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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Hamburg - Dienstleistungen von Fachärzten
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017051709145614917 / 184286-2017
Veröffentlicht :
17.05.2017
Angebotsabgabe bis :
16.06.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
85121200 - Dienstleistungen von Fachärzten
85140000 - Diverse Dienstleistungen im Gesundheitswesen
DE-Hamburg: Dienstleistungen von Fachärzten

2017/S 94/2017 184286

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Techniker Krankenkasse
Bramfelder Str. 140
Hamburg
22305
Deutschland
Kontaktstelle(n): Vergabestelle/F3.50a; der Zugang zu den
Vergabeunterlagen erfolgt nur über www.tk.de/vergabe
E-Mail: [1]vergabe.aerztezentrum@tk.de
NUTS-Code: DE6

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.tk.de/vergabe
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]www.tk.de/vergabe
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Ärztezentrum und Terminservice, medizinische Anfragen und
Weiterentwicklungsleistungen.
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
85121200
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

TK-Ärztezentrum: ca. 180 000 Geschäftsvorfälle pro Jahr;

HKP-Informationen: ca. 6 000 Geschäftsvorfälle pro Jahr;

TK-Terminservice: ca. 60 000 Geschäftsvorfälle pro Jahr;

Auskunft über Strukturdaten: ca. 6 500 Geschäftsvorfälle pro Jahr;

Medizinische Anfragen der TK: ca. 1 000 Stunden pro Jahr;

Weiterentwicklung der Leistungen: ca. 3 000 Personentage für die
Laufzeit des Vertrages.

Menge und Umfang der Leistung können nicht im Voraus genau angegeben
werden. Die tatsächlichen Mengen können sich während der
Vertragslaufzeit nach oben oder unten verändern. Ein Anspruch des AN
auf Erbringung eines bestimmten Leistungsumfanges besteht nicht.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 1.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
85140000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE
Hauptort der Ausführung:

Deutschland.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Zu den Leistungen gehört insbesondere:

die Erteilung von Informationen an die Versicherten der TK zu
gesundheitlichen Themen wie zum Beispiel Erkrankungen und ihre Symptome
sowie Untersuchungs- und Behandlungsmethoden (Ärztezentrum). Die
Informationen umfassen auch Auskünfte zu Heil- und Kostenplänen (HKP).
Dieser Service muss für 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag
sichergestellt werden und erfolgt ausschließlich durch Ärzte,

die Terminvereinbarung und -optimierung für TK Versicherte bei Ärzten
(Terminservice),

die Unterstützung der TK bei medizinischen Fragestellungen wie zum
Beispiel die Erstellung und Überarbeitung von medizinischen Inhalten
von Broschüren und Pressetexten,

die Unterstützung der TK bei der Weiterentwicklung der vorgenannten
Leistungen, beispielsweise im Hinblick auf den Ausbau der digitalen
Services (Weiterentwicklungsleistungen). Mit den
Unterstützungsleistungen zur Weiterentwicklung der Leistungen sind
bspw. Maßnahmen der Implementierung technischer und/oder sonstiger
Maßnahmen oder Instrumente (Programmierleistungen etc.) und ggf. die
Umsetzung im Echtbetrieb gemeint. Die Leistungen können die
Modifikation oder Ergänzung der vertragsgegenständlichen
Leistungsinhalte beinhalten. Diese Leistung kann auch die Konzeption
neuer Versorgungsmodelle, z.B. aus dem Bereich der Besonderen
Versorgung nach § 140 a SGB V sowie, bei Vorliegen der externen
Rahmenbedingungen, die Integration solcher Leistungen in das
Serviceangebot beinhalten. Als Beispiel kann hier die Einrichtung eines
telemedizinischen Versorgungsangebots genannt werden.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 1.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 72
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Es handelt sich um eine soziale Dienstleistung iSd. § 64 ff VgV.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Von jedem Bieter, Mitglied einer Bietergemeinschaft, vorgesehenen
Unterauftragnehmer, der wesentliche Leistungen gemäß den
Vertragsunterlagen erbringen soll, sowie jedem anderen Unternehmen,
dessen Fähigkeiten sich der Bewerber bzw. die Bietergemeinschaft zum
Nachweis der erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen sowie
technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit bedienen möchte, ist mit
dem Angebot eine unterzeichnete Eigenerklärung (gemäß Vorgabe in den
Vergabeunterlagen, Anlage E 1) einzureichen, in welcher der Bieter, das
Mitglied der Bietergemeinschaft, der Unterauftragnehmer oder das andere
Unternehmen darlegt, ob eine Person, deren Verhalten dem jeweiligen
Unternehmen zuzurechnen ist (vgl. § 123 Abs. 3GWB), wegen eines
Verstoßes gegen die Tatbestände des § 123 Abs. 1 GWB bzw. entsprechend
Abs. 2 GWB rechtskräftig verurteilt worden oder gegen das jeweilige
Unternehmen eine Geldbuße nach § 30 des Gesetzes über
Ordnungswidrigkeiten rechtskräftig festgesetzt worden ist und ob die
Tatbestände des § 124 GWB bei dem jeweiligen Unternehmen vorliegen.

