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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Koblenz - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017051709153314976 / 184239-2017
Veröffentlicht :
17.05.2017
Angebotsabgabe bis :
13.06.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71314100 - Dienstleistungen im Elektrobereich
DE-Koblenz: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2017/S 94/2017 184239

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der
Verteidigung, vertreten durch das Amt für Bundesbau -ABB-, vertreten
durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, NL Koblenz,
vertreten durch die Niederlassungsleitung
Hofstraße 257a
Koblenz
56077
Deutschland
Kontaktstelle(n): LBB Niederlassung Koblenz, Zentrale Vergabestelle
FbT, Hofstraße 257a, 56077 Koblenz
Telefon: +49 2619701-0
E-Mail: [1]VOFVergabe.Koblenz@LBBnet.de
Fax: +49 2619701-444
NUTS-Code: DEB11

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.LBBnet.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]http://www.vergabe.rlp.de
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Verteidigung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

17D0053 Neubau Energiezentrale im BwZK Koblenz einschl.
infrastruktureller Anbindung der Liegenschaft Fachplanung Technische
Ausrüstung, Anlgr. 4 u. 5 (ELT) gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI.
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen die Technische Ausrüstung,
Anlgr. 4 und 5 gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI für den Neubau einer
Energiezentrale für das Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz,
Leistungsphasen 2-9 (teilw. nur in Teilen, LPH 4 nur Besondere
Leistungen) gem. § 55 HOAI, ergänzt durch

Besondere Leistungen, insbesondere:

Bestandsaufnahme Elektrostruktur der Liegenschaft

Bilanzierung des elektrischen Energiebedarfs der Liegenschaft

Vorabstimmung und später Abstimmung mit dem zuständigen EVU

Werksabnahme Netzersatzanlagen

Erstellung der Bau- und der Bestandsdokumentation nach RBBau
Abschnitt H

Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfristen

.

Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer die ES-Bau, Teil I bis IV als
Grundlage für die weitere Planung zur Verfügung.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000
71314100
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEB11
Hauptort der Ausführung:

Koblenz.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz ist ein Schwerpunktkrankenhaus
mit traumatologischer Notfallversorgung, Zentrum für interdisziplinäre
Gefäßmedizin und Herzchirurgie, Kopf-Zentrum und onkologischem Zentrum.
Die Liegenschaft liegt an der L52, Rübenacher Straße 170 im Stadteil
Koblenz-Metternich.

Die Liegenschaft hat eine Gesamtgröße von ca. 180.000 m^2. Der jetzige
Gebäudebestand setzt sich aus Gebäuden der Errichterzeit von 1952 bis
hin zu Neubauten aus dem Jahr 2007 zusammen. Derzeit befindet sich ein
Bettenhaus mit 160 Betten in der Bauausführung.

Auf Basis der vorliegenden Masterplanung wird die Liegenschaft
umstrukturiert und unter anderem ein neues Funktionsgebäude (OP-Trakt,
Highcare-Bereich, Notaufnahme), eine Rettungswache und ein Unterkunfts-
und Aulagebäude errichtet. Einhergehend mit diesen baulichen Maßnahmen
ist der Neubau einer Energiezentrale umzusetzen.

Bei der Planung, Ausschreibung und Bauausführung der Energiezentrale
sind die gültigen Gesetze und Vorschriften nach dem Stand der Technik,
die Regelungen der RBBau, sowie auch die bundeswehreigenen Auflagen,
Richtlinien und Regelwerke (z.B.: Baufachliche Richtlinien (BFR);
zutreffende Grundsätzliche Militärische Infrastrukturforderungen und
Bereichsvorschriften) zu beachten.

Die folgenden Leistungsinhalte sind unter anderem beinhaltet:

Energiezentrale:

Starkstromanlagen mit Mittelspannungsschaltanlage, Transformatoren,
Niederspannungshauptverteilung, Netzersatzanlagen

Fernmelde- und informationstechnische Anlagen

.

Infrastrukturelle Anbindung:

Anbindung der Energiezentrale an die Mittelspannungsversorgung des
zuständigen EVU unter Einbindung der bauseits vorhandenen und
verbleibenden Übergabestation

Anbindung der bauseitigen Brennstoffversorgungsleitung NEA an die
Energiezentrale, sowie Erweiterung zur Versorgung des Neubau 1.BA

IT-Anbindung der Energiezentrale

.

