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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Dienstleistungen von Architekturbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017101109122177242 / 400630-2017
Veröffentlicht :
11.10.2017
Angebotsabgabe bis :
10.11.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71200000 - Dienstleistungen von Architekturbüros
DE-Berlin: Dienstleistungen von Architekturbüros

2017/S 195/2017 400630

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Jüdisches Krankenhaus Berlin
Heinz-Galinski-Straße 1
Berlin
13347
Deutschland
Kontaktstelle(n): Abteilung Technik, Herr Reich
Telefon: +49 304994-2351
E-Mail: [1]markus.reich@jkb-online.de
Fax: +49 304994-2378
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.juedisches-krankenhaus.de

Adresse des Beschafferprofils:
[3]http://www.berlin.de/vergabeplattform/
I.2)Gemeinsame Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[4]https://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntma
chungen/
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Stiftung bürgerlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Öffentliche Sicherheit und Ordnung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Jüdisches Krankenhaus Berlin, Neubau von zwei Anbauten an Haus B,
Objektplanung für Gebäude nach §34ff HOAI 2013.
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71200000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die zwei dreigeschossigen Anbauten sind Teil der Gesamtsanierung des
Jüdischen Krankenhauses Berlin und nehmen insgesamt 24 Bettenzimmer
auf. Die Baugenehmigung liegt vor. Brutto-Geschossfläche (BGF) für die
Anbauten Haus B: 1 030 m^2. Gesamtkostenrahmen KG 300/400 Anbauten Haus
B: ca. 3 326 000 EUR netto. Honorarzone IV gem. § 35 HOAI 2013. Die
Beauftragung erfolgt für die 2. Stufe, LPH 5-9 gem. § 34 HOAI
2013.Hierfür sind die Architektenleistungen der Objektplanung Gebäude
gemäß § 34 HOAI 2013 zu vergeben.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 288 344.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300
Hauptort der Ausführung:

Berlin.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Für das Jüdische Krankenhaus Berlin ist die Erweiterung des
Bestandsgebäudes Haus B um 2 Anbauten geplant. Diese Neubauten Anbau
B-Ost und Anbau B-West erweitern die bestehenden Pflegestationen und
gewährleisten den Nachweis der Planbettenzahl nach Krankenhausplan
2016. Die Maßnahme ist Teil der Gesamtmaßnahme zur Sanierung und
Erweiterung des jüdischen Krankenhauses Berlin und dient aus zur
Absicherung der Gesamtbettenzahlen in den weiteren Bauabschnitten der
Gesamtmaßnahme. Die Realisierung erfolgt bei laufendem
Krankenhausbetrieb und erfordert Eingriffe in die bestehende
Bausubstanz.

Mit der Errichtung und Inbetriebnahme der beiden dreigeschossigen
Anbauten an Haus B werden die vorhandenen Pflegestationen um insgesamt
24 Bettenzimmer erweitert. Die Bettenzimmer der Anbauten sind in der
Regel als Drei-Bettzimmer geplant, mit einer Ausnahme im 1.Obergeschoss
des Anbau B-West, das mit 2 Vier-Bettzimmern der Chest-Pain-Unit belegt
werden soll. Die Nutzungsfläche (NUF 1 6) der Baumaßnahme beträgt
insgesamt 2.360 m2. Die Kostenobergrenze der Maßnahme beträgt insgesamt
5 155 175 EUR brutto (Gesamtbaukosten Brutto, ohne Grundstücks- und
Finanzierungskosten).

Ziel dieses Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb ist die
Vergabe der Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI (2013) i. V. mit
Anlage 10.1: Leistungsphasen 5 9.Die anrechenbaren Kosten für die
Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI (2013) betragen ca. 3 122 555,38
EUR.

Geplante Auftragsvergabe: Februar 2018.

Geplanter Baubeginn: Oktober 2018.

Ziel der baulichen Fertigstellung: August 2019.

