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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Freiburg im Breisgau - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017042009174171675 / 149330-2017
Veröffentlicht :
20.04.2017
Angebotsabgabe bis :
23.05.2017
Dokumententyp : Wettbewerbsbekanntmachung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Nicht offenes Verfahren
Produkt-Codes :
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71400000 - Stadtplanung und Landschaftsgestaltung
DE-Freiburg im Breisgau: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2017/S 77/2017 149330

Wettbewerbsbekanntmachung
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Stadt Freiburg im Breisgau
Berliner Allee 1
Freiburg im Breisgau
79114
Deutschland
Kontaktstelle(n): Vergabemanagement Freiburg
Telefon: +49 761201-4083
E-Mail: [1]vergabemanagement@stadt.freiburg.de
Fax: +49 761201-4089
NUTS-Code: DE131

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.freiburg.de

Adresse des Beschafferprofils:
[3]http://www.regionfreiburg.deutsche-evergabe.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[4]http://www.regionfreiburg.deutsche-evergabe.de
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[5]http://www.regionfreiburg.deutsche-evergabe.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Städtebaulicher Wettbewerb nach RPW 2013 für den neuen Stadtteil
Dietenbach.
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71400000
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Wettbewerbsgegenstand ist die städtebauliche und freiräumliche Planung
sowie die Konzeption der verkehrlichen Erschließung für das neue
Stadtquartier Dietenbach im Freiburger Westen, nördlich angrenzend an
den Stadtteil Rieselfeld. Folgende Aufgabenfelder sind dabei zu
bearbeiten:

Städtebau,

Freiraumplanung,

Verkehrsplanung mit dem Arbeitsschwerpunkt Erschließungs- und
Mobilitätskonzeptionierung.

Das Wettbewerbsgebiet umfasst eine Größe von ca. 107,5 ha.

Weitere Beauftragungen sind mindestens:

Städtebaulicher Entwurf in enger Zusammenarbeit mit der
Stadtverwaltung, u. a. mit baulichem/räumlichem Konzept, Freiraum-,
Nutzungs-, Erschließungskonzept und eine Einschätzung zum
Leistungsbedarf für die Umweltprüfung,

Fortschreibung Mobilitätskonzept durch den Verkehrsplaner mit der
Weiterentwicklung des städtebaulichen Entwurfs,

Erstellung Gestaltungsleitfaden,

planerische Begleitung im Sinne einer Qualitätssicherung.
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.10)Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

Dem Wettbewerb (RPW 2013) ist ein Bewerbungsverfahren
(Teilnahmewettbewerb) vorangestellt. Die Teilnahme erfolgt zwingend
über den vollständig auszufüllenden Bewerbungsbogen und den dort
benannten Anlagen (= Teilnahmeantrag). Die Bewerbungsunterlagen sind
auf dem Vergabeportal der Region Freiburg (eVergabe) unter
[6]www.regionfreiburg.deutsche-evergabe.de herunterzuladen (Az.
2017000909). Der Teilnahmeantrag ist in Papierform bei unter I.1
angegebener Adresse fristgerecht einzureichen oder er kann über das
Vergabeportal elektronisch abgegeben werden. Teilnahmeanträge, die
formlos, per Mail oder Fax eingereicht werden, werden nicht
berücksichtigt. Fehlende Nachweise und Erklärungen sind auf
Aufforderung innerhalb einer gesetzten Frist nachzureichen. Werden sie
bis zum Ablauf dieser Frist nicht eingereicht, wird der Teilnahmeantrag
wegen Unvollständigkeit ausgeschlossen.