Die Gesamtkosten der Maßnahme (KG 200-600) betragen ca. 13.000.000 EUR
brutto.

.

Folgende Termine sind zu beachten:

Erstellung der ES-Bau in EW-Bau-Qualität: 28 Wochen nach
Auftragserteilung.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 84
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach Prüfung der Vollständigkeit der
nach III.1.1) bis III.1.3) vorzulegenden Erklärungen und Nachweise auf
der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in
denVergabeunterlagen (Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb)
aufgeführt und näher erläutert ist. Folgende Eignungskriterien werden
gewertet: Jahresumsatz, Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des
Auftrags, Beschäftigtenzahl, Zahl der Fach- und Führungskräfte der
genannten Fachrichtung, Anzahl und Qualität der Referenzen, Maßnahmen
zur Qualitätssicherung.

.

Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Verhandlung
aufgefordert. Bei Punktgleichheit von mehr als 5 Bewerbern entscheidet
das Los über die Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Der AG behält sich eine stufenweise Beauftragung der einzelnen
Leistungen entsprechend RBBau-Vertragsmuster vor. Die in den einzelnen
Leistungsstufen zu erbringenden Grundleistungen der Leistungsphasen
nach § 55 HOAI gliedern sich wie folgt: Leistungsstufe 1 (LPH 2, 3 und
4), Leistungsstufe 2 (LPH 5), Leistungsstufe 3 (LPH 6 und 7),
Leistungsstufe 4 (LPH 8) und Leistungsstufe 5 (LPH 9). Ein
Rechtsanspruch auf Übertragung der Leistungen besteht nicht.

Bei stufenweiser Beauftragung kann der AN den Vertrag innerhalb einer
Frist von einem Monat kündigen, wenn der AG die Leistungen für die
jeweils folgende Stufe erst nach Ablauf von 24 Monaten nach Erfüllung
der Leistungen der vorangegangenen Stufe beauftragt.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Zu Ziffer II.2.7) Laufzeit des Vertrags:

Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren
für den Anspruch auf Mängelbeseitigunggem. § 13 Abs. 4 VOB/B.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Vorlage eines aktuellen Auszugs aus dem einschlägigen Berufs-, Handels-
oder Partnerschaftsregister oder in Ermangelung eines solchen, eine
aktuelle Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des
Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies
erfordert.

Erklärung, ob die in den §§ 123 oder 124 des Gesetzes gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) genannten Ausschlussgründe vorliegen
(einschließlich der Ausschlussgründe nach § 21 des
Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes und § 19
des Mindestlohngesetzes).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Als Nachweis ist mit dem Bewerbungsbogen vorzulegen: eine aktuelle
Versicherungspolice einer Berufshaftpflichtversicherung aus dem Jahr
2017 oder eine schriftliche Erklärung der Versicherung ohne Vorbehalte
und nicht älter als zwei Monate, den geforderten Versicherungsschutz im
Auftragsfall zur Verfügung zu stellen.

.

Der Auftragnehmer / die Arbeitsgemeinschaft muss eine
Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragszeit
unterhalten und ist verpflichtet dem AG jährlich eine aktuelle
Versicherungsbescheinigung vorzulegen. Er/Sie hat zu gewährleisten,
dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in
Höhe der im Vertrag genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist
der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen
pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme
beträgt.

.

Bei einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) muss der Versicherungsschutz auf
die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende
Versicherung aller ARGE-Mitglieder vorgelegt werden, wenn gerade auch
die Tätigkeitin einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE
mitversichert ist; aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen,
dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte
ARGE enthalten ist.

.

Erklärungen des Bewerbers (Einzelunternehmen bzw. Bewerbergemeinschaft)
gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV über den allgemeinen Jahresumsatz und den
spezifischen Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags. Die
Jahresumsätze der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft bzw. der
benannten Nachunternehmer, welche die Leistungen tatsächlich erbringen,
werden aufaddiert.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers / der
Arbeitsgemeinschaft mit einer Deckungssumme von mind. 3.000.000 EUR für
Personenschäden und von mind. 3.000.000 EUR für sonstige Schäden bei
einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des
Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen
Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers.