Mit der Leistungserbringung ist sofort nach Auftragserteilung zu
beginnen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Darstellung des Personaleinsatzkonzepts und
fachliche Leistungsfähigkeit des Projektleiters und des Projektteams im
Hinblick auf die vorgesehende Massnahme anhand persönlicher Referenzen
/ Gewichtung: 20 %
Qualitätskriterium - Name: Methodik zur Sicherstellung des
Projekterfolgs bezogen auf die Aufgabenstellung Objektplanung im
Hinblick auf Kosten, Termine und Qualitäten. / Gewichtung: 20 %
Qualitätskriterium - Name: Darstellung erster Überlegungen zur
Herangehensweise an die konkrete Projektaufgabe, z.B. anhand eines
Vergleichsprojekts und unter Berücksichtigung der speziellen
Anforderungen aufgrund des laufenden / Gewichtung: 30 %
Kostenkriterium - Name: Honorarangebot / Gewichtung: 25 %
Kostenkriterium - Name: Stundensätze / Gewichtung: 5 %
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 288 344.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 26/02/2018
Ende: 31/12/2019
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand der wirtschaftlichen und
finanziellen Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen
Leistungsfähigkeit siehe III.1.1), III.1.2) und III.1.3).

Mit den durch Summierung der erreichten Punkte ermittelten 5 Bewerbern
mit den höchsten Gesamtpunktzahlen wird in die Angebotsphase
eingetreten.

Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die
Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde
gelegten Kriterien zu hoch, erfolgt die Auswahl unter den verbleibenden
Bewerbern durch Los (§75 Abs.6 VgV).
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form
einzureichen:

1) Verbindliche Erklärung in Unterlage 3.1 Eigenerklärung, dass keine
Ausschlussgründe gemäß §123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB
vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von
Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist
(Ausschlusskriterium);

2) Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und
Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister. Geforderte
Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form
anerkannter Präqualifikationsnachweise vorliegen, werden zugelassen und
anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den
geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form
einzureichen:

1) Verbindliche Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45
Abs. 1 (3) VgV;

2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und
seinen Umsatz für entsprechende Leistungen im Bereich der Objektplanung
Gebäude gem. § 34 HOAI (2013) in den letzten 3 Jahren in Euro gem. § 45
Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV.

Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die
in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise vorliegen, werden
zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form
und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 1) Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der
EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für
Personenschäden 2 000 000 EUR und für sonstige Schäden 2 000 000 EUR,
jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr. Bei
Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der
Bewerbergemeinschaft einzeln zu erbringen.

zu 2) Mindestanforderung an den Umsatz für entsprechende Leistungen im
Bereich der Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI (2013): mind. 600 000
EUR brutto durchschnittlicher Umsatz in den letzten 3 Jahren. Bei
mindestens 600 000 EUR brutto durchschnittlichem Jahresumsatz für
entsprechende Leistungen in den letzten drei Jahren wird dieses
Kriterium als Wertungskriterium herangezogen.

Für die Angaben des Bewerbers werden entsprechend dem oben genannten
Wertungskriterium maximal 2 Punkte vergeben:

1 Punkte, wenn der durchschnittliche Jahresumsatz (brutto) in den
letzten drei Jahren für entsprechende Leistungen 600 000 EUR brutto und
mehr beträgt.

2 Punkte, wenn der durchschnittliche Jahresumsatz (brutto) in den
letzten drei Jahren für entsprechende Leistungen 1 200 000 EUR brutto
und mehr beträgt.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber
beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die
Anzahl an mit entsprechenden Leistungen im Bereich der Objektplanung
Gebäude gem. § 34 HOAI (2013) betrauten, festangestellten
Dipl.-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten 3
Geschäftsjahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 VgV;

2) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der
Führungskräfte durch die Berechtigung, die Berufsbezeichnung Dipl.-Ing.
/ Master / Bachelor führen zu dürfen gem. § 46 Abs. 3 (8) VgV;

3) Darstellung von maximal drei Referenzen (A, B und C) nach § 46 Abs.
3 Nr. 1 VgV für in den letzten 3 Jahren erbrachte vergleichbare
Leistungen mit Kurzbeschreibung der Referenz und folgenden Angaben:

Personal des Bewerberbüros für die Referenz (Benennung des
Projektleiters und der Örtlichen Bauüberwachung);

Art der Maßnahme (Neubau, Sanierung);

Art der Nutzung (Sonstiges, Krankenhausbau oder eine sonstige mit
entsprechenden Planungsanforderungen einhergehende Nutzungsart, z.B.
Altenpflegeheim, Seniorenheim oder ähnliches);

Projektgröße, durch Angabe der Baukosten (Gesamtbaukosten und
Kostengruppen 300+400+600);

Projektgröße, durch Angabe der Bruttogrundfläche und der
Nutzungsfläche (NUF 1-6);

Projektzeit;

Leistungsumfang des Bewerbers (Angabe der beauftragen und erbrachten
Leistungsphasen nach HOAI);

Art des Auftraggebers (privater AG / öffentlicher AG);

Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten)
mit Referenzperson des Auftraggebers.

