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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Jena - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017120609091371136 / 486160-2017
Veröffentlicht :
06.12.2017
Angebotsabgabe bis :
19.01.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71322000 - Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
71322400 - Planungsleistungen für Dämme
71327000 - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
DE-Jena: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2017/S 234/2017 486160

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie
Göschwitzer Straße 41
Jena
07745
Deutschland
Kontaktstelle(n): Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie,
Göschwitzer Str. 41, 07745 Jena
Telefon: +49 361/573942513
E-Mail: [1]ralph.witter@tlug.thueringen.de.de
Fax: +49 361/573942222
NUTS-Code: DEG03

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.tlug-jena.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]http://www.ke-mitteldeutschland.de/Ausschreibungsunterlagen.52.html
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
KEM Kommunalentwicklung Mitteldeutschland GmbH
Unterlauengasse 9
Jena
07743
Deutschland
Kontaktstelle(n): KEM Kommunalentwicklung Mitteldeutschland GmbH
Telefon: +49 3641592520
E-Mail: [4]jena@ke-mitteldeutschland.de
Fax: +49 3641592500
NUTS-Code: DEG03

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]http://www.ke-mitteldeutschland.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Umwelt

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Planungsleistungen nach HOAI § 41ff. (Ingenieurbauwerke) LP 1-2 und §
49 ff. (Tragwerksplanung) LP 1-2: Sicherung Chrysopraswehr Bad
Blankenburg und Wiederherstellung ökologischer Durchgängigkeit
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Als Eigentümerin beabsichtigt die TLUG das Chrysopraswehr an der
Schwarza am südwestlichen Rand des Siedlungsgebietes von Bad
Blankenburg zu sichern und die ökologische Durchgängigkeit
wiederherzustellen. Die dafür notwendigen Planungsleistungen sollen mit
diesem Verfahren vergeben werden.

Das Chrysopraswehr ist seit 2006 als Kulturdenkmal in der Denkmalliste
des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt ausgewiesen. Am Zustand des
Chrysopraswehres herrscht ein reges öffentliches Interesse.
Denkmalpflegerische Erfahrungen und Information der Öffentlichkeit
werden vom AN erwartet.

Im Zuge der Schaffung von Ersatzmaßnahmen wurden Planungsleistungen zur
Wiederherstellung der ökologischen Durchgängigkeit am Chrysopraswehr
durchgeführt. 2016 erfolgten die Untersuchungen zur Standsicherheit.
Aufgrund der kritischen Bauzustandes des Wehres ist davon auszugehen,
dass jegliche Baumaßnahmen im Zusammenhang mit der Herstellung der
Durchgängigkeit Auswirkungen auf die Standsicherheit des Wehres haben.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 300 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71322000
71322400
71327000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEG0I
Hauptort der Ausführung:

Bad Blankenburg, Schwarza, Chrysopraswehr.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Es sollen die Grundleistungen und die besonderen Leistungen für die
Objektplanung gem. HOAI § 41 ff. und Tragwerksplanung gem. HOAI § 49
ff. an eine Bietergemeinschaft oder einen Generalplaner (ggf. mit NAN)
vergeben werden.

Der Auftrag umfasst zunächst die Leistungsphasen (LP) 1-2 der HOAI.
Optional ist eine stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 3-4 und
5-9/5-6 vorgesehen.

Die Planungsaufgabe umfasst Teilleistungen zur Herstellung eines
sicheren Staubauwerkes und Teilleistungen zur Herstellung der
ökologischen Durchgängigkeit die gemeinsam zu bearbeiten sind.

Weiterhin sind im Rahmen der Planung folgende besonderen Leistungen
erforderlich:

Erarbeitung der Aufgabenstellung für die Leistungen und die
Durchführung des Vergabeverfahrens für die Entwurfsvermessung, die
Baugrunduntersuchung und soweit erforderlich für die hydraulische
2D-Untersuchungen,

Erstellung Natur- und Artenschutzrechliche Unterlagen (spezielle
artenschutzrechtliche Prüfung der Fischfauna,
Eingriffs-Ausgleichsbilanzierung, FFH-Vorprüfung, SPA-Vorprüfung),

Örtliche Bauüberwachung,

Ökologische Baubegleitung (inkl. Information der Öffentlichkeit).

Geschätzte Baukosten (netto): ca. 1,0 Mio. EUR.

