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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017042009113171239 / 148888-2017
Veröffentlicht :
20.04.2017
Angebotsabgabe bis :
22.05.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DE-Berlin: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2017/S 77/2017 148888

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Auswärtiges Amt
Werderscher Markt 1
Berlin
10117
Deutschland
Kontaktstelle(n): 118-2 (Vergabestelle)
Telefon: +49 301817-3547
E-Mail: [1]118-2@auswaertiges-amt.de
Fax: +49 301817-3433
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://www.auswaertiges-amt.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=157418
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]http://www.evergabe-online.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Auswärtige Angelegenheiten

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Generalplanerleistungen Botschaft Rabat Sanierung Visastelle.
Referenznummer der Bekanntmachung: VV-118-2017-0063
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Generalplanerleistungen zu Sanierung und Erweiterung Visastelle
Botschaft Rabat, Marokko.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300
Hauptort der Ausführung:

Berlin.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Auswärtige Amt beabsichtigt die Sanierung und Erweiterung der
Rechts-, Konsular- und Visa-Stelle der Deutschen Botschaft in Rabat,
Marokko. Die Maßnahme soll Instandsetzungsbedarf, Personalaufwuchs und
veränderte Sicherheitslage berücksichtigen und die Liegenschaft so weit
ertüchtigen, dass diese bis zum Abschluss der derzeitig in Planung
befindlichen neuen Kanzlei für ca. 10 Jahre weitergenutzt werden kann.
Das Gebäude wurde um 1985 auf einem eingefriedeten Eckgrundstück in
Stadtrandlage als freistehender Massivbau eingeschossig mit
Teilunterkellerung errichtet. Ursprünglich als Villa genutzt dient das
Gebäude seit 1997 als Visastelle der deutschen Botschaft.

Die Baumaßnahme soll im laufenden Betrieb und abschnittsweise erfolgen.
Planung und Ausführung sind so zu gestalten, dass der Betrieb möglichst
durchgehend aufrechterhalten wird und die Beeinträchtigungen für
Mitarbeiter und Besucher möglichst gering gehalten werden. Eine
Bauleitung vor Ort durch den künftigen Auftragnehmer ist daher
zwingend.

Die geplanten Baumaßnahmen zeichnen sich zusammenfassend wie folgt aus:
1. Gebäudetyp: Büro-/ Verwaltungsgebäude (Rechts-, Konsular- und
Visa-Stelle) mit sicherheitsrelevanten Nutzungen; 2. Art der Maßnahme:
Bauen im Bestand sowie Neubau (Außenwache); 3. Größe: rd. 500 m^2
Nutzfläche (Hauptgebäude) zzgl. Nebengebäude; 4. geschätzte Baukosten
(KGr 300-600 nach DIN 276): rd. 1 500 000 EUR netto (=brutto).

Die beabsichtigte Beauftragung umfasst insbesondere folgende
Leistungen:

A. Generalplanerleistungen: insbesondere: a) die technische sowie
kaufmännisch-wirtschaftliche Integration der an der Planung beteiligten
Fachplaner und Sonderfachleute, b) die übergeordnete Koordination aller
an der Planung beteiligten Fachplaner und Sonderfachleute, soweit diese
nicht bereits durch die Grundleistungen der Objektplanung erfasst ist
sowie c) die Aufstellung, Überwachung und laufende Fortschreibung eines
alle an der Planung beteiligten Fachplaner und Sonderfachleute
berücksichtigenden Projektablauf- und eines Terminablaufplanes.

B. Objektplanung für Gebäude und Innenräume gem. HOAI §34 in Verbindung
mit Anlage 10: Grundleistungen Leistungsphasen (LPh) 1-8, soweit
erforderlich.

C. Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI §55 in Verbindung
mit Anlage 15, umfassend die Anlagengruppen 1 bis 5 und 7 nach HOAI §53
(AGr 7: Dieseltank/-motor für Ersatzstromanlage): Grundleistungen LPh
1-8, soweit erforderlich.

D. Objektplanung für Freianlagen gem. HOAI §39 in Verbindung mit Anlage
11: Grundleistungen LPh 1-8, soweit erforderlich.

