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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Ausrüstung für Sicherheitszwecke, Brandbekämpfung, Polizei und Verteidigung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017111409035934986 / 452880-2017
Veröffentlicht :
14.11.2017
Angebotsabgabe bis :
08.01.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Lieferauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
35000000 - Ausrüstung für Sicherheitszwecke, Brandbekämpfung, Polizei und Verteidigung
DE-Berlin: Ausrüstung für Sicherheitszwecke, Brandbekämpfung, Polizei und Verteidigung

2017/S 218/2017 452880

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Der Polizeipräsident in Berlin, Serviceeinheit Technik und Logistik
SE TL B 231, Herr Wieczorek
Friesenstraße 16, Haus 42
Berlin
10965
Deutschland
Kontaktstelle(n): Der Polizeipräsident in Berlin, Serviceeinheit
Finanzen Vergabegrundsatzstelle SE Fin 5
Telefon: +49 30-4664795500
E-Mail: [1]sefin5@polizei.berlin.de
Fax: +49 30466-482299021
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.polizei.berlin.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=175156
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=175156
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Der Polizeipräsident in Berlin, Serviceeinheit Finanzen SE Fin 5
Platz der Luftbrücke 6
Berlin
12101
Deutschland
Telefon: +49 30-4664795510
E-Mail: [5]sefin5@polizei.berlin.de
Fax: +49 30-82299021
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [6]http://www.polizei.berlin.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Öffentliche Sicherheit und Ordnung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Lieferung von Überziehwechselhüllen.
Referenznummer der Bekanntmachung: PPrBln 283/17
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
35000000
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Lieferauftrag für 14 400 Stück Überziehwechselhüllen inkl.
weichballistischem Teilschutz gemäß Leistungsbeschreibung. Die
Überziehwechselhüllen dienen zur Aufnahme vorhandener ballistischer
Schutzpakete verschiedener Schutzklassen. Darüber hinaus ist optional
die Beschaffung von weiteren bis zu 7 000 Stück Überziehwechselhüllen
inkl. weichballistischem Teilschutz gem. Leistungsbeschreibung möglich.
Alle weiteren Einzelheiten entnehmen Sie bitte den Vergabeunterlagen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Lieferauftrag für 14 400 Stück Überziehwechselhüllen inkl.
weichballistischem Teilschutz gemäß Leistungsbeschreibung. Die
Überziehwechselhüllen dienen zur Aufnahme vorhandener ballistischer
Schutzpakete verschiedener Schutzklassen. Darüber hinaus ist optional
die Beschaffung von weiteren bis zu 7 000 Stück Überziehwechselhüllen
inkl. weichballistischem Teilschutz gem. Leistungsbeschreibung möglich.
Alle weiteren Einzelheiten entnehmen Sie bitte den Vergabeunterlagen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 27/02/2018
Ende: 14/12/2018
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Es ist optional die Beschaffung von weiteren bis zu 7 000 Stück
Überziehwechselhüllen inkl. weichballistischem Teilschutz gem.
Leistungsbeschreibung möglich. Hierfür ist im Angebotsblatt unter
Position 2 der entsprechende Preis für eine Überziehwechselhülle
anzugeben. Bei der Auswertung der Angebote werden nur Angebote
berücksichtigt, die diese Option uneingeschränkt anbieten. Der Preis
für die zusätzlichen Überziehwechselhüllen inkl. weichballistischem
Teilschutz gemäß Position 2 hat keinen Einfluss auf das Ergebnis der
Auswertungssystematik.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:

Eine Erklärung des Unternehmens gemäß § 1 Abs. 2 Frauenförderverordnung
(FFV) ist vorzulegen. Angebote, die keine oder unvollständige
Erklärungen gemäß § 1 Abs. 2 FFV enthalten oder Unternehmen, die die
Erklärung auf Anforderung nicht fristgemäß nachliefern, werden nicht
berücksichtigt.

Eine Eigenerklärung des Unternehmens zu dessen Nachweis der
Zuverlässigkeit ist vorzulegen. Angebote, die keine oder unvollständige
Eigenerklärungen enthalten oder Unternehmen, die die Erklärung auf
Anforderung nicht fristgemäß nachliefern, werden nicht berücksichtigt.