Voraussichtlicher Zeitrahmen:

Beauftragung: März 2017.

Vorplanung bis: 10/2018,

Entwurfsplanung bis: 10/2019.

Genehmigungsplanung bis: 04/2020.

Baubeginn: 2021.

Die Teilnehmer werden gebeten, sich unter der Kontaktadresse
[6]jena@ke-mitteldeutschland.de zu registrieren (Firma, Name
Ansprechpartner, Tel.-Nr., Fax-Nr., E-Mail) um mögliche Änderungen per
E-Mail zu erhalten.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 300 000.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 19/03/2018
Ende: 31/12/2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Verlängerungen der laufenden und anschließenden Leistungsphasen
aufgrund von zeitlichen Mehrbadarf in den Abstimmungs-, Beteiligungs-
und Genehmigungsverfahren sind möglich.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

(1) Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen
und der vollständig ausgefüllteTeilnahmeantrag gemäß Ziffern III.1.1,
III.1.2 und III.1.3.

(2) Die Angaben zur Bewertung sind im Anhang zum Teilnahmeantrag
enthalten. Die maximale erreichbare Punktzahl beträgt 290 Punkte
(Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: 30, Technische und
berufliche Leistungsfähigkeit:-Mitarbeiterzahl: 18, -Projektteam: 60,
-Vergabe an Dritte: 6,-Qualitätsmanagement und Qualifizierung: 36,
-Referenzobjekte 140). Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind,
ist die Rangfolge der erreichten Punkte fürdie Auswahl maßgebend.

(3) Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist
die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu
Grunde gelegten Kriterien zu hoch, erfolgt die Auswahl unter den
verbleibenden Bewerbern durch Los (§ 75 Abs. 6 VgV).
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 3-4/5-9 gem. § 41 ff. und
3-4/5-6 gem. § 49 ff. HOAI ohne Rechtsanspruch.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

II.2.5) Zuschlagskriterien:

Geplante Anwendung/ Umsetzung von Erfahrungen bei vergleichbaren
Planungsaufgaben (20 %),

Kosten-/Terminmanagement (15 %),

bürotypische Projektorganisation (15 %),

Kapazitäten, örtliche Präsenz (15 %),

Honoraransatz Nebenkosten, Umbauzuschlag,

Besondere Leistungen (20 %),

Präsentation (15 %).

II.2.7) ,,Vertragslaufzeit" beinhaltet nicht die Gewährleistungsfrist.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1. Erklärung zum Wirtschaftsteilnehmer/ Unternehmen, Inhaber und ggf.
wirtschaftliche Verknüpfung zu anderen Unternehmen.

2. Erklärung zur Eintragung in Berufsregister oder in Handelsregister.

3. Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigungen über die
Erlaubnis zur Berufsausübung für den/die Inhaber/Inhaberin oder die
Führungskräfte des Unternehmens: Nachweis der Berechtigung zum Führen
der Berufsbezeichnung ,,Ingenieur" gem. §4 Abs. 1-5 ThürAIKG.

4. Eigenerklärungen zum Nichtvorliegen von zwingenden Ausschlussgründen
nach § 123 GWB sowie von fakultativen Ausschlussgründen nach § 124 GWB.

Die vom Auftraggeber bereitgestellte Einheitliche Europäische
Eigenerklärung (EEE siehe:
[7]https://ec.europa.eu/tools/espd/filter?lang=de) ist, soweit nichts
anderes erklärt wird, von den teilnehmenden Unternehmen vollständig in
allen seinen Teilen II bis VI auszufüllen, zu unterschreiben und den
Teilnahmeunterlagen beizufügen. Nichtvorliegende Unterschriften führen
zum Ausschluss des Teilnahmeantrages (siehe Ziffer VI.3).

Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht alleine ausführen kann, d. h.
eine Bewerber- /Bietergemeinschaft bildet; Unterauftragsverhältnisse
oder Eignungsleihe erforderlich sind, ist die EEE mehrfach (wie im
weiteren ausgeführt) auszufüllen, da bestimmte Mindeststandards,
Eignungskriterien/ Kriterien zur Verringerung der Zahl der
Wirtschaftsteilnehmer von verschiedenen Unternehmen erfüllt werden.