E. Tragwerksplanung gem. HOAI §51 in Verbindung mit Anlage 14:
Grundleistungen LPh 1-6, soweit erforderlich.

Neben Grundleistungen werden ausgewählte besondere Leistungen vergeben
(s. Vertragsentwurf § 6.6), u. a. auch Leistungen für die Möblierung
nach den spezifischen Vorgaben des Auftraggebers.

Besonderheiten TK- und IT-Anlagen (AGr 5): Es werden nur die LPh 2 bis
5 beauftragt, die Ausführung erfolgt durch einen Rahmenvertragspartner
des Auftraggebers.

Die Leistungspflichten im Einzelnen sind den Vergabeunterlagen (hier:
Vertragsentwurf) zu entnehmen.

Im Rahmen des Bewerberverfahrens sind Angaben/Nachweise für die
Leistungsbereiche A bis C zu erbringen. Die Fachplaner für die
Leistungsbereiche D und E sind erst im Falle der Einladung zur
Verhandlung/ Angebotsaufforderung zu benennen und durch den
Generalplaner einzubinden.

Eine losweise Vergabe ist nicht beabsichtigt. Die Beauftragung erfolgt
stufenweise (s. Ziff. II.2.11) ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung
aller Leistungsstufen.

Bestandsunterlagen (Lagepläne/Grundrisse, Machbarkeitsstudie u. ä.)
werden im Falle der Einladung zur Verhandlung (nach Unterzeichnung
einer Vertraulichkeitserklärung!) zur Verfügung gestellt. Eine Kenntnis
dieser Unterlagen ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich.

Voraussichtlicher Zeitrahmen: Beauftragung: August 2017;
Baudurchführung: 7.2018 bis 7.2019; Projektabschluss: im Nachgang.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: 1. Personaleinsatzkonzept: 1. Projektleitung
Objektplanung; 2. Projektleitung Technische Ausrüstung; 3. weitere
Mitglieder des Projektteams (im Einzelnen siehe Vergabeunterlagen) /
Gewichtung: 21,96
Qualitätskriterium - Name: 2. Herangehensweise: 1. Projektorganisation,
Zusammenarbeit etc.; 2. Projekteinschätzung und Konzept für konkrete
Aufgabenstellung; 3. Kosten und Termine; 4. Qualitäten (s.a. Anm. zu 1)
/ Gewichtung: 28,24
Qualitätskriterium - Name: 3. Herangehensweise an fachtechnische
Aufgabenstellungen: 1. Ausgestaltung Büros / repräsentative Bereiche;
2. Gestaltung Außenanlagen; 3. Erneuerung / Erstinstallation
Anlagentechnik (s.a. Anm. zu 1) / Gewichtung: 26,67
Qualitätskriterium - Name: 4. Aus dem Bietergespräch gewonnene
Eindrücke / Gewichtung: 3,14
Preis - Gewichtung: 20,00
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 26
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

(1) Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen
und der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag gemäß Ziffern III.1.1,
III.1.2 und III.1.3.

(2) Die Angaben zur Bewertung sind im Anhang zum Teilnahmeantrag
enthalten. Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum
Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen
mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Die maximale
erreichbare Punktzahl beträgt 1 530 Punkte (Wirtschaftliche und
finanzielle Leistungsfähigkeit: 19,61 %; Technische und berufliche
Leistungsfähigkeit: 80,39 %.

(3) Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der
erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend.

Falls die Zahl der Bewerber, die die Bedingungen erfüllen und eine
entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl
überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 5.
Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern
mit Punktgleichstand) ausgewählt.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

(1) Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die
Beauftragung aller Leistungsstufen. Mit dem Abschluss des Vertrages
wird lediglich die Stufe 1 bis Aufstellung der Bauunterlage
(Leistungsphasen 1-4 der Objektplanung und Technischen Ausrüstung)
beauftragt; LPh 4 nur im Bedarfsfall. Weitere
Fachplaner-/Gutachter-/Beraterleistungen werden, soweit erforderlich,
analog beauftragt. Die weiteren Stufen werden bei Fortsetzung der
Planung und Ausführung der Baumaßnahme einzeln (ggf. in Teilen) oder im
Ganzen schriftlich beauftragt. Aus der stufenweisen Beauftragung bzw.
Nichtbeauftragung der weiteren Stufen ergibt sich kein Anspruch für den
Auftragnehmer auf eine höhere bzw. zusätzliche Vergütung.