Ausschlusskriterien

1.1 fristgerechter vollständiger Eingang d. Bewerbung

1.2 Vorliegen Bewerbererklärung

1.3 Erklärung Bewerbergemeinschaft

1.4 Erklärung Unterauftragnehmer

Eigenerklärungen:

2.1 zu Ausschlusskriterien gem. §§ 123 u. 124 GWB

2.2 zu wirtsch. Verknüpfungen

2.3 zum Ausschluss von Doppelbewerbungen

2.4 zur Anerkennung d. Auslobungsbedingungen,Teilnahme bei
Aufforderung,wahrheitsgemäßen Beantwortung

2.5 Verpflichtungserkl. Tariftreue

Nachweise des/der:

3.1 Berufstand (siehe III.2.1)

3.2 Berufshaftpflichtdeckung (Mind.: 1 000 000 EUR Personen.- u. 1 000
000 EUR sonstige Schäden, 2-fach Max.)

3.3 ggf. Eintragung Handels-, Partnerschaftsregister

3.4 je mind. eine Referenz Städtebau und Freiraumplanung

Auswahlkriterien

B.1 fachliche Eignung/Referenzen

Bewerber/-gemein. muessen Referenzprojekte
einreichen.Mindestanforderungen je einzelnes Referenzprojekt:

B.1.1.1 Referenzbogen vollständig ausgefüllt

B.1.1.2 Belege durch Bilder u. Beschreibung (je 2 x DIN A3)

B.1.1.3 keine Rechtspläne: Städtebau = städteb. Entwürfe, Rahmenpläne;
Freiraumplanung = freiraumpl. Entwürfe

B.1.1.4 Abschluss nach dem 1.1.1997

Bewertet werden nur Referenzen, die alle o. g. Mindestanforderungen
erfüllen.

Quantitative Wertung

Max. 2 x Städtebau u. 2 x Freiraumplanung mit höchster möglicher
Punktzahl je Bewerbung gewertet.Insgesamt sind in Summe aller
Anforderungen max. 20 Punkte zu erzielen.

B.1.2.1 vergleichbare Nutzung und Größe überwiegend Wohnbau mit
soziale Einrichtungen, Nahversorgung etc.: Plangebiet >= 30 ha = 2
Punkte; >= 10 h a und < 30 ha = 0,5 P.; < 10 ha = 0 P.

B.1.2.2 vergleichbare städtebauliche Anforderungen: Neuplanung überw.
Wohnbau im Außenbereich o. Konversion eines nicht Wohnstandorts
(Militär-, Bahn- oder Industrieflächen) auch im Innenbereich = 1,5
Punkte; Ergänzung/Umbau eines bestehenden Quartiers (überw. Wohnbau)
oder freiraumplanerische Konzeptionen (Landes- / Bundesgartenschauen)
mit untergeordnetem Städtebau = 0,5 P.; sonstige städtebauliche
Planungen (z. B. Gewerbegebiete) o. reine freiraumplanerische
Konzeptionen = 0 P.

B.1.2.3 vergleichbare Dichte: GFZ durchschnittlich >= 1 = 1,5 Punkte;
< 1 und >= 0,5 = 0,5 P.; < 0,5 = 0 Punkte

Qualitative Wertung

Qualitative Auswahl der Bewerbungen durch qualifiziertes
Auswahlgremium.Max. 2 x Städtebau u. 2 x Freiraumplanung mit höchster
möglicher Punktzahl nach quant. Wertung. 0-5 Punkte je Referenz im
Hinblick auf Gesamtschau folg. Kriterien (insg. max. 20 Pkt.):

Qualität Konzept,

Einbindung in Kontext,

Nachhaltigkeit und Energie.

Insgesamt quant. und qual. max. 40 Punkte je Bewerbung. Ggf.
Bewerbergemeinschaft bilden.

Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in in früherem
Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet,falls eine
entsprechende schriftliche Bestätigung d. ehemaligen Arbeitgebers
vorliegt. Andere als die in den Bewerbungsformularen verlangten
Erklärungen, Informationen u. Anlagen werden nicht berücksichtigt.

Keine Rückgabe d. Bewerbungsunterlagen, kein Anspruch auf
Kostenerstattung.

Weitere Angaben in Anlage 1 der Bewerbungsunterlagen zwingend beachten.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben: Architekten, Stadtplaner, Landschaftsarchitekten und
Verkehrsplaner.

