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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Jülich - Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017081209140585821 / 319699-2017
Veröffentlicht :
12.08.2017
Angebotsabgabe bis :
08.09.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71321000 - Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
DE-Jülich: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen

2017/S 154/2017 319699

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Forschungszentrum Jülich GmbH -Team Bau-
Wilhelm-Johnen-Str.
Jülich
52425
Deutschland
Kontaktstelle(n): Günther Jörres
Telefon: +49 2461/61-3051
E-Mail: [1]vergabe-bau@fz-juelich.de
Fax: +49 2461/61-2212
NUTS-Code: DEA26

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.fz-juelich.de

Adresse des Beschafferprofils:
[3]http://www.fz-juelich.de/portal/DE/Service/Beschaffungen/Ausschreibu
ngen/_node.html
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[4]https://www.subreport.de/E42148242
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Einrichtung des privaten Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Forschung und Entwicklung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Sanierung des entkernten Flügels des Gebäudes 05.3 als Verfügungsbau
für Standardlabore.
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71321000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Vergabegegenstand ist die Generalplanung der Technischen Ausrüstung
Teil 4, Abschnitt 2 der HOAI für die Sanierung des Gebäudes 05.3.
Beabsichtigt ist die Beauftragung der Anlagegruppen 1-8 sowie die
Leistungsphasen 1-8 nach § 53 HOAI.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 1 000 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA26
Hauptort der Ausführung:

52428 Jülich.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Vergabegegenstand ist die Planung der Technischen Ausrüstung gem. § 55
HOAI, auf dem Campus der Forschungszentrum Jülich GmbH. Zur Maßnahme
gehört auch der angrenzende, zum Flügel z gehörende Übergangsbereich
mit dort vorhandenen Sanitärbereichen und Heranführung von Medien aus
den Bestandsflügeln w und z. Der komplette Gebäudeflügel hat eine
Gesamt-Bruttogeschossfläche von ca. 2 630 m^2. Die Etagen EG und 1. OG
wurden vormals bereits als Laborflächen genutzt. Im KG und im DG
befinden sich die dafür notwendigen Technik- und Lagerflächen. Der
Gebäude-flügel u wurde 1962 errichtet. Eine statische Analyse
bestätigt für die Bausubstanz eine Büro- und Labor-Nutzung. Zurzeit
steht der Flügel u leer.

Der ehemalige Laborflügel mit Kontrollbereichen unterlag ursprünglich
der Genehmigung nach Atomgesetz (AtG §9) und wurde bereits entkernt,
freigemessen und entwidmet. Als Folgenutzung ist der Ausbau zu einem
Verfügungsgebäude für Standard-Chemie- und Physiklabore bis S2
vorgesehen. Die vorhandene Rohbaustruktur ist für eine flexible Nutzung
und Anpassung an die verschiedenen Nutzerbedürfnisse auf
standardisiertem Grundriss geeignet. Aspekte der Nachhaltigkeit und der
Energieeffizienz werden durch den Erhalt des Rohbaus (graue Energie)
und die Erneuerung der Gebäudehülle (ENEV) besonders berücksichtigt.

In den zugehörigen, im Übergang zum Flügel z angeordneten
Sanitärräumen im EG und 1. OG sind noch Sanitärobjekte und
Anschlussleitungen vorhanden; diese Installati-onen sind zurückzubauen.
Diese Sanitärräume sind noch über eine Zuluftanlage aus Gebäudeteil z
versorgt. Diese Installationen sind zurückzubauen und neu zu
konzipieren.

Die Aufgabe setzt hohe Anforderungen an die planerische Qualität. Der
Auftraggeber erwartet planerische Lösungen für eine wirtschaftliche
Erstellung, um die finanzierungsseitige Verpflichtung zur
Gesamtfertigstellung und abrechnung bis Dezember 2019 sicherstellen zu
können.

