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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Ebersberg - Allgemeine und berufliche Bildung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017051709164715029 / 184289-2017
Veröffentlicht :
17.05.2017
Angebotsabgabe bis :
19.06.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
80000000 - Allgemeine und berufliche Bildung
DE-Ebersberg: Allgemeine und berufliche Bildung

2017/S 94/2017 184289

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Landkreis Ebersberg
Eichthalstraße 5
Ebersberg
85560
Deutschland
Kontaktstelle(n): Sachgebiet 11, Bildung und IT
Telefon: +49 8092823156
E-Mail: [1]franziska.sendner-maier@lra-ebe.de
Fax: +49 80928239156
NUTS-Code: DE218

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.lra-ebe.de

Adresse des Beschafferprofils:
[3]http://www.lra-ebe.de/Aktuelles/Ausschreibungen-Vergabe.aspx
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[4]http://www.lra-ebe.de/Aktuelles/Ausschreibungen-Vergabe.aspx?rssid=e
9e722d7-7614-49ff-9855-3bdf5552f39c
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
LUTZ | ABEL Rechtsanwalts GmbH
Brienner Str. 29 (Palais am Obelisk)
München
80333
Deutschland
Kontaktstelle(n): Rechtsanwalt Christoph Richter
Telefon: +49 895441470
E-Mail: [5]lra-ebe@lutzabel.com
Fax: +49 8954414799
NUTS-Code: DE212

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [6]www.lutzabel.com
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
LUTZ | ABEL Rechtsanwalts GmbH
Brienner Str. 29 (Palais am Obelisk)
München
80333
Deutschland
Kontaktstelle(n): Rechtsanwalt Christoph Richter
Telefon: +49 895441470
E-Mail: [7]lra-ebe@lutzabel.com
Fax: +49 8954414799
NUTS-Code: DE212

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [8]www.lutzabel.com
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Agentur/Amt auf regionaler oder lokaler Ebene
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Berufsintegrationsvorklassen und Berufsintegrationsklassen.
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
80000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Leistungsgegenstand ist die Beschulung und die Durchführung von
Integrationsarbeit im Sinne des bayerischen Integrationskonzepts an
beruflichen Schulen im Rahmen von Berufsintegrationsvorklassen (Los 1)
und Berufsintegrationsklassen (Los 2). Hierzu sind durch den
Auftragnehmer qualifizierte Lehr- und Fachkräfte zur
sozialpädagogischen Betreuung von Flüchtlingen und Asylbewerbern,
geeignete Räume für die Beschulung der Klassen, Sportanlagen sowie die
notwendige Ausstattung, Unterrichts- und Verbrauchsmaterial für die
Beschulung von Flüchtlingen und Asylbewerbern zu stellen. Die
Leistungserbringung erfolgt in Kooperation mit einer Trägerschule.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Angebote sind möglich für alle Lose
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Berufsintegrationsvorklassen (BIK/V)
Los-Nr.: 1
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
80000000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE218
Hauptort der Ausführung:

Landkreis Ebersberg.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Leistungsgegenstand in Los 1 ist die Beschulung und sozialpädagogische
Betreuung von Flüchtlingen und Asylbewerbern durch den Auftragnehmer in
Berufsintegrationsvorklassen (BIK/V). Unter BIK/V sind
Klassenverbände zu verstehen, in denen Flüchtlinge, Asylbewerber und
andere berufsschulpflichtige junge Menschen, deren Deutschkenntnisse
unzureichend oder gar nicht vorhanden sind, im Alter zwischen dem 16.
und 21. Lebensjahr (gegebenenfalls, nach einseitiger Bestimmung durch
den Auftraggeber, auch bis zum 25. Lebensjahr) beschult und betreut
werden. Der Schwerpunkt der Leistungserbringung in den BIK/V liegt,
neben der Vermittlung und Vertiefung von Deutschkenntnissen in Wort und
Schrift (bei Bedarf die Alphabetisierung), auf der Förderung der
Persönlichkeitsbildung, der Selbstorganisation, dem sozialen Handeln
und der Vermittlung von Alltagskompetenzen. Der Auftragnehmer hat
qualifizierte Lehr- und Fachkräfte zur sozialpädagogischen Betreuung
von Flüchtlingen und Asylbewerbern, geeignete Räume für die Beschulung
der Klassen, Sportanlagen sowie die notwendige Ausstattung,
Unterrichts- und Verbrauchsmaterial für die Beschulung von Flüchtlingen
und Asylbewerbern zu stellen. Die Leistungserbringung erfolgt in
Kooperation mit einer Trägerschule. Hinsichtlich der genauen
Anforderungen wird auf die Leistungsbeschreibung unter Ziffer 1 der
Vergabeunterlagen verwiesen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 12/09/2017
Ende: 27/07/2018
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Auftraggeber hat das Recht, den Vertrag zweimalig, jeweils durch
einseitige Erklärung, zu verlängern. Die einseitige Erklärung des
Auftraggebers hat, im Falle der erstmaligen Ausübung dieser
Verlängerungsoption bis spätestens zum 30.6.2018 (24:00 Uhr), im Falle
der zweiten Ausübung dieser Verlängerungsoption bis spätestens zum
30.6.2019 (24:00 Uhr) zu erfolgen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Der Auftraggeber hat das Recht, den Auftrag zweimalig, jeweils durch
einseitige Erklärung, zu verlängern. Die einseitige Erklärung des
Auftraggebers hat, im Falle der erstmaligen Ausübung der
Verlängerungsoption bis spätestens zum 30.6.2018 (24:00 Uhr), im Falle
der zweiten Ausübung der Verlängerungsoption bis spätestens zum
30.6.2019 (24:00 Uhr) zu erfolgen;