.

Der allgemeine Jahresumsatz brutto (Fachplanung Technische Ausrüstung)
der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre muss mind. 250.000 EUR
pro Jahr betragen und der spezifischen Jahresumsatz brutto in dem
Tätigkeitsbereich des Auftrags (Fachplanung Technische Ausrüstung
bezogen auf die Anlagengruppen 4 und 5) der letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahre muss mind. 150.000 EUR pro Jahr
betragen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zum Nachweis der fachlichen Eignung hat der Bewerber Nachweise und
Erklärungen gem. § 46 Abs. 3 Nrn.1, 2, 3, 6, 8, 9, 10 VgV einzureichen.
Entsprechende Formblätter werden mit den Teilnahmeunterlagen zur
Verfügung gestellt.

.

Die nachfolgend im Einzelnen aufgeführten technischen Fach- und
Führungskräfte sind gem. § 46 Abs. 3 Nrn. 2 und 6 VgV namentlich zu
benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben:

der Projektleiter,

der verantwortliche Projektbearbeiter,

der Bauleiter.

Die in den Mindeststandards geforderten beruflichen Qualifikationen
sind nachzuweisen.

.

Für den Bewerber/das Unternehmen, den Projektleiter und den Bauleiter
sind aussagekräftige projektbezogene Referenzunterlagen über früher
ausgeführte Dienstleistungsaufträge einzureichen. Es werden alle
Referenzen über einschlägige Dienstleistungsaufträge berücksichtigt,
die in den letzten 10 Jahren (Beginn LPH 3 spätestens 1.1.2007)
erbracht wurden und die geforderten Mindeststandards erfüllen.

.

Zu den Referenzprojekten sind folgende Angaben über ein
Projektdatenblatt abzugeben:

a) Kurzbezeichnung der Baumaßnahme,

b) Auftraggeber mit Name und Anschrift,

c) Brutto-Grundfläche der Maßnahme (BGF nach DIN 277),

d) bei Umbau und Modernisierung Umfang der durchgeführten Maßnahmen an
den elektrotechnischen Anlagen

e) erbrachte Leistungsphasen,

f) Zeitraum der Leistungserbringung (von/bis),

g) Rechnungswert (Honorar, netto).

.

Der Bewerber hat des Weiteren eine Erklärung abzugeben, aus der die
durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den
letzten drei Jahren sowie die Zahl seiner Fach- und Führungskräfte in
der Fachrichtung Elektrotechnik ersichtlich ist (§ 46 Abs. 3 Nr. 8
VgV).

.

Der Bewerber hat eine Erklärung beizufügen aus der ersichtlich ist,
über welche Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung er verfügt (§
46 Abs. 3 Nr. 9 VgV).

.

Der Bewerber hat die Maßnahmen zur Qualitätssicherung zu beschreiben (§
46 Abs. 3 Nr. 3 VgV) und anzugeben, welche Teile des Auftrages er unter
Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt und soweit
bekannt die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu nennen (§§
46 Abs. 3 Nr. 10, 36 VgV).

.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Der Projektleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung
(Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master) in der
Fachrichtung Elektrotechnik oder eine vergleichbare Berufszulassung und
eine Berufserfahrung von mind. 3 Jahren in derselben Fachrichtung nach
Studienabschluss nachweisen.

Der Bauleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing.
Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master) in der Fachrichtung
Elektrotechnik oder eine vergleichbare Berufszulassung und eine
Berufserfahrung in der Bauleitung von mind. 3 Jahren in derselben
Fachrichtung nach Studienabschluss nachweisen.

.

Für die Referenzprojekte gelten folgende Mindestanforderungen:

1. Bewerber/das Unternehmen

Mind. 1 Referenz über die Planung, Ausschreibung und Objektüberwachung
(LPH 3-8 § 55 HOAI) der elektrotechnischen Anlagen für den Neubau einer
Energieversorgungszentrale mit Mittelspannungsschaltanlage,
Transformatoren, Netzersatzanlage und Niederspannungshauptverteilung.
Umbauten und Modernisierungen werden zugelassen, sofern der Umfang der
an den elektrotechnischen Anlagen durchgeführten Maßnahmen dem bei
einem Neubau durchgeführten Leistungsumfang gleichwertig ist. Bei
Umbauten und Modernisierungen ist der Umfang der an den
elektrotechnischen Anlagen durchgeführten Maßnahmen darzustellen.
Aktueller Leistungsstand der Referenz: mind. LPH 8 (Objektüberwachung)
oder Bauausführung abgeschlossen.