Die TK wird beim Bundesamt für Justiz für die Bieter bzw. (Mitglieder
der) Bietergemeinschaften, die für den Zuschlag in Betracht kommen,
sowie für von diesen ggf. benannte Unterauftragnehmer jeweils eine
Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a der Gewerbeordnung
(GewO) anfordern.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Von jedem Bewerber, Bietergemeinschaftsmitglied, jedem
Unterauftragnehmer, der wesentliche Leistungen gemäß den
Vertragsunterlagen erbringen soll, sowie jedem anderen Unternehmen,
dessen Fähigkeiten sich der Bieter/die Bietergemeinschaft zum Nachweis
der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit bedienen
möchte, sind mit dem Angebot einzureichen: Eignungsnachweise gemäß
Eigenerklärung zu Umsätzen und Geschäftstätigkeit des Unternehmens
(Anlage E 5).

Bei Einbindung von anderen Unternehmen, dessen Fähigkeiten sich der
Bieter/ die Bietergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und
finanziellen Leistungsfähigkeit bedienen möchte, gilt: Die
Eignungsnachweise gemäß Anlage E 5 sind nur insoweit vorzulegen, als
der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft sich hierauf zum Nachweis der
Eignung beruft.

Für jeden Unterauftragnehmer, der wesentliche Leistungen gemäß den
Vertragsunterlagen erbringen soll, ist vom Bieter bzw. von der
Bietergemeinschaft mit dem Angebot eine Verpflichtungserklärung
Drittunternehmen gemäß Anlage E 3 einzureichen.

Für den Fall, dass sich ein Bieter bzw. eine Bietergemeinschaft zum
Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit der
Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen möchte, sind für diese
Unternehmen mit dem Angebot einzureichen: Nachweis, dass dem Bieter
bzw. der Bietergemeinschaft die erforderlichen Mittel des jeweiligen
Unternehmens bei der Erfüllung des Auftrags zur Verfügung stehen,
beispielsweise durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung
Drittunternehmen gemäß Anlage E 3.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Anlage E 5 beinhaltet eine Eigenerklärung über die Einzel- und
Gesamtumsätze (netto) des Unternehmens in den letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahren sowie über die Geschäftstätigkeit des
Unternehmens.

Mindestanforderungen:

In mindestens einem der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre ist
vom Bieter bzw. von der Bewerber-/ Bietergemeinschaft ein Gesamtumsatz
(netto) von mind. 4 000 000 EUR nachzuweisen. Im Fall der
Nichterfüllung diese Mindestanforderung erfolgt zwingend der
Angebotsausschluss. (Diese Mindestanforderung gilt nicht für
Unterauftragnehmer).

zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist muss eine seit mind. 24
Monaten ausgeübte Geschäftstätigkeit im Bereich ärztliches Callcenter
im Gesundheitswesen bestanden haben.

Im Falle der Nichterfüllung dieser Mindestanforderung erfolgt zwingend
ein Angebotsausschluss.

Die Verpflichtungserklärung Drittunternehmen (Anlage E 3) beinhaltet
die Benennung und die Verpflichtung des Unterauftragnehmers bzw.
Drittunternehmens, für den Fall des Zuschlags auf das Angebot des
Hauptauftragnehmers die im Einzelnen aufzulistenden Leistungen zu
erbringen bzw. Ressourcen zur Verfügung zu stellen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Von jedem Bieter, jeder Bietergemeinschaft, jedem Unterauftragnehmer,
der wesentliche Leistungen gemäß den Vertragsunterlagen erbringen soll,
sowie jedem anderen Unternehmen, dessen Fähigkeiten sich der Bieter/die
Bietergemeinschaft zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde
bedienen möchte, sind mit dem Angebot einzureichen: Nachweis der
fachlichen Eignung (Anlage E 4).

Bei Einbindung von Unterauftragnehmern gilt: Die Eignungsnachweise
gemäß Anlage E 4 müssen sich dem Umfang und dem Inhalt nach nur auf
diejenigen Leistungen beziehen, die vom Unterauftragnehmer jeweils
erbracht werden sollen.

Bei Einbindung von anderen Unternehmen, dessen Fähigkeiten sich der
Bieter/ die Bietergemeinschaft zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und
Fachkunde bedienen möchte, gilt: Die fachlichen Eignungsnachweise gemäß
Anlage E 4 sind nur insoweit vorzulegen, als der Bieter bzw. die
Bietergemeinschaft sich hierauf zum Nachweis der Eignung beruft.