Der Auftraggeber behält sich vor, über den in den Vergabeunterlagen
genannten Umfang hinaus, zusätzliche Klassenverbände (BIK/V) zu bilden
und/oder die Anzahl der Schüler in einem Klassenverband (BIK/V) zu
erhöhen.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Berufsintegrationsklassen (BIK)
Los-Nr.: 2
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
80000000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE218
Hauptort der Ausführung:

Landkreis Ebersberg.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Leistungsgegenstand in Los 2 ist die Beschulung und sozialpädagogische
Betreuung von Flüchtlingen und Asylbewerbern durch den Auftragnehmer in
Berufsintegrationsklassen (BIK). Unter BIK sind Klassenverbände zu
verstehen, in denen Flüchtlinge, Asylbewerber und andere
berufsschulpflichtige junge Menschen, deren Deutschkenntnisse
unzureichend sind, im Alter zwischen dem 16. und 21. Lebensjahr
(gegebenenfalls, nach einseitiger Bestimmung durch den Auftraggeber,
auch bis zum 25. Lebensjahr) beschult und betreut werden. Der
Schwerpunkt der Leistungserbringung in den BIK liegt, neben der
Vertiefung von Deutschkenntnissen in Wort und Schrift, auf der
Förderung der Persönlichkeitsbildung, der Selbstorganisation, dem
sozialen Handeln und der Vermittlung von Alltagskompetenzen sowie der
Vermittlung beruflicher Orientierung. Der Auftragnehmer hat
qualifizierte Lehr- und Fachkräfte zur sozialpädagogischen Betreuung
von Flüchtlingen und Asylbewerbern, geeignete Räume für die Beschulung
der Klassen, Sportanlagen sowie die notwendige Ausstattung,
Unterrichts- und Verbrauchsmaterial für die Beschulung von Flüchtlingen
und Asylbewerbern zu stellen. Die Leistungserbringung erfolgt in
Kooperation mit einer Trägerschule. Hinsichtlich der genauen
Anforderungen wird auf die Leistungsbeschreibung unter Ziffer 1 der
Vergabeunterlagen verwiesen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 12/09/2017
Ende: 27/07/2018
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Auftraggeber hat das Recht, den Vertrag zweimalig, jeweils durch
einseitige Erklärung, zu verlängern. Die einseitige Erklärung des
Auftraggebers hat, im Falle der erstmaligen Ausübung dieser
Verlängerungsoption bis spätestens zum 30.6.2018 (24:00 Uhr), im Falle
der zweiten Ausübung dieser Verlängerungsoption bis spätestens zum
30.6.2019 (24:00 Uhr) zu erfolgen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Der Auftraggeber hat das Recht, den Auftrag zweimalig, jeweils durch
einseitige Erklärung, zu verlängern. Die einseitige Erklärung des
Auftraggebers hat, im Falle der erstmaligen Ausübung der
Verlängerungsoption bis spätestens zum 30.6.2018 (24:00 Uhr), im Falle
der zweiten Ausübung der Verlängerungsoption bis spätestens zum
30.6.2019 (24:00 Uhr) zu erfolgen;

Der Auftraggeber behält sich vor, über den in den Vergabeunterlagen
genannten Umfang hinaus, zusätzliche Klassenverbände (BIK) zu bilden
und/oder die Anzahl der Schüler in einem Klassenverband (BIK) zu
erhöhen.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1. Soweit nach nationalem Recht vorgesehen, hat der Bieter einen Auszug
aus dem Berufs- oder Handelsregisters oder bei Bietern von außerhalb
Deutschlands aus einem vergleichbaren Register des Staates, in dem der
Bieter niedergelassen ist, einzureichen. Bei Bietergemeinschaften ist
ein entsprechender Nachweis von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft
vorzulegen.