(2) Vergabe Besonderer Leistungen in den Leistungsbildern A bis E gem.
Ziff. II.2.4, sofern für die Durchführung der Maßnahme erforderlich.

(3) Weitere zur Erzielung des Gesamterfolgs erforderliche Leistungen,
z. B: Leistungen zum Brandschutz gem. AHO-Schriftenreihe Nr. 17;
Leistungen für Bauphysik (Wärmeschutz, Bauakustik, Raumakustik)
entsprechend HOAI Anlage 1 Ziff. 1.2; Leistungen für
Schadstoffuntersuchung/-sanierung. Auf das Erfordernis solcher
Leistungen ist der Auftraggeber spätestens im Ergebnis der
Leistungsphase 1 schriftlich hinzuweisen. Soweit der Generalplaner die
Planungsleistungen nicht selbst erbringt, schließt er
Fachplanungsverträge auf Basis des Generalplanervertrages (Vergütung
wird selbständig vereinbart).
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die unter Ziffer II.2.7 angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht
die Gewährleistungszeit und ist als Zirka-Angabe zu verstehen.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen bei Bewerbergemeinschaften
von allen Mitgliedern sind zwingend gefordert; bei
Nichtvorlage/-abgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung
auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 (2) wird der Bewerber
ausgeschlossen:

(1) Eigenerklärungen/Auflagen:

(a) Soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Auszug aus dem
Handelsregister oder dem vergleichbaren Register des Heimatlandes des
Bewerbers sowie Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Pkt. 2) des Bewerbers,
dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt,

(b) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Pkt. 2) des Bewerbers, dass keine
Ausschlussgründe gem. Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) §123
und §124 vorliegen,

(c) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Pkt. 2) des Bewerbers, dass er im
Auftragsfall die Versicherung gemäß Ziff. III.1.2 für die gesamte
Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt,

(d) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Pkt. 3) des Bewerbers zu
wirtschaftlichen Verknüpfungen,

(e) Eigenerklärung zur Beruflichen Befähigung (Teilnahmeantrag Pkt. 6)
gem. Ziff. III.2.1,

(f) Beruft sich der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft zur Begründung
seiner/ihrer Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Unternehmen
(Nachunternehmer), sind die betreffenden Nachunternehmer zu benennen
(Teilnahmeantrag Pkt. 1), Verpflichtungserklärungen der betreffenden
Nachunternehmer nach §47 (1) VgV sowie Erklärungen bzgl.
wirtschaftlicher Verknüpfungen (Unabhängigkeit/Zusammenarbeit) und gem.
§§123 und 124 GWB (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe)
für die betreffenden Nachunternehmer vorzulegen (Formblatt).
Anderenfalls sind die unter dieser Ziffer geforderten Erklärungen und
Nachweise für Nachunternehmer erst auf Verlangen des Auftraggebers
vorzulegen.

(2) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird:

Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine
bestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer
Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung
(Bewerbergemeinschaftserklärung) unter zwingender Verwendung des für
die Abgabe einer Bewerbung abzurufenden Formblattes (vgl. Ziff. VI.3
der Bekanntmachung) abzugeben,

in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt
ist,

in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung
des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,

dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem
Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,

dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.

Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und
gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft, werden
ausgeschlossen, sofern die betroffenen Bieter nicht nachweisen, dass
die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

(1) Umsatz: Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz im Leistungsbild
Objektplanung im Sinne HOAI 2013 §34 und im Leistungsbild Technische
Ausrüstung im Sinne HOAI 2013 §55, Anlagengruppen 1 bis 5 i.S. HOAI
§53.

Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers darf der Umsatz des
Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag
angegeben werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit
vergleichbaren Leistungen erzielt hat (Ziff. III.1.1, Unterpunkt (1),
(f), sind zu beachten).

(2) Geforderte Kautionen/Sicherheiten: Der Auftragnehmer hat im
Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme
von mind. 1 500 000 EUR je Schadensfall für Personenschäden sowie 1 000
000 EUR für sonstige Schäden nachzuweisen, die auch in Marokko gültig
ist. Eine Erklärung, dass diese im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist
erforderlich (Teilnahmeantrag Pkt. 2).