Nachweis über die Eintragung im Handelsregister, sofern
eintragungspflichtig, nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des
Mitgliedstaates der Europäischen Union oder des Vertragsstaates des
EWR-Abkommens oder des sonstigen Landes, in dem der Bieter ansässig ist
(o.ä., wie z.B. Partnerschafts-, Vereinsregister) durch Vorlage eines
Handelsregisterauszugs (als Kopie oder als elektronischer Auszug).
Sofern keine Eintragungspflicht besteht, ist ein anderweitiger Nachweis
zur Befähigung und Erlaubnis der Berufsausübung zu erbringen; auf § 44
VgV wird Bezug genommen.

Nachweis bzw. Bescheinigung über die ordnungsgemäße Erfüllung der
Verpflichtung der Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge
zur gesetzlichen Sozialversicherung.

Nachweis einer Betriebs- oder Berufshaftpflichtversicherung mit Angabe
der Deckungssummen für Personen- und Sachschäden.

Soweit eine Bietergemeinschaft ein Angebot abgibt, müssen alle
Mitglieder der Bietergemeinschaft die geforderten Nachweise erbringen.
Beruft sich der Bieter oder eine Bietergemeinschaft zum Nachweis der
Eignung auf die Fähigkeit bzw. Kapazitäten anderer Unternehmen bzw.
sollen solche Unternehmen Teile der Leistung ausführen, sind die
genannten Erklärungen bzw. Nachweise auch für diese Unternehmen
vorzulegen.

Der Auftraggeber akzeptiert zum vorläufigen Nachweis der Eignung und
zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen die Vorlage einer
Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) in der Form des Anhangs
2 der Durchführungsverordnung (EU) 2016/7 der Kommission vom 5. Januar
2016 zur Einführung des Standardformulars für die Einheitlichen
Europäischen Eigenerklärung. Erforderlich sind diejenigen Angaben, die
den vorgenannten Nachweisen inhaltlich entsprechen.

Alternativ zu den unter vorgenannten Eigenerklärungen kann auch die
Bescheinigung der Eintragung in eine PQ-VOL-Datenbank vorgelegt oder
die entsprechende Zertifikatsnummer angegeben werden.

Die vorgenannten Erklärungen werden zur Feststellung der
Unternehmenseignung herangezogen. Im Geltungsbereich des GWB
(supranationale Verfahren) versichert der Unterzeichner mit diesen
Erklärungen, dass fakultative bzw. zwingende Ausschlussgründe im Sinne
der §§ 123, 124 GWB nicht vorliegen. Sollte einer der dort genannten
Erklärungen nicht zutreffen, kann zur Vermeidung eines
Unternehmensausschlusses der Nachweis einer Selbstreinigung gemäß § 125
GWB geführt werden.

Als ausreichende Belege werden von der zuständigen Behörde des
Herkunftslandes oder des Niederlassungsstaates des Unternehmens
ausgestellte Bescheinigungen anerkannt. Darüber hinaus wird auf die
Regegelungen in § 48 Absatz 6 VgV hingewiesen.

Die Vergabestelle fordert ab einem Auftragswert von mehr als 30 000 EUR
brutto vor der Zuschlagserteilung von dem Bieter, der den Zuschlag
erhalten soll, zwingend einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister
gemäß § 150a der Gewerbeordnung beim Bundesamt für Justiz an.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Nachweis über praktizierte Qualitätsmanagementsysteme (z. B. nach DIN
EN ISO 9000 ff). Bei fehlender Zertifizierung muss der Bieter
mindestens beschreiben, auf welche Weise er die Qualität der Produkte
sicherstellen und nachhalten will.

Mit dem Angebot sind div. Muster (je ein Muster in den Größen XXS, XXL
lang sowie je zwei Muster in den Größen XS, S, M, L, XL, XL lang, XXL)
inkl. Materialdatenblätter von allen zur Herstellung der
Überziehwechselhülle verwendeten Materialien bei der Vergabestelle:

Der Polizeipräsident in Berlin, SE TL B 231,

Friesenstr. 16 (Einfahrt Golßener Str. 3), Haus 42,

10965 Berlin

einzureichen.

Der Bieter hat nachzuweisen (für zugelieferte Produkte) bzw. zu
erklären (für in seiner Einflusssphäre durchgeführte Arbeiten), dass
durch die in den angebotenen Überziehwechselhüllen verwendeten
Materialien nach derzeitigem Stand der Technik und Wissenschaft keine
gesundheitlichen Schäden beim Träger der Westen hervorgerufen werden
und insbesondere alle in diesem Hinblick relevanten gesetzlich oder
aufgrund von Verordnungen vorgeschriebenen Forderungen eingehalten
werden. In der Anlage 2 zur Leistungsbeschreibung ist aufgeführt, auf
welche Substanzen sich diese Nachweise bzw. die Erklärungen erstrecken
müssen und welche Grenzwerte gültig sind.