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.2)Art des Wettbewerbs
Nichtoffen
Anzahl der in Erwägung gezogenen Teilnehmer: 30
IV.1.7)Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:
1. Hosoya Schaefer Architects (Zürich) mit Agence Ter
Landschaftsarchitekten (Karlsruhe, Paris)
2. SMAQ architecure urbanism research (Berlin) mit Man Made Land
(Berlin)
3. West 8 urban design & landscape architecture (Rotterdam, Brüssel,
New York)
4. Böwer Eith Murken + Vogelsang (Freiburg), mit AG Freiraum (Freiburg)
und Urban Agency (Kopenhagen, Dublin, Lyon)
5. Machleidt und Partner (Berlin) mit SHP Ingenieure (Hannover) und
SINAI Landschaftsarchitekten (Berlin)
6. Tovatt Architects and Planners (Stockholm) mit Ramboll Studio
Dreiseitl (Überlingen, Hamburg, Peking, Singapur)
7. Thomas Schüler Architects (Düsseldorf, Stuttgart) mit Faktorgrün
Landschaftsarchitekten (Freiburg, Rottweil, Heidelberg, Stuttgart)
8.Henning Larsen Architects (München,Kopenhagen, Oslo, Istanbul, Riad,
Färöer Inseln, Hong Kong, New York) mit realgrün Landschaftsarchitekten
(München)
IV.1.9)Kriterien für die Bewertung der Projekte:

Beurteilungskriterien der Entwürfe im Wettbewerb:

Städtebauliche und freiraumplanerische Leitidee,

Einbindung in den stadträumlichen, landschaftlichen und
stadtfunktionalen Kontext,

Qualität des Stadtgrundrisses und der öffentlichen Räume,

Maßstäblichkeit, Gliederung und Orientierung,

Flexibilität, Robustheit und Variabilität der städtebaulichen
Konzeption,

Realisierbarkeit und Plausibilität der Bauabschnitte,

Wirtschaftlichkeit,

Verkehrliche Belange / Mobilitätskonzept,

Nachhaltigkeit und Energie auf städtebauliche Ebene,

Gebäudetypologien auf städtebaulicher Ebene mit Hinblick auf die
Planungsziele,

Konzeptkonformes, räumlich-gestalterisch und funktional überzeugendes
Entwässerungskonzept (abhängigvon dem noch in Bearbeitung befindlichen
Entwässerungsutachten).

Die Reihenfolge der Kriterien hat auf deren Wertigkeit keinen Einfluss.

Im Anschluss an den Wettbewerb wird die Preisgruppe/engere Wahl zu
Verhandlungsgesprächen aufgefordert (mindestens 3 bis höchstens 7
Arbeiten). Bestandteil der Verhandlungen ist eine pauschal honorierte
Weiterentwicklung der Wettbewerbsergebnisse.

Im Verhandlungsverfahren werden Punkte in verschiedenen
Zuschlagskriterien vergeben. Eines dieser Kriterien ist die Bewertung
des weiterentwickelten Wettbewerbsergebnisses. Diese wird mit 60 % in
die Gesamtbewertung einfließen. Das Ergebnis aus dem vorangegangenen
Wettbewerb nach RPW wird außerdem mit 10 % einfließen.

Weitere Informationen in Anlage 1 der Bewerbungsunterlagen.
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 23/05/2017
Ortszeit: 14:00
IV.2.3)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an
ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder
Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch
IV.3)Preise und Preisgericht
IV.3.1)Angaben zu Preisen
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:

Durch das Preisgericht des Wettbewerbs werden mindestens 3 bis
höchstens 7 Arbeiten der Preisgruppe / engere Wahl anhand der
Beurteilungskriterien ausgewählt. Die ausgewählten Teams werden zur
Überarbeitung und Detaillierung ihres Entwurfs in dem anschließenden
Vergabeverfahren aufgefordert.

Als Wettbewerbssumme im RPW 2013 Wettbewerb stellt die Ausloberin einen
Gesamtbetrag in Höhe von 225 000 EUR zur Verfügung, der in einem
Wettbewerb ausgeschüttet wird.

Die Überarbeitung im VgV Verfahren wird gesondert honoriert.

Die Wettbewerbssumme wird zu gleichen Teilen unter den mindestens 3 bis
höchstens 7 Arbeiten der Preisgruppe aufgeteilt: Bei 5 Arbeiten in der
Preisgruppe: voraussichtlich je 45 000 EUR.

Die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) von derzeit 19 % ist in den genannten
Beträgen enthalten.