Für eine Arbeitsgemeinschaft muss der Versicherungsschutz für jedes
Mitglied der Arbeitsgemeinschaft in voller Höhe bestehen oder ggf. eine
projektbezogene Versicherung abgeschlossen werden.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Keine.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

(1) Darstellung (Teilnahmeantrag Pkt. 4) der Zahl der in den letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahren (2016, 2015, 2014)
jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Architekten
und/oder Ingenieure (Dr.-Ing., Dipl.-Ing. bzw. Bachelor/Master oder
gleichwertiger Abschluss) mit größer/gleich 30 Wochenarbeitsstunden,
aufgeschlüsselt in:

a. Architekten und Ingenieure im Leistungsbild Objektplanung i.S. HOAI
2013 §34 insgesamt / mit größer/gleich 5 Jahren Berufserfahrung / ggf.
mit Erfahrung in der Planung von Projekten außerhalb des Heimatlandes
des Bewerbers,

b. Ingenieure im Leistungsbild Technische Ausrüstung i.S. HOAI 2013 §55
insgesamt / mit größer/gleich 5 Jahren Berufserfahrung gesamt sowie in
Anlagengruppen 1-3 und in den Anlagengruppen 4-5 i.S. HOAI 2013 §53 /
ggf. mit Erfahrung in der Planung von Projekten außerhalb des
Heimatlandes des Bewerbers.

Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers dürfen nur die
Mitarbeiter des Nachunternehmers angegeben werden, die in dem für die
Nachunternehmervergabe vorgesehenen Leistungsanteil tätig waren.

(2) Darstellung (Teilnahmeantrag Pkt. 1), welche Leistungen mit dem
eigenen Büro und welche ggf. durch Nachunternehmer erbracht werden
sowie deren Benennung.

(3) Für das in Ziff. II.2.4 aufgeführte Leistungsbild sind mind. 2 und
max. 4 mit der Bauaufgabe vergleichbare Referenzprojekte vorzustellen
(Teilnahmeantrag Pkt. 5), die anhand der Auswertungsmatrix bewertet
werden.

Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen folgende
Unterangaben vollständig getätigt werden:

Bezeichnung der Maßnahme und Land/Ort/Auftraggeber;

öffentlicher Auftrag im Sinne GWB §103;

Bei Bewerbergemeinschaften/ Nachunternehmern: Name des
Auftragnehmers;

Datum Fertigstellung Leistungsphase 8 i.S. HOAI 2013 §34 (mind.
Übergabe an den Nutzer bzw. Betreiber);

Bauwerkskosten (Summe KGr 300-400 nach DIN 276) netto;

Bearbeitete Bruttogrundfläche BGF;

Art der Baumaßnahme (Bauen im Bestand (überwiegend Umbau- und/oder
Modernisierungs- bzw. Instandsetzungs- und/oder Instandhaltungsmaßnahme
im Sinne HOAI 2013 §2) / Andere);

Gebäudetypologie (überwiegend Büro-/Verwaltungsnutzung / Andere);

Leistungsumfang (Bearbeitete Leistungsphasen i.S. HOAI 2013 §34 und
§55 (AGr 1-5 i.S. HOAI 2013 §53);

Honorarzone(n) i.S. HOAI 2013 §35/§56.

Für die Bewertung der fachlichen Eignung sind außerdem Angaben zu
folgenden Leistungen/ Projektmerkmalen zu tätigen (sofern zutreffend):

Generalplanung: Bearbeitung in der Funktion als Generalplaner mit
Beauftragung von drei oder mehr Leistungsbereichen (mind. Objektplanung
und Technische Ausrüstung sowie ein zusätzlicher Leistungsbereich).

Im Bereich Objektplanung: Planung und/oder Realisierung bauliche
Maßnahmen zum Schutz vor Einbruch, Sabotage o. ä.; Planung und/oder
Realisierung innenräumliche Gestaltung inkl. konstruktiver mit dem
Bauwerk festverbundener Einbauten; Planung und/oder Realisierung
Schadstoffsanierung; abschnittsweise Realisierung bei laufendem
Betrieb; Planung außerhalb des Heimatlandes des Auftragnehmers;
Realisierung außerhalb des Heimatlandes des Auftragnehmers.