Auch bei Bewerbergemeinschaften können in Summe maximal drei geforderte
Referenzen eingereicht werden. Für die eingereichten Referenzen gelten
folgende Bedingungen, die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der
jeweiligen Referenz: Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig
auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen.

Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und
Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je
Referenzprojekt auf max. 2 DIN A4 Blätter zu beschränken. Unterlagen,
die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein
(z.B. Projektbroschüren).

Für alle Referenzen der öffentlichen Hand / nach öffentlichen
Vergabevorschriften sollten Bescheinigungen des Auftraggebers
vorliegen, aus denen der Leistungsumfang ersichtlich ist. Bei privaten
Auftraggebern oder öffentlichen Auftraggebern, von denen für
Referenzprojekte keine Bescheinigung erhältlich sein sollte, kann eine
Eigenerklärung (Original mit rechtsverbindlicher Unterschrift)
abgegeben werden.

Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in in einem
früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine
entsprechende schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des
ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 1) Mindestanforderung an die Anzahl der festangestellten, mit
entsprechenden Leistungen im Bereich der Objektplanung Gebäude gem. §
34 HOAI (2013) betraute Dipl.-Ingenieure, Master, Bachelor: 6
Beschäftigte durchschnittlich in den letzten drei Jahren
(kaufmännisches Auf- und Abrunden von Dezimalzahlen).

Bei Bewerbergemeinschaften wird die Summe aus dem jährlichen Mittel der
festangestellten mit vergleichbaren Leistungen betrauten
Dipl.-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen gebildet.

Bei mindestens 6 mit entsprechenden Leistungen betrauten,
festangestellten Dipl.-Ingenieuren, Master- oder Bachelorabsolventen
durchschnittlich in den letzten 3 Jahren wird dieses Kriterium als
Wertungskriterium herangezogen.

Für die Angaben des Bewerbers werden entsprechend dem oben genannten
Wertungskriterium maximal 2 Punkte vergeben:

1 Punkte, wenn die durchschnittliche Mitarbeiterzahl (festangestellte
Ingenieure Diplom/Master/Bachelor) in den letzten 3 Jahren für
entsprechende Leistungen 6 Mitarbeiter und mehr beträgt.

2 Punkte, wenn die durchschnittliche Mitarbeiterzahl (festangestellte
Ingenieure Diplom/Master/Bachelor) in den letzten 3 Jahren für
entsprechende Leistungen 12 Mitarbeiter und mehr beträgt.

Zu 3) Mindestanforderungen an alle Referenzen (Nichteinhaltung führt
zum Ausschluss der Referenz):

Leistungsumfang: Mindestens Leistungsphasen 5 8 gem. § 34 HOAI
(2013) müssen beauftragt sein;

Leistungsstand: Mindestens Leistungsphase 5 gem. § 34 HOAI (2013)
muss begonnen haben.

Projektgröße: Mindestanforderung Baukosten KG 300 + 400 + 600
größergleich 3 000 000 EUR brutto;

Projektgröße: Mindestanforderung Nutzfläche (NUF 1 6) größergleich
700 m^2;

Projektzeit: Die Referenz darf nicht älter als 3 Jahre sein, d. h.
die Übergabe an den Nutzer muss nach dem 1.1.2014 erfolgt sein.

Mindestanforderungen, die durch die Gesamtheit der eingereichten
Referenzen A,B und C erfüllt sein müssen (Nichteinhaltung führt zum
Ausschluss der Bewerbung):

Mindestens eine der drei Referenzen muss nach öffentlichen
Vergabevorschriften für einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 99 GWB
ausgeführt worden sein;

Mindestens eine der 3 Referenzen muss ein Neubau sein;

Mindestens eine der 3 Referenzen muss ein Gebäude mit vergleichbarer
Nutzung (Krankenhausbau oder eine sonstige mit entsprechenden
Planungsanforderungen einhergehende Nutzungsart, z. B. Altenpflegeheim,
Seniorenheim oder ähnliches) sein;

Mindestens eine der 3 Referenzen muss abgeschlossen sein, d. h. die
Übergabe an den Nutzer ist bereits erfolgt.