2. Erklärung des Bieters, dass keine Person, deren Verhalten nach § 123
Abs. 3 GWB dem Bieter zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt wurde
und, dass gegen den Bieter keine Geldbuße nach § 30 OWiG rechtskräftig
festgesetzt wurde wegen einer Straftat nach: § 129 StGB (Bildung
krimineller Vereinigungen), § 129a StGB (Bildung terroristischer
Vereinigungen) oder § 129b StGB (Kriminelle und terroristische
Vereinigungen im Ausland), § 89c Strafgesetzbuchs
(Terrorismusfinanzierung) oder wegen der Teilnahme an einer solchen Tat
oder wegen der Bereitstellung oder Sammlung finanzieller Mittel in
Kenntnis dessen, dass diese finanziellen Mittel ganz oder teilweise
dazu verwendet werden oder verwendet werden sollen, eine Tat nach § 89a
Absatz 2 Nummer 2 StGB zu begehen, § 261 StGB (Geldwäsche;
Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte), § 263 StGB
(Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen
Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder
in ihrem Auftrag verwaltet werden, § 264 StGB (Subventionsbetrug),
soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder
gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem
Auftrag verwaltet werden, § 299 StGB (Bestechlichkeit und Bestechung im
geschäftlichen Verkehr), § 108e StGB (Bestechlichkeit und Bestechung
von Mandatsträgern), den §§ 333 und 334 StGB (Vorteilsgewährung und
Bestechung), jeweils auch in Verbindung mit § 335a StGB (Ausländische
und internationale Bedienstete), Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur
Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer
Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr) oder
den §§ 232 und 233 StGB (Menschenhandel) oder § 233a StGB (Förderung
des Menschenhandels). Bei einer Bietergemeinschaft ist eine
entsprechende Erklärung von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft
einzureichen.

3. Erklärung des Bieters, dass der Verpflichtung zur Zahlung von
Steuern, Abgaben sowie der Beiträge zur Sozialversicherung nachgekommen
worden ist. Bei einer Bietergemeinschaft ist eine entsprechende
Erklärung von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft einzureichen.

4. Erklärung des Bieters, dass er bei der Ausführung öffentlicher
Aufträge nicht gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche
Verpflichtungen verstoßen hat, dass er nicht zahlungsunfähig ist, über
sein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren
beantragt oder eröffnet worden ist, die Eröffnung eines solchen
Verfahrens mangels Masse nicht abgelehnt worden ist und sich der Bieter
nicht im Verfahren der Liquidation befindet oder seine Tätigkeit
eingestellt hat, der Bieter im Rahmen der beruflichen Tätigkeit keine
schwere Verfehlung begangen hat, durch die die Integrität des Bieters
infrage gestellt wird, der Bieter keine Vereinbarungen mit anderen
Unternehmen getroffen hat, die eine Verhinderung, Einschränkung oder
Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken, der Bieter nicht
eine wesentliche Anforderung bei der Ausführung eines früheren
öffentlichen Auftrags oder Konzessionsvertrags erheblich oder
fortdauernd mangelhaft erfüllt hat und dies zu einer vorzeitigen
Beendigung, Schadensersatz o. a. geführt hat. Bei einer
Bietergemeinschaft ist eine entsprechende Erklärung von jedem Mitglied
der Bietergemeinschaft einzureichen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Nachweis einer Betriebs- bzw. Berufshaftpflichtversicherung des
Bieters / der Mitglieder der Bietergemeinschaft zur Abdeckung aller
sich aus der im Zusammenhang mit den Leistungen des Vertrags
ergebenden, in Deutschland tarifmäßig versicherbaren Risiken, mit einer
Deckungssumme in Höhe von

mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden,

mindestens 1 000 000 EUR für Sachschäden und

mindestens 500 000 EUR für Vermögensschäden

bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des
Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen
Versicherungsunternehmens oder Eigenerklärung des Bieters / jedes
Mitglieds der Bietergemeinschaft, im Auftragsfalle eine entsprechende
Versicherung abzuschließen. Die Maximierung der Ersatzleistung muss
mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Kalenderjahr betragen.

