenzen muss die Übergabe an den
Nutzer bereits erfolgt sein,

Mindestens eine der drei Referenzen muss eine Projektgröße von mind.
2,5 Mio Bruttobaukosten (KG 300 + 400) haben,

Mindestens eine der drei Referenzen muss ein Umbau eines
denkmalgeschützten Gebäudes sein,

Bei mindestens zwei Referenzen müssen die Leistungsphasen 2-8
beauftragt worden sein,

Mindestens eine der drei Referenzen muss nach öffentlichen
Vergabevorschriften abgewickelt worden sein gemäß den Anforderungen für
öffentliche Aufträge § 103 GWB.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie
Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das
öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche
und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen
erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen
erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt
sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieur zu
führen.

Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufszeichnung gesetzlich
nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderung als Ingenieur,
wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise
verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG -
Berufsanerkennungsrichtlinie - gewährleistet ist und den Vorgaben des
Rates vom 07. September 2005 über die Anerkennung von
Berufsqualifikation (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht.

Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt,
wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen
gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn der
bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen
Anforderungen erfüllt, die an die natürliche Person gestellt werden.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Bewerbergemeinschaften (z.B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und
juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes
Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.

Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den
bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung
aller Mitglieder vorzulegen.

Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle
Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen.

Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist
darzustellen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 04/01/2018
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:

Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen
Vordrucke zu verwenden.

Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:

1) Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich
elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen
([5]http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform
nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die
Erklärung abgibt;

2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und
werden nur auf Anforderung zurückgegeben;

3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere
Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV)
sind die Formblätter "Bewerbungsbogen" inkl. der geforderten Anlagen
und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734);

4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine
von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft
einzureichen (HE 740);

5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im
Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem
Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für
welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen
wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen
Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen
Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742);

6) Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Zentrale
Vergabestelle im Sinne des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung, ist
bei europaweiten Ausschreibungen seit 18. April 2017 zur elektronischen
Kommunikation verpflichtet. Dies bedeutet insbesondere, dass Angebote
in offenen Verfahren, nicht offenen Verfahren oder in
Verhandlungsverfahren nur noch elektronisch in Textform über die
Vergabeplattform des Landes Hessen eingereicht werden können.

Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht!

Angebote, die nicht elektronisch in Textform über die elektronische
Vergabeplattform des Landes Hessen abgegeben werden, müssen vom
Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht
berücksichtigt werden.

Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der
EU-Schwellenwerte.

Teilnehmen wollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform
Hessen.

Dort können Sie sich die Vergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren
persönlichen.

Bereich herunterladen.

Zur Angebotsabgabe müssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit
öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das
Bietercockpit digital abgeben.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Villemombler Straße 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 228-9499-0
E-Mail: [6]vk@bundeskartellamt.bund.de
Fax: +49 228-9499-163

Internet-Adresse:[7]www.bundeskartellamt.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird
ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3
Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit
nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht
abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
01/12/2017

References

1. mailto:vof-fbg.info@lbih.hessen.de?subject=TED
2. https://vergabe.hessen.de/
3. https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-15e75e13eca-1d8c8f567ae
bbdb5
4. https://vergabe.hessen.de/
5. http://vergabe.hessen.de/
6. mailto:vk@bundeskartellamt.bund.de?subject=TED
7. http://www.bundeskartellamt.de/

 
 
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