Die Baumaßnahme wird als Zuwendungsbaumaßnahme mit Mitteln des Bundes
(BMBF) und Landesmitteln (NRW) finanziert. Die Realisierung des
Bauvorhabens steht unter dem Finanzierungsvorbehalt des Bundes und des
Landes Nordrhein-Westfalen. Der Auftrag umfasst ebenfalls die
Erstellung der Antrags- und Bauunterlagen nach RZBau-Verfahren.

Die Sanierung der Dachfläche (ca. 750 m^2) und die Sanierung der
Fassadenflächen (ca. 1 150 m^2) sollen vorgezogen werden. Die
Ausführung dieser Baumaßnahmen soll im Mai 2018 begonnen werden und im
August 2018 fertiggestellt sein.

Die Objektplanung wird separat vergeben. Der Planer der technischen
Ausrüstung muss mit dem Objektplaner eng zusammenarbeiten und alle
Abläufe, Termine und Koordinieren. Die Projektfederführung liegt beim
Objektplaner.

Weitere Fachleute (Brandschutz, SiGeKo, Statik, Bauphysik,
Sachverständige) werden ebenfalls separat beauftragt.

Die Versorgung mit Heizmedium PWW 70/55, zentralem Kaltwasser ZKV 6/12
und Trinkwasser erfolgt aus den Bestandstechnikzentralen im KG des
Gebäudeflügels z. Die für Gebäudeflügel u noch vorhandenen
Zuführungsleitungen sind auf weitere Verwendbarkeit zu prüfen; aktuell
wird von Verwendbarkeit der Versorgungsleitungen aus-gegangen.

Versorgungen mit Technischen Gasen, Reinstgasen, Druckluft, VE-Wasser
sind neu aufzubauen; ggf. auch auf Stellflächen auf der
Gebäudeaußenseite (Gasflaschen).

Die elektrische Anbindung erfolgt über die vorhandene
Niederspannungshauptverteilung. Im Rahmen der Planung ist zu prüfen, ob
die vorhandenen Reserven zur Versorgung des Gebäudeflügels ausreichen.
Dies gilt ebenfalls für die Sicherheitsbeleuchtung und die
Datentechnik.Eine Brandmeldeanlage ist in dem Gebäude vorhanden.

Übersicht der Flächen:

Flächenbedarf Labor- und Büroflächen: NUF (1-7) ca. 1 360 m^2
Flächenbedarf Technikflächen: TF ca. 669 m^2 Flächenbedarf
Verkehrsflächen: VFca. 607 m^2 Gesamtfläche ca. 2 636 m². Die
Baukostenobergrenze beträgt 6 100 000 EUR netto; nach überschlägiger
Kostenermittlung fallen auf KG. 300 ca. 2,0 und auf KG 400 4 100 000
EUR netto.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Darstellung der Leistung im Rahmen einer
Präsentation / Gewichtung: 40
Preis - Gewichtung: 60
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 26
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben
und die formellen Mindestkriterien/-anforderungen erfüllen, sind für
die Wertung zugelassen. Der Auftraggeber wählt anhand der zugesandten
Bewerbungsunterlagen unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen
wurden und die die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus,
die er zur Verhandlung auffordert. Die Auswahl erfolgt anhand der
eingereichten Projekte aus dem Bewerbungsbogen gemäß den
bekanntgemachten Kriterien entsprechend vorgesehener Wichtung für den
Leistungsbereich der Technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI 2013.Die
Bewerber mit den höchsten Punktzahlen qualifizieren sich als Teilnehmer
für das Verhandlungsverfahren. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen
die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven
Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält
sich die Vergabestelle vor, gem. §75 (6) VgV unter den verbliebenen
Bewerbern zu losen.

Für den Fall, dass ausgewählte Bieter ihre Teilnahme am
Verhandlungsverfahren vor dem Versand der Aufgabenstellung absagen,
behält sich die Vergabestelle vor, Nachrücker zu benennen.

