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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Friedberg (Hessen) - Architekturentwurf
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017051709202915388 / 184687-2017
Veröffentlicht :
17.05.2017
Angebotsabgabe bis :
13.06.2017
Dokumententyp : Wettbewerbsbekanntmachung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Nicht offenes Verfahren
Produkt-Codes :
71220000 - Architekturentwurf
DE-Friedberg (Hessen): Architekturentwurf

2017/S 94/2017 184687

Wettbewerbsbekanntmachung
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Land Hessen vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen
(LBIH), Niederlassung Mitte, Zentrale Vergabe
Schützenrain 5 7
Friedberg (Hessen)
61169
Deutschland
Kontaktstelle(n): Zentrale Vergabe Fachbereich VOF, IBK, HOAI
Telefon: +49 6031/167-0
E-Mail: [1]vof-fbg.info@lbih.hessen.de
Fax: +49 6031167-126
NUTS-Code: DE71E

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.lbih.hessen.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
Der Wettbewerb wird von einer zentralen Beschaffungsstelle organisiert
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.had.de/onlinesuche_freeeu.html?SHOWPUB=39-6468
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Kultur

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Nichtoffener Realisierungswettbewerb für den Neubau für das Deutsche
Tapetenmuseum Museum für Raumkunst in Kassel.
Referenznummer der Bekanntmachung: A.0454.166660_NOW
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71220000
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Land Hessen plant am Brüder-Grimm-Platz, dem heutigen Standort des
Hessischen Verwaltungsgerichtshofes, einen Neubau für das Deutsche
Tapetenmuseum Museum für Raumkunst in Kassel und führt hierfür einen
nichtoffenen einphasigen Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 durch.

Der Neubau soll erstmals adäquate Ausstellungsräume für eine
Dauerpräsentation erhalten, die den Anforderungen der Exponate dieser
einmaligen Sammlung gerecht werden. Der Standort befindet sich an der
Schnittstelle von Kassels Innenstadt und der Wilhelmshöher Allee, und
wird das bestehende Museumsquartier nachhaltig stärken. Teil der
Aufgabe ist neben der Konzeption eines modernen Museumsbaus die
stimmige Integration von teilweise denkmalgeschützten Bestandsgebäuden
in das Nutzungskonzept. In Räumen der historischen Torwache soll die
ehemalige Wohnung der Brüder Grimm museal rekonstruiert werden.

Raumprogramm: Museumsflächen, Verwaltung, Depot und Flächen f.
Museumspädagogik auf rund 3 140 m² NUF.

Gepl. Leistungsbild: Objektplanung Gebäude (LPH 2-8 § 34 HOAI,
stufenweiser Abruf).
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.10)Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

Es werden Büros (Architekten) gesucht, die Erfahrung in der Planung und
Realisierung von vergleichbaren Bauaufgaben haben. Die Auswahl der max.
30 Büros erfolgt in einem offenen Bewerbungsverfahren. Bei mehr als 30
qualifizierten Bewerbern entscheidet das Los. Eine Bewertung der
Referenzen erfolgt zu diesem Zeitpunkt nicht mehr. Zur Teilnahme an der
Losung genügen die Vollständigkeit der Bewerbung sowie die Erfüllung
der benannten Eignungskriterien. Zusätzlich werden per Los Nachrücker
in angemessener Zahl bestimmt. Die ausgewählten Bewerber werden
benachrichtigt und haben die Teilnahme innerhalb gesetzter Frist zu
bestätigen, geloste Nachrücker rücken im Falle einer Absage nach.
Bewerbungen per E-Mail o. Fax sind unzulässig. Für den fristgerechten
Eingang ist der Bewerber verantwortlich, es gilt der Posteingang bei
der genannten Stelle.

Die Eignung entsprechend § 75 VgV ist durch das vollständig ausgefüllte
und von dem/den Büroinhaber(n), dem/den Geschäftsführer(n) und/oder
dem/den bevollmächtigten Vertreter(n) unterzeichnete Bewerbungsformular
einschließlich erforderlicher Nachweise als Anlagen und Benennung von
geforderten Referenzen nachzuweisen. Eine Eigungsleihe ist
grundsätzlich möglich.

1. Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 GWB
und § 124 Abs. 1 GWB vorliegen;

2. Eigenerklärung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur
Sozialversicherung;

3. Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei
öffentlichen Aufträge nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz
(HVTG) vom 19. Dezember 2014, GVBl. S. 354;

4. Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein
Berufs- und Handelsregister;

5. Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung gem.
§ 45 Abs. 1 (3) VgV; Mindestanforderung: im Auftragsfall mindestens
folgende Deckungssummen für Personenschäden 3 000 000 EUR und für
sonstige Schäden 3 000 000 EUR versicherbar, jeweils 2-fach maximiert
im Versicherungsjahr. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft müssen die
Unterlagen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln
eingereicht werden.

6. Erklärung über den Gesamtumsatz (netto) des Bewerbers und seinen
Umsatz für die entsprechenden Leistungen in den letzten 3 Jahren gem. §
45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV. Bei Bewerbergemeinschaften wird
jeweils der Gesamtumsatz und der Umsatz für entsprechende Leistungen in
Summe gewertet. Mindestanforderung an den durchschnittlichen
Jahresumsatz im Mittel der letzten 3 Jahre für entsprechende Leistung
im Bereich der Objektplanung Gebäude von 300 000 EUR.

7. Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber
beschäftigten Mitarbeiter, sowie die Anzahl an mit der Ausführung
entsprechender Leistungen betrauten festangestellten Mitarbeiter,
Hochschulabschluss Fachrichtung Architektur in den letzten 3 Jahren
ersichtlich ist; Mindestanforderung sind 3 Mitarbeiter, die mit der
Ausführung entsprechender Leistungen betraut sind.