Bei Eingehung einer Bietergemeinschaft gilt: Die Anforderungen der
Ziffer 1 (Referenzen) sind von der Bietergemeinschaft insgesamt zu
erfüllen, die Anforderungen der Ziffer 2 Anlage E 4 sind von jedem
Bietergemeinschaftsmitglied gesondert zu erbringen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Die Anlage E 4 sieht vor:

1a) Referenz medizinisches Callcenter: Mindestanforderungen:

Auftraggeber aus dem Bereich der GKV;

Ansprechpartner mit Kontaktdaten (E-Mail und/oder Telefonnummer) beim
Auftraggeber;

Zeitpunkt (Anforderung: aus den letzten 5 Jahren) / Zeitraum
(Anforderung: mindestens 1 Jahr) der Zusammenarbeit;

Detaillierte Darstellung der erbrachten Leistungen.

Mindestanforderungen:

medizinisches Callcenter für Versicherte;

24-Stunden Service;

Angabe Versichertenanzahl (Anforderung: mindestens 1 000 000
Versicherte).

1b) Referenz Terminvereinbarung Mindestanforderungen:

Auftraggeber aus dem Bereich GKV;

Ansprechpartner mit Kontaktdaten (E-Mail und/oder Telefonnummer) beim
Auftraggeber;

Zeitpunkt (Anforderung: aus den letzten 5 Jahren) / Zeitraum
(Anforderung: mindestens 2 Jahre) der Zusammenarbeit;

Detaillierte Darstellung der erbrachten Leistungen:

Mindestanforderung: Kommunikation mit Arztpraxen zum Zwecke der
Terminvereinbarung;

Angabe Versichertenanzahl (Anforderung: mindestens 1 Mio.
Versicherte).

Die Mindestanforderungen an die Referenzen hinsichtlich der Anzahl der
Versicherten und die Leistungsanteile (medizinische
Callcenter-Leistungen, 24-h-Service und Terminservice) müssen nicht
durch eine Referenz erfüllt werden, sondern können sich aus der
Kombination mehrerer Referenzen ergeben.

2a) Darstellung des Betriebes:

Mit dem Angebot sind Angaben zur räumlichen, technischen und
personellen Ausstattung des Unternehmens einzureichen, aus denen
hervorgeht, dass das Unternehmen zur ordnungsgemäßen Erbringung der
ausgeschriebenen Leistungen in der Lage ist. Es sind mindestens
folgende Angaben (zu Ziff. 2. a auf gesonderter Anlage) zu machen:

Angaben zu Standort/-en (Adresse/n);

Größe des Standortes bzw. der Standorte (Anzahl und Größe der Räume,
Anzahl der Arbeitsplätze);

technische Ausstattung des Standortes bzw. der Standorte;

Beschreibung der Telefonanlage, aus der sich ergibt, dass die
Telefonanlage und Anschluss- und Leitungskapazitäten hinreichend für
die erwarteten Anrufvolumina ausgelegt sind und erwartete und
unerwartete Anrufspitzen (Peaks) vollständig und korrekt verarbeitet
werden können sowie Erweiterungsmöglichkeiten bei einer vorübergehenden
oder dauerhaften Erhöhung der erwarteten Anrufvolumina bestehen.
Darüber hinaus ist darzustellen, wie die Erhebung der Routing- und
Traffic-Daten gemäß Anlage L2 Datenaustausch der LB erfolgt, sowie
welche Konfigurationsmöglichkeiten die Telefonanlage bietet, um
Missbrauch zu unterbinden.

2b) Vorhandenes Personal/Personalentwicklung:

Die Angaben sind unter Verwendung der in Anlage E 4 enthaltenen Tabelle
für die letzten drei Jahre zu machen. Bei mehreren Standorten ist (auf
gesonderter Anlage) eine Zuordnung des angegebenen Personals zum
jeweiligen Standort vorzunehmen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
Bei Rahmenvereinbarungen Begründung, falls die Laufzeit der
Rahmenvereinbarung vier Jahre übersteigt: Es handelt sich um eine
soziale Dienstleistung nach § 64 VgV. Die Laufzeit darf abweichend von
§ 21 Abs. 6 höchstens sechs Jahre betragen. Ein im Gegenstand der
Rahmenvereinbarung begründeter Sonderfall liegt nicht vor.
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 16/06/2017
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 17/10/2017
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 19/06/2017
Ortszeit: 13:00
Ort:

Hamburg.

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Mit dem Angebot sind vom Bieter/ der Bietergemeinschaft folgende
Konzepte gemäß den Vorgaben der Anlage W 1 (Wertungsvorgaben)
einzureichen.

Informationskonzept (Anlage A 2);

Qualitätskonzept (Anlage A 3);

Personalorganisationskonzept (Anlage A 5);

Berichtskonzept zum Datenaustausch / Statistiken (Anlage A 6).