Der Nachweis ist für alle in der Überziehwechselhülle verarbeiteten
Materialien, Komponenten und Substanzen, die der Bieter zukauft, zu
führen. Unter Nachweis ist hier eine vom jeweiligen Lieferanten des
zugekauften Produktes (Vorlieferant) ausgestellte Erklärung zu
verstehen, dass alle in Anlage 2 zur Leistungsbeschreibung genannten
Forderungen eingehalten werden. Entsprechendes gilt auch für Arbeiten,
die im Auftrag des Bieters aber außerhalb dessen Einflusssphäre
durchgeführt werden. Auf die Anlage 2 zur Leistungsbeschreibung ist in
den Nachweisen Bezug zu nehmen. Als Nachweis wird auch ein
entsprechendes Gutachten oder Testat einer unabhängigen und fachlich
und technisch für die Erstellung des Gutachtens/des Testats geeigneten
Stelle oder Einrichtung akzeptiert.

Für die vom Bieter selbst durchgeführten Verarbeitungsprozesse und
-schritte sowie die fertige Überziehwechselhülle ist die
gesundheitliche Unbedenklichkeit mit einer Erklärung des Bieters
(Eigenerklärung) zu bestätigen. Der Bieter hat also zu erklären, dass
bei den Überziehwechselhülle auch nach Durchführung der in seiner
Einflusssphäre erfolgten Arbeiten keine gesundheitsgefährdenden der in
der Anlage 2 zur Leistungsbeschreibung aufgeführten Substanzen in einer
höheren Konzentration, als dort genannt, auftreten. Auf die Anlage 2
zur Leistungsbeschreibung ist in dieser Eigenerklärung Bezug zu nehmen.
Anstatt der Eigenerklärung des Bieters wird auch ein entsprechendes
Gutachten oder Testat einer unabhängigen und fachlich und technisch für
die Erstellung des Gutachtens/ des Testats geeigneten Stelle
akzeptiert.

Fehlende Nachweise und Erklärungen zur gesundheitlichen
Unbedenklichkeit können zum Ausschluss führen.

Die Weichballistik muss aus zertifiziertem, ballistischem Material (100
% Aramid) der Schutzklasse VPAM 3 (oder SK 1) bestehen. Entsprechende
Beschussprotokolle (Zertifikat und Prüfberichte) sind beizulegen. Die
fehlende Zertifizierung der Weichballistik führt zum Ausschluss.

Soweit eine Bietergemeinschaft ein Angebot abgibt bzw. sich der Bieter
der Kapazitäten anderer Unternehmen bedient, sind die Nachweise für die
konkreten Unternehmen vorzulegen, die im Auftragsfall die jeweilige
konkrete Leistung erbringen.

Der Auftraggeber akzeptiert zum vorläufigen Nachweis der Eignung und
zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen die Vorlage einer
Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) in der Form des Anhangs
2 der Durchführungsverordnung (EU) 2016/7 der Kommission vom 5. Januar
2016 zur Einführung des Standardformulars für die Einheitlichen
Europäischen Eigenerklärung. Erforderlich sind diejenigen Angaben, die
den vorgenannten Nachweisen inhaltlich entsprechen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 08/01/2018
Ortszeit: 15:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 26/02/2018
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 09/01/2018
Ortszeit: 09:00
Ort:

Die Öffnung der Angebote ist nicht öffentlich.

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Str. 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 30-90138316
Fax: +49 30-90137613
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum
Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen
Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach
Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag
ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen
Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen
(GWB)). Die o. a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß §
135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung
einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat,
ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein
Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages
hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134
GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im
Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund
Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden,
wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach
der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den
öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht
später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist.
Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen
Union bekanntgemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach
Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt
der Europäischen Union (§ 135 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/11/2017

References

1. mailto:sefin5@polizei.berlin.de?subject=TED
2. http://www.polizei.berlin.de/
3. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=175156
4. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=175156
5. mailto:sefin5@polizei.berlin.de?subject=TED
6. http://www.polizei.berlin.de/

 
 
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