.

2. Projektleiter

Mind. 1 Referenz über die Planung, Ausschreibung und Objektüberwachung
(LPH 3-8 § 55 HOAI) der elektrotechnischen Anlagen für den Neubau einer
Energieversorgungszentrale mit Mittelspannungsschaltanlage,
Transformatoren, Netzersatzanlage und Niederspannungshauptverteilung.
Umbauten und Modernisierungen werden zugelassen, sofern der Umfang der
an den elektrotechnischen Anlagen durchgeführten Maßnahmen dem bei
einem Neubau durchgeführten Leistungsumfang gleichwertig ist. Bei
Umbauten und Modernisierungen ist der Umfang der an den
elektrotechnischen Anlagen durchgeführten Maßnahmen darzustellen.
Aktueller Leistungsstand der Referenz: mind. LPH 8 (Objektüberwachung)
oder Bauausführung abgeschlossen

.

3. Bauleiter

Mind. 1 Referenz über die Ausschreibung und Objektüberwachung (LPH 6-8
§ 55 HOAI) der elektrotechnischen Anlagen für den Neubau einer
Energieversorgungszentrale mit Mittelspannungsschaltanlage,
Transformatoren, Netzersatzanlage und Niederspannungshauptverteilung.
Umbauten und Modernisierungen werden zugelassen, sofern der Umfang der
an den elektrotechnischen Anlagen durchgeführten Maßnahmen dem bei
einem Neubau durchgeführten Leistungsumfang gleichwertig ist. Bei
Umbauten und Modernisierungen ist der Umfang der an den
elektrotechnischen Anlagen durchgeführten Maßnahmen darzustellen.
Aktueller Leistungsstand der Referenz: mind. LPH 8 (Objektüberwachung)
oder Bauausführung abgeschlossen

.

Die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den
letzten drei Jahren muss mind. 2 Beschäftigte betragen.

Die durchschnittliche jährliche Zahl seiner Fach- und Führungskräfte
der Fachrichtung Elektrotechnik in den letzten drei Jahren muss mind. 2
Beschäftigte betragen.

.

Für die Ausführung des Auftrags sind EDV-Schnittstellen zum
Datenaustausch von CAD-Zeichnungen (mind. DXF u. DWG) und
Leistungsverzeichnissen (mind. GAEB 1990) erforderlich.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die nach dem für die
Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die
Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder in der Bundesrepublik
Deutschland entsprechend tätig zu werden. Ein entsprechender Nachweis
ist vorzulegen.

Juristische Personen oder Bewerbergemeinschaften sind
teilnahmeberechtigt, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen
verantwortlichen Berufsangehörigen nennen, der die vorgenannten
Anforderungen erfüllt.

Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates
der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über
den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung
für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der benannten
Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung
von Berufsqualifikationen, geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU,
gewährleistet ist.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Die Teilnahme von Bewerbergemeinschaften ist unter der Voraussetzung
zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft
annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich
vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten (siehe
Bewerbungsbogen zum Teilnahmewettbewerb).
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 13/06/2017
Ortszeit: 23:59
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Bewerbergemeinschaften

Bewerbergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des
Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen.
Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft
sind unzulässig und führen zum Ausschluss aller betroffenen
Bewerbergemeinschaften.

.

Für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft ist ein eigener mit den
erforderlichen Angaben ausgefüllter und unterzeichneter Bewerbungsbogen
einzureichen. Liegt bei einem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft ein
zwingender Ausschlussgrund nach § 123 des Gesetzes gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) oder ein fakultativer Ausschlussgrund
nach § 124 GWB vor, so muss dieses Mitglied ersetzt werden.

.

Bei Bewerbergemeinschaften sind nur ein Projektleiter und ein Bauleiter
zu benennen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bewerbergemeinschaft
ist darzustellen.