Hinweis: Die Mindest- und Auswahlkriterien im Teilnahmewettbewerb
einschließlich deren Bewertung sind im auszufüllenden Bewerbungsbogen
genannt. Dieser steht uneingeschränkt und kostenfrei elektronisch unter
[5]http://www.fz-juelich.de/portal/DE/Service/Beschaffungen/Ausschreibu
ngen/_node.html zur Verfügung. Hinweis: Es werden weder inhaltlich
fehlende Angaben in Referenzschreiben noch fehlende Referenzschreiben
nachgefordert.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sind der von der Vergabestelle
vorgegebene Bewerbungsbogen und das Formular für die Einheitliche
Europäische Eigenerklärung (EEE) zu verwenden und ausgefüllt abzugeben.
Der Nachweis der Eignungskriterien gem. 5.1 und 5.2 ist über die
Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) zu erbringen. Die
Anleitung zum Ausfüllen der EEE findet sich unter Punkt 3 des
Bewerbungsbogens.

Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sin der von der Vergabestelle
vorgegeben Bewerbungsbogen und das Formular für dei Einheitliche
Europäische Eigenerklärung (EEE) zu verwenden und ausgefüllt abzugegen.
Die Unterlagen sind bei der im Pkt. I.3) genannten Stelle erhältlich.
Die EEE enthält:

Teil II A: Angaben zum Wirtschaftsteilnehmer Teil II B: Angaben zu
Vertretern des Wirtschaftsteilnehmers Teil II C: Angaben zur
Inanspruchnahme der Kapazitäten anderer Unternehmen Teil II D:
Angaben zu Unterauftragnehmern, deren Kapazitäten der
Wirtschaftsteilnehmer nicht in Anspruch nimmt Teil III
Ausschlussgründe Teil III A: Gründe im Zusammenhang mit einer
Strafrechtlichen Verurteilung Teil III B: Gründe im Zusammenhang mit
der Entrichtung von Steuern oder Sozialversicherungsbeiträgen Teil III
C: Gründe im Zusammenhang mit Insolvenz, Interessenkonflikten oder
beruflichem fehlverhalten Teil III D: Sonstige Ausschlussgründe, die
in den öffentlichen Auftraggeber oder Sektorenauftraggeber maßgeblichen
innerstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehen sein können Teil IV
Eignungskriterien Teil IV A: Befähigung zur Berufsausübung Teil IV
B: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Teil IV C:
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit Teil V Verringerung der
Zahl geeigneter Bewerber Teil VI Abschlusserklärung Das Ausfüllen des
Globalvermerkes zur Erfüllung aller Eignungskriterien im EEE Teil IV a
ist nicht zulässig. Die geforderten Unterlagen sind bei
Bietergemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes
Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es
übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben.

Bei Bewerbungen mit Unterauftragnehmern sind die geforderten Unterlagen
für den Bewerber sowie für alle Unterauftragnehmer vorzulegen.

Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten
Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden
anerkannt, wenn sie nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in
dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in
anderen als der deutschen Sprache sind in Übersetzung vorzulegen.

Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem Bewerbungsbogen
sowie der EEE und den darin geforderten Angaben einzureichen. Der
Bewerberbogen und die EEE sind an den gekennzeichneten Stellen im
Original zu unterschreiben und an folgende Adresse postalisch
einzureichen:

Forschungszentrum Jülich GmbH 52425 Jülich Einkauf und
Materialwirtschaft Gebäude 15.3 Raum 2047 Hinweis für postalischen
Versand: Nur Teilnahmeanträge, die vor Ablauf der Frist (s. IV 2.2)
eingereicht werden gelten als fristgerecht eingereicht.

Adresse für die elektronische Abgabe: es erfolgt keine elektronische
Angebotsannahme.

Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben zu fordern. Die
Vergabestelle behält sich vor die jeweils geforderten bzw. von den
Eigenerklärungen erfassten Unterlagen und Nachweise jederzeit
nachzufordern. Geforderte Berufsqualifikation gem. § 75 Abs. 1 bis 3
VgV: Als Berufsqualifikation wird der Beruf Ingenieure/-innen gem. § 75
(2) VgV für die Leistungen Technische Ausrüstung gem. § 53 HOAI (HLS,
Sondermedien, ELT, Laboreinrichtung, GA)vorgegeben.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die nachfolgenden Angaben sind erforderlich, um die wirtschaftliche und
finanzielle Leistungsfähigkeit zu belegen:

(A) Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der
Berufshaftpflicht-versicherung (mind. 2 000 000 EUR für
Personenschäden, mind. 2 000 000 EUR für sonstige Schäden). Es ist der
Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung
mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d. h. die
Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei der
Bewerberin bzw. dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr
eintreten (z. B. aus anderen Verträgen mit anderen Auftraggebern), die
Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei
mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt.
Besteht eine Berufshaftpflichtversicherung mit niedrigeren als den o.
a. Deckungssummen, ist die Vorlage einer schriftlichen Bestätigung der
Versicherung der Bewerber/innen, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall
auf die geforderten Höhen anzuheben erforderlich. Die Auftraggeber
behält sich vor, die Höhe der oben geforderten Mindestdeckungssummen im
weiteren Verfahren zum Gegenstand der Verhandlungen zu erklären. In
diesem Zusammenhang erklärt/erklären der/die Bewerber/innen mit der
Bewerbung insofern ihre bzw. seine Bereitschaft sowohl zur Anpassung
auf die oben geforderten Mindestdeckungssummen als auch im Bedarfsfall
zur Erhöhung der oben geforderten Mindestdeckungssummen. Der Nachweis
muss gültig sein und nicht älter als 12 Monate (Stichtag ist der Tag
der Vorlage für Teilnahmeanträge). Versicherungsnachweise bei
Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und jeweils in
voller Deckungshöhe nachgewiesen werden.

(B) Der jährliche Gesamtumsatz für Leistungen gem. § 55 HOAI Technische
Ausrüstung mind. 400 000 EUR (netto) im Durchschnitt der letzten 3
Jahre (2014/2015/2016). Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit
Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller
Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer in den
jeweiligen Leistungsbereichen zusammen den genannten Mindestwert
erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied
der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die nachfolgenden Angaben sind erforderlich, um die erforderliche
technische Leis-tungsfähigkeit des Bewerbers zu belegen.

(A) Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung:

Ingenieure/-innen gem. § 75 (2) VgV für die Leistungen Technische
Ausrüstung gem. § 53 HOAI (HLS, Sondermedien, ELT, Laboreinrichtung,
GA) (B) Erklärung der Beschäftigtenzahl in den letzten 3 Jahren (§ 46
Abs. 3 Nr. 8 VgV):

Geforderte Mindeststandards:

Für die Leistungen gem. § 53 HOAI 2013 Technische Ausrüstung
Anlagengruppen 1+2+3+7+8 sind mind. 3 Personen (Inhaber/Mitarbeiter)
und für die Anlagengruppen 4+5+6 ebenfalls mind. 3 Personen
(Inhaber/Mitarbeiter) mit berufsqualifizierendem Hochschulabschluss im
Bereich Ingenieur im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2014, 2015,
2016) nachzuweisen. Bewerbergemeinschaften können diese Anforderung
gemeinsam erfüllen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

(C) Liste der wesentlichen in den letzten 10 Jahren (Stichtag:
1.1.2007) erbrachten Leis-tungen (§ 46 (3) 1. VgV). (vgl.
Bewerbungsbogen) Die Projekte müssen innerhalb der vergangenen zehn
Jahre (Stichtag 1.1.2007), bearbeitet worden sein, wobei die
Leistungsphase 8 begonnen haben muss. Aus den eingereichten Referenzen
soll die Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrung mit
vergleichbaren Projekten ersichtlich werden.