2. Eigenerklärung des Bieters / der Mitglieder der Bietergemeinschaft
über den Gesamtumsatz des Bieters / der Mitglieder der
Bietergemeinschaft sowie den Umsatz des Bieters / der Mitglieder der
Bietergemeinschaft mit Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrags,
jeweils bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre. Als vergleichbare
Leistungen im Sinne der Ziffer 6 gelten:

in Los 1: Beschulung und Betreuung von Schülern/Schülerinnen im
Rahmen von Bildungsintegrationsvorklassen (BIK/V) und/oder Sprachkurs
(Deutsch) und die sozialpädagogische Betreuung von
Schülern/Schülerinnen,

in Los 2: Beschulung und Betreuung von Schülern/-innen im Rahmen von
Bildungsintegrationsklassen (BIK) und/oder Sprachkurs (Deutsch) und die
sozialpädagogische Betreuung von Schülern/Schülerinnen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Nachweis einer Betriebs- bzw. Berufshaftpflichtversicherung des Bieters
/ der Mitglieder der Bietergemeinschaft zur Abdeckung aller sich aus
der im Zusammenhang mit den Leistungen des Vertrags ergebenden, in
Deutschland tarifmäßig versicherbaren Risiken, mit einer Deckungssumme
in Höhe von

mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden,

mindestens 1 000 000 EUR für Sachschäden und

mindestens 500 000 EUR für Vermögensschäden

bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des
Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen
Versicherungsunternehmens oder Eigenerklärung des Bieters / jedes
Mitglieds der Bietergemeinschaft, im Auftragsfalle eine entsprechende
Versicherung abzuschließen. Die Maximierung der Ersatzleistung muss
mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Kalenderjahr betragen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Der Bieter/die Bietergemeinschaft hat nachzuweisen, dass er/sie über
eine mindestens bis zum Ende der Vertragslaufzeit gültige Zulassung
nach

§ 18 Integrationskursverordnung (IntV),

§ 13 IntV für Alphabetisierungs- und Jugendkurse sowie

§ 20 a IntV sowie § 17 Abs. 1 Nrn. 1 und 2 IntV

verfügt.

2. Referenzen

Es werden nur diejenigen Bieter/Bietergemeinschaften berücksichtigt,
die über Erfahrung in der schulischen Ausbildung und Betreuung von
Flüchtlingen / Asylbewerbern im Rahmen von Berufsintegrationsvorklassen
(BIK/V) und/oder Berufsintegrationsklassen (BIK) oder im Rahmen einer
vergleichbaren Leistung (Sprachkurse und sozialpädagogische Betreuung)
verfügen. Die Bieter/Bietergemeinschaften weisen ihre Erfahrung durch
Vorlage von mindestens einer (1) und höchstens drei (3) geeigneten
Referenzen aus den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2014 bis
2016) nach.

Eine Referenz gilt als geeignet, wenn der Bieter/die Bietergemeinschaft
im Rahmen der erbrachten Referenzleistung über einen Zeitraum von
mindestens einem (1) Schuljahr, mindestens eine (1)
Berufsintegrationsvorklasse oder Berufsintegrationsklasse (wie in der
Leistungsbeschreibung unter Ziffer 1 dieser Vergabeunterlagen
beschrieben) unterrichtet hat und/oder Leistungsgegenstand ein
Sprachkurs (Deutsch) und die sozialpädagogische Betreuung von
Schülern/Schülerinnen war und es sich bei den Schülern/Schülerinnen um
Asylbewerber und/oder Flüchtlinge handelte. Die Referenzen sind jeweils
mit Angabe der Beschreibung der Leistungen nach Art und Umfang, des
Rechnungswerts in Euro p. a., der Leistungszeit, des Namens des
Auftraggebers mit Straße, PLZ, Ort, Land, sowie des Ansprechpartners
beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse, sowie bei
Bietergemeinschaften mit dem Namen des Mitglieds, das den Lieferauftrag
durchgeführt hat, zu benennen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

1. Der Bieter/die Bietergemeinschaft hat nachzuweisen, dass er/sie über
eine mindestens bis zum Ende der Vertragslaufzeit gültige Zulassung
nach

§ 18 Integrationskursverordnung (IntV),

§ 13 IntV für Alphabetisierungs- und Jugendkurse sowie

§ 20 a IntV sowie § 17 Abs. 1 Nrn. 1 und 2 IntV

verfügt.

2. Referenzen

Es werden nur diejenigen Bieter/Bietergemeinschaften berücksichtigt,
die über Erfahrung in der schulischen Ausbildung und Betreuung von
Flüchtlingen / Asylbewerbern im Rahmen von Berufsintegrationsvorklassen
(BIK/V) und/oder Berufsintegrationsklassen (BIK) oder im Rahmen einer
vergleichbaren Leistung (Sprachkurse und sozialpädagogische Betreuung)
verfügen. Die Bieter/Bietergemeinschaften weisen ihre Erfahrung durch
Vorlage von mindestens einer (1) geeigneten Referenz aus den letzten
drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2014 bis 2016) nach.