Hinweise für Bewerber-/ Bietergemeinschaften:

Bewerbergemeinschaften haben jeweils die Mitglieder sowie eines ihrer
Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss der
Durchführung des Vertrages zu benennen. Dies erfolgt durch die Abgabe
der in der EEE verlangten Angaben (Teil II Angaben des
Wirtschaftsteilnehmers am Ende von Abschnitt A). Füllen Sie bitte a)
bis b) und ggf. c) aus. Nimmt der Wirtschaftsteilnehmer gemeinsam mit
anderen am Vergabeverfahren teil, trägt dieser dafür Sorge, dass die
sonstigen Beteiligten eine separate EEE vorlegen.

Nachunternehmer (Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe):

Teil II Abschnitt C erfordert eine EEE mit den Abschnitten A und B
dieses Teils und Teil III sowie die Informationen nach IV und V soweit
sie für die spezifischen Kapazitäten relevant sind.

Hinweise für Nachunternehmer (Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe):

Wenn das beteiligte Unternehmen einen Nachunternehmer/
Unterauftragnehmer einsetzen will (gem. EEE Teil II D, d. h. ohne
Eignungsleihe), muss für die Unterauftragnehmer keine separate EEE
beigefügt werden. Der Unternehmer muss jedoch Angaben in Teil IV C der
EEE vornehmen und hat Angaben in Teil II A und B und das nicht
vorliegen von Ausschlussgründen in Teil III bei dem von ihm
vorgesehenen Unterauftragnehmer vorzulegen.

EEE Teil IV Globalvermerk zur Erfüllung aller Eignungskriterien:

Der Globalvermerk a) zur Erfüllung aller festgelegten Eignungskriterien
genügt nicht, ist nicht zulässig und führt zur Nichtberücksichtigung
des Teilnahmeantrages (Ausschluss).

Es ist zu den genannten Eignungskriterien Stellung zu nehmen.

EEE Teil V: Verringerung der Zahl geeigneter Bewerber:

Hier muss der Bewerber Erklärungen zu den in der Auftragsbekanntmachung
genannten Auswahlkriterien/ Vorschriften/ Mindeststandards machen.

Die Nichteinhaltung von Mindeststandards führt zum Ausschluss am
weiteren Verfahren!
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Anforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1
Nr. 3 und 4 Nr. 2 VgV:

Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung zu einer bestehenden
Berufshaftpflichtversicherung abzugeben. Sollten die gemachten Angaben
des Teilnehmers in der EEE, Teil IV B nicht den geforderten Angaben
entsprechen, wird mit der EEE erklärt, dass der Teilnehmer dies zu
einem späteren Zeitpunkt vorlegen kann. Eine Deckungssumme von
mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden und mindestens 1 500 000
EUR sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden) je
Schadensereignis, bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines
Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum
zugelassenen Versicherungsunternehmens, wird verlangt. Die
Gesamtleistung der Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss
mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen. Die vereinbarten
Deckungssummen sind anzugeben.

Angaben s. Bewerbungsunterlagen

Spätestens vor Zuschlagserteilung ist der Nachweis der
Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen durch
Vorlage des Versicherungsscheines beizubringen. Der Nachweis gilt auch
als erbracht, wenn eine unwiderrufliche Erklärung des
Versicherungsunternehmens vorgelegt wird, mit der sie den Abschluss der
geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall
zusichert. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige
Versicherungsschein vorgelegt werden. Die Deckung muss über die
Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.

Im Falle einer Beauftragung einer Arbeitsgemeinschaft wird bei
Abschluss des Vertrages eine objektbezogene Versicherung als
Arbeitsgemeinschaft erforderlich.

Im Falle einer Bietergemeinschaft haften die Mitglieder der
Gemeinschaft (ARGE) mit Beauftragung gesamtschuldnerisch.

