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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Ingolstadt - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017120509114570070 / 485092-2017
Veröffentlicht :
05.12.2017
Angebotsabgabe bis :
16.01.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71327000 - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
DE-Ingolstadt: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung

2017/S 233/2017 485092

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
INKoBau GmbH & Co. KG
Rathausplatz 2
Ingolstadt
85049
Deutschland
Kontaktstelle(n): Kanzlei Dr. Schrems und Partner mbB, Dechbettener
Str. 2, 93049 Regensburg
Telefon: +49 94194583000
E-Mail: [1]vergabe@schrems-partner.de
Fax: +49 94194583999
NUTS-Code: DE21L

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.ingolstadt.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YR6Y970
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: kommunales Unternehmen in Privatrechtsform
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Errichtung, Sanierung und bauliche Betreuung,
Bewirtschaftung und Verwaltung städtischer Bauten

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

INKoBau Georgianum TWP.
Referenznummer der Bekanntmachung: 115/17
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71327000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die INKoBau GmbH & Co. KG, eine hundertprozentige Tochter der Stadt
Ingolstadt, beabsichtigt, Tragwerksplanerleistungen entspr. § 49 f.
HOAI 2013, LPh. 1-6 sowie die ingenieurtechnische Kontrolle (LPh. 8),
zu folgendem Projekt zu vergeben: Das historische und denkmalgeschützte
Georgianum ist ein Gebäude aus dem 15. Jahrhundert (inkl. Kapelle) mit
späteren Anbauten in der Altstadt von Ingolstadt. Es soll einer Nutzung
in einer Kombination aus Räumen für die Katholische Universität
Eichstädt, einem städtischen Saal (Veranstaltungsraum) und einer
Gastronomie überführt werden. Eine Machbarkeitsstudie zur Nutzung des
Georgianums liegt bereits vor. Ziel: wechselhafte Geschichte des
Georgianums zeigen und erlebbar zu machen. Die Gesamtbaukosten der
Baumaßnahme betragen ca. 12 000 000 EUR brutto inkl.
Planungsleistungen. Siehe auch II.2.14). Der Auftrag wird stufenweise
vergeben, siehe II.2.11) und II.2.14). Verringerung der Bewerber auf 4
Bieter gem. 51 VgV.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 210 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE211
Hauptort der Ausführung:

Ingolstadt: Sanierung Georgianum Ingolstadt, Tragwerksplanerleistungen,
LPh. 1 bis 6. ; Ingolstadt.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Es werden Tragwerksplanerleistungen entspr. §§ 51 ff.HOAI 2013, LPh.
1-6 für die Sanierung mit sämtlichen Grundleistungen gem. Anlage 14 zur
HOAI 2013 und als Optionen ausgestaltet einzelnen Besonderen Leistungen
gem. Anlage 14 zur HOAI 2013 ausgeschrieben. Die Beauftragung erfolgt
stufenweise in folgenden Stufen: Stufe 1: LPh. 1 bis 3, Stufe 2: LPh. 4
bis 6, Stufe 3: LPh. 8 Besondere Leistung ingenieurtechnische
Kontrolle.

Ein Anspruch auf Beauftragung der jeweils weiteren Stufe besteht nicht.
Eine Beauftragung mit der jeweils weiteren Stufe steht dem Auftraggeber
frei. Die Übertragung erfolgt schriftlich. Aus der stufenweisen
Beauftragung kann der Bewerber keine Erhöhung seines Honorars ableiten.
Die Besonderen Leistungen sind als Optionen ausgestaltet, die der
Auftraggeber abrufen kann, zu deren Abruf er aber nicht verpflichtet
ist. Der Vertrag wird sich am Vertragsmuster Certiform/Boorberg HAV-KOM
3 orientieren. Die Brutto-Baukosten der Kostengruppen 300 bis 700 für
die Gesamtbaumaßnahme werden derzeit mit etwa 12 000 000 EUR brutto
geschätzt. Auf die KG 300 und 400 entfallen 8 000 000 EUR brutto. Diese
schlüsseln sich in KG 300 6 300 000 EUR brutto und KG 400 1 700 000 EUR
brutto auf, als anrechenbare Kosten ergeben sich damit vorläufig
geschätzt 3 054 621 EUR netto. Die Berücksichtigung der
mitzuverarbeitenden Bausubstanz ist noch zu regeln. Derzeit geht die
Vergabestelle von einer Einstufung in die Honorarzone III aus. Es
sollen insbesondere folgende Besondere Leistungen beauftragt werden:

LPh. 2: vorläufige nachprüfbare Berechnung wesentlicher tragender
Teile

LPh. 3: 3D-Planung

LPh. 5: Konstruktion und Nachweise der Anschlüsse im Stahl-und
Holzbau

LPh. 5: 3D -Planung

LPh. 8: ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks
auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen.