8. Nachweis nach § 46 VgV zur Beruflichen Befähigung der
Führungskräfte.

9. Darstellung nach § 46 VgV von mind. 2 Referenzen mit folgenden
Angaben:

Benennung von insgesamt mind. 2 Projekten: einem realisierten sowie
einem geplanten, in Realisierung befindlichem oder realisierten,
eigenverantwortlich erbrachten Referenzprojekt (jeweils ausgeführt
innerhalb der letzten 10 Jahre, Stichtag: Tag der Absendung der
Bekanntmachung) aus dem Themenfeld Kulturbau mit einer Größenordnung
von mind. 5 000 000 EUR brutto (KG 300 und 400) aus den Bereichen
Museumsbau/Ausstellungs-/Präsentationsbauten oder Projekten in der
Komplexität und Volumen vergleichbar zur Aufgabe, mind. Lph. 2-4 § 34
HOAI 2013 bzw. § 33 HOAI 2009. Weitere Hinweise sind dem
Bewerbungsformular zu entnehmen.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben: Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische
Personen, die am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung
Architektin/Architekt zu führen. (Fortführung unter VI.3.1) Zusätzliche
Angaben).

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.2)Art des Wettbewerbs
Nichtoffen
Anzahl der in Erwägung gezogenen Teilnehmer: 30
IV.1.7)Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:
IV.1.9)Kriterien für die Bewertung der Projekte:

Die eingehenden Wettbewerbsbeiträge werden nach den folgenden Kriterien
bewertet:

Städtebau und Qualität der Gesamtkonzeption;

Architektur- und Gestaltungsqualität;

Gebrauchs- und Nutzungsqualitäten;

Leistungs- und Programmerfüllung mit Einhaltung der gewünschten
Flächenvorgaben und der Anordnung bzw. der konzeptionellen Integration
der in der Aufgabe benannten Bausteine;

Realisierungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit der Maßnahme,
insbesondere die Einhaltung des festgelegten Kostenrahmens;

Qualität und Plausibilität der ersten Ideen zur technischen
Gebäudeausrüstung;

Nachhaltigkeit;

Energieeffizienz;

Barrierefreiheit.

Die genannte Reihenfolge stellt keine Gewichtung dar. Das Preisgericht
behält sich für die Bewertung der eingereichten Arbeiten vor, die
angegebenen Kriterien zu differenzieren.

Der Auslober beabsichtigt unter Würdigung der Empfehlungen des
Preisgerichts einen Preisträger oder eine Preisträgergemeinschaft mit
der Bearbeitung der Objekt- und Überwachungsleistungen zu beauftragen.

Die Auftragsvergabe erfolgt im nachgeschalteten Verhandlungsverfahren
(§ 14 (4) 8. VgV), an dem die Preisträger beteiligt werden. Der
vergebene Preis im Wettbewerb nach RPW 2013 wird dabei mit 30 %
berücksichtigt, eine Konkretisierung des Wettbewerbsergebnisses mit 20
%. Das Preisgericht wird an der Vergabekommission beteiligt.
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 13/06/2017
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an
ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder
Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch
IV.3)Preise und Preisgericht
IV.3.1)Angaben zu Preisen
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:

Für Preise und Anerkennungen stehen insgesamt 120 000 EUR EUR zzgl.
USt. zur Verfügung. Geplant ist die Ausschüttung von 3 Preisen und 3
Anerkennungen.

Die Wettbewerbssumme wurde auf der Basis der HOAI (2013) ermittelt.
IV.3.2)Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:
IV.3.3)Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die
Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.3.4)Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen
Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: ja
IV.3.5)Namen der ausgewählten Preisrichter:
Das Preisgericht wird gem. den Regeln der RPW 2013 besetzt.

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.3)Zusätzliche Angaben:

VI.3.1) Fortführung von III.2.1) Angaben zu einem besonderen
Berufsstand

Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie
Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das
öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche
und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen
erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen
erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt
sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung
Architektin/Architekt zu führen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers
die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die
fachlichen Anforderungen als Architektin / Architekt, wer über ein
Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt,
dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG
Berufsanerkennungsrichtlinie gewährleistet ist und den Vorgaben des
Rates vom 07. September 2005 über die Anerkennung von
Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht.

Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt,
wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen
gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn ein
bevollmächtigter Vertreter der juristischen Person und der Verfasser
der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an
natürliche Personen gestellt werden.

VI.3.2) Rückfragen

Eventuell auftretende Fragen sind spätestens bis zum 1.6.2017, 12:00
Uhr schriftlich per E-Mail an die in I.1) genannt Kontaktadresse zu
richten.

VI.3.3) Bewerbungsvordrucke

Es ist nur das offizielle Bewerbungsformular zugelassen. Informationen
zum Vordruck erhalten Sie über die oben genannten Kontaktadressen.

Es werden nur Bewerbungen berücksichtigt, die bis zum Abgabetermin
eingegangen sind. Das Versandrisiko für den rechtzeitigen Eingang liegt
beim Bewerber. Es gilt keine Poststempel-Abgabe!

VI.3.4) voraussichtliche Termine

Ausgabe der Unterlagen: ab Mitte Juli 2017

Kolloquium: Ende Juli 2017

Abgabe der Wettbewerbsunterlagen: Ende September 2017

Preisgericht: Mitte November 2017.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Darmstadt
64283
Deutschland
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Auf die Rügepflichten gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird
ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 107 Abs. 3
Satz 1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig,
soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht
abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
12/05/2017

References

1. mailto:vof-fbg.info@lbih.hessen.de?subject=TED
2. http://www.lbih.hessen.de/
3. https://www.had.de/onlinesuche_freeeu.html?SHOWPUB=39-6468

 
 
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