Anforderungen an den durchschnittlichen Honorarumsatz für
Planungsleistungen gem. § 41 Pkt. 3 (Wasserbauliche Anlagen) in den
letzten 3 Geschäftsjahren (2014-2016) gem. § 45 Abs. (1) Nr. 1 und (4)
Nr. 4 VgV (die Angaben müssen sich jeweils auf die Niederlassung
beziehen, die für die Ausführung der Dienstleistung vorgesehen ist).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Der Nachweis über die Berufshaftpflichtversicherung gemäß den
Anforderungen Ziffer III.1.2 muss erbracht werden.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Angabe der Mitarbeiterzahl(festangestellt, jährliches Mittel) incl.
Führungskräfte insgesamt im Bereich Wasserbau gem. § 41 HOAI, Pkt. 3 in
den letzten 3 Jahren (2014-2016) gem. §46 Abs. 3 Nr. 8 VgV (bei
mehreren Niederlassungen/Standorten nur für die verantwortliche
Niederlassung/Standort),

Angaben zu den Mitgliedern des Projektteams, die für die Erbringung
der Leistungen vorgesehen sind (Projektleiter, Fachplaner für
Ingenieurbauwerke, Fachplaner Tragwerksplanung, Fachplaner hydraulische
Berechnungen, Fachplaner natur- und artenschutzrechtliche
Untersuchungen, Fachplaner ökologische Baubegleitung, Bauleiter). Für
jede benannte Person ist eine Auflistung mit folgenden Angaben den
Unterlagen zur Angebotsabgabe beizufügen: Name,
BeruflicheQualifikation, Berufserfahrung in Jahren.

Beruflicher Werdegang einschließlich persönlicher Referenzobjekte sind
als Anlage dem Bewerbungsbogenbeizufügen. Ausbildungsnachweise und
Bescheinigungen über die berufliche Befähigung sind im Rahmen der EEE
Teil IV, C, Nr. 6 zu erbringen.

Angabe des Anteils der Leistungen, die der Bewerber beabsichtigt an
Dritte zu beauftragen,

Angaben zur Gewährleistung der notwendigen Qualität innerhalb des
Unternehmens, Nachweis der Qualifizierung für wasserbauliche Anlagen
gem. § 41 Pkt. 3 HOAI, Nachweis der Qualifizierung im Umgang mit
Geobasisdaten, Nachweis der Fachkenntnisse bei hydraulischen
Berechnungen in Verbindung mit wasserbaulichen Ingenieurbauwerken,

Angaben zu Referenzen nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV entsprechend
Bewerbungsbogen.

Angaben s. Bewerbungsunterlagen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Je genau ein realisiertes Projekt aus dem Bereich:

Ingenieurbauwerke (Schwierige Uferwände/Wehr/Staubauwerk)
Objektliste Gruppe 3, Anlage 12.2 HOAI (zu § 41 ff. HOAI)anrechenbare
Baukosten min. 250 T.

Ingenieurbauwerke (mit Wiederherstellung der ökologischen
Durchgängigkeit) Objektliste Gruppe 3, Anlage 12.2 HOAI (zu § 41 ff.
HOAI), anrechenbare Baukosten min. 100 T.

Referenzen müssen den betreffenden Planungsleistungen gem. o. g. §§
der HOAI entsprechen,

nach dem 01.01.2007 fertiggestellt,

die Planung muss zwingend durch den Bewerber erfolgt sein,

Vorlage einer Referenzbescheinigung gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VOF (bei
betr. Leistungen für private Auftraggeber ist ersatzweise eine
Eigenerklärung mit Begründung - warum kein Referenzschreiben des
Auftraggebers vorliegt - möglich).
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung
,,Ingenieur".
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 19/01/2018
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 12/02/2018
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Grundsätzlich sind zum Zeitpunkt der Bewerbung zu dem genannten
Schlusstermin folgende Unterlagen einzureichen:

1) EEE mit unterschriebener Abschlusserklärung Teil VI

Die EEE besteht aus einer bzw. mehreren EEE's. Hinweise zu Bewerber-/
Bietergemeinschaften, Nachunternehmern mit und ohne Eignungsleihe sowie
Globalvermerk siehe Ziff. III.1.1.) Alle anderen Nachweise sowie
Unterlagen sind zu den in der Bekanntmachung genannten Terminen bzw.
bei Aufforderung einzureichen, spätestens vor Zuschlagserteilung.

Änderungen in der EEE sind nicht zulässig.

Die EEE muss auf Deutsch gestellt werden. Gleichwertige Erklärungen/
Nachweise anderer Herkunftsländer sind in beglaubigter deutscher
Übersetzung zwingend beizulegen.

2) Bewerbungsbogen/-bögen mit Unterschrift für alle beteiligten
Unternehmen. Bei Bietergemeinschaften zusätzlich die Anlage 0.

3) Anlage 2 Versicherungsnachweis und Nachweis über Anpassung.