Die Beauftragung weiterer Besonderer Leistungen als optionale
Leistungen wird vorbehalten.

siehe auch ausführliche Beschreibung, abrufbar unter:

[4]http://www.schrems-partner.de/fileadmin/user_upload/17.115_20170809_
VgV_TWP_Vorabinformation_lang_FS.pdf
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 210 000.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 15/02/2018
Ende: 31/12/2026
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 4
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Stufenweise Beauftragung, siehe bereits II.2.4);

einzelne Besondere Leistungen der Anlage 14 zur HOAI 2013 als
Optionen.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Eine ausführliche Projektbeschreibung ist abrufbar unter:
[5]http://www.schrems-partner.de/fileadmin/user_upload/17.115_20170809_
VgV_TWP_Vorabinformation_lang_FS.pdf

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Bei juristischen Personen: Nachweis der Eintragung im Handelsregister
(nicht älter als diese Vorinformation), bei Kommanditgesellschaften
sind die HR-Auszüge sowohl der Kommanditgesellschaft als auch der
persönlich haftenden Gesellschafterin einzureichen. Bei
Partnerschaftsgesellschaften und Partnerschaftsgesellschaften mit
beschränkter Berufshaftung: Nachweis der Eintragung ins
Partnerschaftsregister nach PartG (nicht älter als diese
Vorinformation). Erklärungen nach GWB zum Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Eignungskriterien gemäß Auftragsunterlagen
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Eignungskriterien gemäß Auftragsunterlagen
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Ingenieure im Sinne von § 75 Abs. 2 VgV, Art. 61 Bayerische Bauordnung.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Einzelbewerber allein oder Arbeitsgemeinschaft (ARGE), ggf. mit
Subunternehmern, gesamtschuldnerisch haftend mit einem bevollmächtigten
Vertreter. Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer ARGE sind
unzulässig und führen zum Ausschluss sämtlicher betroffener
Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren. Nachweis einer
bestehenden / im Auftragsfalle vorbehaltslos gewährten
Haftpflichtversicherung über 3 000 000 EUR für Personenschäden und 3
000 000 EUR für sonstige Schäden ist zu erbringen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: [6]2017/S 154-319501
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 16/01/2018
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 22/01/2018
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 15/03/2018
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Eingereichte Unterlagen verbleiben beim AG und werden nicht
zurückgegeben. Kosten werden nicht erstattet.

2. Die Unterlagen sind in verschlossenem Umschlag einzureichen. Der
Name des Verfahrens ist mittels des gestellten Etiketts deutlich auf
dem Umschlag/der Verpackung zu vermerken.

3. Der Teilnahmeantrag ist nur und ausschließlich auf den von der
Kontaktstelle ausgegebenen Formularen und ausschließlich in Papierform
möglich. Werden diese Formulare nicht genutzt, wird die Bewerbung
ausgeschlossen.

4. Entfällt

5. Sämtliche eingereichte Unterlagen sind ausschließlich einseitig zu
bedrucken. Es ist ausschließlich das Format DIN-A4 (soweit nicht
ausdrücklich für Pläne DIN-A3 zugelassen) zugelassen.

6. Sämtliche Unterlagen sind in einem sog. Leitz-Ordner o. ä. ohne
Heftklammern, ohne weitere Binder, Tacker/Heftklammer u. ä. sowie
ohne Trennstreifen/Register (zulässig dagegen: farbige Papiere mit max.
90 gr./qm) einzureichen (Scanfähigkeit!). Es ist kopierfähiges Papier
(keine dicken Kartons etc.) zu verwenden. Spiralbindungen u. ä. sind
nicht zugelassen.

7. Es ist die vorgegebene Struktur einzuhalten und die Formulare sind
entsprechend auszufüllen.

8. Wenn und soweit in den Übersichts-Formularen gemachte Angaben nicht
vollständig/falsch sind, geht dies zu Lasten des Bewerbers, eine
richtige/bessere Darstellung im Formular Referenz Detail heilt dies
nicht. Sind in Übersichts-Formularen z. B. die Mindestkriterien nicht
erfüllt/nicht angegeben, wird die Referenz nicht gewertet.

9. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende und unvollständige
Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der Frist nicht vorgelegt
werden, bis zum Ablauf einer zu bestimmenden kurzen Nachfrist
nachzufordern; die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass die
Vergabestelle von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht. Eine
unvollständige Einreichung führt, wenn die Vergabestelle von der
Nachforderungsmöglichkeit nicht Gebrauch macht oder eine Nachforderung
fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren.

10. Unklare, widersprüchliche oder fehlende Angaben in den Formularen
gehen zu Lasten des Bewerbers.

11. Je Bewerber ist nur ein Teilnahmeantrag zulässig.
Mehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder von
Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft führen zum Ausschluss aller
Beteiligten. Dies gilt auch dann, wenn Mehrfachbewerber als Subplaner
vorgesehen sind.

12. Der Teilnahmeantrag selbst muss zwingend bei der Kontaktstelle
eingereicht werden.

13. Maßgeblich ist der fristgerechte Eingang der Unterlagen bei der
Kontaktstelle in schriftlicher Form (Post, Paketdienst, Kurier,
persönliche Abgabe), auf die fristgerechte Absendung kommt es nicht an.

14. Angaben zum Umsatz können zunächst durch Eigenerklärung erfolgen,
sind aber auf Aufforderung durch die Vergabestelle durch geeignete
Unterlagen nachzuweisen, neben Jahresabschluss z. B. auch einer
Bestätigung des Steuerberaters. Hinweis 15 bleibt unberührt.

15. Soweit lediglich Angaben/Eigenerklärungen gefordert werden, behält
sich der Auftraggeber das Recht vor, zur Behebung von Zweifeln [auch
nach dem Verfahren] entsprechende Bescheinigungen oder Nachweise
nachzufordern. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie
keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original
geben. Eingereichte Nachweise müssen noch gültig und aktuell sein [bei
Ablauf der Teilnahmeantragsfrist nicht älter als diese Bekanntmachung,
soweit aus Inhalt und Zweck des Nachweises nichts anderes folgt, wie z.
B. bei Prüfungszeugnissen].

16. Anfragen, Nachfragen etc. sind ausschließlich per E-Mail zu stellen
an [7]vergabe@schrems-partner.de. Informationen des Auftraggebers/der
Kontaktstelle zum Vergabeverfahren können auf dem Postwege, mittels
Telefax, elektronisch sowie durch eine Kombination dieser
Kommunikationsmittel übermittelt werden; dabei wird dem elektronischen
Weg (E-Mail) der Vorzug gegeben.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YR6Y970.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
Maximilianstraße 39
München
80534
Deutschland
Telefon: +49 8921762411
E-Mail: [8]vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Fax: +49 8921762847

Internet-Adresse:[9]https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/behoerde
/mittelinstanz/vergabekammer/
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

§ 134 GWB Informations- und Wartepflicht:

(1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht
berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen
Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen
Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt
des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies
gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung
ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über
die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.

(2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der
Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf
elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf
10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der
Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim
betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.

(3) § 160 GWB Einleitung, Antrag:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriftengeltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
Maximilianstraße 39
München
80534
Deutschland
Telefon: +49 8921762411
E-Mail: [10]vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Fax: +49 8921762847

Internet-Adresse:[11]https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/behoerd
e/mittelinstanz/vergabekammer/
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
30/11/2017

References

1. mailto:vergabe@schrems-partner.de?subject=TED
2. http://www.ingolstadt.de/
3. https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YR6Y970
4. http://www.schrems-partner.de/fileadmin/user_upload/17.115_20170809_VgV_TWP_Vorabinformation_lang_FS.pdf
5. http://www.schrems-partner.de/fileadmin/user_upload/17.115_20170809_VgV_TWP_Vorabinformation_lang_FS.pdf
6. http://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:319501-2017:TEXT:DE:HTML
7. mailto:vergabe@schrems-partner.de?subject=TED
8. mailto:vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de?subject=TED
9. https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/behoerde/mittelinstanz/vergabekammer/
10. mailto:vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de?subject=TED
11. https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/behoerde/mittelinstanz/vergabekammer/

 
 
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