.

2) Eignungsleihe (§ 47 VgV)

Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die erforderliche
wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche
Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in
Anspruch zu nehmen und erfüllt dieses Unternehmen die entsprechenden
Eignungskriterien nicht oder liegt bei diesem Unternehmen ein
zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder ein fakultativer
Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Unternehmen ersetzt
werden. Für jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten in Anspruch genommen
werden soll, ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben
ausgefüllter und unterzeichneter Bewerbungsbogen einzureichen. Zum
Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten des anderen
Unternehmens zur Verfügung stehen, hat er eine entsprechende
Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens mit dem Teilnahmeantrag
vorzulegen.

.

3) Unteraufträge (§ 36 VgV)

Beabsichtigt der Bewerber eine Unterauftragsvergabe, so hat der
Bewerber die Teile des Auftrags, die er an Dritte zu vergeben
beabsichtigt, und soweit bekannt die Namen der vorgesehenen
Unterauftragnehmer zu benennen. Der Bewerber hat mit dem
Teilnahmeantrag im Bewerbungsbogen Angaben zu den vorgesehenen
Unterauftragnehmern und dessen Vertretern sowie Erklärungen zum
Vorliegen von Ausschlussgründen zu machen. Zum Nachweis, dass dem
Bewerber die erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen zur
Verfügung stehen, hat er vor Zuschlagserteilung entsprechende
Verpflichtungserklärungen vorzulegen.

.

4) Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag

Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber zur Verfügung
gestellten Vordrucke zu verwenden und in Schriftform (§ 126 BGB) in
einem verschlossenen und gekennzeichneten Umschlag bei der unterZiffer
I.1) angegebenenen Kontaktstelle einzureichen. Der
Teilnahmeantrag/Bewerbungsbogen ist an der dafür vorgesehenen Stelle
durch rechtmäßige Originalunterschrift (keine Scans und keine Kopien)
einer vertretungsberechtigten Person zu unterzeichnen.

.

Der Teilnahmeantrag muss die im Bewerbungsbogen geforderten Erklärungen
und Nachweise enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen.
Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei
sein. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen an den
Vergabeunterlagen sind unzulässig.

.

Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht oder in elektronischer
Form eingereichte Teilnahmeanträge/Bewerbungsbögen bzw. formlose
Anträge, die nicht unter Verwendung der Vordrucke des Auftraggebers
gestellt werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

.

5) Erhalt der Vergabeunterlagen/Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb

Die Vergabeunterlagen können kostenlos vom Vergabemarktplatz
Rheinland-Pfalz [4]www.vergabe.rlp.de ab sofort bis zum Schlusstermin
für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge (vgl. Ziff.IV.2.2))
heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es
gelten hierfür die AGB des Vergabemarktplatzes. Zusätzlich können die
Vergabeunterlagen unter der E-Mail-Adresse
[5]vofvergabe.koblenz@lbbnet.de kostenlos angefordert werden.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Villemombler Str. 76
Bonn
53123
Deutschland
E-Mail: [6]vk@bundeskartellamt.bund.de

Internet-Adresse:[7]http://www.bundeskartellamt.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß § 160 Absatz 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)
ist ein Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von
zehn Kalendertagen nach Erkenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Verstöße gegen Vergabevorschriften,

1. die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder
zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

2. die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens
bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

.

Bei Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung
eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Kalendertage nach
Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Amt für Bundesbau -ABB-
Wallstraße 1
Mainz
55122
Deutschland
Telefon: +49 6131140880
E-Mail: [8]postfach@abb-rlp.de
Fax: +49 61311408810

Internet-Adresse:[9]http://www.abb-rlp.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
12/05/2017

References

1. mailto:VOFVergabe.Koblenz@LBBnet.de?subject=TED
2. http://www.LBBnet.de/
3. http://www.vergabe.rlp.de/
4. http://www.vergabe.rlp.de/
5. mailto:vofvergabe.koblenz@lbbnet.de?subject=TED
6. mailto:vk@bundeskartellamt.bund.de?subject=TED
7. http://www.bundeskartellamt.de/
8. mailto:postfach@abb-rlp.de?subject=TED
9. http://www.abb-rlp.de/

 
 
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