Geforderte Mindeststandards:

Für die Leistungen gem. § 55 HOAI 2013 Technische Ausrüstung sind mit
den Referenzen der Leistungsübersicht zwingend nachzuweisen:

1. mind. 2 Projekte mit anrechenbaren Baukosten von mind. 500 000 EUR
(KG 400, netto) in Honorarzone II oder höher und durchgängiger
Bearbeitung der Leistungsphasen 2-8 (Lph. 8 muss mind. begonnen sein)
und der Anlagengruppen 1-8 (Anlagengruppe 7 hier: nur Sondermedien) 2.
mind. 2 Projekte aus dem Bereich Laborbauten (chemische und/oder
physikalische Labore) mit mind. 800 m^2 NUF und durchgängiger
Bearbeitung der Leistungsphasen 2-8 (Lph. 8 muss mind. begonnen sein)
in der Anlagengruppe 7 (hier: Laboreinrichtung, ggf. mit Sondermedien)
3. mind. eine Referenz für einen öffentlichen Bauherren.

Hinweise: Die Mindestanforderungen können sowohl mit einem oder
mehreren Projekten erfüllt werden. Eine Referenz kann in mehreren
Mindest- und/oder Auswahlkriterien gewertet werden. Eine
Mehrfachnennung in der Leistungsübersicht ist dafür nicht erforderlich.

Entsprechende Referenzen sind unter Angabe der Projektbeschreibung,
Angabe des Projekttyps, Angabe der Bauaufgabe, Angabe der Honorarzone,
des Leistungszeitraums von Leistungsphase 2 bis Leistungsphase 8,
Angabe der bearbeiteten Nutzungsfläche für Referenzen gem. § 34 HOAI
2013 (NUF gem. DIN 277), Angaben zu den anrechenbaren Baukosten, Angabe
der beauftragten Leistungsphasen, Angaben zu Anlagengruppen, Angaben zu
Referenzschreiben, Angaben zu Würdigung von durchgeführten Projekten in
Fachpublikationen, Angaben zu gemeinsam erbrachten Leistungen Nennung
des Bauherren mit Ansprechpartner (inkl. Telefonnummer) sind in den
Bewerbungsbogen (Anlage) einzutragen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Ingenieure/-innen gem. § 75 (2) VgV für die Leistungen Technische
Ausrüstung gem. § 53 HOAI (HLS, Sondermedien, ELT, Laboreinrichtung,
GA).
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

U. a. HOAI in der zum Zeitpunkt der Vertragsschlusses gültigen Fassung.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 08/09/2017
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Stichtag für den Eingang der vollständigen Bewerbung ist das Datum
unter IV.3.4. Später eingehende Bewerbungen werden nicht
berücksichtigt.

Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft
im Wettbewerb sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung
sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Bundes, Bundeskartellamt
Villemomblerstraße 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 22894990
E-Mail: [6]vk@bundeskartellam.bund.de
Fax: +49 2289499400

Internet-Adresse:[7]www.bundeskartellamt.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Es wird auf § 160 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)
verwiesen:

1. Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein.

2. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 des Gesetzes gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

3. Der Antrag ist unzulässig, soweit: a. der Antragsteller den geltend
gemachten Verstoß gegen Vergabevorschrift vor Einreichen des
Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht
innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der
Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

b. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

c. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

d. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen vergangen ist.

e. Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden soll. werden vor
Zuschlag gemäß § 134 GWB informiert.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer des Bundes, Bundeskartellamt
Villemomblerstraße 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 22894990
E-Mail: [8]vk@bundeskartellam.bund.de
Fax: +49 2289499400

Internet-Adresse:[9]www.bundeskartellamt.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/08/2017

References

1. mailto:vergabe-bau@fz-juelich.de?subject=TED
2. http://www.fz-juelich.de/
3. http://www.fz-juelich.de/portal/DE/Service/Beschaffungen/Ausschreibungen/_node.html
4. https://www.subreport.de/E42148242
5. http://www.fz-juelich.de/portal/DE/Service/Beschaffungen/Ausschreibungen/_node.html
6. mailto:vk@bundeskartellam.bund.de?subject=TED
7. http://www.bundeskartellamt.de/
8. mailto:vk@bundeskartellam.bund.de?subject=TED
9. http://www.bundeskartellamt.de/

 
 
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