4) Anlage 3 Beruflicher Werdegang der Teammitglieder einschließlich
persönlicher Referenzobjekte.

5) Anlagen 4 bis 6 Qualifizierungsnachweise/Eigenerklärungen zu
Fachkenntnissen im Wasserbau, im Umgang mit Geoinformationssystemen und
zu Erfahrungen mit hydraulischen Berechnungen.

6) Anlagen 7 bis 8 jeweils genau ein Referenzobjekt (auch bei
Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern).

Die Bewerberunterlagen sind bis zum 19.01.2018., 11:00 Uhr bei der
unter Ziff. I.3 genannten Kontaktstelle (KEM Kommunalentwicklung
Mitteldeutschland GmbH, Unterlauengasse 9, 07743 Jena) einzureichen.

Rückfragen sind elektronisch per E-Mail bis zum 18.12.2017, 11:00 an
die unter Ziff. I.3 genannte Kontaktstelle zu richten. Die Anfragen und
Antworten stehen ab dem 12.01.2018, 11:00 Uhr unter der o. g. Adresse
zum Download zur Verfügung.

Ungeachtet dessen werden die Teilnehmer gebeten, sich unter der
Kontaktadresse [8]jena@ke-mitteldeutschland.de zu registrieren (Firma,
Name Ansprechpartner, Tel.-Nr., Fax-Nr., E-Mail), um mögliche
Änderungen per E-Mail zu erhalten.

Bewerbergemeinschaften gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem
Vertreter sind zugelassen (weitere Bedingungen unter Ziffer III.2.2).
Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung einzelner Mitglieder
einer Bewerbergemeinschaft sind grundsätzlich unzulässig und können zur
Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bewerbergemeinschaften im
weiteren Verfahren führen. Im Zweifelsfall haben die Bewerber
nachzuweisen, dass der Wettbewerb durch die Mehrfachbeteiligungen nicht
beeinträchtigt wird.

Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als
Nachunternehmer (NU). Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder
Bewerbergemeinschaften mit demselben NU vor, diese NU aus
Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen
auszuschließen. Die NU-Leistung kann in diesem Fall dennoch zum
Gegenstand des Bietergesprächs werden.

Vorgesehener weiterer Verfahrensablauf nach Aufforderung zur
Angebotsabgabe (voraussichtlich 12.02.2018):

Präsentation/ Vergabeverhandlungen: voraussichtlich 15.03.2018,

Auftragsvergabe: voraussichtlich 03/2018.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Freistaats Thüringen
Jorge-Semprún-Platz 4
Weimar
99423
Deutschland
Telefon: +49 36137737254
E-Mail: [9]nachpruefstelle@tlvwa.thueringen.de
Fax: +49 36137739354

Internet-Adresse:[10]https://www.thueringen.de/th3/tlvwa/vergabekammer/
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß §160 (3) GWB ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren
unzulässig, soweit

1. Der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb
einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zuwollen, vergangen sind.

Gemäß §135 (2) GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur
festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30
Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs
Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der
Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union
bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit
30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Geschäftsstelle der Vergabekammer des Freistaats Thüringen
Jorge-Semprún-Platz 4
Weimar
99423
Deutschland
Telefon: +49 36137737254
E-Mail: [11]vergabekammer@tlvwa.thueringen.de
Fax: +49 36137739354

Internet-Adresse:[12]https://www.thueringen.de/th3/tlvwa/vergabekammer/
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
01/12/2017

References

1. mailto:ralph.witter@tlug.thueringen.de.de?subject=TED
2. http://www.tlug-jena.de/
3. http://www.ke-mitteldeutschland.de/Ausschreibungsunterlagen.52.html
4. mailto:jena@ke-mitteldeutschland.de?subject=TED
5. http://www.ke-mitteldeutschland.de/
6. mailto:jena@ke-mitteldeutschland.de?subject=TED
7. https://ec.europa.eu/tools/espd/filter?lang=de
8. mailto:jena@ke-mitteldeutschland.de?subject=TED
9. mailto:nachpruefstelle@tlvwa.thueringen.de?subject=TED
10. https://www.thueringen.de/th3/tlvwa/vergabekammer/
11. mailto:vergabekammer@tlvwa.thueringen.de?subject=TED
12. https://www.thueringen.de/th3/tlvwa/vergabekammer/

 
 
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