Die Bewertung der eingereichten Unterlagen erfolgt gemäß den in Anlage
W 2 (Bewertungsmatrix) enthaltenen Kriterien. Die eingereichten
Konzepte werden im Zuschlagsfall als Anlagen A 2, A 3 sowie A 5 und A 6
Vertragsbestandteil. Das vollständige Fehlen eines, mehrerer oder aller
genannten Konzepte hat den Ausschluss des Angebots zur Folge.

Ferner ist mit dem Angebot von jedem Bieter,
Bietergemeinschaftsmitglied und Unterauftragnehmer, soweit der
Betreffende im Rahmen der ausgeschriebenen Leistung Sozialdaten gemäß §
80 SGB X erhebt, verarbeitet oder nutzt, ein gesondertes eigenes
Sicherheitshandbuch einzureichen. Zu den erforderlichen Inhalten des
Sicherheitshandbuchs vgl. die Ergänzenden Bestimmungen zum Schutz von
Sozialdaten nach § 80 SGB X bzw. zum Schutz personenbezogener Daten
nach § 11 BDSG (Anlage V 3). Das Sicherheitshandbuch muss insbesondere
den Anforderungen der Anlage zu § 78a SGB X bzw. § 9 BDSG entsprechen
und die vom Unternehmen eingerichteten technischen und
organisatorischen Maßnahmen zur Sicherstellung der dort genannten
Kontrollziele darstellen. Das Sicherheitshandbuch wird im Zuschlagsfall
als Anlage A 1 Bestandteil des Vertrages.

Mit dem Angebot legt jeder Bieter (ggf. für die
Bietergemeinschaftsmitglied und Unterauftragnehmer) ein
Informationssicherheitshandbuch mit folgenden Inhalten vor.

1. Einführung,

2. Gebäudesicherheit,

3. Perimeterschutz,

4. Technische Systeme,

5. Maßnahmen zum Schutz vor Schadsoftware,

6. Geschäftskontinuitätsmanagement,

7. Kryptografische Absicherung,

8. Auditing.

Näheres ergibt sich aus den Vergabeunterlagen. Das
Informationssicherheitshandbuch wird im Zuschlagsfall als Anlage A 4
Bestandteil des Vertrages.

Bietergemeinschaften sind zugelassen, soweit ihre Bildung durch die
jeweiligen Mitglieder im Einzelfall rechtmäßig ist.

Bietergemeinschaften haben mit dem Angebot eine von allen
Bietergemeinschaftsmitgliedern unterzeichnete Erklärung zur
Bietergemeinschaft (gemäß Vorlage in Anlage E 2 der Vergabeunterlagen)
vorzulegen, in der sämtliche Mitglieder der Bietergemeinschaft benannt
sind sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigter Vertreter für
das Vergabeverfahren, den Abschluss und die Durchführung des Vertrages
bezeichnet ist. Im Falle der Einbindung von Unterauftragnehmern bzw.
Drittunternehmen hat der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft mit dem
Angebot eine Verpflichtungserklärung der betreffenden Unternehmen
(gemäß Vorlage in Anlage E 3 der Vergabeunterlagen) vorzulegen.

Sonstige Informationen:

Die Vergabeunterlagen werden in elektronischer Form ausschließlich und
einheitlich auf der Website http:// [4]www.tk.de/vergabe zur Verfügung
gestellt.

Fragen bzw. Auskunftsverlangen zu den Vergabeunterlagen sind der
Vergabestelle der TK über einen zentralen Ansprechpartner
ausschließlich per E-Mail an die unter Ziffer I.1 genannte Adresse zu
übermitteln. Die Beantwortung der Fragen erfolgt letztmalig am
8.6.2017. Fragen bzw. Auskunftsverlangen müssen daher bis zum 6.6.2017
bei der TK vorliegen, die Beantwortung nicht rechtzeitig gestellter
Fragen kann nicht gewährleistet werden.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Die Vergabekammern des Bundes
Villemombler Straße 76
Bonn
53123
Deutschland

Internet-Adresse:[5]www.bundeskartellamt.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Die Vergabekammern des Bundes
Villemombler Straße 76
Bonn
53123
Deutschland

Internet-Adresse:[6]www.bundeskartellamt.de
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß § 160 Absatz 3 Satz 1 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines
Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Die Vergabekammern des Bundes
Villemombler Straße 76
Bonn
53123
Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
12/05/2017

References

1. mailto:vergabe.aerztezentrum@tk.de?subject=TED
2. http://www.tk.de/vergabe
3. http://www.tk.de/vergabe
4. http://www.tk.de/vergabe
5. http://www.bundeskartellamt.de/
6. http://www.bundeskartellamt.de/

 
 
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