Im Bereich Technische Ausrüstung: Klimatechnik in tropischer,
subtropischer oder äquatorialer Zone; bauliche Maßnahmen zum Schutz vor
Einbruch, Sabotage o. ä.; Einbruchmeldeanlagen; Brandmelde- und/oder
Feuerlöschanlagen; Notstrom-/Netzersatzanlagen;
Wirtschaftlichkeitsberechnungen; Betriebskostenberechnung.

Es geht je Leistung/Projektmerkmal max. ein Projekt in die Wertung ein.

Der Bewerber muss die einzelnen Referenzprojekte auf jeweils max. 2
DIN-A4-Seiten in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen
weiterführend darstellen.

Die Angaben zu den Referenzprojekten sind von der Bewerbergemeinschaft
(inkl. Nachunternehmer, sofern zutreffend) insgesamt zu machen.
Mitarbeiterreferenzen (auch von Büroinhabern als vormalige Mitarbeiter
anderer Büros) sind nicht zugelassen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen; Bewerbungen, die diese
Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren
Vergabeverfahren zwingend ausgeschlossen:

(1) Anzahl der festangestellten Architekten und/oder Ingenieure (inkl.
Führungskräfte) mit größer/gleich 30 Wochenarbeitsstunden im
Leistungsbild Objektplanung i.S. HOAI 2013 §34 insgesamt im
Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: größer /gleich 2
pro Jahr im Durchschnitt, davon mind. 1 mit Berufserfahrung
größer/gleich 5 Jahre.

(2) Anzahl der festangestellten Ingenieure (inkl. Führungskräfte) mit
größer/gleich 30 Wochenarbeitsstunden im Leistungsbild Technische
Ausrüstung i.S. HOAI 2013 §55 insgesamt im Durchschnitt der letzten 3
Jahre: Mindestanforderung: größer/gleich 2 Jahr im Durchschnitt, davon
mind. 1 mit Berufserfahrung 5 Jahre in den AGr 1-3 sowie mind. 1 mit
Berufserfahrung 5 Jahre in den AGr 4 und 5 i.S. HOAI 2013 §55.

(3) Referenzprojekte: Mindestanforderung, damit die Eignung zuerkannt
werden kann: Es dürfen nur Referenzprojekte benannt werden
(Teilnahmeantrag Pkt. 5), die folgende Bedingungen erfüllen:
Bauwerkskosten (Summe KGr 300-400 nach DIN 276) größer/gleich 500 000
EUR netto, Leistungsphase 8 i.S. HOAI 2013 §34 (mind. Übergabe an den
Nutzer bzw. Betreiber) in den letzten 5 Jahren (im Zeitraum 5.2012 bis
4.2017).

Für die mind. 2 und max. 4 zu benennenden Referenzprojekte, welche die
vorgenannten Bedingungen erfüllen, gelten die folgenden weiteren
Mindestanforderungen:

mindestens ein Referenzprojekt, das einen öffentlichen Auftrag i.S.
GWB §103 darstellt und für das Objektplanungsleistungen i.S. HOAI 2013
§34 erbracht wurden;

mindestens ein Referenzprojekt mit Bauwerkskosten (Summe KGr 300 und
400 nach DIN 276) 1 000 000 EUR netto;

mindestens 2 Referenzprojekte, die der Kategorie Bauen im Bestand
hier: überwiegend Umbau- und/oder Modernisierungsmaßnahme im Sinne HOAI
2013 §2 zuzuordnen sind und für die Objektplanungsleistungen i.S.
HOAI 2013 §34 erbracht wurden;

mindestens ein Referenzprojekt, bei dem die Leistungsphasen 2 bis 8
im Sinne HOAI 2013 §34 (Objektplanung) durchgängig erbracht wurden;

mindestens ein Referenzprojekt mit Honorarzone i.S. HOAI 2013 §35
größer/gleich 3;

durch die Summe der Referenzprojekte (mind. 2 und max. 4) müssen die
Leistungsphasen 2 und 3 sowie 5 bis 8 im Sinne HOAI 2013 §55 in den
Anlagengruppen 1 bis 5 im Sinne HOAI 2013 §53 mindestens je einmal
abgedeckt sein.