Die Bewertung der Referenzen erfolgt bei Erfüllung der
Mindestanforderungen anhand folgender Wertungskriterien:

Art des Auftraggebers (privater AG, öffentlicher AG);

Art der Maßnahme (Neubau, Umbau / Sanierung);

Art der Nutzung (Sonstiges, Krankenhausbau oder eine sonstige mit
entsprechenden Planungsanforderungen einhergehende Nutzungsart, z.B.
Altenpflegeheim, Seniorenheim oder ähnliches);

Baukosten der KG 300 + 400 + 600 (mind. 3 000 000 EUR brutto);

Nutzungsfläche NUF 1-6 (mind. 700 m^2);

Zusatzpunkte: Realisierung bei laufendem Betrieb, Die Zusatzpunkte
können in einer oder mehreren Referenz/en nachgewiesen werden.

Angaben zum Referenzprojekt:

max. 12 Punkte können erreicht werden:

2 Punkte erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um einen öffentlichen
Auftraggeber handelt,

2 Punkte erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um einen Neubau
handelt,

2 Punkte erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um einen
Krankenhausbau oder eine sonstige mit entsprechenden
Planungsanforderungen einhergehende Nutzungsart, z.B. Altenpflegeheim,
Seniorenheim oder ähnliches handelt,

2 Punkte erhält ein Referenzprojekt, wenn die Baukosten (Kostengruppe
300+400+600) 6 000 000 EUR brutto und mehr betragen,

2 Punkte erhält ein Referenzprojekt, wenn die Nutzflächen (NUF 1-6) 1
400 m² und mehr betragen,

2 Punkte zusätzlich erhält ein Referenzprojekt, wenn die Realisierung
bei laufendem Betrieb erfolgte.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie
Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das
öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche
und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen
erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen
erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt
sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architektin/
Architekt, Ingenieurin/Ingenieur oder Master zuführen. Ist in dem
Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht
geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architektin/
Architekt, Ingenieurin/Ingenieur oder Master, wer über ein Diplom,
Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen
Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments
und des Rates Berufsanerkennungsrichtlinie gewährleistet ist und
den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von
Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L255S.22) entspricht.

Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt,
wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen
gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn ein
bevollmächtigter Vertreterin/Vertreter der juristischen Person die
fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt
werden.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Bewerbergemeinschaften (z. B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und
juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes
Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.

Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den
bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung
aller Mitglieder vorzulegen. Bietergemeinschaften müssen sämtliche
geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft
vorlegen.

Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist
darzustellen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 10/11/2017
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:

Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen
Vordrucke zu verwenden. Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt
einzureichen:

1) Alle Formulare als rechtsverbindlich unterschriebene und
abgestempelte Originale (Ausschlusskriterium) und zusätzlich als
PDF-Dateien auf Daten-CDs (zweifach).

2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und
werden nur auf Anforderung zurückgegeben.

3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere
Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV)
sind die Formblätter 3.1 Eigenerklärung des Bewerbers, 3.2
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit, 3.3 Technische
und berufliche Leistungsfähigkeit inkl. der geforderten Anlagen und
Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen.

4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine
von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft
einzureichen.

5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im
Falle von Unternehmen nach §36VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem
Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für
welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen
wird. Weiterhin ist durch eine Verpflichtungserklärung der anderen
Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen
Kapazitäten zur Verfügung stehen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin Luther Straße 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 309013-8316
Fax: +49 309013-7613
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird
ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3
Satz 1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig,
soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht
abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Jüdisches Krankenhaus Berlin, Abteilung Technik
Heinz-Galinski-Straße 1
Berlin
13347
Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
06/10/2017

References

1. mailto:markus.reich@jkb-online.de?subject=TED
2. http://www.juedisches-krankenhaus.de/
3. http://www.berlin.de/vergabeplattform/
4. https://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/

 
 
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