Das Preisgericht kann mit einem einstimmigen Beschluss eine andere
Verteilung der Wettbewerbssumme beschließen.

Hinweis: Das Bearbeitungshonorar im anschließenden
Verhandlungsverfahren ist noch nicht inkludiert und wird noch
berechnet. Es wird die vertiefende Bearbeitung der Wettbewerbsentwürfe
sowie die Beteiligung von Energieberatern abdecken.
IV.3.2)Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:
IV.3.3)Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die
Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.3.4)Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen
Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: ja
IV.3.5)Namen der ausgewählten Preisrichter:
Prof. Dr. Franz Pesch, Architekt und Stadtplaner
Prof. Christa Reicher, Architektin und Stadtplanerin
Prof. Ariane Röntz, Landschaftsarchitektin
Prof. Dr. Gerd-Axel Ahrens, Verkehrsplaner
Johannes Ernst, Architekt
Annette Schubert, Projektgruppe Dietenbach, Stadtplanung
Roland Jerusalem, Stadtplanungsamt, Stadtplanung
Frank Uekermann, Garten- und Tiefbauamt, Verkehrswesen und Entwässerung
Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon
Bürgermeister Prof. Dr. Martin Haag
Bürgermeisterin Gerda Stuchlik
Stadtrat Eckart Friebis
Stadträtin Renate Buchen
Stadtrat Wendelin Graf von Kageneck
Stadtrat Michael Moos

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Liegen mehr als 22 Bewerbungen vor, welche die Kriterien gleichermaßen
gut erfüllen, wird die Auswahl per Losentscheid vorbehalten. Es werden
auch mögliche Nachrücker bestimmt.

Enthalten die Bewerbungsunterlagen nach Auffassung des Bewerbers
Unklarheiten oder Fehler, so ist der Auftraggeber unverzüglich vor
Abgabe der Bewerbung zu informieren. Fragen zu den Unterlagen oder dem
Verfahren sind per E-Mail einzureichen oder über das Vergabeportal
(Fragen- und Antwortenforum). Es folgt eine schriftliche Beantwortung
an alle Bewerber.

Ablauf des Verfahrens u. Termine:

Block 1 Teilnahmewettbewerb

Auswahlgremium 19./20.6.2017

anschl. Benachrichtigung der Teilnehmer

Block 2 Realisierungswettbewerb

Versand der Auslobung 8.2017

Bearbeitungszeit Wettbewerb 9.2017-12.2017

Abgabe Wettbewerbsleistungen 12.2017

Preisgericht 2.2018

Aussstellung anschließend.

Block 3 Verhandlungsverfahren

Vertiefung der Wettbewerbsergebnisse 2. Halbjahr 2018

anschl. Verhandlungsgespräche.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Regierungspräsidium Karlsruhe
Kapellenstr. 17
Karlsruhe
76131
Deutschland
Telefon: +49 7219260
E-Mail: [7]vergabekammer@rpk.bwl.de
Fax: +49 7219263985

Internet-Adresse:[8]www.rp.baden-wuerttemberg.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Siehe oben
Siehe oben
Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren ist nach § 160 Abs. 3 des
Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen -GWB- unzulässig, soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB
bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nummer 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2
bleibt unberührt.

Auf die grundsätzlichen Regelungen zu Nachprüfungsverfahren in den §§
155 184 GWB wird verwiesen.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Kapellenstr. 17
Karlsruhe
76131
Deutschland
Telefon: +49 7219260
E-Mail: [9]vergabekammer@rpk.bwl.de
Fax: +49 7219263985

Internet-Adresse:[10]http://www.rp.baden-wuerttemberg.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
19/04/2017

References

1. mailto:vergabemanagement@stadt.freiburg.de?subject=TED
2. http://www.freiburg.de/
3. http://www.regionfreiburg.deutsche-evergabe.de/
4. http://www.regionfreiburg.deutsche-evergabe.de/
5. http://www.regionfreiburg.deutsche-evergabe.de/
6. http://www.regionfreiburg.deutsche-evergabe.de/
7. mailto:vergabekammer@rpk.bwl.de?subject=TED
8. http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/
9. mailto:vergabekammer@rpk.bwl.de?subject=TED
10. http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/

 
 
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