Alle Mindestanforderungen müssen in einem oder mehreren
Referenzprojekten (max. 4) erfüllt sein, die Kombination dabei ist
beliebig.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

VgV §75 (1-3) in Verbindung mit §44: Teilnahmeberechtigt sind
Architekten und Ingenieure:

(1) Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Regelungen
ihres Heimatstaates berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt
bzw. Ingenieur zu führen. Ist in dem Heimatstaat die
Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachliche
Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen
Befähigungsnachweis als Architekt bzw. Ingenieur verfügt, dessen
Anerkennung nach Richtlinie 2013/55/EU gewährleistet ist.

(2) Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die
Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß
dem vorstehenden Absatz benennen.

(3) Bei Bewerbergemeinschaften muss mind. ein Mitglied je
Leistungsbereich die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder
juristische Personen gestellt werden.

(4) Im Falle der Auftragserteilung hat der Auftragnehmer einen zur
Vorlage bauaufsichtlicher Genehmigungsplanungen im Marokko berechtigten
Architekt bzw. Ingenieur zu benennen, der die Aufgaben des
Auftragnehmers vor Ort in der Planungs- und Bauphase wahrnimmt.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

(1) Ort der Leistung: Berlin und Rabat in der Bauphase: Die örtliche
Präsenz in Berlin in der Planungszeit ist gem. Erfordernis
sicherzustellen; die personelle Kontinuität vor Ort ist
sicherzustellen. Eine kontinuierliche Bauleitung durch den
Auftragnehmer ist zwingend.

(2) Technische und sonstige Vorschriften, Regelwerke und Erlasse,
soweit am Standort möglich, u. a. RBBau und BauO-NRW (im Einzelnen s.
Vertragsentwurf).

(3) HOAI 2013: Grundleistungen werden ungeachtet ob und inwieweit die
HOAI als zwingendes Preisrecht anwendbar ist nach den Mindestsätzen
vergütet: §§35, 39 sowie ggf. 52: HZ 3; §56: HZ 2.

(4) Zuschlag für Bauen im Ausland / Umbauzuschlag sind auf je max. 30 %
begrenzt.

(5) Auslandreisen werden nach BRKG in Verbindung mit der ARV erstattet;
Kosten für innerdeutsche Reisen werden nicht erstattet.

(6) Vertrag inkl. Anlagen; Allgemeine Geschäftsbedingungen des AN sind
ausgeschlossen. Im Übrigen gilt das deutsche Recht.

(7) BGB; GWB.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 22/05/2017
Ortszeit: 13:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 14/06/2017
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/07/2017
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

(1) Die insb. in Ziff. III.1.1 bis III.1.3 geforderten Erklärungen
/Angaben werden im Rahmen der zu verwendenden Form-blätter
(Teilnahmeantrag und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung
/ Erklärungen des Nachunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind
nicht separat zu erklären/abzugeben.

Bei den Formblättern handelt es sich um interaktive PDF-Dateien zum
maschinellen Ausfüllen, die im Internet (http://
[5]www.evergabe-online.de) heruntergeladen werden können. Die
Formblätter sind in deutscher Sprache gut lesbar vollständig
auszufüllen, an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber,
Geschäftsführer und/oder bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich
zu unterschreiben (Papierform) bzw. das Dokument zu signieren
(elektronischer Antrag, s. a. Hinweise auf
[6]http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Ausschreibungen/Uebers
icht_node.html) und bis zu der in Ziff. IV.2.2 genannten Frist
einzureichen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft
zwingend ausgeschlossen.

Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für das sich
bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein
Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter der
Bewerbergemeinschaft füllt den Teilnahmeantrag aus und unterschreibt
den Antrag.

Die Bewerbungsunterlagen sind elektronisch (http://
[7]www.evergabe-online.de) oder in Papierform einzureichen. Bei
Einreichung in Papierform ist die Bewerbung in 2-facher Ausfertigung
(Original plus Kopie) in 2 fensterlosen verschlossenen Umschlägen
einzureichen. Der äußere Umschlag trägt folgende Anschrift: Auswärtiges
Amt, Post- und Kurierstelle für Referat 118-2, Kurstraße 36, 10117
Berlin und ist wie folgt zu kennzeichnen: Vorzulegen direkt bei 118-2
in Berlin Teilnahmewettbewerb VV-118-2017-0063RABA nicht vor dem
22.5.2017, 13:00 Uhr öffnen. Öffnungszeiten Kurierstelle: Mo-Do. 8:00
Uhr bis 15:30 Uhr und Fr. von 8:00 bis 14:45 Uhr.

Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen,
Erklärungen und Nachweise auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 [2]
hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft
vom weiteren Verfahren zur Folge.

Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf
Kostenerstattung besteht nicht.

(2) Unter der in Ziff. I.3 genannten Adresse können alle
Vergabeunterlagen (Formblättern [s. o.], Zuschlagskriterien,
Vertragsentwurf) sowie Änderungen/Ergänzungen zur Bekanntmachung u. ä.
wie auch die weiteren Auskünfte abgerufen wer-den. Bewerber sind
verpflichtet, sich eigenständig die Informationen dort zu verschaffen.

(3) Weitere Auskünfte sind nur auf schriftliche Anfrage unter der
Projektbezeichnung Teilnahmewettbewerb VV-118-2017-0063RABA
Rückfragen an die in Ziff. I.3 genannten Adresse
([8]118-2@auswaertiges-amt.de) erhältlich. Die Fragen sind so zu
formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Zur Gewährung des
gleichen Informationsstandes aller potentiellen Bewerber werden die
anonymisierten Anfragen mit den Antworten im Internet kontinuierlich
veröffentlicht. Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, die
so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der
Bewerbungsfrist die Auskünfte erteilen kann.

(4) Hinweis zu Ziff. II.2.5 Zuschlagskriterien: je Kriterium werden 0-5
Punkte vergeben (näheres siehe Vergabeunterlagen). Bei der Bewertung
des Honorarangebotes kommt die gewichtete Richtwertmethode mit Median
der UfAB zur Anwendung. Der Auftraggeber kann hierbei die tatsächliche
effektive Gewichtung nicht im Voraus angeben, sondern lediglich die
Wertigkeitsfaktoren (Qualitätskriterien 80 % / Preis 20 %). Sofern die
gebildeten Kennzahlen für das Leistungs-Preis-Verhältnis (Z) der
führenden Angebote absolut identisch sind, soll der Zuschlag auf das
preisgünstigste Angebot erteilt werden.

(5) Die Aufftraggeberin behält sich vor, den Zuschlag gemäß §17 (11)
VgV auf der Grundlage des Erstangebotes zu erteilen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt
Villemombler Str. 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 2289499-0
E-Mail: [9]vk@bundeskartellamt.bund.de
Fax: +49 2289499-163

Internet-Adresse:[10]https://www.bundeskartellamt.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und
bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber
dem öffentlichen Auftraggeber, dem Auswärtigen Amt. Sieht sich ein am
Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß
unverzüglich beim Auswärtigem Amt zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1
GWB) Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder im Vergabeverfahren
zugänglich gemachten Unterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis
zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung gegenüber
dem Auswärtigen Amt geltend gemacht werden. Verstöße, die aufgrund der
Vergabeunterlagen für die Angebotsphase erkennbar sind, müssen
spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auswärtigem Amt geltend gemacht werden.
Teilt das Auswärtige Amt dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht
abhelfen zu wollen, so kann das Unternehmen nur innerhalb von 15
Kalendertagen nach Eingang dieser Rügeerwiderung einen
Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr.
2 bis 4 GWB). Bieter, deren Angebote nicht bezuschlagt werden sollen,
werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Ein Vertrag
darf erst 15 Kalendertage (bzw. bei elektronischer Übermittlung 10
Kalendertage) nach Absendung dieser Information durch das Auswärtige
Amt geschlossen werden. Diese Frist beginnt am Tag nach Absendung der
Information durch das Auswärtige Amt. Die Unwirksamkeit gem. § 135 Abs.
1 GWB kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren
innerhalb von 30 Kalendertagen ab Information der Bewerber und Bieter
durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages,
jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht
worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der
Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung
der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der
Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union
(§ 135 Abs. 2 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
18/04/2017

References

1. mailto:118-2@auswaertiges-amt.de?subject=TED
2. https://www.auswaertiges-amt.de/
3. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=157418
4. http://www.evergabe-online.de/
5. http://www.evergabe-online.de/
6. http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Ausschreibungen/Uebersicht_node.html
7. http://www.evergabe-online.de/
8. mailto:118-2@auswaertiges-amt.de?subject=TED
9. mailto:vk@bundeskartellamt.bund.de?subject=TED
10. https://www.bundeskartellamt.de/

 
 
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