Eine Referenz gilt als geeignet, wenn der Bieter/die Bietergemeinschaft
im Rahmen der erbrachten Referenzleistung über einen Zeitraum von
mindestens einem (1) Schuljahr, mindestens eine (1)
Berufsintegrationsvorklasse oder Berufsintegrationsklasse (wie in der
Leistungsbeschreibung unter Ziffer 1 dieser Vergabeunterlagen
beschrieben) unterrichtet hat und/oder Leistungsgegenstand ein
Sprachkurs (Deutsch) und die sozialpädagogische Betreuung von
Schülern/Schülerinnen war und es sich bei den Schülern/Schülerinnen um
Asylbewerber und/oder Flüchtlinge handelte. Die Referenzen sind jeweils
mit Angabe der Beschreibung der Leistungen nach Art und Umfang, des
Rechnungswerts in Euro p. a., der Leistungszeit, des Namens des
Auftraggebers mit Straße, PLZ, Ort, Land, sowie des Ansprechpartners
beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse, sowie bei
Bietergemeinschaften mit dem Namen des Mitglieds, das den Lieferauftrag
durchgeführt hat, zu benennen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Die zur Auftragsausführung eingesetzten Mitarbeiter/-innen müssen die
Befähigung zur Ausübung eines der nachfolgend genannten Berufe durch
Abschluss einer entsprechenden Ausbildung oder eines entsprechenden
Studienganges erlangt haben:

staatlich anerkannte(r) Erzieher/-in (Jugend/Heimerziehung),

Heilerziehungspfleger/-in oder

staatlich anerkannte(r) Arbeitserzieher/-in,

Sprachlehrer/-in für Deutsch als Zweitsprache (DAZ) mit Zertifikat
des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF),

Sozialpädagoge/-in (abgeschlossenes Studium).
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Die zur Auftragsausführung eingesetzten Mitarbeiter/-innen müssen die
Befähigung zur Ausübung eines der unter Ziffer III.2.1 genannten Berufe
durch Abschluss einer entsprechenden Ausbildung oder eines
entsprechenden Studienganges erlangt haben,

Die zur Auftragsausführung eingesetzten Mitarbeiter/-innen müssen
über Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift verfügen.
Insofern es sich bei den Mitarbeiter/-innen nicht um Muttersprachler
handelt, müssen diese Mitarbeiter/-innen mindestens über das
Sprachlevel C1/C2 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für
Sprachen (GER) verfügen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 19/06/2017
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/07/2017
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 19/06/2017
Ortszeit: 10:00
Ort:

LUTZ | ABEL Rechtsanwalts GmbH, Brienner Straße 29 (Palais am Obelisk),
80333 München.
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:

Bieter dürfen bei der Öffnung der Angebote nicht anwesend sein (§ 55
Abs. 2 Satz 2 VgV).

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Der Auftraggeber wird für die Abgeltung der Kosten des Auftragnehmers
je BIK/V oder BIK staatliche Fördermittel an den Auftragnehmer
weiterreichen, soweit es sich um zuwendungsfähige Kosten handelt. Die
Gewährung der Fördermittel und deren maximale Höhe werden jeweils vor
Beginn eines Schuljahres festgelegt. Die Beauftragung des
Auftragnehmers steht in beiden Losen unter dem Vorbehalt der Gewährung
dieser Fördermittel.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Regierung von Oberbayern Vergabekammer Südbayern
Maximilianstraße 39
München
80538
Deutschland
Telefon: +49 8921762411
E-Mail: [9]vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Fax: +49 8921762847
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig,
soweit:

der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach§ 135 Absatz 1 Nummer 2.

§ 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
12/05/2017

References

1. mailto:franziska.sendner-maier@lra-ebe.de?subject=TED
2. http://www.lra-ebe.de/
3. http://www.lra-ebe.de/Aktuelles/Ausschreibungen-Vergabe.aspx
4. http://www.lra-ebe.de/Aktuelles/Ausschreibungen-Vergabe.aspx?rssid=e9e722d7-7614-49ff-9855-3bdf5552f39c
5. mailto:lra-ebe@lutzabel.com?subject=TED
6. http://www.lutzabel.com/
7. mailto:lra-ebe@lutzabel.com?subject=TED
8. http://www.lutzabel.com/
9. mailto:vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de?subject=TED

 
 
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